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1913

Der Sommer des Jahrhunderts

(57)

Die Geschichte eines ungeheuren Jahres – der internationale Bestseller jetzt als hochwertiges Taschenbuch!

»Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen – Illies' Geschichten sind einfach grossartig.«
Ferdinand von Schirach

Florian Illies entfaltet virtuos ein historisches Panorama. 1913: Es ist das eine Jahr, in dem unsere Gegenwart begann. In Literatur, Kunst und Musik werden die Extreme ausgereizt, als gäbe es kein Morgen. Zwischen Paris und Moskau, zwischen London, Berlin und Venedig begegnen wir zahllosen Künstlern, deren Schaffen unsere Welt auf Dauer prägte. Man kokst, trinkt, ätzt, hasst, schreibt, malt, zieht sich gegenseitig an und stösst sich ab, liebt und verflucht sich.
Es ist ein Jahr, in dem alles möglich scheint. Und doch wohnt dem gleissenden Anfang das Ahnen des Verfalles inne. Literatur, Kunst und Musik wussten schon 1913, dass die Menschheit ihre Unschuld verloren hatte. Florian Illies lässt dieses eine Jahr, einen Moment höchster Blüte und zugleich ein Hochamt des Unterganges, in einem grandiosen Panorama lebendig werden.

Rezension
Ganz zauberhaft und zu Recht seit vielen Monaten auf den Bestsellerlisten
Portrait
Florian Illies, geboren 1971, studierte Kunstgeschichte in Bonn und Oxford. Nach einigen Jahren als Redakteur übernahm er bereits Ende der Neunziger Jahre die Leitung des Feuilletons einer der renommiertesten deutschen Tageszeitungen sowie deren Sonntagszeitung. Florian Illies war darüber hinaus Mitgründer der Kunstzeitschrift »Monopol« und ihr Herausgeber. 2008 wechselte er als Ressortleiter Feuilleton und Literatur zur »Zeit«. Illies ist jetzt Partner des Berliner Auktionshauses »Villa Grisebach« und dort für die Kunst des 19. Jahrhunderts verantwortlich. Seine bislang vier Bücher verkauften sich über 1 Million Mal.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 320, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 25.10.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783104014203
Verlag Fischer E-Books
Verkaufsrang 19.402
eBook
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„Köstlich!“

Jasmin Bürki, Buchhandlung St. Gallen

1913 ist der Sommer des Jahrhunderts unterteilt in die zwölf Monate: Darin findet man Fakten und wunderbare Anekdoten über Kafka, Rilke (mein Favorit: "Rainer Maria Rilke hat Schnupfen."), Mann, Stalin, Kokoschka, Trakl, Freud, etc. Hitler z.B. malt in Wien Aquarelle, Mona Lisa von Picasso ist unauffindbar und Rilke, ja, Rilke hat sich 1913 ist der Sommer des Jahrhunderts unterteilt in die zwölf Monate: Darin findet man Fakten und wunderbare Anekdoten über Kafka, Rilke (mein Favorit: "Rainer Maria Rilke hat Schnupfen."), Mann, Stalin, Kokoschka, Trakl, Freud, etc. Hitler z.B. malt in Wien Aquarelle, Mona Lisa von Picasso ist unauffindbar und Rilke, ja, Rilke hat sich von seinem Schnupfen erholt und klagt nun über Zahnschmerzen.

Ein herrliches Buch, das einem das Jahr 1913 auf eine köstliche Art und Weise näher bringt!

„Geschichte mal anders verpackt“

Iren Künzli, Buchhandlung St. Gallen

Ein kurzer Abschnitt der Weltgeschichte in spannende Geschichten verpackt.


Von der teils ironischen Schreibweise und der Beschreibung der Entwicklung und Eigenheiten einzelner Städte, wie Berlin oder Wien, war ich sehr angetan.


Immer wieder kamen mir Parallelen zum Dadaismus in den Sinn, wo man auch in jeder Stadt seine eigenen
Ein kurzer Abschnitt der Weltgeschichte in spannende Geschichten verpackt.


Von der teils ironischen Schreibweise und der Beschreibung der Entwicklung und Eigenheiten einzelner Städte, wie Berlin oder Wien, war ich sehr angetan.


Immer wieder kamen mir Parallelen zum Dadaismus in den Sinn, wo man auch in jeder Stadt seine eigenen Künstler, Künste und Eigenheiten fand und viel über die Menschen erfahren konnte, was sie gerade bewegt und beschäftigt.

„1913 - ein Jahr voller Ereignisse...“

Bianca Schiller, Buchhandlung Schaffhausen

...von denen man nicht erwartet, dass diese so viele Weichen gestellt haben.
Sie werden vom Autor durch die grossen, wachsenden Städte Europas geführt - insbesondere Wien - und ausserdem begleitet Sie stets ein aussergewöhnlicher Mensch dieser Zeit (Rilke, Mann, Duchamp, Kafka, Stalin...), der 1913 schon bekannt, aber auch erst Jahre
...von denen man nicht erwartet, dass diese so viele Weichen gestellt haben.
Sie werden vom Autor durch die grossen, wachsenden Städte Europas geführt - insbesondere Wien - und ausserdem begleitet Sie stets ein aussergewöhnlicher Mensch dieser Zeit (Rilke, Mann, Duchamp, Kafka, Stalin...), der 1913 schon bekannt, aber auch erst Jahre später berühmt wurde.
Durch authentische Briefwechsel, Tagebucheinträge und ähnliche Dokumente, die Illies mit einem teils leicht sarkastischen Unterton, aber auch liebevoll und detalliert wiedergibt, wird dem Leser ein kleiner Einblick in die Seelen der Menschen und der Zeit gewährt.
Sie werden überrascht sein, werden schmunzeln und staunen.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
57 Bewertungen
Übersicht
45
10
1
1
0

Was ist das? Ein Kaleidoskop? Eine Collage?
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 15.05.2013

Dieses e-book, "Roman" kann ich es wohl nicht nennen, obwohl es durchaus über "Handlungsstränge" verfügt, habe ich richtig gerne gelesen! Vielleicht ist es eine "Collage"? Oder doch eher ein "Kaleidoskop"? Wie auch immer, Illies beschreibt das Jahr 1913 indem er für alle 12 Monate Texte, Tagebuchauszüge, eigene Betrachtungen und... Dieses e-book, "Roman" kann ich es wohl nicht nennen, obwohl es durchaus über "Handlungsstränge" verfügt, habe ich richtig gerne gelesen! Vielleicht ist es eine "Collage"? Oder doch eher ein "Kaleidoskop"? Wie auch immer, Illies beschreibt das Jahr 1913 indem er für alle 12 Monate Texte, Tagebuchauszüge, eigene Betrachtungen und Bewertungen mixt. Wir begegnen Schriftstellern, Künstlern, Musen, Mäzenen, Monarchen, Amokläufern, Verzweifelten, besessen Liebenden. Beim Lesen frage ich mich immer wieder: war dieses Jahr wirklich so "besonders" oder liegt es an Illies' "DJ-Technik"? Könnten mich beliebige andere Jahre, von ihm so geschildert, genauso fesseln? Und könnte bitte mal Jemand so über unser Jahr 2013 schreiben??

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
1 0
interessantes, kurzweiliges Lesevergnügen
von einer Kundin/einem Kunden am 24.04.2013

Es ist Silvester, ein paar Sekunden nach Mitternacht. Das Jahr 1913 hat gerade erst begonnen, als ein 12 jähriger Junge verhaftet wird. In seinem Besitz - eine gestohlene Pistole aus der er 2 Schüsse abgegeben hat. Er wird sofort in eine Besserungsanstalt eingeliefert. Der Junge ist Louis Armstrong. Mit... Es ist Silvester, ein paar Sekunden nach Mitternacht. Das Jahr 1913 hat gerade erst begonnen, als ein 12 jähriger Junge verhaftet wird. In seinem Besitz - eine gestohlene Pistole aus der er 2 Schüsse abgegeben hat. Er wird sofort in eine Besserungsanstalt eingeliefert. Der Junge ist Louis Armstrong. Mit dieser Geschichte beginnt Florian Illies und läßt sein Buch "1913" mit einer Tagebucheintragung von Arthur Schnitzler am 31.12.enden. Dazwischen begegnen wir Franz Kafka, Alma Mahler und Kokoschka, Egon Erwin Kisch, Thomas Mann, Else Lasker-Schüler und Gottfried Benn, Ernst Ludwig Kirchner, Siegmund Freud ,Ernst Jünger, Robert Musil, Rilke, Karl Kraus, Max Beckmann und und und. Welch' unglaublich intensive Zeit. Journalisten, Schriftsteller, Ärzte, Musiker, bildende Künstler und ihre Musen. Schlicht alles von Rang und Namen in der Kunst-oder auch nicht Szene tummelt sich in diesem kurzweiligen, interessanten, sehr unterhaltsamen Roman. Großes Lesevergnügen

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1 0
Ein Jahr im Spiegel der Monate und großer Persönlichkeiten
von einer Kundin/einem Kunden am 05.09.2014

Florian Illies Roman lässt die Geschichte des Jahres 1913 lebendig werden. Im Kalenderstil werden Monat für Monat wichtige Persönlichkeiten bei ihren Erlebnissen und Entwicklungen begleitet und interessante Querverbindungen innerhalb Europas gezogen. Wir begegnen vielen Künstlern und ihren Werken, die auch Jahre später noch die Literatur-, Musik- und Kunstszene prägen... Florian Illies Roman lässt die Geschichte des Jahres 1913 lebendig werden. Im Kalenderstil werden Monat für Monat wichtige Persönlichkeiten bei ihren Erlebnissen und Entwicklungen begleitet und interessante Querverbindungen innerhalb Europas gezogen. Wir begegnen vielen Künstlern und ihren Werken, die auch Jahre später noch die Literatur-, Musik- und Kunstszene prägen werden, ja bis heute aktuell sind. Es seinen nur wenige genannt: Alfred Döblin, Oskar Kokoschka, Franz Kafka, Alma Mahler, Rainer Maria Rilke, Sigmund Freud... Europas Städte blühen auf und viele Entwicklungen werden angestoßen, die leider wenige Jahre später durch den 1. Weltkrieg zunichte gemacht werden. Ein Buch das einlädt auf Entdeckungsreise durch Europa zu gehen und interessante Neuentdeckungen zu machen. Wer traf sich wann und wo mit wem, einige der persönlichen Verbindungen zwischen den Künstlern sind neu und waren bisher in der Öffentlichkeit noch nicht so präsent. Das Jahr 1913 wird geschichtlich als Aufbruch in eine neue Zeit gewertet. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen bei einer spannenden Reise durch Europa.

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