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3096 Tage

(12)

Natascha Kampusch erlitt das schrecklichste Schicksal, das einem Kind zustossen kann: Am 2. März 1998 wurde sie im Alter von zehn Jahren auf dem Schulweg entführt. Ihr Peiniger, der Nachrichtentechniker Wolfgang Priklopil, hielt sie in einem Kellerverlies gefangen - 3096 Tage lang. Am 23. August 2006 gelang ihr aus eigener Kraft die Flucht. Priklopil nahm sich noch am selben Tag das Leben. Jetzt spricht Natascha Kampusch zum ersten Mal offen über die Entführung, die Zeit der Gefangenschaft, ihre Beziehung zum Täter und darüber, wie es ihr gelang, der Hölle zu entkommen.

Portrait

Natascha Kampusch, geboren am 17. Februar 1988 in Wien, war Opfer einer der längsten Entführungen der jüngeren Geschichte. 2006 hat sie ihre Freiheit zurückerobert. Seither versucht sie, ein normales Leben zu führen. Im Frühjahr 2010 machte sie ihren Schulabschluss.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum Januar 2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-37426-0
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 191/121/25 mm
Gewicht 275
Auflage 10. Auflage
Buch (Taschenbuch)
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„Endlich frei!“

Caroline Kürsteiner, Buchhandlung Basel

Nun darf Natascha Kampusch endlich selbst zu Wort kommen und ihre eigene Geschichte erzählen, so wie's wirklich war! Ein erschütternder Tatsachenbericht, der durch Mark und Bein geht, sehr differenziert und auch vom psychologischen Aspekt eindrücklich und mit viel Feingefühl beschrieben, wie sie all die vielen Jahre in der Gefangenschaft Nun darf Natascha Kampusch endlich selbst zu Wort kommen und ihre eigene Geschichte erzählen, so wie's wirklich war! Ein erschütternder Tatsachenbericht, der durch Mark und Bein geht, sehr differenziert und auch vom psychologischen Aspekt eindrücklich und mit viel Feingefühl beschrieben, wie sie all die vielen Jahre in der Gefangenschaft überleben konnte.

Dieser jungen Frau gebührt grossen Respekt, wie sie es geschafft hat, sich nicht unterkriegen zu lassen, was ihr letztlich zur Freiheit verhalf - berührend, mutig und fesselnd bis zur letzten Seite. Man fiebert und leidet mit der Autorin bis zum Ende mit und ist einfach nur dankbar und froh, dass sie ihr Leben wieder in Freiheit leben kann.

Ihre ehrlichen und offenen Hintergrundinformationen tragen wesentlich dazu bei, dass ihr Martyrium richtig verstanden wird.
Von Herzen alles Liebe und Gute, Frau Kampusch!

„Eine Heldin“

Daniela Lingg, Buchhandlung St.Margrehen

Natascha hat mir gezeigt wie grossartig ein Mensch sein kann.
Nach allem was sie durchgemacht hat, die Wahrheit über Gut und Böse nicht zu verlieren, mit einem kranken Psycho an ihrer Seite, der ihr eine völlig schräge Wahrheit gelehrt hat, hat sie nach der Flucht Mitleid mit Priklopil und vorallem seiner Mutter- alle Zyniker von Natascha,
Natascha hat mir gezeigt wie grossartig ein Mensch sein kann.
Nach allem was sie durchgemacht hat, die Wahrheit über Gut und Böse nicht zu verlieren, mit einem kranken Psycho an ihrer Seite, der ihr eine völlig schräge Wahrheit gelehrt hat, hat sie nach der Flucht Mitleid mit Priklopil und vorallem seiner Mutter- alle Zyniker von Natascha, sollten sich eine Scheibe abschneiden, und auch wie sie anstelle von Wut und Hass, Güte und Mitleid walten lässt, zeigt ihre unendliche Stärke!!!

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
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Danke für dieses Buch!
von Elisabeth aus Wien am 22.02.2012

Als sich Natascha Kampusch 2006 aus ihrer Gefangenschaft befreien konnte und ihre tragische Geschichte ans Tageslicht kam war ich zutiefst berührt und schockiert. Die späteren Medienauftritte und ihr oft merkwürdiges Verhalten konnte ich später nicht immer ganz nachvollziehen und ich verstand nicht warum sich diese junge Frau nicht einfach... Als sich Natascha Kampusch 2006 aus ihrer Gefangenschaft befreien konnte und ihre tragische Geschichte ans Tageslicht kam war ich zutiefst berührt und schockiert. Die späteren Medienauftritte und ihr oft merkwürdiges Verhalten konnte ich später nicht immer ganz nachvollziehen und ich verstand nicht warum sich diese junge Frau nicht einfach zurückzieht und sich Ruhe gönnt. Hiermit möchte ich mich für solche Gedanken entschuldigen! Nachdem ich das Buch gelesen habe, ist so vieles im Verhalten von Frau Kampusch nachvollziehbar. Niemand hat das Recht über diese Frau und ihre Persönlichkeit zu urteilen. Was sie als Kind, als junge Heranwachsende durchmachen musste ist einfach furchtbar. Der Lebenswille, den sie sich selbst zurechtgebastelt hat – einfach bewundernswert! Was für eine starke Frau! Ich finde es gut, dass sie ihre Geschichte jetzt zu Papier gebracht hat und man diese nachlesen kann um sie vielleicht danach besser zu verstehen. Bei mir hat es jedenfalls gewirkt. Ich bringe Frau Kampusch nur noch Bewunderung und große Wertschätzung entgegen.

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3096 Tage
von Pumamädchen am 22.05.2012

Das Buch hat insgesamt 11 Kapitel. Eins über Nataschas Leben vor der Entführung, acht über die Entführung und Gefangenschaft, eins über die Befreiung und ein weiteres über die Zeit danach. Über die Misshandlungen hat Natascha teilweise so emotionslos und neutral geschrieben, dass es mir noch schockierender und entsetzlicher vorkam. Andererseits... Das Buch hat insgesamt 11 Kapitel. Eins über Nataschas Leben vor der Entführung, acht über die Entführung und Gefangenschaft, eins über die Befreiung und ein weiteres über die Zeit danach. Über die Misshandlungen hat Natascha teilweise so emotionslos und neutral geschrieben, dass es mir noch schockierender und entsetzlicher vorkam. Andererseits konnte man durch das Buch auch einige Sachen besser nachvollziehen, wie zum Beispiel, dass Natascha auch immer das Gute in ihrem Täter gesehen hat. Das, was Natascha Kampusch widerfahren ist, ist schrecklich und unvorstellbar. Sie konnte durch ihre Selbstbefreiung entkommen und ich hoffe, dass sie weiterhin so stark bleibt.

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Positiv überrascht
von einer Kundin/einem Kunden am 30.03.2012

Ein sehr bewegendes Buch. Es zeigt wieviel Stärke ein Mensch haben kann und daß die Hoffnung als letztes stirbt.Am meisten bewegt haben mich die ersten Jahre von Natascha Kampusches Gefangenschaft!

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Nichts für Schwache Nerven!
von Gabriele Lachner aus München am 18.11.2014

Es ist erschütternd zu was Menschen fähig sind. Oft musste ich das Buch aus der Hand legen. War zu ergriffen um weiter zu lesen. Es ist kein Buch das man ausgelesen ins Regal stellt! Es wirkt tagelang nach! Meine vollste Hochachtung an diese junge Frau! Ob ich das überlebt... Es ist erschütternd zu was Menschen fähig sind. Oft musste ich das Buch aus der Hand legen. War zu ergriffen um weiter zu lesen. Es ist kein Buch das man ausgelesen ins Regal stellt! Es wirkt tagelang nach! Meine vollste Hochachtung an diese junge Frau! Ob ich das überlebt hätte... fragt sich wohl Jeder! Wie selbstbewusst sie heute Ihr Leben meistert, nötigt mir meinen vollsten Respekt ab!

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Gänsehaut pur!
von Melina am 25.06.2013

Das Buch deckt sehr vieles auf, wovon man noch gar nichts wusste. Ich war in vielen Augenblicken sehr schockiert und musste mit den Tränen kämpfen. Es ist sehr spannend und es hat mich einfach total gefesselt. Wirklich weiterzuempfehlen. Sehr gutes Buch!

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3096 Tage
von einer Kundin/einem Kunden am 18.01.2013

Da ich den Fall Natascha Kampusch schon von Anfang an verfolgt habe, hat mich das Buch natürlich sehr interessiert und ich habe es mir direkt nach Erscheinen gekauft. Der Leidensweg, den Natascha durchlebt hat, ist einfach grausam und es ist ein Wunder, dass Sie durch dieses Horrorszenario einen Ausweg gefunden... Da ich den Fall Natascha Kampusch schon von Anfang an verfolgt habe, hat mich das Buch natürlich sehr interessiert und ich habe es mir direkt nach Erscheinen gekauft. Der Leidensweg, den Natascha durchlebt hat, ist einfach grausam und es ist ein Wunder, dass Sie durch dieses Horrorszenario einen Ausweg gefunden hat und fliehen konnte. Darüber dann auch noch ein Buch zu schreiben finde ich sehr mutig und verdient meinen vollen Respekt. Ich hoffe, Sie konnte diese Tragödie dadurch ein wenig verarbeiten und kann nun eine glückliche Zukunft für sich und ihre Familie planen. Im Februar kommt der Fall übrigens auch in die deutschen Kinos!!!

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danke fürs aufarbeiten, frau kampusch!
von Katharina1983 aus Steiermark am 25.12.2012

mit allergrößtem respekt muss ich sagen, dass mich die stärke von frau kampusch ebenso fasziniert hat, wie die zwanghafte persönlichkeit des täters bzw. dessen mutter. die geschichte ist deshalb lesenewert, weil hier eine junge - nicht immer auf verständnis stoßende - frau jenen teil ihres lebens verarbeitet, der sich... mit allergrößtem respekt muss ich sagen, dass mich die stärke von frau kampusch ebenso fasziniert hat, wie die zwanghafte persönlichkeit des täters bzw. dessen mutter. die geschichte ist deshalb lesenewert, weil hier eine junge - nicht immer auf verständnis stoßende - frau jenen teil ihres lebens verarbeitet, der sich der emotionalen vorstellungskraft von außenstehenden völlig entzieht und deshalb auf die wichtigkeit von präventionskampagnen und schulung von kindern aufmerksam machen muss. Gerade für Kritiker von Frau Kampusch dürfte dies eine Lektüre sein, die sie zum Umdenken zwingt.

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Lesenswert!
von Julia Kummer aus Köln am 21.02.2012

Es ist schade, dass so viele Leute behaupten, Natascha Kampusch versuche nur Kapital aus ihrem Schicksal zu schlagen, indem sie ein Buch darüber veröffentlicht. Ich bin der Meinung, dass jemand der ein derartiges Trauma erlitten hat, auch das Recht besizt darüber zu schreiben! Man kann es nicht fassen, was dieser... Es ist schade, dass so viele Leute behaupten, Natascha Kampusch versuche nur Kapital aus ihrem Schicksal zu schlagen, indem sie ein Buch darüber veröffentlicht. Ich bin der Meinung, dass jemand der ein derartiges Trauma erlitten hat, auch das Recht besizt darüber zu schreiben! Man kann es nicht fassen, was dieser Frau passiert ist. Wenn ich es nicht besser wüsste, hielte ich es für einen schlechten Film. Natascha Kampusch schildert in ihrem Buch offen und schonungslos ihre Zeit in der 8 jährigen Gefangenschaft. Das Buch ging mir unheimlich nahe und ich hoffe, dass es viele aufmerksame Leser finden wird. Jetzt endlich im Taschenbuchformat erhältlich!

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Gänsehaut...
von Jeanette Kathmann aus Cloppenburg am 19.01.2012

Da Natascha Kampusch in meinem Alter ist, hat mich ihre Geschichte besonders interessiert. Ich habe beim Lesen die ganze Zeit über eine Gänsehaut verspürt und einige Male mit den Tränen kämpfen müssen. Natascha schreibt sehr mitfühlend und zugleich so offen, dass man meinen könnte, man hätte mit ihr zusammen... Da Natascha Kampusch in meinem Alter ist, hat mich ihre Geschichte besonders interessiert. Ich habe beim Lesen die ganze Zeit über eine Gänsehaut verspürt und einige Male mit den Tränen kämpfen müssen. Natascha schreibt sehr mitfühlend und zugleich so offen, dass man meinen könnte, man hätte mit ihr zusammen das Martyrium durchlebt. Ein Schicksalsbericht, der mich persönlich sehr berührt hat.

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Ganz gut
von einer Kundin/einem Kunden aus Wadern am 28.05.2014

Das Buch ist gut geschrieben; Gedanken und Gefühle werden anschaulich dargestellt. Manchmal ist es jedoch etwas langatmig und man hat das Gefühl diese Stelle schon 10mal gelesen zu haben. Alles in allem jedoch ein gelungenes Buch, welches die Situation gut wiederspiegelt.

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Ein gutes und wichtiges Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Hagen am 20.04.2012

Ich bin vorsichtig an das Buch herangegangen......Bin ich "sensationslüstern", wenn ich das lesen will? Ist etwa so ein billiger reißerischer Action-Thriller entstanden? Will Frau Kampusch vielleicht nur damit schnell zu Geld kommen? -- Nein, das alles trifft überhaupt nicht zu. Das Buch beschreibt und erklärt und es ist... Ich bin vorsichtig an das Buch herangegangen......Bin ich "sensationslüstern", wenn ich das lesen will? Ist etwa so ein billiger reißerischer Action-Thriller entstanden? Will Frau Kampusch vielleicht nur damit schnell zu Geld kommen? -- Nein, das alles trifft überhaupt nicht zu. Das Buch beschreibt und erklärt und es ist reflektiert und ja, einfach "fair". Man versteht plötzlich viel mehr das ganze Ausmaß dieser Tragödie (oder wie immer man es nennen soll) Fragen, die sich viele nach dem Bekanntwerden der Details stellten - ("Wieso konnte sie nicht fliehen, wenn sie doch im Garten sein durfte?) - stellt man sich nach der Lektüre des Buches nicht mehr. Man spürt beim Lesen den Wunsch Frau Kampuschs, sich zu erklären und das Geschehene fassbar zu machen. Es wird aber auch ganz klar gesagt: "Lasst mir meine Würde und behandelt mich nicht weiter als "Fall" oder "Opfer". Vor allen den Leuten, die unerklärlicherweise negative Kritk an Natascha Kampusch üben oder Mitschuldtheorien in die Welt setzen, ist dieses Buch zu empfehlen. Vielleicht sehen die danach klarer: Nämlich,dass Natascha Kampusch ein starker, intelligenter Mensch ist, der extrem Schlimmes erlebt hat und nicht daran zerbrochen ist.

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[Rezension] 3096 Tage | Natascha Kampusch
von Lisa's Büchereck aus Voerde am 19.05.2016

Ein echt bewegendes Buch, was mir eine völlig andere Sicht gegeben hat. Verlag: Ullstein | Erschienen: 13.01.2012 | Seiten: Ca.284 Klapptext »Ich fühle mich nun stark genug, die ganze Geschichte meiner Entführung zu erzählen.« Natascha Kampusch erlitt das schrecklichste Schicksal, das einem Kind zustoßen kann: Am 2. März 1998 wurde sie im... Ein echt bewegendes Buch, was mir eine völlig andere Sicht gegeben hat. Verlag: Ullstein | Erschienen: 13.01.2012 | Seiten: Ca.284 Klapptext »Ich fühle mich nun stark genug, die ganze Geschichte meiner Entführung zu erzählen.« Natascha Kampusch erlitt das schrecklichste Schicksal, das einem Kind zustoßen kann: Am 2. März 1998 wurde sie im Alter von zehn Jahren auf dem Schulweg entführt. Ihr Peiniger, der Nachrichtentechniker Wolfgang Priklopil, hielt sie in einem Kellerverlies gefangen - 3096 Tage lang. Am 23. August 2006 gelang ihr aus eigener Kraft die Flucht. Priklopil nahm sich noch am selben Tag das Leben. Jetzt spricht Natascha Kampusch zum ersten Mal offen über die Entführung, die Zeit der Gefangenschaft, ihre Beziehung zum Täter und darüber, wie es ihr gelang, der Hölle zu entkommen Meine Meinung Mich hat das Leben von Natascha Kampusch schon länger interessiert, aber ich habe mich lange davor gedrückt das Buch zu lesen. Da mich solche Erlebnisse immer sehr mitnehmen. Mir fällt es jetzt grade auch sehr schwer, das gelesene in Worte zu fassen. Es ist einfach unglaublich furchtbar was diese Junge Frau mitmachen musste. Es ist für mich einfach nicht zu begreifen, wie jemand einem Kind so etwas antun muss. Natasch berichtet hier über dinge, die einfach nur krank sind. Dennoch hat sie es geschafft, das Buch so zu schreiben das man es nachvollziehen kann. Diese Junge Frau ist in meinen Augen einfach nur außergewöhnlich und ich bewundere sie dafür, das sie nicht aufgegeben hat. Ich kann euch wirklich nur empfehlen das Buch zu lesen. Es bring wirklich viel Klarheit und wirft ein ganz anderes Licht auf Natascha. Man kennt nur das was man in den Medien gesehen oder gehört hat. Aber das ist absolut falsch. Sie ist so zerrissen worden, wegen ihrem verhalten. Wer dieses Buch liest wird anders Denken. So geht es jedenfalls mir. Ich kann jetzt nicht mal sagen das mir das Buch gut gefallen hat. Es war wirklich sehr gut und spannend geschrieben. Aber es sind halt wahre Begebenheiten und die sind natürlich nicht gut oder schön. Aber ich denke ihr wisst was ich meine. Ich kann nur jedem ans Herz legen. Es hat mich zu Tränen gerührt. Bewertung Ich habe für dieses Buch keine Bewertung abgegeben. Es ist das Leben eines anderen Menschen und ich finde da steht es einem einfach nicht zu es zu bewerten. Ich für meinen Teil wünsche Natscha Kampusch alles gute für ihren weiteren Lebensweg.

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0 0
Ich wünsche ihr von Herzen alles Gute!
von einer Kundin/einem Kunden am 09.09.2010
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Ich glaube, daß viele auf das Buch gewartet haben, denn die Geschichte des Verbrechens an Natascha ging um die ganze Welt. Hier kommt sie nun endlich selbst ausführlich zu Wort. Man merkt zwar, daß sie beim Schreiben Hilfe durch Ghostwriter hatte, aber dennoch kann sie hier nun endlich das Erlebte... Ich glaube, daß viele auf das Buch gewartet haben, denn die Geschichte des Verbrechens an Natascha ging um die ganze Welt. Hier kommt sie nun endlich selbst ausführlich zu Wort. Man merkt zwar, daß sie beim Schreiben Hilfe durch Ghostwriter hatte, aber dennoch kann sie hier nun endlich das Erlebte verarbeiten und sich mitteilen wie sie es erlebt hat und nicht wie man glaubt und fordert, daß sie sich zu fühlen hätte. Dieses Mädchen hat die Hölle erlebt und ich hoffe, daß sie sich in der Freiheit bald gut zurechtfindet und allen Anfeindungen zum Trotz endlich glücklich wird.

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10 2
Furchtbar traurig und schonunglos ehrlich
von einer Kundin/einem Kunden aus Köniz am 17.08.2011
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Dieses Buch ist absolut packend, schrecklich - aber dennoch spannend! Mehr als einmal hat es mich zu Tränen gerührt. Ich finde, wir sollten Frau Kampusch die Chance geben, Ihre Sicht der Dinge (nebst den Medien) darzulegen. Schliesslich ist dies ihr Schicksal!

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2 0
Leben und Sterben
von Gudrun Wolf aus Berlin am 28.03.2013
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

3096 Tage war Natascha Kampusch bis zu ihrer Selbstbefreiung weggesperrt. Als ich dieses Buch zu lesen begann, wußte ich, daß sie überlebt hat. Das Kind hat es nicht gewußt, ob es jemals aus dieser Hölle entkommt. Sie hat gehofft und darauf vertraut, daß andere ihr helfen, sie finden und... 3096 Tage war Natascha Kampusch bis zu ihrer Selbstbefreiung weggesperrt. Als ich dieses Buch zu lesen begann, wußte ich, daß sie überlebt hat. Das Kind hat es nicht gewußt, ob es jemals aus dieser Hölle entkommt. Sie hat gehofft und darauf vertraut, daß andere ihr helfen, sie finden und befreien. Das wurde nichts. Sie mußte selbst einen Weg finden. Sie hat viel ausprobiert, hat auch versucht zu sterben, als einem möglichen Ausweg. Schließlich konnte sie weglaufen. Wie würde es mir in einer ähnlichen Situation gehen? Als Kind habe ich viel darüber nachgedacht wie man mit Wegsperren und Folter fertig wird, später auch als Mutter. Solche Bücher wie "Das 7. Kreuz" von Anna Seghers oder "Dein unbekannter Bruder" von Willi Bredel haben es thematisiert. Aber Natascha Kampusch war keine politische Gefangene, sie sollte eine Sklavin sein. An manchen Stellen in diesem Buch liest es sich ein wenig wie Rechtfertigungen für ihr Handeln. Wenn man so eine extreme Situation überlebt, kann man hinterher reflektieren, ob es Alternativen gab. Rechtfertigen muß man sich ganz gewiß nicht. Daß man gekämpft hat, daß man Wege gesucht hat, daß man Angst hatte und paralysiert war von Hunger, Schlägen, Dunkelheit und Isolation.

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1 0
erschreckend brutal
von Kerstin Stutzke aus Berlin am 15.01.2012
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Am 17. Februar 1988 wurde Natascha Kampusch in eine sich auflösende Familie hineingeboren. Ihre Eltern standen kurz davor, sich zu trennen und ihre großen Schwestern waren bereits außer Haus und führten ihr eigenes Leben. Von beiden Elternteilen wurde sie geliebt, wobei ihre Mutter hier ihre Gefühle nicht so deutlich... Am 17. Februar 1988 wurde Natascha Kampusch in eine sich auflösende Familie hineingeboren. Ihre Eltern standen kurz davor, sich zu trennen und ihre großen Schwestern waren bereits außer Haus und führten ihr eigenes Leben. Von beiden Elternteilen wurde sie geliebt, wobei ihre Mutter hier ihre Gefühle nicht so deutlich wie ihr Vater zum Ausdruck bringen konnte. Natascha Kampusch wuchs eher behütet auf, auch wenn die Gegend, in der sie groß wurde, nicht zu den "feinen" Gegenden gehörte. Doch auch die Liebe zu ihrem Kind konnte die Ehe der Eltern nicht retten. Sie trennten sich und Natascha verbrachte eine Ferienwoche im Februar 1998 mit ihrem Vater in Ungarn - es sollte der letzte Urlaub und das letzte familiäre Zusammentreffen für viele Jahre sein. Am 2. März 1998 bat sie, im Alter von 10 Jahren, dass ihre Mutter sie nicht mehr zur Schule fahren möge, da sie ja schon groß sei und den Weg auch alleine gehen könnte. Insgeheim war es ihr peinlich, sich vor dem Schulgelände von ihrer Mutter verabschieden zu müssen und damit für Getuschel unter den anderen Schülern zu sorgen. An diesem Morgen ärgerte sie sich morgens über ihre Mutter und verließ die Wohnung ohne Abschiedsworte - für mehr als 8 Jahre. Noch auf dem Schulweg wurde sie in einen weißen Kastenwagen geschubst und entführt. 3096 Tage muss dieses junge Mädchen und später junge Frau unter menschenunwürdigen Zuständen leben - in einem Kellerverlies, teilweise ohne Licht, ohne frische Luft, ohne Nahrung, dafür mit Gewalt. Nach 3096 Tagen gelingt ihr die Flucht, denn sie weiß, nur einer von beiden, entweder sie, oder ihr Peiniger, können überleben. Doch damit ist ihre Geschichte noch nicht vorbei ... In diesem Buch berichtet uns Natascha Kampusch, was ihr widerfahren ist, wie sie in dieser Situation gewachsen ist und es geschafft hat, nicht unter dem Druck zu zerbrechen und sich selbst treu zu bleiben. Sie gibt uns einen Einblick in das Leben, das sie mehr als 8 Jahre lang führen musste, Situationen ihres "Alltages", die schrecklicher nicht sein könnten und dennoch hat es diese junge Frau geschafft, gestärkt aus ihr hervorzugehen.

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1 0
3096 Tage
von Anne aus Niederwerth am 02.12.2010
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Zugegeben war ich zunächst skeptisch dem Buch gegenüber, bis mir eine Kollegin nahe legte es doch zu lesen. Ein guter Rat. Natascha Kampusch erzählt zunächst von ihrem Leben vor der Entführung und ihrem letzten Tag in Freiheit. Dann beginnt das Mathyrium. Als Leser ist man gefesselt von den Geschehnissen die Natascha... Zugegeben war ich zunächst skeptisch dem Buch gegenüber, bis mir eine Kollegin nahe legte es doch zu lesen. Ein guter Rat. Natascha Kampusch erzählt zunächst von ihrem Leben vor der Entführung und ihrem letzten Tag in Freiheit. Dann beginnt das Mathyrium. Als Leser ist man gefesselt von den Geschehnissen die Natascha Kampusch durchleben musste. Ihr Kampf gegen den Täter und gegen sich selbst um sich nicht zu verlieren. Man lernt den Menschen hinter der Fassade die durch die Presse ging kennen und kann - wenn auch nur ein klein wenig - nachvollziehen wie schwer der Schritt war, plötzlich davonzulaufen. Das Buch ist in einem sehr guten Stil geschrieben und dadurch trotz des schwierigen Themas gut zu lesen.

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Die schlimmsten Geschichten schreibt das Leben
von Dr. Exitus am 24.11.2010
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Ein sehr gutes,erschütterndes Buch.Frau Kampusch gewährt einen sehr tiefen und persönlichen Einblick in ihr unfaßbares Schicksal.Das Buch ist sehr gut geschrieben und der Leser erhält einen detailierten Einblick in die Geschehnisse und die Psyche des Täters.Frau Kampusch schildert auch ihre Überlebensstrategien in dieser unglaublichen Hölle.Es läuft einem immer... Ein sehr gutes,erschütterndes Buch.Frau Kampusch gewährt einen sehr tiefen und persönlichen Einblick in ihr unfaßbares Schicksal.Das Buch ist sehr gut geschrieben und der Leser erhält einen detailierten Einblick in die Geschehnisse und die Psyche des Täters.Frau Kampusch schildert auch ihre Überlebensstrategien in dieser unglaublichen Hölle.Es läuft einem immer wieder ein kalter Schauer über den Rücken bei dem Gedanken das dies wirklich passiert ist,kein Autor könnte sich so etwas ausdenken.Durch dieses Buch ist es möglich sich ein Bild von dieser unfaßbaren Tat zu machen,vom Täter und den Gefühlen der Entführten.Einfach unglaublich was diese Frau erdulden mußte und mein größter Respekt das sie nicht daran zerbrochen ist!Zum Schluß befaßt sich Frau Kampusch noch mit dem Umgang der Polizei,Presse und Öffentlichkeit mit ihr.Sie zeichnet ein sehr differenziertes Bild und hat auch die Erklärung gefunden,warum ihr teilweise Aggressionen entgegen gebracht werden.Wer dieses Buch über die psychische und physische jahrelange Folter gelesen hat der wird nicht mehr dumm fragen:"Warum ist sie nicht einfach geflüchtet?" und wird verstehen warum die junge Frau den Täter nicht haßt.FAZIT:Ein sehr erschütterndes,berührendes Buch.Guter Einblick in die Psyche des Täters sowie die Bewältigungsmechanismen und Gefühle des Opfers.SEHR EMPFEHLENSWERT!!!!!!

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1 0
Nichts ist nur schwarz und nur weiß....
von einer Kundin/einem Kunden am 15.09.2010
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Natascha Kampusch möchte der vordergründigen Psychologisierung ihres Schicksals durch Dritte entgehen. Deshalb hat sie sich mit ihrem Buch jetzt selbst eine Stimme gegeben. Der jüngste Akt einer Überlebensstrategie. Zitat: "Diese Gesellschaft braucht Täter wie Wolfgang Priklopil, um dem Bösen, das in ihr wohnt, ein Gesicht zu geben und es von sich... Natascha Kampusch möchte der vordergründigen Psychologisierung ihres Schicksals durch Dritte entgehen. Deshalb hat sie sich mit ihrem Buch jetzt selbst eine Stimme gegeben. Der jüngste Akt einer Überlebensstrategie. Zitat: "Diese Gesellschaft braucht Täter wie Wolfgang Priklopil, um dem Bösen, das in ihr wohnt, ein Gesicht zu geben und es von sich selbst abzuspalten. Sie benötigt die Bilder von Kellerverliesen, um nicht auf die vielen Wohnungen und Vorgärten sehen zu müssen, in denen die Gewalt ihr spießiges, bürgerliches Antlitz zeigt. Sie benutzt die Opfer spektakulärer Fälle wie mich, um sich der Verantwortung für die vielen namenlosen Opfer der alltäglichen Verbrechen zu entledigen, denen man nicht hilft - selbst wenn sie um Hilfe bitten". Ja

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Traurig aber wahr...
von einer Kundin/einem Kunden am 23.07.2011
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Als diese geschichte damals in den medien erschien, konnte ich mir nicht vorstellen warum man sie nicht gefunden hat. es war für mich eine katastrofe der polizei! Sie schreibt in diesem buch warum und ich schämte mich, solche gedanken gehabt zu haben. Für mich ist eine solche beziehung zum... Als diese geschichte damals in den medien erschien, konnte ich mir nicht vorstellen warum man sie nicht gefunden hat. es war für mich eine katastrofe der polizei! Sie schreibt in diesem buch warum und ich schämte mich, solche gedanken gehabt zu haben. Für mich ist eine solche beziehung zum Täter, wie Natascha Kampusch sie gehabt hat, unvorstellbar und grausam. Sie erlitt qualen, schläge, hunger, horror!

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