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3096 Tage

(6)
Natascha Kampusch erlitt das schrecklichste Schicksal, das einem Kind zustossen kann: Am 2. März 1998 wurde sie im Alter von zehn Jahren auf dem Schulweg entführt. Ihr Peiniger, der Nachrichtentechniker Wolfgang Priklopil, hielt sie in einem Kellerverlies gefangen - 3096 Tage lang. Am 23. August 2006 gelang ihr aus eigener Kraft die Flucht. Priklopil nahm sich noch am selben Tag das Leben. Jetzt spricht Natascha Kampusch zum ersten Mal offen über die Entführung, die Zeit der Gefangenschaft, ihre Beziehung zum Täter und darüber, wie es ihr gelang, der Hölle zu entkommen.
Portrait
Natascha Kampusch, Jahrgang 1988, war zehn Jahre alt, als sie auf dem Schulweg entführt wurde. Erst nach über acht Jahren gelang ihr die Flucht. Seitdem versucht sie, ihr Leben in Freiheit zu meistern. Seit einigen Jahren engagiert sie sich für traumatisierte Jugendliche.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 288, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 21.03.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783843701266
Verlag Ullstein eBooks
Verkaufsrang 1.459
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Buchhändler-Empfehlungen

„Endlich frei!“

Caroline Kürsteiner, Buchhandlung Basel

Nun darf Natascha Kampusch endlich selbst zu Wort kommen und ihre eigene Geschichte erzählen, so wie's wirklich war! Ein erschütternder Tatsachenbericht, der durch Mark und Bein geht, sehr differenziert und auch vom psychologischen Aspekt eindrücklich und mit viel Feingefühl beschrieben, wie sie all die vielen Jahre in der Gefangenschaft Nun darf Natascha Kampusch endlich selbst zu Wort kommen und ihre eigene Geschichte erzählen, so wie's wirklich war! Ein erschütternder Tatsachenbericht, der durch Mark und Bein geht, sehr differenziert und auch vom psychologischen Aspekt eindrücklich und mit viel Feingefühl beschrieben, wie sie all die vielen Jahre in der Gefangenschaft überleben konnte.

Dieser jungen Frau gebührt grossen Respekt, wie sie es geschafft hat, sich nicht unterkriegen zu lassen, was ihr letztlich zur Freiheit verhalf - berührend, mutig und fesselnd bis zur letzten Seite. Man fiebert und leidet mit der Autorin bis zum Ende mit und ist einfach nur dankbar und froh, dass sie ihr Leben wieder in Freiheit leben kann.

Ihre ehrlichen und offenen Hintergrundinformationen tragen wesentlich dazu bei, dass ihr Martyrium richtig verstanden wird.
Von Herzen alles Liebe und Gute, Frau Kampusch!

„Eine Heldin“

Daniela Lingg, Buchhandlung St.Margrehen

Natascha hat mir gezeigt wie grossartig ein Mensch sein kann.
Nach allem was sie durchgemacht hat, die Wahrheit über Gut und Böse nicht zu verlieren, mit einem kranken Psycho an ihrer Seite, der ihr eine völlig schräge Wahrheit gelehrt hat, hat sie nach der Flucht Mitleid mit Priklopil und vorallem seiner Mutter- alle Zyniker von Natascha,
Natascha hat mir gezeigt wie grossartig ein Mensch sein kann.
Nach allem was sie durchgemacht hat, die Wahrheit über Gut und Böse nicht zu verlieren, mit einem kranken Psycho an ihrer Seite, der ihr eine völlig schräge Wahrheit gelehrt hat, hat sie nach der Flucht Mitleid mit Priklopil und vorallem seiner Mutter- alle Zyniker von Natascha, sollten sich eine Scheibe abschneiden, und auch wie sie anstelle von Wut und Hass, Güte und Mitleid walten lässt, zeigt ihre unendliche Stärke!!!

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Kundenbewertungen


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Furchtbar traurig und schonunglos ehrlich
von einer Kundin/einem Kunden aus Köniz am 17.08.2011

Dieses Buch ist absolut packend, schrecklich - aber dennoch spannend! Mehr als einmal hat es mich zu Tränen gerührt. Ich finde, wir sollten Frau Kampusch die Chance geben, Ihre Sicht der Dinge (nebst den Medien) darzulegen. Schliesslich ist dies ihr Schicksal!

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2 0
Gänsehaut...
von Jeanette Kathmann aus Cloppenburg am 19.01.2012

Da Natascha Kampusch in meinem Alter ist, hat mich ihre Geschichte besonders interessiert. Ich habe beim Lesen die ganze Zeit über eine Gänsehaut verspürt und einige Male mit den Tränen kämpfen müssen. Natascha schreibt sehr mitfühlend und zugleich so offen, dass man meinen könnte, man hätte mit ihr zusammen... Da Natascha Kampusch in meinem Alter ist, hat mich ihre Geschichte besonders interessiert. Ich habe beim Lesen die ganze Zeit über eine Gänsehaut verspürt und einige Male mit den Tränen kämpfen müssen. Natascha schreibt sehr mitfühlend und zugleich so offen, dass man meinen könnte, man hätte mit ihr zusammen das Martyrium durchlebt. Ein Schicksalsbericht, der mich persönlich sehr berührt hat.

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Traurig aber wahr...
von einer Kundin/einem Kunden am 23.07.2011

Als diese geschichte damals in den medien erschien, konnte ich mir nicht vorstellen warum man sie nicht gefunden hat. es war für mich eine katastrofe der polizei! Sie schreibt in diesem buch warum und ich schämte mich, solche gedanken gehabt zu haben. Für mich ist eine solche beziehung zum... Als diese geschichte damals in den medien erschien, konnte ich mir nicht vorstellen warum man sie nicht gefunden hat. es war für mich eine katastrofe der polizei! Sie schreibt in diesem buch warum und ich schämte mich, solche gedanken gehabt zu haben. Für mich ist eine solche beziehung zum Täter, wie Natascha Kampusch sie gehabt hat, unvorstellbar und grausam. Sie erlitt qualen, schläge, hunger, horror!

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1 0
Ein Buch von einer starken Frau
von einer Kundin/einem Kunden am 05.03.2016

Die Geschichte einer sehr starken jungen Frau. All die Demütigungen und die Brutalität des Täters haben sie zwar oft verzweifeln lassen, aber nie wirklich gebrochen. Nicht nur das ihr wertvolle Jahre gestohlen wurden, auch gehen einige Mitmenschen nicht gerade pfleglich mit Frau Kampusch um. Und das stimmt mich sehr... Die Geschichte einer sehr starken jungen Frau. All die Demütigungen und die Brutalität des Täters haben sie zwar oft verzweifeln lassen, aber nie wirklich gebrochen. Nicht nur das ihr wertvolle Jahre gestohlen wurden, auch gehen einige Mitmenschen nicht gerade pfleglich mit Frau Kampusch um. Und das stimmt mich sehr traurig. Mir scheint als ob man teilweise noch Salz in offene Wunden streut, nur weil diese Frau nicht so leben will, wie es viele Menschen von ihr erwarten. Man kann ihr nur wünschen auch weiterhin ihren Weg aufrecht und erhobenen Hauptes zu gehen und sich von nichts beugen zu lassen. Ein ergreifendes Schicksal, genauso bewegend und emotional wie dieses Buch. Für mich sehr nachdenklich. Ein wundervolles Buch. Man sollte dieses Buch nicht nur lesen, sondern über diese Geschichte nachdenken, denn sie ist geschehen. Und sie kann immer wieder geschehen. Leider. Und viele schauen einfach weg.

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Natascha Kampusch-Packend bis zum Schluß
von einer Kundin/einem Kunden aus Duisburg am 02.09.2014

Ich habe mir das Buch 3096 Tage bestellt weil ich Hintergrundwissen wollte.Ich muß sagen ich habe angefangen zu lesen und konnte kaum aufhören.Das Buch ist so packend gut geschrieben, es fesselt vom Anfang bis zum Ende.Habe es in 10 Tagen durch gehabt.Hat mir sehr gut gefallen.Es ist schrecklich was... Ich habe mir das Buch 3096 Tage bestellt weil ich Hintergrundwissen wollte.Ich muß sagen ich habe angefangen zu lesen und konnte kaum aufhören.Das Buch ist so packend gut geschrieben, es fesselt vom Anfang bis zum Ende.Habe es in 10 Tagen durch gehabt.Hat mir sehr gut gefallen.Es ist schrecklich was Natascha K.durchgemacht hat dafür Hut ab das sie es so Niedergeschrieben hat.Lesen es lohnt sich!!!

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3096 Tage
von einer Kundin/einem Kunden am 27.05.2013

Lange steht das Buch von Natascha Kampusch auf den Bestsellerlisten. Es schildert eindrucksvoll, wie die Zeit zwischen dem 10. und dem 18. Lebensjahr in dem Kellerverlies eine Entwicklung nimmt, wie aus dem Kind trotz allem eine eigenständige junge Frau wurde, die die Kraft fand, sich zu befreien. Natascha Kampusch... Lange steht das Buch von Natascha Kampusch auf den Bestsellerlisten. Es schildert eindrucksvoll, wie die Zeit zwischen dem 10. und dem 18. Lebensjahr in dem Kellerverlies eine Entwicklung nimmt, wie aus dem Kind trotz allem eine eigenständige junge Frau wurde, die die Kraft fand, sich zu befreien. Natascha Kampusch zeigt auf, wie sich ihr inneres Leben gestaltet, das ihr Peiniger mit allen Mitteln zu verhindern versucht. Es gibt zwei Schlüsselmomente, die ihre Kraft und Stärke zeigen. Einmal ist es die Vorstellung des Kindes, das mit sich selbst als 18-Jährige ins Gespräch kommt. Sie sieht sich als Erwachsene ihren eigenen Impulsen folgend. Zum anderen setzt sie sich schon früh mit den Stärken und Schwächen des Täters auseinander. Sie lernt ihn nicht nur zu durchschauen, sondern auch zu „verstehen“ und sich selber nicht nur als Opfer zu begreifen. Natascha Kampusch hat sich damit zu einer Persönlichkeit entwickelt, die ihre Zukunft selbstbestimmt in die Hand nimmt

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Ich wünsche ihr von Herzen alles Gute!
von einer Kundin/einem Kunden am 09.09.2010
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Ich glaube, daß viele auf das Buch gewartet haben, denn die Geschichte des Verbrechens an Natascha ging um die ganze Welt. Hier kommt sie nun endlich selbst ausführlich zu Wort. Man merkt zwar, daß sie beim Schreiben Hilfe durch Ghostwriter hatte, aber dennoch kann sie hier nun endlich das Erlebte... Ich glaube, daß viele auf das Buch gewartet haben, denn die Geschichte des Verbrechens an Natascha ging um die ganze Welt. Hier kommt sie nun endlich selbst ausführlich zu Wort. Man merkt zwar, daß sie beim Schreiben Hilfe durch Ghostwriter hatte, aber dennoch kann sie hier nun endlich das Erlebte verarbeiten und sich mitteilen wie sie es erlebt hat und nicht wie man glaubt und fordert, daß sie sich zu fühlen hätte. Dieses Mädchen hat die Hölle erlebt und ich hoffe, daß sie sich in der Freiheit bald gut zurechtfindet und allen Anfeindungen zum Trotz endlich glücklich wird.

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3096 Tage
von einer Kundin/einem Kunden am 08.04.2013
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Da ich den Fall Natascha Kampusch schon von Anfang an verfolgt habe, hat mich das Buch natürlich sehr interessiert und ich habe es mir direkt nach Erscheinen gekauft. Der Leidensweg, den Natascha durchlebt hat, ist einfach grausam und es ist ein Wunder, dass Sie durch dieses Horrorszenario einen Ausweg... Da ich den Fall Natascha Kampusch schon von Anfang an verfolgt habe, hat mich das Buch natürlich sehr interessiert und ich habe es mir direkt nach Erscheinen gekauft. Der Leidensweg, den Natascha durchlebt hat, ist einfach grausam und es ist ein Wunder, dass Sie durch dieses Horrorszenario einen Ausweg gefunden hat und fliehen konnte. Darüber dann auch noch ein Buch zu schreiben finde ich sehr mutig und verdient meinen vollen Respekt. Ich hoffe, Sie konnte diese Tragödie dadurch ein wenig verarbeiten und kann nun eine glückliche Zukunft für sich und ihre Familie planen. Im Februar kommt der Fall übrigens auch in die deutschen Kinos!!!

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Leben und Sterben
von Gudrun Wolf aus Berlin am 28.03.2013
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

3096 Tage war Natascha Kampusch bis zu ihrer Selbstbefreiung weggesperrt. Als ich dieses Buch zu lesen begann, wußte ich, daß sie überlebt hat. Das Kind hat es nicht gewußt, ob es jemals aus dieser Hölle entkommt. Sie hat gehofft und darauf vertraut, daß andere ihr helfen, sie finden und... 3096 Tage war Natascha Kampusch bis zu ihrer Selbstbefreiung weggesperrt. Als ich dieses Buch zu lesen begann, wußte ich, daß sie überlebt hat. Das Kind hat es nicht gewußt, ob es jemals aus dieser Hölle entkommt. Sie hat gehofft und darauf vertraut, daß andere ihr helfen, sie finden und befreien. Das wurde nichts. Sie mußte selbst einen Weg finden. Sie hat viel ausprobiert, hat auch versucht zu sterben, als einem möglichen Ausweg. Schließlich konnte sie weglaufen. Wie würde es mir in einer ähnlichen Situation gehen? Als Kind habe ich viel darüber nachgedacht wie man mit Wegsperren und Folter fertig wird, später auch als Mutter. Solche Bücher wie "Das 7. Kreuz" von Anna Seghers oder "Dein unbekannter Bruder" von Willi Bredel haben es thematisiert. Aber Natascha Kampusch war keine politische Gefangene, sie sollte eine Sklavin sein. An manchen Stellen in diesem Buch liest es sich ein wenig wie Rechtfertigungen für ihr Handeln. Wenn man so eine extreme Situation überlebt, kann man hinterher reflektieren, ob es Alternativen gab. Rechtfertigen muß man sich ganz gewiß nicht. Daß man gekämpft hat, daß man Wege gesucht hat, daß man Angst hatte und paralysiert war von Hunger, Schlägen, Dunkelheit und Isolation.

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Danke für dieses Buch!
von Elisabeth aus Wien am 22.02.2012
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Als sich Natascha Kampusch 2006 aus ihrer Gefangenschaft befreien konnte und ihre tragische Geschichte ans Tageslicht kam war ich zutiefst berührt und schockiert. Die späteren Medienauftritte und ihr oft merkwürdiges Verhalten konnte ich später nicht immer ganz nachvollziehen und ich verstand nicht warum sich diese junge Frau nicht einfach... Als sich Natascha Kampusch 2006 aus ihrer Gefangenschaft befreien konnte und ihre tragische Geschichte ans Tageslicht kam war ich zutiefst berührt und schockiert. Die späteren Medienauftritte und ihr oft merkwürdiges Verhalten konnte ich später nicht immer ganz nachvollziehen und ich verstand nicht warum sich diese junge Frau nicht einfach zurückzieht und sich Ruhe gönnt. Hiermit möchte ich mich für solche Gedanken entschuldigen! Nachdem ich das Buch gelesen habe, ist so vieles im Verhalten von Frau Kampusch nachvollziehbar. Niemand hat das Recht über diese Frau und ihre Persönlichkeit zu urteilen. Was sie als Kind, als junge Heranwachsende durchmachen musste ist einfach furchtbar. Der Lebenswille, den sie sich selbst zurechtgebastelt hat – einfach bewundernswert! Was für eine starke Frau! Ich finde es gut, dass sie ihre Geschichte jetzt zu Papier gebracht hat und man diese nachlesen kann um sie vielleicht danach besser zu verstehen. Bei mir hat es jedenfalls gewirkt. Ich bringe Frau Kampusch nur noch Bewunderung und große Wertschätzung entgegen.

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erschreckend brutal
von Kerstin Stutzke aus Berlin am 15.01.2012
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Am 17. Februar 1988 wurde Natascha Kampusch in eine sich auflösende Familie hineingeboren. Ihre Eltern standen kurz davor, sich zu trennen und ihre großen Schwestern waren bereits außer Haus und führten ihr eigenes Leben. Von beiden Elternteilen wurde sie geliebt, wobei ihre Mutter hier ihre Gefühle nicht so deutlich... Am 17. Februar 1988 wurde Natascha Kampusch in eine sich auflösende Familie hineingeboren. Ihre Eltern standen kurz davor, sich zu trennen und ihre großen Schwestern waren bereits außer Haus und führten ihr eigenes Leben. Von beiden Elternteilen wurde sie geliebt, wobei ihre Mutter hier ihre Gefühle nicht so deutlich wie ihr Vater zum Ausdruck bringen konnte. Natascha Kampusch wuchs eher behütet auf, auch wenn die Gegend, in der sie groß wurde, nicht zu den "feinen" Gegenden gehörte. Doch auch die Liebe zu ihrem Kind konnte die Ehe der Eltern nicht retten. Sie trennten sich und Natascha verbrachte eine Ferienwoche im Februar 1998 mit ihrem Vater in Ungarn - es sollte der letzte Urlaub und das letzte familiäre Zusammentreffen für viele Jahre sein. Am 2. März 1998 bat sie, im Alter von 10 Jahren, dass ihre Mutter sie nicht mehr zur Schule fahren möge, da sie ja schon groß sei und den Weg auch alleine gehen könnte. Insgeheim war es ihr peinlich, sich vor dem Schulgelände von ihrer Mutter verabschieden zu müssen und damit für Getuschel unter den anderen Schülern zu sorgen. An diesem Morgen ärgerte sie sich morgens über ihre Mutter und verließ die Wohnung ohne Abschiedsworte - für mehr als 8 Jahre. Noch auf dem Schulweg wurde sie in einen weißen Kastenwagen geschubst und entführt. 3096 Tage muss dieses junge Mädchen und später junge Frau unter menschenunwürdigen Zuständen leben - in einem Kellerverlies, teilweise ohne Licht, ohne frische Luft, ohne Nahrung, dafür mit Gewalt. Nach 3096 Tagen gelingt ihr die Flucht, denn sie weiß, nur einer von beiden, entweder sie, oder ihr Peiniger, können überleben. Doch damit ist ihre Geschichte noch nicht vorbei ... In diesem Buch berichtet uns Natascha Kampusch, was ihr widerfahren ist, wie sie in dieser Situation gewachsen ist und es geschafft hat, nicht unter dem Druck zu zerbrechen und sich selbst treu zu bleiben. Sie gibt uns einen Einblick in das Leben, das sie mehr als 8 Jahre lang führen musste, Situationen ihres "Alltages", die schrecklicher nicht sein könnten und dennoch hat es diese junge Frau geschafft, gestärkt aus ihr hervorzugehen.

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1 0
3096 Tage
von Anne aus Niederwerth am 02.12.2010
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Zugegeben war ich zunächst skeptisch dem Buch gegenüber, bis mir eine Kollegin nahe legte es doch zu lesen. Ein guter Rat. Natascha Kampusch erzählt zunächst von ihrem Leben vor der Entführung und ihrem letzten Tag in Freiheit. Dann beginnt das Mathyrium. Als Leser ist man gefesselt von den Geschehnissen die Natascha... Zugegeben war ich zunächst skeptisch dem Buch gegenüber, bis mir eine Kollegin nahe legte es doch zu lesen. Ein guter Rat. Natascha Kampusch erzählt zunächst von ihrem Leben vor der Entführung und ihrem letzten Tag in Freiheit. Dann beginnt das Mathyrium. Als Leser ist man gefesselt von den Geschehnissen die Natascha Kampusch durchleben musste. Ihr Kampf gegen den Täter und gegen sich selbst um sich nicht zu verlieren. Man lernt den Menschen hinter der Fassade die durch die Presse ging kennen und kann - wenn auch nur ein klein wenig - nachvollziehen wie schwer der Schritt war, plötzlich davonzulaufen. Das Buch ist in einem sehr guten Stil geschrieben und dadurch trotz des schwierigen Themas gut zu lesen.

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1 0
Die schlimmsten Geschichten schreibt das Leben
von Dr. Exitus am 24.11.2010
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Ein sehr gutes,erschütterndes Buch.Frau Kampusch gewährt einen sehr tiefen und persönlichen Einblick in ihr unfaßbares Schicksal.Das Buch ist sehr gut geschrieben und der Leser erhält einen detailierten Einblick in die Geschehnisse und die Psyche des Täters.Frau Kampusch schildert auch ihre Überlebensstrategien in dieser unglaublichen Hölle.Es läuft einem immer... Ein sehr gutes,erschütterndes Buch.Frau Kampusch gewährt einen sehr tiefen und persönlichen Einblick in ihr unfaßbares Schicksal.Das Buch ist sehr gut geschrieben und der Leser erhält einen detailierten Einblick in die Geschehnisse und die Psyche des Täters.Frau Kampusch schildert auch ihre Überlebensstrategien in dieser unglaublichen Hölle.Es läuft einem immer wieder ein kalter Schauer über den Rücken bei dem Gedanken das dies wirklich passiert ist,kein Autor könnte sich so etwas ausdenken.Durch dieses Buch ist es möglich sich ein Bild von dieser unfaßbaren Tat zu machen,vom Täter und den Gefühlen der Entführten.Einfach unglaublich was diese Frau erdulden mußte und mein größter Respekt das sie nicht daran zerbrochen ist!Zum Schluß befaßt sich Frau Kampusch noch mit dem Umgang der Polizei,Presse und Öffentlichkeit mit ihr.Sie zeichnet ein sehr differenziertes Bild und hat auch die Erklärung gefunden,warum ihr teilweise Aggressionen entgegen gebracht werden.Wer dieses Buch über die psychische und physische jahrelange Folter gelesen hat der wird nicht mehr dumm fragen:"Warum ist sie nicht einfach geflüchtet?" und wird verstehen warum die junge Frau den Täter nicht haßt.FAZIT:Ein sehr erschütterndes,berührendes Buch.Guter Einblick in die Psyche des Täters sowie die Bewältigungsmechanismen und Gefühle des Opfers.SEHR EMPFEHLENSWERT!!!!!!

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1 0
Lesenswert!
von Julia Kummer aus Köln am 20.10.2010
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Man kann es nicht fassen, was dieser Frau passiert ist. Wenn ich es nicht besser wüsste, hielte ich es für einen schlechten Film. Natascha Kampusch schildert in ihrem Buch offen und schonungslos ihre Zeit in der 8 jährigen Gefangenschaft. Das Buch ging mir unheimlich nahe und ich hoffe, dass... Man kann es nicht fassen, was dieser Frau passiert ist. Wenn ich es nicht besser wüsste, hielte ich es für einen schlechten Film. Natascha Kampusch schildert in ihrem Buch offen und schonungslos ihre Zeit in der 8 jährigen Gefangenschaft. Das Buch ging mir unheimlich nahe und ich hoffe, dass es viele aufmerksame Leser finden wird.

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1 0
Nichts ist nur schwarz und nur weiß....
von einer Kundin/einem Kunden am 15.09.2010
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Natascha Kampusch möchte der vordergründigen Psychologisierung ihres Schicksals durch Dritte entgehen. Deshalb hat sie sich mit ihrem Buch jetzt selbst eine Stimme gegeben. Der jüngste Akt einer Überlebensstrategie. Zitat: "Diese Gesellschaft braucht Täter wie Wolfgang Priklopil, um dem Bösen, das in ihr wohnt, ein Gesicht zu geben und es von sich... Natascha Kampusch möchte der vordergründigen Psychologisierung ihres Schicksals durch Dritte entgehen. Deshalb hat sie sich mit ihrem Buch jetzt selbst eine Stimme gegeben. Der jüngste Akt einer Überlebensstrategie. Zitat: "Diese Gesellschaft braucht Täter wie Wolfgang Priklopil, um dem Bösen, das in ihr wohnt, ein Gesicht zu geben und es von sich selbst abzuspalten. Sie benötigt die Bilder von Kellerverliesen, um nicht auf die vielen Wohnungen und Vorgärten sehen zu müssen, in denen die Gewalt ihr spießiges, bürgerliches Antlitz zeigt. Sie benutzt die Opfer spektakulärer Fälle wie mich, um sich der Verantwortung für die vielen namenlosen Opfer der alltäglichen Verbrechen zu entledigen, denen man nicht hilft - selbst wenn sie um Hilfe bitten". Ja

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1 0
3096 Tage
von Pumamädchen am 22.05.2012
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Das Buch hat insgesamt 11 Kapitel. Eins über Nataschas Leben vor der Entführung, acht über die Entführung und Gefangenschaft, eins über die Befreiung und ein weiteres über die Zeit danach. Über die Misshandlungen hat Natascha teilweise so emotionslos und neutral geschrieben, dass es mir noch schockierender und entsetzlicher vorkam. Andererseits... Das Buch hat insgesamt 11 Kapitel. Eins über Nataschas Leben vor der Entführung, acht über die Entführung und Gefangenschaft, eins über die Befreiung und ein weiteres über die Zeit danach. Über die Misshandlungen hat Natascha teilweise so emotionslos und neutral geschrieben, dass es mir noch schockierender und entsetzlicher vorkam. Andererseits konnte man durch das Buch auch einige Sachen besser nachvollziehen, wie zum Beispiel, dass Natascha auch immer das Gute in ihrem Täter gesehen hat. Das, was Natascha Kampusch widerfahren ist, ist schrecklich und unvorstellbar. Sie konnte durch ihre Selbstbefreiung entkommen und ich hoffe, dass sie weiterhin so stark bleibt.

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1 0
Positiv überrascht
von einer Kundin/einem Kunden am 30.03.2012
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Ein sehr bewegendes Buch. Es zeigt wieviel Stärke ein Mensch haben kann und daß die Hoffnung als letztes stirbt.Am meisten bewegt haben mich die ersten Jahre von Natascha Kampusches Gefangenschaft!

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1 0
von einer Kundin/einem Kunden am 27.07.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Unglaublich eindringlich und bewegend. Etwas, was man sich eigentlich gar nicht vorstellen mag.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

3096 Tage war Natascha Kampusch von der Außenwelt abgeschnitten und bei einem Mann eingesperrt. In diesem Buch erzählt sie über ihre Qualen und ihr Leben als Entführte.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Eine wirklich unglaubliche Geschichte aus dem wahren Leben. Fesselnde und gleichzeitig schockierende Lektüre. Unbedingt lesen!

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