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4 1/2 Freunde und das Krokodil im Internet

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Tausendschön als Lockvogel. Ein neues Abenteuer des Detektivbüros "Kalle & Co.".
Kaum haben die 4 1/2 Freunde ihre Detektiv-Homepage ins Internet gesetzt, da erreicht sie auch schon ihr erster Fall. Frau Rotkehl, die Musiklehrerin, soll Mitglied einer Tierschieberbande sein und geschützte Tierarten, vor allem Krokodile, illegal über das Internet verkaufen. Die 4 1/2 Freunde beschliessen Kontakt mit der Tierschieberbande aufzunehmen und ein seltenes Tier anzubieten. Da sie kein Krokodil zur Verfügung haben, entscheiden sie sich für Tausendschön ...
Autorenporträt:
Joachim Friedrich, Jahrgang 1953, promovierte in Volkswirtschaftslehre und war Professor für Beriebswirtschaft. Heute lebt er mit seiner Familie in Bottrop und schreibt Theaterstücke und Kinder- und Jugendbücher. "Wenn ich schreibe, sehe ich immer ein Bild vor meinem geistigen Auge: Ich sehe ein Kind, das bei schlechtem Wetter in seinem Zimmer sitzt oder, wie wir es früher auch immer gemacht haben, abends unter der Bettdecke mit der Taschenlampe meine Geschichte liest und sich dabei köstlich amüsiert. Das ist eine schöne Vorstellung, aber auch eine Verpflichtung zur guten Unterhaltung."
Leseprobe:
So weit war es nun also schon gekommen. Unsere Schule, bei der immer alles ewig lange dauert, hatte einen Internet-Anschluss! Und sogar unser Klassenlehrer Siegfried Schlüter, den wir wegen seiner Figur alle nur Big Siggi nennen und der in seiner Freizeit Tuba in einer Blaskapelle spielt, hatte einen. Und was war mit mir? Ich klimperte immer noch auf meiner alten Kiste herum, die nach der Zeitrechnung für Computer schon reif für das Museum war. Die Gebühren für das Telefon und den Internet-Provider hätte ich notfalls noch von meinem Taschengeld bezahlen können, aber ein neuer Computer war nicht drin, und den brauchte ich dringend, wenn ich ins Internet wollte.
Ab 10 Jahren

Portrait
Joachim Friedrich über sich:
Ich wurde am 11. August 1953 um 22.00 Uhr im Ruhrgebiet, genauer gesagt, in Oberhausen geboren. Ich lebe immer noch im Ruhrgebiet, genauer gesagt, in Bottrop. Ich lebe sehr gern dort, vor allem wegen der Menschen, und ich kann mir kaum vorstellen einmal von dort wegzugehen. Meine Eltern sind, wie es so schön heisst, ganz normale Leute. Mein Vater arbeitete vor seiner Pensionierung als Feuerwehrhauptmann und meine Mutter als Verkäuferin.
Was das Geschichtenschreiben betrifft, war meine Mutter in zweierlei Hinsicht ganz besonders wichtig für mich: Sie konnte zum einen Geschichten schreiben. Ohne sich besonders anzustrengen, hat sie immer gute Zensuren für ihre Schulaufsätze bekommen. Das hat sie mir wohl vererbt. Ausserdem hat mich meine Mutter „so nebenbei“ gelehrt, wie schön Lesen sein kann. Der Grund dafür ist ihre Leidenschaft für Kriminalromane. Denn schon bald wurde ich neugierig. Was war nur an diesen Krimis, dass meine Mutter sie buchstäblich verschlang? Und siehe da, in unserer Stadtbibliothek gab es nicht nur Krimis für Erwachsene, sondern auch für Kinder. Zu meinen schönsten Kindheitserinnerungen zählen die Winterabende, die ich mit meiner Mutter in unserer Küche verbrachte, sie an der einen Seite des Küchentisches und ich an der anderen, beide mit einem Krimi vor der Nase.
Die Wahl meines Berufs hat mich sehr lange beschäftigt, eigentlich bis heute. Ich hatte die Realschule mit einem Notendurchschnitt abgeschlossen, der meine Eltern nicht gerade in Entzücken versetzte. Ausserdem hatte ich mir nie viel Gedanken darüber gemacht, welchen Beruf ich ergreifen wollte. Doch plötzlich musste ich eine Entscheidung treffen. Ich wählte, das weiss ich heute, den leichtesten Weg: Ich wollte ins Büro! Ich stellte mir vor, dort wäre es immer schön warm, die Wochenenden hätte ich frei und ich könnte während der Arbeit Kaffee trinken. Noch während der Ausbildung beobachtete ich, was die Leute taten, die auch diesen Beruf erlernt hatten. Es gefiel mir nicht. Ich fand es langweilig. Also packte mich der Ehrgeiz. Ich dachte, ich müsse mich besser ausbilden, dann würde ich auch eine Beschäftigung finden, die mir Spass machte. Also holte ich das Abitur nach und studierte Volkswirtschaftslehre. Aber nachdem ich damit fertig war, stellte ich fest, dass mir die Arbeitsstellen, die mir angeboten wurden, auch nicht sehr gefielen. Also machte ich weiter. Mit meinem Doktor in der Tasche fing ich schliesslich bei der Lufthansa an. Ich flog ein paar Jahre um die Welt und es gefiel mir eigentlich ganz gut. Doch so richtig zufrieden war ich nicht. Ich entschied mich, noch eine Stufe höher zu klettern und wurde Professor und Unternehmensberater.
Mittlerweile war ich schon Mitte dreissig. Da entdeckte ich das Buch „Momo“ von Michael Ende. Als ich es las, wurde mir schlagartig etwas bewusst. Die „grauen Herren“, die in der Geschichte anderen Leuten die Zeit stehlen und gegen die Momo kämpft, waren so wie ich. Ich war einer dieser grauen Herren geworden. Das musste ich ändern. Ich entschloss mich noch einmal von vorne anzufangen.
Ich erinnerte mich an meine Kindheit und daran, wie gern ich damals Geschichten gelesen und erzählt hatte. Und da ich durch eine Geschichte zu dem Entschluss gekommen war mein Leben zu ändern, begann ich selbst Geschichten zu schreiben.
Ihr könnt Joachim Friedrich auch eine E-Mail schreiben unter: joachimfriedrich@me.com.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 141
Altersempfehlung 10 - 12
Erscheinungsdatum 01.12.1999
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-522-17331-5
Verlag Thienemann
Maße (L/B/H) 214/154/20 mm
Gewicht 322
Abbildungen mit Illustrationen von Regina Kehn. 21 cm
Auflage 4. Auflage
Illustratoren Regina Kehn
Buch (gebundene Ausgabe)
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.... und das Krokodil im Internet
von Kerstin Hirth aus Coesfeld am 12.06.2010

In bewährter Weise lösen die 4 1/2 Freunde einen schwierigen Kriminalfall. Dabei ist anfangs gar nicht so klar, was das überhaupt für ein Fall ist. Denn die Icherzählerin Steffi samt ihrem Zwillingsbruder Radieschen und ihren Freunden Kalle und Friedhelm fallen auf einen ziemlich gemeinen Scherz herein. Nachdem sie für... In bewährter Weise lösen die 4 1/2 Freunde einen schwierigen Kriminalfall. Dabei ist anfangs gar nicht so klar, was das überhaupt für ein Fall ist. Denn die Icherzählerin Steffi samt ihrem Zwillingsbruder Radieschen und ihren Freunden Kalle und Friedhelm fallen auf einen ziemlich gemeinen Scherz herein. Nachdem sie für ihr Detektivbüro Kalle und Co. eine eigene Homepage gebastelt haben, bekommen sie übers Internet den Tipp, dass ausgerechnet ihre Musiklehrerin die Chefin einer skrupellosen Bande ist, die mit vom Aussterben bedrohten Tieren handelt. Besonders Kalle stürzt sich mit solchem Eifer in Spurensuche und Beweisaufnahme, dass es den anderen schon beinahe peinlich ist. Und tatsächlich, der Fall ist gar kein Fall. Als Kalle den gemeinsamen Hund Tausendschön als Lockvogel benutzt, macht sich die Detektiv-Crew zum Gespött der gesamten Schule. Doch so leicht lassen sich die Freunde nicht verunsicher. Jetzt erst recht!

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