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666

Horrorthriller

(1)
Lucy ist der neue Star der New Yorker Undergroundszene. Sie ist jung, schön und verdammt tough. Nach einem Auftritt ihrer Band »Hell's Abyss« ändert sich jedoch alles. Rätselhafte Blackouts stossen sie in einen Strudel voller Wahnsinn, Blut und Gewalt, aus dem es kein Entrinnen gibt. Aber was augenscheinlich nur als Mordserie beginnt, bedeutet vielleicht mehr als nur das Töten von Menschen.
M. H. Steinmetz lässt nach seiner Erfolgsromanserie »Totes Land« mit der Gothic-Band HELL'S ABYSS den Horror in blutiger Form über die Erde kommen. Nichts für schwache Nerven!
Portrait
M. H. Steinmetz, Jahrgang 1965, lebt im schönen Rheinland-Pfalz und verdient sein täglich Brot als Programmierer. Indirekt hat er seinem Beruf den Weg zur Feder zu verdanken. Lange Flüge und Auslandsreisen haben nicht nur seine sowieso schon rege Fantasie beflügelt, im Flugzeugsitz und in Hotelzimmern gab es zudem viel ungestörte Zeit, um seine Geschichten voranzutreiben.
Wenn er nicht gerade am Laptop sitzt und düstere Geschichten schreibt, treibt er sich auf Endzeit-Rollenspielen herum oder schlägt sein Lager als Reenactor im Mittelalter des 13. Jahrhunderts auf. Zwischen alldem findet er Entspannung auf dem Rücken seines Pferdes, tobt mit seiner kleinen Tochter durch die Wohnung oder widmet sich dem mittelalterlichen Fechten, um bei Kondition zu bleiben.
Schlaf? Wird total überbewertet …
Als Kind der frühen New Wave / Gothic Bewegung hat es ihn schon in den späten Achtzigern in die Clubs der schwarzen Szene getrieben, der perfekte Nährboden, um sich finsteren Rollenspielen und Jahre später auch der Literatur aus eigener Feder hinzugeben.
Sein Debüt legte er mit der Zombie-Trilogie »Totes Land« (erschienen im Mantikore Verlag) der Leserschaft vor. »Totes Land 1 - Ausnahmezustand« war 2015 für den RPC Award nominiert und steht momentan in der Endrunde des Deutschen Phantastikpreises als Bester Deutschsprachiger Roman.
Im Oktober erscheint beim Papierverzierer Verlag sein neuestes Werk »666«, der Einstand einer neuen, düsteren Trilogie.
Jedenfalls nimmt M.H.Steinmetz in seinen Romanen kein Blatt vor den Mund, wenn es um die Umsetzungen seiner manchmal sehr schrägen Ideen geht, bei der ein grimmiger Sarkasmus natürlich nicht fehlen darf.
Um seine Werke der Öffentlichkeit vorzustellen, hat er schon auf der RPC gelesen, auf dem Manticon und vielen anderen Veranstaltungen. Auch vor einer Lesung auf einem Schützenpanzer schreckt er nicht zurück.
Aktuell arbeitet er an der Fortsetzung zu »666«, was ihm sehr am Herzen liegt, und an einem Südstaaten-Horror Roman mit dem Arbeitstitel »The Wild Hunt«. Weiter versucht er sich an einem Spielbuch als Ergänzung zu seiner Trilogie »Totes Land«. Der Titel »Totes Land - Death Asylum« lässt einiges erwarten.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 333, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 28.11.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783959623131
Verlag Papierverzierer Verlag
eBook (ePUB)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Sehr abgedreht
von einer Kundin/einem Kunden aus Lüdinghausen am 14.12.2015

Inhalt/Klappentext: Lucy ist der neue Star der New Yorker Undergroundszene. Sie ist jung, schön und verdammt tough. Nach einem Auftritt ihrer Band »Hell's Abyss« ändert sich jedoch alles. Rätselhafte Blackouts stoßen sie in einen Strudel voller Wahnsinn, Blut und Gewalt, aus dem es kein Entrinnen gibt. Aber was augenscheinlich nur... Inhalt/Klappentext: Lucy ist der neue Star der New Yorker Undergroundszene. Sie ist jung, schön und verdammt tough. Nach einem Auftritt ihrer Band »Hell's Abyss« ändert sich jedoch alles. Rätselhafte Blackouts stoßen sie in einen Strudel voller Wahnsinn, Blut und Gewalt, aus dem es kein Entrinnen gibt. Aber was augenscheinlich nur als Mordserie beginnt, bedeutet vielleicht mehr als nur das Töten von Menschen. Cover: Das Cover hat mir ganz gut gefallen, obwohl man dafür auch noch ein besseres hätte wählen können. Aber es ist ganz in Ordnung. Mein Fazit: Ein etwas anderes Buch. Der Autor versteht es, Dramatik und Horror auszudrücken. Schon in seinen anderen Büchern der Reihe „Totes Land“ fühlte man sich, als ob man direkt bei dem Geschehen dabei war. Auch in diesem Buch ist man mit in der Geschichte drin, allerdings war die Story für meine Begriffe etwas zu phantastisch gewählt. Sie hatte Horrorelemente, aber es war doch teilweise recht abgespaced, so dass ich manchmal beim lesen dachte: Ne, kann doch nicht sein. Wenn ich es auf einen Film werten müsste, würde ich sagen: Es handelt sich um einen Horror-B-Movie. Aber dies ist sicherlich auch alles Geschmacksache. Meinen Geschmack hat es leider nicht getroffen. Vom Schreibstil her konnte man das Buch aber gut lesen und auch in die Geschichte selbst und in die Charaktere konnte ich mich gut hineinversetzen. Für mich war es leider etwas zu abgedreht. Deshalb kann ich hier auch nur 3 von 5 Punkten vergeben.

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Ein fesselndes, herrlich blutiges und okkultes Buch, dessen Inhalt weit über die 289 Seiten hinausreicht.
von einer Kundin/einem Kunden aus Helbedündorf am 03.04.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Lucy ist ein leidenschaftliches Miststück, nicht besonders charismatisch und in ihrer Bitterkeit trotzdem irgendwie liebenswürdig. Hinter all dem Pessimismus und der Negativität gegenüber fast allem und jedem ist sie jedoch schwach, was es irgendwie schwer macht, sie nicht zu mögen. Interessant finde ich, dass der Autor auf der Leipziger... Lucy ist ein leidenschaftliches Miststück, nicht besonders charismatisch und in ihrer Bitterkeit trotzdem irgendwie liebenswürdig. Hinter all dem Pessimismus und der Negativität gegenüber fast allem und jedem ist sie jedoch schwach, was es irgendwie schwer macht, sie nicht zu mögen. Interessant finde ich, dass der Autor auf der Leipziger Buchmesse selbst sagte, sie soll kein Charakter zum liebhaben sein. Irgendwie hat mich das doch etwas beruhigt, denn ich habe zu ihr eine gesunde Hassliebe entwickelt. Ohne sie wäre die Geschichte einfach nicht dieselbe. Sie passt in ihrer Unvollkommenheit wunderbar in all den Horror. An der Stelle sollte ich auch erwähnen, dass man hier von vornherein auf viele Klischees über Goths & Metaler trifft. Satanismus, Sexsucht, ausartende Orgien, Kaltschnäuzigkeit. Zugegebenermaßen hat mich das anfangs die Nase rümpfen lassen, da sowas dünnes Eis ist, wenn man selbst zu dieser „Szene“ gehört. Nach und nach häufen sich eben diese Klischees aber so sehr, dass meine Meinung umgepolt wurde. Ich war fasziniert davon, wie viele abgefahrene und kranke Eigenschaften Lucy hatte oder noch entwickelte. Es machte Spaß, über sie zu lesen. Bei Lucy weiß man einfach nicht, was sie als nächstes tut. Am Schreibstil des Autors habe ich so gut wie nichts auszusetzen. Er schafft eine kalte, schwarze Welt, die atmosphärisch an eine Gruft tief unter der Erde erinnert, aus welcher man erst wieder herauskommt, wenn man die Geschichte beendet hat. Und ich muss sagen, dass der Geist der „Schwarzen Szene“ trotz den großzügig verteilten Stereotypen doch sehr gut eingefangen wurde. Dieses dick Auftragen schafft nämlich erst die Spannung und die Absurdität der Geschehnisse reißt den Leser förmlich mit. Das einzige Manko: Manche Phrasen wiederholen sich einfach zu häufig. Einmal in einer Szene zu schreiben, dass jemand „Schönheit im Dunkel“ findet, klingt sehr gut. Jene Worte so oder so ähnlich dreimal hintereinander zu lesen, hat mich hin und wieder ins Stolpern gebracht. Ähnlich hält es sich mit „Haut, die sich in Streifen abzieht“. Bei „666“ handelt es sich um ein sehr blutiges und schmerzerfülltes Werk, von dem ich nie gedacht hätte, dass es so sexlastig sein würde. Es entwickelt sich recht schnell eine sehr komplexe Handlung, die eine gewisse Offenheit für Außergewöhnliches vom Leser fordert. Man merkt auch, dass der Autor selbst sehr bewandert auf den Gebieten, die er im Buch beschreibt, ist. Sei es nun, weil er fleißig recherchiert hat, oder weil selbst die Erfahrungen gemacht hat.

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Düster, blutig und makaber
von louella2209 am 28.11.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Zur Handlung: Lucy, Sängerin einer aufstrebenden Goth-Metal-Band, erwacht nach einem fulminanten Auftritt im Archeron und einer anschließend durchzechten Nacht, allein in einem heruntergekommenen Hotelzimmer. Jegliche Erinnerungen sind wie ausgelöscht. Was Lucy jedoch im Badezimmer vorfindet, übersteigt ihre schlimmsten Alpträume. Ein wahres Blutbad wurde hier hinterlassen. Sie versucht die Spuren der... Zur Handlung: Lucy, Sängerin einer aufstrebenden Goth-Metal-Band, erwacht nach einem fulminanten Auftritt im Archeron und einer anschließend durchzechten Nacht, allein in einem heruntergekommenen Hotelzimmer. Jegliche Erinnerungen sind wie ausgelöscht. Was Lucy jedoch im Badezimmer vorfindet, übersteigt ihre schlimmsten Alpträume. Ein wahres Blutbad wurde hier hinterlassen. Sie versucht die Spuren der Tat zu beseitigen und flüchtet verwirrt in eine Bar. Ist sie wirklich für dieses Massaker verantwortlich? Wurde dieser "Blackout" durch Drogen ausgelöst und Lucy ist selbst Opfer?Ein mysteriöses Symbol an der Hotelzimmertür führt die beiden Cops Eldritch und Martinez zu der Band und damit zu Lucy. Doch niemand mag so recht glauben, das diese zarte Frau, für so eine Tat allein verantwortlich ist. Die Ermittlungen führen sie zu dem okkulten Bund "Order of Sam", der sich dem Satanismus verschrieben hat. Bald blicken sie in die tiefsten Abgründe der menschliche Seele und klopfen an das Tor zur Hölle.Gibt es für Lucy noch Rettung oder ist ihre Seele hoffnungslos verloren? Charaktere: Lucy ist die unumstrittene Hauptfigur in diesem Roman. Eine wahre Gothic-Queen, der es leicht fällt, Männer um ihren Finger zu wickeln. Eine sehr bizarre Aura umgibt sie und man ist fast geneigt sie sympathisch zu finden. Im Grunde ist sie nicht böse, sondern eigentlich ein liebenswertes Mädchen, das Halt sucht. Ihr ganzes Leben hatte sie mit Ablehnung und religiösen Fanatismus zu kämpfen. Ihre eigene Mutter hat sie sogar regelrecht verstoßen und gibt ihr die Schuld am Tod ihres Vaters. Die einzige Familie, die sie hat ist ihre Band.Der Ermittler Eldritch erliegt ihrem Charme und geht meiner Meinung nach sehr fahrlässig, während seiner Ermittlungen um. Er hat zwar einen sehr guten Einfluss auf Lucy, aber er riskiert, durch seine Gutgläubigkeit, nicht nur sein eigenes Leben. Die anderen Charaktere aus Lucy`s näherem Umfeld, Rafael, Clara und Bacon, sind schwer zu beschreiben ohne zuviel zu verraten. Es ist nichts so wie es scheint! Meine Meinung: Ein Horror-Roman mit vielen Facetten, Gothic, SM, Satanismus, Kannibalismus. Hier werden eigentlich alle gängigen Klischees, der schwarzen Szene bedient. Der Schreibstil zeichnet eine sehr eigene, morbide Plastizität aus. Wahres Kopfkino - jedoch nichts für zartbesaitete. Man erhält zudem einen sehr interessanten Einblick in die Welt des Okkultismus, mit all seinen Riten, Symbolen und Prophezeiungen. In der Story gewinnt auch immer mehr Sex mit Gewalt die Oberhand, was sich jedoch sehr gut in die Handlung einfügt. Für meinen Geschmack an manchen Stellen zuviel des Guten, vor allem, weil sich einige Praktiken wiederholt haben. Aber das ist bei dem Buch eher jammern auf hohem Niveau. Insgesamt fühlte ich mich bestens unterhalten. Der Roman bietet alles was guten Horror ausmacht. Positiv überrascht hat mich, das hier, trotz all der blutigen Szenen, die gut strukturierte Handlung, immer im Vordergrund stand. Fazit: 4 Sterne von mir. Ein sehr gelungener Auftakt einer Trilogie, jedem zu empfehlen der Horror mit Hirn und einer härteren Gangart zu schätzen weiß. Ich hoffe die Fortsetzung lässt nicht allzu lange auf sich warten.

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1 0
Geniale Story
von Sandra W. am 06.11.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Inhalt: Lucy ist die Sängerin der Band Hell’s Abyss, die ganz groß durchstarten will in der Gothic-Szene – je härter, desto besser, ist die Devise. Lucy hat eine ziemlich beschissene Vergangenheit hinter sich – die Mutter in der Klapse, die Pflegemutter extrem religiös. Daher ist Lucy mit ihrem besten Freund... Inhalt: Lucy ist die Sängerin der Band Hell’s Abyss, die ganz groß durchstarten will in der Gothic-Szene – je härter, desto besser, ist die Devise. Lucy hat eine ziemlich beschissene Vergangenheit hinter sich – die Mutter in der Klapse, die Pflegemutter extrem religiös. Daher ist Lucy mit ihrem besten Freund Bacon eines Tages abgehauen und beide sind jetzt mit der Band auf Tour. Doch dann beginnen um Lucy herum seltsame Dinge zu geschehen. Menschen werden auf bestialische Weise ermordet. Lucy wacht morgens nackt an ihr unbekannten Orten auf und sie hat keine Erinnerung an die vorherige Nacht. Schnell gerät sie ins Visier der Polizei, da ihr Bandlogo an allen Tatorten gefunden wird. Der Polizist Andrew will Lucy helfen und ihre Unschuld beweisen, doch statt dessen deckt er noch viel düsterereund unglaublichere Tatsachen auf, die irgendwann nicht mehr mit Logik und gesundem Menschenverstand zu erfassen sind. Als dann noch die wahrhaftige Lilith, Adams zur Hölle verdammte erste Frau, ins Spiel kommt, verschwimmen die Grenzen zwischen Wahrheit und Vision endgültig. Beurteilung Zuerst zur Optik: Titel und Cover finde ich schon mal genial. Das Mädchen auf dem Titelbild sieht genau so aus, wie man sich Lucy vorstellt. Nachdem ich bereits vor einiger Zeit „the wild hunt“ von M.H. Steinmetz gelesen habe, muss ich auch sagen, dass ich „666“ um Welten besser finde. Das ist wirklich ein absolut geniales Buch. Vom ersten Moment an mag man Lucy einfach, obwohl sie eigentlich echt kaputt ist – oder vielleicht gerade deswegen. Obwohl sie der düstersten Gothic-Szene angehört, erkennt man doch das ganz normale Mädchen in ihr, dass sich eine schöne Zukunft wünscht. Sie ist absolut toll beschrieben, sowohl vom äußeren, als auch charakterlich, und sie ist absolut „lebensecht“ über das ganze Buch hinweg. Auch die Spannung der Handlung versteht der Autor hier von Anfang an zu erzeugen. Die Handlung ist nicht vorhersehbar und trotz des schon oft in Büchern verarbeiteten Themas Dämonen etc. wird die Geschichte durch die Vermischung mit der nüchternen Realität und einer der brutalsten Seiten der Gothic-Szene zu einer neuen Idee. Kleine Warnung: Wie schon in „the wild hunt“ wird man mit sehr realistischen und ausführlichen Beschreibungen brutaler Handlungen und Anblicken sehr großzügig bedient. Für zart Besaitete ist das Buch definitiv nichts. Allerdings finde ich es trotz aller Brutalität immer noch mit einem bemerkenswerten schriftstellerischen Können so dargestellt, dass es nicht „billig“ daherkommt. Ich habe Lucys Geschichte wirklich atemlos verfolgt und warte gebannt auf den zweiten Teil – Horrorfans und Freunde der schwarzen Szene, an dieser Reihe dürft ihr nicht vorbeigehen. Volle 5 Sterne gibt’s dafür von mir.

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Blutig und sexy! Nichts für zarte Gemüter!
von einer Kundin/einem Kunden aus Hannover am 13.08.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Es beginnt damit, dass wir etwas über Lucys Kindheit und Jugend erfahren, die sich anfangs wie so viele Schicksale junger Menschen anhört: Halbwaise, die Mutter kommt ins Irrenhaus, der Vater stirbt auf mysteriöse Weise, das Kind kommt zu Pflegeeltern, die nicht besonders freundlich sind. Was dann passiert, klingt aber alles... Es beginnt damit, dass wir etwas über Lucys Kindheit und Jugend erfahren, die sich anfangs wie so viele Schicksale junger Menschen anhört: Halbwaise, die Mutter kommt ins Irrenhaus, der Vater stirbt auf mysteriöse Weise, das Kind kommt zu Pflegeeltern, die nicht besonders freundlich sind. Was dann passiert, klingt aber alles andere als die übliche Ausreißer-Geschichte, denn Lucy tötet und verwischt ihre Spuren, um abhauen zu können, ohne dass man sie gleich verfolgt. Ein paar Jahre später treffen wir Lucy dann als Sängerin einer Gothic-Band wieder, die dabei ist mit spektakulären Auftritten und einer sehenswerten Show ihre Berühmtheit zu steigern. Es könnte jetzt also ein ganz normaler Roman über eine aufstrebende Band werden, wenn da nicht die merkwürdigen Todesfälle wären, an die sich Lucy zunächst nicht erinnern kann, da sie jedesmal nackt an einem anderen Ort erwacht, und sich dann nach dem Entdecken der Leichen langsam erinnert, wie und durch wen diese Menschen ums Leben gekommen sind. Lucy hofft, dass sie nicht Schuld an dem Tod der Menschen ist, mit denen sie gerade noch vor ein paar Stunden hemmungslosen Sex hatte, doch wird mehr und mehr das Gefühl nicht los, dass sie sehr wohl Schuld ist. Ihr schlechtes Gewissen kann jedoch nicht verhindern, dass sie immer mehr Lust auf sexuelle Ausschweifungen bekommt. Sie lernt einen Polizisten kennen, der in den Mordfällen ermittelt. Auch mit ihm verbringt sie die Nacht und verliebt sich in ihn. Können er und sein Kollege ihr helfen? Und wird ihr bester Freund Bacon, der seit ihrer Kindheit mit ihr durch Dick und Dünn gegangen ist, hinter ihr stehen, wenn heraus kommt, was sie nachts so treibt? Eigentlich ist man ja eher nicht auf der Seite des Mörders, man bangt um die Opfer und möchte, dass der Mörder seine gerechte Strafe bekommt. In diesem Buch ist das anders. Die innere Zerrissenheit von Lucy wird herrlich dargestellt. Man möchte sie in den Arm nehmen und trösten, oder sich mit ihr ins New Yorker Nachtleben stürzen und alle Hemmungen fallen lassen. Man möchte, dass alles gut ausgeht, aber M.H. Steinmetz macht dieser Hoffnung einen blutigen Strich durch die Rechnung. Das Buch ist absolut nichts für schwache Nerven und definitiv nicht jugendfrei!

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Die Hölle bricht los
von Litis' fabelhafte Welt der Bücher am 29.11.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Cover: Mittig auf dem Covers ist Lucy. Man erkennt sie an der schmächtigen Statur und den dunklen langen Haaren. Allerdings sind ihre Klamotten nicht ganz so wie sie im Buch beschrieben werden. In der Geschichte ist sie vermehrt eher aufreizend in engen Leder- und Lacksachen gekleidet. Durch die bildlichen Verwaschungen neben... Cover: Mittig auf dem Covers ist Lucy. Man erkennt sie an der schmächtigen Statur und den dunklen langen Haaren. Allerdings sind ihre Klamotten nicht ganz so wie sie im Buch beschrieben werden. In der Geschichte ist sie vermehrt eher aufreizend in engen Leder- und Lacksachen gekleidet. Durch die bildlichen Verwaschungen neben ihr, meint man, dass sie im Bild schwimmt. Als hätte sie ihre Realität verloren. Abgrundtief böse, rote Augen blicken uns an als würden sie über Lucy wachen. Das Cover ist aussagekräftig und gibt symbolisch den Inhalt wieder. Allerdings ist es dennoch nicht ganz nach meinem Geschmack. Die Story: Neben der Leidensgeschichte von Lucy wird man in "666 (Hell's Abyss)" anfangs mit einem blutrünstigen Krimi konfrontiert. Dieser Eindruck entsteht durch den Detective Andrew, der hier ebenfalls eine Rolle spielt. Fast zum Ende wendet sich das Blatt und aus dem Krimi wird absolut surrealer Horror. Mir fiel es schwer so schnell von einem in das andere Genre umzuschalten, aber das sollte spätestens mit dem Folgeband möglich sein. Dieses Buch ist mal wieder etwas anderes und wenn man sich dafür öffnet, wird man mit krankem Ideenreichtum belohnt. Die Charaktere: Lucys Lebensweg ist von Beginn an von Schmerz gezeichnet. Ihre leibliche Mutter sitzt in einer geschlossenen Anstalt, ihr Vater ist im Suff ertrunken und ihre Adoptiveltern haben Lucy nie akzeptiert. Dabei schreckten sie vor körperlicher Züchtigung nicht zurück. Einzig ihr Freund Bacon half ihr wieder auf die Beine und zusammen gründeten sie eine Band namens Hell's Abyss. Im Laufe des Buches geht eine Änderung in Lucy vor, die sie sich selbst nicht erklären kann. Sie wacht vermehrt nackt und blutverschmiert auf und kann sich an nichts erinnern. Sie weiß nur, dass da irgendetwas ganz Schräges vor sich geht. Andrew ist unser zweiter Hauptcharakter und Detective. Er wird mit seinem Kollegen Martinez auf mysteriöse Mordfälle angesetzt. Dabei landet er unweigerlich bei Lucy und verliebt sich bald in sie, obwohl sie die Hauptverdächtige ist. Beide fühlen sich zueinander hingezogen und miteinander verbunden. Leider kann ich diese Verbundenheit nur bedingt nachempfinden. Mir fehlten dafür einfach die tiefen Gefühle, mit denen man normalerweise als Leser angesteckt wird. Die Liebe wirkte auf mich nicht glaubwürdig. So waren für mich letztendlich dann auch die Beweggründe Andrews, Lucy unbedingt retten zu wollen, nicht nachvollziehbar. Andrew hätte ich mir noch etwas "lebendiger" gewünscht. Er hat zwar einen parallelen Erzählstrang zu Lucy, dennoch erfährt man über ihn recht wenig und er bleibt blass. Es gibt noch weitere Charaktere, aber auch die sind fad und ohne Tiefgang. Die Fokussierung liegt ganz klar bei Lucy. Und obwohl Herr Steinmetz sicherlich Mitleid für Lucy hervorrufen wollte, habe ich sie eher gleichgültig betrachtet. Der Schreibstil: Der Autor hat einen ansprechenden bildlichen Schreibstil, der einen mitten in das Geschehen hinein katapultiert. Bei den vielen brutalen und ekelerregenden Szenen braucht man als Leser einen stabilen Magen. Wer mit so etwas nichts anfangen kann, sollte die Finger von dem Buch lassen. Die Geschichte wechselt zwischen Lucy und Andrew, sodass man eine große Bandbreite an Informationen erhält und alles bestens betrachten kann. Für einige Zusammenhänge hat Herr Steinmetz eine sehr gute Hintergrundrecherche gemacht. Alles wirkte auf mich überzeugend. Auch, dass er selbst einmal in der schwarzen Szene unterwegs war, half ihm sichtlich beim Schreiben. Das Ende: Jeder, der hier ein Happy End erwartet, ist auf dem Holzweg. Das wahre Chaos ist losgebrochen und es fängt gerade erst richtig an. Das Ende ist somit absolut offen. Ich bin schon sehr gespannt auf den Folgeband und neugierig, was es mit diesem ominösen Pärchen auf sich hat, das sich immer in der Nähe von Lucy herum treibt. Fazit: Der Autor überzeugt mit einem ansprechenden bildlichen Schreibstil und krankem Ideenreichtum. Ein Werk voll von Düsternis und Verderbtheit. litis-fabelhafte-welt-der-buecher.blogspot.de

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Gruselfaktor
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WARNUNG – man sollte sich im klaren sein das man hier ein Buch mit einer gehörigen Portion Horror liest. Gruselfaktor wird Gratis mitgeliefert. Auch sollte man bedanken zu welcher Uhrzeit man mit dem lesen verbringt. Ich habe es in voller Absicht bei hellem Sonnenschein in der Mittagszeit gelesen und... WARNUNG – man sollte sich im klaren sein das man hier ein Buch mit einer gehörigen Portion Horror liest. Gruselfaktor wird Gratis mitgeliefert. Auch sollte man bedanken zu welcher Uhrzeit man mit dem lesen verbringt. Ich habe es in voller Absicht bei hellem Sonnenschein in der Mittagszeit gelesen und mich Abends doch noch drei mal Umgesehen wenn es dunkel wurde. Horror ist eigentlich nicht mein Genre, aber hier muss ich sagen das es mir gefallen hat. Auch wenn mir jetzt beim schreiben noch eine Gänsehaut über den Rücken läuft. Ich bin schon gespannt wie die Geschichte im zweiten Teil weitergeht. Die Altersangabe vom Verlag würde ich auf alle fälle befürworten!

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Blutig mit vielen Klischees
von einer Kundin/einem Kunden aus Duisburg am 19.01.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Inhalt: Lucy ist der neue Star der New Yorker Undergroundszene. Sie ist jung, schön und verdammt tough. Nach einem Auftritt ihrer Band »Hell's Abyss« ändert sich jedoch alles. Rätselhafte Blackouts stoßen sie in einen Strudel voller Wahnsinn, Blut und Gewalt, aus dem es kein Entrinnen gibt. Aber was augenscheinlich nur... Inhalt: Lucy ist der neue Star der New Yorker Undergroundszene. Sie ist jung, schön und verdammt tough. Nach einem Auftritt ihrer Band »Hell's Abyss« ändert sich jedoch alles. Rätselhafte Blackouts stoßen sie in einen Strudel voller Wahnsinn, Blut und Gewalt, aus dem es kein Entrinnen gibt. Aber was augenscheinlich nur als Mordserie beginnt, bedeutet vielleicht mehr als nur das Töten von Menschen. Cover: Das Cover ist meiner Meinung nach gelungen: düster und man erahnt das Böse durch die roten Augen im Hintergrund. Nur das Mädel auf dem Cover stört mich ein bisschen, da sie zu unschuldig aussieht ;) Schreibstil: Der Schreibtstil ist flüssig und bildgewaltig. Man bekommt sofort ein richtiges Kopfkino. Sei es nun bei den Toten, die beschrieben werden, oder auch bei den Szenen in Clubs. Protagonistin: Lucy ist für mich eine Art Antiheldin: sie hat eine sehr negative, fast schon böse, Ausstrahlung, hat dabei aber definitiv auch eine gute Seite. Stück für Stück erfährt man einiges über ihre Kindheit, was wahrscheinlich einige ihrer Handlungen im Buch erklärt bzw erklären soll. Denn für mich wurde hier viel zu sehr mit Klischees der Gothic-Szene gearbeitet: schlimme Kindheit = Gothic + SM + Drogen. Generell hat der Autor sich jedoch sehr gut über die Szene informiert. Fazit: Ein brutales, blutiges Buch, welches eine rasante, spannende Handlung hat und Kopfkino erzeugt. Mich aber u.a.aufgrund der vielen Klischees und anderer kleiner Schwächen nicht 100%ig überzeugen konnte.

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Rezension zu "666"
von Zsadista am 22.11.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Lucy ist die Sängerin der Gothic Metal Gruppe Hell’s Abyss. Gerade als sie denkt, sie hätten den großen Durchbruch kämpft sie mit merkwürdigen Black Outs. Sie kann sich nicht mehr an die letzte Nacht erinnern, wacht aber mit einer grausam zugerichteten Leiche im Bad auf. War sie das etwa?... Lucy ist die Sängerin der Gothic Metal Gruppe Hell’s Abyss. Gerade als sie denkt, sie hätten den großen Durchbruch kämpft sie mit merkwürdigen Black Outs. Sie kann sich nicht mehr an die letzte Nacht erinnern, wacht aber mit einer grausam zugerichteten Leiche im Bad auf. War sie das etwa? Nein, das kann nicht möglich sein. Und dann taucht die zweite männliche, furchtbar entstellte Leiche auf. Durch ein Zeichen, das bei den Leichen zu finden ist, kommt die Polizei auf die Spur von Hell’s Abyss. Denn das Zeichen gleicht dem Band Logo doch zu sehr. Aber Lucy kann sich immer noch an nichts erinnern, oder etwa doch? „666“ ist ein recht sexlastiger Horrorroman aus der Feder des Autors M. H. Steinmetz. Die Story lässt sich recht flott und gut lesen. Ich fand den Splatter Anteil jetzt nicht so hoch. Er hatte eine gute Ausgewogenheit, wobei ich mir fast noch ein Touch mehr gewünscht hätte für ein Buch das in den Horror Bereich gestuft ist. Hauptaugenmerk der Story lag wohl eher auf der Sex- und SM Schiene. Der Roman tauchte teilweise in Ebenen ab, die ich einfach nicht lese. Ich bin so schon keine Freundin von Sex und großen Liebesduseleien in jeglicher Art von Büchern und fand dies hier dann auch zu viel des Guten. Wenn ich es vorher gewusst hätte, hätte ich wohl auch vom Lesen des Buches abgelassen. Sex passt halt gut zum Klischee Satan und Co, aber wie gesagt, mir war es einfach zu viel. Zum Ende hin ging es fast nur noch um SM und Sex. Wer so etwas gerne liest liegt mit „666“ genau richtig, mein Fall war es nicht. Ich möchte auch erwähnen, dass nicht jeder, der Gothic ist oder die Musik hört, nachts auf Friedhöfen herum hängt oder auf obskure Sexpraktiken und Schmerzen steht oder sexgeil ist. Trotzdem vergebe ich gute drei Sterne, weil mir die Idee der Geschichte gefallen hat. Auch das Ende an sich ist sehr interessant.

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