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Ab heute heiße ich Margo

Roman

(31)
Die Geschichte zweier starker Frauen und eines ganzen Jahrhunderts
Stendal in den Dreissigerjahren: Hier kreuzen sich die Wege von Margo und Helene. Margo ist Lehrling in der Buchhaltung, Helene Fotografin. Sie lieben denselben Mann, werden durch den Krieg und die deutsche Teilung getrennt und bleiben doch miteinander verbunden. Die Geschichte zweier Frauen mit einem gemeinsamen Geheimnis, berührend, fesselnd und voller Überraschungen!
Margo weiss, was sie will: eine anspruchsvolle Arbeit und Verantwortung. Als sie Helene bei Photo-Werner trifft, hat diese schon viel riskiert. Sie ist im Spanischen Bürgerkrieg zwischen die Fronten geraten. Mit ihr taucht Alard von Sedlitz in Stendal auf, ein charismatischer junger Schlesier, in den sich beide verlieben. Sie werden durch Krieg und Verfolgung getrennt. Margo verliert auf der Flucht 1945 ihr Kind und beinahe ihr Leben. Mit Henri, dem der Krieg alle Illusionen geraubt hat, baut sie sich eine neue Existenz in Westdeutschland auf. Helene, die Buchenwald überlebt hat, wird in Ostberlin von der Stasi zur »Kundschafterin des Friedens« ausgebildet. Auf dem Höhepunkt des Kalten Kriegs treffen beide wieder aufeinander, verbunden durch ein Familiengeheimnis und gelenkt durch die Stasi. Doch selbst das Ende der DDR bedeutet kein Ende ihrer dramatischen Verstrickung, die noch bis ins letzte Jahr des 20. Jahrhunderts reicht.
Cora Stephan erzählt Zeitgeschichte als Familiengeschichte und entwirft Charaktere, denen man voller Spannung folgt, getrieben von dem Wunsch, dem Rätsel von Liebe, Verwandtschaft und Verrat auf die Spur zu kommen.
Rezension
»Eine Hommage an aussergewöhnliche Frauen, die nie aufgeben, ihr Glück zu suchen.«
Portrait
Cora Stephan ist seit mehr als dreissig Jahren freie Autorin und schreibt Essays, Kritiken, Kolumnen – und Bücher. Neben zehn Sachbüchern hat sie unter dem Pseudonym Anne Chaplet zehn preisgekrönte Kriminalromane veröffentlicht.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 640, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.03.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783462315394
Verlag EBook by Kiepenheuer&Witsch
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
31 Bewertungen
Übersicht
21
7
3
0
0

Frauen-Historie
von einer Kundin/einem Kunden aus Kasseburg am 10.04.2016

Die Autorin Cora Stephan hatte ich bisher nicht gelesen. Bücher aus dem zweiten Weltkrieg finde ich grundsätzlich sehr interessant und ich habe mich sehr darauf gefreut das Thema mal aus Frauensicht zu lesen. Das Buch spielt hauptsächlich in Berlin und Stendal und beginnt zu Zeiten des beginnenden 2. Weltkriegs. Leider bin... Die Autorin Cora Stephan hatte ich bisher nicht gelesen. Bücher aus dem zweiten Weltkrieg finde ich grundsätzlich sehr interessant und ich habe mich sehr darauf gefreut das Thema mal aus Frauensicht zu lesen. Das Buch spielt hauptsächlich in Berlin und Stendal und beginnt zu Zeiten des beginnenden 2. Weltkriegs. Leider bin ich nicht so gut in das Buch reingekommen. Ich fand den Sprachstil schwierig und auch das Bild der zwei unterschiedlichen Frauen nicht immer ganz schlüssig. Auch ein hohes Maß an verschiedenen Personen war manchmal recht unübersichtlich - wobei am Ende auch ein Verzeichnis über die Personen ist, was hilfreich war. Ich hatte aber nicht immer Lust nach hinten zu blättern ehrlich gesagt. Margo und Helenes Geschichte geht über mehrere Jahrzehnte und wechselt immer zwischen den Frauen, welche nicht immer, aber doch immer wieder in Kontakt zueinander stehen. Beide lieben zeitweilig denselben Mann. Helene lebt später dann im Osten, Margo im Westen. Hiermit sollte auch sicher die unterschiedliche Lebensweise dargestellt werden, die den Menschen nach der Teilung Deutschlands zu Teil wurde. Leider hat mich vieles von der Geschichte nicht so überzeugt und angesprochen, ich hatte mir vielleicht auch mehr erhofft. Vielleicht waren meine Erwartungshaltungen auch einfach anders. Das Cover vom Buch war ebenfalls nicht ganz so meins, aber ein Bild ist nun wirklich Geschmackssache. Ich denke, das vielleicht anderen Frauen diese Literatur besser gefällt, als mir. Vielleicht bin ich da auch nicht so der Maßstab. Die Darstellung der Lebensweise und auch die Kriegszeit war insgesamt schlüssig, nur die personellen Handlungen eben leider oft wuselig. Deshalb leider nur 3 Sterne. Inhaltsangabe Cover: Stendal in den Dreißigerjahren: Hier kreuzen sich die Wege von Margo und Helene. Margo ist Lehrling in der Buchhaltung, Helene Fotografin. Sie lieben denselben Mann, werden durch den Krieg und die deutsche Teilung getrennt und bleiben doch miteinander verbunden. Die Geschichte zweier Frauen mit einem gemeinsamen Geheimnis, berührend, fesselnd und voller Überraschungen! Margo weiß, was sie will: eine anspruchsvolle Arbeit und Verantwortung. Als sie Helene bei Photo-Werner trifft, hat diese schon viel riskiert. Sie ist im Spanischen Bürgerkrieg zwischen die Fronten geraten. Mit ihr taucht Alard von Sedlitz in Stendal auf, ein charismatischer junger Schlesier, in den sich beide verlieben. Sie werden durch Krieg und Verfolgung getrennt. Margo verliert auf der Flucht 1945 ihr Kind und beinahe ihr Leben. Mit Henri, dem der Krieg alle Illusionen geraubt hat, baut sie sich eine neue Existenz in Westdeutschland auf. Helene, die Buchenwald überlebt hat, wird in Ostberlin von der Stasi zur »Botschafterin des Friedens« ausgebildet. Auf dem Höhepunkt des Kalten Kriegs treffen beide wieder aufeinander, verbunden durch ein Familiengeheimnis und gelenkt durch die Stasi. Doch selbst das Ende der DDR bedeutet kein Ende ihrer dramatischen Verstrickung, die noch bis ins letzte Jahr des 20. Jahrhunderts reicht.

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Als der Krieg das Leben bestimmte
von einer Kundin/einem Kunden aus Leonding am 18.04.2016
Bewertet: gebundene Ausgabe

Der Autorin gelingt hier ein besonders vielschichtiger und authentischer Roman über eine Zeit, die in Europa tiefe Wunden hinterlassen hat. Exemplarisch für Millionen Menschen stellt sie hier mehrere Familien und Einzelpersonen in den Vordergrund, die sich in der Zeit von 1936 bis 2000 auf unterschiedlichen und trotzdem verwobenen Wegen... Der Autorin gelingt hier ein besonders vielschichtiger und authentischer Roman über eine Zeit, die in Europa tiefe Wunden hinterlassen hat. Exemplarisch für Millionen Menschen stellt sie hier mehrere Familien und Einzelpersonen in den Vordergrund, die sich in der Zeit von 1936 bis 2000 auf unterschiedlichen und trotzdem verwobenen Wegen ihr Leben bestreiten. Der Leser begleitet Margo (die eigentlich Margarete heißt) bei den wichtigsten Stationen ihres Lebens: Eine Lehre im Fotoladen ihres Heimatortes Stendal, die erste Liebe, Krieg und Hochzeit, und all die folgenden Wirrungen, die den Menschen gegen Ende des Krieges widerfahren und die durch die Teilung Berlins für die im Osten lebenden nicht besser werden. Unermesslich muss der Schmerz sein, der Margo und ihre Verwandten und Bekannten immer wieder einholt und vielleicht ist gerade das ein Faktor, warum dieser Roman auch heutzutage fasziniert und tief berührt. Weil wir heute uns eben nicht mehr vorstellen können, Stoff für Essen eintauschen zu müssen, über uns Kriegsflieger zu hören oder sich in seinem eigenen Heim (wenn man denn eines hatte) vor niemandem sicher zu fühlen. Die Abschnitte im Buch werden abwechselnd aus der Sicht der wichtigsten Personen erzählt: Margo, Helene, Alard und zum Ende noch Margos Enkelin. Oft sind die Abschnitte voneinander unabhängig, da sich auch die Leben der drei getrennt haben, doch die wenigen Überschneidungen, die es gibt, sind von so elementarer Bedeutung, dass sie dadurch auch aus allen Perspektiven beleuchtet werden können. Vieles, was der Leser aus den Abschnitten herausliest, erschließt sich den Protagonisten oft erst nach und nach und es macht einen Teil der Spannung aus, sie dabei zu beobachten, was sie fühlen, als sie die Zusammenhänge verstehen und wie sie darauf reagieren. Zu Beginn sind Alard, Margo und Helene eher lose miteinander bekannt, die beiden Frauen arbeiten beide im Fotoladen und fühlen sich zu Alard hingezogen. Aus diesen Bekanntschaften lässt Cora Stephan im Lauf der Zeit intensive, fast voneinander abhängige Beziehungen entstehen, bildet ein mitunter fatales Dreiecksgespann, das schlussendlich nicht nur das Leben der drei, sondern auch das ihrer Bekannten und Verwandten gefährdet. Ein wenig schade fand ich, dass nicht Margo diesen Roman mit einer ihrer Tagebucheintragungen beendet, das hätte gut gepasst, ist sie doch auch die erste Person, die man hier kennenlernt. Dadurch gibt es noch eine Art „Abspann“, der für mich fast schon eine eigene Geschichte ergibt und somit hat man das Gefühl, dass es noch weitergehen hätte können.

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Margo, Helene, Alard und eine Tochter zu dritt - in einem Jahrhundertroman
von einer Kundin/einem Kunden aus Radeburg am 10.07.2016
Bewertet: gebundene Ausgabe

Es geht um Liebe und um Spionage. Also ein James Bond in Romanform? Weit gefehlt. Im Gegensatz zu dem oskarverzierten Klischee-Machwerk gibt es kein Gut und Böse, kein simples Richtig oder Falsch. Die Grundgeschichte ist die Dreiecksbeziehung zwischen Margo, Helene und Alard im Verlauf der gesamten Lebenszeit, vor der... Es geht um Liebe und um Spionage. Also ein James Bond in Romanform? Weit gefehlt. Im Gegensatz zu dem oskarverzierten Klischee-Machwerk gibt es kein Gut und Böse, kein simples Richtig oder Falsch. Die Grundgeschichte ist die Dreiecksbeziehung zwischen Margo, Helene und Alard im Verlauf der gesamten Lebenszeit, vor der Kulisse zeitgeschichtlicher Ereignisse des 20. Jahrunderts. Ziel der Handlung ist die Aufklärung des Schicksals der gemeinsamen Tochter. Eine Tochter zudritt? Das zu erklären wäre ein Spoiler. Ich kann nur empfehlen: lesen! Der Roman ist spannend und fesselnd wie ein Abenteuerroman, bietet überraschende Wendungen wie ein guter Krimi, obwohl er keines von beidem ist. Eher ein Drama in Romanform. Es ist ein novellenhaftes Sujet, das einem guten Regisseur auffallen sollte. Aus meiner Sicht ein Meisterwerk, dem eine dramaturgische Verwertung gut anstünde, ab Theater oder Film.

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