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Abbitte

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Bücherpreis, Kategorie Internationale Belletristik 2003 und dem National Book Critics Circle Award; Fiction 2002

(33)

Die Abgründe und die Macht der Leidenschaft und der Phantasie: An einem heissen Tag im Sommer 1935 spielt die dreizehnjährige Briony Tallis Schicksal und verändert dadurch für immer das Leben dreier Menschen.

Portrait
Ian McEwan, geboren 1948, lebt in London. Schon seine ersten Erzählungen wurden 1976 mit dem Somerset-Maugham-Award ausgezeichnet. 1999 erhielt er den Shakespeare-Preis der Alfred-Toepfer-Stiftung für das Gesamtwerk und 2011 wurde er mit dem Jerusalem Preis für Literatur ausgezeichnet. Ian McEwan ist Ehrenmitglied der American Academy of Arts and Sciences.
Bernhard Robben, geboren 1955, war nach dem Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie als Deutschlehrer in Nordirland tätig. Seit 1986 arbeitet der Spezialist für irische und angelsächsische Literatur als freier Übersetzer und Journalist. Nebenbei ist er ehrenamtlicher Bürgermeister von Brunne, wo er seit 1992 mit seiner Familie lebt. 2003 wurde er für die Übersetzung des Romans "Abbitte" von Ian McEwan und für sein Lebenswerk mit dem Übersetzerpreis der Stiftung Kunst und Kultur des Landes NRW ausgezeichnet. 2013 wurde Bernhard Robben mit dem "Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis" für sein literarisches Lebenswerk auf dem Gebiet der Übersetzung aus dem Englischen gewürdigt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 720
Erscheinungsdatum 17.12.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-26118-9
Verlag Diogenes
Maße (L/B/H) 152/96/30 mm
Gewicht 329
Originaltitel Atonement
Auflage 2
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Kundenbewertungen


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Abbitte
von NiWa aus Euratsfeld am 23.12.2016

Im Sommer des Jahres 1935 geht mit der 13jährigen Briony die Fantasie durch. Schon länger liebt sie es, Situationen für ihre schriftstellerischen Ambitionen auszuschmücken, doch wer hätte gedacht, dass die Vorstellungen eines jungen Mädchens das Leben ganzer Familien prägen kann? Briony wächst in einer wohlhabenden Familie auf. Im Sommer sind... Im Sommer des Jahres 1935 geht mit der 13jährigen Briony die Fantasie durch. Schon länger liebt sie es, Situationen für ihre schriftstellerischen Ambitionen auszuschmücken, doch wer hätte gedacht, dass die Vorstellungen eines jungen Mädchens das Leben ganzer Familien prägen kann? Briony wächst in einer wohlhabenden Familie auf. Im Sommer sind Gäste nicht rar und in der erdrückenden Schwüle gehen die Gemüter durch. Was treibt Robbie Turner mit ihrer Schwester am Brunnen und warum haben sie in der Bibliothek so schrecklich gekeucht? Brionys Gerechtigkeitssinn entgeht keine Regung und so nimmt sie die Situation selbst in die Hand. Ian McEwans „Abbitte“ ist sicher kein Buch für Zwischendurch. Feinfühlig geht er dem Gemüt eines jungen Mädchens auf den Grund: Briony, die sich jetzt schon als großartige Schriftstellerin sieht, allerdings ihre Cousins bespaßen muss, obwohl sie sich viel lieber ihren Interessen widmen will. Sie interpretiert gern ein bisschen zu viel in Situationen hinein, und glaubt nicht daran, dass auch sie falsch liegen kann. Der Roman ist in drei Teile gegliedert. Im ersten Teil ist Briony die Hauptfigur, jedoch kommen auch andere Beteiligte zum Zug. Der Autor führt behutsam in die Familienverhältnisse ein, zeigt, wer wie zu wem steht und warum es sich so zugetragen hat. In diesem Abschnitt geht er meinem Geschmack nach viel zu sehr auf Details der einzelnen Figuren ein, wobei sich aber genau daraus eine unbeschreibliche Tiefe der Charaktere ergibt. Im zweiten Teil ist der Leser im Kriegsgeschehen in Frankreich unterwegs, wobei hier weder geschönt noch geschont wird. Zwar handelt es sich teilweise auch im eine etwas zu detaillierte Passage, allerdings zeigt Ian McEwan, wie schrecklich der Krieg ist und verweist darauf, was die Soldaten gerade noch so am Leben hält. Im abschließenden dritten Teil findet man sich in einem britischen Krankenhaus wieder, wie man es in der Realität niemals erleben will. Den Krieg hat man hinter sich gelassen, aber wird brutal mit seinen Konsequenzen konfrontiert. Diesen Abschnitt habe ich als sehr intensiv empfunden, und er hat mich richtig aufgewühlt. Hier hat es der Autor geschafft, mich direkt in die Situation zu versetzen, die nachhaltigen Eindruck hinterlassen hat. Der Handlung selbst stehe ich zwiegespalten gegenüber. Obwohl es eine markerschütternde Geschichte ist, hätte sie wohl schneller erzählt werden können. Gerade die Darstellung einzelner Familienmitglieder im ersten Teil, fand ich etwas mühsam zu lesen, obwohl es für das Verständnis wahrscheinlich notwendig war. Mit dem Ende muss man wohl einfach leben lernen, denn es hat wirklich weh getan. Ich weiß nicht so recht, wer hier tatsächlich Abbitte geleistet hat, ob es der Leser, eine der Figuren oder gleich eine ganze Familie war. Ich weiß nur, dass es mich lange Zeit weiter beschäftigt hat, was meiner Ansicht nach für das Buch zu werten ist. „Abbitte“ ist eine starke Familiengeschichte mit pikanten Details, die bis in den Krieg und den daraus resultierenden Konsequenzen reicht, zwar mit seinem ausschweifenden Stil mühsam, aber am Ende auf seine eigene Art lohnenswert ist.

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Abbitte
von Katja Burke aus Lingen (Lookentor-Passage am 28.06.2010
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ian McEwan ist einfach ein sehr guter Erzähler, denn Abbitte ist eine wunderschön erzählte Geschichte, in der man völlig versinkt. Sie ist voller Fantasie, Geist und Leidenschaft. Robbie, Cecilia und Briony und deren Schicksale wird man nicht vergessen und es immer wieder miterleben wollen. Eine vertuschte Liebe zwischen Robbie... Ian McEwan ist einfach ein sehr guter Erzähler, denn Abbitte ist eine wunderschön erzählte Geschichte, in der man völlig versinkt. Sie ist voller Fantasie, Geist und Leidenschaft. Robbie, Cecilia und Briony und deren Schicksale wird man nicht vergessen und es immer wieder miterleben wollen. Eine vertuschte Liebe zwischen Robbie und Cecilia führt in Brionys lebhaftem Geist zu Mutmaßungen, die Robbie anstatt eines Gastes als Vergewaltiger deklarieren. Daraufhin wird er bald in den Krieg geschickt und er und Cecilia sind über Jahre hinweg getrennt. Mit jedem Tag der Trennung wird ihre Sehnsucht nach einander größer. Doch die Hoffnung schwindet, dass sie sich jemals wiedersehen und die heranwachsende Briony erstickt an Schuldgefühlen. Unbedingt zu empfehlen!

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Vergeben und vergessen oder?
von Polar aus Aachen am 26.06.2007
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In guten Büchern bedarf es eines kleinen Anstosses, um das Leben der Menschen darin zum Einsturz, zur Umkehr oder Bestätigung zu bringen. Daß die dreizehnjährige Briony imstande ist, dies durch eine unwahre Behauptung zu schaffen, indem McEwan uns behutsam auf den Punkt hin führt, an dem wir erschüttert danebenstehen... In guten Büchern bedarf es eines kleinen Anstosses, um das Leben der Menschen darin zum Einsturz, zur Umkehr oder Bestätigung zu bringen. Daß die dreizehnjährige Briony imstande ist, dies durch eine unwahre Behauptung zu schaffen, indem McEwan uns behutsam auf den Punkt hin führt, an dem wir erschüttert danebenstehen und zusehen müssen, mit welch kindlicher Naivität sie ihre Macht über das Leben anderer ausübt, gehört zu den einfühlsamensten Erzählpassagen der letzten Jahre. In Büchern wie Der Zementgarten hat der Autor bereits bewiesen, wie scharf umrissen er die Verwirrungen der Kindheit zu beschreiben versteht. Weniger überzeugend der Erste Weltkrieg, den hätte es nicht gebraucht, auch wenn McEwan auch hier zu erzählen versteht. Der wiederum gelungene Schluß hingegen, indem eine gealterte Briony auftritt, besitzt viel von der Ironie, die Ian McEwan seinen Romanen manchmal unterzieht. Ein lesenwertes Buch mit zwei, drei Schwächen, es gibt nicht viele Romane, die das von sich behaupten können.

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von einer Kundin/einem Kunden am 11.01.2017
Bewertet: anderes Format

Ein Buch das in keinem Regal fehlen sollte. Unglaublich bewegend und anspruchsvoll beschreibt McEwan, wie eine kleine Unbedachtheit ganze Leben verändern kann. Ein geniales Buch!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Ernste, atmosphärisch dichte Familiengeschichte um Liebe, Verrat, Krieg und Vergebung. Auch interessante Auseinandersetzung mit der Schriftstellerei.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Ein einfühlsamer, wundervoller Roman über die Folgen einer Lüge auf das Leben dreier Menschen. Ein Genuss!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
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Für mich McEwans bester Roman. Ein Buch über Schuld und Sühne. Darüber was aus einer kleinen Lüge werden kann. Grandios geschrieben. Ein absolutes

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Ein "Kinderstreich" mit Konsequenzen. Die Szenen haften dauerhaft im Gedächtnis, wie eigene Erlebnisse. Intensives Leseerlebnis.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Elegant, tragisch und unvergesslich. Dies ist wohl einer der schönsten Romane, die ich je gelesen habe. Fasziniert folgt man den Schicksalen, die aus der Bahn geworfen werden.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Fulminante Erzählweise, auf falsche Fährten lockend, die Ungerechtigkeit des Seins zerstört durch einen Augenblick - bittersüß.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

In diesem Fall war der Film fast so gut wie das Buch. Rührend, beeindruckend, Ian McEwan ist einsame Spitze!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Wie eine einzige Lüge, eine falsche Entscheidung das Leben von drei Menschen für immer verändert erzählt McEwan virtuos und mitreißend. Liebe, Schuld und Vergebung.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Eine Roman über Schuld und Sühne.So kunstvoll komponiert und großartig erzählt, dass das Lesen zum literarischen Genuss wird.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Das alte Thema Schuld in einem fabelhaft erzählten Roman. Geht total unter die Haut.

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Grandios!
von einer Kundin/einem Kunden am 23.01.2014
Bewertet: eBook (ePUB)

Ich kann nur, wie meine Vorrezensenten ein großes Lob aussprechen. McEwan hat hier ein selten gutes Buch über Schuld, Sühne, große Gefühle und Familienzerwürfnisse geschrieben. Es wirkt noch sehr lange nach und ist eins der wenigen Romane von denen man weiß, dass man sie irgendwann noch mal lesen wird.... Ich kann nur, wie meine Vorrezensenten ein großes Lob aussprechen. McEwan hat hier ein selten gutes Buch über Schuld, Sühne, große Gefühle und Familienzerwürfnisse geschrieben. Es wirkt noch sehr lange nach und ist eins der wenigen Romane von denen man weiß, dass man sie irgendwann noch mal lesen wird. So viel Sterne wie hier angemessen wären, gibt es hier nicht!

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Ein Goldstück...
von einer Kundin/einem Kunden am 29.07.2013
Bewertet: eBook (ePUB)

"Abbitte" ist ein großartiger Roman. Dieser schildert auf eindringliche Weise, wie sehr sich das Leben verändern kann, wenn man Schicksal spielt. Denn durch Brionys Tat wird eine ganze Familie auf die Probe gestellt und das Leben aller umgekrempelt. Ein berührender, überraschender Roman den ich in einem Rutsch gelesen habe.

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Ein moderner Klassiker
von einer Kundin/einem Kunden am 25.02.2013
Bewertet: eBook (ePUB)

Ein Buch wie dieses läuft einem alle zehn Jahre über den Weg- wenn man Glück hat. Ob es mein Leben verändert hat? Mit Sicherheit ein bißchen! Ob es auch Ihr Leben verändern wird? Lesen und selber herausfinden!

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An einem heißen Sommertag...
von Mag. Miriam Mairgünther aus Salzburg am 29.10.2012
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ian McEwan versteht es wie kein anderer Autor, die Schattenseiten der Pubertät zu schildern: Man ist kein Kind mehr und idealisiert die Welt der Erwachsenen, zu der man aber doch noch nicht gehört; man beobachtet die Erwachsenen und versucht herauszufinden, was hinter ihren Worten, ihren Bewegungen, ihren Gesichtsausdrücken steht,... Ian McEwan versteht es wie kein anderer Autor, die Schattenseiten der Pubertät zu schildern: Man ist kein Kind mehr und idealisiert die Welt der Erwachsenen, zu der man aber doch noch nicht gehört; man beobachtet die Erwachsenen und versucht herauszufinden, was hinter ihren Worten, ihren Bewegungen, ihren Gesichtsausdrücken steht, dann da scheint es viel mehr zu geben, als auf den ersten Blick erkennbar ist... und wenn man wie die 13-jährige Briony Tallis ein leidenschaftliches, phantasievolles Mädchen ist, das viel sich selbst überlassen wird, dann bleibt man nicht beim Beobachten, sondern interpretiert und denkt sich Geschichten aus, solange, bis man sie beinahe selbst glaubt. Dies tut Briony am Abend eines langen, heißen Sommertags und verändert damit auf gravierende Weise das Leben ihrer älteren Schwester und das deren Geliebten. Der erste Teil des Romans, großteils aus der Sicht von Briony geschildert, erinnert sehr an McEwans "Zementgarten" und die Spiele der Hauptfiguren zwischen Unschuld, Macht und Inzest. Auch diese Geschichte spielt sich in einem unerhört heißen Sommer ab, als wäre die Temperatur immer ein wichtiger Faktor dafür, dass die Charaktere Grenzen überschreiten. "Abbitte" endet jedoch nicht wie der "Zementgarten" mit auf ewig jugendlichen Protagonisten, Briony wird erwachsen und ergreift als junge Frau die Chance, sich ihrem Fehler zu stellen, wenn er auch nicht rückgängig gemacht werden kann. Ein spannendes und meisterhaft geschriebenes Buch, das ich uneingeschränkt empfehlen möchte.

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Dreifaches Schicksal
von Mirjana Mitteregger aus St.Johann am 28.02.2011
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein sensationeller Roman wie man ihn nur von McEwan erwarten kann. Diesmal wagt es McEwan ein Buch auf völlig neue Weise zu schreiben und auch diesmal mit Erfolg. Die fabelhafte Liebesgeschichte beginnt an einem heißen Tag im Sommer 1935 und damit erzählt der Autor die Schicksale dreier Menschen deren Leben... Ein sensationeller Roman wie man ihn nur von McEwan erwarten kann. Diesmal wagt es McEwan ein Buch auf völlig neue Weise zu schreiben und auch diesmal mit Erfolg. Die fabelhafte Liebesgeschichte beginnt an einem heißen Tag im Sommer 1935 und damit erzählt der Autor die Schicksale dreier Menschen deren Leben sich für immer verändert wird. Falsche Behauptungen oder Aussagen können im Leben vieles kaputt machen, da helfen auch nicht die größten Schuldgefühle, wie diesmal bei Briony. Nicht umsonst gab es so viele gute Kritiken und auch die Auszeichnung mit dem Deutschen Buchpreis!

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"Abbitte"
von einer Kundin/einem Kunden am 13.05.2010
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Buch, was durchs ganze Leben begleitet. Ein Buch, welches fesselt und dem Leser immer neue Erkenntnisse bringt. Ein Buch, welches wie kein anderes zeigt, wie fatal sich ein einziger Fehler auf das Leben auswirken kann. Ein Buch, was berührt.

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