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Absurda comica oder Herr Peter Squenz

Schimpfspiel. Moderniiserte Ausgabe

Die Komödie von den simpel-derben Handwerkern, die sich begabt und weIterfahren genug dünken, um ihrem König als Festtagsgabe ein Schauspiel vorzuführen, lässt sofort an Shakespeares »Sommernachtstraum« denken. Aber weit davon entfernt, ältere Vorbilder nachzuahmen, entfaltet Gryphius in seiner »Absurda Comicavon« 1663 ein kunstvoll-schwelgerisches Wort- und Metaphernspiel, das als ein Höhepunkt deutscher Barockdichtung angesehen werden darf.
Portrait
Gryphius' Vater, ein lutherischer Pfarrer, starb 1621 in den Kriegswirren. Das Gymnasium in Glogau, das Gryphius seit diesem Jahr besuchte und an dem auch sein Stiefvater Michael Eder lehrte, wurde 1628 im Zug der Rekatholisierungspolitik Wiens geschlossen. Erst 1632 konnte Gryphius, dessen Mutter inzwischen ebenfalls gestorben war, wieder eine Schule, das Gymnasium in Fraustadt, besuchen. 1634 wechselte er auf das Akademische Gymnasium in Danzig und wurde dann von seinem Mäzen Georg von Schönborn auf dessen Landgut in der Nähe von Fraustadt eingeladen (1636-38). Schönborn verlieh seinem Hauslehrer kraft seiner Rechte als Kaiserlicher Pfalzgraf Adelstitel und Magisterwürde und krönte ihn zum Poeten. 1638 begleitete Gryphius die Söhne Schönborns zum Studium nach Leiden; Gryphius nutzte diese Zeit (1638-44) zu intensiven Studien, wobei seine besonderen Interessen der Staatslehre und den modernen Naturwissenschaften galten. Von 1644-46 reiste er durch Frankreich und Italien und kehrte über Strassburg (1646-47) nach Schlesien zurück. Er erhielt Berufungen an mehrere Universitäten, lehnte jedoch ab und trat stattdessen, seit 1649 mit Rosine Deutschländer verheiratet, 1650 das Amt eines Syndicus (Rechtsbeistands) der ev. Landstände in Glogau an.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Herausgeber Herbert Cysarz
Seitenzahl 52
Erscheinungsdatum 1986
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-000917-8
Verlag Philipp Reclam Jun.
Maße (L/B/H) 148/97/3 mm
Gewicht 33
Verkaufsrang 13.778
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