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Ära der Drachen - Schattenreiter

(7)

Unsere Welt in der Zukunft. Ein Krieg zerstörte unsere Zivilisation und trieb die überlebenden Menschen in den Untergrund, wo sie in heruntergekommenen Enklaven leben. Die Oberwelt jedoch wird von den Drachen und ihren Reitern beherrscht, angeführt von dem grausamen König Arkaron. Nur die Krieger der Schatten widersetzen sich unter dem Sturmreiter Norik der Herrschaft der Gewalt - geheimnisvolle Drachenreiter, die in der Unterwelt kaum mehr als Legenden sind. Doch als die Welt der jungen Sira im Feuer der Drachen verbrennt, begibt sie sich mit Norik und seinen Gefährten auf eine abenteuerliche Reise. Und sie lernt schnell, dass die ihr verhassten Drachen mehr sind als alles, was sie bisher für möglich hielt -
Rezension
"Ausschweifend, dabei aber angenehm flüssig zu lesen bietet sich der Text an, der einmal mehr mit Figuren punktet, die sich hinterfragen, die vielschichtig gezeichnet sind und die uns so an die Hand nehmen und in die phantastische Handlung ziehen." Carsten Kuhr, phantastik-couch.de
Portrait

Gesa Schwartz wurde 1980 in Stade geboren. Sie hat Deutsche Philologie, Philosophie und Deutsch als Fremdsprache studiert. Ihr besonderes Interesse galt seit jeher der Phantastik. Nach ihrem Abschluss reiste sie ein Jahr auf den Spuren der alten Geschichtenerzähler durch Europa. Zurzeit lebt sie in einem Zirkuswagen in der Nähe von Hamburg.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 736
Erscheinungsdatum 07.04.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7363-0186-3
Verlag Egmont LYX
Maße (L/B/H) 221/153/58 mm
Gewicht 1034
Auflage 1. Auflage 2016
Buch (gebundene Ausgabe)
Fr. 28.90
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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Ein postapokalyptisches Fantasyepos
von einer Kundin/einem Kunden am 15.11.2016

Als die Welt der jungen Sira im Feuer der Drachen verbrennt, bleibt ihr keine Wahl: Sie muss sich auf eine gefährliche Reise begeben und lernt die Welt mit neuen Augen zu sehen. Spannend entführt uns die Autorin Gesa Schwartz in eine faszinierende postapokalyptische Fantasiewelt. Schillernde Charaktere und eine fesselnde Story machen... Als die Welt der jungen Sira im Feuer der Drachen verbrennt, bleibt ihr keine Wahl: Sie muss sich auf eine gefährliche Reise begeben und lernt die Welt mit neuen Augen zu sehen. Spannend entführt uns die Autorin Gesa Schwartz in eine faszinierende postapokalyptische Fantasiewelt. Schillernde Charaktere und eine fesselnde Story machen dieses Buch zu einem besonderen Lesegenuss Für alle Fantasy und Drachenfans.

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Wow, ich bin begeistert!
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 08.06.2016

Das Buch "Ära der Drachen - Schattenreiter" wartet zum Einen mit einem wirklich ansprechendem Äußeren auf: Die stabile Hardcover-Bindung, die mit und ohne atmosphärisch gestaltetem Buchumschlag wirkt, farbige Illustrationen im Buchdeckel und das Gewicht, das bereits andeutet, wie viel Gehalt der Inhalt bietet. Zum Anderen konnte es mich von der ersten... Das Buch "Ära der Drachen - Schattenreiter" wartet zum Einen mit einem wirklich ansprechendem Äußeren auf: Die stabile Hardcover-Bindung, die mit und ohne atmosphärisch gestaltetem Buchumschlag wirkt, farbige Illustrationen im Buchdeckel und das Gewicht, das bereits andeutet, wie viel Gehalt der Inhalt bietet. Zum Anderen konnte es mich von der ersten Seite an von sich überzeugen. Die Protagonistin Sira ist eine Protagonistin ganz nach meinem Geschmack: Sie ist selbstbewusst und mutig. Sie ist tough und keck. Sie steht in mancher Situation einfach über den Dingen, ist wahnsinnig cool, was mich herrlich amüsierte. Auch die anderen Charaktere glänzen durch Authentizität und Individualität. Gesa Schwartz schreibt bildgewaltig und fesselnd. Dieses war das erste und ganz bestimmt nicht das letzte Buch, das ich von ihr gelesen habe. Die Geschichte ist grandios! Wieso kam nicht schon vorher ein Autor auf die Idee eine Dystopie mit Drachen zu entwerfen? Es macht einfach Spaß von dieser zukünftigen Welt mit den legendären Wesen zu lesen, mehr davon zu erfahren, so dass ich am Ende meiner Rezension nicht umhin komme, zu fragen: Wann geht es mit der "Ära der Drachen" weiter? Ich warte voller Ungeduld und bin äußerst gespannt darauf!

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Ein wahnsinnig toller Fantasyroman über Drachen und Menschen
von Sandra W. am 29.05.2016

Rezension : „Ära der Drachen“ von Gesa Schwartz Ein gewaltiges Fantasy-Epos Inhalt Eine postapokalyptische Welt der anderen Art: Die Drachen sind wieder auferstanden und haben die Welt zerstört sowie die Menschheit beinahe ausgerottet. Im verlassenen Untergrund leben die Menschen in Enklaven und nur die stärksten Krieger trauen sich an die Oberfläche,... Rezension : „Ära der Drachen“ von Gesa Schwartz Ein gewaltiges Fantasy-Epos Inhalt Eine postapokalyptische Welt der anderen Art: Die Drachen sind wieder auferstanden und haben die Welt zerstört sowie die Menschheit beinahe ausgerottet. Im verlassenen Untergrund leben die Menschen in Enklaven und nur die stärksten Krieger trauen sich an die Oberfläche, auf der jetzt die Drachen Angst und Schrecken verbreiten. Als die Drachen die New Yorker Untergrundenklave zerstören, schwört die junge Sira Rache: Sie wird denjenigen, durch den ihr Bruder bei der Invasion der Drachen gestorben ist, finden und umbringen. Dabei handelt es sich jedoch um niemand geringeren als Nor‘garoth, den stärksten Drachenreiter des finsteren Königs Arkaron, der die ganze Menschheit vernichten und versklaven will. Doch Sira wird in der Gilde der Schatten aufgenommen – Drachenreiter, die sich gegen König Arkaron und dessen Drachenkriegerheer verschworen haben und die wenigen noch lebenden Menschen vor Ihnen beschützen wollen. Norik, der Anführer der Gilde der Schatten, unterstützt Sira auf ihrem Weg. Unerbittlich führt jedoch Nor’garoth während Siras Ausbildung immer wieder Angriffe auf die Gilde der Schatten und ihrer Reiter und sinnt auf deren Auslöschung. Doch es fällt Sira sehr schwer, ihr Ziel zu erreichen : Sie hasst Drachen aus tiefster Seele und fürchtet deren Magie. Doch im Zuge Ihrer Ausbildung muss Sie von einem Drachen erwählt werden, den Sie reiten darf, und muss sich ein Schwert schmieden, für dass ein Drache freiwillig sein Blut gibt. Keiner glaubt an ihren Erfolg – doch das lässt Sira nur um so heftiger dafür kämpfen. Beurteilung Welcher Fantasy-Fan liebt sie nicht, die Drachen ? Gesa Schwartz hat hier ein monumentales Meisterwerk erschaffen und eine Ode an die Drachen. Ich liebe Bücher wie dieses, in denen durch jeden Satz die Verehrung für diese mächtigen, schrecklichen und schönen Wesen durchdringt – die Drachen werden hier weder verherrlicht noch verteufelt, sondern ihr wahres Wesen wird offenbar. Und welche Gräueltaten sie auch gegen die Menschen durchführen, wird doch auch deutlich, dass die Menschen nicht weniger grausam zu den Drachen gewesen sind, und der Zorn der Drachen durchaus seine Berechtigung hat. Gesa Schwartz versteht es, den Leser in die Seele der Drachen blicken zu lassen, mit ihnen zu leiden und zu trauern, bis man um das Schicksal der Drachen genauso bangt wie um das der wunderbar dargestellten Protagonisten Sira, Norik und ihren Wegbegleitern. Ära der Drachen-Schattenreiter lässt einen von der ersten bis zur letzten Seite nicht los. Die Magie der Drachen und Drachenreiter ist einzigartig und wird stellenweise sehr pittoresk und poetisch dargestellt – dieses Buch vereinnahmt den Leser und nimmt die Vorstellungskraft beim Lesen so stark in Anspruch, dass man wirklich völlig weggetreten ist aus der Realität. Eine kleine Vorwarnung habe ich für alle künftigen Leser : Dieses Buch sollte konzentriert gelesen werden, denn „nebenher“ geht zu viel von dem verloren, was uns Gesa Schwartz wortreich ins Kopfkino malt – aber ich verspreche, es lohnt sich. An diesem Buch sollte niemand, der Drachen liebt, vorbeikommen – ein Fantasyroman wie er sein sollte.

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dystopische Fantasy der Extraklasse
von mithrandir am 28.05.2016

Die Menschen leben seit einem furchtbaren Krieg unter der Erde. Eingepfercht und unter den einfachsten Bedingungen. Das Überleben ist hart - so auch für Sira und ihren kleinen Bruder Andor. Sie gehören zu den wenigen, die noch wissen, wie es einst auf der Erde ausgesehen hat, denn ihr Onkel... Die Menschen leben seit einem furchtbaren Krieg unter der Erde. Eingepfercht und unter den einfachsten Bedingungen. Das Überleben ist hart - so auch für Sira und ihren kleinen Bruder Andor. Sie gehören zu den wenigen, die noch wissen, wie es einst auf der Erde ausgesehen hat, denn ihr Onkel war stets um Bücher jedweder Art bemüht. Doch inzwischen sind die beiden auf sich alleingestellt und können ihr Überleben nur dadurch sichern, dass sich Sira mit einigen wenigen anderen Männern an die Oberfläche wagt, um hier Relikte der Vergangenheit zu besorgen, die sie verkaufen kann. Aber diese Arbeit ist gefährlich. Abgesehen davon, dass die Luft dort nicht atembar ist, muss sie sich auch vor den Soldaten des Königs und den Drachen in Acht nehmen, die die verbliebenen Menschen um jeden Preis töten wollen.... Meine Meinung: Dies ist nicht mein erstes Buch von Gesa Schwartz und, wenn es nach mir geht, dann wird es auch nicht mein letztes sein. Bislang hat die Autorin es jedes Mal geschafft, dass ich ihren Geschichten verfallen bin und "Ära der Drachen" macht da definitiv keine Ausnahme. Dazu kommt noch, dass ich wahnsinnig gerne Romane über diese mächtigen Fantasywesen lese, so dass das Buch definitiv beste Voraussetzungen hatte. Die Charaktere sind wirklich toll beschrieben und vor allem Sira habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Sie muss sich alleine durchschlagen und für ihren kleinen Bruder sorgen, für den sie einfach alles tun würde. Sie ist tough und klug und hat eine Gabe, die ihr schon oft das Leben gerettet hat. Auch Norik hat mir gut gefallen. Ich konnte spüren, welche Last die ganze Zeit auf ihm lag, denn an seiner Verantwortung hat er schwer zu tragen. Seine Verbindung zu seinem Drachen war wirklich schön beschrieben. Ich fand das Weltenbild der Autorin sehr gelungen. Die Schauplätze konnte ich mir mühelos vorstellen und auch sonst ist ihr die Umsetzung ihrer Idee zu dem Roman sehr gelungen. Zwischendurch gab es zwar immer mal wieder ein paar Passagen, die nicht ganz eindeutig für mich herüberkamen, aber das tat meinem Lesegenuss keinen Abbruch. Die Szenen selbst wirkten alle sehr authentisch und voller Emotionen, die sich auf mich übertrugen. Wer also, wie ich, beim Lesen schnell seinen Gefühlen freien Lauf lässt, deponiert am besten neben dem Buch schon einmal eine Packung Taschentücher. Ich war auf jeden Fall beim Lesen restlos begeistert und die 736 Seiten starke Geschichte, die durch wunderschöne Illustrationen ergänzt wird, zog für meinen Geschmack dadurch viel zu schnell an mir vorbei. Fazit: "Ära der Drachen - Schattenreiter" ist dystopische Fantasy der Extraklasse. Gesa Schwartz versteht es einfach, wie man Charakteren ein einprägsames Gesicht verleiht und konstant andauernde Spannung aufbaut. Ich hoffe sehr, dass es eine Fortsetzung zu diesem Roman geben wird.

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Eragon 2.0
von Drachenfeuer am 27.11.2016

Die Autorin Gesa Schwartz ist bisher für ihre Chroniken der Schattenwelt und die Grim-Reihe bekannt. Nun begibt sie sich mit »Schattenreiter«, dem ersten Band der Ära der Drachen, in eine postapokalyptische Zukunft, in der die Menschheit nur noch wie Ratten in den Untergrundsystemen der großen Städte von einst leben... Die Autorin Gesa Schwartz ist bisher für ihre Chroniken der Schattenwelt und die Grim-Reihe bekannt. Nun begibt sie sich mit »Schattenreiter«, dem ersten Band der Ära der Drachen, in eine postapokalyptische Zukunft, in der die Menschheit nur noch wie Ratten in den Untergrundsystemen der großen Städte von einst leben kann. Denn die Oberfläche wird nun von Drachen regiert. Sira ist eine Diebin aus den U-Bahn-Tunneln des einstigen New York. Von dort aus unternimmt sie immer wieder Streifzüge an die Oberfläche, um aus den Ruinen alles von Wert zu stehlen, dessen sie habhaft werden kann. Dabei muss sie immer wieder den Drachen des Königs trotzen, die sich über jeden Menschen her machen, den sie finden. Eines Tages wird ihre U-Bahn-Station von den Drachen angegriffen und ihr Bruder getötet. Beinahe wäre es auch um sie geschehen, als plötzlich die Reiter des Schattens, Drachenreiter mit magischen Fähigkeiten und Rebellen gegen den König, kommen und sie retten. Denn auch sie ist ein Drachenblut und hat damit die magischen Fähigkeiten, die sie zur Drachenreiterin prädestinieren. Trotz ihres Hasses auf Drachen schließt sie sich den Reitern des Schattens an, um Rache zu nehmen für den Tod ihres Bruders. Das Buch hat auf jeden Fall seine Schwächen, es hat aber auch absolut tolle Drachen, die vieles wieder rausreißen. Zudem ist das Buch optisch eine Augenweide. Das Cover ziert ein wunderschönes Bild von Sira und einem Drachen vor der Kulisse des zerstörten New York. Auch auf der Innenseite des Covers findet sich ein tolles Bild eines Drachenreiters und seines Drachens. Im Buch selbst findet man immer wieder klasse anzusehende Portraitzeichnungen von verschiedenen Drachen. Also Drachen, Drachen und noch mal Drachen! Ist das nicht toll?! Der Klappentext verspricht eine Mischung aus Dystopie und Fantasy, was an und für sich eine sehr bemerkenswerte Kombination ist, die auf jeden Fall neugierig macht. Es erinnert zunächst ein wenig an den Film »Reign of Fire«. Liest man dann, stellt man jedoch sehr schnell fest, dass mit Dystopie hier eher wenig ist. Wir haben zwar zerstörte Großstädte, die uns sehr vertraut vorkommen, dann hört es jedoch auf. Schwartz sagt nichts dazu und macht nur Andeutungen, wie es dazu kam, dass die Welt zerstört wurde und für Menschen ohne magische Fähigkeiten die Oberfläche unbewohnbar wurde. Das ist sehr schade, denn das »Wie kam es dazu?« ist bei Dystopien meist ein sehr spannender Aspekt. Liest man das Buch also als ganz normale High Fantasy, hat man allerdings ein gutes Buch, das einiges Lesevergnügen bereitet. Kurz: Das Setting passt nicht zur Handlung. Bleibt man in der Analogie des Buches, müsste die Handlung irgendwann sehr weit in unserer Zukunft spielen. Betrachtet man Namen wie Nhor’garoth in Hinblick auf unsere Sprachen der Welt, fragt man sich: Wie in drei Teufels Namen soll dieser Name sprachgeschichtlich realistisch erklärbar und in einem nicht völlig übertriebenen Zeitrahmen entstanden sein?! Auch das ist ein Indiz dafür, dass das Buch vor allem als nette High Fantasy zu behandeln ist und weniger als Mischung aus Fantasy und Dystopie. Auch der Stil spricht dafür. Er erinnert sehr an den getragenen Stil der üblichen Fantasy. Man hat zwar verschiedene Sprachebenen, die vor allem die Drachenreiter (das Fantasy-Element mit ihrer gehobenen Sprache) von den einfachen Menschen (der Dystopie-Teil mit der uns vertrauteren Sprache) abgrenzen, letztere kommen aber vor allem am Anfang des Buches zu Wort. Gerade da fällt der Kontrast auch besonders auf: Der gehobene Stil wirkt eher wie gewollt als gekonnt und zu erzwungen. Vor allem die furchtbar lästige Genitiv-Attribuierung fällt da ins Auge: Reiter der Schatten, Diebin der Schatten, Reiter des Sturms und so weiter. Irgendwann gewöhnt man sich zwar ein wenig daran, aber gerade zu Beginn ist das sehr störend. Das Buch charakterisiert sich jedoch vor allem durch ein Merkmal: Es ist Eragon 2.0. Nun war Eragon nicht die schlechteste Reihe, was auch dieses Buch nicht unbedingt schlechter macht. Gelegentlich wäre ein wenig mehr eigene Kreativität jedoch wünschenswert. Gerade in Bezug auf die Beziehung von Reiter und Drache haben wir hier inhaltlich nahezu eins zu eins Eragon. Die Magie des Reiters wird durch seinen Drachen verstärkt, und stirbt der eine, geht auch der andere zugrunde. Kommt sehr bekannt vor, oder? Wie gesagt: Das macht das Buch nicht zwingend schlechter, weil Paolini einige wirklich tolle Ideen hatte. Wer jedoch auf mehr Eigenleistung plädiert, wird daran nicht unbedingt seine Freude finden. Nebst dem Stil ist das größte störende Element die fehlende Erklärung einiger Dinge. Es ist immer wieder von »Schatten« die Rede, nach denen sich die Drachenreiter sogar benennen. Aber es wird nie so wirklich klar, was diese Schatten nun sind. Auch ist immer wieder die Rede von einem bösen König, den es zu bekämpfen gilt. Erst am Ende wird er in einem Nebensatz als »König der Welt« bezeichnet, wobei selbst hier fraglich ist, ob das nur wieder eine weitere stilistische Floskel ist oder ob es wörtlich zu nehmen ist. Also: Wer ist dieser König und welche Rolle spielt er in der Geschichte der Welt, dass sie so wurde, wie sie ist? Gerade das spielt doch auch eine große Rolle, weil die Motive der Charaktere aus ihrer Vergangenheit resultieren. Und gerade die wird mitunter sträflich vernachlässigt, besonders wenn es um die globale Historie statt um die Einzelschicksale geht. Als kleines Bonbon nebst den schönen Zeichnungen gibt es allerdings immer mal wieder Zitate von Goethe, Shakespeare und Rousseau. »Schattenreiter« ist ein ambivalenter Auftakt der Reihe. Optisch eine Augenweide, keine Frage, und wer Drachen mag, wird hier auf jeden Fall auf seine Kosten kommen. Jedoch wird die Freude von so manch einem Mängel gemindert. Die versprochene Dystopie gibt es nicht, dafür aber umso mehr solide Fantasy. Einiges jedoch bleibt wortwörtlich im Schatten und entlässt den Leser mit etlichen Fragezeichen nach über 700 Seiten feuriger Drachenaction.

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Spannend aber stellenweise schwer verständlich
von Lunas Leseecke aus Münster am 05.06.2016

Das Zeitalter der Menschen wurde vom Zeitalter der Drachen abgelöst. Während die Menschen in den Untergrund gedrängt wurden, und die Luft der Oberfläche zusehends giftig für sie geworden ist, beherrschen die Drachen und einige ihrer Reiter, angeführt von ihrem König Arkaron die Oberfläche. Sira lebt mit ihrem Bruder in... Das Zeitalter der Menschen wurde vom Zeitalter der Drachen abgelöst. Während die Menschen in den Untergrund gedrängt wurden, und die Luft der Oberfläche zusehends giftig für sie geworden ist, beherrschen die Drachen und einige ihrer Reiter, angeführt von ihrem König Arkaron die Oberfläche. Sira lebt mit ihrem Bruder in der Unterwelt New Yorks, und kämpft jeden Tag um ihr Überleben und das ihres Bruders. Doch dann wird ihre Enklave angegriffen und Sira schafft es nur dank der Unterstützung einiger Drachenreiter, die sich gegen den König stellen, zu entkommen. Sie schließt sich den Reitern der Schatten an, doch ihr Hass auf Drachen sitzt tief, und stellt Sira vor die größte Herausforderung ihres Lebens. Die Hauptprotagonistin Sira steht bei der Erzählperspektive die meiste Zeit im Vordergrund. Immer wieder gibt es allerdings auch Szenen aus der Perspektive von dem Schattenreiter Norik oder Nhor’Garoth, dem obersten Krieger des Königs. Besonders seine Szenen waren die meiste Zeit ziemlich verwirrend und haben mich in Angst und Schrecken versetzt, wenn es um das Schicksal der Charaktere ging. Insgesamt fand ich die Charaktere sehr gut gestaltet, auch wenn mir einige Charaktere sehr viele Rätsel aufgegeben haben. Auch Sira mochte ich mit ihrer mutigen Art insgesamt sehr gerne, auch wenn es mich manchmal geärgert hat, dass ihr viele Sachen anscheinend einfach ein bisschen in den Schoß gefallen sind. Storytechnisch fand dich die Story die meiste Zeit sehr spannend aber vor allem auch ziemlich verwirrend. Gerade am Anfang ist er Kopf voller Fragezeichen und einige Fragen werden dabei leider nicht so richtig aufgeklärt. Dennoch fand ich die Geschichte insgesamt gut und spannend erzählt und konnte das Buch zwischenzeitlich gar nicht mehr aus der Hand legen. Auch emotional konnte mich das Buch gut involvieren und hat mich einfach gepackt. Einige Szenen waren aber sehr verwirrend und haben ab und an den Lesefluss immer wieder unterbrochen. Das ganz Besondere an Gesa Schwartz Büchern ist für mich ihr außergewöhnlicher und sehr bildhaft verschnörkelter Schreibstil. Obwohl ich ihn generell immer sehr genieße und es auch hier ein paar wirklich schöne Szenen gibt, gab es diesmal doch auch viel Verwirrung, ausgelöst von Sprachbildern, die mir irgendwie merkwürdig erschienen und bei denen ich manchmal das Gefühl hatte, sie würden eine Szene unnötig aufblasen. Gerade bei den zum Teil sehr magie-lastigen Kampfszenen geht dabei häufig etwas vom Verständnis und Vorstellungsvermögen verloren, was ich persönlich sehr schade fand. Und auch die Szenen mit der geheimnisvollen Scherbenkönigin waren für mich allesamt nahezu unverständlich, und auch mehrmaliges Nachlesen hat mir deren Inhalt nicht erschließen können. Ich denke, an vielen Stellen wäre hier weniger mehr gewesen. Fazit Insgesamt hat mir „Ära der Drachen“ gut gefallen, und mich beim Lesen sehr gut zu fesseln vermocht. Dennoch waren manche Szenen wirklich sehr verwirrend und gerade den Kampfszenen konnte man nur schwer folgen, was das Verständnis und das Lesevergnügen an manchen Stellen geschmälert hat. Auch der sehr verschnörkelte Schreibstil war an manchen Stellen einfach ein bisschen zu viel des Guten, obwohl ich ihn generell sehr mag.

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Ära der Drachen
von Sine liebt Bücher am 05.06.2016

Fazit: Die Geschichte an sich fand ich nicht schlecht, aber Sira war so gar nicht mein Fall. Und auch manche Zufälle waren mir einfach zu gemacht. Bewertung: Die Welt ist nicht mehr wie sie scheint. Es ist giftig geworden und die Menschen wohnen unter der Erde. Die Welt ist zerstört wenigstens... Fazit: Die Geschichte an sich fand ich nicht schlecht, aber Sira war so gar nicht mein Fall. Und auch manche Zufälle waren mir einfach zu gemacht. Bewertung: Die Welt ist nicht mehr wie sie scheint. Es ist giftig geworden und die Menschen wohnen unter der Erde. Die Welt ist zerstört wenigstens zum Teil. Darüber herrscht ein böser König mit grausamen Schergen. Aber dagegen gibt es natürlich auch den Widerstand. Das ganze ist von Anfang bis Ende wirklich spannend erzählt. Die Idee dahinter fand ich auch wirklich gut. Es gibt da aber ein paar Zufälle, die mir einfach zu passend waren. Ich denke, dass wird nur denjenigen auffallen, den es auch stört. Die Geschichte an sich ist auch keine leichte Kost. Auf Grund der Vielzahl der Dinge die auf mich niedergeprasselt sind, musste ich öfter mal Absätze nochmal lesen. Es ist einfach kein Buch für nebenbei und ich habe auch immer nur in Etappen gelesen. Sira erscheint im ersten Moment wie ein zierliches, schwaches Mädchen, was aber nur so wirkt. Und sie hat eine besondere Gabe, welches ihr sehr zu gute kommt. Diese wird auch schon am Anfang erwähnt. Aber je mehr ich von ihr lese, desto genervter bin ich von ihr. Regeln? Kennt sie nicht und sie macht immer irgendwie ihr eigenes Ding. Manchmal ist es nicht schlecht, aber ich habe das Gefühl, dass sie sich immer beweisen will und sich manchmal einfach überschätzt. Und dann ist da noch Norik. Norik ist so anders. Er ist eher wie ein wirklich guter Führer. Er ist nicht so einer, der schnell wütend wird, weil er sich täuscht, er lässt sich auch gerne belehren. Das fand ich wirklich gut. Und zu Sira ist er immer ganz besonders nett, besonders später. Die Abschnitte waren aus verschiedenen Sichten, mal aus Siras Sicht und dann mal aus Noriks oder Nhor's Sicht. Da ich Sira nicht so mochte, mochte ich die anderen Sichten sehr gerne und habe mich über die Abwechslung gefreut. Das Buch erhält von mir 2,5 von 5 Punkte

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