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Aller Liebe Anfang

Roman

(2)

Judith Hermann hat einen Roman geschrieben über die Zumutungen der Liebe und die Schutzlosigkeit im Leben.
Stella und Jason sind verheiratet, sie haben eine Tochter, Ava, sie leben in einem Haus am Rand der Stadt. Ein schönes, einfaches Haus, ein kleiner Garten, ein alltägliches ruhiges Leben, meist ohne Jason, der viel arbeitet.
Aber eines Tages steht ein Mann vor der Tür dieses Hauses, ein Fremder, jemand, den Stella nie zuvor gesehen hat. Er sagt, er wolle sich einfach einmal mit ihr unterhalten, mehr sagt er nicht. Stella lehnt das ab. Der Fremde geht und kommt am nächsten Tag wieder, er kommt auch am Tag darauf wieder, er wird sie nicht mehr in Ruhe lassen. Was hier beginnt, ist ein Albtraum, der langsam, aber unbeirrbar eskaliert.
In einer klaren, schonungslosen Sprache und irritierend schönen Bildern erzählt Judith Hermann vom Rätsel des Anfangs und Fortgangs der Liebe, vom Einsturz eines sicher geglaubten Lebens.

Rezension
[…] ist Hermann ein psychologisches, kluges Buch über die Unwuchten asymmetrischer Nähe in menschlichen Beziehungen gelungen.
Portrait

Judith Hermann wurde 1970 in Berlin geboren. Ihrem Debüt ›Sommerhaus, später‹ (1998) wurde eine ausserordentliche Resonanz zuteil. 2003 folgte der Erzählungsband ›Nichts als Gespenster‹. Einzelne dieser Geschichten wurden 2007 für das Kino verfilmt. 2009 erschien ›Alice‹, fünf Erzählungen, die international gefeiert wurden. 2014 veröffentlichte Judith Hermann ihren ersten Roman, ›Aller Liebe Anfang‹. Für ihr Werk wurde Judith Hermann mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Kleist-Preis und dem Friedrich-Hölderlin-Preis. Zuletzt erschienen die Erzählungen ›Lettipark‹. Die Autorin lebt und schreibt in Berlin.

Literaturpreise:

Erich-Fried-Preis 2014
Friedrich-Hölderlin-Preis 2009
Kleist-Preis 2001
Hugo-Ball-Förderpreis 1999
Förderpreis zum Bremer Literaturpreis 1999

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 224, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.08.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783104024929
Verlag Fischer E-Books
Verkaufsrang 13.938
eBook (ePUB)
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„meisterhaftes Psychogramm der Hauptfigur“

G. Maussion, Buchhandlung Orell Füssli Thalia Shopping Arena SG

Dieses Buch werde ich noch ein zweites Mal lesen!!!

Es stecken viele tiefsinnige Gedanken hinter einfachen prägnanten Sätzen.
Erst nach der Lektüre ist mir aufgefallen, dass die Namensgebung der Hauptfiguren ganz bewusst gewählt wurden. Wirklich genial! Sie passen zum Charakterbild.

Stella, die Hauptperson=Stern
Ava, ihre 8
Dieses Buch werde ich noch ein zweites Mal lesen!!!

Es stecken viele tiefsinnige Gedanken hinter einfachen prägnanten Sätzen.
Erst nach der Lektüre ist mir aufgefallen, dass die Namensgebung der Hauptfiguren ganz bewusst gewählt wurden. Wirklich genial! Sie passen zum Charakterbild.

Stella, die Hauptperson=Stern
Ava, ihre 8 jährige Tochter=Wasser
Jason, ihr Ehemann=der Heilende
Clara, ihre beste Freundin=hell klar strahlend

Zum Schreibstil:
-einfache aber poetische Sätze
z.B. wenn Stella ihrer kleinen Tochter eine Gute Nacht Geschichte (frei erfunden)erzählt:

„Das Erzählen einer Geschichte, wie ein freier Fall, die Gestalten die Ava sich wünscht taumeln in Stellas Kopf herum, sind nur mit Mühe festzuhalten, steigen hoch und ziehen weg, wie mit Helium gefüllte Ballons.“

- Wiederholungen des Satzbeginns prägen das Romangefüge:
„Die Nacht unter freiem Himmel war schön. Die Nacht unter freiem Himmel war eigentlich das Schönste.“
Dadurch wird die Aussage intensiviert.

Ihre Hauptthemen:
Liebe, innere Freiheit, Leben ein Plan...

Dazu ein einzigartiges, schönes melancholisches Stimmungsbild:

„Sie denkt zum wiederholten Mal, dass in ihrem Leben alles zu Nahe aneinander liegt, Arbeit, Haus, Kindergarten, sie wünscht sich Entfernungen. Einzig Jason ist so weit weg. Die Spatzen baden im Brunnen in sicherem Abstand. „

Natürlich gibt es auch einen Spannungsfaktor im Roman. Es ist der unbekannte Mister Pfister, der im selben Wohnquartier wohnt und Stella belästigt und stallt.

Über das Ende des Romans verrate ich nur, dass es in einem unerwarteten Eklat endet.

Ich schliesse mich voll und ganz der Aussage von Marcel Reich-Ranicki an:
„Die Prosa von Judith Hermann gehört zum Wichtigsten, was die deutsche Literatur unserer Jahre zu bieten hat.“

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Kundenbewertungen


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Aller Liebe Anfang
von einer Kundin/einem Kunden am 14.01.2015

Stella und Jason haben sich durch Zufall in einem Flugzeug kennengelernt, Jason hielt Stellas Hand, da sie an Flugangst litt und drei Wochen später waren sie ein Paar. Sie heirateten schnell, bekamen Tochter Ava und zogen zusammen in die Vorstadtsiedlung in ein Haus mit Garten. Jason ist als Handwerker... Stella und Jason haben sich durch Zufall in einem Flugzeug kennengelernt, Jason hielt Stellas Hand, da sie an Flugangst litt und drei Wochen später waren sie ein Paar. Sie heirateten schnell, bekamen Tochter Ava und zogen zusammen in die Vorstadtsiedlung in ein Haus mit Garten. Jason ist als Handwerker oft beruflich unterwegs, Stella hat einen Job als Altenpflegerin und Ava geht in den Kindergarten - ein friedliches und beschauliches Leben, das die drei führen. Bis eines Tages um die Mittagszeit, als Stella gerade zu Hause ist, ein fremder, junger und etwas ungepflegter Mann bei ihnen klingelt und sich mit ihr unterhalten will. Stella wiegelt ihn ab, aber ab diesem Zeitpunkt erscheint der Fremde Tag für Tag, klingelt oder wirft etwas in den Briefkasten. Er heißt Mister Pfister und wohnt in derselben Straße wie Stella und ihre Familie, nur ca. fünf Häuser entfernt, schafft es aber, dass Stella Angst bekommt, sich im eigenen Haus nicht mehr wohlfühlt und nicht weiß, wie sie mit diesem Stalker umgehen soll. Judith Hermann beschreibt mit ihrer einfachen Sprache und mit wenigen Worten die unangenehme Situation und schafft es, dass man selbst dieses ungute Gefühl, das Stella ständig hat, nachvollziehen kann.

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Konstruktionen und andere Zerbrechlichkeiten...
von einer Kundin/einem Kunden am 18.08.2014

Wenn Stella nicht Claras Brautstrauß gefangen hätte, wäre dann alles ganz anders gekommen ? Oder anders gefragt , ist es das Schicksal, was in Stellas schlichtes, schon fast langweiliges und von Melancholie geprägtes Leben einbricht ? Oder ist die Konstruktion von Stellas und Jasons Vorstadtleben so zerbrechlich, dass ein... Wenn Stella nicht Claras Brautstrauß gefangen hätte, wäre dann alles ganz anders gekommen ? Oder anders gefragt , ist es das Schicksal, was in Stellas schlichtes, schon fast langweiliges und von Melancholie geprägtes Leben einbricht ? Oder ist die Konstruktion von Stellas und Jasons Vorstadtleben so zerbrechlich, dass ein Stalker leichtes Spiel hat, in das Leben und in die Persönlichkeit von Stella einzudringen ...kühl und distanziert ist die Atmosphäre und die Schreibweise , leise und unspektakulär die Katastrophe - die Wirkung ist in Stellas Leben und beim Leser umso stärker spürbar !

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ich kenne keine andere Autorin, die es schafft mit einer vergleichbar nüchterner Sprache so konkrete und detaillierte Bilder beim Leser hervorzurufen. Grandios!

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Wenn ein Klingeln die Stille durchbricht
von einer Kundin/einem Kunden am 22.08.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Stella ist mit Jason verheiratet, den sie jedoch kaum sieht, da er als Handwerker oft wochenlang unterwegs ist. Zusammen mit ihrer kleinen Tochter lebt sie ein beschauliches Leben in einem idyllischen Häuschen am Stadtrand. Ihr Alltag besteht aus Stille, dem Ordnen und Sortieren der Dinge im Haushalt, dessen Routine... Stella ist mit Jason verheiratet, den sie jedoch kaum sieht, da er als Handwerker oft wochenlang unterwegs ist. Zusammen mit ihrer kleinen Tochter lebt sie ein beschauliches Leben in einem idyllischen Häuschen am Stadtrand. Ihr Alltag besteht aus Stille, dem Ordnen und Sortieren der Dinge im Haushalt, dessen Routine ihr Wohlbefinden durch Beständigkeit beschert. Doch eben diese wird durchbrochen als eines Tages ein Fremder an der Tür klingelt, der mit Stella sprechen möchte. Diese fühlt sich sofort bedroht und wehrt den Unbekannten ab, der von nun an jeden Tag klingeln und damit das Leben der jungen Familie zerstören wird. In minimalistischer, emotionsloser Sprache beschreibt die Autorin wie das Erscheinen eines Fremden zur Tortur für eine junge Familie wird. Schonungslos sachlich zeigt sie auf, wie zerbrechlich die heile Welt der Protagonistin ist, sodass es für den Stalker ein Leichtes ist, sie zu zerstören. Eben dieser kühle Stil, der zunächst befremdlich wirkt, lässt den Leser erschaudern und macht eine zunächst kleine Katastrophe zur nervlichen Zerreißprobe. Nach anfänglicher Skepsis war ich begeistert von der Schlagkraft dieses Romans.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Erschütternd ehrlich. Verleitet zum Nachdenken. Dazu fantastisch geschrieben!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Sie haben sich ein schönes Leben aufgebaut, doch plötzlich steht ein Fremder vor der Tür und alles ändert sich. Schonungslos und doch voller Romantik!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Judith Hermann ist eine ganz große Erzählerin alltäglicher Dinge. Toll.

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Das Glück ist ein Vogerl
von einer Kundin/einem Kunden am 23.08.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Stella und Jason sind landläufig das, was man ein glückliches Paar nennt. Mit Ava, ihrer Tochter leben sie in einem netten Haus am Stadtrand. Jason nicht so oft, weil er doch ganz ordentlich hackeln muss. Eines Tages läutet ein Fremder an der Türe, erklärt Stella dass er sich mit... Stella und Jason sind landläufig das, was man ein glückliches Paar nennt. Mit Ava, ihrer Tochter leben sie in einem netten Haus am Stadtrand. Jason nicht so oft, weil er doch ganz ordentlich hackeln muss. Eines Tages läutet ein Fremder an der Türe, erklärt Stella dass er sich mit ihr unterhalten möchte, und verschwindet wieder, als sie ihm die Türe vor der Nase zuknallt. Doch am nächsten Tag ist er wieder da. Und auch am Übernächsten. Der Roman entwickelt sich zu einer langen Erzählung über die Kurzlebigkeit des Glücks. Sowie der Sehnsucht danach, dass irgend jemand komme und das Leben verändert.

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Über die Flüchtigkeit des Glücks
von einer Kundin/einem Kunden am 18.08.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Ein Mann und eine Frau, ein Kind, ein Haus am Rande der Stadt. Das Leben von Stella scheint perfekt. Judith Hermann beschreibt in lakonisch, rhythmischen Sätzen das Leben der jungen Frau, das Frühstück mit der Tochter, die Arbeit als Altenpflegerin, den Garten, die Einkäufe… Über die Gefühlswelt... Ein Mann und eine Frau, ein Kind, ein Haus am Rande der Stadt. Das Leben von Stella scheint perfekt. Judith Hermann beschreibt in lakonisch, rhythmischen Sätzen das Leben der jungen Frau, das Frühstück mit der Tochter, die Arbeit als Altenpflegerin, den Garten, die Einkäufe… Über die Gefühlswelt der jungen Frau verraten die Alltäglichkeiten wenig. Das Eindringen des Stalkers in dieses wohl geordnete Leben erscheint zunächst harmlos. Die Gegebenheiten werden aber zunehmend unheimlich und bedrohlich… Judith Hermann erzählt eine spannende und glaubwürdige Geschichte über Stalking. Sprachlich eindrucksvoll wird fühlbar, wie schnell ein ruhiges und zufriedenes Leben „aus den Fugen“ geraten kann.

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Das sichere Glück?
von Ira Rübenkönig aus Baden-Baden am 17.03.2015
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Die Autorin Judith Hermann hat bisher erfolgreiche Kurzgeschichten geschrieben, jetzt hat sie ihren ersten Roman herausgebracht. Es handelt von einem spannungsarmen Kleinfamilienleben, in einer sterilen Vorortsiedlung. Stella, die Ehefrau von Jason, ist 37 Jahre, Mutter von Einzelkind Ava, 5 Jahre , pflegt alte Menschen in ihrem häuslichem Umfeld. Nun klingelt... Die Autorin Judith Hermann hat bisher erfolgreiche Kurzgeschichten geschrieben, jetzt hat sie ihren ersten Roman herausgebracht. Es handelt von einem spannungsarmen Kleinfamilienleben, in einer sterilen Vorortsiedlung. Stella, die Ehefrau von Jason, ist 37 Jahre, Mutter von Einzelkind Ava, 5 Jahre , pflegt alte Menschen in ihrem häuslichem Umfeld. Nun klingelt eines Tages Mister Pfister an der Haustür. Er versucht Kontakt mit Stella aufzunehmen, doch sie blockt ab, sie will nicht reagieren. Mister Pfister probiert es am nächsten Tag noch einmal, am übernächsten Tag wieder.....er wirft ihr merkwürdige Dinge, wie z.B. Feuerzeuge, CDs, Streichhölzer, Papiere in ihren Briefkasten. Doch auch dabei bleibt es nicht, er wird zu einem Stalker. Das ganze entwickelt eine Dynamik, so dass Stella ihrem Ehemann Jason doch von diesem verstörten, vielleicht sogar psyschich kranken Mann erzählt. Die Angst, Machtlosigkeit, Verunsicherung und stille Verzweifelung baut sich immer mehr auf. Stellas Glück scheint zu zerrinnen, eine Eskalation droht. Ein Roman, der von der leisen Vergänglichkeit des Lebens spielt.

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Aller Liebe Anfang
von Vanessa Egger aus Innsbruck am 05.02.2015
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Stella und Jason leben in einem kleinen Haus in einer Siedlung und sind glücklich mit sich, ihrer Tochter Ava und ihrem Leben. Jason ist als Architekt viel unterwegs und Stella mit Eva dadurch oft alleine im Haus. Als eines Tages ein fremder Mann an die Haustür klopft und mit... Stella und Jason leben in einem kleinen Haus in einer Siedlung und sind glücklich mit sich, ihrer Tochter Ava und ihrem Leben. Jason ist als Architekt viel unterwegs und Stella mit Eva dadurch oft alleine im Haus. Als eines Tages ein fremder Mann an die Haustür klopft und mit Stella sprechen will. Als Stella ablehnt beginnt ein Albtraum, den Stella sich nie hätte träumen lassen. In einer sehr klaren Sprache, erzählt Hermann vom Einsturz eines glücklich und sicher geglaubten Lebens.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Die Inhaltsangabe und Idee klang sehr aufregend un interessant. Das war es dann am Ende leider nicht. Alles war sehr langatmig und es hat sich nicht wirklich Spannung aufgebaut.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Der Roman ist eine aufgeblähte Kurzgeschichte. Auf 20 Seiten komprimiert wäre es vielleicht akzeptabel gewesen.

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Der kleine Schritt vom täglichen Allerlei in den Albtraum
von einer Kundin/einem Kunden am 24.08.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Stella und Jason leben mit ihrer kleinen Tochter in einer kleinen Siedlung am Stadtrand. Jason ist als Architekt sehr viel unterwegs - und Stella, die als Altenpflegerin arbeitet, kümmert sich um die gemeinsame Tochter Ava. Ein unspektakuläres, zufriedenes Leben - bis zu dem Tag im Frühjahr, als es mittags... Stella und Jason leben mit ihrer kleinen Tochter in einer kleinen Siedlung am Stadtrand. Jason ist als Architekt sehr viel unterwegs - und Stella, die als Altenpflegerin arbeitet, kümmert sich um die gemeinsame Tochter Ava. Ein unspektakuläres, zufriedenes Leben - bis zu dem Tag im Frühjahr, als es mittags an der Tür läutet. Stella schaut zum Fensterchen neben der Tür hinaus auf das Gartentor. Dort steht ein junger Mann, Anfang 30 und sagt in die Sprechanlage, das er sich gerne mal mit ihr unterhalten würde. Stella wimmelt ihn ab - und ab da läutet er jeden Tag an der Tür, wirft kleine Zettel mit Botschaften in den Briefkasten und versucht immer verzweifelter Kontakt zu ihr aufzunehmen. Aus dem anfänglichen Ärgernis wächst ein Gefühl der Bedrohung - bis sie zu Polizei geht ...... Ein Roman, dessen harmloser Anfang dahinplätschert um dann in der weiteren Handlung ein immer bedrohlicheres Szenario zu entwickelt. Mit ihrer einfachen, klaren Sprache schafft es Judith Herman ein Gefühl für die wachsende Bedrohung zu schaffen, ohne auf reißerische Formulierungen und Handlungen zurück greifen zu müssen. Hier stimmt einfach alles : Sprache, Handlung und ein interessantes Ende. Beeindruckend !!

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Dieses Buch ist - wie schon im Titel steht - ein Meisterwerk. Judith Hermann ist eine wahre Künstlerin der Worte, sie scheint irgendwie eifach immer ganz genau zu wissen, was passt und sucht sich ihre Worte mit solch einer Sorgfalt aus, dass man sich seit langem mal wieder wünscht, dass... Dieses Buch ist - wie schon im Titel steht - ein Meisterwerk. Judith Hermann ist eine wahre Künstlerin der Worte, sie scheint irgendwie eifach immer ganz genau zu wissen, was passt und sucht sich ihre Worte mit solch einer Sorgfalt aus, dass man sich seit langem mal wieder wünscht, dass das Buch doch bitte nie zu Ende gehen soll. Immer wieder lässt Hermann durch ihre Protagonistin Stella Fragen in den Raum werfen, die mich persönlich auch nach dem Lesen des Buches noch beschäftigen. Ausserdem hat Judith Hermann es geschafft, ein ungeahntes und irgendwo auch fragwürdiges Ende einzubauen und den Leser nichtsdestotrotz zufriedenzustellen. Ich möchte es herausschreien: Das wohl beste Buch des Jahres. Danke!

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