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Als der Himmel uns gehörte

Roman

(2)
London 2011. Die junge Läuferin Jennifer will an den Olympischen Spielen teilnehmen. Jetzt aber drohen Panikattacken ihren Traum zu gefährden. Mit ihrem Trainer, dem Iren Gregory, der sie heimlich liebt, reist Jennifer nach Mandeville, auf den Landsitz ihrer Familie. Sie hofft, sich bei ihrer fast hundertjährigen Urgrossmutter Alberta Rat holen zu können. Auch diese hat einmal an einer Olympiade teilgenommen, damals in Berlin, im Jahr 1936. Auf den Spuren ihrer Familiengeschichte wird Jennifer lernen, worum es im Leben wirklich geht.
Portrait
Charlotte Roth, Jahrgang 1965, ist Berlinerin, Literaturwissenschaftlerin und seit zehn Jahren freiberuflich als Autorin tätig. Mit diesem Roman, der auf einem Stück ihrer eigenen Familiengeschichte basiert, hat sie sich einen langgehegten Traum erfüllt. Charlotte Roth hat Globetrotter-Blut und zieht mit Mann und Kindern durch Europa, hält an ihrem Koffer in Berlin aber unverbrüchlich fest.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 608, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 27.03.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783426427101
Verlag Knaur eBook
Verkaufsrang 13.709
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Kundenbewertungen


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Ein wirklich großartiges Buch!
von einer Kundin/einem Kunden am 14.05.2015

Mag das Thema auf den ersten Blick auf die eine oder andere Leserin abschreckend wirken - wen interessiert schon die olympische Geschichte... -, so sei an dieser Stelle eindringlich geraten, der Story die Chance zu geben, die sie verdient. Es handelt sich um einen wirklich bemerkenswerten Roman, der nicht... Mag das Thema auf den ersten Blick auf die eine oder andere Leserin abschreckend wirken - wen interessiert schon die olympische Geschichte... -, so sei an dieser Stelle eindringlich geraten, der Story die Chance zu geben, die sie verdient. Es handelt sich um einen wirklich bemerkenswerten Roman, der nicht nur außerordentlich schön geschrieben ist (eindringlich und voller Leben, das Charlotte Roth ihren Figuren einhaucht), sondern zeigt auch deutlich, dass Sport (nicht nur Fußball!!) Politik mit anderen Mitteln ist. Die Geschichte des Dritten Reiches einmal mehr geschrieben, aus einer vollkommen neuen und daher unwahrscheinlich interessanten Perspektive. Eine unbedingte Leseempfehlung.

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1 0
Zwei mutige Frauen gehen ihren Weg
von einer Kundin/einem Kunden am 27.03.2015

Charlotte Roth ist mit ihrem zweiten Roman wieder die Verknüpfung realer Geschichte mit einer tollen Familiengeschichte mit allen Höhen und Tiefen gelungen. Man merkt, dass sie London während der Olympiade live erlebt hat und dadurch auch zu dieser Geschichte inspiriert wurde. Zwischen 1936 und 2011 liegen sportlich und gesellschaftlich Welten... Charlotte Roth ist mit ihrem zweiten Roman wieder die Verknüpfung realer Geschichte mit einer tollen Familiengeschichte mit allen Höhen und Tiefen gelungen. Man merkt, dass sie London während der Olympiade live erlebt hat und dadurch auch zu dieser Geschichte inspiriert wurde. Zwischen 1936 und 2011 liegen sportlich und gesellschaftlich Welten und doch sind die Jahre verknüpft durch die Geschichte von Jennifers Familie. Jennifer reist zu ihrer Großmutter, die ihr ihre eigene Olympia-Geschichte erzählt. Sie erkennt, dass es nicht nur auf sportliche Superleistungen ankommt sondern vor allem auch auf Vertrauen, die Familie und den eigenen Weg zu gehen. Der Roman liest sich flüssig und neben den geschichtlich interessanten Informationen gibt es eine Geschichte zum Abtauchen zu lesen. Alberta und Jennifer zwei mutige Frauen, die in ihrer Zeit für ihre Ziele eingetreten sind. Beleuchtet wird auch eine nicht ganz einfache Zeit in Deutschland, in der es darum ging standhaft zu bleiben.

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Absolut Genial
von Lesemaus am 12.02.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Ein ganz tolles Buch. Tiefgründig, schön, spannend - also wirklich genial. Einfühlsame Hauptfiguren, super recherchiert - unglaublich. Ich bin immer wieder zu tiefst erschüttert über den Umgang des Naziregimes mit den Juden zu lesen. Und gerade zur jetztigen Zeit. Absolut lesenswert!

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Familiengeschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 02.06.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Wieder eine besondere, bewegende Familiengeschichte von der Autorin Charlotte Roth. Charlotte Roth schreibt einfach wunderbar! Empfehlung!

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Ein anderer Blick auf Zeitgeschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 06.03.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Charlotte Roth kann richtig gut erzählen und hat hier ein sehr interessantes Thema. Sie erzählt über den Traum von der Teilnahme an Olympischen Spielen in zwei verschiedenen Epochen und was Sportler bereit sind, für Ihren Traum zu tun. Da ist einmal die Geschichte der Läuferin Jennifer, die von der Teilnahme in... Charlotte Roth kann richtig gut erzählen und hat hier ein sehr interessantes Thema. Sie erzählt über den Traum von der Teilnahme an Olympischen Spielen in zwei verschiedenen Epochen und was Sportler bereit sind, für Ihren Traum zu tun. Da ist einmal die Geschichte der Läuferin Jennifer, die von der Teilnahme in London 2012 träumt, aber der im entscheidenden Moment die Nerven versagen. Ihr Trainer rät ihr, sich mit der Geschichte ihrer Urgroßmutter zu beschäftigen, über die sie eigentlich nichts weiß. Tatsächlich hatte diese Alberta ein höchst spannendes Leben. Zwischen dem jugendlichen Abenteuer der Beobachterin der Spiele in Los Angeles 1932 und der eigenen Teilnahme 1936, zwischen sich Einspannen-lassen in die Nazi Maschinerie, zwischen ihrer Schwester Auguste und der Idee der Paralympics spannt sich der Erzählbogen. Es lohnt sich, sich auf die fast 600 Seiten einzulassen!!

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1 0
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Zwei Zeiten im Vergleich! Großartig!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein schöner Roman, um zwei starke Frauen,Durchsetzungskraft, Mut, Liebe, Ehrgeiz, vor der Kulisse von Olympia 1936. Für diesen Schmöker muss man kein Sportfan sein. Nicht verpassen

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Wieder nahezu perfekt.In ihrem 2.Buch schafft Charlotte Roth es erneut den Leser in eine aufregende Geschichte zu hüllen + dabei keineswegs aufdringlich zu sein.Wirklich lesenswert

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein unglaubliches Leseerlebnis voll Emotionen, Spannung, Charme und ganz großen Gefühlen. Historisch toll recherchiert und erzählerisch perfekt!

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Lebe deinen Traum, aber registriere auch die Realität
von einer Kundin/einem Kunden am 08.02.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Wie schon in ihrem ersten Roman spinnt Charlotte Roth einen zeitlich weiten Kreis um die wahrhafte Geschichte, diesmal angesiedelt in den 30er/ 40er Jahren Berlins. Alberta lebt ihren Traum, muss jedoch schnell einsehen, dass die Realität viele unangenehme Zwischenfälle für sie und ihre Familie bereithält. Wo genau steckt die... Wie schon in ihrem ersten Roman spinnt Charlotte Roth einen zeitlich weiten Kreis um die wahrhafte Geschichte, diesmal angesiedelt in den 30er/ 40er Jahren Berlins. Alberta lebt ihren Traum, muss jedoch schnell einsehen, dass die Realität viele unangenehme Zwischenfälle für sie und ihre Familie bereithält. Wo genau steckt die Wahrheit und wie weit kann man sie biegen, um sich nicht selbst zu verraten? Die junge Frau sucht ihren Weg, sich treu zu bleiben - und kämpft sich durch die Wirrnisse Nazi-Deutschlands. Mir persönlich hat die unbeugsame Kraft des "das Gute im Menschen sehend" bei Alberta gefallen und sie hat mich für sich gefangen genommen: ich habe mitgefiebert, ihr die Daumen gedrückt und mit ihr gelitten. Und ganz nebenbei zeigt Charlotte Roth das Leben eines Teils der deutschen intellektuellen Mittelklasse in Zeiten Adolf Hitlers auf, das eher selten beleuchtet wird. Diese Autorin kann einfach richtig gut erzählen!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

2 starke Frauen und ihr Traum von Olympia. es sind die Großmutter und ihre Enkelin mit den Problemen ihrer jeweiligen Zeit, dem 3. Reich bzw. der Gegenwart.

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Die Macht von Olympia
von einer Kundin/einem Kunden am 07.04.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Charlotte Roth hat mit ihrem ersten Roman „Als wir unsterblich waren“ einen fulminanten Start hingelegt. Umso gespannter war ich jetzt auf das zweite Buch von ihr. Optisch und vom Titel hat es der Knaur Verlag so nah an das erste Buch angelehnt, dass ich schon fast befürchte, vielen von... Charlotte Roth hat mit ihrem ersten Roman „Als wir unsterblich waren“ einen fulminanten Start hingelegt. Umso gespannter war ich jetzt auf das zweite Buch von ihr. Optisch und vom Titel hat es der Knaur Verlag so nah an das erste Buch angelehnt, dass ich schon fast befürchte, vielen von Ihnen fällt gar nicht auf, dass es in der Zwischenzeit einen zweiten Titel gibt. Auch „Als der Himmel uns gehörte“ spielt wieder auf zwei Zeitebenen. Es beginnt 2011 in London, wo sich intensiv auf die Olympischen Spiele vorbereitet wird. Jenny, eine Langstreckenläuferin, will unbedingt auf der 10.000 m Strecke teilnehmen. Doch immer wiederkehrende Panikattacken drohen diesen Traum zu zerstören. Eine Zufallsbekanntschaft aus dem Park schlägt ihr vor, dass sie darüber einmal mit ihrer Urgroßmutter Alberta sprechen soll. Jenny weiß kaum etwas über ihre Familiengeschichte und ist deshalb umso erstaunter als sie erfährt, dass ihre Urgroßmutter 1936 für Deutschland eine Medaille geholt hat. Und da sie sich keinen anderen Rat weiß, macht sie sich tatsächlich auf den Weg nach Mandeville, dem Landsitz der Familie, der allerdings inzwischen einer Stiftung für die Paralympics gehört, um mit ihrer fasst hundertjährigen Urgroßmutter zu reden. Und dann geht die Geschichte zurück in die Zeit von 1932 bis 1945. Alberta und ihre Zwillingsschwester Auguste leben mit ihrem Vater Radio-Bernhardt und seiner Schwester Käthe zusammen. Der Vater ist ein begnadeter Rundfunkmoderator. Von ihm hat seine Tochter Alberta die Lust am Sport geerbt. Sie ist Bogenschützin und liebt Pferde. 1932 reist der Vater mit seinen beiden Töchtern in die USA zu dem Olympischen Spielen in L.A. Und dort verliebt sich die 17jährige Alberta nicht nur in den Geist der Olympiade. Dieser Teil der Geschichte hat noch einige spannende Hauptpersonen mehr, die ich Ihnen hier aber nicht alle vorstellen will. Das, was mich an diesem Buch so fasziniert hat, ist der Wille, unbedingt an der Olympiade teilnehmen zu wollen. Alberta als auch ihr Liebster Hannes stellen dafür fast alles zurück. Sie achten nicht wirklich darauf, was in Berlin vor sich geht. Sie verschließen mehr oder weniger die Augen, bzw. lassen sich sogar bewusst vor den Karren der Propaganda spannen, um sich ihren Traum zu erfüllen. Und so geraten sie zum Teil immer tiefer hinein, bzw. werden sogar teilweise erpressbar, denn in jeder Familie gibt es dunkle Flecken. Doch wenn die Sportler funktionieren so wie es der Staat will, kann auch über Juden oder Behinderte hinweggesehen werden. Doch irgendwann wacht wenigstens einer von beiden auf und versteht so langsam, was wirklich vor sich geht. Charlotte Roth ist es auch dieses Mal wieder gelungen einen ausgesprochen spannenden Roman mit viel geschichtlichem Hintergrundwissen zu schaffen. Auch wenn ich eigentlich gar kein Sportfan bin, so hat die Geschichte mich doch so richtig gepackt. Diese Intensivität mit der sie beschrieben hat, wie leicht die Menschen sich manipulieren ließen, wie leicht sie immer tiefer in die Täterrolle hineinschlüpften, hat mich ungemein erschreckt. Und die Perfidität mit welcher es die Staatsführung geschafft hat, einem Boykott zu entgehen, war mir in dieser Form noch gar nicht bewusst gewesen. Auch dieses Mal hat Charlotte Roth wieder einen sehr lesenswerten Roman der gehobenen Unterhaltungsliteratur geschrieben.

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Olympia 1936
von Ostsee_71 am 23.02.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Inhalt: London 2011: Die junge Läuferin Jennifer trainiert für Olympia 2012 in ihrer Heimatstadt. Sie ist talentiert, hat jedoch regelmäßig mit Panikattacken während der Läufe zu kämpfen, die sie dazu zwingen, die Wettkämpfe abzubrechen. Ein neuer Trainer, Gregory rät ihr, ihre Großmutter aufzusuchen, die 1936 als Bogenschützin selbst an den... Inhalt: London 2011: Die junge Läuferin Jennifer trainiert für Olympia 2012 in ihrer Heimatstadt. Sie ist talentiert, hat jedoch regelmäßig mit Panikattacken während der Läufe zu kämpfen, die sie dazu zwingen, die Wettkämpfe abzubrechen. Ein neuer Trainer, Gregory rät ihr, ihre Großmutter aufzusuchen, die 1936 als Bogenschützin selbst an den Olympischen Spielen in Berlin teilgenommen hat. Bei dem Besuch bei ihrer Großmutter Alberta erzählt diese ihrer Enkelin ihre Erlebnisse, vor und während der damaligen Spiele. Meine Meinung: Dieses Buch erzählt eine fesselnden Geschichte einer jungen Frau, die 1932 durch eine Reise zu den Olympischen Spielen in Los Angeles von einer absoluten Begeisterung für den olympischen Gedanken infiziert wurde und in den folgenden Jahren an ihrer Teilnahme an den Spielen in Berlin arbeitet. Sehr interessant sind hierbei nicht nur ihr persönlicher Kampf um Qualifikationen etc. sondern auch die politischen Umstände, die sie zu einer Werbeikone des Nazi-Regimes macht. Viele kritische Aspekte der damaligen Spiele werden beleuchtet, die von Judenverfolgung und Rassismus überschattet wurden. Aber die Geschichte endet nicht mit den Spielen sondern beleuchtet auch die weiteren Schicksale der Protagonisten im 2. Weltkrieg. Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet und es macht Spaß, ihnen durch die Geschichte zu folgen. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Besonders spannend ist es mit der jungen Alberta an den Spielen teilzunehmen. Erschreckend ist es, wie stark diese Spiele von den Nazi zur Aussendarstellung benutzt wurden und einzelne Menschen von dem Regime benutzt wurden, was Alberta auch am eigenen Leib erleben mußte. Positiv möchte ich hier noch das Glossar erwähnen, in dem man nachlesen kann, was von der Geschichte Fakten sind und wo die Fiktion einsetzt. Das finde ich bei einem historischen Buch immer besonders interessant. Ein lesenswertes Buch für jeden, der mehr über die Ereignisse rund um die Ereignisse der Spielen in Berlin 1936 erfahren möchte und dabei noch eine interessante Lebensgeschichte lesen möchte, die von Dramatik und Liebe gekennzeichnet ist.

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Alberta und Jennifer
von einer Kundin/einem Kunden am 02.01.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Ebenso wie in dem Vorgängerbuch spannt die Autorin auch hier einen Bogen über mehrere Jahrzehnte. Es wird aus wechselnden Perspektiven erzählt. Die Protagonistinnen Alberta und Jennifer sind zwei starke Frauen. Beide sind sehr sportbegeistert. Im Jahre 2011 trainiert Jennifer für den 10.000 m Lauf, sie möchte bei den olympischen Spielen in... Ebenso wie in dem Vorgängerbuch spannt die Autorin auch hier einen Bogen über mehrere Jahrzehnte. Es wird aus wechselnden Perspektiven erzählt. Die Protagonistinnen Alberta und Jennifer sind zwei starke Frauen. Beide sind sehr sportbegeistert. Im Jahre 2011 trainiert Jennifer für den 10.000 m Lauf, sie möchte bei den olympischen Spielen in London starten. Ihr Trainer traut ihr das nicht zu, weil in entscheidenden Augenblicken ihre Nerven oft versagen. Eines Morgens begegnet sie beim Joggen dem Iren Gregory,der ihr anbietet sie zu trainieren. Jennifer lehnt dies zunächst ab, aber Gregory lässt nicht locker. Er erzählt ihr ,dass Alberta ihre Urgroßmutter,1936 an olympischen Spielen in Berlin teilgenommen hat. Jennifer weiß wenig über ihre Familiengeschichte. Nachdem Gregory ,der Alberta sehr verehrt , ihr Interesse geweckt hat , fährt sie gemeinsam mit ihm nach England, um ihre Urgroßmutter zu besuchen. Alberta war in ihrer Jugend eine bekannte Bogenschützin,sie gewann 1936 eine Goldmedaille und war unter dem Namen Bogen -Albi bekannt. Nach und nach erfährt Jennifer alles über ihre Vorfahren. Sie gewinnt zusehends an Selbstvertrauen, wodurch sie auch ihren Traum von der Teilnahme an Olympischen Spielen verwirklichen kann. Charlotte Roth ist es auf hervorragende Weise gelungen eine Geschichte um fiktive und tatsächlich existierende Personen ( siehe Glossar am Ende des Buchs ) zu entwickeln . Ich habe schon viele Bücher gelesen, die sich mit der deutschen Vergangenheit beschäftigen, in diesem Buch habe ich neue Erkenntnisse über die Zusammenhänge zwischen Sport und Politik in der Nazizeit gewonnen. Das Buch entwickelte einen regelrechten Sog , dem ich mich nicht entziehen konnte. Besonders bei der Schilderung von Manipulationen der Menschen zur Hitlerzeit , machte sich Beklemmung bei mir breit , wenn ich an die jüngsten Ereignisse in unserem Land denke. Ich gebe eine absolute Leseempfehlung für dieses Buch .Es steht auf meiner persönlichen Bestenliste ganz weit oben.

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sollte man gelesen haben
von MarTina am 26.08.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Das erste Kapitel spielt in London im Jahr 2011. Jennifer ist Läuferin und ihr größter Traum ist, über zehntausend Meter an den Olympischen Spielen teilzunehmen. Ihr Trainer Cyrus Devon, selbst Europameister über zehntausend Meter und erfolgreicher Coach, traut ihr die Olympiateilnahme aber nicht zu, da sie zwar sehr schnell... Das erste Kapitel spielt in London im Jahr 2011. Jennifer ist Läuferin und ihr größter Traum ist, über zehntausend Meter an den Olympischen Spielen teilzunehmen. Ihr Trainer Cyrus Devon, selbst Europameister über zehntausend Meter und erfolgreicher Coach, traut ihr die Olympiateilnahme aber nicht zu, da sie zwar sehr schnell ist, aber während des Rennes Panikattacken bekommt und ihre Tempo falsch einteilt, so dass sie erschöpft zusammenbricht. Dann lernt Jennifer während ihrer Übungsläufe durch den Park den Iren Gregory O´Reilly kennen, der sie für Olympia trainieren will. Außerdem gibt er ihr den Tipp, ihre Urgroßmutter Alberta zu besuchen und um Rat zu fragen, da Alberta selbst 1936 als Bogenschützin bei den Olympischen Spielen in Berlin teilgenommen hat. Nach einem weiteren, missglückten Rennen trennt sich Jennifer von ihrem Trainer und fährt mit Gregory zu ihrer Urgroßmutter. Dort erzählt ihr Alberta ihr Leben und Teile von Jennifers eigener Lebensgeschichte, was Jennifer dann Kraft für das eigene Leben gibt. Der Schreibstil ist leicht, flüssig und sehr mitreißend. Ein Kapitel erzählt dabei von Jennifer im Jahr 2011 bzw. 2012, das nächste von Alberta im Jahr 1931 bis 1945 usw. Was ich besonders eindrücklich fand, waren die Jahre 1931 bis 1945 – also Albertas Geschichte. Alberta selbst ist eine selbstbewusste, manchmal etwas vorlaute, junge Frau. Ich fand sie anfangs auch sehr egoistisch, aber sie war ja auch noch sehr jung (16 Jahre alt). Im Großen und Ganzen hatte sie aber immer das Herz aber am rechten Fleck. Dass man als Frau noch nicht die gleichen Rechte wie die Männer hatte, wird schon an Kleinigkeiten sichtbar. Für Alberta und ihre Familie war es z. B. nicht wichtig, dass sie die Schule fertig machte, da sie mit dem Abitur später (als Frau) sowieso nicht viel anfangen kann. Auch bei der Wahl der Sportart, die sie für die Olympischen Spiele trainieren wollte, war sie nicht wirklich frei, weil Frauen nur in ein paar Sportarten zugelassen waren. Daneben wird hier sehr deutlich, wie die Nazis langsam aber sicher auf alle Bereiche des Lebens Einfluss nahmen. Anfangs glauben einige noch, dass sie mit Politik an sich nichts am Hut haben und sie einfach weitermachen können wie bisher (also z. B. Sport und Politik klar trennen), bis sie merken, dass sie sich gewaltig geirrt haben. Dass es sich bei den Olympischen Spielen um einen friedlichen Wettstreit der verschiedenen Völker handelt, weiß jeder. Aber dass auch die Spiele für die Nazis zu Propagandazwecken missbraucht wurden – (für die Nazis waren die Sportler nur ein Mittel, um die Stärke der Kämpfer und somit ihrer arischen Rasse aufzuzeigen), habe ich vorher noch nie bewusst wahrgenommen. Man sieht einfach, dass auch alles Schöne für schändliche Zwecke missbraucht werden kann. Der Olympische Geist selbst ist richtig im Buch zu spüren. Die Figuren sprühen nur so vor Begeisterung, wenn sie von den Olympischen Spielen erzählen oder an diese denken. Fazit: Diese Geschichte nahm mich richtig gefangen und hat mich wahnsinnig berührt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Ein wunderbares Buch, das man unbedingt gelesen haben sollte!

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Der Traum von Olympia
von FlipFlopLady007 aus Hannover am 25.08.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Jennifer hat in ihrem Leben bisher nicht viel anderes gemacht als zu laufen. Als nun 2011 die Olympischen Spiele in London stattfinden, möchte sie unbedingt dabei sein. Doch es gibt ein Problem und das sind ihre Nerven. Jennifer bekommt bei großen Läufen regelmäßig Panikattacken und kann ihre Strecke dann... Jennifer hat in ihrem Leben bisher nicht viel anderes gemacht als zu laufen. Als nun 2011 die Olympischen Spiele in London stattfinden, möchte sie unbedingt dabei sein. Doch es gibt ein Problem und das sind ihre Nerven. Jennifer bekommt bei großen Läufen regelmäßig Panikattacken und kann ihre Strecke dann nicht zu Ende laufen. Ihr Trainer möchte sie aus diesem Grund nicht zu den Olympischen Spielen lassen. Als sie eines Tages bei ihrem morgendlichen Lauf im Park von einem fremden Mann angesprochen wird, staunt sie nicht schlecht, als sich dieser als ihr Trainer anbietet. Er möchte mit ihr gemeinsam ihren Nerven in den Griff bekommen, doch zunächst sträubt sich Jennifer dagegen. Dabei hat er eine sehr einfache Idee, Jennifer soll ihre Großmutter Alberta besuchen. Inhalt: Der Inhalt des Buches hat mir sehr gut gefallen. Besonders die abwechselnde Erzählung von Jennifer und Alberta haben mich gut gefallen, da sie das Buch abwechslungsreich gestalten. Der Szenenwechsel findet hierbei meistens an spannenden Stellen statt, sodass der Leser sich noch ein wenig gedulden muss, bis er erfährt, wie es weitergeht. Was mir außerdem gut gefallen hat, ist die Einordnung in den geschichtlichen Hintergrund. Die Geschichte von Alberta spielt zur Zeit des zweiten Weltkrieges und berücksichtigt dabei auch die Umstände, unter denen die Menschen damals zu leben hatten. Diese Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart finde ich sehr gelungen. Und auch die beiden Geschichten der beiden Frauen haben mir gut gefallen. Sie handeln zwar beide von der Liebe, doch auf ganz unterschiedliche Arten. Aufbau und Schreibstil: Das Buch unterteilt sich in elf große Abschnitte, die wiederum in mehrere kleinere Kapitel unterteilt sind. Die Kapitellänge fand ich teilweise sehr angenehm, an einigen Stellen waren die Kapitel für meinen Geschmack etwas zu lang, da ich gerne am Ende eines Kapitels das Buch aus der Hand lege. Wie bereits erwähnt, ist das Buch so aufgebaut, dass sich die Erzählungen von Jennifer und ihrer Großmutter Alberta abwechseln. Dies macht das Buch interessant und spannend. Auch der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Ich finde sie hat eine sehr schöne Weise die Geschichte von Alberta und Jennifer zu beschreiben. Sie erzählt sehr lebendig, sodass ich mir das Geschehen sehr gut vorstellen konnte. Das Buch ist eine Mischung aus Drama und Liebesroman. Durch den dramatischen Anteil bekommt das Buch sogar etwas Spannung. Charaktere: Die Charaktere des Buches haben mir ebenfalls sehr gut gefallen. Besonders Alberta habe ich in mein Herz geschlossen, da ich finde, dass sie eine wirklich tolle Persönlichkeit ist. Ich finde sie ist sehr tapfer, aber auch sehr menschlich, da sie einige Fehler macht, die sie später bereut. Sie hat es wirklich nicht einfach, aber ich finde es toll, dass sie sich nicht unterkriegen lässt. Auch Jennifer finde ich sehr interessant, da sie ihrer Großmutter in einigem sehr ähnlich ist. Sie hat aber auch ihre eigene Persönlichkeit und war mir ebenfalls von Beginn an sehr sympathisch. Die anderen Charaktere, die Alberta in ihrem Leben kennenlernt und die für sie eine wichtige Rolle spielen, haben mir ebenfalls sehr gut gefallen. Sie sind sehr unterschiedlich und zum Teil sehr amüsant. Cover und Klappentext: Das Cover des Buches hat mir nicht ganz so zu gefallen. Als ich das Buch zum ersten Mal sah, dachte ich an ein geschichtsträchtiges Buch mit einem eher gehobenen Schreibstil das anstrengend zu lesen ist. Dass ich mich dann aber doch entschieden habe das Buch zu lesen, war richtig, da alles ganz anders kam. Ich hätte für dieses Buch wahrscheinlich eher ein bunteres Cover aus dem Bereich Sport gewählt. Der Klappentext des Buches hingegen gefällt mir gut, da er kaum auf die Geschichte von Alberta eingeht und der Leser hier eine echte Überraschung erfährt, da sich beinahe das gesamte Buch um sie dreht. Ich finde diese Überraschung gut gelungen. Fazit: Insgesamt hat mir das Buch wirklich gefallen. Es ist mal etwas ganz anderes, da ich bisher kaum Bücher über junge Frauen gelesen habe, deren Traum es ist einmal bei Olympia teilzunehmen und in diesem Buch sind es gleich zwei. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Das Buch liest sich gut und ist zudem spannend, was will man also mehr? Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen.

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Lebe deinen Traum
von einer Kundin/einem Kunden aus Linnich am 12.08.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Die 23-jährige Jennifer hegt seit Kindheitstagen den Traum einmal an den Olympischen Spielen teilzunehmen. Die Chance würde sich nächstes Jahr, sogar im eigenen Land bieten, sie ist eine hervorragende Langstreckenläuferin, wenn da nur nicht das Problem mit ihren Nerven wäre. Im Park bietet sich ihr Gregory O’Reilly als Trainer... Die 23-jährige Jennifer hegt seit Kindheitstagen den Traum einmal an den Olympischen Spielen teilzunehmen. Die Chance würde sich nächstes Jahr, sogar im eigenen Land bieten, sie ist eine hervorragende Langstreckenläuferin, wenn da nur nicht das Problem mit ihren Nerven wäre. Im Park bietet sich ihr Gregory O’Reilly als Trainer an und sie wird auf sein Angebot zurück greifen müssen. Auf einem alten Foto erkennt sie ihre fast 100-jährige Großmutter Alberta zusammen mit ihrer Zwillingsschwester, von der sie bisher nichts wusste. Als deutsch Stämmige errang sie 1936 in Berlin eine Goldmedaille im Bogen schießen und engagiert sich massiv für den Behindertensport. Jennifer reist zu ihr und erfährt ihre ergreifende Lebensgeschichte, die auch Jennifers Leben verändern wird. Ihre Erzählung geht zurück in das Jahr 1932 zu den olympischen Spielen von Los Angeles, an denen sie als Zuschauerin teil nahm. Ihr Leben, geprägt durch den Sport, den geliebten Menschen um sie herum und den politischen Entwicklungen wird sie die ersten Paralympische Spiele, damals noch Stoke Mandeville Games genannt, initiieren. Wie schon in ihrem ersten Buch „Als wir unsterblich waren“ verarbeitet die Autorin gekonnt geschichtliche Fakten und reale Personen in einem ergreifenden fiktiven Roman. Ein großartiges Buch, das nach 600 Seiten leider viel zu schnell zu Ende war. Einfühlsam beschreibt sie unterschiedlichste persönliche Schicksale, die die Liebe zum Sport teilen und versuchen ihr persönliches Glück zu finden trotz aller Widrigkeiten. Ohne Pathos, aber trotzdem mit viel Herzenswärme, großartig erzählt, ein absolutes Lesevergnügen!

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Zwei starke Frauen!
von einer Kundin/einem Kunden am 06.08.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Jennifers grosser Traum sind die Olympischen Spiele in London 2012. Dort möchte sie endlich ihr Können unter Beweis stellen. An Talent mangelt es der Läuferin nicht, aber die Nerven spielen leider nicht mit. Ihr Trainer gibt ihr eine letzte Chance bei einem Vorbereitungswettkampf, doch Jennifer schafft es wieder nicht.... Jennifers grosser Traum sind die Olympischen Spiele in London 2012. Dort möchte sie endlich ihr Können unter Beweis stellen. An Talent mangelt es der Läuferin nicht, aber die Nerven spielen leider nicht mit. Ihr Trainer gibt ihr eine letzte Chance bei einem Vorbereitungswettkampf, doch Jennifer schafft es wieder nicht. Deswegen wird sie aus dem Laufteam ausgeschlossen. Ein neuer Trainer ist jedoch schnell gefunden. Der Ire Gregory möchte Jennifer zu einer erfolgreichen Läuferin machen. Jennifer sieht nur eine Lösung, sie muss ihre Urgrossmutter Alberta um Rat fragen. Beim Besuch in Mandeville erfährt sie die Geschichte von Albertas Jugend. Diese hat 1936 in Berlin eine Goldmedaille gewonnen. Dieser Roman wird in zwei Epochen erzählt. Albertas Geschichte spielt in ihrer Jugend, als sie Opfer der Nazipropaganda wurde und das zuerst gar nicht realisiert hat. Zeitweise musste ich mit dem Lesen stoppen. Alles was ich heute noch über das Naziregime lese, finde ich sehr schrecklich. Die Zeitsprünge zwischen den Kapiteln haben dem Werk die nötige Würze verliehen. Die Figuren fand ich sehr gut beschrieben. Wieder ein ganz beeindruckendes Buch von dieser Autorin!

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Lebe deinen Traum
von einer Kundin/einem Kunden am 11.07.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Die 23-jährige Jennifer hegt seit Kindheitstagen den Traum einmal an den Olympischen Spielen teilzunehmen. Die Chance würde sich nächstes Jahr, sogar im eigenen Land bieten, sie ist eine hervorragende Langstreckenläuferin, wenn da nur nicht das Problem mit ihren Nerven wäre. Im Park bietet sich ihr Gregory O’Reilly als Trainer... Die 23-jährige Jennifer hegt seit Kindheitstagen den Traum einmal an den Olympischen Spielen teilzunehmen. Die Chance würde sich nächstes Jahr, sogar im eigenen Land bieten, sie ist eine hervorragende Langstreckenläuferin, wenn da nur nicht das Problem mit ihren Nerven wäre. Im Park bietet sich ihr Gregory O’Reilly als Trainer an und sie wird auf sein Angebot zurück greifen müssen. Auf einem alten Foto erkennt sie ihre fast 100-jährige Großmutter Alberta zusammen mit ihrer Zwillingsschwester, von der sie bisher nichts wusste. Als deutsch Stämmige errang sie 1936 in Berlin eine Goldmedaille im Bogen schießen und engagiert sich massiv für den Behindertensport. Jennifer reist zu ihr und erfährt ihre ergreifende Lebensgeschichte, die auch Jennifers Leben verändern wird. Ihre Erzählung geht zurück in das Jahr 1932 zu den olympischen Spielen von Los Angeles, an denen sie als Zuschauerin teil nahm. Ihr Leben, geprägt durch den Sport, den geliebten Menschen um sie herum und den politischen Entwicklungen wird sie die ersten Paralympische Spiele, damals noch Stoke Mandeville Games genannt, initiieren. Wie schon in ihrem ersten Buch „Als wir unsterblich waren“ verarbeitet die Autorin gekonnt geschichtliche Fakten und reale Personen in einem ergreifenden fiktiven Roman. Ein großartiges Buch, das nach 600 Seiten leider viel zu schnell zu Ende war. Einfühlsam beschreibt sie unterschiedlichste persönliche Schicksale, die die Liebe zum Sport teilen und versuchen ihr persönliches Glück zu finden trotz aller Widrigkeiten. Ohne Pathos, aber trotzdem mit viel Herzenswärme, großartig erzählt, ein absolutes Lesevergnügen!

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Bogenmädchen Albi
von Tamaru am 24.06.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Die junge Jennifer hat einen Traum. Sie will als Langstreckenläuferin an der Olympiade 2012 im eigenen Land teilnehmen. Sie hat alle Voraussetzungen dafür, ist körperlich fit, nur ihre Nerven machen ihr immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Dann lernt sie Gregory kennen, der ihr sich als Trainer anbietet,... Die junge Jennifer hat einen Traum. Sie will als Langstreckenläuferin an der Olympiade 2012 im eigenen Land teilnehmen. Sie hat alle Voraussetzungen dafür, ist körperlich fit, nur ihre Nerven machen ihr immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Dann lernt sie Gregory kennen, der ihr sich als Trainer anbietet, da er davon überzeugt ist, dass sie es schaffen kann, wenn sie den Grund für ihre Panikattacken erkennt und daran arbeitet. Er rät Ihr sich bei ihrer Urgroßmutter Alberta Rat zu holen, die in den 30iger Jahren selbst eine erfolgreiche Olympionikin war. Und da beginnt dann die eigentliche Geschichte des Buches die einen sofort gefangen nimmt. Alberta erzählt ihrer Enkelin wie es war zu Nazizeiten eine Olympiateilnehmerin zu sein und als deren Marionette fungieren zu müssen um die zu schützen die man liebt. Ich hab Albi mit dem Bogen direkt ins Herz geschlossen, mit ihr gelacht und gelitten, sie bewundert für ihre Kraft und Stärke in Kriegszeiten. Sie hatte den Mut sich einer Diktatur zu widersetzen und musste für ihr Glück lange kämpfen. Man erfährt vieles über Olympia und vor allem über die Paralympics was mir vorher nicht bekannt war. Da die Geschichte teilweise mit wahren Ereignissen und Personen gespickt war, konnte man sich sehr gut ein Bild von der damaligen Zeit machen und dem Buch gut folgen. Die Geschichte nimmt einen mit, trifft einen tief ins Herz, rührt öfters mal zu Tränen, so fesselnd und mitreißend ist dieses Buch um Albi mit dem Bogen und ihrer Familie geschrieben. Ein Liebesroman mit einem Stück Zeitgeschichte das uns alle angeht. Unbedingt lesen.

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