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Als der Regen kam

Roman

(4)
Die Liebe meiner Mutter
Mauro schöpft Verdacht, dass es im Leben seiner erkrankten Mutter jemanden gab, von dem er nichts weiss. Die Geschichte einer verratenen Liebe, die eine letzte Chance erhält, und ein berührender Roman um das grosse Thema Vergessen.
Als sich die Alzheimererkrankung seiner Mutter Helen verschlimmert, kehrt Mauro an den Ort seiner Jugend zurück. Es ist die Zeit des Jugendfestes, bei dem sich die jungen Liebenden des Städtchens ein Versprechen für die Zukunft geben - das im Sommer 1956, als seine Mutter daran teilnahm, noch einer Verlobung gleichkam. Auch in Mauro weckt das alte Ritual schmerzhafte Erinnerungen. Erst nach und nach begreift er, dass hinter ihren zusammenhangslosen Worten mehr steckt und beschliesst, dieses Geheimnis zu lüften.
Die berührende Geschichte einer verratenen Liebe, die eine letzte Chance erhält.
'Das Buch über Liebe und Erinnerung lässt den Leser trotz der traurigen Geschichte hoffnungsvoll zurück.' SPIEGEL ONLINE
"Eine beinahe märchenhafte Geschichte mit grosser Liebe zum Detail, ohne Angst vor grossen Gefühlen. Ein schönes Buch." St. Galler Tagblatt
Portrait
Urs Augstburger, 1965 in Brugg geboren, hat sechs Romane publiziert und feierte mit "Schattwand" seinen literarischen Durchbruch. Der Autor arbeitet beim Schweizer Fernsehen und lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Ennetbaden.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 287
Erscheinungsdatum 20.01.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7466-2989-6
Verlag Aufbau
Maße (L/B/H) 193/116/19 mm
Gewicht 232
Auflage 2. Auflage
Buch (Taschenbuch)
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Regen
von einer Kundin/einem Kunden aus Perpignan am 07.11.2015

Als Mauro Nesta zurück in den Ort seiner Kindheit zurückkommt, bekränzen die Einwohner gerade die Strasse. Die Stadt macht sich schick. Das Jugendfest wirft seine Schatten voraus. In Mauro keimen ungute Erinnerungen auf. Mauro weiss nur zu gut, was hinter der schönen Fassade steckt. Die Enge, Hartherzigkeit und Grausamkeit... Als Mauro Nesta zurück in den Ort seiner Kindheit zurückkommt, bekränzen die Einwohner gerade die Strasse. Die Stadt macht sich schick. Das Jugendfest wirft seine Schatten voraus. In Mauro keimen ungute Erinnerungen auf. Mauro weiss nur zu gut, was hinter der schönen Fassade steckt. Die Enge, Hartherzigkeit und Grausamkeit lauert in den Gassen, um sich alkoholschwanger Bahn zu brechen. Das ist nicht sein Fest. Das sind auch nicht, die Menschen mit denen er zusammenleben möchte. Er ist aus einem anderen Grund aus Italien in die Schweiz gereist, wo er für die Einheimischen nur ein Stück Ausländerdreck ist. Seine Mutter ist an Alheimer erkrankt. Er geht sie im Pflegeheim besuchen. Anschließend muss er ihre Wohnung auflösen. Die Situation überfordert ihn. Die Mutter wirkt verwirrter, als er es sich vorgestellt hatte. Ihre Wohnung ist ein Sammelsurium von Absonderlichkeiten. Es scheint, als hätte sie die Vergangenheit in den vier Wänden bewahrt. Auf dem Festplatz betritt Helen Nesta den Tanzboden. Plötzlich beginnt sie mit einem unbekannten Liebhaber zu tanzen. Anders kann Mauro die Situation nicht interpretieren. Sie tanz auch ganz sicher nicht mit seinem Vater, einem italienischen Einwanderer, der inzwischen verstorben ist. Hatte seine Mutter ein Geheimnis? Mauro Nesta forscht nach. Vielleicht kann ihm Pius Kobelt weiterhelfen. Schließlich scheint der alte schwerkranke Herr nicht von der Seite der Mutter zu weichen. Meinung: Als der Regen kam ist kein Alzheimer Roman, die Krankheit bleibt ein interessanter Nebenaspekt der Geschichte. Vielmehr ist der Roman eine tragische Liebes- und Lebensgeschichte. Hass, kleingeistige Enge und Verleumdung stürzen auf die Liebenden herab, deren ärgster Feind das Alter und der Tod wird. Bisweilen möchte man Mauro mit der Nase auf die Zusammenhänge stoßen, damit ein Happy end möglich wird. Daraus bezieht der Roman seine Größe. Urs Augstburger wählt eine etwas betuliche, manchmal lyrische, immer griffige und um Exaktheit bemühte Sprache, die zunehmend an Tempo gewinnt. Im zweiten Teil des Buches entsteht ein regelrechter Lesesog, durch die spannenden Ereignisse. Besonders positiv ist mir aufgefallen, wie gut durchdacht der Roman ist und dabei noch intensiv Gefühle herüberkommen, die völlig Kitschfrei transportiert werden. Auch die Figurenzeichnung gelingt tadellos. Gerade bei den Personen, die sich lange im Hintergrund der Geschichte aufhalten, entfalten sich geschlagene Persönlichkeiten, die man am Liebsten in den Arm nehmen möchte. Oder monströse Mächtige, die eigentlich hinter Gitter gehören. Als der Regen kam ist kein oberflächlicher Unterhaltungsroman. Urs Augstburger hat die Tiefe der Meister!

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Als der Regen kam
von HK1951/trucks am 04.08.2015

"Als der Regen kam" von Urs Augstburger ist ein sehr gutes Buch, das einem auch nach dem Lesen nicht mehr aus dem Kopf geht. Das Thema Alzheimer ist ja leider immer aktueller, man liest in Zeitschriften viel darüber, es gibt Dokus etc. - von daher war ich sehr gespannt, wie... "Als der Regen kam" von Urs Augstburger ist ein sehr gutes Buch, das einem auch nach dem Lesen nicht mehr aus dem Kopf geht. Das Thema Alzheimer ist ja leider immer aktueller, man liest in Zeitschriften viel darüber, es gibt Dokus etc. - von daher war ich sehr gespannt, wie der Autor das in einem Buch umsetzen wird. Teilweise fand auch ich das Buch recht anstrengend zu lesen, aber es lohnt sich durchaus, wenn man "dran bleibt". Mauro kann zunächst schlecht damit umgehen, dass sich seine Mutter durch die Demenz immer weiter von ihm entfernt und fühlt sich regelrecht hilflos. Doch als er entdeckt, dass er längst nicht alles aus ihrem Leben weiß, wird er neugierig und langsam nähert er sich an. Ihr, der Krankheit... Da ich auch Erfahrung mit einem Demenzkranken habe, weiß ich, wie schwer das für die betroffenen Familienmitglieder ist und ich finde, diesen Zwiespalt zwischen "Ich möchte helfen" und "Ich kann einfach nicht mehr..." hat Augstburger nicht nur gut "eingefangen", sondern auch gut an den Leser gebracht. Volle Punktzahl gibt es von mir aber dennoch nicht, weil ich das Lesen, wie schon erwähnt, streckenweise zu anstrengend fand, da hat sich der Autor meiner Meinung nach etwas "verloren" unnötigerweise. Alles in allem hat sich das Buch aber das Prädikat "gut" und damit die drei Sterne verdient.

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Liebesgeschichte voller Wehmut und Poesie
von einer Kundin/einem Kunden am 25.06.2014

Zwei Männer, eine demenzkranke Frau und ihr Sohn sind die zentralen Figuren des neuen Romans von Urs Augstburger. In Rückblenden wird deutlich, dass ein Verrat unter „Freunden“ in Jugendtagen für das Leben der nunmehr betagten Protagonisten bestimmend war. Augstburger hat einen Roman über Liebe, Betrug und verpasste Gelegenheiten geschrieben.... Zwei Männer, eine demenzkranke Frau und ihr Sohn sind die zentralen Figuren des neuen Romans von Urs Augstburger. In Rückblenden wird deutlich, dass ein Verrat unter „Freunden“ in Jugendtagen für das Leben der nunmehr betagten Protagonisten bestimmend war. Augstburger hat einen Roman über Liebe, Betrug und verpasste Gelegenheiten geschrieben. Zugleich manifestiert er in der Darstellung der nachfolgenden Generation die Sehnsucht und die Suche nach der echten, großen Liebe. „Als der Regen kam“ ist eine Geschichte voller Wehmut und Poesie, bei der erst im zweiten Teil Intensität und Spannung wachsen. Stellenweise erscheinen die Darstellungen überzogen und wenig glaubhaft. Trotzdem empfehlenswert.

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Ich bin mit dem Roman nicht warm geworden!
von einer Kundin/einem Kunden aus Absdorf am 23.07.2016

Inhalt: Helen hat Alzheimer. Als ihr Umzug ins Heim ansteht, reist ihr Sohn Mauro zu seiner Mutter in die alte Heimat zurück. Im Rahmen des jährlich stattfindenden Jugendfestes im Ort wird klar, dass Helens Langzeitgedächtnis ihr immer wieder Erinnerungen schenkt. Während der gemeinsam Zeit erfährt der Sohn so einige Geheimnisse... Inhalt: Helen hat Alzheimer. Als ihr Umzug ins Heim ansteht, reist ihr Sohn Mauro zu seiner Mutter in die alte Heimat zurück. Im Rahmen des jährlich stattfindenden Jugendfestes im Ort wird klar, dass Helens Langzeitgedächtnis ihr immer wieder Erinnerungen schenkt. Während der gemeinsam Zeit erfährt der Sohn so einige Geheimnisse seiner Mutter und arbeitet auch seine eigene Vergangenheit auf. Schreibstil: Das Buch ist den der dritten Person geschrieben, wechselt jedoch die Zeiten und Sichtweisen der Protagonisten. Es ist in ca. 15seitige Kapitel gegliedert und bringt teilweise eine etwas schwere und zähe Erzählweise mit. Ich persönlich finde, dass die Wechsel der Zeiten und Sichtweisen in diesem Roman eher hinderlich sind (obwohl ich diese normalerweise gern mag). Ich habe lang "den roten Faden" hier nicht gefunden. Fazit: Nachdem ich das Buch schon einmal nach ca. 20 Seiten wieder weggelegt habe, habe ich mich diesmal phasenweise einfaxh durchgequält! Aufgrund der Thematik Alzheimer habe ich diesen Roman gekauft, muss jedoch dringend davon abraten dies als Kaufanreiz zu nehmen. Es ist dringend davon abzuraten, dass jemand ein Buch über diese Krankheit schreibt, der anscheinend nie in engem Kontakt zu betroffenen Personen gestanden ist. Es handelt sich definitiv um keine Krankheit, die zu romantisieren ist! Weiters ist die Geschicht sowas von unrealistisch, wenn man eine Ahnung hat wie sich die Krankheit entwickelt! Dessen ungeachtet muss ich sagen, dass mich dieser Roman einfach nicht berührt hat. Gerade bei einem solche emotialen Thema sollte einem die Geschichte nicht derart gleichgültig sein! Das Buch ist nicht komplett schlecht. Für mich wirkt es nur viel zu bemüht, um authentisch zu sein!

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Regen
von einer Kundin/einem Kunden aus Perpignan am 19.07.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Als Mauro Nesta zurück in den Ort seiner Kindheit zurückkommt, bekränzen die Einwohner gerade die Strasse. Die Stadt macht sich schick. Das Jugendfest wirft seine Schatten voraus. In Mauro keimen ungute Erinnerungen auf. Mauro weiss nur zu gut, was hinter der schönen Fassade steckt. Die Enge, Hartherzigkeit und Grausamkeit... Als Mauro Nesta zurück in den Ort seiner Kindheit zurückkommt, bekränzen die Einwohner gerade die Strasse. Die Stadt macht sich schick. Das Jugendfest wirft seine Schatten voraus. In Mauro keimen ungute Erinnerungen auf. Mauro weiss nur zu gut, was hinter der schönen Fassade steckt. Die Enge, Hartherzigkeit und Grausamkeit lauert in den Gassen, um sich alkoholschwanger Bahn zu brechen. Das ist nicht sein Fest. Das sind auch nicht, die Menschen mit denen er zusammenleben möchte. Er ist aus einem anderen Grund aus Italien in die Schweiz gereist, wo er für die Einheimischen nur ein Stück Ausländerdreck ist. Seine Mutter ist an Alheimer erkrankt. Er geht sie im Pflegeheim besuchen. Anschließend muss er ihre Wohnung auflösen. Die Situation überfordert ihn. Die Mutter wirkt verwirrter, als er es sich vorgestellt hatte. Ihre Wohnung ist ein Sammelsurium von Absonderlichkeiten. Es scheint, als hätte sie die Vergangenheit in den vier Wänden bewahrt. Auf dem Festplatz betritt Helen Nesta den Tanzboden. Plötzlich beginnt sie mit einem unbekannten Liebhaber zu tanzen. Anders kann Mauro die Situation nicht interpretieren. Sie tanz auch ganz sicher nicht mit seinem Vater, einem italienischen Einwanderer, der inzwischen verstorben ist. Hatte seine Mutter ein Geheimnis? Mauro Nesta forscht nach. Vielleicht kann ihm Pius Kobelt weiterhelfen. Schließlich scheint der alte schwerkranke Herr nicht von der Seite der Mutter zu weichen. Als der Regen kam ist kein Alzheimer Roman, die Krankheit bleibt ein interessanter Nebenaspekt der Geschichte. Vielmehr ist der Roman eine tragische Liebes- und Lebensgeschichte. Hass, kleingeistige Enge und Verleumdung stürzen auf die Liebenden herab, deren ärgster Feind das Alter und der Tod wird. Bisweilen möchte man Mauro mit der Nase auf die Zusammenhänge stoßen, damit ein Happy end möglich wird. Daraus bezieht der Roman seine Größe. Urs Augstburger wählt eine etwas betuliche, manchmal lyrische, immer griffige und um Exaktheit bemühte Sprache, die zunehmend an Tempo gewinnt. Im zweiten Teil des Buches entsteht ein regelrechter Lesesog, durch die spannenden Ereignisse. Besonders positiv ist mir aufgefallen, wie gut durchdacht der Roman ist und dabei noch intensiv Gefühle herüberkommen, die völlig Kitschfrei transportiert werden. Auch die Figurenzeichnung gelingt tadellos. Gerade bei den Personen, die sich lange im Hintergrund der Geschichte aufhalten, entfalten sich geschlagene Persönlichkeiten, die man am Liebsten in den Arm nehmen möchte. Oder monströse Mächtige, die eigentlich hinter Gitter gehören. Als der Regen kam ist kein oberflächlicher Unterhaltungsroman. Urs Augstburger hat die Tiefe der Meister!

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Letzte Chance?
von einer Kundin/einem Kunden am 17.02.2013
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Eine ganz wunderbare Liebesgeschichte der besonderen Art: erst als die demenzkranke Helen ihrem Sohn, der sie besucht, rätselhafte Andeutungen macht, entdeckt er eine Liebe, die nur einen Tag gelebt wurde, aber ein Leben lang anhielt. Das Jugendfest in ihren Städtchen wird wie jedes Jahr seit vielen Jahrzehnten gefeiert und... Eine ganz wunderbare Liebesgeschichte der besonderen Art: erst als die demenzkranke Helen ihrem Sohn, der sie besucht, rätselhafte Andeutungen macht, entdeckt er eine Liebe, die nur einen Tag gelebt wurde, aber ein Leben lang anhielt. Das Jugendfest in ihren Städtchen wird wie jedes Jahr seit vielen Jahrzehnten gefeiert und Mauro will mit seiner alten Mutter dort hingehen. Vielleicht werden schöne Erinnerungen wach und erhellen ihr schon sehr eingsechränktes Denken. Es gab zwei Männer, die sehr verliebt in Helen als junge Frau waren. Der eine begeht den unverzeihlichen Fehler, seine Freundschaft zu opfern, um den Konkurrenten auszuschalten. Es folgt ein Leben voller Hass und nicht gelebter Gefühle. Berührend, wie dann doch das Buch liebevoll und verzeihend endet. Ich fand, daß der Autor sich sehr mitfühlend und eindrucksvoll mit der Krankheit Demenz auseinandersetzt.

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Eine Liebe, die nie vergessen wurde...
von Marion Olßon aus Reutlingen am 16.12.2012
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Mauro Nesta ist total überrascht, dass seine demente Mutter ihm eine verlorene Liebe in ihrem Leben verheimlicht hat. Normaler Weise sitzt die an Alzheimer erkrankte Helen regungslos und teilnahmslos in ihrem Stuhl, doch als es beim jährlich stattfindenden Jugendfest zu regnen beginnt, tanzt sie mit einem unsichtbaren Geliebten. Als... Mauro Nesta ist total überrascht, dass seine demente Mutter ihm eine verlorene Liebe in ihrem Leben verheimlicht hat. Normaler Weise sitzt die an Alzheimer erkrankte Helen regungslos und teilnahmslos in ihrem Stuhl, doch als es beim jährlich stattfindenden Jugendfest zu regnen beginnt, tanzt sie mit einem unsichtbaren Geliebten. Als Mauro die ältere Dame stoppen will, schlägt sie ihm unvermittelt ins Gesicht. Dies ist der Auftakt für die letzte nie wiederkehrende Möglichkeit, Licht in einem Teil der Vergangenheit seiner Mutter zu bringen, der als unwiederbringlich verschüttet galt. Eine wunderschöne Erzählung über eine mehr als kurze Liebe, die aber ein ganzes Leben in Erinnerung gehalten wurde. Wunderbar gefühlvoll und voller Verständnis wird über das Thema Demenz geschrieben.

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Wenn nichts mehr bleibt
von Mira Frei aus Winterthur am 14.12.2012
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Helen ist an Alzheimer erkrankt. Beim jährlichen Jugendfest scheint sie sich wieder an eine vergangene Szene zu erinnern, als sie mit ihrem unsichtbaren Tanzpartner auf dem verlassenen Parkett zu tanzen beginnt... Eine wunderschöne, einfühlsame Geschichte über die Krankheit Alzheimer, eine grosse Liebe und den Verrat einer Freundschaft.

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Als der Regen kam
von einer Kundin/einem Kunden am 11.12.2012
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Ein sehr emotionales Buch. Mich hat es sehr ergriffen. Zeitweise konnte ich auch nicht direkt weiterlesen. Das hatte nichts mit langgezogenen Strecken zu tun, sondern mit der Zeit, die ich brauchte, um das Geschriebene zu verarbeiten. Das Thema ist nicht leicht und zu verstehen, erfordert ein gewisses Mitdenken. Helen... Ein sehr emotionales Buch. Mich hat es sehr ergriffen. Zeitweise konnte ich auch nicht direkt weiterlesen. Das hatte nichts mit langgezogenen Strecken zu tun, sondern mit der Zeit, die ich brauchte, um das Geschriebene zu verarbeiten. Das Thema ist nicht leicht und zu verstehen, erfordert ein gewisses Mitdenken. Helen denkt nicht mehr so, wie es gesunde Menschen tun. Und so ist so manch ein Gedankengang von ihr befremdlich und nicht nachvollziehbar. Das erwartete Happy End, auf das wir als Leser getrimmt sind, ist nicht realistisch. Und dennoch zieht diese Geschichte Kreise, die viel Klarheit und Wert beherbergen. Es ist ein Kleinod. Die besondere Art, wie Augstburger hier sein Wissen vermittelt, ist mehr, als nur eine platte, erdachte Geschichte. Es ist ein Lehrbuch, dass durch eine imense Nachhaltigkeit besticht.

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Als der Regen kam
von einer Kundin/einem Kunden am 02.09.2012
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Die Geschichte einer Liebe, die nur einen Tag gedauert hat, aber ein Leben lang anhielt. Kurz vor ihrer Demenzerkrankung hat Helen in ihrer Wohnung eine für ihren Sohn rätselhafte Szenerie aufgebaut, die es für ihn zu entschlüsseln gilt. Gibt es ein Geheimnis in der Geschichte seiner... Die Geschichte einer Liebe, die nur einen Tag gedauert hat, aber ein Leben lang anhielt. Kurz vor ihrer Demenzerkrankung hat Helen in ihrer Wohnung eine für ihren Sohn rätselhafte Szenerie aufgebaut, die es für ihn zu entschlüsseln gilt. Gibt es ein Geheimnis in der Geschichte seiner Mutter, oder haben die Bauwerke etwa schon mit ersten Vorzeichen ihrer Krankheit zu tun? Eine wunderschöne Erzählung über immerwährende Liebe und vertane Chancen.

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Eine perfekte Mischung
von einer Kundin/einem Kunden aus dem Saarland am 24.08.2012
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Rezension: Das Cover von Urs Augstburgers “Als der Regen kam” erinnert sehr an vergangene Zeiten. Das Bild der beiden jungen Menschen verbreitet Nostalgie und der Buchtitel wurde in das Hardcover gestanzt. Auch der Buchrücken sticht im Regal hervor – er ist teils weiß, worauf Titel und Autor zu lesen sind... Rezension: Das Cover von Urs Augstburgers “Als der Regen kam” erinnert sehr an vergangene Zeiten. Das Bild der beiden jungen Menschen verbreitet Nostalgie und der Buchtitel wurde in das Hardcover gestanzt. Auch der Buchrücken sticht im Regal hervor – er ist teils weiß, worauf Titel und Autor zu lesen sind und zum Teil sieht man einen schmalen aber langen Ausschnitt der Frau vom Cover. Bemerkenswert fand ich auch die einzelnen Kapitelanfänge von denen es 15 gibt. Auf dem Titelblatt jeden neuen Kapitels steht ein vierzeiliger Reim, der ziemlich genau beschreibt, worum es gleich gehen wird. Die Besonderheit eröffnet sich dem Leser erst am Ende, denn dort wurde der Text zu einem Reigen des Jugendfests, um das sich die Geschichte im Buch dreht, abgedruckt. Somit ist die Story quasi um einen Liedtext aufgebaut, was mir in Idee und Umsetzung echt gut gefallen hat. Urs Augstburgers Schreibstil fesselt und ist leicht zu lesen – perfekt um einen im Geschehen versinken zu lassen. Die Protagonistin Helen ist an Alzheimer erkrankt und völlig apathisch und teilnahmslos – zumindest nach außen hin. Immer wieder ist der Text kursiv gedruckt und beschreibt dann die Gedanken der alten Frau. Sie sind verschachtelt, wirr – man liest automatisch schneller und erfährt den Aufruhr, der in ihr herrscht, regelrecht am eigenen Leib. Die Geschichte spielt in der Schweiz zur Zeit des Jugendfests, das in dem Ort schon seit Jahrzehnten stattfindet, und es geht darum, dass Helen bei einem Spaziergang mit ihrem Sohn Mauro kurz aus ihrer Agonie ausbricht und anfängt unbeschwert zu tanzen, als sie auf der bereits aufgebauten Tanzfläche steht. Sie nennt einen Namen und Mauro versucht nun, diese Person, die in den 50er Jahren mit der Mutter tanzte, zu finden. Nebenher liest man immer wieder von einem alten Herrn, der nach langer Zeit wieder in seinem Heimatort lebt und seine ‘Wahlenkeltochter’ auf ihr erstes Jugendfest begleitet, was auch einen interessanten Einblick in diese traditionelle Veranstaltung bringt – und dann ist da noch dieser mysteriöse Freund, der Helen regelmäßig im Pflegeheim besucht und der dem Personal seinen Nachnamen nicht verraten möchte. Fazit: Der Leser befindet sich zwischen einer alten Liebe, die langsam aufgedeckt wird und dem sogenannten Jugendfest – dabei kann man sich in der Geschichte gemütlich einrichten und gleichzeitig voller Spannung mitfiebern. Eine perfekte Mischung.

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Eine Geschichte über Liebe, Freundschaft und Verrat
von Angela.Bücherwurm aus Wülfrath am 24.08.2012
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In einem kleinen schweizerischen Städtchen findet seit ewigen Zeiten alljährlich das Jugendfest statt. Hier werden zaghafte Liebesbande geknüpft . So verlieben sich hier auch in den fünfziger Jahren eine junge Frau und ein junger Mann. Aber es ist eine Liebe, die nicht sein darf, eine Liebe, die keine Zukunft... In einem kleinen schweizerischen Städtchen findet seit ewigen Zeiten alljährlich das Jugendfest statt. Hier werden zaghafte Liebesbande geknüpft . So verlieben sich hier auch in den fünfziger Jahren eine junge Frau und ein junger Mann. Aber es ist eine Liebe, die nicht sein darf, eine Liebe, die keine Zukunft hat. Helen lebt heute als alte Frau immer noch in diesem Städtchen . Aber sie ist dement und wird in einem Plegeheim liebevoll betreut. Sie erkennt niemanden mehr wieder, ist teilnahmslos in ihren eigenen, wirren Gedanken versunken. Mauro, ihr Sohn, lebt in Italien und hat sie lange nicht mehr gesehen. Umso erschrockener und hilfloser ist er, als er bei einem längst überfälligen Besuch erkennen muss, wie es wirklich um sie bestellt ist. Trotz seiner Unsicherheit begleitet er seine Mutter zu dem Jugendfest, das gerade wie jedes Jahr zur gleichen Zeit stattfindet. Und ausgerechnet hier scheint seine Mutter für einen kurzen Moment aus ihrer Apathie zu erwachen. Ganz offensichtlich hat sie schöne Erinnerungen an vergangene Zeiten, an eine frühere Schwärmerei oder gar Liebe. Neugierig geworden, um wen es sich dabei gehandelt haben könnte, begibt Mauro sich auf Spurensuche und entdeckt eine ebenso schöne , wie auch traurige Geschichte. Aber nicht nur Mauro und auf ihre Weise auch seine Mutter setzen sich mit der Vergangenheit auseinander, sondern auch bei den schon älteren Herren Pius Kobelt und Jakob Matter erweckt das heutige Jugendfest nicht nur schöne Erinnerungen zum Leben. Und alle haben irgendwie mit Helen zu tun . Diese stille Geschichte mit ruhigen Tönen und einer stimmungsvollen, von leiser Melancholie geprägten Atmosphäre ist zunächst nicht ganz einfach zu lesen. Häufige Wechsel der Erzählperspektive ( alle vier Hauptprotagonisten kommen zu Wort ), sowie der teilweise nahtlose Übergang zwischen heutiger Realität und vergangenen Erinnerungen und ganz besonders die vollkommen wirren Gedankengänge der kranken Helen ( diese sind im Buch kursiv gedruckt ) erfordern ein großes Maß an Aufmerksamkeit beim Lesen. Zunächst ist auch nicht ganz ersichtlich, in welcher Beziehung die Protagonisten zueinander stehen. Erst nach und nach, ganz allmählich setzt sich das Geschehene wie ein Puzzle zusammen. Sehr einfühlsam werden die Bruchstücke der Geschichte und die Emotionen der Beteiligten damals wie heute ans Tageslicht befördert. Neben dem Thema " Demenz " werden in dieser berührenden Liebesgeschichte aber auch noch weitere nachdenkenswerte Aspekte gestreift, wie z.B. die seinerzeit herrschenden Standesdünkel oder auch- wie man es heute ausdrücken würde- das Thema " Mobbing " . Auch wenn das Buch streckenweise etwas anstrengend zu lesen ist und es sich meiner Ansicht nach auf keinen Fall als leichte Lektüre für zwischendurch eignet, lohnt es sich durchzuhalten, denn besonders das Ende hat mich sehr bewegt.

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Reise in die Vergangenheit
von Xirxe aus Hannover am 11.07.2012
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Mauro kehrt nach zwei Jahren Abwesenheit zurück in seine Schweizer Heimat, just als das Jugendfest beginnt. Seine Mutter Helen leidet an Alzheimer und ihre Lage hat sich in den letzten Monaten derart verschlechtert, dass sie in ein Pflegeheim übersiedeln musste. Eine Rückkehr nach Hause steht außer Frage und so... Mauro kehrt nach zwei Jahren Abwesenheit zurück in seine Schweizer Heimat, just als das Jugendfest beginnt. Seine Mutter Helen leidet an Alzheimer und ihre Lage hat sich in den letzten Monaten derart verschlechtert, dass sie in ein Pflegeheim übersiedeln musste. Eine Rückkehr nach Hause steht außer Frage und so ist Mauro in der Pflicht, sich um die Auflösung ihrer Wohnung zu kümmern. Dabei entdeckt er, dass es vor seinem Vater einen anderen Mann in Helens Leben gegeben haben muss, was sich auch durch ihr seltsames Verhalten während ihrer gemeinsamen Spaziergänge durch das Städtchen bestätigt. Und es hat mit dem Jugendfest zu tun, ein Fest, an das Mauro nicht unbedingt schöne Erinnerungen hat. Er beginnt Nachforschungen anzustellen, die nicht nur eine Reise in Helens Vergangenheit, sondern auch in seine wird... Erzählt wird die Geschichte aus den Perspektiven Mauros, zweier Jugendfreunde Helens und Helens eigener Sicht, die infolge ihrer Krankheit die Dinge nur noch als Bestandteil der Vergangenheit wahrnimmt. Nach und nach beginnt man zu ahnen, wohin das Ganze führt, was die Spannung aber nicht mindert. Es ist eine gefühlvolle Familien- und Liebesgeschichte, die einem zudem zeigt, welch spießbürgerliche, intolerante und unterwürfige Atmosphäre in der Zeit der Fünfziger aber auch noch der Siebziger herrschte. Weniger schön fand ich gegen Ende einzelne Geschehnisse. Dass man beispielsweise einen völlig Unbekannten einfach so erkennt - nein, nicht an der Haltung, dem Klang der Stimme, einem Wort oder Satz, nein, einfach nur so. Das wirkte aufgesetzt und gekünstelt ebenso wie die späte Einsicht eines Übeltäters. Schade, denn so blieb bei einem eigentlich schön zu lesenden Buch ein weniger schöner Nachklang.

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