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Als wir unsterblich waren

Roman

(7)
November 1989. "Willkommen in West-Berlin", dröhnt es aus einem Lautsprecher, als die Ostberliner Studentin Alexandra von der Menschenmenge in die Arme eines jungen Mannes gedrängt wird. Liebe auf den ersten Blick!
Berlin vor dem Ersten Weltkrieg. Die junge und mutige Paula setzt sich leidenschaftlich für Frauen- und Arbeiterrechte ein. Ihre Träume von einer neuen, gerechteren Welt teilt sie mit dem charismatischen Studentenführer Clemens, mit dem sie Seite an Seite kämpft.
Damals, als sie unsterblich waren, beginnt ihre dramatische Geschichte, die auch die Geschichte unseres Landes ist und die Jahrzehnte später Alexandras Welt für immer
verändern wird.
Portrait
Charlotte Roth, Jahrgang 1965, ist Berlinerin, Literaturwissenschaftlerin und seit zehn Jahren freiberuflich als Autorin tätig. Mit diesem Roman, der auf einem Stück ihrer eigenen Familiengeschichte basiert, hat sie sich einen langgehegten Traum erfüllt. Charlotte Roth hat Globetrotter-Blut und zieht mit Mann und Kindern durch Europa, hält an ihrem Koffer in Berlin aber unverbrüchlich fest.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 576, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 28.04.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783426422779
Verlag Knaur eBook
Verkaufsrang 15.680
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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Deutsche Geschichte einmal anders
von Minana am 31.05.2015

Ein wirklich hilfreiches und überaus lesenswertes Buch auch für Leser, die in Geschichte nicht immer aufgepasst haben. Dieses Buch springt in zwei Zeitzonen hin und her. Der fließende Schreibstil macht es einem aber leicht, der Geschichte als solches zu folgen. Ich würde sagen, dieses Buch vereint eine tragisch-schöne Liebesgeschichte mit... Ein wirklich hilfreiches und überaus lesenswertes Buch auch für Leser, die in Geschichte nicht immer aufgepasst haben. Dieses Buch springt in zwei Zeitzonen hin und her. Der fließende Schreibstil macht es einem aber leicht, der Geschichte als solches zu folgen. Ich würde sagen, dieses Buch vereint eine tragisch-schöne Liebesgeschichte mit den politischen Untiefen des 1. und 2. Weltkrieges. Für Menschen unserer Zeit ist es schier unfassbar, dass es Generationen gab, die gleich zwei Kriege mit solchem Ausmaß durchlebt haben, ohne zum einen dabei ums Leben zu kommen, und trotz und vielleicht gerade deshalb die rar gesähten schönen Momente des Lebens auskosten konnten. Ich habe dieses Buch nicht aus der Hand legen wollen und die persönlichen Geschichten der beiden Hauptprotagonistinnen haben mich unglaublich in ihren Bann gezogen. Diese Geschichte zeigt uns aber auch einmal mehr, wie wichtig es ist, nicht vor allem die Augen zu verschließen und vor allem die Macht der Masse nicht zu unterschätzen. Ein wirkliches tolles Buch - bitte lesen!!!

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Spannend
von einer Kundin/einem Kunden aus Freiberg am 06.08.2014

spannend, ich wollte das Buch gar nicht mehr weglegen. Schade, dass es schon zu Ende ist. Ein sehr eindrucksvolles Bild jener Zeit.

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Geschichtsstunde mit LEBEN gefüllt
von einer Kundin/einem Kunden am 23.05.2014

Die Geschichte von Manni, Clemens, Harry und Paula beginnt am Wannsee - und kurz vor dem 1. Weltkrieg. Die jungen, ungestümen, von Träumen und Hoffnungen strotzenden Menschen stehen mittendrin im sich wandelnden Jahrhundert - und setzen alles daran (auch ihr Leben, auch ihr Überzeugungen, auch ihre Liebe), eine neue... Die Geschichte von Manni, Clemens, Harry und Paula beginnt am Wannsee - und kurz vor dem 1. Weltkrieg. Die jungen, ungestümen, von Träumen und Hoffnungen strotzenden Menschen stehen mittendrin im sich wandelnden Jahrhundert - und setzen alles daran (auch ihr Leben, auch ihr Überzeugungen, auch ihre Liebe), eine neue Welt zu erschaffen ohne Ausbeutung und Ungerechtigkeit... Die Anfangsjahre der SPD werden wunderbar dargestellt, und als Leser fiebert man mit den Akteuren mit bei jeder Strassenschlacht, bei jeder Wahlentscheidung usw. - und dann kommt der Krieg! Und nicht mehr nur die Politik steht im Vordergrund - sondern das nackte Überleben. Charlotte Roth schafft es meisterlich einen Bogen zu schlagen von 1910 bis 1933 zu 1989 und anhand einer Berliner Freundesclique die Geschichte der 20er Jahre lebendig werden zu lassen, nicht nur schwarz-oder-weiß zuzulassen, sondern auch alle Grautöne aufzuzeigen. Ein wirklich wunderbarer Roman!

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Leben im Umbruch
von einer Kundin/einem Kunden am 11.05.2014

Alexandra lebt bei ihrer Oma und studiert in Ostberlin. Am 9. November 1989 ist sie mit einer Freundin am deutsch-deutschen Grenzübergang Bornholmer Straße und erlebt, wie die Grenze geöffnet wird. Mit einer riesigen Menschenmenge drängt sie Richtung Westen. Mitten auf der Brücke trifft sie den Westberliner Studenten Oliver. Es... Alexandra lebt bei ihrer Oma und studiert in Ostberlin. Am 9. November 1989 ist sie mit einer Freundin am deutsch-deutschen Grenzübergang Bornholmer Straße und erlebt, wie die Grenze geöffnet wird. Mit einer riesigen Menschenmenge drängt sie Richtung Westen. Mitten auf der Brücke trifft sie den Westberliner Studenten Oliver. Es wird die Liebe ihres Lebens. Doch als sie Oliver ihrer Oma vorstellt, reagiert diese sehr merkwürdig. Szenenwechsel. Im Jahr 1913 besucht Paula mit ihren Freunden das neue Strandbad Wannsee in Berlin. Mit zur Gruppe gehört Clemens. Er ist ein paar Jahre älter als Paula und stammt aus einer ganz anderen Schicht. Doch nach und nach entwickelt sich eine Beziehung zwischen den beiden. Als Sozialdemokraten kämpfen sie gemeinsam für eine bessere Zukunft der Menschen in Deutschland. Die Handlung springt immer wieder zwischen Alexandra und Paula hin und her. Erst nach vielen Seiten wird klar, welcher Zusammenhang zwischen beiden besteht. Neben den beiden persönlichen Erlebnissen geht es um die geschichtlichen Zusammenhänge. An den beiden Einzelschicksalen wird exemplarisch das Leben einer ganzen Generation geschildert. Das Buch ist ein gut erzählter Roman. Darüber hinaus berichtet es von 2 großen Epochen der deutschen Geschichte: dem 1. Weltkrieg und der Weimarer Zeit auf der einen und der Wiedervereinigung auf der anderen Seite.

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die Welt verändern...
von einer Kundin/einem Kunden am 29.04.2014

Vor dem Hintergrund einer tiefen und höchst emotionalen Liebesgeschichte zwischen Paula und Clemens , erlebt man als Leser eine spannende Geschichtsstunde der besonderen Art. Berlin vor dem ersten Weltkrieg und kurz danach , die Zerstörung des Kaiserreichs , - die Weimarer Republik mit allen ihren Problemen, der schreckliche zweite... Vor dem Hintergrund einer tiefen und höchst emotionalen Liebesgeschichte zwischen Paula und Clemens , erlebt man als Leser eine spannende Geschichtsstunde der besonderen Art. Berlin vor dem ersten Weltkrieg und kurz danach , die Zerstörung des Kaiserreichs , - die Weimarer Republik mit allen ihren Problemen, der schreckliche zweite Weltkrieg , Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands und dazwischen die Menschen mit ihren Träumen und Wünschen, Sehnsüchten und Verlusten !Ein besonderer Blick auf ein umwälzendes Jahrhundert !

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Liebesgeschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Freising am 29.12.2015

Inhalt: Die Geschichte "Als wir unsterblich waren" läuft auf zwei Zeitebenen ab. Zum einen ist da die junge Alex, die den Mauerfall miterlebt und sich dabei Hals über Kopf in den Westjungen Oliver verliebt. Aber dessen Familie ist irgendwie durch unsichtbare Fäden mit Alexandras Großmutter verwebt, die vor Schreck einen Herzinfarkt... Inhalt: Die Geschichte "Als wir unsterblich waren" läuft auf zwei Zeitebenen ab. Zum einen ist da die junge Alex, die den Mauerfall miterlebt und sich dabei Hals über Kopf in den Westjungen Oliver verliebt. Aber dessen Familie ist irgendwie durch unsichtbare Fäden mit Alexandras Großmutter verwebt, die vor Schreck einen Herzinfarkt kriegt, als sie Oliver zum ersten Mal sieht. Sie hat ihn mit irgend jemand verwechselt und Alex macht sich auf die Suche nach der Wahrheit und der Vergangenheit, die ihre Oma immer totgeschwiegen hat, die aber aus ihr einen verhärmten und traurigen Menschen gemacht hat. Zum anderen ist da die junge Paula Anfang des 20. Jahrhunderts, kurz vor dem ersten Weltkrieg, die seit langem den unbändigen Clemens anhimmelt und auch seinetwegen großen Interesse an den neugegründeten Sozialdemokraten hat. Das Land ist wirtschaftlich in einer Krise und die Arbeiter und niederen Klassen hungern und darben und lehnen sich immer mehr gegen die Ungerechtigkeiten der Arbeitswelt auf. Es kommt zu Streiks und Demonstrationen, Rosa Luxenbourg kämpft für die Rechte der Frauen und für Gleichheit und bessere Verhältnisse. Paula befindet sich in diesem Dunstkreis und atmet und lebt für diese eheren Prinzipien und Wunschvorstellungen von einem neuen besseren Deutschland. Clemens, der aus besseren Verhältnissen kommt, ist ein Getriebener ein Suchender. Während um sie der erste Weltkrieg ausbricht, finden sie zueinander, werden auseinandergerissen vom Krieg, finden im Frieden wieder zusammen. Aber die Geschichte ist damit noch nicht an ihrem Ende angelangt. Politische und persönliche Krisen und Kämpfe folgen. Über das Ende verrate ich nichts und auch nicht darüber, wer denn nun Olivers Vorfahren sind. Meine Meinung: Der Schreibstil ist teilweise recht anspruchsvoll. Vor allem die wörtliche Rede hat es in sich. Sie ist sehr gehaltvoll und blumig. Ich hatte damit Probleme, da es für mich oft eher wie ein Shakespeare-Theaterstück wirkte, denn wie das richtige Leben. Teenager und junge Leute sprechen und sprachen meiner Meinung nach nicht so, wie in diesem Buch. Es sei denn, sie waren Schriftsteller und Dichter. Auch das Gefühlsleben der Protagonisten ist in weiten Teilen sehr heftig und wild. So sollen Gefühle wohl sein, aber diese Unbändigkeit und Allgewalt war teilweise etwas anstrengend. Es gab aber auch Personen, die sehr glaubwürdig und liebenswert waren und mit denen ich mich gut identifizieren konnte. Sehr interessant waren die politischen und gesellschaftspolitischen Details, die das Gerüst für die Geschichte gaben. Hier wurde sicherlich gut recherchiert. Alles in allem eine gute Geschichte mit viel informativer Geschichte und dem ganzen Drama an Liebe, Hass, Vertrauen und Missauchtung, die das Leben zu bieten hat.

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spannender Histo
von einer Kundin/einem Kunden aus Weßling am 27.12.2015

Charlotte Roth ist das Pseudonym der bekannten Autorin Charlotte Lyne. Bis jetzt habe ich von der Autorin bereits drei historische Romane gelesen, die allerdings größtenteils im Mittelalter spielten. Jetzt erzählt sie in ihren Buch "Als wir unsterblich waren" ein Stück deutsche Geschichte des 20.ten Jahrhunderts. Nein, eigentlich sind es... Charlotte Roth ist das Pseudonym der bekannten Autorin Charlotte Lyne. Bis jetzt habe ich von der Autorin bereits drei historische Romane gelesen, die allerdings größtenteils im Mittelalter spielten. Jetzt erzählt sie in ihren Buch "Als wir unsterblich waren" ein Stück deutsche Geschichte des 20.ten Jahrhunderts. Nein, eigentlich sind es ja sogar zwei, denn der Roman spielt auf zwei Zeitebenen, die aber direkt miteinander zusammenhängen durch die Hauptperson Paula. Das Buch beginnt zu der Zeit, als die Mauer zwischen Ost- und Westdeutschland endlich fiel, 1989. Alex, eine junge Ostdeutsche, erlebt die Öffnung der Grenze hautnah mit und lernt dort im Taumel der Gefühle den Westdeutschen Oliver kennen und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Als sie ihn jedoch zu ihrer Großmutter mitbringt, erkennt diese ein Gesicht aus der Vergangenheit in ihm und erleidet einen Herzinfarkt. Alex und Oliver begeben sich auf die Suche nach der Vergangenheit von "Momi". Aber erst als es dieser langsam besser geht, kann sie erzählen, was vor langer Zeit passiert ist. Den größten Teil der Erzählung nimmt die Zeit vor und nach dem ersten Weltkrieg ein. Hier lernen wir Momi aus junges Mädchen Paula kennen, die scheinbar hoffnungslos in Clemens verliebt ist, einen Jungsozialisten aus reichem Hause. Dieser ist ein Getriebener zwischen der Welt von Geldadel und einfachen Arbeitern, der seine politische Gesinnung dazu nutzten will die Welt zu verbessern und anders zu sein als sein ignoranter Vater und seine psychisch labile Mutter. Irgendwann kommt es dazu, dass auch er Paula seine Liebe gesteht. Aber das Glück ist nur von kurzer Dauer, denn der erste Weltkrieg reisst die beiden auseinander. Es handelt sich bei Charlotte Roth`s Erstling freilich nicht um einen reinen Liebesroman. Besonders in diesem Werk möchte die Autorin mit ihrem Text neben der Unterhaltung durchaus Wichtiges und Profundes über den Menschen und die Deutsche Geschichte mitteilen. Man erfährt so einiges über die politischen Entwicklungen, was man so vielleicht noch nicht gewusst hat. Tatsächliche Personen geben sich mit solchen die Hand, die zwar von Charlotte erfunden sind aber so gut wie immer reale Menschen als Vorbilder haben. Man merkt der Geschichte die Authenzität durchaus an. Gut finde ich, dass dieses Buch nicht unter Historisch eingeordnet ist, sondern unter Literatur. Denn eine solche es es durch den anspruchsvollen Schreibstil sicherlich. Ich habe mich manchmal etwas schwer getan mit den Personen und wie sie agieren und sprechen. Außerdem waren die Nebenpersonen mir näher als die Hauptpersonen, deren Gefühle mir teilweise etwas zu dramatisch rüber kamen. Dies mag aber auch der damaligen dramatischen Umstände gewesen sein. Zwischen Krieg und Tod ist die Liebe wahrscheinlich auch eine dramatischere. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall allen, die etwas über die damalige Zeit erfahren wollen und Spaß an ein bisschen Literatur in Romanform haben.

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Diese seltsame, wilde, überbordende Zeit!
von Martina Meyen aus Sankt Augustin am 15.06.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Als wir unsterblich waren … das klingt nach Jugend, nach Träumen, nach Veränderung und nach Liebe. All das habe ich bekommen und noch so viel mehr. Es ist die Geschichte von Paula und Clemens, von der Arbeiterbewegung und dem Aufstieg der Sozialdemokraten, von der Frauenbewegung und von starken Frauen,... Als wir unsterblich waren … das klingt nach Jugend, nach Träumen, nach Veränderung und nach Liebe. All das habe ich bekommen und noch so viel mehr. Es ist die Geschichte von Paula und Clemens, von der Arbeiterbewegung und dem Aufstieg der Sozialdemokraten, von der Frauenbewegung und von starken Frauen, die so viel aushalten mussten und vom Krieg, der so viel verändert hat. Ich habe mich schon auf den ersten Seiten verliebt in die Geschichte von Paula, die Charlotte Roth auf ihre ganz eigene Art erzählt. Und diese Art zu erzählen ist es auch, die dieses Buch so besonders macht. Es gibt kaum jemanden, der so viel Atmosphäre schafft, der so schöne Sätze schreibt, die ich mir alle bewahren möchte. Charlotte Roth schreibt die Geschichte von Paula nicht einfach auf. Nein, sie lebt diese Geschichte mit Worten, so lebendig, so nah und macht mich zu einem Teil davon. Sie hat mich abgeholt und mit genommen auf die Reise in eine Zeit, die ich nur aus Erzählungen kenne und die so wichtig ist. Sie hat mich berührt, mich zum Lächeln und und zum Weinen gebracht und mich immer wieder aufgefangen. Ich habe mich so wohl gefühlt mit diesem Buch, selbst wenn ich traurige oder schreckliche Dinge gelesen habe. Der Schreibstil von Charlotte Roth ist so besonders. Sie hat die Atmosphäre im damaligen Berlin genau so gut eingefangen wie zum Zeitpunkt des Mauerfalls. Sie hat Figuren mit Ecken und Kanten geschaffen. Nichts ist rosarot, nichts ist tiefschwarz. Ihre Figuren sind genau so facettenreich wie das, was damals und 1989 passiert ist. Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt und diese beiden Ebenen werden auf wunderbare Weise verbunden. Der letzte Satz wird bei jedem Zeitenwechsel zum ersten Satz. Das hat mich jedes mal aufs Neue begeistert und Charlotte Roth festigt damit immer wieder die Verbundenheit zwischen Paula und ihrer Enkelin Alexandra. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Vergangenheit, die Erlebnisse von Alexandra bieten dabei die perfekte Rahmenhandlung. Und am Ende, da läuft dann alles zusammen, was mir eine weitere heftige Gänsehaut beschert hat. So emotional und so atmosphärisch geschrieben, ich habe mich direkt auf den ersten Seiten in dieses Buch verliebt!

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Als wir unsterblich waren
von einer Kundin/einem Kunden am 10.06.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Dieser Roman schafft eine Verbindung zwischen den geschichtlichen Ereignissen im Deutschland des 20. Jahrhunderts. Die Handlung wird abwechselnd aus zwei Perspektiven geschildert, aus der Perspektive von Alexandra im Jahr 1989 und aus der Sicht ihrer Großmutter Paula von 1912 bis 19. Bei Alexandra handelt es sich um eine 23-jährige... Dieser Roman schafft eine Verbindung zwischen den geschichtlichen Ereignissen im Deutschland des 20. Jahrhunderts. Die Handlung wird abwechselnd aus zwei Perspektiven geschildert, aus der Perspektive von Alexandra im Jahr 1989 und aus der Sicht ihrer Großmutter Paula von 1912 bis 19. Bei Alexandra handelt es sich um eine 23-jährige Ostberliner Studentin, die bei ihrer 93-jährigen Großmutter lebt, welche Alexandra stets im Unklaren über ihre Vergangenheit gelassen hat. Alexandra fällt es im Gegensatz zu ihrer Freundin Meike sehr schwer, die schützenden Wände ihrer Wohnung zu verlassen. Dennoch begleitet sie Meike in der Nacht des Mauerfalls und trifft im Laufe der Nacht auf den Westberliner Oliver, woraufhin beide sich ineinander verlieben. Als Alexandra wenige Wochen später ihrer Großmutter Oliver vorstellen will, erleidet diese einen Schock. Im Krankenhaus erfährt Alexandra, dass ihre Großmutter nicht mehr lange zu leben hat und erhält die Empfehlung, dem Verhalten der Großmutter auf den Grund zu gehen, indem sie ihre Großmutter davon überzeugt, Alexandra von ihrer Geschichte zu erzählen. Nach und nach, erlangt Alexandra Kenntnis von der Vergangenheit ihrer Großmutter, sie erfährt unter anderem von Paulas Vater, ihrem Bruder und Paulas großer Liebe, dem Sozialisten Clemens. Nun wir klar, wie stark sich Paula in ihrer Vergangenheit politisch engagiert hat und welche harten Verluste sie erleiden musste. Schließlich wird auch geklärt, welche Verbindung zwischen Oliver und Paula besteht und welche furchtbare Rolle Olivers Großvater in der Vergangenheit spielte. Mir haben die Verknüpfungen dieser verschiedenen Schilderung besonders gut gefallen, meist wurde der letzte Satz aus dem Abschnitt der einen Person im nächsten Abschnitt wiederaufgenommen. Dabei fiel auf, dass für die beiden Personen diese Aussagen offenbar vollkommen unterschiedliche Bedeutungen haben. Beispielsweise der Satz „Hier dürfen Familien Kaffee kochen“, der Paula an ihren Freund Kutte und die gemeinsamen Erlebnisse erinnert. Diesen Satz verbindet Alexandra nur mit dem alten Blechschild, das so lange sie sich erinnern kann zu den Besitztümern ihrer Großmutter zählte. Dieser Roman zeigt sehr eindrucksvoll, wie viel Geschichte ein einzelner Mensch in seinem Leben erleben kann. Am Anfang könnte man Paula als eine leicht naive Idealistin charakterisieren, die in Clemens Kamphausen einen unbesiegbaren Helden der Arbeiterklasse sieht. Dieser Kampfgeist erhält einen Dämpfer, als Paula miterleben muss, dass weder Clemens noch die SPD den ersten Weltkrieg verhindern kann. Als schließlich Hitler an die Macht kommt, ist der Glanz von Clemens Kamphausen genauso erloschen, wie Paulas Glaube etwas verändern zu können. Mit 93 Jahren ist sie nur noch eine resignierte alte Frau, die alle ihre Träume hat vorüberziehen sehen, was sie zu Äußerungen wie: „Warum werden Frauen eigentlich nie klüger, warum macht sich jede Generation denselben Unsinn vor?“ und „Der Geschichte ist das egal. Die lässt sich von dir sowieso nicht aufhalten, und wenn du dich mit all deinen Kräften dagegenstemmst.“ bewegt. Dies zeigt sich zum Beispiel daran, wie wichtig die Treffen der Protagonisten am Wannsee für alle sind, dies ist der Ort, an dem sie unsterblich waren, an dem alles möglich schien und nichts einer besseren Welt im Weg zu stehen schien. „Als wir unsterblich waren“ ist die bewegende Geschichte einer uneigennützigen Kämpferin, die letztendlich an den Wirrungen der deutschen Geschichte zerbricht, eine Widerstandskämpferin, die erkennen musste, dass sie und ihre Freunde allen Träumen zum Trotz nicht unsterblich waren. Eine Geschichte, die es wert ist erzählt und gelesen zu werden. Ich kann diesen Roman auf jeden Fall weiterempfehlen.

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gelebte Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 15.05.2014
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In zwei Erzählsträngen erzählt Charlotte Roth ein Stück deutsche Geschichte. Berlin 1989, in der Nacht der Maueröffnung lernen sich Alexandra und Oliver kennen. Berlin 1912, es wird die Geschichte von Paula erzählt, einer jungen Sozialistin. Dieser Teil geht bis in die Nazizeit und schnell ist klar, dass beide Geschichten zusammenhängen. Spannend zu... In zwei Erzählsträngen erzählt Charlotte Roth ein Stück deutsche Geschichte. Berlin 1989, in der Nacht der Maueröffnung lernen sich Alexandra und Oliver kennen. Berlin 1912, es wird die Geschichte von Paula erzählt, einer jungen Sozialistin. Dieser Teil geht bis in die Nazizeit und schnell ist klar, dass beide Geschichten zusammenhängen. Spannend zu lesen, für alle , die sich für die Geschichte des 20. Jahrhunderts interessieren!

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Bewegend
von einer Kundin/einem Kunden am 14.08.2016
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Es ist ein Roman über starke Menschen, die das wilde, schöne, höllische, und alles umstürzende 20. Jahrhundert erlebt, überlebt und gestaltet haben. Es ist ein Roman über Menschen, die in diesen Zeiten über sich selbst hinauswachsen und gleichzeitig beinahe an den Wirren zerbrechen. Es ist ein Roman, der so lebendig... Es ist ein Roman über starke Menschen, die das wilde, schöne, höllische, und alles umstürzende 20. Jahrhundert erlebt, überlebt und gestaltet haben. Es ist ein Roman über Menschen, die in diesen Zeiten über sich selbst hinauswachsen und gleichzeitig beinahe an den Wirren zerbrechen. Es ist ein Roman, der so lebendig aus dieser Zeit erzählt, als sei die Autorin in diese Zeit gereist: Am Anfang steht der Paukenschlag der Wende, die Alex miterlebt, dann der Wechsel zu Paula am Vorabend des Ersten Weltkrieges, auf der der Fokus des Romans liegt. Gerade hier breitet Charlotte Roth ihr erzählerisches Können aus. Voller Wärme, aber immer realistisch erzählt sie von Paula, ihren Freunden und ihrer Familie, die in einer Zeit voller Unmenschlichkeit ihre Menschlichkeit zu bewahren versuchen. Mit Clemens, ihrer großen Liebe, kämpft sie dabei für ein selbstbestimmtes Leben. Durch und durch ein gelungener Roman!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Sehr schöne Mischung aus historischer Handlung und der Wendezeit.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein auf zwei Handlungssträngen basierender Roman über die Liebe in den Zeiten der vergangenen Weltkriege. Packend beschrieben, mit einem überraschendem Ende. Ein MUSS!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Wirklich toll wird uns in diesem Buch die Deutsche Geschichte nähergebracht.Authentisch erzählt,fühlt man sich bereits nach wenigen Seiten in das Leben der Charaktere hineinversetz

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Zeitgeschichte in spannender Verpackung! Berlinroman, Liebesgeschichte, 1.Weltkrieg, Wende 89- eines meiner absoluten Lieblingsbücher nicht nur für dieses Jahr-unbedingt lesen!!!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Deutsche Geschichte bis in die Zeit nach dem Mauer-Fall. Offen, mitreißend, schonungslose toller Roman!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Eigentlich geht es nicht um den Krieg und eigentlich auch nicht um die Wende... Es ist einfach ein gutes Buch über die Liebe, Freundschaft und wie das Leben so spielt.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
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