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Amalthea

Roman

(3)
Der Mond explodierte ohne Vorwarnung und ohne erkennbaren Grund. Die Uhrzeit würde man später als A+0.0.0 oder schlicht Null bezeichnen …
05:03:12 Weltzeit. Die Stunde Null. Nach der Explosion des Mondes wütet über Jahrtausende ein Meteoritensturm, der die Erdoberfläche in eine unbewohnbare Wüstenei verwandelt. Um die Menschheit vor der Auslöschung zu bewahren, schickten die Nationen der Erde eine Flotte von Archen ins All. Der Asteroid Amalthea, der ursprünglich zu Forschungszwecken an eine internationale Raumstation angedockt worden war, soll der Kolonie als Schutzschild dienen. Doch das Leben im Weltraum fordert einen hohen Tribut, und die meisten Menschen sterben, bis schliesslich nur noch sieben Frauen übrig sind, um eine neue Zivilisation zu begründen. 5000 Jahre später existieren zwei Völker: die Nachfahren derer, die die Katastrophe auf der Erde überlebt haben, sind primitive Siedler; die sieben Stämme der Nachkommen der Sieben Urmütter von der Raumstation hingegen hochkultiviert — und sie machen sich auf, die Erde zu kolonialisieren …
Rezension
"Science-Fiction im besten Sinne des Wortes" Rolling Stone Magazin
Portrait
Neal Stephenson wurde 1959 in Fort Meade, Maryland, geboren. Seit seinem frühen Roman »Snow Crash« gilt der mehrfach ausgezeichnete Autor als eines der grössten Genies der amerikanischen Gegenwartsliteratur. »Cryptonomicon«, seine Barock-Trilogie mit den Bänden »Quicksilver«, »Confusion« und »Principia«, sowie »Anathem«, der Thriller »Error« und sein jüngstes Werk »Amalthea« wurden weltweit begeistert aufgenommen und stürmten die Bestsellerlisten.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 1056
Erscheinungsdatum 09.11.2015
Sprache Deutsch, Englisch
ISBN 978-3-442-54762-3
Verlag Manhattan
Maße (L/B/H) 236/159/50 mm
Gewicht 1206
Originaltitel Seveneves
Abbildungen farbige Illustrationen
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Kundenbewertungen


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Übersicht
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Wenn der Mond zerbricht
von einer Kundin/einem Kunden am 14.04.2016

„Der Mond explodierte ohne Vorwarnung und ohne erkennbaren Grund.“ ist der erste Satz in diesem wirklich sehr einzigartigen Werk von Neal Stephenson. Er zerbricht in sieben Gesteinsbrocken, die alle an Ort und Stelle verblieben und der Menschheit einen faszinierenden Anblick bieten. Dabei wird allerhand gerätselt, was denn nun die... „Der Mond explodierte ohne Vorwarnung und ohne erkennbaren Grund.“ ist der erste Satz in diesem wirklich sehr einzigartigen Werk von Neal Stephenson. Er zerbricht in sieben Gesteinsbrocken, die alle an Ort und Stelle verblieben und der Menschheit einen faszinierenden Anblick bieten. Dabei wird allerhand gerätselt, was denn nun die Ursache gewesen ist: von Aliens und von einem winzigen schwarzen Loch ist die Rede, was allerdings die Ursache war, bleibt im Dunkeln. Als ein Brocken des Mondes, genannt die Kidneybohne, durch das kollidieren mit einem anderen Brocken in zwei weitere Gesteinsbrocken zerbricht, macht sich die Wissenschaftler keine Gedanken mehr was passiert war, sondern was noch passieren wird. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, da die einzelnen Mondteile nun weiter exponentiell kollidieren und zerbrechen, und so einen Meteoritenschauer auslösen, der das Leben auf der Erde auslöschen würde. Mit großem Interesse habe ich Neal Stephensons – Amalthea – gelesen und gleich mal vorweg, kann ich ein großes Lob an den Manhattan Verlag aussprechen, denn anders als der englische Originaltitel – Seveneves –, spoilert der deutsche Titel so gut wie gar keine Details aus der Erzählung. Der englische Titel bezieht sich zumindest auf zwei verschiedene Ereignisse. Allerdings will ich hier nicht zu sehr vorgreifen und den Leser selber diese Dinge entdecken lassen. Apropos Spoilern: Hier ist die Leserschaft ist oft sehr zwiegespalten. Den einen stört es kein bisschen wenn gespoilert wird, den anderen stößt so mancher Klappentext sauer auf. Meistens versuche ich es zu vermeiden den Klappentext zu lesen und bei – Amalthea – ist es mir nun nicht gelungen. Zum Glück war die Geschichte rund um den zerstörten Mond so spannend, dass es mir auch nur sehr wenig ausgemacht hat, dass der Klappentext, meinem Geschmack nach, zu viel verraten hat. Dabei ist es wahrscheinlich gar nicht so einfach, einen rechten Mittelweg zu finden. Einerseits soll man nicht zu viel von der Story erzählen und andererseits sollte man die Leserschaft trotzdem auf den Roman neugierig zu machen. Amalthea ist ein Mammutwerk, dass über eintausend Seiten lang ist, und bestimmt ein zukünftiger klassischer Sciencefictionroman ist. Ich wäre nicht erstaunt, würde nicht eine findiger Hollywood-Regisseur auf dieses Werk aufmerksam und es verfilmen. Eine Kinokarte hättet ihr nun schon mal fix verkauft liebe Filmemacher. Die eintausend Seiten sind in drei Teile unterteilt, wobei der letztere 5000 Jahre in der Zukunft spielt und daher auch immer wieder kurze Ausblicke auf die vergangenen Jahrtausende wirft, wo es eben sich in die Geschichte gut einfügt. Im Vordergrund stehen dabei die Ereignisse rund um die lunare Katastrophe und verschiedenen Wissenschaftlern, die versuchen die Menschheit zu retten. Politisch wird die Geschichte auch an mehreren Punkten, allerdings fügt sich dieses Element der Erzählung harmonisch ein und ist nicht zu vordergründig, wie vergleichsweise in – Roter Mars – von Kim Stanley Robinson. Wobei dieser Auftakt zu einer dreiteiligen Reihe auch sehr zu empfehlen ist. Amalthea ist mein erster Roman von Neal Stephenson, der nicht zuletzt wegen seiner bisher erschienen Romane, als einer der größten amerikanischen Gegenwartsliteraten gehandelt wird. Nun bin ich auf ihn nun aufmerksam geworden und bin zuversichtlich, dass ein oder zwei weitere seiner Romane, den Weg in mein Bücherregal finden werden.

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für SF-Nerds :-)
von einer Kundin/einem Kunden am 09.06.2016

Schon seit den Tagen von „Snow Crash“ in den 90ern war Neal Stephenson für mich einer spannensten US-Autoren überhaupt-ein Schriftsteller ,der gerne lange Sätze baut und unglaublich viel Fachwissen in seine Romane integriert. Was übrigens nicht jeder goutiert… Aber mit „Amalthea“ hat er mich an meine Grenzen gebracht, dieser über 1000 -Seiten... Schon seit den Tagen von „Snow Crash“ in den 90ern war Neal Stephenson für mich einer spannensten US-Autoren überhaupt-ein Schriftsteller ,der gerne lange Sätze baut und unglaublich viel Fachwissen in seine Romane integriert. Was übrigens nicht jeder goutiert… Aber mit „Amalthea“ hat er mich an meine Grenzen gebracht, dieser über 1000 -Seiten -Schinken ist wohl wirklich mehr was für Astronomen oder Hardcore-SF-Fans. Wie immer absolut detailverliebt, bringt uns der Autor näher ,was passieren könnte, wenn die Erde bzw. die Menschheit quasi ausgelöscht würde : Der Mond ist explodiert (warum, weiß keiner) und es ist klar, dass für die nächsten 1000 Jahre mit gigantischen ,zerstörerischen Meteroritenschauern aus seinen Reststücken zu rechnen ist…. In drei Teile gegliedert, erleben wir erst die Katastrophe und wie die Menschheit damit umgeht ,ihre Überlebensversuche auf der "ISS" und einem Mondreststück,sowie was passiert,nachdem 5000 Jahre später die hochtechnisierten Menschen aus dem All die alte Mutter Erde wieder revitalisieren und besiedeln möchten. Wenn ICH nochmal einen Stephenson lesen werde, wird es wohl eher Historisches oder Thrillermäßiges a la „Quicksilver“/“Terror“/„Cryptonomicon“ sein, für „Amalthea“ bin ich wohl nicht technik-affin genug, sprich: mir war es diesmal zu viel Information: ich hätte lieber etwas mehr Action gehabt als Kenntnisse über Raumfahrttechnologie,Orbitalmechanik usw. zu bekommen ! Wer jedoch sorgfältig gemachte ScienceFiction schätzt, sollte mal einen Blick in die Leseprobe werfen und vlt. Kerstin Hahne Lügen strafen… :-)

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Das letzte Drittel ruiniert (fast) alles!
von einem schreibenden Leser aus Frankfurt am Main am 23.07.2016

Es ist erstaunlich, welche Qualitätsunterschiede ein Autor in einem einzelnen Roman unterbringen kann. Im Fall von Amalthea gibt es die Teile 1 und 2, welche über ca. 700 Seiten die gewohnt hohe Qualität von Neal Stephenson bieten. Und dann gibt es da noch Teil 3, in dem man den... Es ist erstaunlich, welche Qualitätsunterschiede ein Autor in einem einzelnen Roman unterbringen kann. Im Fall von Amalthea gibt es die Teile 1 und 2, welche über ca. 700 Seiten die gewohnt hohe Qualität von Neal Stephenson bieten. Und dann gibt es da noch Teil 3, in dem man den Autor komplett von der Rolle erlebt. Durch 300 lange uninspiriert-konfuse Seiten schleift der Autor den Leser, um irgendwie den Deckel auf die Kiste draufzumachen. Man hat den Eindruck, daß es Stephenson an dieser Stelle (nach dem gewaltigen Zeitsprung von 5000 Jahren), eigentlich genügt hätte, in gewohnt technizistisch-detailverliebter Manier die Entwicklung der Menschheit in diesem Zeitraum zu schildern, und daß die sogenannte Handlung in diesem Teil des Buches eher pflichtschuldig zusammengeschustert worden ist. So endet dieser komplexe Roman mit abstruser und nicht zuletzt bocklangweiliger Spar-Action. Erinnert in seiner Rustikalität irgendwie an B-Movies, in denen jede Handlung letztendlich in einer zünftigen Wirtshausschlägerei ihren vermeintlichen Höhepunkt findet.

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von einer Kundin/einem Kunden am 10.07.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Spannendes SciFi-Abenteuer!

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von einer Kundin/einem Kunden am 03.07.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein packender SciFi-Roman. Stephenson verbindet wunderbar emotionale mit futuristischen Momenten. Dabei bleibt er immer in einem nachvollziehbaren Bereich. Bestes Lesefutter.

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von einer Kundin/einem Kunden am 20.09.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Neal Stephenson ist ein grandioser Autor, der weiß, wovon er schreibt - für alle Astronomie-Interessierten, Experten und die, die es werden wollen!

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von einer Kundin/einem Kunden am 03.07.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein Meisterwerk der Vorstellungskraft eines visionären Autors. Bisweilen allerdings zu komplex für den Durchschnittsleser. Ein gewaltiges Epos mit viel erzählerischem Tiefgang!

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Langatmig........
von einer Kundin/einem Kunden aus Hagen am 19.08.2016
Bewertetes Format: Medium: Hörbuch-Download

Es muss in der SF nicht immer Action sein, oft sind die subtilen Stories besser als jedes Space-Gefecht - diese Geschichte ist für mich allerdings an Langeweile kaum zu überbieten. Es hört sich an wie eine lieblose Aneinanderreihung von Tagebucheinträgen und Erklärungen technischer, physikalischer und wissenschaftlicher Vorgänge und Ereignisse... Es muss in der SF nicht immer Action sein, oft sind die subtilen Stories besser als jedes Space-Gefecht - diese Geschichte ist für mich allerdings an Langeweile kaum zu überbieten. Es hört sich an wie eine lieblose Aneinanderreihung von Tagebucheinträgen und Erklärungen technischer, physikalischer und wissenschaftlicher Vorgänge und Ereignisse - zum Teil endlos in die Länge gezogen und vom Vorleser Detlef Bierstedt (den ich sonst sehr schätze) regelrecht heruntergebetet. Die Protagonisten empfindet man als ziemlich farblos da es zu wenig Tiefenblick in ihre Persönlichkeit gibt und der Leser sich so mit keinem identifizieren kann. Des weiteren ist kein echter Spannungsbogen erkennbar. Ab der Mitte und darüber hinaus wird es dann teilweise ziemlich konfus mit der neuen Menschheit, und gegen Ende des Buches greift wieder die anfängliche langgezogene Detailverliebtheit bei der Beschreibung um sich, so daß der Leser das Gefühl hat eine Doktorarbeit vor sich zu haben. Zu Gute halten muss man dem Autor sein durch intensive Recherche fundiertes Fachwissen - reinen Technikfreaks wird das Buch deshalb sicher gefallen - mein Fall ist es nicht.

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