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Anständig essen

Ein Selbstversuch

(21)
Lebt es noch oder isst du es schon? Ein Selbstversuch.
»Die dringendste Frage zu Beginn meiner Bio-Phase: ob ich weiterhin Cola-Light trinken kann. Davon gehe ich nämlich aus. Cola-Light besteht doch sowieso ausschliesslich aus Chemie. Da dürfte sich die Bio-Frage eigentlich gar nicht erst stellen.«
Karen Duve gehörte nicht eben zur Gesundheitsfraktion. Bratwürstchen und Gummibären wanderten genauso in ihren Einkaufswagen wie Schokolade und Curryketchup in 1-L-Plastikflaschen. Doch dann zog sie mit jemandem zusammen, der schnell den Spitznamen Jiminy Grille erhielt – nach dem personifizierten Gewissen der Holzpuppe Pinocchio. Denn Jiminy schrie auf, wenn Karen Duve nach der »Grillhähnchenpfanne für 2,99« griff. Und Karen Duve musste einräumen, dass das Leben der »Grillhähnchenpfanne« vor ihrer Schockfrostung wohl eher unerfreulich gewesen war. So stellten sich vor der Tiefkühltruhe schnell grundlegende Fragen: Darf man Tiere eigentlich essen? Und wenn Tiere nicht, warum dann Pflanzen? Wo beginnt die menschliche Empathie, und warum? Was sind wir bereit aus Rücksicht auf die Mitlebewesen zu opfern? Oder können wir sogar einen persönlichen Gewinn daraus ziehen, unsere Gewohnheiten zu ändern?
Irgendwann wollte Karen Duve es wirklich wissen: Jeweils zwei Monate lang testet sie seitdem Ernährungsweisen mit moralischem Anspruch: Biologisch-organisch, vegetarisch, vegan und am Ende sogar frutarisch, also nur das, was die Pflanze freiwillig spendet. Parallel dazu setzt sie sich mit der dahinterstehenden Weltsicht auseinander – und liefert sich mit Jiminy Grille die unausweichlichen Verbalduelle. Erst kurz vor der Veröffentlichung dieses Buches wird sie eine Lebensentscheidung treffen – die, wie sie sich weiter ernähren und weiter leben will. Schonungslos und mit der ihr eigenen knochentrockenen Komik setzt sie sich jenseits aller Ideologien mit der Frage auseinander: Wie viel gönne ich mir auf Kosten anderer?
Portrait
Karen Duve, 1961 in Hamburg geboren, lebt in der Märkischen Schweiz. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Ihre Romane Regenroman (1999), Dies ist kein Liebeslied (2005), Die entführte Prinzessin (2005) und Taxi (2008) waren Bestseller und sind in 14 Sprachen übersetzt. 2011 erschien ihr Selbstversuch Anständig essen, 2014 ihre Streitschrift Warum die Sache schiefgeht. Die Verfilmung ihres Romans Taxi kam 2015 in die Kinos. Zuletzt sorgte sie mit ihrem Roman Macht für Aufruhr.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 30.12.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86971-028-0
Verlag Galiani Verlag
Maße (L/B/H) 211/135/34 mm
Gewicht 461
Auflage 5. Auflage
Buch (gebundene Ausgabe)
Fr. 27.90
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
15
4
0
2
0

Lesen, verschenken, empfehlen, ...
von bookmark am 05.01.2011

Wer schon immer mit dem Gedanken gespielt hat, seine Ernährung "anständiger" zu gestalten und etwas mehr Bio und vielleicht auch noch etwas weniger Fleisch zu essen, dem sei dieses Buch empfohlen. Ohne den Zeigefinger zu erheben und ohne Druck stellt Karen Duve, sehr unterhaltsam und mit viel Humor, diverse Möglichkeiten vor. Sie... Wer schon immer mit dem Gedanken gespielt hat, seine Ernährung "anständiger" zu gestalten und etwas mehr Bio und vielleicht auch noch etwas weniger Fleisch zu essen, dem sei dieses Buch empfohlen. Ohne den Zeigefinger zu erheben und ohne Druck stellt Karen Duve, sehr unterhaltsam und mit viel Humor, diverse Möglichkeiten vor. Sie gibt Tipps, wo man einkaufen kann und rechnet auch mal vor, dass es gar nicht so viel teurer sein muß z.B. BIO zu kaufen. Sie vergißt aber auch nicht, uns das Leid der ausgebeuteten Tiere vor Augen zu führen, denn ohne diese gnadenlosen Schilderungen geht Aufklärung einfach nicht. Und trotzdem möchte man weiterlesen, was mir bei Safran Foer ziemlich schwer viel. Geben Sie sich einen Ruck und nutzen Sie die derzeitigen Berichte über dioxinverseuchtes Tierfutter und dieses Buch und kaufen einfach mal in Zukunft nur noch Bio-Eier, das tut nicht weh und wenn wir immer mehr werden, sind wir Verbraucher bald eine Macht und können endlich etwas für die gequälten Tiere tun. Das geht vielen vielleicht nicht weit genug, aber es wäre ein Anfang und nächste Woche machen wir mit mehr Gemüse und weniger Fleisch weiter. Und so weiter und so fort! Wer noch mehr lesen möchte, dem empfehle ich auf jeden Fall noch die Bücher von Foodwatch-Frontmann Thilo Bode. Der erklärt immer so schön, wie wir nicht nur die Tiere quälen, sondern wie wir auch von der Lebensmittelindustrie jeden Tag so richtig verarscht werden. Sorry, aber die Probleme zu verharmlosen dafür ist leider nicht mehr die Zeit.

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4 0
Anständig essen, das werde ich nun tun!
von Ein Kunde aus Hannover am 22.01.2011

Eigentlich sagt meine Überschrift schon fast alles aus, was dieses Buch bei mir bewirkt hat: anständig essen. Zuvor hatte ich schon leichte Zweifel, ob das alles so richtig ist, was ich - bezüglich meiner Ernährung - da so mache. Mir antue und meiner Umwelt, den Tieren und der Natur.... Eigentlich sagt meine Überschrift schon fast alles aus, was dieses Buch bei mir bewirkt hat: anständig essen. Zuvor hatte ich schon leichte Zweifel, ob das alles so richtig ist, was ich - bezüglich meiner Ernährung - da so mache. Mir antue und meiner Umwelt, den Tieren und der Natur. Doch die Zweifel waren noch nicht groß und dringend genug. Nach der Lektüre von Karen Duves Buch, wurden sie jedoch meterhoch und nun habe ich tatsächlich beschlossen: endlich anständig zu essen.

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3 0
Ethisch korrekt essen
von Dr. Exitus am 11.04.2011

Ein sehr gut gelungenes Buch.Die Autorin läßt uns an ihrem Weg von der Fleischesserin bis hin zur Frutarierin teilhaben.Das Buch ist mit vielen sarkastischen Bemerkungen und witzigen Vergleichen gewürzt.Ohne den erhobenen Zeigefinger regt es auch zum Nachdenken an,ohne dem Leser etwas vorschreiben zu wollen.Eines der wenigen "Ich mach einen... Ein sehr gut gelungenes Buch.Die Autorin läßt uns an ihrem Weg von der Fleischesserin bis hin zur Frutarierin teilhaben.Das Buch ist mit vielen sarkastischen Bemerkungen und witzigen Vergleichen gewürzt.Ohne den erhobenen Zeigefinger regt es auch zum Nachdenken an,ohne dem Leser etwas vorschreiben zu wollen.Eines der wenigen "Ich mach einen Selbstversuch"-Bücher das echt sehr gut gelungen ist.FAZIT:Wer die Vor- und Nachteile und die Schwierigkeiten der verschiedenen Kategorien einer fleischlosen Ernährung kennen lernen will,und auch herzhaft lachen will,sollte dieses Buch lesen!LESENSWERT!

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2 0
naiv und inkonsequent
von einer Kundin/einem Kunden am 12.04.2012

Aufgeschreckt durch das Entsetzen einer Freundin beginnt Karen Duve, ihre Ernährung moralisch zu hinterfragen. Sie beschliesst, die verschiedenen Ernährungsformen selbst zu testen: zuerst nur Bio, dann vegetarisch, anschliessend vegan und zuletzt frutarisch. Ausschlaggebend für dieses Experiment ist nur der moralische Aspekt, nicht ein potentieller gesundheitlicher Vorteil. Offen beschreibt Duve... Aufgeschreckt durch das Entsetzen einer Freundin beginnt Karen Duve, ihre Ernährung moralisch zu hinterfragen. Sie beschliesst, die verschiedenen Ernährungsformen selbst zu testen: zuerst nur Bio, dann vegetarisch, anschliessend vegan und zuletzt frutarisch. Ausschlaggebend für dieses Experiment ist nur der moralische Aspekt, nicht ein potentieller gesundheitlicher Vorteil. Offen beschreibt Duve die Probleme, die im Alltag durch die Ernährungsumstellungen entstehen, und liefert zu jeder Variante wissenswerte Fakten und Hintergrundinformationen. Diese Erzählweise führt dazu, dass das Buch recht heterogen wirkt: unterhaltsame Anekdoten und sehr persönliche Erlebnisse wechseln sich ab mit Info-Kapitel, dazwischen ein paar Interviews, oberflächlich garniert mit ein paar moralisierenden Passagen. Das ist zwar ein Vorteil, weil sich diese Mischung recht flüssig liest, andererseits aber unbefriedigend, weil es weder dem Informationsbedürfnis des Lesers noch jenem nach Unterhaltung gerecht wird. Auch als Beschreibung eines „Selbstversuchs“ funktioniert das Buch nur bedingt, da der Leser recht wenig über den neuen Speisezettel, veränderte Geschmacksgewohnheiten oder körperliche Auswirkungen der Ernährungsumstellungen erfährt. Ich habe mich beim Lesen oft gewundert, ob Karen Duve wirklich derart naiv sein kann. Zumindest hat sie ein Konsumverhalten beschrieben, das bei mir nur Kopfschütteln auslöst. Wer darüber enttäuscht ist, dass eine Biotomate im Januar auch nicht mehr Geschmack hat als die normale aus dem Supermarkt, obwohl sie mehr kostet, hat von der Gemüseproduktion offenbar keine Ahnung. Dass in Gummibärchen (tierische) Gelatine drin ist, ist auch keine neue Erkenntnis. Und wenn Frau Duve einen halben Monat braucht, um zu merken, dass Cola light nicht nur aus Chemie besteht, obwohl auf jeder Flasche „koffeinhaltiges Erfrischungsgetränk mit Pflanzenextrakten“ steht, dann ist das zwar unterhaltsam, führt aber zu akuten Zweifeln an ihrer Recherchearbeit. Schlimmer als das unreflektierte Konsumverhalten fand ich aber, dass die Autorin ihre moralischen Grundsätze zwar Freunden und Familienmitgliedern um die Ohren haut, selbst aber nicht danach lebt. Vorhandene Gegenstände tierischer Herkunft (Lederschuhe, Daunenkissen) durch Produkte aus Kunststoff zu ersetzen, hilft den Tieren im Nachhinein nicht mehr und spricht nicht für einen ethischen, bewussten Umgang mit der Umwelt. Und die Klimaerwärmung, die durch Tierhaltung mitverursacht wird, als Argument für einen veganen Lebesstil anzuführen, aber regelmässig mit dem Auto ins 70 km entfernte Berlin zum Einkaufen fahren, weil es dort die besseren Bioläden gibt, zeugt entweder von einem recht begrenzten Denkvermögen oder von Heuchelei. Dass Karen Duve allerdings ehrlich beschreibt, wie sie immer wieder an ihrem eigenen moralischen Anspruch scheitert, und am Ende (welche Überraschung) zum Schluss kommt, dass eine ethisch völlig einwandfreie Ernährung gar nicht machbar ist, lässt das begrenzte Denkvermögen als die plausiblere Möglichkeit erscheinen. Aber das ist vielleicht gar nicht so tragisch, denn wie die Autorin selbst schreibt: „Es gibt nämlich noch etwas Schlimmeres, als das Denken zu verweigern – die Zusammenhänge zu kennen, ohne daraus die Konsquenzen zu ziehen.“ Fazit: wer sich bereits ein paar grundlegende Gedanken über seine Ernährung gemacht hat, lernt nichts Neues. Und als Unterhaltungslektüre wirkt die Selbstbetrachtung von Karen Duve oft sehr bemüht. Manche der geschilderten Episoden sind durchaus amüsant, einige regen zum Nachdenken über eigene Gewohnheiten an, aber insgesamt lässt der schnoddrige, manchmal jammernde Erzählstil wenig Lesegenuss aufkommen.

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2 0
Konsumiert mehr Bioprodukte!
von einer Kundin/einem Kunden aus Hannover am 13.06.2011

Es sollte jeder einmal über seine Ernährung- und Lebensgewohnheit nachdenken. Der Konsum steigt stetig, "Qualität" gibt es mitlerweile zum kleinen Preis. Was ist Qualität? Wie werden gute Lebensmittel beurteilt? Wer denkt schon darüber nach was seinem Körper angetan wird. Karen Duve zeigt in ihrem Buch welche Ernährungsarten es gibt... Es sollte jeder einmal über seine Ernährung- und Lebensgewohnheit nachdenken. Der Konsum steigt stetig, "Qualität" gibt es mitlerweile zum kleinen Preis. Was ist Qualität? Wie werden gute Lebensmittel beurteilt? Wer denkt schon darüber nach was seinem Körper angetan wird. Karen Duve zeigt in ihrem Buch welche Ernährungsarten es gibt und warum in einigen Bereichen des Lebens umgedacht werden sollte. Mein Körper ist mein Kapital und ich habe vor noch lange in diesem zu verweilen. Aus diesem Grund habe ich vor einiger Zeit schon umgedacht. Karen Duve zeigt amüsant und ernst zugleich die Mißstände unserer Gesellschaft auf. Wer bei Reportagen keine Reaktion gezeigt hat, wird vieleicht hier wachgerüttelt.

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1 0
"Fleisch und Kriminalität gehören zusammen"
von Stefanie Strachotta aus Berlin am 25.05.2011

"Urteile nie über einen anderen, bevor du nicht einen Mond lang in seinen Mokassins gegangen bist." Getreu dieser Weisheit probiert Karen Duve mal alle Ernährungsweisen aus, um ein besserer Mensch zu werden. Von Bio, über vegetarisch und vegan bis hin zu frutarisch. "Gefährliche Tiere haben wie weitestgehend ausgerottet oder hinter Gittern... "Urteile nie über einen anderen, bevor du nicht einen Mond lang in seinen Mokassins gegangen bist." Getreu dieser Weisheit probiert Karen Duve mal alle Ernährungsweisen aus, um ein besserer Mensch zu werden. Von Bio, über vegetarisch und vegan bis hin zu frutarisch. "Gefährliche Tiere haben wie weitestgehend ausgerottet oder hinter Gittern gesteckt und einen Haufen ungefährlicher Tiere gleich dazu. Den nützlichen Tieren haben wir die Hörner ausgebrannt, die Schnäbel oder die Ringelschwänze beschnitten, damit sie für unsere Ställe taugen. Was nicht passt, wird passend gemacht. Und wer das Bedürfnis verspürt und es bezahlen kann, lässt eine Heizung in seiner Garagenauffahrt versenken und muss nie wieder Schnee schippen." Dieses Buch verändert. Unbedingt lesen!!

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1 0
Essen muß der Mensch - doch was?
von einer Kundin/einem Kunden am 05.04.2011

Vegetarier kennt man, von Veganern hat man schon gehört und Frutaristen .. Wie bitte? Frutaristen? Was auch immer die tun, ich kenn sie nicht und wills auch nicht wissen, oder doch? Karen Duve hat all diese Stadien menschliche Ernährungsweisen selbst durchlebt und erfahren. Daran läßt sie den Leser teilhaben. Es... Vegetarier kennt man, von Veganern hat man schon gehört und Frutaristen .. Wie bitte? Frutaristen? Was auch immer die tun, ich kenn sie nicht und wills auch nicht wissen, oder doch? Karen Duve hat all diese Stadien menschliche Ernährungsweisen selbst durchlebt und erfahren. Daran läßt sie den Leser teilhaben. Es geht im Kern um das Verhältnis Mensch - Tier. Diese wird in Deutschland schon im Grundgesetz Artikel 20a geregelt. Seit 2002 hat er folgenden Wortlaut: „Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmässigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Massgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung.“ "und die Tiere" steht geschrieben, doch ist dies vereinbar mit Massentierhaltung, gestiegenem Fleischkonsum, ungesunder Lebensweise, Legebatterien und dem Keulen von kranken Tierbeständen. Es ist ein Buch, daß von einer Selbsterfahrung ausgehend das Dilemma einer Wohlstandsgesellschaft mit ethisch hohem Anspruch aufzeigt. Die Autorin sagt nicht: "Iss kein Fleisch!" - sie fragt: "Wie lebst Du?" Dieser Fragestellung legt sie Analysen, Zahlen, Statistiken und Widersprüche in diesen zu Grunde. Diese Buch zeigt die Abgründe von Massentierhaltung, dem damit verbundenen Niedriglohsektor, den Arbeitsbedingungen der Lohnarbeiter, den Zuständen der "Lebensqualität" von Schwein, Rind und Huhn. Die Konsequenzen die jeder selbst aus diesem Buch zieht, seien ihm selbst überlassen. Doch jeder danach bewußter Lebende trägt ein Stück bei zur Verbesserung des Verhältnisses von Mensch und Tier.

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1 0
Anständig essen
von einer Kundin/einem Kunden am 06.03.2011

Mit erfrischender Aufrichtigkeit erzählt Karen Duve von ihrem Selbstversuch zuerst vegetarisch, später vegan, und zum Schluss sogar frutarisch zu leben. Besonders erschütternd sind die aufgezeigten Zustände in der konventionellen Massentierhaltung, aber leider auch im Biobetrieb! Mein Resümee des Buches: Welche Ernährung kann ich verantworten, auf Kosten... Mit erfrischender Aufrichtigkeit erzählt Karen Duve von ihrem Selbstversuch zuerst vegetarisch, später vegan, und zum Schluss sogar frutarisch zu leben. Besonders erschütternd sind die aufgezeigten Zustände in der konventionellen Massentierhaltung, aber leider auch im Biobetrieb! Mein Resümee des Buches: Welche Ernährung kann ich verantworten, auf Kosten anderer Lebewesen?

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1 0
informativ und unterhaltend
von einer Kundin/einem Kunden aus Bern am 19.01.2011

ich habe für tier-im-fokus.ch (tif) eine ausführliche Rezension geschrieben: http://www.tier-im-fokus.ch/rezension/duve/

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1 0
Anständig essen
von einer Kundin/einem Kunden am 28.03.2012

In einem Selbstversuch testet Karen Duve die verschiedenste Ernährungsweisen, wie z.B. biologisch, frutisitsch oder vegetarisch und zeigt dabei auch schonunglos die entsprechenden Probleme. Zählte bisher Grillhännchen zu ihren Lieblingsgerichten, setzt sie sich nun mit Massentierhaltung und deren Konsequenzen auseinander. Ohne belehrend zu sein, gibt sie Denkanstöße zu einem der wichtigesten Themen... In einem Selbstversuch testet Karen Duve die verschiedenste Ernährungsweisen, wie z.B. biologisch, frutisitsch oder vegetarisch und zeigt dabei auch schonunglos die entsprechenden Probleme. Zählte bisher Grillhännchen zu ihren Lieblingsgerichten, setzt sie sich nun mit Massentierhaltung und deren Konsequenzen auseinander. Ohne belehrend zu sein, gibt sie Denkanstöße zu einem der wichtigesten Themen unseres Leben: die richtige Ernährung. Ein Satz, der sich besonders in meinem Kopf festgesetzt hat: "Es gibt kein Fleisch von glücklichen Tieren, nur von toten Tieren." Ein Buch, welches viele Fragen aufwirft und etwas verändert.

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Wunderbar geschrieben und voller Tatsachen
von Daniela aus Saarland am 10.11.2011

Mit wenig guten Erwartungen bin ich an dieses Buch herangegangen und wurde positiv überrascht. Es ist leicht ironisch geschrieben, wunderbar lebensnah und nie langweilig. Viele bittere Tatsachen sind unbewertet und werden nur berichtet so dass dem Leser glücklicherweise keine Meinung aufgedrängt wird. Es ist ein Tatsachenbericht und eine Biografie... Mit wenig guten Erwartungen bin ich an dieses Buch herangegangen und wurde positiv überrascht. Es ist leicht ironisch geschrieben, wunderbar lebensnah und nie langweilig. Viele bittere Tatsachen sind unbewertet und werden nur berichtet so dass dem Leser glücklicherweise keine Meinung aufgedrängt wird. Es ist ein Tatsachenbericht und eine Biografie einer Lebensphase (etwa 1 Jahr) über die Möglichkeiten und Erfahrungen der Ernährungsänderung in der heutigen Zeit. Ich fand es sehr sehr lesenswert und finde, dass jeder sich damit auseinander setzen sollte. (Was man dann daraus macht, bleibt - logisch- jedem selbst überlassen.)

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Anständig essen. Ein Selbstversuch.
von Gisela Busemann aus Leer (Ostfriesland) am 18.06.2011

Wir brauchen nicht so fortzuleben, wie wir gestern gelebt haben. Machen wir uns von dieser Anschauung los, und tausend Möglichkeiten laden uns zu neuem Leben ein. Christian Morgenstern. Die Autorin Karen Duve hat sich in ihrem Buch „Anständig essen“ die Frage gestellt,Wie viel gönne ich mir auf Kosten anderer? Und was sind wir bereit... Wir brauchen nicht so fortzuleben, wie wir gestern gelebt haben. Machen wir uns von dieser Anschauung los, und tausend Möglichkeiten laden uns zu neuem Leben ein. Christian Morgenstern. Die Autorin Karen Duve hat sich in ihrem Buch „Anständig essen“ die Frage gestellt,Wie viel gönne ich mir auf Kosten anderer? Und was sind wir bereit aus Rücksicht auf unsere Mitlebewesen zu opfern? Nach Beendigung der Lektüre habe auch ich meine Essgewohnheiten überdacht und bin zu dem Ergebnis gekommen, einige Dinge grundlegend zu ändern. Erster Grundsatz, kein Fleisch mehr aus Massentierhaltungen. Die Tiere werden auf grausame Weise gehalten, nicht selten gequält und auf barbarische Weise getötet. Und da es ja meines Erachtens kein Fleisch von glücklichen Tieren, nur von toten, werde ich persönlich dazu beitragen, dass kein Tier mehr für meine Bedürfnisse sterben muss. Wer seine alt eingefahrenen Gewohnheiten ändern möchte, für den ist das Buch ein Muss.

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Überzeugend
von einer Kundin/einem Kunden am 17.06.2011

Ich bin schon seit einiger Zeit Vegetarier. Aber wenn ich das nicht schon gewesen wäre, hätte dieses Buch mich ohne Zweifel dazu gebracht. Auf sehr überzeugende Weise erzählt Karen Duve über ihre Selbstversuche in Sachen Ernährungs- und Lebensweisen. Sie redet sich selbst und ihre Leser ins Gewissen, unterbaut mit... Ich bin schon seit einiger Zeit Vegetarier. Aber wenn ich das nicht schon gewesen wäre, hätte dieses Buch mich ohne Zweifel dazu gebracht. Auf sehr überzeugende Weise erzählt Karen Duve über ihre Selbstversuche in Sachen Ernährungs- und Lebensweisen. Sie redet sich selbst und ihre Leser ins Gewissen, unterbaut mit manchmal sehr konfrontierenden Hintergründen. Auch wenn ich einiges schon wusste, habe ich doch vieles dazu gelernt. Darum werde auch ich in Zukunft noch bewusster mit meiner Ernährung umgehen und so manches in meiner Lebensweise überdenken. Ein wichtiges Buch in einer Zeit, wo wir in Sachen Respekt für unsere Erde, ihre Bewohner und damit für die Umwelt hoffentlich noch etwas bewegen können.

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Regt zum Denken an
von Verena Thye aus Rheine am 25.02.2011

Karen Duve schildert in diesem Buch auf unterhaltsame Art ihren Versuch, sich so korrekt wie möglich zu ernähren. Anfänglich ernährt sie sich von Bio-Kost, geht dann über zum Vegetarismus, ernährt sich schließlich vegan und probiert dann noch den eher unbekannten Fruktarismus aus. Dabei schildert die Autorin immer sehr ehrlich... Karen Duve schildert in diesem Buch auf unterhaltsame Art ihren Versuch, sich so korrekt wie möglich zu ernähren. Anfänglich ernährt sie sich von Bio-Kost, geht dann über zum Vegetarismus, ernährt sich schließlich vegan und probiert dann noch den eher unbekannten Fruktarismus aus. Dabei schildert die Autorin immer sehr ehrlich und humorvoll ihren neuen Alltag, ohne den moralischen Zeigefinger zu erheben und stößt dennoch zum Denken über Massentierhaltung und Co. an.

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Ethik und Essen unterhaltsam näher gebracht
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Bücher über Ernährung liegen im Trend, immer mehr Menschen überlegen, welche Auswirkungen ihr Kaufverhalten hat. Ein wertvoller Beitrag zu diesem Thema ist "Anständig Essen" von Karen Duve. Im Plauderton erzählt sie von ihrem Selbstversuch, lässt den Leser teilhaben an den Fragen und Problemen die auftauchen und stellt kritische Fragen... Bücher über Ernährung liegen im Trend, immer mehr Menschen überlegen, welche Auswirkungen ihr Kaufverhalten hat. Ein wertvoller Beitrag zu diesem Thema ist "Anständig Essen" von Karen Duve. Im Plauderton erzählt sie von ihrem Selbstversuch, lässt den Leser teilhaben an den Fragen und Problemen die auftauchen und stellt kritische Fragen an die eigene Bequemlichkeit. Witzig, unterhaltsam und unbequem-ein tolles Buch!

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Lesenswert!
von Marina Konrad aus Bayreuth am 16.02.2011

Selbstkritisch, aber dennoch sympathisch, lässt uns Karen Duve an ihren Essensexperimenten teilhaben. Gerade die Mischung aus objektiven Recherchen und persönlichen Erfahrungen machen dieses Buch so lesenswert.

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So unterhaltsam kann Aufklärung sein!
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Karen Duve hat mit ihrem Buch ein wertvollen Beitrag dazu geleistet das immer mehr Menschen darüber nachdenken was es bedeutet sich heutzutage ethisch und anständig zu ernähren. Klug, humorvoll und nachvollziehbar argumentierend ist dieses Buch ein Muss für jeden der etwas ändern will. Dabei bleibt sie in ihren Schilderungen... Karen Duve hat mit ihrem Buch ein wertvollen Beitrag dazu geleistet das immer mehr Menschen darüber nachdenken was es bedeutet sich heutzutage ethisch und anständig zu ernähren. Klug, humorvoll und nachvollziehbar argumentierend ist dieses Buch ein Muss für jeden der etwas ändern will. Dabei bleibt sie in ihren Schilderungen nah an uns und unserem Alltag, weiß, und erzählt aus ihren eigenen Erfahrungen heraus, das manche Veränderungen nicht immer einfach sind, aber zeigt uns gleichzeitig Wege und Möglichkeiten eben diese anzupacken. Danke Karen Duve!!!

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Guten Appetit!?
von Brigitte Bouman-Mengering aus Lingen (Ems) am 11.02.2011

Wer sich irgendwann doch einmal die Frage stellt,was eigentlich Essen bedeutet und woher es kommt,sollte unbedingt zu diesem Buch greifen.Ohne erhobenen Zeigefinger erfahren wir so manches über unser Essen.Vieles haben wir ja bereits gewusst und doch hat es uns noch nicht den Appetit vergehen lassen.Auf eine sehr unaufgeregte Weise... Wer sich irgendwann doch einmal die Frage stellt,was eigentlich Essen bedeutet und woher es kommt,sollte unbedingt zu diesem Buch greifen.Ohne erhobenen Zeigefinger erfahren wir so manches über unser Essen.Vieles haben wir ja bereits gewusst und doch hat es uns noch nicht den Appetit vergehen lassen.Auf eine sehr unaufgeregte Weise begleiten wir Karin Duve auf ihrer Tour durch unsere Essgewohnheiten.Amüsant und sehr nachdenklich machend.

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Ein gelungener Selbstversuch
von einer Kundin/einem Kunden am 07.02.2011

Karen Duve schrieb mit ihrem Selbstversuch ein Sachbuch, das sich wie ein Roman liest. Unterhaltsam schildert sie ihre ersten Erfahrungen mit Bio-Produkten, um danach anfangs vegetarisch, anschließend vegan und zum Schluss auch noch frutarisch zu Leben. Schnell wird klar, dass es sich dabei nicht nur allein um die Nahrung... Karen Duve schrieb mit ihrem Selbstversuch ein Sachbuch, das sich wie ein Roman liest. Unterhaltsam schildert sie ihre ersten Erfahrungen mit Bio-Produkten, um danach anfangs vegetarisch, anschließend vegan und zum Schluss auch noch frutarisch zu Leben. Schnell wird klar, dass es sich dabei nicht nur allein um die Nahrung handelt, sondern um verschiedene Lebensphilosophien. Ohne viele Zahlen und Statistiken geht sie auf Themen wie z.B. Massentierhaltung, Klimawandel, Tierversuche und Schlachthöfe ein. Auch die „glücklichen artgerecht gehaltenen“ Nutztiere werden unter die Lupe genommen. Denn auch diese sollen für uns sterben... Ein Buch, das zum Nachdenken anregt und trotzdem leicht zu lesen ist.

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Anständig essen
von einer Kundin/einem Kunden am 11.01.2011

Karen Duve hat einen Selbstversuch gestartet und das ganze in ihrem neuen Buch dokumentiert. Auf der Suche nach einer ethischen und anständigen Lebensweise hat sie sich beginnend mit Bio-Lebensmitteln zunächst vegetarisch, danach vegan und schließlich nur noch frutarisch ernährt. Sie erläutert ihre eigene Motivation, klärt über die momentanen Verhältnisse der... Karen Duve hat einen Selbstversuch gestartet und das ganze in ihrem neuen Buch dokumentiert. Auf der Suche nach einer ethischen und anständigen Lebensweise hat sie sich beginnend mit Bio-Lebensmitteln zunächst vegetarisch, danach vegan und schließlich nur noch frutarisch ernährt. Sie erläutert ihre eigene Motivation, klärt über die momentanen Verhältnisse der Massentierhaltung auf und zeigt, welche Philosophie hinter den jeweiligen Ernährungsarten steckt. Herausgekommen ist dabei ein ehrliches und gut geschriebenes Buch - lesenswert!

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