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Auentod / Kommissar Voss Bd.2

Der zweite Fall für Kommissar Voss

(18)
Die Sommerhitze flimmert über den Roggenfeldern, Graureiher staken durch das flache Wasser der Oderauen – und Kommissar Voss macht Urlaub in Polen. Mit Maja, der Pflegerin seiner Mutter. Doch während Voss sich noch an den Gedanken gewöhnen muss, dass sie jetzt vermutlich wirklich ein Paar sind, ist Maja plötzlich verschwunden. Kurze Zeit später stürzt im brandenburgischen Bad Freienwalde ein Softwareentwickler vom Baugerüst seiner Villa und stirbt. Was zunächst wie ein Unfall aussieht, entpuppt sich als ein Fall, der alle Gewissheiten infrage stellt, sogar die Liebe. Auf der Suche nach der Frau, die er zu kennen glaubte, wird Maja für Voss immer mehr zu einer Fremden. Ist sie in kriminelle Machenschaften verwickelt? Ist sie überhaupt, wer sie zu sein vorgibt? Und warum führen ihre Spuren ausgerechnet zu dem Toten in Bad Freienwalde? Ein rasanter und packender Krimi, in dem es um die Geschichte und die verwunschene Landschaft des Oderbruchs geht, in dem ein zwielichtiger Strassencowboy auftaucht, der sich mitunter als echter Freund erweist, und in dem sich die Frage stellt, warum man die wichtigen Dinge im Leben immer erst dann begreift, wenn es fast schon zu spät ist.
Rezension
"Mit diesem Buch kann man eine S-Bahn-Station zu weit fahren und, endlich zu Hause, die Suppe überkochen lassen." Neues Deutschland 20160114
Portrait

Maxim Leo wurde 1970 in Ost-Berlin geboren, ist gelernter Chemielaborant, studierte Politikwissenschaften, wurde Journalist. Er arbeitet als Reporter bei der Berliner Zeitung, schreibt mit Jochen-Martin Gutsch Bestseller über sprechende Männer und ausserdem Drehbücher für den »Tatort«. 2006 erhielt er den Theodor-Wolff-Preis. Für sein autobiographisches Buch Haltet euer Herz bereit wurde er 2011 mit dem Europäischen Buchpreis ausgezeichnet. 2014 erschien sein Krimi Waidmannstod. Ein Fall für Kommissar Voss. Maxim Leo lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Berlin.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 10.09.2015
Serie Kommissar Voss 2
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-04829-2
Reihe Kommissar Voss ermittelt 2
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 222/125/30 mm
Gewicht 440
Buch (Paperback)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
18 Bewertungen
Übersicht
10
5
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Auentod
von einer Kundin/einem Kunden aus Mönchengladbach am 27.05.2016

Der Krimi beginnt mit einer kurzen Rückblende von Kommissar Voss während seines morgendlichen Jogginglaufs auf die letzten Wochen, in denen er eine Beziehung zu Maja, der polnischen Pflegekraft seine Mutter, begonnen hat. Diese Beziehung hat ihn nun zu einer Hochzeit nach Polen geführt und zu der ersten gemeinsamen Reise... Der Krimi beginnt mit einer kurzen Rückblende von Kommissar Voss während seines morgendlichen Jogginglaufs auf die letzten Wochen, in denen er eine Beziehung zu Maja, der polnischen Pflegekraft seine Mutter, begonnen hat. Diese Beziehung hat ihn nun zu einer Hochzeit nach Polen geführt und zu der ersten gemeinsamen Reise mit Maja überhaupt. Als Voss vom Joggen zurückkommt, ist Maja verschwunden, wie sich später herausstellt, wurde sie entführt. Da Voss im Zimmer von Maja eine Waffe findet, mit welcher ein deutscher Polizist erschossen wurde, möchte er erst selber herausfinden, wie Maja zu dieser Waffe gekommen ist, ehe er sich der polnischen Polizistin Agnieszka anvertraut. Er beginnt selber zu ermitteln, und auch als er seinen Urlaub beenden muß, da in Deutschland eine Leiche aufgefunden wird, ermittelt er weiterhin parallel in Polen. Im Läufe der Handlung stellt sich heraus, das die beiden Fälle miteinander zusammenhängen. Voss vertraut dem ehemaligen Polizisten und heutigem Kriminellen Zydan mehr als den Kollegen und agiert selber am Rande der Legalität. Dem Autor ist ein spannender, gut konstruierter nd schlussiger Krimi gelungen, welcher sich gut lesen läßt. Die Unterteilung de einzelnen Kapitel ermöglicht es, den Krimi auch mal zur Seite zu legen, ohne einen Handlungsstrang zu unterbrechen und die agierenden Personen sind gut beschrieben. Das Cover greift die Stimmung am Umschlagplatz der gestohlenen Autos schön auf und kann auch als Sinnbild für die polnische Seele von Voss gelten.

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toller zweiter Fall
von einer Kundin/einem Kunden aus Ansbach am 19.11.2015

Maxim Leo - Auentod Der zweite Teil der Krimireihe mit Daniel Voss, der sich als Chef der Mordkommission in seinen neuen Leben mit seiner Maja immer wohler fühlt, auch wenn die Beziehung eher heimlich ausgelebt wird, hat mir wie erwartet wieder super gefallen. Endlich könnte sein Leben so perfekt sein, weil... Maxim Leo - Auentod Der zweite Teil der Krimireihe mit Daniel Voss, der sich als Chef der Mordkommission in seinen neuen Leben mit seiner Maja immer wohler fühlt, auch wenn die Beziehung eher heimlich ausgelebt wird, hat mir wie erwartet wieder super gefallen. Endlich könnte sein Leben so perfekt sein, weil er mit seiner Maja wirklich glücklich ist, wenn dann nicht plötzlich seine Maja vor seinen Augen entführt werden würde. Natürlich dann auch noch in ihrer Heimat in Polen, wo sie auf einer Hochzeit zusammen waren. Die erste gemeinsame Reise, die so abrupt endet und Daniel ermittelt teilweise sogar mehr oder weniger in Polen, da er hier gar keine Befugnisse hat. Er kann nicht einfach nichts tun und nach Hause fahren und nach und nach deckt er mehr Geheimnisse aus Majas Vergangenheit auf, die ihn natürlich auch ziemlich zweifeln lassen und immer mehr merkt er, das er Maja eigentlich gar nicht richtig kennt. Der erste Teil "Waidmannstod" hat mir wirklich sehr gut gefallen, auch wenn er wirklich ein eher ruhiger Krimi war. Doch mit "Auentod" hat mich Maxim Leo wirklich überzeugt und er hat so einen tollen Schreibstil, man kann gar nicht mehr aufhören zu lesen. Daniel Voss ist ein wirklich liebenswürdiger Protagonist, der mit seinen Stärken und Schwächen dem Leser so echt erscheint, man muss ihn einfach lieben. Der Fall ist jetzt nicht wirklich übermäßig spannend, aber durch die richtige Portion Humor an den richtigen Stellen, die einen wirklich zum schmunzeln bringen, braucht er auch gar nicht mehr Spannung. Die Geschichte konnte mich von Anfang an gut unterhalten und ich habe nichts vermisst, einer mit der überzeugendsten Krimis die ich dieses Jahr gelesen habe. Ich würde mich freuen noch viel mehr von ihm zu lesen und kann diesen Krimi wirklich jeden empfehlen, der auch mal etwas ruhigeres mit der richtigen Portion Humor zu schätzen weiß.

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Atmosphärisch dicht und in der Charakterisierung gut getroffen
von Michael Lehmann-Pape am 20.10.2015

Es ist bereits ein gute Entscheidung Maxim Leos, seinen Kommissar Voss im elterlichen Haus in diesem eher abseitigem Dorf Sternekop im Grenzland zwischen Deutschland und Polen zu Hause sein zu lassen. Einer, der das Elternhaus, wie es normal ist, verlassen hatte, Der aufgrund der Pflegebedürftigkeit seiner Mutter das Kinderzimmer wieder... Es ist bereits ein gute Entscheidung Maxim Leos, seinen Kommissar Voss im elterlichen Haus in diesem eher abseitigem Dorf Sternekop im Grenzland zwischen Deutschland und Polen zu Hause sein zu lassen. Einer, der das Elternhaus, wie es normal ist, verlassen hatte, Der aufgrund der Pflegebedürftigkeit seiner Mutter das Kinderzimmer wieder bezogen hat, der als Ermittler schon „mitten in der Welt“ zu stehen hätte, der als private Person aber auch in der weiteren Charakterisierung der Person einfach „abseitig“ wirkt. Der vom modernen Leben, digitaler Technik und gar von der Liebe an sich wenig Ahnung zu haben scheint. Unsicher ist er sich, was seine Beziehung zur Pflegerin seiner Mutter, der Polin Maja, angeht. Mag kaum glauben, dass sich im elterlichen Haus etwas Ernsthaftes angebahnt hat. Genießt aber dennoch den Kurzurlaub mit seiner Maja in deren Heimat in Polen zwecks einer Einladung zu einer Hochzeit. Und muss dann feststellen, dass er wohl doch nichts über seine Freundin weiß. Nichts Genaues zumindest, denn deren plötzliches Verschwinden, umgehend als Entführung mit unklarem Hintergrund von ihm verbucht, wirft doch von Seite zu Seite mehr Fragen auf, als Voss lieb sein könnte. Unter der Hand ermittelt er im fremden Land weiter, bekommt von Maxim Leo einen kongenialen, gewitzten, findigen polnischen „Geschäftsmann“ an die Seite gestellt, taucht tiefer ein in die Welt der modernen Autoschieberei und hat, quasi wie nebenbei, in seiner Dienststelle in Bad Freienwalde noch ein Tötungsdelikt aufzuklären, was sich zum einen verwickelter als gedacht zeigen wird und zum anderen gar nicht so ferne von seinem „eigentlichen“ Fall, der Suche nach Maja, erweisen wird. Ermittlungen, in deren Verlauf es Maxim Leo hervorragend versteht, Besonderheiten der geographischen und politischen Landschaft dieser Grenzregion mit einfließen zu lassen. Die gewollte „Geschichtslosigkeit“ auf polnischer Seite, die räumliche Leere auf deutscher Grenzseite, die zaghaften menschlichen und kollegialen Verbindungen, die sich anbahnen, all das vermittelt in ruhiger Darstellung eine dichte und emotionale Atmosphäre im Buch. Dass die Fälle zudem immer wieder neue Wendungen erfahren, das neue Erkenntnisse zu neuen Bewertungen auch der beteiligten Personen führen (kann es sein, dass Maja ein Kind verschwiegen hat? Kann es sein, dass die Frau des toten Softwarentwicklers bei Weitem nicht nur Gärtnerin ist?), all das hält die innere Spannungskurve dieses ruhige und mit Tiefe verfassten Kriminalromans durchgehend lebendig, bis hin zum nicht unbedingt überraschenden, aber in sich stimmigen und logischem Ende.

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Die Oderauen
von Petti am 08.10.2015

Daniel Voss, Polizist im Osten Deutschlands,fährt mit seiner polnischen Freundin Maja nach Polen, auf eine Hochzeitsfeier. Am darauffolgenden Tag wird Maja entführt. Gleichzeitig wird Voss nach Deutschland zurück beordert, um den Tod des Informatikers Georg Kramer aufzuklären. Während der Ermittlungsarbeiten fährt er immer wieder nach Polen um nach Maja... Daniel Voss, Polizist im Osten Deutschlands,fährt mit seiner polnischen Freundin Maja nach Polen, auf eine Hochzeitsfeier. Am darauffolgenden Tag wird Maja entführt. Gleichzeitig wird Voss nach Deutschland zurück beordert, um den Tod des Informatikers Georg Kramer aufzuklären. Während der Ermittlungsarbeiten fährt er immer wieder nach Polen um nach Maja zu suchen. Nach und Nach findet er heraus dass beide Fälle zusammenhängen. Dies war mein erstes Buch von Maxim Leo, ich kannte den Autor vorher nicht. Er schreibt hier ein Krimi ganz nach meinem Geschmack. Leo beschreibt sehr gut die immer noch herrschenden Vorurteile zwischen Deutschland und Polen. Desweiteren wird die Landschaft rund um das Deutsch-Polnische Grenzgebiet sehr gut beschrieben. Aber dabei wird keinesfalls der eigentliche Krimi, mit seinem Tathergang vergessen. Auch die Charaktere werden sehr natürlich dargestellt. Es gibt keine Überhelden oder sonstige überzogenen Figuren. Diese Geschehnisse könnten durchaus im wahren Leben so passieren. Die Spannung blieb im kompletten Buch erhalten. Dieser Schreibstil gefällt mir sehr gut. Das wird bestimmt nicht das letzte Buch dieses Autors sein.

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Falsches Spiel
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberursel am 02.10.2015

Kommissar Daniel Voss verbringt mit Maja, der polnischen Pflegerin seiner kranken Mutter, ein paar Tage in Polen bei der Hochzeit einer Freundin. Am nächsten Morgen ist Maja plötzlich verschwunden, vermutlich entführt. Bei der polnischen Polizei muss Voss erkennen das er sich selbt über seine Beziehung mit Maja nicht im... Kommissar Daniel Voss verbringt mit Maja, der polnischen Pflegerin seiner kranken Mutter, ein paar Tage in Polen bei der Hochzeit einer Freundin. Am nächsten Morgen ist Maja plötzlich verschwunden, vermutlich entführt. Bei der polnischen Polizei muss Voss erkennen das er sich selbt über seine Beziehung mit Maja nicht im klaren ist und er auch Majas Familienverhältnisse nicht kennt. Als er bei der Durchsuchung ihres Zimmers auch noch eine Polizei Waffe findet ist er vollends verwirrt. Gleichzeitig wird sein kriminalistischer Spürsinn auch in Deutschland gefragt. Ein Softwareentwickler ist von einem Baugerüst gestürzt. Nachdem man zunächst von einem Unfall ausging, wird bald klar, dass es offensichtlich Mord war und er nebenbei Programme zum Knacken der Wegfahrsperre in Autos geschrieben hat. Trotz der Ermittlungsarbeit in Deutschland kann Voss es nicht lassen immer mal wieder auf die andere Seite der Oder zu fahren um auf der Suche nach Maja mitzuhelfen. Gemeinsam mit einem polnischen Autohändler muss er erkennen, dass Maja ein falsches Spiel gespielt hat und tief in die Machenschaften einer Autoschieber Bande verstrickt ist. So unaufgeregt Voss bei den Ermittlungen ist, so ruhig ist der Schreibstil bis es zum Ende hin rasant spannend wird. In kurzen knappen Sätzen erfährt man neben dem Kriminalfall einiges über das Leben im Grenzland von Deutschland und Polen und die Landschaften der Mark Brandenburg die schon Fontane begeistert hat und die einzigartige Landschaft der Oderauen. Trotz allem kommt die Spannung nicht zu kurz und bleibt die ganze Zeit hoch. Ich bin gespannt auf weitere Fälle mit Kommissar Voss in diesem mir unbekanntenTeil von Deutschland.

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Spannend und interessant
von Mercado am 22.09.2015

Die Sommerhitze flimmert über den Roggenfeldern, Graureiher staken durch das flache Wasser der Oderauen – und Kommissar Voss macht Urlaub in Polen. Mit Maja, der Pflegerin seiner Mutter. Doch während Voss sich noch an den Gedanken gewöhnen muss, dass sie jetzt vermutlich wirklich ein Paar sind, ist Maja plötzlich... Die Sommerhitze flimmert über den Roggenfeldern, Graureiher staken durch das flache Wasser der Oderauen – und Kommissar Voss macht Urlaub in Polen. Mit Maja, der Pflegerin seiner Mutter. Doch während Voss sich noch an den Gedanken gewöhnen muss, dass sie jetzt vermutlich wirklich ein Paar sind, ist Maja plötzlich verschwunden. Kurze Zeit später stürzt im brandenburgischen Bad Freienwalde ein Softwareentwickler vom Baugerüst seiner Villa und stirbt. Was zunächst wie ein Unfall aussieht, entpuppt sich als ein Fall, der alle Gewissheiten infrage stellt, sogar die Liebe. Auf der Suche nach der Frau, die er zu kennen glaubte, wird Maja für Voss immer mehr zu einer Fremden. Ist sie in kriminelle Machenschaften verwickelt? Ist sie überhaupt, wer sie zu sein vorgibt? Und warum führen ihre Spuren ausgerechnet zu dem Toten in Bad Freienwalde? Ein rasanter und packender Krimi, in dem es um die Geschichte und die verwunschene Landschaft des Oderbruchs geht, in dem ein zwielichtiger Straßencowboy auftaucht, der sich mitunter als echter Freund erweist, und in dem sich die Frage stellt, warum man die wichtigen Dinge im Leben immer erst dann begreift, wenn es fast schon zu spät ist. Kommissar Daniel Voss reist mit seiner Freundin Maja zu einer Hochzeit in Polen. Doch plötzlich ist Maja verschwunden und es heißt, sie wurde entführt. Er hadert zuerst mit der polnischen Kommissarin und merkt bei ihren Fragen, wie wenig er eigentlich von Maja weiß. Dann wird ein toter Softwareentwickler gefunden. Voss findet bei seiner Suche nach Maja immer mehr über sie heraus, was er nicht für möglich gehalten hätte. Und auch bei den Ermittlungen zum Tod des Softwareentwicklers treten plötzlich Parallelen zu Maja auf. Kommissar Daniel Voss wird als eigenwilliger, zurückhaltender aber freundlicher Mensch mit seinen eigenen Ermittlungsmethoden dargestellt. Er war mir auf Anhieb sympathisch. Man fühlt mit ihm mit und kann sich gut in ihn hineinversetzen. Die Ort- und Landschaften werden so ausführlich und bildhaft beschrieben, hinzukommen sogar noch geschichtliche Informationen über die Gegend im deutsch-polnischen Grenzgebiet, was ich als sehr bereichernd und interessant empfand. Den Vorgängerband „Waidmannstod“ hatte ich nicht gelesen, was aber keinen Nachteil ausmachte. Ich kam Dank des tollen, klaren und flüssigen Schreibstils des Autors schnell in die Geschichte hinein und konnte mir einen guten Überblick über die Personen machen. Maxim Leo hat mit „Autentod“ einen spannenden und fesselnden Krimi erstellt, bei dem auch Humor nicht fehlt. Spannung war über die ganze Zeit vorhanden, man konnte zwischendurch schmunzeln und durch die bildhafte und ausführliche Darstellung mit geschichtlichen Hintergründen der Ort- und Landschaften war man mittendrin im Geschehen und direkt vor Ort. In diesem Krimi ist alles eingebunden, was ein guter Krimi für mich haben sollte. Spannung, Humor, private Details des Ermittlers und bis zum Schluss mitfiebern, wer der Täter ist. Einfach klasse. Auf jeden Fall weiterzuempfehlen.

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Achtung - Suchtgefahr!
von einer Kundin/einem Kunden aus Rostock am 20.09.2015

Dieses Buch handelt vom zweiten großen Fall von Kommissar Daniel Voss. Dieser trifft ihn allerdings nicht nur beruflich sondern auch privat. Denn Maja, die Altenpflegerin und eventuell baldige Freundin, wird auf einer polnischen Hochzeit entführt. Kommissar Voss bemerkt schnell, dass es eine Verbindung zu dem Toten in Bad Freienwalde... Dieses Buch handelt vom zweiten großen Fall von Kommissar Daniel Voss. Dieser trifft ihn allerdings nicht nur beruflich sondern auch privat. Denn Maja, die Altenpflegerin und eventuell baldige Freundin, wird auf einer polnischen Hochzeit entführt. Kommissar Voss bemerkt schnell, dass es eine Verbindung zu dem Toten in Bad Freienwalde geben muss. Maja hat in der Beziehung zu Daniel immer ein großes Geheimnis um ihre Vergangenheit gemacht, sodass er nun auf eigene Faust recherchieren muss, warum sie entführt wurde und in wie weit sie mit kriminellen Machenschaften zu tun hat. Dabei stößt er auf einen Mann, der ihm auf der polnischen Seite der Oder weiterhilft und riskiert nicht nur sein Beruf sondern auch sein Leben. Alles um die Liebe seines Lebens wieder zu finden. Doch ist es noch die Frau, die er zu kennen glaubt? Auch wenn man, so wie ich, den ersten Teil nicht gelesen hat, ist es kein Problem in den Krimi rein zukommen. Er liest sich unheimlich spannend, sodass das Buch schnell ausgelesen war. Neben der Spannung kommen ab und an noch ein paar kleine Lacher zum Vorschein, die auf den Humor von Daniel Voss zurück zu führen sind und einen zwischen der Spannung noch mal durchatmen lassen - „Leider haben die meisten Mörder die dumme Angewohnheit, sich irgendwo da draußen herumzutreiben, anstatt hier in meinem Büro ein schriftliches Geständnis mit zwei Durchschlägen abzuliefern“. Zusammengefasst: ein unheimlich spannender Krimi, den ich nur jeden ans Herz legen kann. Selten solch ein gutes Buch in der Hand gehabt. Deswegen bekommt Auentod von mir volle Punktzahl und das Versprechen, dass ich mir sofort den ersten Teil bestelle und lese!

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Kommissar Daniel Voss zwischen zwei Fällen
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 20.09.2015

Das ist der zweite Fall für Kommissar Daniel Voss. Den ersten Band habe ich leider nicht gelesen, aber dieser Teil ist absolut unabhängig vom Ersten und man ist sofort im Geschehen. Kommissar Voss wird mit seiner Freundin Maja, eigentlich die Pflegerin von Voss' Mutter, auf eine Hochzeit nach Polen eingeladen.... Das ist der zweite Fall für Kommissar Daniel Voss. Den ersten Band habe ich leider nicht gelesen, aber dieser Teil ist absolut unabhängig vom Ersten und man ist sofort im Geschehen. Kommissar Voss wird mit seiner Freundin Maja, eigentlich die Pflegerin von Voss' Mutter, auf eine Hochzeit nach Polen eingeladen. Doch dort wird sie plötzlich entführt. Kommissar Voss lässt nichts unversucht, Maja wiederzufinden. Doch im Laufe der Ermittlungen, die er in Polen eigentlich gar nicht durchführen darf, merkt er, dass er eigentlich gar nichts über Maja weiß und lässt ihn zwischendrin stark an der Freundschaft zweifeln. Gleichzeitig muss er daheim in Bad Freienwalde einen merkwürdigen Tod eines Software-Entwicklers aufklären. Beide Fälle verlangen ihm alles ab... Der Schreibstil ist sehr flüssig und sehr gut zu lesen. Von Anfang an kommt Spannung auf und diese zieht sich bis zum Ende durch. Sehr gut gelungen. Die verschiedenen Orte werden sehr gut beschrieben. Auch die Dialoge haben Pfiff und sind teilweise witzig. Es kommt also nicht nur Spannung auf, sondern ist auch sehr unterhaltsam. Wenn der dritte Teil kommt, bin ich gern dabei, auch diesen zu lesen. Das Buch kann ich nur weiterempfehlen.

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Kommissar Voss in Nöten
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am Main am 19.09.2015

Das Cover ist gut gewählt und paßt zum Inhalt. Kommissar Voss verweilt gerne in den Oderauen, um die einheimischen Vögel zu beobachten. Dies ist sein großes Hobby. Nun muß er aber in zwei Fällen ermitteln, so daß ihm hierzu wenig Zeit bleibt. Er ist mit Maja, der polnischen Pflegerin... Das Cover ist gut gewählt und paßt zum Inhalt. Kommissar Voss verweilt gerne in den Oderauen, um die einheimischen Vögel zu beobachten. Dies ist sein großes Hobby. Nun muß er aber in zwei Fällen ermitteln, so daß ihm hierzu wenig Zeit bleibt. Er ist mit Maja, der polnischen Pflegerin seiner Mutter, in deren Heimatdorf in Polen gefahren, um an einer Hochzeit teilzunehmen. Am nächsten Morgen wird Maja entführt. Obwohl Maja nun schon ziemlich lange die Pflege seiner Mutter übernommen hat und Daniel und Maja inzwischen ein Paar sind, kann er der ermittelnden Kommissarin in Polen fast nichts über Maja erzählen. Er weiß nicht einmal deren Nachnamen und schon gar nichts über ihre Familie.Obwohl die polnische Kommissarin sich jegliche Einmischung in ihre Ermittlungen verbittet, versucht Daniel auf eigene Faust alles, um Maja zu finden, wobei er viele Dinge erfährt, die ihm nicht gefallen. Zur gleichen Zeit erhält er einen Anruf aus seinem Kommissariat, daß ein Software-Entwickler aus Bad Freienwalde durch einen Sturz vom Baugerüst an seinem Haus tödlich verunglückt ist. Nun muß er klären, ob es sich um einen Unfall oder Mord handelt. Die Aussagen der Ehefrau sind mehr als verwirrend. Die Spuren führen zu einer Autoschieberbande, die gestohlene Autos von Deutschland nach Polen überführt. Voss ermittelt sowohl in Polen als auch in Sternekop und hat lange Zeit keine Ahnung, daß alle Fälle in einem Zusammenhang stehen. Durch seine eigenwilligen Ermittlungsmethoden gerät er selbst in große Gefahr. Der Krimi ist spannend und gut geschrieben. Mir gefällt der Kommissar, der privat manchmal ein wenig begriffsstutzig, ermittlungstechnisch aber voll auf der Höhe ist und wenn es sein muß, sich auch in Gefahr begibt. Er läßt nicht locker, bis die Fälle restlos aufgeklärt sind, was dann auch in der vorliegenden Geschichte der Fall ist. Ich empfehle dieses Buch gerne weiter.

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Grenzgespräche
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 15.09.2015

Das Buch Auentod beschreibt den zweiten Fall des introvertierten, nachdenklichen Mordkommissars Daniel Voss. Eigentlich interessiert er sich ja mehr für die Oderauen, wo er interessante Vögel beobachten und die Stille genießen kann. Aber auch die polnische Pflegerin seiner Mutter zieht ihn in den Bann. Zwischen den beiden hat sich ein... Das Buch Auentod beschreibt den zweiten Fall des introvertierten, nachdenklichen Mordkommissars Daniel Voss. Eigentlich interessiert er sich ja mehr für die Oderauen, wo er interessante Vögel beobachten und die Stille genießen kann. Aber auch die polnische Pflegerin seiner Mutter zieht ihn in den Bann. Zwischen den beiden hat sich ein unkompliziertes Verhältnis entwickelt, eine Art Behaglichkeit errichtet. Doch als sie ihm einlädt, mit nach Polen zur Hochzeit ihrer besten Freundin mitzukommen, erwachen erste Zweifel in ihm, wie gut er Maja eigentlich kennt und wie verbunden er ihr wirklich sein will. Doch als sie entführt wird, gibt es für Daniel nur einen Gedanken: Er muss Maja retten! Da ist es für ihn nebensächlich, ob er auch in Polen ermitteln darf. Und der Fall, um den er sich berufsmäßig kümmern muss, ein Sturz von einem Baugerüst, passt nun so gar nicht ins Konzept. Allerdings gibt es da einige, die das anders sehen, die polnische Kommissarin oder sein Chef zum Beispiel. Und wurde Maja überhaupt entführt oder wollte sie einfach nur verschwinden? Da gibt es so einiges, das Herr Voss zu klären hat, nicht zuletzt sind auch seine Gedanken und Gefühle klärungsbedürftig. Gut, dass es in Polen auskunftsfreudige und verständnisvolle Menschen gibt…. Der Krimi ist für jeden zu empfehlen, der diese Art Bücher vor allem aufgrund interessanter Menschen und Geschichten liest, den psychologische Fragen interessieren. Auch das Thema Auto kommt nicht zu kurz. Die leise Melancholie, die dem Werk innewohnt, verstärkt den stimmigen Lesefluss noch zusätzlich. Die Sätze sind behutsam und treffend gesetzt. Und als kleine Zugabe regt das Buch auch dazu an, mal wieder die Oderregion zu besuchen. Was will man mehr?

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Manchmal ist Leben stärker als Mensch
von einer Kundin/einem Kunden am 14.03.2016

Autoknacker im geschichtsträchtigen Grenzgebiet, äußerste Brutalität, ein abgründiges Familiendrama, ein polnischer Auto-Sheriff und Philosoph, Saurierknochen, ein deutscher Hauptkommissar begeht Straftaten. Sogar die Liebe wird infrage gestellt. Oh, nein! Spruch: Junge Hunde beißen, um nicht gebissen zu werden. Frage: Und alte? Fazit: Diese blöde Arbeit verdirbt einem doch das Schönste... Autoknacker im geschichtsträchtigen Grenzgebiet, äußerste Brutalität, ein abgründiges Familiendrama, ein polnischer Auto-Sheriff und Philosoph, Saurierknochen, ein deutscher Hauptkommissar begeht Straftaten. Sogar die Liebe wird infrage gestellt. Oh, nein! Spruch: Junge Hunde beißen, um nicht gebissen zu werden. Frage: Und alte? Fazit: Diese blöde Arbeit verdirbt einem doch das Schönste am Leben.

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Deutsch-polnische Seele
von solveig am 14.02.2016

„Erst ist man blind, weil man die Wahrheit nicht kennt, und kennt man die Wahrheit, wünscht man sich, wieder blind zu sein.“ Diese bittere Erfahrung muss Kommissar Voss machen, als er mit der polnischen Pflegerin seiner Mutter und gleichzeitig Geliebten Maja einer Einladung zur Hochzeit in ihrer Heimat folgt. Doch... „Erst ist man blind, weil man die Wahrheit nicht kennt, und kennt man die Wahrheit, wünscht man sich, wieder blind zu sein.“ Diese bittere Erfahrung muss Kommissar Voss machen, als er mit der polnischen Pflegerin seiner Mutter und gleichzeitig Geliebten Maja einer Einladung zur Hochzeit in ihrer Heimat folgt. Doch in Cedynia, nicht weit von Voss´ Heimatort Sternekorp entfernt, wird seine Freundin von Unbekannten entführt. Unabhängig von der polnischen Kripo macht sich auch Voss auf die Suche nach Maja und wird mit erstaunlichen Informationen über sie konfrontiert, die ihn sehr bestürzen. Ihn beschleicht zunehmend das mulmige Gefühl, es mit einer völlig Fremden zu tun zu haben. Da muss er seinen Kurzurlaub abbrechen, um einen dringenden Fall im heimatlichen Bad Freienwalde aufzuklären: Der tödliche Sturz eines Informatikers vonm Baugerüst seines Hauses gibt Rätsel auf. So findet sich Voss in zwei Fälle involviert, die rein beruflichen Ermittlungen in der Mark Brandenburg halten ihn in Atem und zusätzlich seine inoffizielle Suche nach Maja. Doch da gibt es unschöne private Verwicklungen … In ruhigem, stetigem Ton erzählt Maxim Leo von den verzwickten Ermittlungen und der eigenwilligen Arbeitsweise von Kommissar Daniel Voss. Mit diesem introvertierten Kommissar, einem Naturliebhaber und Freizeit-Ornithologen, seinen Zweifeln und Ängsten hat er eine authentische, glaubwürdige Figur geschaffen, deren Gedankenwelt und allmähliche charakterliche Wandlung der Leser gut nachvollziehen kann. Voss´ polnischer Gewährsmann beschreibt ihn gar als eine polnische Seele: „Eine sehnsüchtige, ein bisschen zerknitterte, leicht negative, furchtbar nostalgische und im Zweifelsfall äußerst kämpferische Seele.“ Packende Verfolgungsszenen wechseln mit eindrucksvollen Naturschilderungen im deutsch-polnischen Oder-Grenzgebiet. Flüssig geschrieben, dabei spannend und nicht ohne Humor räumt der Roman auch mit alten Vorurteilen auf. „Auentod“, Kommissar Voss´ zweiter Fall, bietet mehr als dreihundert Seiten spannende Unterhaltung. Und der Leser, am Schluss des Buches angekommen, hofft inständig auf neue Folgen mit diesem sympathischen Ermittler!

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Ermitteln über die Grenzen hinaus
von claudi-1963 aus Schwaben am 13.11.2015

Auenland ist der zweite Fall von Kommissar Voss, den es von Stuttgart wieder in seine Heimat nach Bad Freienwalde gezogen hat. Dort lebt er bei seiner betreuungsbedürftigen Mutter die von der polnischen Pflegerin Maja gut versorgt wird. Wie es so kommt hat aber auch Voss eine Auge auf Maja geworfen. Nun will... Auenland ist der zweite Fall von Kommissar Voss, den es von Stuttgart wieder in seine Heimat nach Bad Freienwalde gezogen hat. Dort lebt er bei seiner betreuungsbedürftigen Mutter die von der polnischen Pflegerin Maja gut versorgt wird. Wie es so kommt hat aber auch Voss eine Auge auf Maja geworfen. Nun will er eigentlich mit seiner heimlichen Liebe Maja zu einer Hochzeit nach Polen und dort ein paar Tage ausspannen. Doch leider ist Maja kurz nach dem Hochzeitsmorgen verschwunden und alles spricht am Anfang für eine Entführung. Kurz darauf erfährt er dann von seinem Kollegen das man einen toten Softwareentwickler gefunden hat. Und auf einmal pendelt Voss zwischen Polen und Brandenburg hin und her um zwei Fälle gleichzeitig zu lösen. Immer mehr verdichtet sich das Maja evtl. in kriminelle Machenschaften verwickelt ist, die im Autoschmuggelmilieu zu tun haben. Und auch der Tote in Brandenburg scheint wohl in der Autobranche gearbeitet zu haben. Und immer mehr kommen ihm Zweifel über seine Beziehung zu Maja, er merkt das er viel zu wenig von ihr zu wissen scheint als er gedacht hatte. Wo steckt Maja und was hat sie mit dieser ganzen Sache zu tun? Inwieweit steckt der Tote Softwareentwickler darin? Diese Fragen kann euch nur das Buch beantworten. Meine Meinung: Ich kannte bisher den Autor nicht und auch den ersten Band habe ich nicht gelesen. Aber ich muss sagen natürlich kann man keinen reißenden Thriller erwarten, den dann wird man sicher enttäuscht sein. Jedoch weiß Maxim Leo sehr wohl den Leser zu packen in dem er immer wieder die Handlung etwas auffrischt und das Buch somit auch sehr interessant hält. Der Schreibstil ist flüssig und auch die Handlung selber fand ich jetzt bis auch ein paar wenige Ausnahmen sehr gut. Man erfährt auch einiges von der Region dem Auenland,der polnischen Autoschiebebranche und über den Kommissar und sein Privatleben. Wer allerdings viel Action und Spannung liebt der wird sicher enttäuscht sein, den bis auf wenige Stellen wurde das eher flach gehalten. Und trotzdem hat mich das Buch gefesselt, weil immer was neues passiert und man dadurch wissen will wie es weitergeht. Zu viel Spannung würde auch zu der Person Voss gar nicht passen, weil ich ihn mir eher als Kopfmensch vorstellen konnte. Die Krimileser jedoch die gerne über Ermittlungsarbeit, privates Umfeld usw. mehr erfahren möchten werden das Buch lieben. Das Cover gefiel mir gleich am Anfang schon sehr gut, die warmen Farben und die Landschaft passen gut zum Titel und zur Geschichte. Von mir bekommt er wegen den minimalen Schwachpunkten 4 von 5 Sternen.

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Auentod
von raschke64 aus Dresden am 14.09.2015

Kommissar Voss ist ein paar Tage in Polen bei einer Hochzeit von Majas Verwandten. Eigentlich ist Maja „nur“ die Pflegerin seiner Mutter, doch inzwischen hat er mit ihr auch ein Verhältnis. Auch wenn er noch nicht richtig dazu steht. Kaum in Polen, erhält er einen Anruf seines Mitarbeiters, der... Kommissar Voss ist ein paar Tage in Polen bei einer Hochzeit von Majas Verwandten. Eigentlich ist Maja „nur“ die Pflegerin seiner Mutter, doch inzwischen hat er mit ihr auch ein Verhältnis. Auch wenn er noch nicht richtig dazu steht. Kaum in Polen, erhält er einen Anruf seines Mitarbeiters, der zu Hause einen Unfall vermeldet. Ein Softwareentwickler ist von einem Baugerüst gefallen und Voss meint, dass er sich darum nicht kümmern muss. Doch dann wird Maja entführt und auf der Suche nach ihr in Polen entdeckt Voss mehr und mehr, dass er von Maja so gut wie nichts weiß. Sie hat ein Kind, eine Pistole und scheint überhaupt in einige kriminellen Machenschaften verwickelt zu sein. Und dann hat sie n och etwas von einer Verlobung und Hochzeit erzählt mit Voss, aber nichts von ihrem 1. Ehemann. Voss ist mehr als irritiert und weiß bald nicht mehr, was er von allem halten soll und auf welcher Seite er wirklich steht. Denn der „Unfall“ zu Hause hängt am Ende auch noch mit Majas Verschwinden zusammen … Der 2. Fall von Kommissar Voss besticht wiederum durch sehr gute und detailgetreue Beschreibungen der Gegend um die deutsch-polnische Grenze, den Landschaften, den Menschen auf beiden Seiten, den Vorurteilen und der Wirklichkeit. Das ist ein deutliches Plus für dieses Buch. Auch die Grenzkriminalität, mit der die Menschen und die Polizei hier leben müssen, wird gut beschrieben – obwohl sie so oft von den Politikern geleugnet und ignoriert wird. Kommissar Voss ist kein einfacher Mensch, aber bisher sehr geradlinig und integer. Diese Linie verlässt er in diesem Buch und das war für mich nicht immer wirklich nachvollziehbar. Gänzlich unnötig war für mich der Abschluss in James-Bond-Manier. Das war des Guten für mich zu viel. Trotz dieser Einwände war das Buch für mich aber ein guter Krimi, mit Luft nach oben, aber flüssig lesbar, unterhaltsam (und trotzdem mit viel Wissensvermittlung) und mit Lust auf einen Nachfolger, denn durch einige Vorgänge in diesem Buch hat sich Voss doch jetzt erpressbar gemacht …

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Der 2. Fall von Kommissar Voss
von einer Kundin/einem Kunden aus Saarbrücken am 13.09.2015

Das eher unscheinbare Cover und der Titel hätten mich sicher das Buch übersehen lassen. Was sich aber nach der Lektüre des Krimis als Fehler herausstellt. Wie der Klappentext verrät ermittelt Kommissar Voss in seinem zweiten großen Fall und gerät auch privat in Schwierigkeiten. Bei seinem Fall handelt es sich um einen... Das eher unscheinbare Cover und der Titel hätten mich sicher das Buch übersehen lassen. Was sich aber nach der Lektüre des Krimis als Fehler herausstellt. Wie der Klappentext verrät ermittelt Kommissar Voss in seinem zweiten großen Fall und gerät auch privat in Schwierigkeiten. Bei seinem Fall handelt es sich um einen toten Informatiker und es muss zunächst die Frage geklärt werden Selbstmord oder Mord. Der zweite Handlungsstrang des Buches basiert auf der persönlichen Geschichte von Voss, da seine Freundin in ihrer Heimat Polen auf einer Hochzeit entführt wird. Der Schauplatz des Buches ist das deutsch-polnische Grenzgebiet. Gut gefallen hat mir, dass neben dem Handlungsplot man einiges über die Region erfahren kann und auch Einblicke in grenzüberschreitende Polizeiarbeit erhält. Mit Vorurteilen findet der Autor einen humorvollen Umgang. Der Aufbau des Buches ist klar und strukturiert und es ist leicht dem roten Faden zu folgen. Das Hineindenken und stellenweise Mitfühlen mit dem Kommissar fiel mir leicht. Obwohl ich den ersten Fall von Kommissar Voss nicht gelesen habe, hatte ich ein klares Bild des Charakters im Kopf. Bis zum Ende hin kam keine Langeweile auf, da immer wieder Überraschungs- und Spannungsmomente auftauchten. Kommissar Daniel Voss braucht sich als Ermittler nicht hinter anderen namhaften Kollegen zu verstecken. In dem Buch findet der Leser alles, was er von einem guten Krimi erwartet. Auf zukünftige Fälle mit Daniel Voss bin ich gespannt und werde ihn gern erneut beim Ermitteln begleiten.

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Auentod - Bücherwurm44
von einer Kundin/einem Kunden am 14.06.2016

Der zweite Fall von Kommissar Voss beginnt auf einer polnischen Hochzeit mit der Entführung von Maja. Der Pflegerin seiner Mutter und seine Freundin. Das heißt, ob Maja seine Freundin ist, weiß er gar nicht so genau. Die Beziehung ist kompliziert und vieles ungesagt. Und so erfährt Voss auf der... Der zweite Fall von Kommissar Voss beginnt auf einer polnischen Hochzeit mit der Entführung von Maja. Der Pflegerin seiner Mutter und seine Freundin. Das heißt, ob Maja seine Freundin ist, weiß er gar nicht so genau. Die Beziehung ist kompliziert und vieles ungesagt. Und so erfährt Voss auf der Suche nach Maja auch Überraschendes aus deren Leben. Ermitteln darf Voss in Polen nicht und außerdem ist er auf Urlaub, doch sein offizieller Fall, der Tod eines Programmierers, hängt irgendwie mit Majas Verschwinden zusammen. Doch trotz der eigentlich interessanten Geschichte und trotz Schusswechsel und einem Toten, gelingt es dem Autor nicht, den Leser zu fesseln. Klar möchte man wissen, wie es weiter geht, aber irgendwie fehlt die Spannung. Von rasant und packend, wie auf dem Cover zu lesen, kann keine Rede sein. Dabei gibt es der Stoff eigentlich her. Doch irgendwie eilt der Leser, genau wie Voss, den Geschehnissen nur hinterher. Selbts die Verfolgung der Autos und der Schmuggler, an Bord des Schiffes, vermag nicht zu fesseln. Hier fehlt die Dramaturgie. Das Ganze liest sich wie ein Roman, von Krimi keine Spur.

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Nicht so ganz mein Fall!
von einer Kundin/einem Kunden aus venissieux am 25.10.2015

Nach dem Buch Waidmannstod war dies mein zweiter Krimi des Autors Maxim Leo. Kommissar Voss begleitet seine inoffizielle Freundin Maja auf eine Hochzeit nach Polen. Diese ist eigentlich als Pflegerin seiner Mutter angestellt und wohnt mit ihr und dem Kommissar zusammen. Nach der durchzechten Hochzeitsfeier rafft sich Voss auf... Nach dem Buch Waidmannstod war dies mein zweiter Krimi des Autors Maxim Leo. Kommissar Voss begleitet seine inoffizielle Freundin Maja auf eine Hochzeit nach Polen. Diese ist eigentlich als Pflegerin seiner Mutter angestellt und wohnt mit ihr und dem Kommissar zusammen. Nach der durchzechten Hochzeitsfeier rafft sich Voss auf um eine Runde laufen zu gehen. Als er zurückkommt muss er feststellen das Maja vom angrenzenden Parkplatz aus entführt wurde. Erste Ermittlungen ergeben das einiges aus Majas Vergangenheit nicht so ist wie es scheint und nach und nach hat er das Gefühl diese Frau eigentlich garnicht richtig zu kennen - hat er sich da etwa in eine kriminelle verliebt? Zeitgleich kommt es zu einem anscheinend tragischen Unfall eines Informatikers in Voss Heimatstadt. Der Kommissar nimmt die Ermittlungen auf und entdeckt sehr bald das es in dem Leben des Softwareentwicklers und seiner Frau einige Geheimnisse gibt und das es einen Zusammenhang zum Verschwinden seiner Freundin in Polen zu geben scheint....... Der Plot an sich war interessant konstruiert, ich fand jedoch den Charakter des Kommissars mit der Zeit immer nerviger. Erstens mal ist die Beziehung zwischen ihm und Maja ein Witz - ein verklemmtes Muttersöhnchen das nicht so richtig in die pötte kommt und ein wenig trottelig dargestellt wird und Maja als dazugehöriges Pendant das wohl an ihren Partner keine sonderlich grossen Ansprüche hat. Der Charakter dieses Kommissares hat mich ein wenig an die Figur des Kluftinger aus der Kriminalromanreihe von Volker Klüpfel erinnert. Schon dieser ging mir nach einigen Romanen auf den Keks. Alles in allem bin ich also bei diesem Roman ein wenig zwiegespalten. Die Geschichte an sich ist interessant und der Autor hat auch durchaus einige interessante Charaktäre entwickelt, meiner Meinung nach ist jedoch der Hauptcharakter eher ein Flop.

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Nicht so ganz mein Fall!
von einer Kundin/einem Kunden aus Venissieux am 24.10.2015

Nach dem Buch Waidmannstod war dies mein zweiter Krimi des Autors Maxim Leo. Kommissar Voss begleitet seine inoffizielle Freundin Maja auf eine Hochzeit nach Polen. Diese ist eigentlich als Pflegerin seiner Mutter angestellt und wohnt mit ihr und dem Kommissar zusammen. Nach der durchzechten Hochzeitsfeier rafft sich Voss auf... Nach dem Buch Waidmannstod war dies mein zweiter Krimi des Autors Maxim Leo. Kommissar Voss begleitet seine inoffizielle Freundin Maja auf eine Hochzeit nach Polen. Diese ist eigentlich als Pflegerin seiner Mutter angestellt und wohnt mit ihr und dem Kommissar zusammen. Nach der durchzechten Hochzeitsfeier rafft sich Voss auf um eine Runde laufen zu gehen. Als er zurückkommt muss er feststellen das Maja vom angrenzenden Parkplatz aus entführt wurde. Erste Ermittlungen ergeben das einiges aus Majas Vergangenheit nicht so ist wie es scheint und nach und nach hat er das Gefühl diese Frau eigentlich garnicht richtig zu kennen - hat er sich da etwa in eine kriminelle verliebt? Zeitgleich kommt es zu einem anscheinend tragischen Unfall eines Informatikers in Voss Heimatstadt. Der Kommissar nimmt die Ermittlungen auf und entdeckt sehr bald das es in dem Leben des Softwareentwicklers und seiner Frau einige Geheimnisse gibt und das es einen Zusammenhang zum Verschwinden seiner Freundin in Polen zu geben scheint....... Der Plot an sich war interessant konstruiert, ich fand jedoch den Charakter des Kommissars mit der Zeit immer nerviger. Erstens mal ist die Beziehung zwischen ihm und Maja ein Witz - ein verklemmtes Muttersöhnchen das nicht so richtig in die pötte kommt und ein wenig trottelig dargestellt wird und Maja als dazugehöriges Pendant das wohl an ihren Partner keine sonderlich grossen Ansprüche hat. Der Charakter dieses Kommissares hat mich ein wenig an die Figur des Kluftinger aus der Kriminalromanreihe von Volker Klüpfel erinnert. Schon dieser ging mir nach einigen Romanen auf den Keks. Alles in allem bin ich also bei diesem Roman ein wenig zwiegespalten. Die Geschichte an sich ist interessant und der Autor hat auch durchaus einige interessante Charaktäre entwickelt, meiner Meinung nach ist jedoch der Hauptcharakter eher ein Flop.

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