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Aufbau vor laufender Kamera

Geschichten aus meinem Leben

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»Das ist viel zu schnell, das geht komplett über die Köpfe der Kinder hinweg« – zeit-genössische Reaktion auf die allerersten Sachgeschichten für Kinder, die heute recht lahm geschnitten wirken. Töne für Aussendrehs wurden damals mit einer »Mikroport«-Anlage gemacht, für die man eine Sende-lizenz der Deutschen Bundespost brauchte; geschnitten wurde an vorsintflutlichen, klobigen Maschinen. So fing das an mit dem Kinderfernsehen in Köln, und Armin Maiwald, der Vater der »Maus«, war von Anfang an dabei. Alles wurde zum ersten Mal gemacht, jeder neue Film brauchte nicht nur gute Ideen, sondern auch ganz viel Recherche und Ausprobieren, bis ein Sachverhalt – »Wie kommt das Ei auf den Frühstückstisch?« – richtig erklärt und dargestellt war. Und die Technik dafür musste immer miterfunden werden. Armin Maiwald erzählt in seiner schnörkellosen Art von diesem ständigen kreativen Improvisieren, das nicht nur seine Arbeit als Fernsehproduzent, sondern sein ganzes Leben geprägt hat. Und er muss selbst staunen, wie viel sich verändert hat seit den Anfängen im kriegszerstörten Köln.
Rezension
"Das Buch fesselt [...]. Besonders leicht zu lesen, da Armin Maiwald in einer lockeren Sprache schreibt." Südwest Presse 20150506
Portrait

Armin Maiwald wird am 23. Januar 1940 in Köln geboren und macht dort 1961 Abitur. Nach dem Studium der Theaterwissenschaften, Philosophie und Germanistik wird Maiwald 1963 Regieassistent und führt 1965 beim WDR zum ersten Mal selbst Regie. Seit 1968 arbeitet er als freier Produzent. Zusammen mit Siegfried Mohrhof und Gert K. Müntefering vom WDR entwickelt er ab 1968 das Format der »Lach- und Sachgeschichten für Fernsehanfänger«, aus dem dann 1971 die »Sendung mit der Maus« wird. In allererster Linie die Sachgeschichten sind entscheidend von Maiwald geprägt, auch durch seine Stimme, denn seit 1973 erzählt er die Geschichten als Sprecher selbst. Für viele Filme wird er national und international mit Preisen ausgezeichnet und 1995 mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt. Parallel zu den Sachgeschichten arbeitet Armin Maiwald aber auch für andere Programme, nicht nur im Kinderfernsehen. Er ist der Regisseur der Serien »Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt« und »Der Spatz vom Wallrafplatz«. Armin Maiwald ist verheiratet, hat einen Sohn und eine Tochter und lebt nach wie vor in Köln.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 08.01.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-04745-5
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 218/125/32 mm
Gewicht 534
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Und das ging so… oder wie ein Lieblingsbuch entsteht
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 26.02.2017

»Damals war Köln ein »Sternpunkt« für Eurovisionssendungen. Darunter verstand man damals entweder Sendungen, die in Deutschland produziert und gleichzeitig ins Ausland übertragen wurden, oder Sendungen, die aus einem anderen Land stammten und auch bei uns gezeigt wurden. … In der obersten Etage des Hochhauses am Hansaring, da, wo heute... »Damals war Köln ein »Sternpunkt« für Eurovisionssendungen. Darunter verstand man damals entweder Sendungen, die in Deutschland produziert und gleichzeitig ins Ausland übertragen wurden, oder Sendungen, die aus einem anderen Land stammten und auch bei uns gezeigt wurden. … In der obersten Etage des Hochhauses am Hansaring, da, wo heute Saturn drin ist, war die Sende- und Übertragungstechnik, und auf dem Dach standen jede Menge Parabolspiegel. Wenn nun so ein Eurovisions-Ding anstand, mussten die »Zenti-Strecken« eingerichtet werden. Und das ging so: …« Seine Stimme kennt vermutlich jeder. Seit Jahrzehnten erklärt Armin Maiwald Kindern, Eltern und anderen Interessierten wie die Welt funktioniert. Und nach jeder kleinen Sachgeschichte ist man – auch als Erwachsener – ein bisschen schlauer geworden. Als ich seine Autobiographie entdeckte, war ich mir sicher, dass sie großartig sein würde. Wenn jemand weiß, wie man erzählt, informiert, seine Zuhörer fesselt und unterhält, dann er. Was soll ich sagen? Meine Erwartung wurde in vollem Umfang erfüllt! Was habe ich alles in diesem Buch erfahren! Natürlich die Eckdaten seines Lebens und vieles, was für den privaten Armin von Bedeutung war und ist. Dann jede Menge Zeitgeschichtliches, denn sein Leben begann im Januar 1940 in Köln, da kommen reichlich Erinnerungen an Kriegs- und Nachkriegszeiten, an Aufschwung und Krisenjahre zusammen. Weiter geht’s mit gefühlt allem, was es über die Entwicklung im Bereich Film- und Tontechnik zu berichten gibt, sehr detaillierten Schilderungen über die Entstehung einiger Sachgeschichten und natürlich mit so manchem Wissenswerten über die „Sendung mit der Maus“, den „Spatz vom Wallrafplatz“ und „Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt“. Fotos gibt’s natürlich auch, da kann man zum Beispiel einen langhaarigen Armin aus dem Jahr 1972 bewundern ;-) Im Grunde kam mir das Buch wie eine große Sachgeschichte vor. Die Geschichte von Armin, gewissermaßen ;-) Beim Lesen hatte ich die ganze Zeit über seine Stimme im Ohr und war gefesselt von der ersten bis zur letzten Seite. Es gibt wirklich nichts, was ich aussetzen könnte, außer vielleicht, dass ich mir gewünscht hätte, dass das Buch noch umfangreicher gewesen wäre. Im Jahr 1995 erhielt Armin Maiwald das Bundesverdienstkreuz. Hochverdient, wie ich finde. Wie viel Aufwand und Zeit in so manchen Sachgeschichten steckt – unglaublich! Nun, da ich auch noch so einiges über sein Leben erfahren habe, stelle ich fest, dass er schon immer und bei allem, was er tat, mit großem Einsatz, enormer Kreativität, Mut und Improvisationstalent zugange war. Fazit: Ich würde gerne 6 Sterne vergeben. Dieses Buch bekommt einen festen Platz bei meinen Lieblingsbüchern. »Die wichtigste Entscheidung war: Es sollten keine »Lehrfilme« werden. Man sollte nichts lernen müssen. Es sollte niemand, sozusagen mit erhobenem Zeigefinger, dozieren … Uns war von Anfang an klar, dass wir die Schule weder imitieren noch ersetzen wollten. Schließlich arbeiteten wir für ein Unterhaltungsmedium. Und es sollte Spaß machen zuzuschauen. Aber wenn man nach so einem kleinen Film etwas schlauer war als vorher, wäre das kein Fehler.«

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Fesselnde Biografie
von Eva Maria Schuler aus Neunkirchen am 24.02.2015
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Eine großartige Biografie, die fesselnd und authentisch geschrieben ist. Beim Lesen hat man den Eindruck, Armin Maiwald sitzt mir gegenüber und liest es mir vor. Man hat ihn beim Lesen von Anfang an vor Augen. Meine Tochter (31Jahre, welche mit der Maus aufgewachsen ist), ist nicht minder begeistert. Schade,... Eine großartige Biografie, die fesselnd und authentisch geschrieben ist. Beim Lesen hat man den Eindruck, Armin Maiwald sitzt mir gegenüber und liest es mir vor. Man hat ihn beim Lesen von Anfang an vor Augen. Meine Tochter (31Jahre, welche mit der Maus aufgewachsen ist), ist nicht minder begeistert. Schade, daß das Buch nicht mehr Seiten hatte ;-)))

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