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Aufstieg und Fall großer Mächte

Roman

(1)

Freundschaft, Liebe und Mut sind die wahren Koordinaten des Lebens
Tooly Zylberberg liebt Tee, lange Spaziergänge und den Buchladen >World's End< in einem kleinen walisischen Städtchen, dessen stolze, wenn auch nicht gewinnbringende Besitzerin sie ist. Tooly hütet nicht nur tausende Bücher, sondern auch eine Fülle von Geheimnissen, ihre eigene Vergangenheit betreffend, die sie selbst nicht alle kennt. Als sie klein war, hatte ihr Vater sie entführt und war mit ihr durch die Welt gezogen, während ihre Mutter Chaos verbreitete, wo immer sie auftauchte. Doch waren da noch Humphrey, der griesgrämige Russe, der Bücher über alles liebte, und Venn, Sarahs Liebhaber, ebenso charismatisch wie egozentrisch, dessen Weltsicht Tooly für immer prägen sollte. Ein Dreieck, in dem Tooly versuchte, Grund unter die Füsse zu bekommen, während das Leben sie durch die Luft wirbelte. Tooly fiel durch alle Netze und Raster - und doch wird sie am Ende ankommen in einem Leben, das das ihre ist. Ein grossartig verdichteter Roman, in dem der Mut, sich seiner Vergangenheit zu stellen, leuchtet wie ein helles Licht.

Rezension
"Ja, das ist wirklich ein tolles Buch - aus vielen Gründen."
Lina Kokaly, Funkhaus Europa 02.10.2014
Portrait

Tom Rachman, geboren 1974 in London, hat zunächst im kanadischen Toronto Filmwissenschaft studiert und dann an der Columbia Universität in New York einen Master in Journalistik gemacht. Nach seinem Studium begann Tom Rachman für die Associated Press in New York zu arbeiten. Während dieser Zeit bereiste er verschiedene Länder, unter anderem war er längere Zeit in Indien und Sri Lanka. Später arbeitete er dann als Auslandskorrespondent und berichtete aus Italien, Japan, Südkorea, der Türkei und Ägypten.

Die berufliche Wende kam für Tom Rachman im Jahr 2006, als er sich dazu entschloss, eine Teilzeitstelle als Redakteur bei der Zeitung International Herald Tribune in Paris anzunehmen. So blieb ihm ausreichend Zeit, um seinen ersten Roman "Die Unperfekten" zu schreiben. Dieser erzählt die Lebensgeschichten verschiedener Menschen, die für eine englischsprachige Zeitung in Rom arbeiten. Insofern lässt Tom Rachman auch seine persönlichen Erfahrungen in das Buch mit einfliessen.

Das Debüt von Tom Rachman sorgte für Furore: "Die Unperfekten" wurde in zehn Ländern zeitgleich veröffentlicht. In den USA erhielt das Buch einen der höchsten Vorschüsse, die in den vergangenen zehn Jahren für ein Debüt bezahlt wurden. Tom Rachman lebt in London und Rom.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 496
Erscheinungsdatum 18.03.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-14487-2
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 195/121/40 mm
Gewicht 463
Originaltitel The rise and fall of great powers
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


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Interessantes Buch - am Ende doch positiv überrascht!
von einer Kundin/einem Kunden aus Absdorf am 23.07.2016

Inhalt: Tooly Zylberberg ist eine junge Frau, die eine schlecht laufende Buchhandlung führt und ihre Freizeit größtenteils mit dem Kopf zwischen Buchrücken verbringt. Als diese dann die Mitteilung ihres Exfreundes, vom dem sie schon Jahre nichts mehr gehört hat, bekommt, dass ihr "Vater" Humphrey schwer krank ist, macht sich die... Inhalt: Tooly Zylberberg ist eine junge Frau, die eine schlecht laufende Buchhandlung führt und ihre Freizeit größtenteils mit dem Kopf zwischen Buchrücken verbringt. Als diese dann die Mitteilung ihres Exfreundes, vom dem sie schon Jahre nichts mehr gehört hat, bekommt, dass ihr "Vater" Humphrey schwer krank ist, macht sich die Protagonistin auf eine Reise zu diesem und vor allem in ihre eigene Vergangenheit, die sie bisher nicht aufgearbeitet hat. Nachdem sie es eher vorgezogen hat wegzulaufen, anstatt sich ihren Problemen zu stellen bzw. auch teilweise von ihrem Gedächtnis getäuscht wird, bringt ihr Roadtrip jede Menge Irrungen und Wirrungen sowie vor allem die Wahrheit ans Licht. Schreibstil / Layout: Der Roman ist in mittellangen Kapiteln geschrieben und nach jedem Kapitel springt man in eine neue von 3 Zeitzonen. In der einen ist Tooly ein Kind, in der zweiten eine Jugendliche und die dritte Zeitzone stellt die Gegenwart dar. Somit baut sich die Geschichte Stück für Stück auf. Mir gefällt das Cover sehr gut, wobei dieses keinen Aufschluss auf den Inhalt des Romans gibt. Fazit: Anfangs war ich mir nicht sicher, ob ich das Buch mag. Der Klappentext führt den Leser fast auf die falsche Spur, da ich nach diesem etwas ganz anderes erwartet hätte. Der wahre Inhalt der Geschichte baut sich auch relativ langsam auf, was sicherlich anfangs auch schwierig war! Umso weiter ich mit dem Roman war, umso spannender, komplexer und durchdachter wird die Geschichte. Sie ist tragisch wie ein Drama, beinhaltet eine ausgeklügelte Familiengeschichte, ist spannend wie ein Krimi, beschäftigt sich auch teilweise mit dem Thema Schuld und Verbrechen und hat so verdammt viel Herz! Ich hätte das Buch ab der Hälfte am liebsten gar nicht mehr weggelegt - doch dafür ist es leider zu dick :) Wäre der etwas zähe Start nicht gewesen, wäre es auf alle Fälle ein 5 Sterne Buch! Somit gibt dann 4!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Tolles Buch, sehr gute Unterhaltung.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein bisschen chaotischer ist der Roman, aber trotzdem eine wundervolle Geschichte über das Leben und wahre Freundschaft.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Diese traurige und schöne Geschichte ist ein Genuss für den Leser!

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so anderes und doch so nah an der Realität...
von einer Kundin/einem Kunden am 23.02.2015
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Eine junge Frau, versucht ihr etwas verkorkstes Leben zu verstehen und geht auf Spurensuche durch ihre eigene Vergangenheit. Das Buch ist in drei Zeitstränge aufgeteilt, was es am Anfang etwas schwierig macht, in die Geschichte zu tauchen, aber ab ca Seite 75 kann man das Buch nicht mehr weglegen... Tolle Sprache,... Eine junge Frau, versucht ihr etwas verkorkstes Leben zu verstehen und geht auf Spurensuche durch ihre eigene Vergangenheit. Das Buch ist in drei Zeitstränge aufgeteilt, was es am Anfang etwas schwierig macht, in die Geschichte zu tauchen, aber ab ca Seite 75 kann man das Buch nicht mehr weglegen... Tolle Sprache, gute Idee, interessante Unterhaltungen und super Geschichte!!!

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Das Glück am Ende der Reise oder die Kunst die wahre Geschichte zu erkennen
von einer Kundin/einem Kunden am 13.03.2015
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Tooly wird unter ungewöhnlichen Umständen groß. Paul zieht mit ihr von Stadt zu Stadt, stets bemüht möglichst anonym und unerkannt zu bleiben. Man fragt sich ob er die Kleine eventuell entführt hat und wenn ja warum. In Bangkok passiert dann genau das was Paul befürchtet hat. Sie werden... Tooly wird unter ungewöhnlichen Umständen groß. Paul zieht mit ihr von Stadt zu Stadt, stets bemüht möglichst anonym und unerkannt zu bleiben. Man fragt sich ob er die Kleine eventuell entführt hat und wenn ja warum. In Bangkok passiert dann genau das was Paul befürchtet hat. Sie werden von Toolys ebenso charmanten wie unzuverlässigen Mutter gefunden, die Tooly bereits mehr als einmal in Gefahr gebracht hat. Für Tooly beginnt ein Nomadenleben in dem sie mit Humphrey, einem herzensguten aber unglaublich verlotterten Hobby-Russen, von Stadt zu Stadt zieht. Schule ? Fehlanzeige. Dann ist da noch Venn, der schwierig zu fassen ist, zu dem sie aber uneingeschränkt aufsieht. Sarah ihre Mutter tritt schon bald einen Konkurrenzkampf gegen die eigene Tochter an, die Venn dem einsamen Charmeur und großen Hochstapler gut zu gefallen scheint. Das alles erfahren wir allerdings erst im Lauf der Geschichte, Tooly lernen wir zu Beginn des Romans an ihrem jetzigen Wohnort kennen, in dem sie ein wenig profitables Antiquariat mit Fogg ihrem eher stillen Assistenten führt. Oft ist sie von Zweifeln geplagt, vergleicht sich mit anderen „normalen Frauen“ in ihrem Alter. Eine E-Mail ihres alten Exfreundes zwingt sie sich mit ihrer Vergangenheit auseinander zu setzen und eine Reise in die selbige anzutreten. Eine spannende ungewöhnlich zu Herzen gehende Geschichte die zeigt das die Dinge manchmal mit zeitlichen Abstand gesehen ganz anders waren als man sie damals wahrgenommen hat.

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Weltenbummlerin
von POR am 08.07.2015
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Tooly (eigentlich Matilda Zylberberg) führt ein unstetes Leben das sie gerade zur Besitzerin einer Buchhandlung gemacht hat. Eine Buchhandlung die leider keinen Gewinn abwirft. Sie verbringt die Tage damit auf Kunden zu warten als sich die Vergangenheit meldet. Tooly’s Geschichte spannt sich über drei Dezennien und findet in Thailand, Amerika... Tooly (eigentlich Matilda Zylberberg) führt ein unstetes Leben das sie gerade zur Besitzerin einer Buchhandlung gemacht hat. Eine Buchhandlung die leider keinen Gewinn abwirft. Sie verbringt die Tage damit auf Kunden zu warten als sich die Vergangenheit meldet. Tooly’s Geschichte spannt sich über drei Dezennien und findet in Thailand, Amerika und England statt. In rasch wechselnder Abfolge berichtet Tom Rachman aus ihrer Kindheit in Bangkok, ihren Teenagerjahren in Amerika und dem Jetzt in England. Viele Figuren die ihr Leben prägen bleiben für den Leser schemenhaft und lange nicht identifizierbar. Humphrey, der Russe mit dem sie in Bangkok und New York lebt, ist an Vaterstelle bei ihr eingetreten nachdem sie sich von Paul – dem leibliche Vater – abgenabelt hatte. Sarah verfolgt sie über Kontinente mit ihrer Fürsorge. Tooley weiß lange nicht, dass sie ihre Mutter ist. Und Venn der Geheimnisvolle, von dem sie glaubt beschützt zu werden, ohne zu ahnen, dass sie für ihn nur ein notwendiger Teil seines Einkommens darstellt. Die Titelgebung ist etwas verwirrend. Ich erkläre sie mir damit, dass Rachmann Tooly als eine dieser Mächte sieht, die glaubt alles im Griff zu behalten und tatsächlich ihr ganzes Leben lang nur von anderen Kräften manipuliert wird, die wiederum zu andern in Beziehung stehen. Tooley selbst hat bis zum Schluss keine wirkliche Freundschaft erlebt. Alles in ihrem Leben war Geben und Nehmen ohne Liebe. Als ihr Vater Paul und Humphrey alt werden überdenkt sie ihr Leben nochmals und versucht sich zu erinnern was ihr Leben eigentlich ausgemacht hat. Die verschlungene Erzähltechnik und die verwirrende Beziehung zwischen den Protagonisten machen das Buch lesenswert und spannend. Jede Seite enthüllt etwas und stellt anderes in Frage. Ein gut gemachter Roman, der über den Sinn des Lebens philosophiert.

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Aufstieg und Fall großer Mächte
von einer Kundin/einem Kunden am 28.02.2015
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Nach der Leseprobe hatte ich einen leichte Roman erwartet, den man an gemütlichen Herbstabenden lesen kann, nicht besonders spannend, aber trotzdem liebenswürdig. Ich hätte nicht gedacht, dass mich das Buch so begeistern würde. Es geht um Tooly Zylberberg, Anfang 30, die einen Buchladen in einem kleinen Ort in Wales betreibt.... Nach der Leseprobe hatte ich einen leichte Roman erwartet, den man an gemütlichen Herbstabenden lesen kann, nicht besonders spannend, aber trotzdem liebenswürdig. Ich hätte nicht gedacht, dass mich das Buch so begeistern würde. Es geht um Tooly Zylberberg, Anfang 30, die einen Buchladen in einem kleinen Ort in Wales betreibt. Eines Tages bekommt sie eine Nachricht von einem alten Freund, der ihr mitteilt, dass ihr Vater Humphrey überfallen wurde und ihre Unterstützung braucht. Daraufhin reist Tooly nach Connecticut, um sich ein Bild von dem Zustand Humphreys zu machen und sich um den mittlerweile über 80-Jährigen zu kümmern. Genau so wenig wie der Leser hat Tooly dabei wohl erwartet, ihre ganze Vergangenheit in Frage stellen zu müssen und herauszufinden, dass eigentlich nichts in ihrem Leben so war, wie es bis dahin den Anschein hatte. Tooly beginnt eine Reise in ihre Kindheit und versucht dabei die Rätsel ihres eigenen Lebens als auch die von Humphrey zu lösen, der dazu selber nicht mehr in der Lage ist. Der Roman wird in drei Etappen erzählt: die Gegenwart im Jahr 2011, Toolys Kindheit 1988 und ihre Jugendzeit 1999/2000. Zwischen diesen Lebensabschnitten wird hin und her gesprungen, was ich persönlich sehr spannend finde. Anders würde es auch nicht funktionieren, da aus der Sicht von Tooly erzählt wird, die selber erst einmal herausfinden und verstehen muss, was wirklich in der Vergangenheit vorgefallen ist. Erst ganz zum Schluss wird deutlich, dass ihr ganzes Leben eigentlich auf einer Illusion aufbaut, die nicht der Wahrheit entspricht. Den Titel "Aufstieg und Fall großer Mächte" interpretiere ich so, dass er das Verhältnis zwischen Tooly und den ihr nahestehenden Personen beschreibt. In ihrem ganzen Leben gab es eine Person, die Tooly idealisiert hat, der sie alles verdankte, die eine große Macht auf ihr Leben ausgeübt hat, nur um ganz zum Schluss herauszufinden, dass alles ganz anders war. Ich habe mich beim Lesen lange gefragt, was der Titel eigentlich mit der Geschichte zu tun hat, doch spätestens am Schluss wird alles klar. Und dies im doppelten Sinne, denn es geht nicht nur um die eine für Tooly wichtige Person, sondern auch um die großen Mächte der Welt, denn Tooly hat auch eine politische Leidenschaft. Tooly Zylberberg hat mich fasziniert. Zuerst, weil ich mir nach den ersten Seiten eine ältere Dame vorgestellt hätte, wäre ihr Alter nicht erwähnt worden. Für mich klingt Tooly deutlich älter als 30. Und auch in ihrer Kindheit ist sie ihren Altersgenossen aufgrund ihres Umfeldes intellektuell weit voraus. Doch gleichzeitig ist sie manchmal noch so herrlich kindlich und fasziniert von allem um sie herum. Ein sehr sympathischer Charakter, der mir bestimmt noch lange in Erinnerung bleiben wird.

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Leseempfehlung!
von Mundolibris aus Frankfurt am Main am 03.12.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Ich wollte das Buch nach einer Empfehlung einer Bloggerin unbedingt lesen und wurde nicht enttäuscht. Sprachlich ganz großes Kino entführte mich der Autor in eine Welt die ich so nicht erwartet habe. Der Klappentext ist, wenn man das Buch gelesen hat nicht wirklich aussagekräftig. Protagonisten und Schauplätze wurden wirklich... Ich wollte das Buch nach einer Empfehlung einer Bloggerin unbedingt lesen und wurde nicht enttäuscht. Sprachlich ganz großes Kino entführte mich der Autor in eine Welt die ich so nicht erwartet habe. Der Klappentext ist, wenn man das Buch gelesen hat nicht wirklich aussagekräftig. Protagonisten und Schauplätze wurden wirklich toll beschrieben und so begann mein Kopfkino zu rattern. Es ist ein Buch, wo man aufpassen muss, dass man nicht zu früh sagt, dass es langweilig wäre. Es ist ein Buch welches sich im Verlauf immer weiter steigert und erst in der zweiten Hälfte zur Höchstform aufläuft. Trotz eben kleinerer Längen hat mich der Autor zu jeder Zeit auf Beste unterhalten können und er hat es geschafft mich auf seine weiteren Werke neugierig zu machen. Die Dialoge im Buch fand ich glaubhaft, ebenso wie die Protagonisten auf mich sehr sympathisch und echt wirkten. Es ist ein Buch das man ganz sicher irgendwann noch ein weiteres Mal lesen kann und wird. Jeder der seine Freude an Wortwitz und tollen Dialogen hat wird an diesem Buch seine Freude haben. Für mich sind das 4,5 von 5 Sternen, so wie eine Leseempfehlung.

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Einfach nur schön
von buecherfreund am 22.10.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Nach der Leseprobe hatte ich einen leichte Roman erwartet, den man an gemütlichen Herbstabenden lesen kann, nicht besonders spannend, aber trotzdem liebenswürdig. Ich hätte nicht gedacht, dass mich das Buch so begeistern würde. Es geht um Tooly Zylberberg, Anfang 30, die einen Buchladen in einem kleinen Ort in Wales... Nach der Leseprobe hatte ich einen leichte Roman erwartet, den man an gemütlichen Herbstabenden lesen kann, nicht besonders spannend, aber trotzdem liebenswürdig. Ich hätte nicht gedacht, dass mich das Buch so begeistern würde. Es geht um Tooly Zylberberg, Anfang 30, die einen Buchladen in einem kleinen Ort in Wales betreibt. Eines Tages bekommt sie eine Nachricht von einem alten Freund, der ihr mitteilt, dass ihr Vater Humphrey überfallen wurde und ihre Unterstützung braucht. Daraufhin reist Tooly nach Connecticut, um sich ein Bild von dem Zustand Humphreys zu machen und sich um den mittlerweile über 80-Jährigen zu kümmern. Genau so wenig wie der Leser hat Tooly dabei wohl erwartet, ihre ganze Vergangenheit in Frage stellen zu müssen und herauszufinden, dass eigentlich nichts in ihrem Leben so war, wie es bis dahin den Anschein hatte. Tooly beginnt eine Reise in ihre Kindheit und versucht dabei die Rätsel ihres eigenen Lebens als auch die von Humphrey zu lösen, der dazu selber nicht mehr in der Lage ist. Der Roman wird in drei Etappen erzählt: die Gegenwart im Jahr 2011, Toolys Kindheit 1988 und ihre Jugendzeit 1999/2000. Zwischen diesen Lebensabschnitten wird hin und her gesprungen, was ich persönlich sehr spannend finde. Anders würde es auch nicht funktionieren, da aus der Sicht von Tooly erzählt wird, die selber erst einmal herausfinden und verstehen muss, was wirklich in der Vergangenheit vorgefallen ist. Erst ganz zum Schluss wird deutlich, dass ihr ganzes Leben eigentlich auf einer Illusion aufbaut, die nicht der Wahrheit entspricht. Den Titel "Aufstieg und Fall großer Mächte" interpretiere ich so, dass er das Verhältnis zwischen Tooly und den ihr nahestehenden Personen beschreibt. In ihrem ganzen Leben gab es eine Person, die Tooly idealisiert hat, der sie alles verdankte, die eine große Macht auf ihr Leben ausgeübt hat, nur um ganz zum Schluss herauszufinden, dass alles ganz anders war. Ich habe mich beim Lesen lange gefragt, was der Titel eigentlich mit der Geschichte zu tun hat, doch spätestens am Schluss wird alles klar. Und dies im doppelten Sinne, denn es geht nicht nur um die eine für Tooly wichtige Person, sondern auch um die großen Mächte der Welt, denn Tooly hat auch eine politische Leidenschaft. Tooly Zylberberg hat mich fasziniert. Zuerst, weil ich mir nach den ersten Seiten eine ältere Dame vorgestellt hätte, wäre ihr Alter nicht erwähnt worden. Für mich klingt Tooly deutlich älter als 30. Und auch in ihrer Kindheit ist sie ihren Altersgenossen aufgrund ihres Umfeldes intellektuell weit voraus. Doch gleichzeitig ist sie manchmal noch so herrlich kindlich und fasziniert von allem um sie herum. Ein sehr sympathischer Charakter, der mir bestimmt noch lange in Erinnerung bleiben wird.

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Toolys Geschichte
von Tintenherz aus Kronshagen am 08.10.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

"Aufstieg und Fall großer Mächte" von Tom Rachman erschienen im Deutschen Taschenbuch Verlag, Seitenanzahl: 491 Inhalt: Mathilda Zylberberg, genannt Tooly, erwirbt in Wales eine eigentümliche Buchhandlung namens World's End, die vorher ein Pub war. Tooly ist eine Leseratte, wie sie im Buche steht. Ihre eigene Vergangenheit ist ihr fremd und nach Erhalt... "Aufstieg und Fall großer Mächte" von Tom Rachman erschienen im Deutschen Taschenbuch Verlag, Seitenanzahl: 491 Inhalt: Mathilda Zylberberg, genannt Tooly, erwirbt in Wales eine eigentümliche Buchhandlung namens World's End, die vorher ein Pub war. Tooly ist eine Leseratte, wie sie im Buche steht. Ihre eigene Vergangenheit ist ihr fremd und nach Erhalt einer E-Mail eines alten Freundes geht sie ihrer Geschichte auf den Grund. Ihre Reise geht einmal um die Welt. Wird sie ihre Herkunft ergründen können? Autor: Tom Rachman, geboren 1974 in London, aufgewachsen in Vancover. Rachman graduierte an der University of Toronto und der Columbia School for Journalism. Er war Auslandskorrespondent der Associated Press (Rom), die ihn u. a. nach Japan, Süd-Korea, Türkei, Ägypten schickte. Seit 2006 war er Redakteur des International Herald Tribune in Paris. 'The Imperfectionists' ist sein erster Roman, der zeitgleich in zehn Ländern veröffentlicht wird und in den USA einen der höchsten Vorschüsse erhielt, die in den letzten zehn Jahren für ein Debüt bezahlt wurden. Tom Rachman lebt in Rom. Meine Meinung zu dem o. g. Buch: Die Geschichte um Tooly wird mit einem verständlichen und klaren Schreibstil erzählt, der viele poetische Einlagen und einen erfrischenden subtilen Humor beinhaltet. Der Roman beginnt in Wales im Jahre 2011 und springt zwischen 1988 (Bangkok), 1999 (Brooklyn) und 2011 hin und her. Anfangs waren die Zeitsprünge schwierig nachzuvollziehen, doch mit der Zeit war ich voll in die Vergangenheitsbewältigung involviert. Das jeweilige Weltgeschehen zu den entsprechenden Jahren wird in diesem Buch mit eingebunden. Tooly wird sympathisch dargestellt. Sie ist tierlieb und vernarrt in Bücher. Als Kind war sie schon sehr wissbegierig. Tooly verleugnet vor anderen Menschen ihre Vergangenheit. Familienmitglieder, Freunde und alte Bekannte kreuzen ihren Weg und sie versucht herauszufinden, was in ihrer Kindheit geschehen ist. Sie lässt andere Menschen ihr Leben bestimmen und findet nicht zu sich selbst. Fazit: Ein wahrhaft großer Roman mit eindrucksvollen Persönlichkeiten und jeder Menge Tiefgang!

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Entwurzelt
von Klara am 04.10.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Der Titel von Tom Rachmans neuem Roman “Aufstieg und Fall großer Mächte” lässt den Leser eine Geschichte über Ereignisse von weltpolitischer Bedeutung erwarten. Die rasanten Veränderungen in der modernen Welt sind zwar ein wichtiges Thema, aber im wesentlichen geht es um Tooly Zylberberg, eine sympathische Frau in den Dreißigern,... Der Titel von Tom Rachmans neuem Roman “Aufstieg und Fall großer Mächte” lässt den Leser eine Geschichte über Ereignisse von weltpolitischer Bedeutung erwarten. Die rasanten Veränderungen in der modernen Welt sind zwar ein wichtiges Thema, aber im wesentlichen geht es um Tooly Zylberberg, eine sympathische Frau in den Dreißigern, die ein Antiquariat in einem kleinen Ort in Wales besitzt. Sie beschäftigt den skurrilen Angestellten Fogg, 28, der gern große Reden schwingt, ohne vorher zu wissen, was er eigentlich sagen will. Der Laden läuft schlecht, und Tooly macht Verluste. Eines Tages erhält sie eine E-Mail von ihrem ehemaligen Freund Duncan, der sie bittet, sich in Brooklyn um ihren alten, sehr kranken Vater zu kümmern. Tooly folgt dem Hilferuf und findet den alten Humphrey in einem desolaten Zustand vor. Sie nutzt den Aufenthalt in New York, um sich auf eine ausgedehnte Spurensuche zu begeben. Es gibt zu viele Geheimnisse in ihrer Vergangenheit. Sie hatte nie ein Zuhause, nie eine richtige Familie und zog mit wechselnden Erwachsenen von einem Ende der Welt zum anderen. Wer waren diese Menschen wirklich, und wie standen sie zu ihr? Die wichtigsten Menschen in ihrem Leben sind der alte Humphrey, der ihr eine Art Bildung und die Liebe zu Büchern vermittelte, dann Sarah, der ewige Hippie, die sie abwechselnd mit Liebe überschüttet, um sie ohne Ankündigung wieder zu verlassen, der schüchterne Paul, der sie als Kind entführte und mit ihr um die halbe Welt zieht und vor allem Venn, den Tooly vergötterte, ein gefährlicher Mann mit großem Charme. Er verdiente Geld mit Drogen, später mit allerhand Betrügereien und ist absolut skrupellos. Was Tooly über die Menschen, die ihr einmal nahestanden, herausfindet, ist nicht unbedingt das, was sie gesucht hat. Es wird ausgerechnet der anfangs etwas trottelige Spinner Fogg sein, der ihr helfen wird, mit ihrem Leben weiterzumachen und ihre Buchhandlung zu einem halbwegs profitablen Geschäft auszubauen. “Aufstieg und Fall…” setzt im Jahr 2011 ein und erzählt auf drei Zeitebenen Tooleys Geschichte. Außer der Erzählgegenwart spielen die jeweils etwa 12 Jahre auseinander liegenden Zeitabschnitte 1988 und 1999/2000 eine Rolle, als Tooly 10 bzw. 20-21 Jahre alt ist. Rachmans Buch ist nicht nur eine außergewöhnliche Familiengeschichte, sondern auch ein Roman über eine sich schnell wandelnde Welt. Der Ton ist zunächst heiter, teils sehr witzig, dann zunehmend melancholisch, wenn Tooly die grausame Wahrheit entdeckt. “Aufstieg und Fall…” ist aber auch ein Buch für Bibliophile. Bücher im Buch spielen in Form von ständigen Anspielungen und Zitaten eine wichtige Rolle. Bücher sind schließlich in Toolys unstetem Leben die beständigsten Freunde und bieten ihr am Ende auch beruflich eine Perspektive. Unter den Charakteren wachsen dem Leser vor allem die warmherzige, aufrichtige Tooly und der alte Humphrey ans Herz, der sie uneigennützig in entscheidenden Jahren ihres Lebens beschützt. Rachmans neues Buch hinterlässt einen starken Eindruck und ist unbedingt zu empfehlen.

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sehr großes Lesevergnügen
von einer Kundin/einem Kunden am 03.10.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

"In jedes Buch schrieb sie seinen Namen und stellte sich vor, wie es Jahre später ein Fremder aufschlug,>Humphrey Ostropoler< las und sich fragte, zu wem der Name gehörte und warum er dieses Buch aufgegeben hatte. Die Menschen behielten ihre Bücher , dachte Tooly, nicht, weil sie sie nocheinmal lesen... "In jedes Buch schrieb sie seinen Namen und stellte sich vor, wie es Jahre später ein Fremder aufschlug,>Humphrey Ostropoler< las und sich fragte, zu wem der Name gehörte und warum er dieses Buch aufgegeben hatte. Die Menschen behielten ihre Bücher , dachte Tooly, nicht, weil sie sie nocheinmal lesen wollten, sondern weil die Bücher ihre Vergangenheit enthielten - die Struktur des eigenen Ichs an einem bestimmten Ort, zu einer bestimmten Zeit, ein Ausschnitt des eigenen Intellekts ....."Tooly Zylberberg lebt in einem kleinen Ort in Wales. Sie ist Besitzerin einer Buchhandlung. und betreibt diese mit ihrem Angestellten Fogg. Die Buchhandlung wirft nicht mehr viel ab, aber Tooly und Fogg lieben diesen Laden mit Buchregalen bis unter die Decke. Den Großteil ihrer Zeit verbringt Tooly mit Lesen. Ihre Vergangenheit hat Tooly verdrängt, vergessen, nicht durchblickt. Als Kind wurde Tooly von ihrem Vater entführt. Später aber auch ihm wieder weggenommen. Sie wächst bei vollkommen fremden Menschen auf. Da ist Sarah - exzentrisch und unzuverlässig. Und Venn - charismatisch und immer da, wenn Tooly in braucht. So scheint es jedenfalls. Und dann der Griesgarm Humphrey. Humphrey liebt Bücher, spielt Schach und hat einen ganz eigenen russischen Akzent. Und er ist da. Er ist immer da, wenn Sarah und Venn nicht erreichbar sind. All das liegt lange Zeit zurück. Als Tooly eines Tages jedoch ein E-Mail von Duncan, einem Exfreund aus Amerika bekommt, wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt. Tooly ergreift diese Chance und versucht noch einmal, hinter die Geheimnisse ihrer Kindheit zu kommen. "Aufstieg und Fall großer Mächte" von Tom Rachman ist sehr großes, fesselndes Lesevergnügen

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ungewöhnliche und weltumspannende Lebensgeschichte einer jungen Frau, die in Familie, Fürsorge und Ansprüchen verloren scheint. Ungewöhnlich und geheimnisvoll.

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über das Erwachsen werden
von Sandra Redlich aus Vechelde am 23.06.2015
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

2004, Tooly, Besitzerin eines kleinen Buchladens in Wales wird eines Tages von ihrem Ex-Freund benachrichtigt, dass sie dringend nach New York kommen muss, da ihr Vater schwer krank sei. Angekommen in New York muss sie sich endlich ihrer Vergangenheit stellen. Das Buch ist in mehreren Zeitebenen aufgeteilt. 1988 ist Tooly... 2004, Tooly, Besitzerin eines kleinen Buchladens in Wales wird eines Tages von ihrem Ex-Freund benachrichtigt, dass sie dringend nach New York kommen muss, da ihr Vater schwer krank sei. Angekommen in New York muss sie sich endlich ihrer Vergangenheit stellen. Das Buch ist in mehreren Zeitebenen aufgeteilt. 1988 ist Tooly 10 Jahre alt, reist mit ihrem Vater, einem Angestellten der US-Botschaft und Misanthrop, der sich nur für Vögel interessiert in der Welt umher. 1999 ist Tooly Anfang 20, wohnt in New York bei ihrem väterlichen Freund Humphrey, der in ihr die Liebe zu Büchern weckt. 2004 ist sie Besitzerin eines Buchladens. Die anfänglichen Zeitsprünge waren für mich am Anfang etwas verwirrend. Welche Rollen die unterschiedlichen Charaktere in Tooly's Leben einnahmen, entschlüsselte sich mir erst im Lauf der Geschichte. Erschwerend kam hinzu, dass ich für keinen der Charaktere eine besondere Sympathie empfunden habe. Ich bin unschlüssig, ob es ein Buch über das Erwachsenwerden ist, oder ein Buch über Menschen, die ihr Leben außerhalb der Gesellschaft führen. Das Buch lässt sich flüssig lesen, weist aber an einigen Stellen einige Längen auf. Dennoch ist es gut geschrieben und ich kann es nur empfehlen.

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Warum soll das Leben einfach sein?
von einer Kundin/einem Kunden am 22.10.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Tooly, Tochter eines verschrobenen Vaters in der Informationstechnologie tätig, dann noch dazu die Mutter, völlig durchgeknallt. Um Tooly vor ihr zu schützen, zieht ihr Vater jahrelang quer durch die Welt. Doch in Bangkok werden sie von der Mutter eingeholt. Überall wo sie ist, bricht Chaos aus. Tools mittendrin, zwischen... Tooly, Tochter eines verschrobenen Vaters in der Informationstechnologie tätig, dann noch dazu die Mutter, völlig durchgeknallt. Um Tooly vor ihr zu schützen, zieht ihr Vater jahrelang quer durch die Welt. Doch in Bangkok werden sie von der Mutter eingeholt. Überall wo sie ist, bricht Chaos aus. Tools mittendrin, zwischen den beiden fast völlig aufgerieben findet dann zu einem Leben, das vielleicht das ihre ist. Im hintersten Wales gelandet führt sie ein Antiquariat mit tausenden von Büchern. Sie ist zufrieden, doch dann kommt ein Brief, der die Vergangenheit wieder aufrollt. Dem Autor gelingt es meisterhaft die Charaktere aufzubauen, und den Leser in seinen Bann zu ziehen.

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Schöner Schmöker
von Xirxe aus Hannover am 24.09.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Mal wieder so richtig versinken in einem Buch, mitfürchten, -leiden, -freuen und was sonst noch alles mit der Heldin der Geschichte - ja, das gelingt mit dieser Lektüre schon ganz gut, wenn auch nicht perfekt. Aber was ist schon vollkommen im Leben ;-) ? Tooly steht im Mittelpunkt dieser... Mal wieder so richtig versinken in einem Buch, mitfürchten, -leiden, -freuen und was sonst noch alles mit der Heldin der Geschichte - ja, das gelingt mit dieser Lektüre schon ganz gut, wenn auch nicht perfekt. Aber was ist schon vollkommen im Leben ;-) ? Tooly steht im Mittelpunkt dieser knapp 500 Seiten und man begleitet sie auf drei verschiedenen Abschnitten ihres Lebens, die nach und nach die Rätsel ihrer Vergangenheit offenbaren. Mit 10 Jahren kommt sie mit ihrem Vater nach Bangkok, wo sie die Menschen kennenlernt, die in der folgenden Zeit maßgeblich ihr Leben beeinflussen werden. Ungefähr 10 Jahre später in New York City, kurz vor ihrer Volljährigkeit, führt sie eine halbherzige Liebesbeziehung in einer WG, bevor sie mit einem radikalen Schritt all ihre Verbindungen löst. Und 2011, Tooly ist mittlerweile Anfang 30, lebt als Besitzerin eines nicht sehr gut gehenden Antiquariats in Wales, erreicht sie eine Nachricht aus ihrer Vergangenheit, die für sie noch immer mehr Unbekanntes als Bekanntes birgt. So macht sich Tooly wieder auf die Reise... Es ist schon ein recht illustres und chaotisches Leben, das in einer sehr genauen und bildhaften Sprache von Tom Rachman hier beschrieben wird, wie beispielsweise gleich der erste Satz zeigt: 'Sein Bleistift schwebte über dem Verkaufsbuch, stieß, wenn Fogg einer Behauptung Nachdruck verleihen wollte, zum Blatt hinab, bis die Bleistifspitze auf's Papier traf, stieg gleich darauf wie ein Kunstflieger auf, um dann, wenn er wieder etwas betonte, erneut im Sturzflug niederzugehen, wodurch der immer stumpfer werdende Stift ein Sternenbild von Punkten rund um jenen einsamen Eintrag dieses Morgens hinterließ, der den Verkauf eines gebrauchten Exemplars von 'Landschnecken in Großbritannien' von A.G. Brunt-Coppell (Preis: 3,50 £) festhielt.' So versinkt man regelrecht in Toolys Leben, das immer konfuser zu verlaufen scheint - was mir irgendwann angesichts der merkwürdigen Personen, die nach und nach in ihr Leben treten, etwas zu viel des Guten wurde. Auch mit dem 'Fast-Ende' hadere ich etwas, in dem nach dieser doch sehr drastischen Enthüllung einfach - NICHTS passiert. Zumindest habe ich es so empfunden. Trotzdem: Es ist ein Schmöker mit einer bezaubernden Heldin und einer schönen Sprache, der die langen Herbstabende garantiert recht kurz werden lässt. PS: Ist der Titel eine Anlehnung an das 1987 erschiene Buch von Paul M. Kennedy? Mit dem Motto '...dass eine imperiale Überdehnung eine Großmacht zum Niedergang führt.' (Quelle:wikipedia)?

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Mich hat Toolys Geschichte nicht betören können
von Wortschätzchen am 24.10.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Tooly Zylberberg ist Anfang dreißig und nennt eine kleine, aber feine – und dennoch unrentable – Buchhandlung, das „Worlds End“, ihr Eigen. Da werkelt sie mit ihrem Angestellten Fogg herum, schwelgt in ihren anitquarischen Büchern und kümmert sich weder um die Zukunft, noch um die Vergangenheit. Doch dann erhält... Tooly Zylberberg ist Anfang dreißig und nennt eine kleine, aber feine – und dennoch unrentable – Buchhandlung, das „Worlds End“, ihr Eigen. Da werkelt sie mit ihrem Angestellten Fogg herum, schwelgt in ihren anitquarischen Büchern und kümmert sich weder um die Zukunft, noch um die Vergangenheit. Doch dann erhält sie eine eMail von Duncan, einem lebenden Teil aus ihrer Vergangenheit. Er möchte dringend mit ihr über ihren Vater reden. Und Tooly begibt sich auf eine Reise – körperlich und geistig – die sie dazu zwingt, das zu sehen, was sie so lange erfolgreich ausgeblendet hat. Anfangs meint man, das Buch handelt sehr viel über Bücher und deren Zauber. Tatsächlich aber kommen die Bücher nur am Rande vor. Tom Rachmann lässt den Leser eine unglaubliche Geschichte eines kleinen Mädchens lesen. Aufgeteilt in drei „Zeitzonen“: 1988. 1999 und 2011. Schnell merkt der Leser, dass Tooly nie wirklich glücklich war, nie wirklich die Chance hatte, ein völlig unbeschwertes Mädchen sein zu dürfen. Immer mehr fragt man sich, warum niemand sich wirklich um die kleine Mathilda gekümmert hat, sie wortwörtlich gerettet hat. Und man wundert sich, wie aus einem Menschen mit einem solchen Vorleben ein so wunderbarer Mensch hat werden können. Wir Leser begegnen einer Reihe wirklich extrem außergewöhnlicher Menschen, die mit Tooly zu tun hatten. Das meine ich nun nicht nur positiv! Mir wird zu viel von schrägen Typen und zu wenig von der entsprechenden Zeitepoche erzählt. Die Hintergründe bleiben bis zum Ende unklar und vor allem – zumindest für mich – unsinnig. Alle tun, was sie tun, aber niemand ändert sich irgendwie und keiner stellt Fragen, hinterfragt oder verändert die Situation. Selbst mein Favorit, Humph, geht stur seinen einmal gewählten Weg, obwohl er Tooly wirklich liebt und wohl ihr einziger Schutz ist. Vielleicht bin ich die falsche Zielgruppe? Wer weiß. Ich jedenfalls kann den vollmundigen Versprechungen auf der Rückseite des Buches nicht zustimmen. Deshalb bleibt mir nach reiflicher Überlegung nur, gutmütig aufgerundete drei Sterne zu vergeben. Empfehlen kann ich das Buch nur Lesern mit langem Atem und der Fähigkeit, irrwitzige Situationen einfach zu annehmen zu können, ohne zu fragen, warum niemand etwas daran ändert.

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Licht ins Dunkel? Leider eher nur eine Notbeleuchtung ...
von goat am 26.11.2015
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Auch wenn das Cover sehr unscheinbar ist, der Titel des Buches ließ mich gleich einen Blick auf den Klappentext werfen und ich war fasziniert von dem, was ich dort las. Tooly Zylberberg, Besitzerin einer Buchhandlung auf dem Lande in Wales, wurde als Kind vom eigenen Vater entführt und ihm... Auch wenn das Cover sehr unscheinbar ist, der Titel des Buches ließ mich gleich einen Blick auf den Klappentext werfen und ich war fasziniert von dem, was ich dort las. Tooly Zylberberg, Besitzerin einer Buchhandlung auf dem Lande in Wales, wurde als Kind vom eigenen Vater entführt und ihm später entrissen. Sie wuchs auf in Asien, Europa und den USA. Im Laufe ihres Lebens begegnet sie einigen sehr undurchsichtigen Menschen. Dem Rätsel ihres geheimnisvollen Lebens scheint sie aber erst auf die Spur zu kommen, als sich ein Ex-Freund per E-Mail bei ihr meldet … Das im Klappentext versprochene Licht ins Dunkel kam auch nach Beenden des Romans für mich nicht – höchstens eine spärliche Notbeleuchtung. Diese reichte jedoch leider nicht aus, die Enttäuschung, die meiner anfänglichen Euphorie folgte, zu abzumildern. Die Geschichte wird auf drei Zeitebenen erzählt. Hier legt der Autor drei Lebensjahre von Tooly offen: 1988, 1999 und 2011. Dem Leser werden einige sehr seltsame Menschen aus Toolys Leben vorgestellt und es gab nicht eine Figur, deren Handeln ich auch nur im Entferntesten hätte nachvollziehen können. Viel schlimmer aber ist, dass selbst die Protagonistin mich nicht überzeugen konnte. Mitten auf dem Weg durch dieses zähe und langatmige Werk mit all den kühlen und mir nicht verständlichen Charakteren blieb dann auch meine Empathie auf der Strecke. Selbst das Ende, welches einige Geheimnisse aufdeckt, ließ mich etwas ratlos zurück. Die vielen positiven Meinungen zu "Aufstieg und Fall großer Mächte" zeigen mir, dass es wohl einfach nicht mein Buch war oder auch der Zeitpunkt vielleicht nicht der richtige war. Eine Empfehlung für ein Buch, durch dessen fast 500 Seiten ich mich zwingen musste, kann ich nicht aussprechen. Aber auch abraten möchte ich von Tom Rachmans Werk nicht. Hier muss sich wohl jeder sein eigenes Bild machen, da die Meinungen sehr unterschiedlich ausfallen. Etwas enttäuscht vergebe ich dieses Mal leider nur zwei Sterne.

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Toolys Lebensgeschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 31.10.2015
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

„Aufstieg und Fall großer Mächte“ von Tom Rachmann ist die Lebensgeschichte von Tooly Zylberberg. Geschildert wird dies zu drei verschiedenen Zeitpunkten – Tooly als Kind, als junge Erwachsene und mit Mitte 30. In der aktuellen Erzählzeit ist sie Besitzerin einer kleinen Buchhandlung und hat sich ihr Leben gemütlich eingerichtet.... „Aufstieg und Fall großer Mächte“ von Tom Rachmann ist die Lebensgeschichte von Tooly Zylberberg. Geschildert wird dies zu drei verschiedenen Zeitpunkten – Tooly als Kind, als junge Erwachsene und mit Mitte 30. In der aktuellen Erzählzeit ist sie Besitzerin einer kleinen Buchhandlung und hat sich ihr Leben gemütlich eingerichtet. Doch in der Vergangenheit wurde alles was sie kannte immer wieder durcheinander gewirbelt. Ständig musste sie sich neuen Situation stellen und an unbekannten Orten zurecht kommen. Als sie durch den Brief ihres Exfreundes einen alten Weggefährten wieder trifft, muss sie sich einigen Geschehnissen ihrer Vergangenheit stellen. Durch den Einstieg und der ausführlichen Beschreibung des Buchladens, hatte ich fälschlicherweise angenommen, dies wäre ein Buch über Bücher. Leider wurde ich dahingehend enttäuscht. Denn obwohl Toolys Lebensgeschichte durchaus interessant und abwechslungsreich ist, konnte mich das Buch nicht richtig gefangen nehmen. Dies liegt vermutlich zum Großteil an den vielen Rückblicken und Zeitsprüngen. Wenn diese so häufig vorkommen, reist es mich persönlich eher aus der Geschichte raus, als Spannung zu erzeugen. Auch deshalb konnte ich mich nie richtig in Tooly einfühlen. Sie war für mich stets eher eine fremde, als eine Wegbegleiterin. Insgesamt gesehen konnte mich „Aufstieg und Fall großer Mächte“ nicht überzeugen.

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