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Augustas Garten

Roman

(6)
Als die fünfjährige Augusta mit ihrer Mutter Barbara ihr Zuhause verlässt, ahnt sie nicht, dass dies ein Abschied von ihrem bisherigen Leben ist. Den Ort, an dem sie bald darauf wohnen, mag sie nicht. Genauso wenig wie Eduard, den Freund der Mutter. Doch Barbara verschweigt ihrer Tochter die Wahrheit. Auf Augustas Frage, wann sie endlich wieder nach Hause fahren, antwortet sie stets nur mit einem unbestimmten »Bald«. Dieses Wort gibt Augusta Zuversicht, doch an ihrem sechsten Geburtstag muss sie erkennen, dass sie nie mehr zu ihrem Vater zurückkehren werden. Augusta läuft davon.
Während die Polizei nach dem Kind sucht, wird die Mutter in ihrer Angst auf sich selbst zurückgeworfen. Es zeigt sich, dass ihr Leben schon immer von Flucht und der verzweifelten Suche nach Halt geprägt war. Auf fatale Weise hat Barbara die Fehler ihrer Familie wiederholt - und wird damit das Leben ihrer Tochter auf immer verändern.
Augustas Garten ist die ebenso poetische wie aufwühlende Geschichte einer Trennung und eines ersehnten Neubeginns, eine Geschichte über das Verschwinden und über die tragischen Folgen, die aus zu langem Schweigen erwachsen können. Ein Roman, der zu Herzen geht.
Rezension
"Ein vielschichtiger, kluger Debütroman"
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

"'Augustas Garten' ist ein poetischer, aufwühlender Roman einer Trennung und eines ersehnten Neubeginns sowie eine Geschichte über die tragischen Folgen, die aus zu langem Schweigen erwachsen können."
BUCH AKTUELL

"Heuser beschreibt [] so fein und psychologisch nuanciert, dass die geballte Tragik menschlicher Beziehungen [] offenbar wird."
Kerstin Meier, KÖLNER STADT-ANZEIGER

"Ein vielschichtiges, sehr sensibles Buch."
FREUNDIN

"'Augustas Garten' besitzt eine anrührende Zartheit, der schwer zu widerstehen ist."
Ruth Dickhoven, WDR5 SCALA

"Ein starkes Stück Literatur, dieses Debüt"
BÜCHERMARKT DEUTSCHLANDRADIO

"Ein atmosphärisch dichter Roman über Schweigen und Sprachlosigkeit, über Liebe und Verlust [...] Der Abschied von der bedingungslos vertrauenden Perspektive des Kindes."
Angelika Otto, MÜNCHNER FEUILLETON
Portrait
Andrea Heuser, geboren 1972 in Köln, lebt heute mit ihrer Familie in München. Sie studierte Germanistik, Politik und Vergleichende Religionswissenschaften in Köln und Bonn. Promotion 2008 mit einer Studie zur deutsch--jüdischen Literatur. Literarische Arbeiten im Bereich Lyrik, Prosa, Libretti und Musiktheater. 2008 erschien ihr Lyrik-Debüt vor dem verschwinden, für das sie u. a. mit dem Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis des Literarischen März Darmstadt ausgezeichnet wurde. 2012 war sie unter den Finalisten für den Lyrikpreis Meran. Augustas Garten ist Andrea Heusers erster Roman. Für die Arbeit an ihrem nächsten Roman erhielt sie 2016 das Literaturstipendium des Freistaats Bayern.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 01.10.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8321-9763-6
Verlag DuMont Buchverlag
Maße (L/B/H) 190/123/25 mm
Gewicht 297
Auflage 1. Auflage
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Kundenbewertungen


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Die Welt aus den Augen eines Kindes
von Linchen91 am 05.11.2014

Augustas Garten erzählt die Geschichte der nicht immer einfachen Verständigung zwischen Mutter und Tochter. Die kleine Augusta fährt mit ihrer Mutter Barbara von zuhause weg um bei Eduard zu leben, nur ist das Augusta nicht ganz klar, denn sie denkt, dass die beiden „bald“ wieder nach Hause zum Vater... Augustas Garten erzählt die Geschichte der nicht immer einfachen Verständigung zwischen Mutter und Tochter. Die kleine Augusta fährt mit ihrer Mutter Barbara von zuhause weg um bei Eduard zu leben, nur ist das Augusta nicht ganz klar, denn sie denkt, dass die beiden „bald“ wieder nach Hause zum Vater zurückkehren. An ihrem sechsten Geburtstag erfährt sie endlich die Wahrheit von ihrer Mutter, doch dadurch wird ihr Vertrauen stark erschüttert und sie läuft weg. Während ihre Mutter verzweifelt hofft, dass Augusta wieder zurück kehrt, erkennt sie, was für Fehler sie gemacht hat. Dieses Buch von Andrea Heuser ist ganz wunderbar geschrieben, mit einer einfühlsamen und berührenden Sprache bringt sie einem jede einzelne Person sehr menschlich näher. Allein durch den Schreibstil erkennt man als Leser die wechselnden Erzählperspektiven, besonders ist dabei die Sichtweise der kleinen Augusta auf die Welt. Durch Kinderaugen erscheinen manche Dinge auf einmal ganz einfach und nachvollziehbar, kleine Wörter wie "bald" haben eine große Bedeutung, und die Mama sagt immer die Wahrheit. Als Augusta feststellt, dass dies nicht stimmt, flüchtet sie sich mehr und mehr in ihre imaginäre Traumwelt, ihren Garten. Die Sprache ist außergewöhnlich, einfühlend, man kann sich gut in die Szenen hineinversetzen. Es ist nicht immer alles klar und deutlich nieder geschrieben, sondern in mehreren Schichten finden sich die Details, als Leser muss auch mal zwischen den Zeilen gelesen werden. Dieses eben nicht totale Offenlegen der Situation, sondern der Versuch, die Interpretation eines Kindes nachzuempfinden, ist toll gelungen. Jedes Kapitel hat eine Überschrift, die sorgsam ausgewählt wurde, sie haben ihre eigene Bedeutung und Verbindung zu Erinnerungen und einzelnen Teilen des Lebens von Barbara und Augusta. Ein tolles, sensibles, aufwühlendes Buch, das einen etwas traurig, vor allem aber nachdenklich und berührt zurücklässt.

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Berührend , Großarig und Behutsam Erzählt
von einer Kundin/einem Kunden am 28.10.2014

Rezension vom 16.10.2014 (24) Mit 5 Jahren verlässt Augusta mit ihrer Mutter Barbara ihren Vater. Als sie aus dem Autofenster zurückblickt und dem immer kleiner werdenden Vater sieht ahnt sie noch nicht das es ein Abschied für immer sein soll. Sie denkt es ist sei eine Reise. Augusta ist... Rezension vom 16.10.2014 (24) Mit 5 Jahren verlässt Augusta mit ihrer Mutter Barbara ihren Vater. Als sie aus dem Autofenster zurückblickt und dem immer kleiner werdenden Vater sieht ahnt sie noch nicht das es ein Abschied für immer sein soll. Sie denkt es ist sei eine Reise. Augusta ist in ihrem neuen zu Hause bei Eduard gar nicht glücklich , sie möchte in ihr altes zuhause zurück und zu Andreas ihrem Vater. Sie hasst Eduard , sein Haus , ihr neues Zimmer und das Schwarzbrot. Der einzige Trost ist ihr Garten den sie mit Mama ans Fenster ihres Zimmers gemalt haben und dem Männchen ihrem imaginären Freund ,das Mama noch hinein gemalt hat. In ihrer Kindlichen Fantasie träumt sie sich in ihren Garten, hier ist die Welt noch Heil und bunt . Ihr Freund versteht sie und hört ihr zu , ihm kann sie erzählen wie sehr sie sich nach ihrem Papa sehnt. Er lügt und verspricht nichts . Er sagt auch nicht "Bald" , wie wenn sie ihre Mutter fragt wann sie wieder nach Hause zurückkehren... Am Vorabend ihres 6. Geburtstags gesteht ihr ihre Mutter endlich die Wahrheit. Das dies nun ihr neues zuhause ist und sie für immer bleiben. Augusta ist sehr verzweifelt und stellt fest das man sie belogen hat und beschließt ihren Papa zu besuchen. Am Morgen des 6. Geburtstages , macht sie es wahr und geht alleine fort , diesmal lügt sie auch in dem sie behauptet auf den Spielplatz zugehen... Eine verzweifelte Mutter wartet auf die Rückkehr ihres Kindes, ihre Fehler der Vergangenheit haben sie eingeholt... Augustas Flucht endet in einem dramatischen geschehen nur weil Erwachsene sie belogen haben...... Haben alle Beteiligten durch dieses Drama gelernt und vielleicht die Chance auf einen Neubeginn........... Der Autorin Andrea Heuser ist mit ihrem ersten Roman ein großartiges , berührendes und überwältigendes Debüt gelungen. Man spürt wie viel Herzblut in ihre Wörter ,Zeilen, und in die Geschichte geflossen sind .Ihr Erzählstil ist mehr als brillant , Ihr Stilgefühl ist Klar und Kraftvoll. Sie erzählt aus der Kindlichen Sicht aus , schließlich geht es ja auch um die 5 Jährige Augusta. Man spürt hier die Sehnsucht nach ihrem Vater , dem alten zuhause , das es schon weh tut . Eine verletzte und unverstandene Kinderseele kommt zum Vorschein , die man belügt und vertröstet mit "BALD" . Dem Verschweigen der Wahrheit mit tragischen Folgen. Sie öffnet das Fenster zu Vergangenheit der Erwachsenen , zeigt Risse in deren Kindheit auf . Sie hat deren dunkle Vergangenheit und der jetzigen Gegenwart geschickt mit einander verbunden. Sie lässt einem tief abtauchen in die Geschichte , lässt Augustas Garten für einem Bildhaft erscheinen. Ihre Protagonisten , ihre Charaktere , Gefühle und Ängste kommen sehr lebendig herüber. Man hat das Gefühl ein Teil der Geschichte zu sein. Selten hat mich ein Buch so gefesselt ! " Ein bewegender und Kluger Roman , der von dem Verlust und Hoffnung auf einen Neubeginn erzählt " Ich Glaube wir werden noch Oft von der Autorin hören !

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„Die Mama darf nicht lügen.“ ... Wenn das Vertrauen eines Kindes verloren geht.
von Liane Marth / LimaKatze am 20.10.2014

„Augusta - Die Erhabene. Kind des Sommers, des Lichtes und der Wärme." (Seite 88) ZUM INHALT: Sommer 1975. Die fünfjährige Augusta sitzt im vollgepackten Auto auf der Rückbank. Ihre Mutter Barbara startet angespannt den Wagen, der sich langsam in Bewegung setzt. Als Augusta sich umblickt, sieht... „Augusta - Die Erhabene. Kind des Sommers, des Lichtes und der Wärme." (Seite 88) ZUM INHALT: Sommer 1975. Die fünfjährige Augusta sitzt im vollgepackten Auto auf der Rückbank. Ihre Mutter Barbara startet angespannt den Wagen, der sich langsam in Bewegung setzt. Als Augusta sich umblickt, sieht sie den Mann an der Straße stehen, der sich die Hände vor das Gesicht schlägt. Das kleine Mädchen ahnt an diesem Tag noch nicht, wie sehr sich ihr Leben von nun an verändern wird. Sie fahren zu Eduard, den Freund ihrer Mutter. Augusta glaubt, sie sind zu Besuch. Noch weiß die Kleine nicht, dass sie nicht wieder in ihr bisheriges Zuhause zurückkehren werden, und dass Barbara ihren Mann verlassen hat. Doch in Eduards Haus fühlt das Mädchen sich unglücklich und immer wieder fragt sie Barbara, wann sie endlich wieder nach Hause fahren. „Bald“ antwortet die Mutter stets ohne weitere Erklärungen, weil sie auf den richtigen Zeitpunkt wartet, ihrer Tochter die Wahrheit beizubringen. Und Augusta lässt sich zunächst damit vertrösten, auch wenn die Sehnsucht nach ihrem Papa immer größer wird. Doch im Laufe der Zeit entstehen in dem klugen Köpfchen des Mädchens viele Fragen, die alle unbeantwortet bleiben. Augusta fühlt sich mit ihrer Traurigkeit und Sehnsucht von der Mutter alleingelassen, und während ihr das Herz immer schwerer wird, flüchtet sie sich in Fantasien. Kurz vor dem Tag, an dem sie sechs Jahre alt wird, überschlagen sich dann die Ereignisse. An ihrem Geburtstag packt Augusta heimlich ihren kleinen Rucksack und läuft fort. Sie mag nicht feiern, sie will nach Hause, zu ihrem Papa. Ein folgenschwerer Entschluss. ... *** MEIN FAZIT: Als ich dieses gelungene Debüt von Andrea Heuser am Ende zugeklappt habe, war mein erster Gedanke: Wie kann ein Buch so traurig und gleichzeitig so schön sein?! Allerdings muss ich dazusagen, dieser Roman möchte sehr aufmerksam gelesen werden, denn keine Zeile wurde dem Zufall überlassen und kann somit im Laufe dieser wunderbaren Geschichte noch von Bedeutung sein. Man sollte sich also Ruhe und Zeit nehmen für diese wertvolle Lektüre. Doch am Ende dieses Romans fühlt man sich belohnt für diese kleine Mühe. Bei der Erzählung der Geschichte wurden von der Autorin unterschiedliche Blickwinkel eingenommen. Hauptprotagonisten sind die kleine Augusta und ihre Mutter Barbara. Wenn die Perspektive von Augusta eingenommen wurde, war ich stellenweise regelrecht verzaubert von der Poesie, die mitunter durch die Gedanken und Fantasien des kleinen Mädchens vermittelt wurde. Auf der anderen Seite wiederum sind ihre Verzweiflung und die Traurigkeit beim Lesen spürbar und ergreifend. Die Rückblicke der Mutter auf ihre eigene Vergangenheit aus Kindertagen, und die daraus resultierenden Handlungen und Fehlentscheidungen gegenüber Augusta, haben mich betroffen gemacht. Hier wurde deutlich, wie sehr Elternhaus und Kinderzeit den Einzelnen für die Zukunft prägen können. Und wie schwer es sein kann, anerzogene Muster und negative Erfahrungen nicht in die eigene Kindererziehung einfließen zu lassen oder gar zu übernehmen. In meinen Augen ist diese anspruchsvolle und sehr bewegende Lektüre eine literarische Kostbarkeit, die mit dem Herzen geschrieben wurde. Die Autorin bediente sich dabei einer wunderbaren und einfühlsamen Sprache, die tief berührt. Dies und die Stimmung im Buch fesseln den Leser sofort an den Inhalt und lassen ihn nicht mehr los. Sehr gerne vergebe ich für diese herausragende Leseerfahrung, die noch lange in mir nachklingen wird, fünf Sterne!

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Auswirkungen einer Trennung
von thora01 am 20.10.2014

Inhalt/Klappentext: Als die fünfjährige Augusta mit ihrer Mutter Barbara ihr Zuhause verlässt, ahnt sie nicht, dass dies ein Abschied von ihrem bisherigen Leben ist. Den Ort, an dem sie bald darauf wohnen, mag sie nicht. Genauso wenig wie Eduard, den Freund der Mutter. Doch Barbara verschweigt ihrer Tochter die... Inhalt/Klappentext: Als die fünfjährige Augusta mit ihrer Mutter Barbara ihr Zuhause verlässt, ahnt sie nicht, dass dies ein Abschied von ihrem bisherigen Leben ist. Den Ort, an dem sie bald darauf wohnen, mag sie nicht. Genauso wenig wie Eduard, den Freund der Mutter. Doch Barbara verschweigt ihrer Tochter die Wahrheit. Auf Augustas Frage, wann sie endlich wieder nach Hause fahren, antwortet sie stets nur mit einem unbestimmten »Bald«. Dieses Wort gibt Augusta Zuversicht, doch an ihrem sechsten Geburtstag muss sie erkennen, dass sie nie mehr zu ihrem Vater zurückkehren werden. Augusta läuft davon. Während die Polizei nach dem Kind sucht, wird die Mutter in ihrer Angst auf sich selbst zurückgeworfen. Es zeigt sich, dass ihr Leben schon immer von Flucht und der verzweifelten Suche nach Halt geprägt war. Auf fatale Weise hat Barbara die Fehler ihrer Familie wiederholt – und wird damit das Leben ihrer Tochter auf immer verändern. ›Augustas Garten‹ ist die ebenso poetische wie aufwühlende Geschichte einer Trennung und eines ersehnten Neubeginns, eine Geschichte über das Verschwinden und über die tragischen Folgen, die aus zu langem Schweigen erwachsen können. Ein Roman, der zu Herzen geht. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Es ist sehr emotional geschrieben. Ich fand es sehr toll wie die Autorin das kindliche so toll herausgearbeitet hat. Auch die Rückblicke in die Vergangenheit von der Eltern von Augusta sind sehr gut. Es ist ein sehr emotionales Buch. Die Hauptakteure sind sehr genau beschrieben. Ich konnte mich sofort in Augusta hineinversetzten. Es zeigt sehr schön wie sich grobe Fehler in der Kindererziehung auswirken können. Irgendwie haben es die Eltern nicht geschafft mit Augusta über die neue Situation zu sprechen. Sie haben ihr Halbwahrheiten erzählt. Das Ende fand ich sehr tragisch. Es ist auch traurig das die Erwachsenen die versteckten Hilferufe von Augusta nicht bemerken. Augusta findet ihre Zufluchtsstätte in ihrem Phantasiegarten.

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Augustas Garten
von leseratte1310 am 19.10.2014

Am Tag vor ihrem 6. Geburtstag stellt Augusta fest, dass ihre Mama gelogen hat. Sie leben nun bei Eduard und nicht bei ihrem Papa. Wenn sie ihre Mutter fragt, wann sie zurückgehen, bekommt sie immer wieder zur Antwort „bald“. Augusta gefällt es nicht besonders bei Eduard. Alles ist so... Am Tag vor ihrem 6. Geburtstag stellt Augusta fest, dass ihre Mama gelogen hat. Sie leben nun bei Eduard und nicht bei ihrem Papa. Wenn sie ihre Mutter fragt, wann sie zurückgehen, bekommt sie immer wieder zur Antwort „bald“. Augusta gefällt es nicht besonders bei Eduard. Alles ist so anders als bei Papa und Augusta hat große Sehnsucht nach ihrem Vater. Deshalb macht sie sich am Morgen ihres Geburtstages auf die Suche nach ihrem Papa, während die Mutter den Geburtstagstisch deckt. Durch diese Entscheidung wird sich für Augusta das ganze Leben folgenreich ändern. Diese Geschichte berührt einen zutiefst. Augusta hat sich eine Phantasiewelt geschaffen, weil sie die wirkliche Welt nicht versteht und weil sie ihr nicht gefällt. Die Mutter in ihrer neuen Beziehung, versteht gar nicht, was in ihrer Tochter vorgeht. Sie ist so mit ihrem neuen Leben beschäftigt, dass sie kaum Zeit hat, sich mit Augusta auseinander zu setzen. So lebt das kleine Mädchen nun in seiner Phantasie in einem Garten mit bunten Blumen. In dem Buch wird uns auch die Sichtweise Barbaras gezeigt, die es nicht leicht hatte. Auch sie wollte einst ausreißen. Von Andreas erfahren wir auch mehr. Er fühlte sich wohl durch die Schwangerschaft Barbaras überfordert. Aber sie heiraten und er ist Augusta später ein liebevoller Vater. Ich habe mit Augusta gelitten und konnte ihre Verzweiflung spüren. Für Barbara und Andreas konnte ich Verständnis aufbringen, auch wenn ich ihre Handlungsweise nicht akzeptieren konnte. Doch man übernimmt oft Verhaltensweisen von den Eltern, obwohl man es nicht will. Auch Eduards Leben ist nicht einfach verlaufen, doch er blieb mir fremd in seiner Gefühllosigkeit. Der Schreibstil ist eindringlich und poetisch. Ein bewegender Roman, der noch lange nachhallt.

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Wiederholungen
von Everett am 07.01.2015

Die kleine Augusta verlässt mit der Mutter das bisherige Zuhause, den Vater. Allerdings erklärt die Mutter nichts weiteres, vertröstet Augusta auf ihre Nachfrage, wann es zurück geht immer mit der Aussage bald. Augusta fühlt sich nicht wohl, findet auch den Freund der Mutter nicht gut, und beschließt fort zu... Die kleine Augusta verlässt mit der Mutter das bisherige Zuhause, den Vater. Allerdings erklärt die Mutter nichts weiteres, vertröstet Augusta auf ihre Nachfrage, wann es zurück geht immer mit der Aussage bald. Augusta fühlt sich nicht wohl, findet auch den Freund der Mutter nicht gut, und beschließt fort zu gehen. Die Mutter, Barbara, denkt in der Situation zurück an ihre eigenen Erlebnisse, und es wird klar, dass sie die Fehler, die sie erlebt hat, wiederholt. Man sollte seinen Kindern nicht zu viel verschweigen, besonders, wenn es sie ganz direkt betrifft. Sicherlich versteht auch ein kleines Kind viele Dinge, auch wenn die Erwachsenen es nicht glauben, und man muss es vielleicht anders erklären. Aber etwas zu verschweigen hilft niemanden, wie man hier lesen kann. Geschildert wird es aus Augustas Sicht, wie die den Umzug erlebt und in ihrer Welt, ihrem Garten, unterwegs ist. Auch aus Barbaras Sicht wird erzählt, was sie erlebt hat. Es wirkt teilweise ziemlich bedrückend, gerade Barbaras Erinnerungen, und wie sie eher nicht gelernt hat, damit umzugehen. Kommt mir jedenfalls so vor. Sicherlich eine gute Geschichte, wie das Erleben, die Fehler, von einer Generation zur nächsten wiederholen. Leider konnte ich mich in die Geschichte, die Personen, nicht so gut rein lesen, oder rein fühlen. Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut, und war gespannt. Meine Erwartungen wurden nicht voll erfüllt, oder mein Lesegeschmack ist doch anders.

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