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Bäume reisen nachts

Roman

(1)
Seit Monaten verbringt die achtjährige Manon ihre Nachmittage allein, unter einer riesigen Birke im Garten, sie verschlingt ein Buch nach dem anderen und spricht mit Ameisen und Katzen, nur um an eines nicht denken zu müssen: das Verschwinden ihrer Mutter. Weder ihr Vater Pierre noch ihre Tante Sophie vermögen das stille Mädchen zu trösten. Doch Manons Einsamkeit erweicht das Herz des mürrischen Nachbarn Anatole. Sie beginnen, gemeinsam den Kleinen Prinzen zu lesen, und es erwächst eine aussergewöhnliche Freundschaft. Als eines Tages überraschend Briefe der Mutter eintreffen, schmieden das Mädchen und der alte Mann einen kühnen Plan, der sie gemeinsam mit Pierre und Sophie auf eine abenteuerliche Reise quer durch Europa führt …
Bäume reisen nachts ist ein bezaubernder Roman über eine Familie, die sich neu erfindet, über den Mut eines kleinen Mädchens, Träume in Wirklichkeit zu verwandeln – und über Freundschaften, die dort entstehen, wo man sie am wenigsten vermutet.
Rezension
"Wenn sie Die Eleganz des Igels mochten, werden sie Bäume reisen nachts lieben. " (Gwordia)
Portrait

Aude Le Corff, 1977 in Tokio geboren, studierte Wirtschaft und Psychologie, bevor sie 2009 ihr mit dem Prix ELLE ausgezeichnetes Blog Nectar du Net begann. Bäume reisen nachts ist ihr erster Roman. Sie lebt mit ihrer Familie im französischen Nantes.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 203
Erscheinungsdatum 24.10.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-458-36108-4
Verlag Insel Verlag
Maße (L/B/H) 188/116/20 mm
Gewicht 213
Originaltitel Les arbres voyagent la nuit
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
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„Manon und Anatole - eine besondere Freundschaft“

Bianca Schiller, Buchhandlung Schaffhausen

Ein ganz zauberhaftes, einfach geschiebenes aber doch gefühlvolles Buch über die ganz besondere Freundschaft eines pensionierten Französischlehrers und einem 8jährigen Mädchen.
Sympathische Figuren, eine kleine Abenteuergeschichte und die Leichtigkeit des Stils machen diesen Roman zu einer schönen Wochenendunterhaltung ;)
Ein ganz zauberhaftes, einfach geschiebenes aber doch gefühlvolles Buch über die ganz besondere Freundschaft eines pensionierten Französischlehrers und einem 8jährigen Mädchen.
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Kundenbewertungen


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Zum Träumen
von einer Kundin/einem Kunden am 06.09.2016

Ein Buch für junggebliebene Erwachsene und solche, die immer noch an das Schöne und Gute im Leben glauben. Sehr einfühlsam erzählt.

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herzzerreissend schön
von einer Kundin/einem Kunden am 02.06.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Manon ist ein kleines Mädchen, das ihre Zeit am Liebsten lesend unter ihrer Birke verbringt. Sie spricht mit Katzen und mit Ameisen, nur um nicht an eines denken zu müssen: an ihre Mutter, die vor einigen Monaten spur- und wortlos verschwunden ist. Der Vater ist betäubt vor Schmerz, nicht... Manon ist ein kleines Mädchen, das ihre Zeit am Liebsten lesend unter ihrer Birke verbringt. Sie spricht mit Katzen und mit Ameisen, nur um nicht an eines denken zu müssen: an ihre Mutter, die vor einigen Monaten spur- und wortlos verschwunden ist. Der Vater ist betäubt vor Schmerz, nicht mehr fähig sich um die Kleine zu kümmern, Manon so versunken in ihrem Kummer, dass sie niemanden an sich heran lässt- auch nicht ihre Tante Sophie. Eines Tages fasst jedoch der mürrische, alte Nachbar Anatole den Mut, das Mädchen unter ihrem Baum zu besuchen, Fortan liest er ihr jeden Tag nach der Schule vor, und zwischen den beiden entwickelt sich eine innige Freundschaft- das Kind weckt die vergessen geglaubten Lebensgeister des pensionierten Französichlehrers, er widerrum befreit sie ein wenig aus ihrer Traurigkeit. Als eines Tages Briefe der Mutter eintreffen, machen sich Manon, ihr Vater Pierre, die Tante und Anatole auf den Weg nach Marokko. Eine abenteuerliche Reise quer durch Europa beginnt... "Bäume reisen nachts" hat mich so mitgenommen wie kaum ein anderer Roman. Herzzerreissend schön und doch ganz zart taucht man als Leser in die Gefühls- und Gedankenwelt von 5 ganz unterschiedlichen Charakteren ein und wünscht sich, diese Geschichte würde noch weiter gehen. Nur noch ein Bisschen.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Eine tragische Geschichte über eine kleine Familie, die einen nicht mehr loslässt! Taschentücher bereit legen und sich voll und ganz auf die kleine Protagonistin einlassen ;-)

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"Der Roman, der ganz Frankreich bezaubert hat..."
von eskimo81 am 22.04.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

hat auch mich in seinen Bann gezogen. Vor vier Monaten verschwindet Manons Mutter spurlos. Einen Abschiedsbrief hat sie hinterlassen, wo ist sie aber hingegangen? Ihr Vater Pierre ist mit der Situation komplett überfordert und flüchtet sich in ein Tagtraum ohne Licht, essen, ohne Zukunft. Manon flüchtet auch, jedoch auf ihre... hat auch mich in seinen Bann gezogen. Vor vier Monaten verschwindet Manons Mutter spurlos. Einen Abschiedsbrief hat sie hinterlassen, wo ist sie aber hingegangen? Ihr Vater Pierre ist mit der Situation komplett überfordert und flüchtet sich in ein Tagtraum ohne Licht, essen, ohne Zukunft. Manon flüchtet auch, jedoch auf ihre Weise. Mit einem Buch verbringt sie die Nachmittage bei ihrer geliebten Birke, bis der mürrische Rentner Anatole sie in den Bann zieht und ihr der kleine Prinz vorliest. Aus einer flüchtigen Bekanntschaft entsteht eine innige und tiefe Freundschaft. Als endlich ein Brief von ihrer Mutter eintrifft, reisen ihr Vater, Manon, der Rentner und die Schwester von Anais durch ganz Europa um die Mutter wieder zu finden... Ein Zitat aus der kleine Prinz von Antoine de Saint-Expuréry hat mich begeistert: "Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar" Die Geschichte einer Familie mit vielen Tragödien, wie kann eine Mutter ihre Tochter einfach verlassen? Fassungslos verschlingt man die Seiten und behält immer im Hinterkopf, weshalb? Ein fantastisch, fesselndes geschriebenes Buch, das einen sprachlos zurücklässt. Bäume reisen nachts ist ein herzzerreissend schöner Roman über die Freundschaft ungleicher Menschen, über eine Familie, die sich neu erfindet, und den Mut eines kleinen Mädchens, Träume in Wirklichkeit zu verwandeln. Zitat aus dem Klappeninnentext des Buches. Treffender kann ich es nicht beschreiben

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Leise und äußerst berührend
von Monika Schulte aus Hagen am 10.03.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Was ist das für ein Mädchen, das am liebsten im Garten an der Birke sitzt, liest und mit Ameisen und Katzen spricht? Manon, 8 Jahre alt und verlassen von der Mutter. Ihr Vater Pierre kümmert sich nicht um sie. Er ist in eine tiefe Depression gestürzt. Er kann das... Was ist das für ein Mädchen, das am liebsten im Garten an der Birke sitzt, liest und mit Ameisen und Katzen spricht? Manon, 8 Jahre alt und verlassen von der Mutter. Ihr Vater Pierre kümmert sich nicht um sie. Er ist in eine tiefe Depression gestürzt. Er kann das Verschwinden seiner Frau nicht verwinden. Manon vergisst er darüber ganz. Der pensionierte Lehrer Anatole berührt sehr, wie Manon Tag für Tag in den Garten geht. Eigentlich wollte er nie wieder etwas mit Kindern zu tun haben, doch Manon ist anders. Er kümmert sich liebevoll um sie. Gemeinsam lesen sie das Buch vom Kleinen Prinzen. Eine ungewöhnliche Freundschaft nimmt ihren Lauf. Sehnsüchtig wartet Manon jedoch weiterhin auf ein Zeichen ihrer geliebten Mutter. Das kleine Mädchen fragt sich immer wieder, was sie wohl falsch gemaccht hat. Warum ist die Mutter gegangen und wohin? Ist sie Schuld? Doch dann kommen unverhofft Briefe an. Ein Brief von der Mutter für Manon, ein Brief an Pierre und einer an Sophie, Manons Tante. Zusammen mit Anatole beschließen sie, zu Anais zu fahren. Mit dem Auto fahren sie einmal quer durch Europa. Marokko ist ihr Ziel. Zwischendurch werden die Vier von Erinnerungen, von Hoffnungen und Zweifeln heimgesucht. Doch sie werden auch zu einer Gemeinschaft. Ein ungewöhnliches Gespann, das nur eines zum Ziel hat: Anais zu finden mit ihr zurück nach Hause zu fahren. "Bäume reisen nachts" - ein außergewöhnlicher Roman, der mich von der ersten bis zur letzten Seite fasziniert hat! Man fühlt sich der Geschichte der kleinen Manon ergriffen. Einfach wunderbar ist deie Figur des Anatole, ein griesgrämiger alter Mann, der zum besten Freund des kleinen Mädchens wird. Man ist gefesselt und begeistert. Eine kleine Sensation. Es ist einer dieser leisen Romane, wie ich sie liebe. Ein starkes Buch, dem ein feiner Zauber innewohnt, sehr berührend.

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Ein zartes Buch mit viel zu schnellem Ende
von Fay1279 am 19.03.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Inhalt: Manon ist ein kleines achtjähriges Mädchen, welches die Härte des Lebens schon so früh zu spüren bekommen hat. Ihre Mutter Anaïs hat sie und ihren Vater von heute auf morgen verlassen. Einzig ein Brief bleibt der kleinen Manon, der viele Fragen offen lässt. Die Kleine sucht die Schuld... Inhalt: Manon ist ein kleines achtjähriges Mädchen, welches die Härte des Lebens schon so früh zu spüren bekommen hat. Ihre Mutter Anaïs hat sie und ihren Vater von heute auf morgen verlassen. Einzig ein Brief bleibt der kleinen Manon, der viele Fragen offen lässt. Die Kleine sucht die Schuld bei sich und hofft das sie ihre Mutter durch bestimmte Verhaltensmuster wieder zurück bekommt. Sie sitzt nachmittags allein unter einem großen Baum und redet mit den Ameisen und einer Katze. Ihr Vater Pierre verliert sich im Selbstmitleid anstatt seiner Tochter zur Seite zu stehen. Der griesgrämige Rentner Anatole beobachtet die kleine Manon und sein Lehrerherz möchte sich ihrer annehmen. Er öffnet ihr eine Tür zu seinem Leben, die sonst immer fest verschlossen ist und Manon spaziert mit ihrer empfindsamen und kindlichen Schwermut in sein Leben, das man dafür kaum Worte findet. Anatole fängt an ihr aus dem Buch " der kleine Prinz " vorzulesen und Manon ist total fasziniert. Anatole merkt, das er doch noch einen Platz in der Gesellschaft hat. Dann erreichen Sophie, die Schwester von Anaïs, und die kleine Manon Briefe in denen Anaïs versucht ihr Handeln zu erklären. Pierre begreift nicht was diese Briefe zu bedeuten haben und beschließt Anaïs zu suchen. Und so begibt sich eine seltsam anzuschauende Gruppe auf eine abenteuerliche Reise, an deren Ende niemand mehr so ist wie vorher. Zum Buch: Der Schreibstil ist so wunderbar zart und flüssig. Die Autorin hat es geschafft die Personen so mit Leben zu erfüllen, das man sie mit all ihren Eigenheiten vor sich sieht. Sie zieht den Leser mitten in das Geschehen und lässt ihn nicht mehr los. Sie berichtet in jedem Kapitel das Geschehen aus Sicht einer anderen Person und die Hintergründe dazu, sodass man mit jeder einzelnen Person mitleidet und auch mitlacht. Die Autorin schreibt aber nicht in der Ich-Form, was dem ganzen ihre Leichtigkeit gibt. Fazit: Ein magisches Buch, was den Leser mit auf eine Reise nimmt, wo man lernt sein eigenes Handeln bewusst zu überdenken. Ein Buch welches an schöne Orte und Plätze entführt und Einblick in die Seelen der Protagonisten gewährt. Es zeigt das französische Literatur wunderschön und einfühlsam sein kann. Ich bin froh dieses Buch gelesen zu haben, auch wenn einige Entscheidungen des Vaters für mich nicht nachzuvollziehen waren und das Ende viel zu schnell kam. Und es stellenweise etwas mehr in die Tiefe hätte gehen können.

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ein schönes Buch, das berührt
von Manja Teichner am 08.03.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Meine Meinung: Manon ist 8 Jahre alt. Sie und ihr Vater Pierre wurden von der Mutter verlassen. Für beide bricht eine Welt zusammen. Manon zieht sich immer mehr in sich zurück. Sie nimmt sich oft eines ihrer Bücher und setzt sich unter eine große Birke im Garten, sie flieht in... Meine Meinung: Manon ist 8 Jahre alt. Sie und ihr Vater Pierre wurden von der Mutter verlassen. Für beide bricht eine Welt zusammen. Manon zieht sich immer mehr in sich zurück. Sie nimmt sich oft eines ihrer Bücher und setzt sich unter eine große Birke im Garten, sie flieht in ihre eigene Welt. Eines Tages hat Nachbar Anatole Mitleid mit Manon und beginnt ihr aus „Der kleine Prinz“ vorzulesen. Zwischen den beiden entwickelt sich eine wunderbare Freundschaft. Als plötzlich ein Brief aus Marokko von der Mutter ankommt machen sich Manon, Pierre, Sophie, Manons Tante und Anatole auf diese zurückzuholen. Es beginnt eine Reise quer durch Europa … Der Roman „Bäume reisen nachts“ stammt von der Autorin Aude Le Corff. Für mich war die Autorin bis zu diesem Buch noch unbekannt. Die Charaktere des Buches sind alle wunderbar dargestellt. Manon ist ein 8-jähriges Mädchen. Sie und ihr Vater wurden von der Mutter verlassen, ein Schlag besonders für Manon. Sie macht diesen Verlust mit sich selber aus, zieht sich in die Welt der Bücher zurück, verschließt sich. Nur der Nachbar Anatole schafft es zu ihr durchzudringen. Er liest ihr vor und es entwickelt sich eine Freundschaft zwischen ihnen. Anatole war einst Lehrer. Er wirkt etwas mürrisch und ist, genau wie Manon, sehr einsam. Die beiden geben sich gegenseitig Halt. Sophie ist Manons Tante. Sie ist besonders Anatole dankbar, dass er sich so um Manon kümmert. Der Vater scheint zunächst eine eher untergeordnete Rolle zu spielen. Erst im zweiten Teil des Buches kommt er mehr und mehr in den Vordergrund, auf der Reise durch Europa nach Marokko. Der Schreibstil der Autorin ist leicht poetisch und trotzdem gut zu lesen. Sie beschreibt Szenen ganz wunderbar, man glaubt beinahe man wäre selber mit auf der Reise. Es wirkt alles vorstellbar und realistisch. Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven. Zum einen erzählt Anatole die Geschichte als ein Außenstehender, der die Handlung betrachtet. Es gibt aber auch die Perspektiven von Manon uns Sophie. Die Handlung selber ist eher von der leisen ruhigen Art. Man fühlt sich mit Manon verbunden und erlebt die Dinge mit ihr gemeinsam. Es ist eine berührende Geschichte, besonders die Freundschaft zwischen Anatole und der kleinen Manon hat mich fasziniert und ins Leserherz getroffen. Auch sind Themen wie Trennung, Freundschaft und Familie ins Geschehen integriert. Das Ende hat mir leider weniger gefallen. Es wirkt sehr schnell abgehandelt und kommt abrupt. Der Zauber der Geschichte geht hier leider verloren, auch wenn es noch so schön ist. Ein wenig mehr hätte es gerne sein dürfen. Fazit: „Bäume reisen nachts“ von Aude Le Corff ist ein an sich wirklich schönes Buch, das berührt. Der leise poetische Stil der Autorin und die tolle dargestellten Charaktere konnten mich verzaubern. Leider aber geht durch das Ende der Zauber etwas verloren. Durchaus lesenswert!

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{Rezension} Bäume reisen nachts - Aude Le Corff
von Lulu Wab am 24.06.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Recht schlicht zieren drei Blätter das Cover von "Bäume reisen nachts". Ein Mann, eine Frau, ein Mädchen, eine Katze. Nur ihre Silhouetten sind sichtbar. Was mag sich wohl für eine Geschichte dahinter verbergen? Seit dem plötzlichen Verschwinden ihrer Mutter, lebt Manon in sich zurückgekehrt. Erst der pensionierte Nachbar Anatole schafft... Recht schlicht zieren drei Blätter das Cover von "Bäume reisen nachts". Ein Mann, eine Frau, ein Mädchen, eine Katze. Nur ihre Silhouetten sind sichtbar. Was mag sich wohl für eine Geschichte dahinter verbergen? Seit dem plötzlichen Verschwinden ihrer Mutter, lebt Manon in sich zurückgekehrt. Erst der pensionierte Nachbar Anatole schafft es, zu ihr durchzudringen. Als Briefe der Mutter eintreffen, beginnt eine überstürzte Reise, in deren Verlauf langsam mehr über die Protagonisten bekannt wird. Werden sie Manons Mutter finden? "Wie schade, dass Bäume nicht reisen, denkt sie. Sie können mehrere hundert Jahre alt werden, aber sie bleiben ihr ganzes Leben an einem Ort stehen. Warum eigentlich?" (Zitat S. 90) Die kleine Manon wird einem gleich zu Beginn der Geschichte sympathisch. Die anderen Protagonisten lernt man dann eher während der Reise kennen, die von gedanklichen Rückblenden der einzelnen Figuren unterbrochen ist. So erfährt man sozusagen aus erster Hand, wie sie zu dem Menschen geworden sind, der einem im Laufe der Handlung begegnet. Es wird viel nachgedacht und reflektiert. Jeder bringt seine eigene Geschichte mit sich, völlig verschiedene Personen treffen aufeinander, die nur ein gemeinsames Ziel verbindet. Die Ausarbeitung der einzelnen Charaktere gelingt der Autorin an dieser Stelle sehr gut. Es gibt jedoch eine Person, über die man während der gesamten Geschichte kaum etwas erfährt: Manons Mutter. Zunächst werden bruchstückhafte Informationen durch die anderen Personen geliefert, dann etwas mehr, als ihre Briefe eintreffen. Es gelang mir jedoch nie, ein wirkliches Bild von ihr zu bekommen. Die Zusammenstellung der Figuren wirkt trotz ihrer Ungewöhnlichkeit realistisch. Das Aufeinandertreffen von gleich drei Generationen schafft eine interessante Atmosphäre, in der viel nachgedacht und hinterfragt wird. Dadurch zieht sich die Reise fast über das gesamte Buch. Für das Ende wird kaum Platz eingeräumt. Die Ereignisse überschlagen sich, ich kam gedanklich fast nicht mehr hinterher. Das lag zum einen daran, dass so wenig über Manons Mutter bekannt war. Zum anderen wurde die Situation für mich nicht ausreichend erklärt. Ich hatte das Gefühl, die Geschichte sollte möglichst schnell und sauber ein Ende finden. Ein Ende, dass ich nur schwer, wenn denn überhaupt, nachvollziehen kann. Zum Schluss bleibt mir die Frage, warum keine professionelle Hilfe gesucht wurde. Zunächst für Manons Mutter, bevor sie verschwand, später für Manon selbst und ihren Vater. Vielleicht gerade weil es ihnen anfangs so schlecht ging, kann ich die schnelle Besserung und das Ende kaum verstehen. Aude Le Corff hat bewiesen, dass sie hervorragend Charaktere erschaffen kann. Das Drumherum wurde in meinen Augen leider vernachlässigt, ein paar mehr Seiten und Erklärungen hätten der Geschichte sicher nicht geschadet. Fazit Ich vergebe 3 Sterne für diese durchaus berührende Geschichte. Es treffen interessante und völlig verschiedene Charaktere aufeinander, die verschiedenste Sichtweisen auf das Leben und die Menschen aufzeigen. Leider wurde am Ende mit Erklärungen gespart, dennoch ist das Buch lesenswert.

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