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Bahnwärter Thiel

Novellistische Studie. Nachw. v. Fritz Martini

(9)
Gerhart Hauptmanns 1888 erschienene "novellistische Studie" ′Bahnwärter Thiel′ ist das erste bedeutende Prosawerk des deutschen Naturalismus. Bahnwärter Thiel ist in zweiter Ehe mit der herrschsüchtigen Lene verheiratet. Als Tobias, Thiels geistig und körperlich zurückgebliebender Sohn aus erster Ehe, unter einen Zug gerät und stirbt, wird Thiel zum Mörder und verfällt dem Wahnsinn.
In knapp ausgeführten Bildern und straffer Erzählführung entwirft Hauptmann eine psychopathologische Studie, in der er die Person Thiels als Spielball von Triebkräften und unklaren Bewusstseinszuständen zeichnet und die Darstellung der Aussenwelt zur Spiegelung innerer Zustände verwendet. Dabei erreicht er eine sprachliche Intensität, die bereits auf expressionistische Stilformen vorausweist.
Mit einem Nachwort von Fritz Martini.
Text in neuer Rechtschreibung.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 55
Erscheinungsdatum 1986
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-006617-1
Verlag Philipp Reclam Jun.
Maße (L/B/H) 149/95/4 mm
Gewicht 32
Verkaufsrang 5.444
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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Nicht umsonst Weltliteratur
von einer Kundin/einem Kunden am 03.06.2012

Dieses kleine Büchlein gehört zu den wenigen Werken, die mich als Pflichtlektüre in der Schule, ein zweites Mal im Studium und nun auch beim dritten privaten Lesen berührt und begeistert haben. Gerhart Hauptmann beschreibt in realistischem, schnörkellosem Duktus den psychischen Konflikt sowie die Ohnmacht eines Bahnwärters, welcher einer Frau... Dieses kleine Büchlein gehört zu den wenigen Werken, die mich als Pflichtlektüre in der Schule, ein zweites Mal im Studium und nun auch beim dritten privaten Lesen berührt und begeistert haben. Gerhart Hauptmann beschreibt in realistischem, schnörkellosem Duktus den psychischen Konflikt sowie die Ohnmacht eines Bahnwärters, welcher einer Frau hörig ist, die er nicht lieben kann und der er im Verlauf einer tragischen Geschichte alles von sich opfern muss – sogar seinen Sohn. Wer nach einer bewegenden, schnell zu lesenden Geschichte sucht, der wird sie in dieser vierzigseitenkurzen, aber äußerst vielschichtigen und intensiven Novelle finden.

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Meine Meinung zu Bahnwärter Thiel
von einer Kundin/einem Kunden am 06.05.2007

Hallo, Ich habe Bahnwärter Thiel erst vor kurzem gelesen und empfand das Buch für außergewöhnlich gut! Ich kann es aufjeden Fall nur weiterempfhelen.

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Sehr empfehlenswert!
von Nadja aus NÖ am 15.01.2006

Ein wunderbares Beispiel für die naturalistische Literatur des späten 19. Jahrhunderts. Die getreue Wiedergabe der Natur, die exakte Schilderung von Mienenspiel und feinsten Bewegungen der Protagonisten und der Hang zum „Modernen“ zeichnen dieses Werk aus. Hauptmann wählte Stoff und Milieu aus der Alltagswelt der „kleinen Leute“. Bahnwärter Thiel -... Ein wunderbares Beispiel für die naturalistische Literatur des späten 19. Jahrhunderts. Die getreue Wiedergabe der Natur, die exakte Schilderung von Mienenspiel und feinsten Bewegungen der Protagonisten und der Hang zum „Modernen“ zeichnen dieses Werk aus. Hauptmann wählte Stoff und Milieu aus der Alltagswelt der „kleinen Leute“. Bahnwärter Thiel - eine leicht verständlich geschriebene Zerfallsgeschichte eines in den Irrsinn stürzenden Menschen.

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Horror eines Stillen
von David aus der Karibik am 11.12.2007

Das Unglück ist für den Leser der Erzählung keine Überraschung, die Dramatik baut sich auf, ist von Anfang an spürbar, auch dass Tobias bei einem Unglück mit der Bahn ums Leben kommt, scheint absehbar. Die Schienen, die am Horizont verschwinden; die Züge, die in irrsinniger Geschwindigkeit vorbeirasen, die Erde... Das Unglück ist für den Leser der Erzählung keine Überraschung, die Dramatik baut sich auf, ist von Anfang an spürbar, auch dass Tobias bei einem Unglück mit der Bahn ums Leben kommt, scheint absehbar. Die Schienen, die am Horizont verschwinden; die Züge, die in irrsinniger Geschwindigkeit vorbeirasen, die Erde erbeben lassen, scheinen von Beginn an bedrohlich und stellen damit symbolisch die Gefährlichkeit des Fortschritts dar. Andeutungen wie das „Spinnengewebe“, die „eiserne Netzmasche“ wirken unheilschwanger und schicksalsträchtig. Hauptmann schafft es, einen alltäglichen Horror zu zeichnen, es ist von Beginn an eine schreckliche Geschichte, die Dramatik der Ereignisse steigert diese – meiner Meinung nach – nur unwesentlich, denn der Horror, das Unheil ist von Beginn an tief in Thiel verwurzelt. Hauptmann arbeitet mit Symbolik, stellt das private und vorerst innerliche Unglück Thiels der Rücksichtslosigkeit des Fortschritts gegenüber. Bezeichnenderweise ermöglicht gerade der Fortschritt, die Anstellung als Bahnwärter, Thiel seine gesicherte Existenz, sogar seinen Lebensinhalt. Ein Keuchen und Brausen schwoll stoßweise fernher durch die Luft. Dann plötzlich zerriss die Stille. Ein rasendes Tosen und Toben erfüllte den Raum, die Geleise bogen sich, die Erde zitterte – ein starker Luftdruck – eine Wolke von Staub, Dampf und Qualm, und das schwarze, schnaubende Ungetüm war vorbei. Thiel erledigt seine Arbeit gewissenhaft, stört sich auch nicht an seinen unheimlichen Gedanken, hat sich scheinbar mit seinem Schicksal arrangiert und nach solchen unheimlichen Augenblicken genießt er wieder die Ruhe der Natur, welche eben nur manchmal durch die daherbrausenden Züge unterbrochen wird. Der Bahnwärter reagiert nach dem Unglück, der seinem Sohn das Leben kostet, vorerst paralysiert, lässt sich sogar von Lene trösten, reagiert erst mit Verzögerung und sieht sich vielleicht auch Minna verpflichtet, als er schließlich Lene und das Baby umbringt. Bestimmt wird er in Folge nicht zu Unrecht ins Irrenhaus eingeliefert, denn den zuerst erduldeten und dann realen Horror kann einen Menschen wohl in den Wahnsinn treiben. Hier handelt Thiel ähnlich wie „Woyzeck“ in Büchners Fragment. Die beiden Personen sind sich in ihrer zunehmender Verzweiflung sehr ähnlich, mir scheint allerdings, dass die finale Bluttat bei Büchners Woyzeck unumgänglich ist, ein Fehlen des Mordes dem Drama den Sinn nehmen würde. Ganz anders ist es bei Thiel zu sehen. Das Drama des Menschen wäre nicht geringer, würde Hauptmann auf die Mordtaten verzichten, vielleicht wäre sogar das Gegenteil der Fall. Thiel, der trotz des Todes seines Sohns mit Lene weiterlebt, sich weiterhin mit seinem Schicksal arrangiert, dies wäre, meiner Meinung nach, für den Leser – den Beobachter – das noch größere Unheil. Mit den Mordtaten findet Thiel am Ende einen Weg aus seinem Dilemma und das Drama geht blutig zu Ende. Hauptmann hat mit Thiel eine Person geschaffen, die sich zufrieden gibt, die nach außen Gelassenheit und manchmal auch Gleichgültigkeit lebt, innerlich allerdings gärt es und dies zeichnet Hauptmann meisterlich. Für mich war dies von Anfang bis Ende eine Schauergeschichte, formvollendet und spannend erzählt, allerdings steigert das Finale, welches schlussendlich Thiel zum Mörder werden lässt, diesen Horror nicht mehr. Dies Hauptmann zum Vorwurf zu machen steht allerdings niemandem zu.

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Wie in einem Sog...
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 11.09.2015

»Die Außenwelt schien ihm wenig anhaben zu können: es war, als trüge er etwas in sich, wodurch er alles Böse, was sie ihm antat, reichlich mit Gutem aufgewogen erhielt.« 1887, in einer kleinen Kolonie namens Schön-Schornstein an der Spree. Bahnwärter Thiel ist ein grundsolider Mensch. Zuverlässig versieht er seinen Dienst,... »Die Außenwelt schien ihm wenig anhaben zu können: es war, als trüge er etwas in sich, wodurch er alles Böse, was sie ihm antat, reichlich mit Gutem aufgewogen erhielt.« 1887, in einer kleinen Kolonie namens Schön-Schornstein an der Spree. Bahnwärter Thiel ist ein grundsolider Mensch. Zuverlässig versieht er seinen Dienst, jeden Sonntag sitzt er andächtig in der Kirche. Jedermann kennt ihn als friedlich, ordentlich, gütig und kinderlieb. Diese novellistische Studie zeigt den Weg eines solchen Mannes hin zum Wahnsinn, hin zu einem schrecklichen Verbrechen. Vielen ist diese Erzählung schon als Schullektüre begegnet, ich las sie jetzt erstmals. Und las sie gleich noch ein zweites Mal, denn ich hatte das Gefühl, dass sie so dicht geschrieben ist, dass ein mehrmaliges Lesen nötig ist, um tatsächlich alle Feinheiten der Sprache und des Inhalts aufzunehmen. Den Begriff „novellistische Studie“ habe ich mal nachgeschlagen. Wikipedia sagt dazu: »Mit dem Studienbegriff weist der von Hauptmann gewählte Untertitel auf die Art des Beobachtens hin und schafft den Eindruck, in der Novelle eine reale, wahre Geschichte (bzw. deren Bericht/Studie) vorliegen zu haben. Ähnlich einer wissenschaftlichen Studie wird hier vom Erzähler fast ohne eigenen Kommentar das Geschehen beschrieben.« Der Erzähler beobachtet also das Geschehen, macht uns im ersten Teil der Geschichte mit Thiel bekannt und mit den einschneidenden Erlebnissen, die den Grundstein für die später aufziehende Katastrophe legen. Als Leser verfolgt man die bedrohliche Eskalation mit, ahnt schon früh, dass die immer deutlicher werdende Ausweglosigkeit auf ein schlimmes Ende hin steuern wird. Man wird Zeuge von Thiels innerem Kampf, verfolgt, wie er lange versucht, gegen das, was von ihm Besitz ergreifen will, anzukämpfen, um endlich doch zu unterliegen. »Es war, als hielte ihn eine eiserne Faust im Nacken gepackt, so fest, dass er sich nicht bewegen konnte, sosehr er auch unter Ächzen und Stöhnen sich frei zu machen suchte.« Die Erzählung zählt zu den bedeutendsten Werken des Naturalismus. Typisch dafür ist beispielsweise, dass die Handlung im Arbeitermilieu spielt, das tägliche Leben der Arbeiter, ihre Nöte und auch die Zwänge zeigt, in denen sie gefangen sind. Thiels Leben wird bestimmt durch die Eisenbahn, seine Familie, die Kirche und herrschende Moralvorstellungen. Und eine immer heftiger dominierende Triebhaftigkeit… »Er, der mit seinem ersten Weibe durch eine mehr vergeistigte Liebe verbunden gewesen war, geriet durch die Macht roher Triebe in die Gewalt seiner zweiten Frau und wurde zuletzt in allem fast unbedingt von ihr abhängig.« Man kann diese Erzählung allerdings nicht ausschließlich dem Naturalismus zuordnen, einige Faktoren sprechen dagegen. Beispielsweise gibt es viele sehr schöne Naturbeschreibungen und intensive Träume und Wahnvorstellungen Thiels, die tiefe Einblicke in seine Psyche geben. Mich hat die Geschichte geradezu gefesselt, ich mochte sie, einmal begonnen, nicht mehr aus der Hand legen. Es war ein wenig wie ein Traum, bei dem man fühlt, dass er zum Alptraum werden wird, und trotzdem befindet man sich in seinem Sog und kann nicht einfach aufwachen, kann nicht einfach den Traum beenden. Ein Werk, das ich sicher nicht zum letzten Mal gelesen habe. Fazit: Schullektüre kann total fesselnd sein. Wer dieses Buch noch nicht kennt: Lesen! Und falls es aus Schulzeiten tatsächlich in unguter Erinnerung sein sollte: Es verdient eine zweite Chance!

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bewegend
von Irina K. am 04.07.2008

eine tragische Geschichte, jedoch hätte Hauptmann das Buch einwenig länger halten können, trotzdem empfehlenswert

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ein Einblick in die Psyche des Bahnwärters
von einer Kundin/einem Kunden am 31.10.2011

Ich habe den "Bahnwärter Thiel" im Rahmen meines Deutschunterrichtes gelesen. Im Vergleich zu den meisten anderen Büchern, die wir gelesen haben, war es wirklich interessant. Man erhält einen wirklich tiefen Einblick in die Gedankenwelt des Bahnwärters, allerdings ist dieser äußerst phlegmatisch und kann sich selbst zum Wohle seines Sohnes... Ich habe den "Bahnwärter Thiel" im Rahmen meines Deutschunterrichtes gelesen. Im Vergleich zu den meisten anderen Büchern, die wir gelesen haben, war es wirklich interessant. Man erhält einen wirklich tiefen Einblick in die Gedankenwelt des Bahnwärters, allerdings ist dieser äußerst phlegmatisch und kann sich selbst zum Wohle seines Sohnes nicht aufraffen aus seiner Wunschwelt auszubrechen und seinem Sohn zu helfen. Sein Zorn und auch sein Wahnsinn entladen sich erst, als es ohnehin schon zu spät ist, um seinem Sohn zu helfen, und so stürzt er noch mehr Menschen ins Unglück.

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Thielsches Fremdwortlexikon
von Tobias Zehnder aus Bern am 07.03.2007

Wenn man den "Bahnwärter Thiel" besprechen will, so kommen einem ganz ungezwungen völlig abstrakte Worte in den Sinn. Nicht wenige Menschen werfen mit Beschreibungen um sich, die wohl nur ein studierter Literat zu verstehen vermag. Das ist wohl der Grund weshalb ich der Meinung bin, dass einmal eine "leicht... Wenn man den "Bahnwärter Thiel" besprechen will, so kommen einem ganz ungezwungen völlig abstrakte Worte in den Sinn. Nicht wenige Menschen werfen mit Beschreibungen um sich, die wohl nur ein studierter Literat zu verstehen vermag. Das ist wohl der Grund weshalb ich der Meinung bin, dass einmal eine "leicht verständliche" und "zeitgemässe" Kritik angebracht wäre. Mit einem Wechselspiel, einem wundervollen Rahmen schafft es Hautpmann seiner Figur in allen Sätzen Leben zu verleihen. So spiegelt sich im Wetter Thiels Veränderung von ordnungsliebenden Bahnwärter zum realitätsfernen Doppelmörder ab und die Geleise, denen der Bahnwärter hilflos unterworfen ist zeichnen in wunderbarster Weise die Gefahr ab, die sich über der Vergangenheit und Gegenwart Thiels zusammenbaut. Beide Zeitebenen spielen eine enorm wichtige Rolle für die Entwicklung des Wärters und die Unmöglichkeit beides mtieinander zu vereinbaren erscheint bisweilen als grandioses Motiv zur seelischen Abdriftung in den "Irrsinn". Ja, Hautpmann hat ein genials Thema aufgenommen. Eines, das zu seiner Zeit kaum jemand thematisieren wollte. Und trotz dem berechtigten Rang von Weltliteratur erscheint Hauptmanns Jugendwerk heute doch als recht veraltet. Längst sind diese alten Psychologiemuster überarbeitet, gar verfeinert worden und Hauptmanns Darstellung des kleinen Bahnwärters mutet im Vergleich zu heutigen "fiktiven Psychoanalysen" relativ schwach an. Trotzdem bietet Thiel ein faszinierendes, äusserst spannendes und grösstenteils heute noch zutreffendes Bild welches sich für jedermann zu lesen lohnt.

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Gelungenes Buch!
von AgatheM am 09.10.2006

Gerhart Hauptmann hat in seiner novellistischen Studie ein tolles Werk verfasst. Ich empfand es als leicht zu lesen und gut zu verstehen!

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Am Anfang ...
von einer Kundin/einem Kunden aus Thüringen am 25.02.2006
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

... öde aber das Ende erinnert an einen Horrorfilm

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Armer Bahnwärter!
von Zitronenblau am 08.05.2008
Bewertetes Format: Einband: Geheftet

Hauptmann, der diese novellistische Studie bereits mit 25 Jahren geschrieben hat, versucht eine psychische Dekadenz des Bahnwärters zu entwickeln. Dadurch entsteht ein vom Positiven zum Negativen gewandeltes Handlungsgefälle (Kirche > Anstalt). Vordergründig scheint mir hier der Versuch einer psychologischen Untersuchung gemäß der Frage, wie deutet sich eine psychische Störung... Hauptmann, der diese novellistische Studie bereits mit 25 Jahren geschrieben hat, versucht eine psychische Dekadenz des Bahnwärters zu entwickeln. Dadurch entsteht ein vom Positiven zum Negativen gewandeltes Handlungsgefälle (Kirche > Anstalt). Vordergründig scheint mir hier der Versuch einer psychologischen Untersuchung gemäß der Frage, wie deutet sich eine psychische Störung an, wie wird sie ausgelöst und wohin führt sie? Im vorliegenden Fall ist es die verlorene Idylle, der Tod des Sohnen und der Mord an Frau und Kind. Hinzu kommen Hauptmanns naturalistische Anschauungsversuche (z.B. der vorbeifahrende Zug), wobei ich der Ästhetisierung des Banalen skeptisch gegenüberstehe. In dieser Geschichte aber scheint mir das beinah lyrisch-dichterische Beschreiben von der Natur Ausdruck seiner mentalen Retardierung. Alles in allem lesbar, aber auch nicht das Nonplusultra.

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