orellfuessli.ch

Billy

Roman

(23)
Ein irrwitziges Roadmovie voller Situationskomik
Ein Philosoph. Schotte. Killer. Unterwegs nach Las Vegas
Als Billy das erste Mal den Schalldämpfer auf seine Walther schraubt, denkt er an Nietzsche, den „grossen Immoralisten, den Verbrecher, den Antichrist“. Zwölf Morde wird er im Lauf der Jahre begehen, dabei fing alles ganz harmlos an.
Billy wächst behütet in Duffmore, einer Kleinstadt in Schottland, auf. In der Familie seines Onkels und seiner Tante. Seine Hippie-Eltern haben sich kurz nach seiner Geburt mit einer Überdosis von der Welt verabschiedet. Von ihnen hat er die Liebe zur Musik geerbt. Zu den Ramones und den Joy Division, zu James Blake und Franz Ferdinand. Vom Onkel die Lust am Philosophieren. Sein Lieblingsphilosoph ist Nietzsche. Mit 22 Jahren tritt er in die Firma der Familie ein, eine Firma, die Auftragsmorde an Mördern erledigt. Mit Gerechtigkeit hat das für ihn nichts zu tun.
Er ist 34, als er nach Las Vegas fährt, um Whip zu treffen, ein Mitglied der Firma. Gemeinsam wollen sie eine Woche die Stadt der Spieler und Sünder erkunden und die nächsten Aufträge besprechen. Doch dann wird Billy von seiner Vergangenheit eingeholt. In Las Vegas kommt es zum Showdown.
Rezension
"... voller Sprachwitz, skurriler Einfälle und mit hinreissender Beobachtungsgabe ... Und wen man das Buch zuklappt, mag es passieren, dass man eine Weile gar kein anderes Buch zur Hand nehmen möchte; zu sehr kreisen die Gedanken."
Aachener Zeitung 08.09.2015
Portrait

einzlkind ist ein Bestsellerautor. 2010 erschien sein Roman Harold, 2013 Gretchen

… weiterlesen
Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 203
Erscheinungsdatum 06.09.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-458-17647-3
Verlag Insel Verlag
Maße (L/B/H) 205/129/22 mm
Gewicht 335
Auflage 1
Verkaufsrang 35.666
Buch (gebundene Ausgabe)
Fr. 27.90
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
Versandfertig innert 1-2 Werktagen.
Kostenlose Lieferung ab Fr. 30 i
Lieferung zur Abholung in Ihre Buchhandlung möglich – Verfügbarkeit prüfen
Premium Card
Fr. 27.90 Umsatz sammeln
Weitere Informationen

Andere Kunden interessierten sich auch für

  • 26145115
    Harold
    von Einzlkind
    (19)
    Buch
    Fr. 13.90
  • 45257948
    Billy
    von Einzlkind
    Buch
    Fr. 14.90
  • 42492184
    Die vielen Tode unseres Opas Jurek
    von Matthias Nawrat
    Buch
    Fr. 31.90
  • 42473475
    Treibsand
    von Henning Mankell
    (2)
    Buch
    Fr. 35.90
  • 42357678
    Für immer ist ganz schön lange
    von Lynne Sharon Schwartz
    (2)
    Buch
    Fr. 27.90
  • 42457990
    Der unsichtbare Gast
    von Marie Hermanson
    (3)
    Buch
    Fr. 23.90
  • 33805237
    Gretchen
    von Einzlkind
    (2)
    Buch
    Fr. 24.90
  • 37473733
    Aufzeichnungen eines Blockademenschen
    von Lidia Ginsburg
    (1)
    Buch
    Fr. 31.90
  • 42555412
    Waghalsiger Versuch, in der Luft zu kleben
    von Tilman Spengler
    Buch
    Fr. 23.90
  • 42462562
    Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen meines Lebens
    von Robert Glancy
    (3)
    Buch
    Fr. 28.90

Kundenbewertungen


Durchschnitt
23 Bewertungen
Übersicht
9
8
6
0
0

schräg,witzig,gut - großes Lesevergnügen
von einer Kundin/einem Kunden am 31.10.2015

Nachdem sich Billys Eltern - typisch Hippie-Generation, mit einer Überdosis aus dem Leben geschossen haben, kommt er in die Obsorge seines Onkels Seamus und seiner Tante Livi. Wohlbehütet wächst er mit seinem Cousin Frankie und seiner Cousine Polly auf. In dem alten Gehöft aus dem 19. Jahrhundert, mit zwei... Nachdem sich Billys Eltern - typisch Hippie-Generation, mit einer Überdosis aus dem Leben geschossen haben, kommt er in die Obsorge seines Onkels Seamus und seiner Tante Livi. Wohlbehütet wächst er mit seinem Cousin Frankie und seiner Cousine Polly auf. In dem alten Gehöft aus dem 19. Jahrhundert, mit zwei alten Steinhäusern und einer kleinen Stallung, leben mit der Familie im Schnitt auch fünf Katzen, zwei Hunde und Bernhard der Esel. Als er mit ungefähr 7 Jahren erfährt, dass Onkel Seamus und Tante Livi gar nicht seine richtigen Eltern sind, bricht eine Welt für Billy zusammen. Andrerseits erklärt sich nun seine Liebe zur Musik, die er von seinen Eltern geerbt zu haben scheint. Seine zweite große Leidenschaft hat Billy eindeutig von seinem geliebten und verehrten Onkel Seamus . Die Lust am Philosophieren. Nietzsche ist der Haus- und Hofheilige von Onkel Seamus. Und Onkel Seamus ist ein Geschichtenerzähler erster Güte. Billy ist 22, als er in die Firma seiner Familie eintritt. Er ist ein paar Monate älter, als er das erste Mal einen Schalldämpfer auf seine Walther schraubt. Seine Familie erledigt Auftragsmorde....- an Mördern. Nach"Harold" und "Gretchen" serviert Einzlkind mit "Billy" erneut höchst vergnügliche Leselektüre

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
1 0
Las vegas
von einer Kundin/einem Kunden aus Perpignan am 18.07.2016

Billy ist Schotte, gut ausgelasteter Auftragsmörder und Hobby-Philosoph in einer Person. Schließlich hat Nietzsche sein Leben mehr beeinflusst, als seine früh verstorbenen Hippieeltern. Von den Beiden hat er lediglich die Liebe zur Musik geerbt. Es ist sein liebevoller Onkel, der ihn aufzieht und mit philosophischen Fragestellungen konfrontiert, die sich... Billy ist Schotte, gut ausgelasteter Auftragsmörder und Hobby-Philosoph in einer Person. Schließlich hat Nietzsche sein Leben mehr beeinflusst, als seine früh verstorbenen Hippieeltern. Von den Beiden hat er lediglich die Liebe zur Musik geerbt. Es ist sein liebevoller Onkel, der ihn aufzieht und mit philosophischen Fragestellungen konfrontiert, die sich durch den gesamten Roman ziehen. Die neue Familie gibt ihm alles, was er zum Leben in der schottischen Provinz braucht. Schutz, immer mindestens ein offenes Ohr und den Hang Klartext untereinander zu reden. Es ist schlussendlich einfach logisch, dass Billy in der familieneigenen Firma für Auftragsmorde seinen Dienst antritt. Zwölf Mal hat er inzwischen seinen Job getan. Er hat seine Opfer, die eigentlich auch Täter sind, gefesselt, er hat sie reden lassen, um etwas über ihr Leben zu erfahren. Er hat Ihnen einen letzten Musikwunsch erfüllt. Er verhält sich korrekt, nichts Persönliches bringt Billy zum morden. Kein Gerechtigkeitssinn treibt ihn an. Er erledigt einen Job. Sonst nichts. Schließlich fliegt er nach Las Vegas, um seinen Kumpel Whip zu treffen, der ebenfalls für die Firm arbeitet und die Dinge eskalieren. Doch bis dahin trifft Billy Elvis, der sich allerdings mit „w“ schreibt. Ein Wüstenindianer vom Stamme der Apachen kommt ihm in die Quere und die Anzahl von Wasserstoffblondinen mit Brustverstärkung nimmt in Las Vegas groteske Züge an. Einzlkind- cleveres Pseudonym übrigens- ist in der deutschen Literaturlandschaft kein Unbekannter mehr. Er hat mit „Harold“ und „Gretchen“ bereits Aufmerksamkeit in den Feuilletons erregt. Nun legt er mit „Billy“ einen bärenstark erzählten Roman vor, der durch seine Spannungselemente ins Thriller-Genre hereinreicht, aber letztendlich in der gehobenen Literatur zu verorten ist. Inhalt geht also über Effekte. Wobei Billy einen erfrischend schnoddrigen Ton anschlägt, der den Leser bei Billy tatsächlich an einen Schotten denken lässt. Seine Beobachtungen, ob nun in Hotelbars, dem Death Valley oder Spielerstadt Las Vegas sind voll sprachlicher Tiefenschärfe. Seine philosophischen Rundumschläge lassen den Leser aufhorchen und nachdenken. Er zerlegt Begriffe, wie Gerechtigkeit, Mitleid und Gleichheit, wobei er, wie sein Vorbild Nietzsche, deren erwiesenen Evolutionsnutzen strikt leugnet. Immer wieder fasst er hinter die Worthülsen und zeigt, was sie tatsächlich bedeuten oder beweist deren Inhaltsleere. Mir hat die Auseinandersetzung mit diesem fulminanten Stück Literatur ungemein Freude bereitet. Das sind wirklich Menschen über die der Autor schreibt und gleichzeitig ist das alles undenkbar, was wir da lesen. Das Buch bringt es fertig Humor, Mord und Philosophie zu einem gelungenen Ganzen zu vereinen. Hier sucht jemand die Wahrheit und zwar seine eigene. Dafür gebührt Einzlkind mein Respekt!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Lieblingskiller
von Nadine Wildner aus Baden-Baden am 18.01.2016

Darf ich vorstellen, Billy ein echter Schotte und Auftragskiller. Billy wächst bei seiner Tante und seinem Onkel in dem kleinen schottischen Dorf Duffmore auf. Seine Eltern, ein Hippiepäarchen durch und durch, haben sich mit einem goldenen Schuss ins Himmelreich geschossen. Billy war noch nicht ein Jahr alt. Nur die... Darf ich vorstellen, Billy ein echter Schotte und Auftragskiller. Billy wächst bei seiner Tante und seinem Onkel in dem kleinen schottischen Dorf Duffmore auf. Seine Eltern, ein Hippiepäarchen durch und durch, haben sich mit einem goldenen Schuss ins Himmelreich geschossen. Billy war noch nicht ein Jahr alt. Nur die Liebe zur Musik ist ihm von ihnen geblieben. Behütet von Tante und Onkel wächst er ganz nach schottischer robuster Art auf. Mit seinem älteren Stiefbruder gewöhnt er sich schon früh daran, brutale Auseinandersetzungen zu haben. Sein Onkel führt die Kinder früh in seine eigene Leidenschaft, die Philosophie ein. Eigentlich viel zu früh beschäftigt sich Billy mit Nitsche und Co. So wird aus ihm ein philosophierender Auftragskiller der Firm. Zwölf Morde hat er nun schon begannen. Seine Besonderheit, er ermordet seine Opfer während ihr Lieblingssong läuft. Nun ist er auf dem Weg durch Amerikas Wüste, zu Miph, einem Mitglied der Firm. Es begegnen ihm die skurrile Personen mit ihren ebenso skurrilen Geschichten. Ein Road Trip alla Tarantino mit einem philosophierenden, sympathischem Killer Billy, den man in ein krasses überraschendes Ende begleitet.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Empfehlenswert
von einer Kundin/einem Kunden aus Leipzig am 07.11.2015

Geschichte: Billy wächst in einer Kleinstadt in Schottland bei seinem Onkel und seiner Tante. Seine Hippie Eltern sind kurz nach seiner Geburt an einer Überdosis gestorben. Billy liebt die Musik von den Beatles, den Ramones, den Joy Division. Von seinem Onkel hat er die Lust auf Philosophie erlangt. Billy ist... Geschichte: Billy wächst in einer Kleinstadt in Schottland bei seinem Onkel und seiner Tante. Seine Hippie Eltern sind kurz nach seiner Geburt an einer Überdosis gestorben. Billy liebt die Musik von den Beatles, den Ramones, den Joy Division. Von seinem Onkel hat er die Lust auf Philosophie erlangt. Billy ist ein Killer. Er stieg als junger Mann in das Familienunternehmen ein, eine Firma, die Auftragsmorde erledigt. Allerdings werden nur die Mörder beseitigt – der Gerechtigkeit wegen. Nun ist Billy 34 Jahre alt und bereits zwölf Morde begangen. Jedes Mal lässt er sich von den Opfern zuerst deren Lebensgeschichte erzählen. Jedes Mal erfüllt er Ihnen einen letzten Musikwunsch. Es ist nichts Persönliches dabei, kein Gerechtigkeitssinn treibt ihn an. Billy erledigt „nur“ seinen Job, sonst nichts. Bloß ein einziges Mal hat er versehentlich den Falschen getötet. Das hat Konsequenzen. Als er nach Las Vegas fährt, um einen Mitglied der Firma zu treffen und mit ihm die nächsten Aufträge zu besprechen, kommt es zur finalen Entscheidung. Bewertung: Der Schreibstil von einzlkind (wer auch immer er ist) gefällt mir außerordentlich gut. Der Roman ist angenehm zu lesen. Er ist witzig, manchmal gar sarkastisch geschrieben und hat ein gutes Maß an philosophischem Touch. Es ist ein wirklich gutes, spannendes, kurzweiliges und ungewöhnliches Buch. Dem Buch vergebe ich fünf von fünf möglichen Sternen, weil es mich von der ersten bis zur letzten Seite wunderbar unterhalten, mitgenommen und nachdenklich gemacht hat.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Billy
von Sylvia Mangl aus Wien am 23.10.2015

Billy erzählt über sein Leben. Darüber, wie er bei seinem Onkel Seamus und seiner Tante Livi aufgewachsen ist, nachdem seine Eltern an einem goldenen Schuss gestorben sind. Seine Mutter war Onkel Seamus jüngere Schwester und er fühlte sich als Versager, weil er sie nicht hatte beschützen können. So wuchs... Billy erzählt über sein Leben. Darüber, wie er bei seinem Onkel Seamus und seiner Tante Livi aufgewachsen ist, nachdem seine Eltern an einem goldenen Schuss gestorben sind. Seine Mutter war Onkel Seamus jüngere Schwester und er fühlte sich als Versager, weil er sie nicht hatte beschützen können. So wuchs Billy gemeinsam mit Seamus Kindern Frankie und Polly auf und er erfuhr erst, dass sie nicht seine leiblichen Geschwister waren, als er sieben war. Seamus, der selbst in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen ist, entdeckte als Junge seine Leidenschaft für Philosophie und er gab auch an seine Kinder die Lehre der großen Philosophen weiter. Auch Billy wurde von diesem Virus angesteckt und er teilte schließlich die Leidenschaft seines Onkels. Im Alter von 19 wird Billy zum ersten Mal in das Geheimnis des „Familienunternehmens“ eingeweiht. Onkel Seamus hat es vor Jahren gegründet und er hat niemals mit Menschen gearbeitet, die nicht zur Familie gehören. Frankie, der schon drei Jahre länger eingeweiht und aktiv ist, soll Billy anlernen und so wird dieser zum Auftragsmörder. Billy sieht dies pragmatisch, die Philosophie hilft ihm dabei, doch in einem Fall unterläuft ihm offensichtlich ein Fehler und so ist plötzlich er derjenige, der zur Rechenschaft gezogen werden soll.. Ein sehr ungewöhnliches Buch, vor allem alles andere als ein Krimi. Ich würde es eher als eine Art Lebensbeichte bezeichnen. In einem leichten Plauderton, stellenweise richtig lustig und man hat keinen Moment den Eindruck, dass hier einer leichtfertig abknallt. Was die Person des Auftragsmörders nicht unbedingt sympathisch macht, aber nachvollziehbar. Das Ende kommt ein wenig abrupt und es ist nicht ganz klar, wen es letztendlich trifft, aber um es mit „Hermann the German“ zu sagen „Celawie“

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Eine wunderschöne Erzählung, Lebensbeichte und noch viel mehr
von Kasin am 22.10.2015

"...es ist einfach mein Leben, mein Denken, mein Sein....." (S.108). 'Billy', von Autor "einzlkind", erschienen im Insel Verlag Berlin, 205 Seiten, ist ein Neuzeit-Roadmovie. Es ist kein Krimi oder Thriller und doch hat es eine Spannung die mich an dieses Buch fesselte. Eine genial-schräge Story, eine Überdosis aus Wissen, Informationen und Schlagfertigkeit,... "...es ist einfach mein Leben, mein Denken, mein Sein....." (S.108). 'Billy', von Autor "einzlkind", erschienen im Insel Verlag Berlin, 205 Seiten, ist ein Neuzeit-Roadmovie. Es ist kein Krimi oder Thriller und doch hat es eine Spannung die mich an dieses Buch fesselte. Eine genial-schräge Story, eine Überdosis aus Wissen, Informationen und Schlagfertigkeit, die einen aber nicht niederringt sondern süchtig macht, nach Billy, dem Schreibstil des Autors und dieser Familie um Billy. Sind Sie wissbegierig? Mögen Sie gute Musik? Lauschen Sie gerne einer Geschichte die vor Ironie und Sarkasmus ebenso begleitet wird wie von Witz und Schlagfertigkeit? Mögen Sie gerne philosophieren oder anderen dabei zuhören, ohne das Langeweile dabei aufkommt? DANN LESEN SIE DIESES BUCH! Wollten Sie schon immer mehr wissen? Bitteschön, die ideale Lektüre - Billy hat ein Repertoire aus Erinnerungen an Lager und erzählt auch aus dem Jetzt. Alles auf eine wunderschöne, schnörkellose Art, die aber auch gerne mal sehr tiefsinnig wird. Billy liebt Adjektive in allen Formen und er benutzt sie, viel, oft, gerne. Ich konnte nicht davon ablassen, diesen Geschichten in der Geschichte um und mit Billy. Der Kaffee schon lange kalt, der Rücken schmerzend aber ich bekam die Augen nicht von den Seiten und die Geschichte nicht mehr aus dem Kopf. Kurz zur Story: Billy ist ein Killer, er mordet für Geld und für die Familie - so heißt diese Firma. Unbekannt und alles andere als öffentlich, aber wer will findet sie und so kommen immer neue Aufträge an Land. Es wird ausgesiebt, nicht jeder Auftrag hat Sinn für die Familie. Gier, Neid, Eifersucht, alles kein Grund zum töten. Nur die Fälle die berühren und wütend machen werden ausgeführt. "Wir nehmen nur vorsätzliche Mörder.......Das hat nichts mit Ehre oder Moral zu tun. Wir sind nicht die Guten. Käme uns nie in den Sinn. Es ist einfach nur logisch." (S.139). Nun ist Billy auf dem Weg nach Vegas, seinen Freund und Mitarbeiter Whip zu treffen, die perfekte Gelegenheit Revue passieren zu lassen und die LeserInnen aufzuklären wie alles so kam..... Billy ist kein Übermensch, kein Held, schließlich ist er ein Mörder. Das weiß er, das sagt er den LeserInnen und dass macht ihn eben so sympathisch. "Ich mag keine Mörder. Ich weiss, dass ich selbst einer bin. Tja."(S. 163). Auf diesem Trip Richtung Las Vegas erlebt er so verrückte Dinge und beschreibt diese auf eine unnachahmliche Art. Auch wenn der Ernst der Geschichte, die dahinter steckte schon klar war, musste ich so oft lachen. Wenn Sie mehr wissen möchten über die wahren Indianergeschichten, Chuck Norris Schwester, den Elvis der sich mit w schreibt, Archie und die Sahnekapseln, Nietzsche, verhängnisvolles Glücksrad drehen, sind Sie mit diesem Buch bestens bedient. Wie sagte Onkel Seamus, Billys Ziehvater und stolzer Ehemann von Tante Livi? " ......das Leben ist wie einen Kirmes....." Aufregend, bunt, ansprechend, spannend, unterhaltsam, lustig und abgedreht - genau wie dieses Buch! Meine absolute Leseempfehlung für alle, die mal etwas nicht Alltägliches wollen. Begeistert vergebe ich 5 von 5 Sternen plus einen extra für die Szene mit dem alten Ehepaar im Casino. K.B. 09/2015

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Kurzweilig und einzigartig
von einer Kundin/einem Kunden aus Leipzig am 06.10.2015

Geschichte: Billy wächst in einer Kleinstadt in Schottland bei seinem Onkel und seiner Tante. Seine Hippie Eltern sind kurz nach seiner Geburt an einer Überdosis gestorben. Billy liebt die Musik von den Beatles, den Ramones, den Joy Division. Von seinem Onkel hat er die Lust auf Philosophie erlangt. Billy ist... Geschichte: Billy wächst in einer Kleinstadt in Schottland bei seinem Onkel und seiner Tante. Seine Hippie Eltern sind kurz nach seiner Geburt an einer Überdosis gestorben. Billy liebt die Musik von den Beatles, den Ramones, den Joy Division. Von seinem Onkel hat er die Lust auf Philosophie erlangt. Billy ist ein Killer. Er stieg als junger Mann in das Familienunternehmen ein, eine Firma, die Auftragsmorde erledigt. Allerdings werden nur die Mörder beseitigt – der Gerechtigkeit wegen. Nun ist Billy 34 Jahre alt und bereits zwölf Morde begangen. Jedes Mal lässt er sich von den Opfern zuerst deren Lebensgeschichte erzählen. Jedes Mal erfüllt er Ihnen einen letzten Musikwunsch. Es ist nichts Persönliches dabei, kein Gerechtigkeitssinn treibt ihn an. Billy erledigt „nur“ seinen Job, sonst nichts. Bloß ein einziges Mal hat er versehentlich den Falschen getötet. Das hat Konsequenzen. Als er nach Las Vegas fährt, um einen Mitglied der Firma zu treffen und mit ihm die nächsten Aufträge zu besprechen, kommt es zur finalen Entscheidung. Bewertung: Der Schreibstil von einzlkind (wer auch immer er ist) gefällt mir außerordentlich gut. Der Roman ist angenehm zu lesen. Er ist witzig, manchmal gar sarkastisch geschrieben und hat ein gutes Maß an philosophischem Touch. Es ist ein wirklich gutes, spannendes, kurzweiliges und ungewöhnliches Buch. Dem Buch vergebe ich fünf von fünf möglichen Sternen, weil es mich von der ersten bis zur letzten Seite wunderbar unterhalten, mitgenommen und nachdenklich gemacht hat.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Was für ein Roadtrip!
von einer Kundin/einem Kunden aus Markt Rettenbach am 06.10.2015

Billy ist ein Auftragskiller. Einer von der intellektuellen Sorte. Als Schotte ist er ohnehin schon grüblerisch veranlagt und das sein Lieblingsphilosoph Nietzsche ist, macht es auch nicht besser. Billy ist eine Waise und ist bei seinem Onkel und seiner Tante aufgewachsen, dieser infizierte schon den kleinen Billy mit den... Billy ist ein Auftragskiller. Einer von der intellektuellen Sorte. Als Schotte ist er ohnehin schon grüblerisch veranlagt und das sein Lieblingsphilosoph Nietzsche ist, macht es auch nicht besser. Billy ist eine Waise und ist bei seinem Onkel und seiner Tante aufgewachsen, dieser infizierte schon den kleinen Billy mit den großen Fragen dieser Welt und den Erklärungsversuchen der großen Denker. Erst viel später erfährt Billy welchem Job sein Onkel eigentlich nachgeht. Das "Familienunternehmen", welches nur Familienangehörige beschäftigt (mit Ausnahme des leicht abgedrehten Hackers Whip), ist eine Agentur für Auftragskiller. Man nimmt nur zwei Aufträge pro Jahr an und liquidiert nur Menschen die das auch verdient haben, seien es Kindsmörder oder durchgedrehte Amokläufer, in jedem Fall werden nur Personen umgebracht, die selbst Morde begangen haben. Im Buch fliegt Billy zu Whip nach Las Vegas um dort mit einem Auftrag voran zu kommen und was dann passiert ist genau so abgedreht wie liebenswert und im Wortsinne merk-würdig. Das Cover passt extrem gut zum Buch, das stellt man aber erst beim Lesen, weil das Cover sehr gut Billys wenig idealistische Weltsicht widerspiegelt. Das Buch verpackt Philosophie und nachdenkliche Weltbetrachtungen in eine überdrehte Actionstory a kann Pulp Fiction und das so gut, das es jedem nur zu empfehlen ist. Ich kann nicht anders, da kann man nur 5 Sterne geben obwohl 200? für gerade einmal 200 Seiten nicht wenig Geld sind. Ein tolles Buch mit Schauplatz in der heißen Wüste für einen kühlen Lese- Herbst.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Kurzweilig und einzigartig
von larissaslawa aus Leipzig am 06.10.2015

Geschichte: Billy wächst in einer Kleinstadt in Schottland bei seinem Onkel und seiner Tante. Seine Hippie Eltern sind kurz nach seiner Geburt an einer Überdosis gestorben. Billy liebt die Musik von den Beatles, den Ramones, den Joy Division. Von seinem Onkel hat er die Lust auf Philosophie erlangt. Billy ist... Geschichte: Billy wächst in einer Kleinstadt in Schottland bei seinem Onkel und seiner Tante. Seine Hippie Eltern sind kurz nach seiner Geburt an einer Überdosis gestorben. Billy liebt die Musik von den Beatles, den Ramones, den Joy Division. Von seinem Onkel hat er die Lust auf Philosophie erlangt. Billy ist ein Killer. Er stieg als junger Mann in das Familienunternehmen ein, eine Firma, die Auftragsmorde erledigt. Allerdings werden nur die Mörder beseitigt – der Gerechtigkeit wegen. Nun ist Billy 34 Jahre alt und bereits zwölf Morde begangen. Jedes Mal lässt er sich von den Opfern zuerst deren Lebensgeschichte erzählen. Jedes Mal erfüllt er Ihnen einen letzten Musikwunsch. Es ist nichts Persönliches dabei, kein Gerechtigkeitssinn treibt ihn an. Billy erledigt „nur“ seinen Job, sonst nichts. Bloß ein einziges Mal hat er versehentlich den Falschen getötet. Das hat Konsequenzen. Als er nach Las Vegas fährt, um einen Mitglied der Firma zu treffen und mit ihm die nächsten Aufträge zu besprechen, kommt es zur finalen Entscheidung. Bewertung: Der Schreibstil von einzlkind (wer auch immer er ist) gefällt mir außerordentlich gut. Der Roman ist angenehm zu lesen. Er ist witzig, manchmal gar sarkastisch geschrieben und hat ein gutes Maß an philosophischem Touch. Es ist ein wirklich gutes, spannendes, kurzweiliges und ungewöhnliches Buch. Dem Buch vergebe ich fünf von fünf möglichen Sternen, weil es mich von der ersten bis zur letzten Seite wunderbar unterhalten, mitgenommen und nachdenklich gemacht hat.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Billy
von einer Kundin/einem Kunden aus Krefeld am 17.06.2016

Billys Eltern waren Hippies und starben kurz vor seiner Geburt an einer Überdosis. Billy wächst bei seinem Onkel und seiner Tante in Schottland im Ort Duffmore auf. Sein Onkel liebt Philosphie und auch Billy fängt an sich dafür zu begeistern. Seine Liebe zur Musik hat er von seinen Eltern... Billys Eltern waren Hippies und starben kurz vor seiner Geburt an einer Überdosis. Billy wächst bei seinem Onkel und seiner Tante in Schottland im Ort Duffmore auf. Sein Onkel liebt Philosphie und auch Billy fängt an sich dafür zu begeistern. Seine Liebe zur Musik hat er von seinen Eltern geerbt. Mit 22 Jahren tritt Billy in die Familienfirma ein, die Auftragsmorde ausführt. Sie töten nur Mörder, die es in ihren Augen auch verdient haben! Billy lässt sich vor dem Mord immer die Lebensgeschichte des Opfers erzählen. Und dann auf einmal tötet er den Falschen... Obwohl Billy ein Mörder ist, war er mir trotzdem sympathisch. Er macht sich auf nach Las Vegas um seinen Mitarbeiter Whip zu treffen. Auf seiner Reise erlebt er verrückte Dinge die sehr anschaulich beschrieben werden und mich oft zum Schmunzeln brachten. Die Sprache ist sehr bildreich und ich konnte die Landschaft und Billys Erlebnisse förmlich vor mir sehen! Die Personen die Billy beobachtet sind oft skurril klasse beschrieben. In Las Vegas wollen Billy und Whip einfach nur Spaß haben, was zunächst auch rundum gelingt. Doch plötzlich wird Billy von seiner Vergangenheit eingeholt ... Trotz der skurrilen Story und des knappen und leicht zu lesenden Schreibstils macht das Buch auch nachdenklich. Da ist einmal die Frage nach der Moral bei den Morden an Mördern und auch die philosphischen Ausführungen geben einem zu denken.... Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und werde es weiterempfehlen!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Ein etwas anderes Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Teningen am 12.06.2016

Das Buch geginnt mit Billy´s dreizehntem Mord. Er hört sich die Geschichte seines Opfers an, erfüllt ihm noch einen letzten Musikwunsch und drückt dann ab. So macht er es immer. Das mindeste was er tun kann ist es schließlich, zuzuhören - wenn schon das Ende unausweichlich ist. Doch Billy... Das Buch geginnt mit Billy´s dreizehntem Mord. Er hört sich die Geschichte seines Opfers an, erfüllt ihm noch einen letzten Musikwunsch und drückt dann ab. So macht er es immer. Das mindeste was er tun kann ist es schließlich, zuzuhören - wenn schon das Ende unausweichlich ist. Doch Billy ist kein wahlloser Mörder. Nur Menschen, die selbst meist mehrere Morde begangen haben. Er arbeitet für die Firma, ein Familienunternehmen. Die Firma übernimmt Auftragsmorde. Doch nicht jeder Auftrag wird angenommen. Es müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden, da gibt es strenge Prinzipien. Bis auf das erste Kapitel dauert es relativ lange, bis man wieder etwas über Billy´s Job liest. Man lernt die Familie kennen. Da wären zum einen Onkel Seamus und Tante Livi. Und dann natürlich Frankie, der genau wie er die diversen Jobs zu Ende bringt. Dabei springt die Geschichte immer wieder zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart hin und her. Nach Erledigung des letzen Auftrags fliegt Billy nach Las Vegas um sich mit Whip zu treffen. Er gehört als Einziger nicht zur Familie. Hier wollen sie sich über den nächsten Auftrag unterhalten. Doch erst wollen sie sich noch ein bisschen amüsieren. Billy hat immer wieder das Gefühl, verfolgt zu werden. Alles Einbildung. Das kennt er schon. So ist das oft - hinterher. Doch diesmal täuscht er sich. Er wird tatsächlich verfolgt. Von dem einzigen Fehler, den er in seiner Karriere begangen hat. Und am Ende kommt es zum großen Showdown. Nach der Leseprobe hatte ich eigentlich erwartet, dass es in dem Buch um die Morde geht - und um die Geschichten der Opfer. In dieser Hinsicht wurde ich vom Buch enttäuscht. Darum geht es in keinster Weise. Man erfährt etwas über die Familiengeschichte, Billy´s Kindheit, lernt Las Vegas ein klein wenig kennen. Und obwohl das Buch völlig anders war, als ich es erwartet habe, hat es mir doch ziemlich gut gefallen. Der Stil ist reichlich ungewöhnlich. Zum Teil erzählt Billy sehr ausführlich und etwas ausschweifend, wobei es aber nie langatmig oder gar langweilig wird. Als ziemlich krassen Gegensatz gibt es immer wieder sehr kurze, knackige Sätze, zum Teil nur ein Wort. Hin und wieder war mir dieses telegrafische Stil ein bisschen zu viel. Und zwischendurch gab es immer wieder Ausflüge in die Philosophie. Recht früh wurde er von seinem Onkel Seamus darin unterrichtet und lernte die Philospie zu lieben. Später hat er diese sogar studiert. Manche Passagen waren mir dann doch ein klein wenig zu hoch. Wahrscheinlich muss man das Buch mehrfach lesen und sich gezielt Gedanken machen. Dennoch waren diese Szenen schöne Abwechslungen und gaben mir den einen oder anderen Denkanstoß. Irgendwie merkwürdig ist diese Zusammenstellung schon. Ein Auftragsmörder, der die Musik und die Philosophie liebt. Trotz seines Berufes war mir Billy ziemlich symphatisch. Obwohl er mordet ist er nicht durch und durch Böse. Er hat durchaus auch gute und liebenswerte Seiten. Und es gibt viele Verbrechen, bei denen man sich schon wünschen würde, dass jemand die Bestrafung in die eigenen Hände nimmt, weil unser Rechtssystem die ach so armen Täter viel zu milde verurteilt. Was mir so gar nicht gefallen hat, war das Ende. Irgendwie scheint es zur Zeit modern zu sein, dass Bücher ein offenes Ende haben. Dieses hier hat mich irritiert und ratlos zurückgelassen. Okay, ich kann mir selbst mein Wunschende zurechtbasteln, aber ich habe lieber ein Buchende, welches mir vielleicht nicht gefällt als so etwas Halbgares. Außerdem hätte ich mir in den Rückblicken in die Vergangenheit auch ein paar Erinnerungen an erledigte Aufträge gewünscht. Schließlich steht es gleich auf der ersten Seite: "Außerdem bin ich neugierig. Ich will wissen, warum ihr es getan habt, wie eure Kindheit war, wo ihr herkommt, was euch geprägt hat. Denn darum geht es doch, um die Ursache, um das Warum. Aufregend ist es selten, interessant, ja, das schon." Und dieses Interessante hat mir ein bisschen gefehlt. Trotzdem kann ich Euch das Buch empfehlen. Es gibt viel Witz, zum Teil böse Satire und einiges an Tiefgang. Bei "Billy" handelt es sich definitiv um ein Buch der anderen Art!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Das Roadmovie eines Auftragkillers
von einer Kundin/einem Kunden aus Borken am 26.01.2016

Ein sehr außergewöhnliches Buch sowohl inhaltlich als auch sprachlich und somit interessant. Nach dem Tod seiner drogenabhängigen Eltern wächst Billy bei seinem Onkel Seamus und seiner Tante Livi auf. Mit neunzehn Jahren kann er in das Familienunternehmen eintreten, das Besondere daran, die Firma erledigt Auftragsmorde. Nachdem Billy sich für die... Ein sehr außergewöhnliches Buch sowohl inhaltlich als auch sprachlich und somit interessant. Nach dem Tod seiner drogenabhängigen Eltern wächst Billy bei seinem Onkel Seamus und seiner Tante Livi auf. Mit neunzehn Jahren kann er in das Familienunternehmen eintreten, das Besondere daran, die Firma erledigt Auftragsmorde. Nachdem Billy sich für die Familie und Firma entschieden hat tötet er in den folgenden Jahren 12 Menschen. Diese Menschen waren allesamt des mehrfachen beabsichtigten Mordes bezichtigt worden. Bei einem Treffen in Las Vegas mit dem Mitglied der Firma Whip läuft einiges nicht ganz so wie beabsichtigt und die Lage spitzt sich zu... Dem Autor (einzlkind) gelingt mit Billy ein rasantes aber auch recht anspruchsvolles Roadmovie. Die Schreibweise wird durch sehr kurze und prägnante Sätze geprägt die der Geschichte Tempo geben. Immer wieder wird Bezug auf philosophische Gedanken genommen gerade im Zusammenspiel mit den Auftragsmorden. Der Leser wird hier quasi in einen Sog gezogen, den er sich nur schwer entziehen kann. Das Buch macht irgendwie süchtig. Der Charakter Billy ist trotz seiner Berufung zum Auftragskiller menschlich und sogar sympathisch. Ein spannendes und wirkliches malanderes Leseabenteuer, welches ich empfehlen kann.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Kill Billy
von einer Kundin/einem Kunden aus Perpignan am 06.11.2015

Billy ist Schotte, gut ausgelasteter Auftragsmörder und Hobby-Philosoph in einer Person. Schließlich hat Nietzsche sein Leben mehr beeinflusst, als seine früh verstorbenen Hippieeltern. Von den Beiden hat er lediglich die Liebe zur Musik geerbt. Es ist sein liebevoller Onkel, der ihn aufzieht und mit philosophischen Fragestellungen konfrontiert, die sich... Billy ist Schotte, gut ausgelasteter Auftragsmörder und Hobby-Philosoph in einer Person. Schließlich hat Nietzsche sein Leben mehr beeinflusst, als seine früh verstorbenen Hippieeltern. Von den Beiden hat er lediglich die Liebe zur Musik geerbt. Es ist sein liebevoller Onkel, der ihn aufzieht und mit philosophischen Fragestellungen konfrontiert, die sich durch den gesamten Roman ziehen. Die neue Familie gibt ihm alles, was er zum Leben in der schottischen Provinz braucht. Schutz, immer mindestens ein offenes Ohr und den Hang Klartext untereinander zu reden. Es ist schlussendlich einfach logisch, dass Billy in der familieneigenen Firma für Auftragsmorde seinen Dienst antritt. Zwölf Mal hat er inzwischen seinen Job getan. Er hat seine Opfer, die eigentlich auch Täter sind, gefesselt, er hat sie reden lassen, um etwas über ihr Leben zu erfahren. Er hat Ihnen einen letzten Musikwunsch erfüllt. Er verhält sich korrekt, nichts Persönliches bringt Billy zum morden. Kein Gerechtigkeitssinn treibt ihn an. Er erledigt einen Job. Sonst nichts. Schließlich fliegt er nach Las Vegas, um seinen Kumpel Whip zu treffen, der ebenfalls für die Firm arbeitet und die Dinge eskalieren. Doch bis dahin trifft Billy Elvis, der sich allerdings mit „w“ schreibt. Ein Wüstenindianer vom Stamme der Apachen kommt ihm in die Quere und die Anzahl von Wasserstoffblondinen mit Brustverstärkung nimmt in Las Vegas groteske Züge an. Einzlkind- cleveres Pseudonym übrigens- ist in der deutschen Literaturlandschaft kein Unbekannter mehr. Er hat mit „Harold“ und „Gretchen“ bereits Aufmerksamkeit in den Feuilletons erregt. Nun legt er mit „Billy“ einen bärenstark erzählten Roman vor, der durch seine Spannungselemente ins Thriller-Genre hereinreicht, aber letztendlich in der gehobenen Literatur zu verorten ist. Inhalt geht also über Effekte. Wobei Billy einen erfrischend schnoddrigen Ton anschlägt, der den Leser bei Billy tatsächlich an einen Schotten denken lässt. Seine Beobachtungen, ob nun in Hotelbars, dem Death Valley oder Spielerstadt Las Vegas sind voll sprachlicher Tiefenschärfe. Seine philosophischen Rundumschläge lassen den Leser aufhorchen und nachdenken. Er zerlegt Begriffe, wie Gerechtigkeit, Mitleid und Gleichheit, wobei er, wie sein Vorbild Nietzsche, deren erwiesenen Evolutionsnutzen strikt leugnet. Immer wieder fasst er hinter die Worthülsen und zeigt, was sie tatsächlich bedeuten oder beweist deren Inhaltsleere. Mir hat die Auseinandersetzung mit diesem fulminanten Stück Literatur ungemein Freude bereitet. Das sind wirklich Menschen über die der Autor schreibt und gleichzeitig ist das alles undenkbar, was wir da lesen. Das Buch bringt es fertig Humor, Mord und Philosophie zu einem gelungenen Ganzen zu vereinen. Hier sucht jemand die Wahrheit und zwar seine eigene. Dafür gebührt Einzlkind mein Respekt!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Melancholisch, gewürzt mit Sarkasmus und Zynismus
von kindder80er am 20.10.2015

Billy ist ein Auftragsmörder und lässt sich von seinen Opfern stets ihre Lebensgeschichte erzählen. In diesem Buch erzählt er uns Lesern seine Lebensgeschichte Stück für Stück. Der Schreibstil ist wirklich erst einmal gewöhnungsbedürftig, da er sehr abgehackt ist und die "Sätze" oft nur aus einem Wort bestehen. Mitten in diesen... Billy ist ein Auftragsmörder und lässt sich von seinen Opfern stets ihre Lebensgeschichte erzählen. In diesem Buch erzählt er uns Lesern seine Lebensgeschichte Stück für Stück. Der Schreibstil ist wirklich erst einmal gewöhnungsbedürftig, da er sehr abgehackt ist und die "Sätze" oft nur aus einem Wort bestehen. Mitten in diesen Ein-Wort-Sätzen befinden sich allerdings auch philosophische Ansätze, über die es sich nachzudenken lohnt, wie z.B. "Das Leben ist an mir vorbeigezogen und keiner hat es gesehen, nicht einmal ich selbst." Billy hatte es nie leicht, was schon mal damit anfing, dass sich seine leiblichen Eltern den goldenen Schuss setzten. Aufgewachsen bei seinem Onkel, rutscht er in sein Leben hinein und lässt uns daran teil haben. Insgesamt ein düsteres Buch, was aber dennoch durch seinen Sarkasmus zu leicht bitteren Schmunzlern führt.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Auftragskiller mit guten Musikgeschmack
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankenberg am 26.09.2015

Darf man vorstellen, Billy 34, Auftragsmörder mit einem grandiosen Musikgeschmack und einer Verehrung für Nietzsche. Das Buchcover stimmt schon mal optimal auf die handlungsträchtige Wüstenoase Vegas ein, in der der King natürlich auf keinen Fall fehlen darf. Wir begleiten Billy auf seinem Weg nach Vegas, wo er bei der... Darf man vorstellen, Billy 34, Auftragsmörder mit einem grandiosen Musikgeschmack und einer Verehrung für Nietzsche. Das Buchcover stimmt schon mal optimal auf die handlungsträchtige Wüstenoase Vegas ein, in der der King natürlich auf keinen Fall fehlen darf. Wir begleiten Billy auf seinem Weg nach Vegas, wo er bei der Gelegenheit einen guten Freund, Whip, besuchen wird und auf ein paar aufregende Tage hofft. Nichtsahnend das er seinem eigenen Untergang begegnen könnte. Auf dieser Reise erfährt man alles über Billy's Kindheit. Vom Tod seiner Hippieeltern und dem sicheren Heim bei seinem Onkel Seamus, der ihn wie seinen eigenen Sohn groß zog. Allein die Liebe zur Musik scheint er von seinen leiblichen Eltern vererbt bekommen zu haben. Mit seinem "Bruder" Frankie geht er durch dick und dünn, auch wenn sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Und von dem sogar Psychopathen noch so einiges lernen können. Und Onkel Seamus, der Ersatzvater, der all seine Kinder in Philosophie unterrichtet und somit auch für Billy's Leidenschaft für Nietzsche verantwortlich ist, er weckte sie in einer Zeit wo sonst niemand an ihn heran kam. Nietzsche rüttelte ihn wach und verwirrte ihn, doch der Mensch muss überfordert werden, wenn er wachsen will. Eine Devise, die er mit seinem Onkel teilt. Als er 22 Jahre ist erfährt er vom Familiengeschäft. Nach reiflicher Überlegung tritt er bei und von nun an ist er Auftragsmörder. Doch sie töten nur Mörder, aber deshalb hält er sich nicht für einen guten Menschen, er weiß was er tut, wer er ist. Auf dem Weg zu Whip geht so einiges schief, eine Panne jagt die nächste und er begegnet den skurrilsten Personen. Die Nebencharaktere sind so einzigartig ausgearbeitet, das man sie bildlich vor sich sehen kann und denkt man kennt sie schon sein ganzen Leben lang. Diese Beobachtungsgabe von Billy auf die Leute in seiner Umgebung hat mich mehr als einmal zum Schmunzeln gebracht. Der Schreibstil ist sehr flüssig, man fliegt nur so durch die Seiten. Und schließlich will man am Ende ja auch wissen, ob Billy's eingebildeter Verfolgungswahn wirklich nur Einbildung ist oder er diesmal zum Gejagten wird. Toller Roman, mit sehr viel Witz und Humor, auch da wo man ihn gar nicht erwartet. Hat mich wirklich sehr gut unterhalten und Billy ist mir schnell ans Herz gewachsen. Ich würde es definitiv jedem weiter empfehlen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Billy oder wie er die Welt sah...
von Die Art der Ida Gratias am 07.09.2015

»NUN, WENN SIE MEINE BESCHEIDENE MEINUNG HÖREN MÖCHTEN, DANN IST DERJENIGE VERLOREN, DER NIE AUS SEINEM VORGESCHRIEBENEN LEBEN AUSGEBROCHEN IST, NIEMALS EINE VERRÜCKTE ZEIT HATTE, SICH NIE GEPRÜGELT, NIE AUF DIE STRASSE GEGANGEN IST, NIE DAS KORRUPTE SYSTEM BEKÄMPFT HAT, NICHT IM DROGENRAUSCH DIE ORIENTIERUNG VERLOREN HAT, JEMAND, DER... »NUN, WENN SIE MEINE BESCHEIDENE MEINUNG HÖREN MÖCHTEN, DANN IST DERJENIGE VERLOREN, DER NIE AUS SEINEM VORGESCHRIEBENEN LEBEN AUSGEBROCHEN IST, NIEMALS EINE VERRÜCKTE ZEIT HATTE, SICH NIE GEPRÜGELT, NIE AUF DIE STRASSE GEGANGEN IST, NIE DAS KORRUPTE SYSTEM BEKÄMPFT HAT, NICHT IM DROGENRAUSCH DIE ORIENTIERUNG VERLOREN HAT, JEMAND, DER KEINE TIERE ISST, NIE AUTO FÄHRT, KEIN FLUGZEUG BENUTZT, NICHT BESSER SEIN MÖCHTE ALS ANDERE, NIE UND UNTER KEINEN UMSTÄNDEN DIE GEFÜHLE ANDERER VERLETZT, INSBESONDERE KEINE RELIGIÖSEN, KURZUM, WER IMMER NUR MIT DIESER LEEREN FREUNDLICHKEIT MAMA-PAPA- KIND SPIELT, DER WIRD IMMER NUR DER BEAMTE SEINES LEBENS SEIN, DER DIE STATIONEN SAUBER ABHEFTET, EIN SMALLTALKENDER, ALLES ANGENEHM FINDENDER, VERSTÄNDNISVOLLER, LIEBENSWERTER VOLLTROTTEL, VON DEM EINZIG UND ALLEIN BIOKOMPOST ÜBRIG BLEIBT.” …lässt der geheimnisvolle, unter dem, die Autokorrektur zur Verzweiflung bringenden Pseudonym “Einzlkind” schreibende Autor, Onkel Seamus in seinem Roman “Billy” sagen. Jener eingewanderte Ire ist das weise Haupt einer etwas anderen Familie und der pädagogische Nachlassverwalter seiner kleinen Schwestern Rachel, die jetzt mit Diamanten und ihrem Ehemann im Himmel ist, und ihm den damals einjährigen Neffen Billy vererbt hat. Nach dem unfreiwilligen Drogentod seiner Eltern wächst Billy geliebt und behütet bei seinem Onkel und seiner Tante Livi, Seamus großer Liebe und eine begnadete Köchin, mit Cousin und Cousine in der schottischen Festival Kleinstadt Duffmore auf. Seine Hippie-Mutter hinterlässt ihm eine exzellente Vinylsammlung, die Grundlage seiner Musikbessenheit, und von Onkel Seamus, dem ehemaligen Arbeiterkind, der mit 14 in die Welt hinaus gezogen ist, um sein Glück zu machen, erbt er seine Vorliebe für die antiken Denker und die deutschen Philosophen. Mit 19 Jahren eröffnet ihm sein moralisches Vorbild, dass das Gewerbe, dass ihnen allen das Dach über dem Kopf finanziert, ein gemeinhin als unmoralisch angesehenes ist: Mord auf Bestellung. Onkel Seamus, Cousin Franky und Cousine Polly betreiben still und leise, von Fremden fast unbemerkt, ein Familienunternehmen der besonderen Art, in das nach reiflicher Überlegung “WIR NEHMEN NUR VORSÄTZLICHE MÖRDER, IN DER REGEL MEHRFACHE. DAS HAT NICHTS MIT EHRE ODER MORAL ZU TUN. WIR SIND NICHT DIE GUTEN. … ES IST EINFACH NUR LOGISCH. ES GEHT UM VERDIENST. UND UM KONSEQUENZ.” auch Billy eintritt. Gerade hat Billy den 12. Menschen getötet, nach positiver Prüfung des Auftrags durch die Firma und ohne moralischen Impetus, gegen Geld, für 150.000 Euro pro Mensch, nicht aber ohne sich ihre Geschichte anzuhören und ihnen vor dem Erklingen des leisen Knalles, der schallgedämpften Walter, noch ihren Lieblingssong vorzuspielen. Billy ist nun auf dem Weg nach Las Vegas, um sich dort mit dem familienfremden Mitarbeiter Whip, einem jungen Hacker, dessen Aufgabe die Spurensuche der Unauffindbaren ist, zur jährlichen Geschäftsbesprechung “ANGESAGTE LOCATION KANN JEDER, NIEMAND, DER ETWAS AUF SICH HÄLT, GEHT HEUTZUTAGE NACH SOHO, INS BERGHAIN ODER NACH WILLIAMSBURG. PIONIERE GEHEN DORTHIN, WO KEINE PUDELMÜTZEN SIND. SIE SIND IMMER DIE ERSTEN, NICHT DIE FOLGENDEN.?” der jungen Wilden zu treffen. Doch Las Vegas hat seine eigenen Gesetze und so sitzt bald Billy, Scheherazade gleich, dort und erzählt um sein Leben. Dieser Roman ist Popliteratur “at ist best”. Ein Roadmovie, in der Tradition von Jack Kerouacs “On the Road”, aber auch Wim Wenders aber mit Anleihen bei den Figuren von Quentin Tarantinos und den Coen Brüder. Der Konflikt von Freiheit und Moral. Das Aufeinandertreffen von Ulrich Becks Individualisierungs-These, Heiner Keupps Theorie der „Patchwork-Identität“ und Gerhard Schulzes Theorie der „Erlebnisgesellschaft“ all in one und dazu noch viel unterhaltsamer als “Faserland” und “Paradiso”. Die monochrome Weite Nevadas und die quietschbunte Spielerstadt schreien ja auch geradezu. Vom ambivalenten Antihelden Billy, “ICH WAR SCHON IMMER EIN NEUGIERIGER MENSCH. MEINE NEUGIERDE BEZIEHT SICH ABER DARAUF, ETWA NEUES ZU ENTDECKEN, SIE BRAUCHT EINEN GRUND, WILL ERFAHRUNG UND MEHRWERT”. ein Namensvetter des Asphaltcowboys aus “Easy Rider”, wenn auch sein Rebellentum etwas dezenter von statten gehen muss, will er nicht auf dem elektrischen Stuhl enden, bis zu den Nebenfiguren. Die Reisestops, die freiwilligen oder auch unfreiwilligen Unterbrechungen, ermöglichen dem Protagonisten Begegnungen mit ihnen, liegen auf dem Weg und treiben gleichzeitig die narrative Entwicklung voran. Da ist der Deutsche Automobilverkäufer mit Maren Giltzer Spieltrieb, der hellsichtige Apachenkrieger mit Heilkräuterverkaufverbotsständen oder “The King” himself mit Rechtschreibschwäche im Rollator ein wunderbar skurriles Figurenaufgebot. Auch zeitgenössische Rock- und Popmusik ist ein typisches Merkmal von Roadmovies, ob beim Erschießen eines Killers oder beim In-die-Sonne-blinzeln, der Soundtrack zum Leben muss stimmen. In diesem Roman passt sie zu Billys Leben wie auch zu dieser Reise und spiegelt die Stimmung der einzelnen Szenen wieder. Also ein wunderbar Plot mit exzentrischer Figuren, einem sexy-klugen Antihelden mit gutem Musikgeschmack, in lakonischem Ton erzählt…mehr davon!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Billy , der etwas andere Mörder
von einer Kundin/einem Kunden am 07.09.2015

Der 34 Jahre alte Billy lebt , nachdem seine Eltern kurz nach seiner Geburt gestorben sind , bei seinem Onkel und seiner Tante in Duffmore , in den schottischen Highlands . Da er ein Mädchen werden sollte , sollte er nach Billie Holliday benannt werden , als Junge machten... Der 34 Jahre alte Billy lebt , nachdem seine Eltern kurz nach seiner Geburt gestorben sind , bei seinem Onkel und seiner Tante in Duffmore , in den schottischen Highlands . Da er ein Mädchen werden sollte , sollte er nach Billie Holliday benannt werden , als Junge machten seine Eltern aus dem "ie" ein "y" . Mit 22 Jahren tritt er in die Firma seines Onkels ein , die Auftragsmorde an Mördern erledigt . Sein Partner ist dabei oft Frankie , sein Cousin , der zwar Menschen problemlos töten kann , aber tierlieb ist und Tieren niemals was antun könnte . Billys Onkel Seamus ist der Präsident der Firma und seine Cousine Polly für Recherche und Planung zuständig , also eine Firma bestehend nur aus Familienmitgliedern . Man darf hier trotz Auftragsmörder - Firma keinen Krimi oder Thriller erwarten . Der Autor erzählt die Geschichte von Billy , Onkel Seamus , Tante Livi , Frankie und Polly , wobei sie eher am Rande vorkommt . Da die Musik in der Familie eine große Rolle spielt , begleitet die Musik den Leser ein großes Stück des Buchs , genau wie die Philosophie , die Onkel Seamus liebt . Seite 93 Ich glaube das mochte ich an dem Philosophieunterricht am meisten , das es immer auch einen Bezug zum Leben gab , das große Begriffe wie Tugend , Vernunft oder Moral nicht nur theoretsch überladene Gebilde waren , sondern das sie das Leben bereicherten , ungemein und unabänderlich . Ich fand die Figurenzeichnungen der Protagonisten sehr gut gelungen , nicht nur die der Hauptprotagonisten , sondern auch derjenigen , die eine Nebenrolle spielen . Fazit : Das Buch erzählt eine gute Geschichte , die ich zwar ein wenig anders erwartet hatte , die mich aber gut unterhalten und in vielem positiv überrascht hat .

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Ziemlich schräg
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 31.05.2016

Billy ist ein Killer, wie seine ganze Familie, außerdem Schotte und Philosoph. Zwölf Morde wird er begehen, nachdem die Familie (=die Firma) den Auftrag dazu angenommen und geprüft hat. Mit 34 will er sich mit Whip in Las Vegas treffen, einem Mitglied der Firma. Beide wollen die Stadt erkunden... Billy ist ein Killer, wie seine ganze Familie, außerdem Schotte und Philosoph. Zwölf Morde wird er begehen, nachdem die Familie (=die Firma) den Auftrag dazu angenommen und geprüft hat. Mit 34 will er sich mit Whip in Las Vegas treffen, einem Mitglied der Firma. Beide wollen die Stadt erkunden und die nächsten Aufträge besprechen. Doch dann holt ihn seine Vergangenheit ein… Was Billy nicht alles erlebt auf seiner Fahrt nach Vegas! Sogar den leibhaftigen Elvis wird er treffen (auch wenn der scheinbar nicht weiß, dass man seinen Namen nicht mit W schreibt…) Das ist mindestens skurril, manchmal langatmig, verliert sich in Billys Vergangenheit, um ganz unvermutet in die Gegenwart auszustrahlen. Alle Figuren dieses Buches sind auf ihre Weise besonders, und durch Billys Gefühl, verfolgt zu werden, kommt die Spannung letztendlich auch nicht zu kurz. So schräg sich Billy präsentiert, konnte ich irgendwie doch nicht richtig warm werden mit ihm. Das liegt wohl daran, dass das Buch nicht ganz mein Genre ist.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Wohin geht die Reise? Schließt sich der Kreis?
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 13.12.2015

Ist Billy tatsächlich so abgebrüht, eiskalt und teilnahmslos, wie die ersten Kapitel vermuten lassen? Eine völlig fremde Welt tut sich vor dem Leser auf, wenn er Billys Ausführungen lauscht, wenn er fast wie alltäglich darüber berichtet, was er tut, ohne dabei genau zu wissen, wieso eigentlich. Und auch das... Ist Billy tatsächlich so abgebrüht, eiskalt und teilnahmslos, wie die ersten Kapitel vermuten lassen? Eine völlig fremde Welt tut sich vor dem Leser auf, wenn er Billys Ausführungen lauscht, wenn er fast wie alltäglich darüber berichtet, was er tut, ohne dabei genau zu wissen, wieso eigentlich. Und auch das kann Realität sein. Er ist ein Auftragskiller, genau wie sein Onkel, bei dem er aufgewachsen ist; behütet und geliebt. An sich nichts besonderes, doch da ist auch immer wieder diese dunkle Seite an ihm, in seinem Leben und den Menschen, die ihn geprägt haben. Man ist hin und hergerissen, weiß lange nicht, wie man über ihn denken soll. Ausgleichende Gerechtigkeit wäre an sich nur sein eigener Tod, doch in der Hauptfigur steckt mehr, dies ahnt man in gleicher Weise – ein tiefgründiger, interessanter, ja, sympathischer Mensch, wenn da sein „Beruf“ nicht wäre. Eine Kontroverse. Es wird offenbar, wie vielschichtig ein Mensch sein kann und wie schwer es ist, diese Fähigkeitsspanne als Außenstehender rational und vor allem emotional einzuordnen. Dennoch hat er uns etwas Wichtiges voraus – er nimmt die Menschen wirklich so, wie sie sind, ist ehrlicher als manch anderer. Auf den ersten Blick ein gesunder Kopf und doch fortwährend unberechenbar. Billy strahlt zwar Sicherheit, aber auch Gefahr aus, ist hart im Nehmen und gleichzeitig sensibel. Doch diese Befremdlichkeit und das Unverständnis bezüglich eines Handelns wandelt sich allmählich doch in Sympathie. Er nimmt den Leser mit auf seine Reise nach Las Vegas. Skurrile Gestalten, Begegnungen von heiter bis makaber. Doch wohin geht seine Reise wirklich? Er vertraut sich uns an, beginnt, zu reflektieren, spricht über Gott und die Welt. Und genau das ist es, was den Leser fesselt, eine Spannung, die sich dem Leser erst allmählich erschließt.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Billy
von raschke64 aus Dresden am 04.11.2015

Billy Eltern sind Hippies und bringen sich mit einer Überdosis Rauschgift selbst um. So wächst Billy in Schottland bei seinem Onkel und seiner Tante auf. Zusammen mit seinem Cousin hat er eine wilde Kindheit, bis er das Lesen für sich entdeckt und als Jugendlicher die großen Philosophen. Mit 19... Billy Eltern sind Hippies und bringen sich mit einer Überdosis Rauschgift selbst um. So wächst Billy in Schottland bei seinem Onkel und seiner Tante auf. Zusammen mit seinem Cousin hat er eine wilde Kindheit, bis er das Lesen für sich entdeckt und als Jugendlicher die großen Philosophen. Mit 19 tritt er in die Familienfirma ein. Doch das ist keine normale Firma – sie alle sind Mörder. Sie bringen Menschen für Geld um – aber sie töten nur andere Mörder. Als Billy nach Las Vegas kommt für eine neue Aufgabe, gibt es allerdings ein Problem … Ich hatte vorher noch kein Buch von einzlkind gelesen und nur gehört, wie gut diese seien. So freute ich mich auf Billy. Aber so richtig wurde ich mit dem Buch nicht warm. Die Geschichte spielt in der Gegenwart (Las Vegas) und wechselt dann zur Vergangenheit von Billy (Kindheit, Jugend). Während dieser Erzählungen gibt es teilweise sehr lange philosophische Phasen und Ausführungen über bestimmte Musiktitel. Obwohl Billy ein Schotte ist und die Geschichte in der Gegenwart ausschließlich in Amerika spielt, merkt man doch deutlich an vielen Anspielungen, dass der Autor Deutscher ist. Viele Anspielungen sind nur in diesem Kontext erklärbar. Aber ich empfand weder Sympathie noch Antipathie mit Billy. Er ließ mich irgendwie kalt. Eigentlich auch alle anderen Personen. Es gab aber auch einige Stellen, da habe ich mich richtig amüsiert. Insgesamt fand ich das Buch auch gut lesbar. Der Stil gefiel mir, teilweise ganz kurze Sätze und interessante Wendungen und Assoziationen. Bei manchen Sachen hatte ich auch sofort Bilder vor Augen. Doch insgesamt hatte ich einfach mehr erwartet.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0

Wird oft zusammen gekauft

Billy

Billy

von Einzlkind

(23)
Buch
Fr. 27.90
+
=
Unschuld

Unschuld

von Jonathan Franzen

(4)
Buch
Fr. 38.90
+
=

für

Fr. 66.80

inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Alle kaufen

Kundenbewertungen

Verfügbarkeit in Ihrer Buchhandlung prüfen

Filialabholung: Ihre Vorteile
  1. Bereits Online prüfen, ob Ihr gewünschtes Buch in der Filiale vorrätig ist
  2. Bestellen Sie Online und lassen Sie Ihre Artikel zur Abholung in die Filiale vor Ort liefern
  3. Artikel, die zur Filialabholung bestellt wurden, können in der Filiale bezahlt werden.
  4. Falsches Buch bestellt? Retournieren Sie ihre gekauften Bücher kostenfrei in der Filiale