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Blutiger Winter / Inspektor Akyl Borubaev Bd.1

Thriller

(20)

Tote Augen, kalter Wodka, roter Schnee.
Vor ihm, leblos im Schnee, liegt eine junge Frau, furchtbar entstellt. Wer tut so etwas? Ein krankhaft Eifersüchtiger, ein Verrückter, einer, der ein Exempel statuieren will? Inspektor Akyl Borubaev kann kaum noch etwas erschüttern. Er stürzt sich bedingungslos in seine Arbeit, lässt sich von nichts und niemandem aufhalten. Er weiss, dass er niemandem trauen kann, er weiss, dass er allein ist, und er weiss, dass es mehr Blut auf Schnee geben wird.

Portrait

Tom Callaghan stammt aus Nordengland und studierte im englischen York und New York. Nach seinem Studium arbeitete er viele Jahre bei Saatchi & Saatchi in London, New York and Philadelphia, heute lebt er in Dubai

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 19.01.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-455-65019-8
Reihe Akyl Borubaew
Verlag Atlantik Verlag
Maße (L/B/H) 211/134/35 mm
Gewicht 402
Originaltitel A Killing Winter
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Überwältigend spannend!“

Bianca Schiller, Buchhandlung Schaffhausen

Was für ein gelungener Thriller!
Schon nach den ersten Seiten wusste ich: Das wird gut!
Nicht nur das tolle Setting in Kirgisistan (ich musste erstmal googeln), auch die politisch-wirtschaftliche Lage des Landes und die Figuren dieser kaputten Gesellschaft haben mich völlig überzeugt– erschreckend real, wie sich dieses Land aus dem
Was für ein gelungener Thriller!
Schon nach den ersten Seiten wusste ich: Das wird gut!
Nicht nur das tolle Setting in Kirgisistan (ich musste erstmal googeln), auch die politisch-wirtschaftliche Lage des Landes und die Figuren dieser kaputten Gesellschaft haben mich völlig überzeugt– erschreckend real, wie sich dieses Land aus dem Kommunismus heraus in eine Richtung entwickelt, in der Korruption, Schwarzmarkt, Drogenhandel und der Kampf jeden einzelnen ums Überleben an der Tagesordnung stehen.
Und doch - oder gerade deshalb - faszinierend und spannend bis zum Schluss!
Der Thriller geht etwas in die Richtung von "Kind 44", hat allerdings seine ganz eigene Dynamik.
Mehr davon!

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
20 Bewertungen
Übersicht
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wie der Titel schon sagt - "Blutiger Winter".....Sehr hart
von einer Kundin/einem Kunden am 19.02.2015

Nach dem Tod seiner Frau Tschinara ist Inspektor Borubaew zum wortkargen Einzelgänger geworden. Borubaew betäubt sich mit Arbeit. Für ihn die einzige Gelegenheit, seinem Schmerz, der Einsamkeit und Hoffnungslosigkeit für eine Weile zu entkommen. Ein neuer Fall erfordert seine ganze Aufmerksamkeit. Eine junge Frau ist ermordet worden. Viele... Nach dem Tod seiner Frau Tschinara ist Inspektor Borubaew zum wortkargen Einzelgänger geworden. Borubaew betäubt sich mit Arbeit. Für ihn die einzige Gelegenheit, seinem Schmerz, der Einsamkeit und Hoffnungslosigkeit für eine Weile zu entkommen. Ein neuer Fall erfordert seine ganze Aufmerksamkeit. Eine junge Frau ist ermordet worden. Viele Jahre in der Mordkommission haben Inspektor Borubaew schon einige, sehr übel zugerichtete Mordopfer beschert. Aber das, was ihn am Tatort erwartet, übersteigt alles, was er bisher zu Gesicht bekommen hat. Der Ermittlungen sind zäh und schwierig. Es dauert eine Zeit, bis die Identität des Opfers bekannt ist - Jekaterina Michailowna Tynalijewa, Tochter von Michail Tynalijew, Minister für Staatssicherheit...... "Blutiger Winter" von Tom Callaghan ist sehr spannende, sehr harte Lesekost.

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Absolut lesenswert
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 29.01.2015

Schnee, Eis, Kälte. Die raue Natur legt sich nicht nur im Winter über die Städte und deren Bewohner. Sie ist auch in ihren Herzen verankert. Bischkek. Kirgisistan. Hier gehen die Uhren anders. Trotz des geschichtlichen Wandels fühlt man sich in die alten Sowjet-Zeiten zurück versetzt. Spartanische Verhältnisse, düster und... Schnee, Eis, Kälte. Die raue Natur legt sich nicht nur im Winter über die Städte und deren Bewohner. Sie ist auch in ihren Herzen verankert. Bischkek. Kirgisistan. Hier gehen die Uhren anders. Trotz des geschichtlichen Wandels fühlt man sich in die alten Sowjet-Zeiten zurück versetzt. Spartanische Verhältnisse, düster und unerquicklich. Jeder ist sich selbst der nächste. Gewalt und Kälte schier überall und allgegenwärtig. Befremdlich anmutend und doch so realistisch geschildert. Das Leben eines jeden ist von Entbehrungen und daraus resultierender Verrohung gekennzeichnet. Härte, Brutalität und Desillusioniertheit prägen das Leben, den Alltag eines jeden. Orte, an denen man nicht sein will, Geschehnisse, die schwer zu ertragen sind. Schläger, Selbstgebrannter, Korruption, Rotlicht. Keine wahre Sicherheit, für niemanden. Vor diesem für den Leser bizarren Hintergrund entspinnt sich ein grauenhafter Kriminalfall, eine prominent besetzte Intrige und ein beeindruckendes Leben. Es ist Inspektor Borubaew selbst, der uns die Geschehnisse berichtet. Die Handlung setzt mit dem Fund einer grausam verstümmelten Frauenleiche ein. In ihrem ausgeweideten Unterleib befindet sich ein Fötus, der zuvor einer anderen bestialischen ermordeten Frau aus dem Leib gerissen wurde. Bei einer der Frauen handelt es sich um die Tochter eines hochrangigen Funktionärs. Borubaew soll den Fall so schnell wie möglich lösen – allein und vor allem diskret. Ein derber und ungeschönt gezeichneter Kriminalfall vor der Kulisse spätrussischer Machtstrukturen, ermittelt von einem, der schon viel gesehen und ebenso viel erlebt hat. Er kann niemandem trauen. Doch er hat nichts zu verlieren. Weitermachen ist seine Devise. Was soll man auch sonst tun? Ein absolut lesenswerter Thriller, der nicht nur einen Blick auf sondern mitten Hinein gewährt, in eine Gesellschaft, die man sich als Mitteleuropäer nur noch schwer vorstellen kann.

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Hart und voller Gewalt, aber richtig gut!
von c-bird am 26.01.2015

Der eiskalte kirgische Winter hat Bischkek voll im Griff, als an einem Morgen die Leiche einer jungen Frau gefunden wird. Inspektor Akyl Borubaew macht eine grausame Entdeckung: nicht nur die Leiche wurde aufgeschlitzt, zudem hat man dem Opfer einen toten Fötus eingesetzt, der offenbar nicht von der Frau stammt.... Der eiskalte kirgische Winter hat Bischkek voll im Griff, als an einem Morgen die Leiche einer jungen Frau gefunden wird. Inspektor Akyl Borubaew macht eine grausame Entdeckung: nicht nur die Leiche wurde aufgeschlitzt, zudem hat man dem Opfer einen toten Fötus eingesetzt, der offenbar nicht von der Frau stammt. Kurz darauf findet sich eine weitere Frauenleiche, wieder mit einem hineingelegten Fötus. Ein Serienmörder? Und was will der Mörder mit den Föten sagen? Inspektor Borubaews Ermittlungen werden nicht nur behindert, er wird sogar bedroht. Und noch ahnt er nicht, welches Ausmaß dieser Fall haben wird… Es ist ein ungewöhnlicher Schauplatz für das Debüt von Tom Callaghan. Kirgisistan mit seiner rauen Landschaft und klirrender Kälte. Hier herrscht ein anderer Ton, es gilt das Gesetz der Straße. Gewalt ist an der Tagesordnung und Inspektor Borubaew schlägt sich durch ein Netz aus Prostitution, Drogen, Schmuggel und allem was Geld bringt. Hier braucht es eine gehörige Portion Durchsetzungsvermögen, denn sonst bleibt man auf der Strecke. Und davon besitzt Burobaew genügend. Er ist der harte Typ, doch er besitzt auch gleichzeitig einen weichen Kern. Den Tod seiner Frau vor wenigen Wochen hat er immer noch nicht verwunden und gerade deswegen hat er auch nichts zu verlieren. Der lonesome rider war mir jedenfalls sehr sympathisch. Die Handlung ist von Beginn an fesselnd und ein flüssiger Erzählstil lassen den Leser mehrere Wendungen erleben. Wer ist gut und wer ist böse? Die Wahrheit erfährt man erst zum Schluss. Nur mit den kirgisischen bzw. russischen Namen hatte ich anfangs Probleme, doch zum Glück blieb die Anzahl der Charaktere überschaubar. Blutiger Winter ist der Auftakt zu einer Serie mit Inspektor Borubaew. Auch wenn das Buch sehr brutale Morde beschreibt und voller Gewalt ist, hat es mir dennoch bestens gefalle und ich freue mich auf eine Fortsetzung.

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Blutiger Winter
von miss.mesmerized am 24.01.2015

Bischkek, Kirgisistan. Eine junge Frau wird brutal ermordet im klirrenden Winterschnee aufgefunden. Die Grausamkeit wird getoppt durch einen Fötus, der in ihr platziert wurde und offenbar von einer anderen Frau stammt. Brisant: es handelt sich um die Tochter des Staatssicherheitschefs. Ähnliche Morde werden aus anderen Landesteilen berichtet. Inspektor Borubaew... Bischkek, Kirgisistan. Eine junge Frau wird brutal ermordet im klirrenden Winterschnee aufgefunden. Die Grausamkeit wird getoppt durch einen Fötus, der in ihr platziert wurde und offenbar von einer anderen Frau stammt. Brisant: es handelt sich um die Tochter des Staatssicherheitschefs. Ähnliche Morde werden aus anderen Landesteilen berichtet. Inspektor Borubaew erfährt auch bald, dass in den Nachbarländern Gleiches geschieht. Klar ist, dass hier keine kleinen Fische am Werk sind. Die undurchsichtige Saltanat, für den usbekischen Geheimdienst tätig, sowie der Onkel seiner Frau ermitteln mit ihm, da die offiziellen Wege schnell verschlossen sind. Eine Lawine von Morden, barbarisch und rücksichtslos, folgen auf dem Weg zur Wahrheit. Tom Callaghans Thriller bietet alles, was man sich wünschen kann: eine komplizierte Geschichte, bei der nie klar ist, wer Freund, wer Feind ist und wer kurzerhand die Seiten wechselt. Die Motive sind vielfältig und bisweilen banalst menschlich. Die Morde sind an Bestialität kaum mehr zu überbieten, insgesamt ist der geschilderte Umgangston deutlich rauer als in Westeuropa und Nordamerika. Dazu die klirrende Kälte. Besonders interessant war für mich der ungewöhnliche Handlungsort. Eine völlig neue Umgebung mit ungewohnter Kultur. Inwieweit dies real ist, kann ich nicht abschätzen. Für Leser, die nicht des Russischen mächtig sind, könnten die vielen russischen Begriffe, die nicht übersetzt werden, verwirrend bis störend sein. Hier hätte möglicherweise eine Wortliste am Ende gut getan. Auch sind bisweilen die Formulierungen im Deutschen etwas komisch, Warenje mit Marmelade zu übersetzen, die dann in den Tschai (Tee, ebenfalls nicht übersetzt) gelöffelt wird, dürfte viele Leser stutzen lassen. Insgesamt: alles, was man sich für einen Thriller wünscht.

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Eiskalte Mordserie
von einer Kundin/einem Kunden aus Nienburg am 16.01.2015

"Blutiger Winter" von Tom Callaghan ist der erste Thriller einer Serie mit dem Inspektor Akyl Borubaew, der im tiefsten Winter in Bischkek (Usbekistan) spielt. Ein Krimi/Thriller, der in der ehemaligen Sowjetunion spielt, erinnert schnell an das Buch "Kind 44" von Tom Rob Smith, wobei sich diese beiden Bücher nebst... "Blutiger Winter" von Tom Callaghan ist der erste Thriller einer Serie mit dem Inspektor Akyl Borubaew, der im tiefsten Winter in Bischkek (Usbekistan) spielt. Ein Krimi/Thriller, der in der ehemaligen Sowjetunion spielt, erinnert schnell an das Buch "Kind 44" von Tom Rob Smith, wobei sich diese beiden Bücher nebst dieser Rahmenhandlung deutlich unterscheiden. Inspektor Borubaew ist ein sehr eigener Charakter, der nach dem Krebstod seiner Frau noch eigensinniger wirkt, als zuvor schon. Eine junge Frau wird ermordet und verstümmelt im Schnee gefunden. Ihr Leichnam ist übel zugerichtet und schnell werden weitere ähnliche Fälle entdeckt. Obwohl die junge Frau gar nicht schwanger war, wurde ihr ein Fötus eingesetzt... Im Zuge der Ermittlungen gerät Borubaew in die Unterwelt Bischkeks: Drogen, Sex und Gewalt. Die Arbeit des Inspektors wird im Laufe der Ermittlungsarbeit mehrfacht versucht zu behindern und schließlich gerät er selbst ins Fadenkreuz einer Bedrohung. Das Buch ist sehr gut und flüssig zu lesen, sodass sich der Thriller leicht lesen lässt. Die außergewöhnliche Handlung mit dem für uns Mitteleuropäer exotischen Schauplatz machen "Blutiger Winter" zu einem besonderen Thriller. Die Figuren werden lebendig beschrieben, sodass sich der Charakter der einzelnen Figuren authentisch nachvollziehen lässt. Das Cover ziert eine düster wirkende schneebedeckte Waldlandschaft bei Nacht, welches die Stimmung des Buches meiner Meinung nach gut wiedergibt. Da das Cover direkten Bezug zur Handlung aufweist, empfinde ich es als stimmig und gelungen. Das Buch hatte ich bereits am zweiten Leseabend durch, weil es einen einfach nach den ersten Seiten in seinen Bann zieht und man es kaum aus der Hand legen kann. Wer auf spannende Thriller mit authentischen Charakteren zählt, liegt mit diesem Buch garantiert nicht daneben. Kaufempfehlung? Definitiv ja!

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Inspektor Borubaew und das Krokodil
von Susanne am 12.01.2015

Was für eine geniale Idee, ein Krimi, der in Kirgisistan spielt. Das ist nicht nur hochspannend, sondern auch sehr informativ. Worum geht es? An einem bitterkalten Wintermorgen wird die ausgeweidete Leiche einer jungen Frau gefunden. Obwohl sie gar nicht schwanger war, wurde ihr ein Fötus eingesetzt. Inspektor Akyl Borubaew von... Was für eine geniale Idee, ein Krimi, der in Kirgisistan spielt. Das ist nicht nur hochspannend, sondern auch sehr informativ. Worum geht es? An einem bitterkalten Wintermorgen wird die ausgeweidete Leiche einer jungen Frau gefunden. Obwohl sie gar nicht schwanger war, wurde ihr ein Fötus eingesetzt. Inspektor Akyl Borubaew von der Mordkommission in Bischkek ermittelt. Exotischer könnten die Rahmenbedingungen kaum sein. Und so hat mich die Geschichte ein wenig an die Dr. Siri-Krimis von Colin Cotterill erinnert, die in Laos spielen. Schnell ist klar, dass es sich bei der Toten um Jekaterina handelt, die Tochter des Ministers für Staatssicherheit. Unerwartete Unterstützung bekommt Borubaew von Kursan, einem Onkel seiner verstorbenen Frau Tschinara, und von Saltanat, einer geheimnisvollen Fremden aus dem benachbarten Usbekistan. Weitere Morde geschehen, verbreiten Angst und Schrecken. Doch der Inspektor hat nach dem Tod seiner geliebten Frau nichts mehr zu verlieren und so gerät er immer mehr in ein tödliches Netz aus Intrigen, Sex, Drogen und Gewalt, in das auch die Polizei verstrickt zu sein scheint. Unterlegt ist die Krimihandlung mit atmosphärischen Beschreibungen der kirgisischen Landschaft und Einblicken in die Politik und Korruption Zentralasiens. „Blutiger Winter“ ist der Debütroman von Tom Callaghan. Authentische Figuren und außergewöhnliche Schauplätze - der Autor weiß genau, wovon er schreibt. Viele Ortswechsel und kurze Kapitel sorgen für Dynamik und einen durchgängigen Spannungsbogen bis zum überraschenden Ende. In „Blutiger Winter“, einem gnadenlosen Thriller, verbinden sich nationales Trauma und private Tragödie. Fazit: Gelungener Auftakt einer Serie um den kirgisischen Inspektor Akyl Borubaew. Eine bewegende Geschichte mit einem wirklich originellen Helden. Unbedingt Lesen!

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Eiskalt
von einer Kundin/einem Kunden aus Ansbach am 06.06.2015

>>Blutiger Winter<< von Tom Callaghan ist ein Thriller der in Kirgistan, der ehemaligen Sowjetunion spielt. Die ersten 100 Seiten zogen sich für mich unheimlich lang, was vielleicht an den ganzen Namen liegt, die für mich einfach nicht mal aussprechbar sind. Inspektor Borubaew wird an einen Tatort in Bischkek gerufen... >>Blutiger Winter<< von Tom Callaghan ist ein Thriller der in Kirgistan, der ehemaligen Sowjetunion spielt. Die ersten 100 Seiten zogen sich für mich unheimlich lang, was vielleicht an den ganzen Namen liegt, die für mich einfach nicht mal aussprechbar sind. Inspektor Borubaew wird an einen Tatort in Bischkek gerufen und dort wartet eine grauenvoll aufgeschlitzte Frauenleiche im klirrenden Wintermorgen. In deren Leib Inspektor Borubaew eine grauenvolle Entdeckung macht. Die Ermittlungen führen ihn durch die unglaublichen Landschaften Kirgistans und in Kreise, deren einzige Sprache die Gewalt ist. Die Charaktere sind alle etwas undurchsichtig und erscheinen gefährlich, man erlebt manche Überraschung, die man nicht erwartet hätte. Die Handlungen sind alle sehr karg und düster und teils sehr Brutal und der Wodka gehört zum Lebensstil. Nach den ersten 100 Seiten war ich froh das ich durchgehalten habe und sogar die einzelnen Namen hatten ein Gesicht bekommen und man ist plötzlich mitten in dieser verschneiten Region und kann das Blut fast sehen. Tom Callaghan ist es gelungen mich dann in die Atmosphäre zu ziehen und ich konnte das Buch nicht mehr weg legen.

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Blutiger Winter
von Tamaru am 30.03.2015

Im tiefsten Kirgistan wird eine junge Frau tot aufgefunden, übel zugerichtet, in ihrem Körper ein toter Fötus. Bei der Toten handelt es sich um die Tochter eines hochrangigen Ministers was dem Fall zusätzliche Brisanz verleiht. Inspektor Borubaew soll den Mord aufklären was in dieser abgelegenen Region nicht so einfach... Im tiefsten Kirgistan wird eine junge Frau tot aufgefunden, übel zugerichtet, in ihrem Körper ein toter Fötus. Bei der Toten handelt es sich um die Tochter eines hochrangigen Ministers was dem Fall zusätzliche Brisanz verleiht. Inspektor Borubaew soll den Mord aufklären was in dieser abgelegenen Region nicht so einfach ist. Die Polizei ist korrupt und schlecht ausgestattet und der Fall erweist sich als komplizierter als es zunächst den Anschein hat. Immer mehr Fälle von aufgeschlitzten Frauen und in ihnen abgelegte Föten kommen ans Tageslicht und der Druck auf Borubaew wächst. Seine Ermittlungen werden behindert, er wird bedroht und doch gibt er nicht auf, denn er hat nichts mehr zu verlieren außer sein eigenes Leben. "Blutiger Winter" ist ein gnadenloser Thriller, äußerst direkt und brutal, der selbst erfahrene Thriller Leser schlucken läßt. Der Autor hat eine sehr harte Schreibweise wenn er die Morde und Opfer beschreibt. Auf der anderen Seite liest es sich mitfühlend und poetisch wenn er beispielsweise von Borubaews Liebe zu seiner verstorbenen Frau erzählt, die in dieser Geschichte viel Raum einnimmt. Das gibt dem Leser immer wieder Momente zum durchatmen nach den teils grauenvollen Szenen. Borubaew ist sehr gut beschrieben, man kann sich hineinversetzen in diesen Mann der Recht vertreten will und doch so manchesmal vom rechten Weg abweichen muss, um in diesem Sumpf aus Brutalität und Korruption zu bestehen. Ein rasanter Thriller der einen mitnimmt auf eine Reise des Grauens. Aber wirklich nichts für zartbesaitete Gemüter.

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Eiskalt
von POR am 06.03.2015

So eisig kalt. So kalt in Kirgisistan, so kalt in der Seele. Inspektor Borubaew steht vor einer Frauenleiche und denkt über seine unzureichende Ausstattung und Motivation nach den Fall zu lösen. Erst bei der Obduktion erwacht sein Interesse und der Wunsch den Mörder zu fassen. Aber als feststeht, dass die... So eisig kalt. So kalt in Kirgisistan, so kalt in der Seele. Inspektor Borubaew steht vor einer Frauenleiche und denkt über seine unzureichende Ausstattung und Motivation nach den Fall zu lösen. Erst bei der Obduktion erwacht sein Interesse und der Wunsch den Mörder zu fassen. Aber als feststeht, dass die Tote die Tochter des Ministers für Staatssicherheit ist, wünscht er nichts mehr, als niemals darin verwickelt worden zu sein. Noch mehr Frauenleichen im gesamten Bundesgebiet tauchen auf und auch im Nachbarland Usbekistan scheint der irre Mörder zuzuschlagen. Gemeinsam mit der usbekischen Agentin Saltanat kommt er einer Verschwörung gegen die Nation auf die Spur. Tom Callaghan schwelgt in blutrünstigen Schilderungen von Tod, Folter und Vergewaltigung. Er lässt in der Erzählung den Ermittler in die Abgründe der menschlichen Perversionen blicken und somit auch den Leser. Der Inspektor muss vor der Lösung des Falles selbst Folter und Erniedrigung über sich ergehen lassen, ehe die blutige Rache des Vaters erfolgen kann. Die Handlung richtet sich nach historisch wahren Vorkommnissen die 2010 zu schweren Unruhen zwischen Kirgisen und Usbeken geführt hatten. Die Lebensumstände der Kirgisen werden sehr drastisch aber noch glaubbar geschildert. Tom Callaghan biegt die Ereignisse in seinem Roman zu einem brutalen, den eiskalten Winter beschreibenden Krimi zurecht und gibt ihnen einen neuen Ausgang. Lesenswert – aber nur mit guten Nerven.

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Blutiger Winter
von einer Kundin/einem Kunden am 20.02.2015

Das Buch ist richtig spannend. Obwohl ich ein bisschen gebraucht habe, um mich in das Buch hineinzulesen, muss ich sagen, dass ich es letztendlich nicht bereut habe. Es hat nicht lange gedauert, da war ich mitten im Geschehen und habe mitgefiebert. Das Ende ist das sehr aufregend und rasant... Das Buch ist richtig spannend. Obwohl ich ein bisschen gebraucht habe, um mich in das Buch hineinzulesen, muss ich sagen, dass ich es letztendlich nicht bereut habe. Es hat nicht lange gedauert, da war ich mitten im Geschehen und habe mitgefiebert. Das Ende ist das sehr aufregend und rasant geschrieben. Die Wendungen war gut durchdacht und haben mich verblüfft. Ich konnte nichts vorhersehen und war neugierig bis zum Schluß. Es hat mir Spaß gebracht, das Buch zu lesen, auch wenn die Namen nicht immer einfach waren. Die Charaktere waren jedoch gut arrangiert und handelten vollkommen klar und nachvollziehbar. Ich kann das Buch sehr empfehlen für Leser, die eben gerne Thriller wegschmöckern.

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Blutiger Winter
von einer Kundin/einem Kunden aus Wedel am 20.02.2015

Das Buch ist richtig spannend. Obwohl ich ein bisschen gebraucht habe, um mich in das Buch hineinzulesen, muss ich sagen, dass ich es letztendlich nicht bereut habe. Es hat nicht lange gedauert, da war ich mitten im Geschehen und habe mitgefiebert. Das Ende ist das sehr aufregend und rasant... Das Buch ist richtig spannend. Obwohl ich ein bisschen gebraucht habe, um mich in das Buch hineinzulesen, muss ich sagen, dass ich es letztendlich nicht bereut habe. Es hat nicht lange gedauert, da war ich mitten im Geschehen und habe mitgefiebert. Das Ende ist das sehr aufregend und rasant geschrieben. Die Wendungen war gut durchdacht und haben mich verblüfft. Ich konnte nichts vorhersehen und war neugierig bis zum Schluß. Es hat mir Spaß gebracht, das Buch zu lesen, auch wenn die Namen nicht immer einfach waren. Die Charaktere waren jedoch gut arrangiert und handelten vollkommen klar und nachvollziehbar. Ich kann das Buch sehr empfehlen für Leser, die eben gerne Thriller wegschmöckern.

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blutig, düster und spannend anders
von simi159 am 12.02.2015

Inspektor Akyl Borubaew wird an einen Tatort gerufen, dort liegt die ausgeweidete Leiche einer jungen Frau. Obwohl sie gar nicht schwanger war, wurde ihr ein Fötus eingesetzt. Schnell findet Akyl heraus, dass es sich bei der Toten um Jekaterina handelt, sie ist die Tochter des Ministers für Staatssicherheit. Je... Inspektor Akyl Borubaew wird an einen Tatort gerufen, dort liegt die ausgeweidete Leiche einer jungen Frau. Obwohl sie gar nicht schwanger war, wurde ihr ein Fötus eingesetzt. Schnell findet Akyl heraus, dass es sich bei der Toten um Jekaterina handelt, sie ist die Tochter des Ministers für Staatssicherheit. Je mehr sich Borubaew damit beschäftigt und je tiefer er in die Ermittlungen einsteigt, umso schwieriger wird es… er soll die Ermittlungen einstellen… ein Mörder, der sich selbst vor Akyls Augen erschießt und ein weitere Mord mit Frau und Fötus geschieht. Der Inspektor gerät immer mehr in ein tödliches Netz Intrigen, Gewalt, Sex und Drogen…auch die Polizei scheint darin verstrickt zu sein… Steckt die russische Mafia dahinter? Oder ist es eine politische Verschwörung der Kirgisen gegen die Usbeken? Fazit: „Blutiger Winter“ der Debütroman von Tom Callaghan ist ein fesselnder und wendungsreicher Thriller. ER ist brutal und blutig, wenn auch eher mäßig spannend. Gut gefallen hat mir der Inspektor Akyl Borubaew, der immer noch um seine an Krebs verstorbene Frau trauert, doch bei den Ermittlungen den richtigen Riecher hat und einen echt klasse, trockenen Humor hat. Das außergewöhnliche Setting, Kirgisistan im Winter, dieses Kalte, raue und unbekannte machen diese Geschichte sehr interessant. Auch wenn es für mich teilweise etwas zu brutal und blutig war…das ist eher ein Thriller, für Leser, die nicht so zart besaitet sind… Doch jeder, der echte, harte, actionreiche und auch teilweise grausame Thriller mag, ist hier richtig. Von mir gibt es dafür 4 STERNE.

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Blutiger Winter
von einer Kundin/einem Kunden aus Mannheim am 08.02.2015

== Buchbeschreibung: == Tote Augen, kalter Wodka, roter Schnee. Ein klirrender Wintermorgen in Bischkek. Leblos im Schnee eine junge Frau, in deren aufgeschlitztem Leib Inspektor Borubaew eine grauenvolle Entdeckung macht. Das Werk eines Perversen? Borubaews Ermittlungen führen ihn durch die unglaublichen Landschaften Kirgisistans und in Kreise, deren einzige Sprache die... == Buchbeschreibung: == Tote Augen, kalter Wodka, roter Schnee. Ein klirrender Wintermorgen in Bischkek. Leblos im Schnee eine junge Frau, in deren aufgeschlitztem Leib Inspektor Borubaew eine grauenvolle Entdeckung macht. Das Werk eines Perversen? Borubaews Ermittlungen führen ihn durch die unglaublichen Landschaften Kirgisistans und in Kreise, deren einzige Sprache die Gewalt ist. "Seit 'Kind 44' habe ich nichts mehr so Eindringliches gelesen. Dieser Thriller ist gnadenlos, atmosphärisch stark und unglaublich spannend. Callaghan weiß, genau, wovon er schreibt!" Sebastian Fitzek == Leseeindrücke: == In dem Thriller "Blutiger Winter" vom Autor Tom Callaghan finden wir uns zu Beginn der Handlung im eiskalten Winter von Kirgisistan und sind sofort mitten im ersten Mordfall: Die Leiche einer jungen Frau wird in der kargen Schneelandschaft gefunden und Inspektor Borubaew nimmt seine Ermittlungen auf. Die junge Frau, die auf dem ersten Blick unversehrt ausschaut, wurde grausam zugerichtet: Fein säuberlich hat der Täter ihr den Bauaufgeschnitten, als wolle er eine Hysterektomie durchführen und hat ihr den uterus freigelegt, in den ein Fötus zum Vorschein kommt. Das Pikante an diesem Doppelmord: Die Gerichtsmedizin findet heraus, dass dieser Fötus nicht der der Toten ist, sondern die widerliche Zurschaustellung eines Perversen, die der Täter dem Opfer in die Gebärmutter fein säuberlich angerichtet hat. Bald weiß der Inspektor, wer die Tote ist: Die Tochter eines Minister: Jekaterina Michailowna Tynalijewa. Was hat ihr Vater mit diesem Fall zu tun? Wer hat ihr das angetan? Und warum nur diese Inszenierung? Der Thriller nimmt an Spannung an, die kaum noch zu überbieten ist! Die 54 Kapitel verteilt auf 332 Seiten lasen sich fast von selbst, da dieser Thriller mich fest in seinen Fängen hatte. Ohne Prolog - wie sonst bei Thrillern üblich - ist der Leser direkt auf den ersten Seiten mit der Tat konfrontiert. Die hingerichtete Leiche, wie der Täter sie zugerichtet hat - alles wird bis ins kleinste Detail beschrieben, so dass es einem ein Gänsehaut-Feeling verursacht. Zu diesem Gänsehaut-Feeling tut der eisige Winter in Kirgisistan sein übriges: Die klirrende Kälte, die schneebedeckte Landschaft, die kargen Gefühlen ? der kirgisische Lokalkolorit wird hier frostig und anschaulich beschrieben. Die Protagonisten werden charakterlich sehr detailliert hervorgehoben, bildlich konnte ich sie mir nicht immer ganz so vorstellen. Auch die Namen waren allesamt kirgisischer Natur und entsprechende Zungenbrecher und schwer auseinanderzuhalten und zu merken. Inspektor Borubaew trat sehr authentisch und sympathischer zum Vorschein und gerne würde ich weitere Ermittlungen von ihm Lesen. Die Spannung setzte auf der ersten Seite ein und zog sich wie ein roter, blutiger Faden durch den gesamten Thriller hindurch. Was mich ein wenig störte war die Fäkalsprache. In jedem Kapitel las ich mehrfach Fo?tze, Schei?ße, Arsch?loch und ähnlich Wörter. Einmal beschrieb der Inspektor einen metallischen Geruch, als habe er die Tote zwischen den Beinen geleckt. Das muss nicht sein und zeugt von wenig Respekt einer Ermordeten gegenüber. Hierfür ziehe ich einen Stern ab und vergebe somit 4 von 5 Sternen. Die Schrift ist augenfreundlich und gut leserlich groß verfasst. Insgesamt habe ich mich packend unterhalten gefühlt.

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Blutiger Winter
von Jarmila Kesseler aus Mannheim am 08.02.2015

== Buchbeschreibung: == Tote Augen, kalter Wodka, roter Schnee. Ein klirrender Wintermorgen in Bischkek. Leblos im Schnee eine junge Frau, in deren aufgeschlitztem Leib Inspektor Borubaew eine grauenvolle Entdeckung macht. Das Werk eines Perversen? Borubaews Ermittlungen führen ihn durch die unglaublichen Landschaften Kirgisistans und in Kreise, deren einzige Sprache die... == Buchbeschreibung: == Tote Augen, kalter Wodka, roter Schnee. Ein klirrender Wintermorgen in Bischkek. Leblos im Schnee eine junge Frau, in deren aufgeschlitztem Leib Inspektor Borubaew eine grauenvolle Entdeckung macht. Das Werk eines Perversen? Borubaews Ermittlungen führen ihn durch die unglaublichen Landschaften Kirgisistans und in Kreise, deren einzige Sprache die Gewalt ist. "Seit 'Kind 44' habe ich nichts mehr so Eindringliches gelesen. Dieser Thriller ist gnadenlos, atmosphärisch stark und unglaublich spannend. Callaghan weiß, genau, wovon er schreibt!" Sebastian Fitzek == Leseeindrücke: == In dem Thriller "Blutiger Winter" vom Autor Tom Callaghan finden wir uns zu Beginn der Handlung im eiskalten Winter von Kirgisistan und sind sofort mitten im ersten Mordfall: Die Leiche einer jungen Frau wird in der kargen Schneelandschaft gefunden und Inspektor Borubaew nimmt seine Ermittlungen auf. Die junge Frau, die auf dem ersten Blick unversehrt ausschaut, wurde grausam zugerichtet: Fein säuberlich hat der Täter ihr den Bauaufgeschnitten, als wolle er eine Hysterektomie durchführen und hat ihr den uterus freigelegt, in den ein Fötus zum Vorschein kommt. Das Pikante an diesem Doppelmord: Die Gerichtsmedizin findet heraus, dass dieser Fötus nicht der der Toten ist, sondern die widerliche Zurschaustellung eines Perversen, die der Täter dem Opfer in die Gebärmutter fein säuberlich angerichtet hat. Bald weiß der Inspektor, wer die Tote ist: Die Tochter eines Minister: Jekaterina Michailowna Tynalijewa. Was hat ihr Vater mit diesem Fall zu tun? Wer hat ihr das angetan? Und warum nur diese Inszenierung? Der Thriller nimmt an Spannung an, die kaum noch zu überbieten ist! Die 54 Kapitel verteilt auf 332 Seiten lasen sich fast von selbst, da dieser Thriller mich fest in seinen Fängen hatte. Ohne Prolog - wie sonst bei Thrillern üblich - ist der Leser direkt auf den ersten Seiten mit der Tat konfrontiert. Die hingerichtete Leiche, wie der Täter sie zugerichtet hat - alles wird bis ins kleinste Detail beschrieben, so dass es einem ein Gänsehaut-Feeling verursacht. Zu diesem Gänsehaut-Feeling tut der eisige Winter in Kirgisistan sein übriges: Die klirrende Kälte, die schneebedeckte Landschaft, die kargen Gefühlen ? der kirgisische Lokalkolorit wird hier frostig und anschaulich beschrieben. Die Protagonisten werden charakterlich sehr detailliert hervorgehoben, bildlich konnte ich sie mir nicht immer ganz so vorstellen. Auch die Namen waren allesamt kirgisischer Natur und entsprechende Zungenbrecher und schwer auseinanderzuhalten und zu merken. Inspektor Borubaew trat sehr authentisch und sympathischer zum Vorschein und gerne würde ich weitere Ermittlungen von ihm Lesen. Die Spannung setzte auf der ersten Seite ein und zog sich wie ein roter, blutiger Faden durch den gesamten Thriller hindurch. Was mich ein wenig störte war die Fäkalsprache. In jedem Kapitel las ich mehrfach Fo?tze, Schei?ße, Arsch?loch und ähnlich Wörter. Einmal beschrieb der Inspektor einen metallischen Geruch, als habe er die Tote zwischen den Beinen geleckt. Das muss nicht sein und zeugt von wenig Respekt einer Ermordeten gegenüber. Hierfür ziehe ich einen Stern ab und vergebe somit 4 von 5 Sternen. Die Schrift ist augenfreundlich und gut leserlich groß verfasst. Insgesamt habe ich mich packend unterhalten gefühlt.

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packender Thriller
von leseratte1310 am 25.01.2015

Eine tote junge Frau wird in Bischkek (Kirgisistan) im Schnee gefunden. Ihr Bauch wurde aufgeschnitten und ein Fötus hineingelegt. Obwohl es ähnliche Fälle im ganzen Land gibt, ist dieser Fall besonders brisant, denn die Tote ist die Tochter des Staatssicherheitschefs. Kein einfacher Fall für Inspektor Borubaew, denn ihm werden... Eine tote junge Frau wird in Bischkek (Kirgisistan) im Schnee gefunden. Ihr Bauch wurde aufgeschnitten und ein Fötus hineingelegt. Obwohl es ähnliche Fälle im ganzen Land gibt, ist dieser Fall besonders brisant, denn die Tote ist die Tochter des Staatssicherheitschefs. Kein einfacher Fall für Inspektor Borubaew, denn ihm werden doch einige Steine in den Weg gelegt. Die Geschichte spielt an einem ungewöhnlichen Ort, die uns doch sehr fremd erscheint. Es ist nicht nur die unfreundliche Umgebung in dieser klirrenden Kälte, die einen schaudern lässt, auch die Brutalität der Morde ist nichts für zart besaitete Leser. Während Inspektor Borubaew noch zweifelt, ob er seine Frau Tschinara in ihrem letzten Kampf gegen den Krebs genügend unterstützt hat, muss er seine Ermittlungen führen. Dies macht er auf eine verbissene Art, rücksichtslos gegenüber allen, auch gegenüber sich selbst. Wenn die offiziellen Wege nicht mehr möglich sind, müssen eben die inoffiziellen Wege beschritten werden. Unterstützt wird er dabei von der undurchsichtigen Saltanat vom usbekischen Geheimdienst und einem Onkel seiner Frau. Es ist eine schwer zu durchschauende Geschichte, bei der kaum auszumachen ist, wer Feind oder Freund ist. Es gibt sehr viele Themen, die in die Story hineinspielen: Korruption, Zwangsprostitution, Drogen, Machtspiele, Bandenkriege. In dieser Welt von Macht und Gewalt kommt es auf ein paar Tote nicht an. Die Geschichte ist von Anfang an spannend und fesselt bis zum Ende. Packender Thriller in kälteklirrender Gegend.

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Allein unter Wölfen
von Tintenherz aus Kronshagen am 20.01.2015

"Blutiger Winter" von Tom Callaghan erschienen im Atlantik Verlag, Seitenanzahl: 332 Inhalt: Bischkek, Kirgisistan. Eine Frau, grausam zugerichtet, wird tot im Schnee in einem Wald aufgefunden. Inspektor Borubaew, der den Tod seiner krebskranken Frau noch nicht überstanden hat, nimmt die Ermittlungen auf und stößt immer wieder auf unsichtbare Grenzen, die er zu... "Blutiger Winter" von Tom Callaghan erschienen im Atlantik Verlag, Seitenanzahl: 332 Inhalt: Bischkek, Kirgisistan. Eine Frau, grausam zugerichtet, wird tot im Schnee in einem Wald aufgefunden. Inspektor Borubaew, der den Tod seiner krebskranken Frau noch nicht überstanden hat, nimmt die Ermittlungen auf und stößt immer wieder auf unsichtbare Grenzen, die er zu durchdringen versucht, um den Mörder zu stellen. Autor: Tom Callaghan stammt aus Nordengland und studierte im englischen York und New York. Nach seinem Studium arbeitete er viele Jahre bei Saatchi & Saatchi in London, New York and Philadelphia, heute lebt er in Dubai. Meine Meinung zu dem o. g. Buch: Das Buch wird dem Betrachter, durch ein Cover gestaltet mit viel Schnee und dem dunklen Wald, eiskalt serviert. Der Thriller liest sich mit einem einfachen Schreibstil leicht verständlich. Anfangs irritieren die russischen Namen und Ortschaften beim Verfolgen der Geschehnisse. Aber man kommt schnell in die gewaltherrschende Welt der Reichen und Prostituierten hinein. Die Geschichte wird aus Sicht des Inspektors Borubaew in der Ich-Erzählform berichtet. Die Dialoge werden direkt und unverschnörkelt mit klaren Ansagen durchgeführt, die von Seiten des Polizisten einen gewissen Sarkasmus beinhalten. Seine Ermittlungen werden erschwert durch die mächtigsten Männer des Landes und es entbrennt ein Machtkampf der verschiedenen Instanzen. Die Protagonisten werden wie Figuren auf dem Schachbrett hin und her geschoben. Die Spannung wird gekonnt aufgebaut und der Spannungsbogen hält sich über das gesamte Buch. Bis zum Ende des Thrillers weiß der Leser nicht, welcher Zusammenhang zwischen den Morden besteht. Fazit: Eine spannende Reise durch die verschneite Welt Russlands, in der Tod und Gewalt herrschen.

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Krimi mit Schlummermodus
von Marion L. aus Tornesch am 16.07.2016

Das Cover und auch der Titel versprechen einen spannenden Krimi. Es handelt sich um einen brutalen Mord, auf dem weitere folgen. Der Kriminalist Borubaew ist nicht zimperlich und nimmt es auch gern mit der Unterwelt auf auf, kommt nicht immer gut an. Man lässt ihm das auch spüren und... Das Cover und auch der Titel versprechen einen spannenden Krimi. Es handelt sich um einen brutalen Mord, auf dem weitere folgen. Der Kriminalist Borubaew ist nicht zimperlich und nimmt es auch gern mit der Unterwelt auf auf, kommt nicht immer gut an. Man lässt ihm das auch spüren und der Druck zum Ermittlungserfolg steigt stetig. Ein super beginnender Spannungsaufbau, der dann in die Schlummerphase geht, für mich zu lang. Folge, das Buch hat mich nicht mehr abgeholt. Die letzten 100 Seiten waren für mich eine Durststrecke, ich musste mich motivieren weiter zulesen. Schade!! Das Buch hatte ich mir ausgeliehen, sonst wäre es ein Fehlkauf gewesen. Aber zum Glück sind die Geschmäcker verschieden.

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Blutiger Winter in Kirgisistan
von einer Kundin/einem Kunden aus Leipzig am 30.12.2015

"Blutiger Winter" ist der 1. Roman um Kommissar Borubaew, der zunächst "nur" den bestialischen Mord an einer jungen Frau aufklären muss. Bei der Suche nach dem Mörder stellt sich schnell heraus, dass das Mordopfer die Tochter eines hochrangigen Ministers ist, der unbedingt Vergeltung haben will. Erschwert wird die Mordaufklärung... "Blutiger Winter" ist der 1. Roman um Kommissar Borubaew, der zunächst "nur" den bestialischen Mord an einer jungen Frau aufklären muss. Bei der Suche nach dem Mörder stellt sich schnell heraus, dass das Mordopfer die Tochter eines hochrangigen Ministers ist, der unbedingt Vergeltung haben will. Erschwert wird die Mordaufklärung durch die Tatsache, dass dem Mordopfer ein fremder Fötus in den Bauch gelegt wurde. Somit muss es mindestens eine 2. Frau geben, die in diesem Fall involviert ist. Der Kommissar, der vor kurzem seine Frau durch Krebs verloren hat, gerät immer mehr in einem Strudel aus Zwangsprostitution, Drogenschmuggel, Gewalt und Korruption und auch mitten in einen "Kleinkrieg" zwischen verschiedenen ehem. Sowjetstaaten. Bis zur Aufklärung des Ausgangsmordes muss der Kommissar noch mehrere grausige Morde aufklären. Langsam weiß er nicht mehr, wem er trauen kann und wer ihn in seine korrupten Geschäfte mit reinziehen will. Tom Callaghan lässt seinen Roman in Kirgisistan spielen, was ja ein eher ungewöhnlicher Ort für ein Krimi ist. Die Sprache ist bildlich, so dass man sich gut in das eisige Klima der ehemaligen Sowjetrepublik reindenken kann. Der Autor scheint sich gut in dem für uns fremden Land auszukennen bzw. hat sich gründlich darüber informiert. Allerdings ist mir das Buch an manchen Stellen doch zu blutig und zu gewalttätig. Auch wenn die Gewalt und Brutalität in der Korruption ein allgegenwärtiges Mittel ist, hätte dem Buch ein bisschen weniger davon auch nicht geschadet.

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"Blutiger Winter" lässt mich gespalten zurück
von Stephanie Manig aus Oelsnitz/Erzgeb. am 07.04.2015

Tiefster Winter in Kirgisistan: Inspektor Borubaew wird zu einem abgelegenen Waldstück gerufen, in dem die Leiche einer jungen Frau liegt. Er erstarrt, als er näher hinschaut, denn der hartgesottene Ermittler hat das, was sich hier ereignet hat, noch nicht gesehen. Der Fall bekommt eine ganz besondere Brisanz, als später... Tiefster Winter in Kirgisistan: Inspektor Borubaew wird zu einem abgelegenen Waldstück gerufen, in dem die Leiche einer jungen Frau liegt. Er erstarrt, als er näher hinschaut, denn der hartgesottene Ermittler hat das, was sich hier ereignet hat, noch nicht gesehen. Der Fall bekommt eine ganz besondere Brisanz, als später die Identität der Toten festgestellt wird… Mit den ersten drei Sätzen hatte mich Autor Tom Callaghan schon am Haken. Sie sind von einer morbiden Schönheit und zergehen dem Leser genussvoll auf der Zunge. Etwa bis zur Hälfte des Buches war ich gefesselt von der Geschichte, von den Einblicken in ein Land, das hierzulande selten bis gar nicht eine Rolle in der Spannungsliteratur spielt. Die Sprache ist rau, oftmals obszön und passt zu den Bildern, die Tom Callaghan von Kirgisistan malt. Dort sitzen die Waffen locker, es wird nicht lange gefackelt und stets begleitet eine unsichtbare Gefahr die Protagonisten – so, als würde bereits an der nächsten Ecke jemand lauern, der Borubaew und Co. ans Leben will. Kein Wunder in den Kreisen, in denen der Inspektor ermittelt: Alles dreht sich hauptsächlich um Prostitution, Gewalt und Drogen. Fast schon gleichgültig lässt der Autor seine Hauptfigur von den Zuständen in Kirgisistans Hauptstadt Bischkek berichten: Das ärmlich ausgestattete Leichenschauhaus ist in keinster Weise mit den Standards der modernen Rechtsmedizin vergleichbar, die Krankenwagen sind ramponiert, Korruption ist an der Tagesordnung. Alles erscheint kaputt – auch Ermittler Borubaew, der seine geliebte Frau kürzlich verloren hat. Dieser gewaltige Bildersturm lässt den Leser fast vergessen, dass die Ermittlungen im Mordfall nicht recht vorankommen. Und dann beginnt die andere Hälfte des Buches. Zu viele politische Verstrickungen und ein für mich enttäuschendes Ende führen dazu, dass mich dieses Buch gespalten zurücklässt. “Blutiger Winter” ist der Auftakt einer Thriller-Reihe um Inspektor Borubaew. Doch ehrlich gesagt bin ich mir noch nicht sicher, ob ich dem zweiten Fall für den kirgisischen Ermittler mit dem Originaltitel “A Spring Betrayal” eine Chance gebe.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Schlimmer Mord in eisig kaltem Russland, Wodga, eine üble Droge und jede Menge Einsamkeit. Sprachlich sehr hart und brutal, trotzdem spannend!

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