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Blutsbrüder

Ein Berliner Cliquenroman

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Portrait
Ernst Haffner arbeitete zwischen 1925 und 1933 als Journalist und Sozialarbeiter in Berlin. Mit der Machtergreifung der NSDAP verliert sich seine Spur. Sein 1932 unter dem Titel „Jugend auf der Landstrasse Berlin“ erschienener und einziger Roman wurde von den Nazis verboten und öffentlich verbrannt. In Vergessenheit geraten, erschien das Buch nun 80 Jahre nach seiner Erstveröffentlichung ein zweites Mal: unter dem Titel „Blutsbrüder“
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz
Erscheinungsdatum 09.08.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783849300692
Verlag WALDE + GRAF bei Metrolit
eBook (ePUB)
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Blutsbrüder E-Book
von einer Kundin/einem Kunden am 09.03.2015

Berlin, Anfang der 30er Jahre. Der 20jährige Willi Kludas hält die unmenschlichen und erniedrigenden Bedingungen in der Fürsorgeanstalt nicht länger aus. Nach seiner geglückten Flucht versucht er in Berlin Fuß zu fassen, aber der minderjährige junge Mann hat aufgrund fehlender Papiere keine Möglichkeit, eine Arbeit zu finden. Um nicht... Berlin, Anfang der 30er Jahre. Der 20jährige Willi Kludas hält die unmenschlichen und erniedrigenden Bedingungen in der Fürsorgeanstalt nicht länger aus. Nach seiner geglückten Flucht versucht er in Berlin Fuß zu fassen, aber der minderjährige junge Mann hat aufgrund fehlender Papiere keine Möglichkeit, eine Arbeit zu finden. Um nicht als Obdachloser zu enden, schließt sich Willi den Blutsbrüdern an. Die Jugendbande bietet ihm Zuflucht, soziale Wärme und die Erfüllung seiner existentiellen Grundbedürfnisse. Aber die Clique entwickelt sich mehr und mehr zu einer professionellen Bande, die ihre Existenz durch Kriminalität und Prostitution sichert. Das widerstrebt Willi und er versucht auszusteigen... Das Buch basiert auf einer wahren Begebenheit und wurde jetzt 80 Jahre nach seiner Erstveröffentlichung neu aufgelegt

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Ein beeindruckendes Zeitdokument
von einer Kundin/einem Kunden am 30.10.2013
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Dieser 1932 erschienene Roman wurde unter den Nazis verboten, bei den Bücherverbrennungen öffentlich zerstört und auch die Spur des Autors verliert sich nach der Machtergreifung der NSDAP. Es erzählt uns auf spannende und berührende Weise von den unzähligen, haltlosen Jugendlichen, die in der Zeit zwischen den Weltkriegen in Berlin auf... Dieser 1932 erschienene Roman wurde unter den Nazis verboten, bei den Bücherverbrennungen öffentlich zerstört und auch die Spur des Autors verliert sich nach der Machtergreifung der NSDAP. Es erzählt uns auf spannende und berührende Weise von den unzähligen, haltlosen Jugendlichen, die in der Zeit zwischen den Weltkriegen in Berlin auf der Straße zu überleben versuchten. Dies gelang ihnen oft nur, indem sie sich zu Cliquen zusammenschlossen, wo sie Halt, Wärme und auch Schutz finden konnten - oft aber auch den Weg in die Kriminalität fanden. Die Geschichte der Blutsbrüder, acht Jungs zwischen sechzehn ist so bewegend wie spannend. Und sie liefert einen eindrucksvollen Einblick in diesen Teil unserer Geschichte. Absolut lesenswert!

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1 0
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Eine Wiederentdeckung, 80 Jahre nach seiner Erstveröffentlichung. Jetzt schon ein Klassiker wie Falladas "Jeder stirbt für sich allein".

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Ein höchst beachtliches Buch
von einer Kundin/einem Kunden am 13.02.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Stellen Sie sich einmal vor Emil Tischbein wäre drei, vier Jahre älter gewesen und die Detektive mittlerweile zur Kriminalität und Prostitution übergegangen. Genau diesen Eindruck bekommt man bei der Lektüre von Ernst Haffners Blutsbrüdern. Die Blutsbrüder sind eine Jugendclique im spätweimarischen Berlin, deren tagtäglicher Kampf um Nahrung und einen... Stellen Sie sich einmal vor Emil Tischbein wäre drei, vier Jahre älter gewesen und die Detektive mittlerweile zur Kriminalität und Prostitution übergegangen. Genau diesen Eindruck bekommt man bei der Lektüre von Ernst Haffners Blutsbrüdern. Die Blutsbrüder sind eine Jugendclique im spätweimarischen Berlin, deren tagtäglicher Kampf um Nahrung und einen Platz zum Schlafen sie unaufhaltsam in einen Strudel von Mundraub zu organisierter Qualität, vom Anschaffen zur Zuhälterei. Ein neuhinzugekommenes und ein gerade aus dem Gefängnis entlassenes Mitglied versuchen – allen Widerständen zu trotz – ein ehrliches Leben zu führen. Ernst Haffners Buch wurde erstmals 1932 veröffentlicht, im Jahr darauf von den Nazis verbrannt und nun vom Aufbau Verlag neuentdeckt. Neben der thematischen und sprachlichen Eindringlichkeit, fasziniert „Blutsbrüder“ ob seines historischen Kontextes. Ein höchst beachtliches Buch, das man in einem Atemzug mit Falladas „Jeder stirbt für sich allein“ und Döblins „Berlin Alexanderplatz“ nennen möchte.

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hervorragend
von einer Kundin/einem Kunden am 25.03.2014
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Sehr gute, teils humorvolle, teils traurige dokumentarische Geschichte mit einem teilweise guten Ende. Gibt Einblick in die Verhältnisse und das Leben in der Weimarer Zeit. Hat mir sehr gut gefallen.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Eine wirkliche Wiederentdeckung. Das Leben in Berlin ist hart. Ganz besonders für Kinder. Aber diese organisieren sich selbst, wenn sich sonst niemand um sie kümmert. Toll

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Macht der Umstände
von einer Kundin/einem Kunden am 14.11.2013
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Es ist die Macht der Umstände, welche zwei Burschen in den 30er Jahren nach Berlin treibt. Beide aus Erziehungsanstalten geflüchtet suchen Anschluss, und finden diesen bei den "Blutsbrüdern". Die ihr Leben leben, in Fabrikshallen tanzen, und immer mehr und mehr in die Kriminalität abgleiten, und zur Gang werden.... Es ist die Macht der Umstände, welche zwei Burschen in den 30er Jahren nach Berlin treibt. Beide aus Erziehungsanstalten geflüchtet suchen Anschluss, und finden diesen bei den "Blutsbrüdern". Die ihr Leben leben, in Fabrikshallen tanzen, und immer mehr und mehr in die Kriminalität abgleiten, und zur Gang werden. Vergleichbar mit Neumanns "Die Kinder von Wien", ein wichtiges Buch zur Zeitgeschichte.

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Leben am Limit
von einer Kundin/einem Kunden am 22.01.2014
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Dieses zunächst recht trocken daherkommende Zeitdokument verwandelt sich schnell in eine spannende Geschichte über den verzweifelten Überlebenskampf einer verlorenen Generation. Die "Blutsbrüder", Mitglieder einer Clique, leben von Stunde zu Stunde und von Tag zu Tag, überleben nur im Verbund. Wer in dieser unwirtlichen, verrohten Zeit auf sich allein gestellt... Dieses zunächst recht trocken daherkommende Zeitdokument verwandelt sich schnell in eine spannende Geschichte über den verzweifelten Überlebenskampf einer verlorenen Generation. Die "Blutsbrüder", Mitglieder einer Clique, leben von Stunde zu Stunde und von Tag zu Tag, überleben nur im Verbund. Wer in dieser unwirtlichen, verrohten Zeit auf sich allein gestellt ist, muss sich zwischen staatlichen Unterdrückern und dem drohenden Unheil der Strasse entscheiden. Daß die Moral in derlei Ausnahmesituationen auf der Strecke bleibt und das hier Weichen gestellt werden für die grotesken Manipulationen weiter Teile der Bevölkerung in den 30er Jahren ist da nicht weiter verwunderlich. Die Wiederveröffentlichung ist ein Glücksfall.

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