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Böse Absichten

Kriminalroman

(16)
»Keigo Higashino ist der bedeutendste Kriminalschriftsteller Japans. "Böse Absichten" ist ein Meisterstück in klassischer Manier.«
Günter Feld, Heilbronner Stimme, 21.11.2015
»Wer wendungsreiche, hintergründige, intellektuell anspruchsvolle Kriminalliteratur sucht, ist bei Higashino an der richtigen Adresse.«
Rainer Marquardt, Reuffelsofa Lesemagazin, November 2015
»Ein richtig raffinierter Krimi mit scharf gezeichneten Charakteren. Hier werden tiefe psychologische Einblicke gewährt. Bis ins Detail wirkt das nüchtern, rational und technisch brillant - typisch japanisch eben.«
Peter Cott, Ostthüringer Zeitung, 7.11.2015
»Ein Meisterstück in klassischer Manier.«
Günther Grosser, Berliner Zeitung, 19./20. September 2015
»Der Japaner Keigo Higashino schreibt Krimis der anderen Art. Sein Stil ist unaufgeregt und lakonisch... Sein Kommissar Kaga ist ein Meister der messerscharfen Analyse, der den Täter allein durch Logik überführt. Für den Leser ist das aufregender als jeder konventionelle Thriller.«
Sibylle Peine, Nordwest-Zeitung, 14.7.2015
»Es ist eine Freude, den klaren und prägnanten Sätzen, dem logischen Stil Higashinos zu folgen und sich immer wieder mit hineinnehmen zu lassen in neue Erkenntnisse.«
Michael Lehmann-Pape, Rezensions-Seite.de, August 2015
»Dieses Buch fällt definitiv aus dem Rahen - als Krimiliebhaber sollte man sich diesen Titel nicht entgehen lassen!«
Marius Müller, Buch-Haltung.de, Juni 2015
»Higashino erzählt die komplizierte Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven, und erst nach und nach schält sich das wahre Motiv des Mörders heraus. Das ist geschickt gemacht und zeugt von höchstem literarischen Können. Lesegenuss pur also. Was braucht man da noch Reisetipps?«
Petra Pluwatsch, Kölner Stadt-Anzeiger Bücher Magazin, 12.6.2015
»Higashino ist ein Meister der Finte, der Unsicherheit, der Vielschichtigkeit von Charakteren. Was so harmlos beginnt, entwickelt sich zum verbissenen Duell zweier alter Bekannter. Ein Krimi-Leckerbissen.«
Dorle Neumann, Westfälische Nachrichten, 2.6.2015
»Was für eine Freude, wenn neben dicken Thrillern mit dünner Handlung und blassem Personal ein klassisches Kriminalrätsel auftaucht, in dem scharf gezeichnete Männer ein spannendes geistiges Duell austragen! Trickreiche Wendungen bescheren eine Überraschung nach der anderen.«
Rainer Rönsch, Sächsische Zeitung, 23./24.05.2015
Rezension
"Wer wendungsreiche, hintergründige, intellektuell anspruchsvolle Kriminalliteratur sucht, ist bei Higashino an der richtigen Adresse."
Rainer Marquardt, Reuffelsofa Lesemagazin, November 2015
"Ein richtig raffinierter Krimi mit scharf gezeichneten Charakteren. Hier werden tiefe psychologische Einblicke gewährt. Bis ins Detail wirkt das nüchtern, rational und technisch brillant - typisch japanisch eben."
Peter Cott, Ostthüringer Zeitung, 7.11.2015
"Ein Meisterstück in klassischer Manier."
Günther Grosser, Berliner Zeitung, 19./20. September 2015
"Der Japaner Keigo Higashino schreibt Krimis der anderen Art. Sein Stil ist unaufgeregt und lakonisch... Sein Kommissar Kaga ist ein Meister der messerscharfen Analyse, der den Täter allein durch Logik überführt. Für den Leser ist das aufregender als jeder konventionelle Thriller."
Sibylle Peine, Nordwest-Zeitung, 14.7.2015
"Es ist eine Freude, den klaren und prägnanten Sätzen, dem logischen Stil Higashinos zu folgen und sich immer wieder mit hineinnehmen zu lassen in neue Erkenntnisse."
Michael Lehmann-Pape, Rezensions-Seite.de, August 2015
"Dieses Buch fällt definitiv aus dem Rahen - als Krimiliebhaber sollte man sich diesen Titel nicht entgehen lassen!"
Marius Müller, Buch-Haltung.de, Juni 2015
"Higashino erzählt die komplizierte Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven, und erst nach und nach schält sich das wahre Motiv des Mörders heraus. Das ist geschickt gemacht und zeugt von höchstem literarischen Können. Lesegenuss pur also. Was braucht man da noch Reisetipps?"
Petra Pluwatsch, Kölner Stadt-Anzeiger Bücher Magazin, 12.6.2015
"Higashino ist ein Meister der Finte, der Unsicherheit, der Vielschichtigkeit von Charakteren. Was so harmlos beginnt, entwickelt sich zum verbissenen Duell zweier alter Bekannter. Ein Krimi-Leckerbissen."
Dorle Neumann, Westfälische Nachrichten, 2.6.2015
"Was für eine Freude, wenn neben dicken Thrillern mit dünner Handlung und blassem Personal ein klassisches Kriminalrätsel auftaucht, in dem scharf gezeichnete Männer ein spannendes geistiges Duell austragen! Trickreiche Wendungen bescheren eine Überraschung nach der anderen."
Rainer Rönsch, Sächsische Zeitung, 23./24.05.2015 "Keigo Higashino ist der bedeutendste Kriminalschriftsteller Japans. "Böse Absichten" ist ein Meisterstück in klassischer Manier."
Günter Feld, Heilbronner Stimme, 21.11.2015
"Wer wendungsreiche, hintergründige, intellektuell anspruchsvolle Kriminalliteratur sucht, ist bei Higashino an der richtigen Adresse."
Rainer Marquardt, Reuffelsofa Lesemagazin, November 2015
"Ein richtig raffinierter Krimi mit scharf gezeichneten Charakteren. Hier werden tiefe psychologische Einblicke gewährt. Bis ins Detail wirkt das nüchtern, rational und technisch brillant - typisch japanisch eben."
Peter Cott, Ostthüringer Zeitung, 7.11.2015
"Ein Meisterstück in klassischer Manier."
Günther Grosser, Berliner Zeitung, 19./20. September 2015
"Der Japaner Keigo Higashino schreibt Krimis der anderen Art. Sein Stil ist unaufgeregt und lakonisch... Sein Kommissar Kaga ist ein Meister der messerscharfen Analyse, der den Täter allein durch Logik überführt. Für den Leser ist das aufregender als jeder konventionelle Thriller."
Sibylle Peine, Nordwest-Zeitung, 14.7.2015
"Es ist eine Freude, den klaren und prägnanten Sätzen, dem logischen Stil Higashinos zu folgen und sich immer wieder mit hineinnehmen zu lassen in neue Erkenntnisse."
Michael Lehmann-Pape, Rezensions-Seite.de, August 2015
"Dieses Buch fällt definitiv aus dem Rahen - als Krimiliebhaber sollte man sich diesen Titel nicht entgehen lassen!"
Marius Müller, Buch-Haltung.de, Juni 2015
"Higashino erzählt die komplizierte Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven, und erst nach und nach schält sich das wahre Motiv des Mörders heraus. Das ist geschickt gemacht und zeugt von höchstem literarischen Können. Lesegenuss pur also. Was braucht man da noch Reisetipps?"
Petra Pluwatsch, Kölner Stadt-Anzeiger Bücher Magazin, 12.6.2015
"Higashino ist ein Meister der Finte, der Unsicherheit, der Vielschichtigkeit von Charakteren. Was so harmlos beginnt, entwickelt sich zum verbissenen Duell zweier alter Bekannter. Ein Krimi-Leckerbissen."
Dorle Neumann, Westfälische Nachrichten, 2.6.2015
"Was für eine Freude, wenn neben dicken Thrillern mit dünner Handlung und blassem Personal ein klassisches Kriminalrätsel auftaucht, in dem scharf gezeichnete Männer ein spannendes geistiges Duell austragen! Trickreiche Wendungen bescheren eine Überraschung nach der anderen."
Rainer Rönsch, Sächsische Zeitung, 23./24.05.2015
Portrait
Keigo Higashino, wurde 1958 in Osaka, Japan, geboren. Nach seinem Ingenieurs-Studium begann der Kapitän einer Bogenschützenmannschaft Kriminalromane zu schreiben. Für seine mittlerweile neun Romane erhielt er zahlreiche Preise. Einige von ihnen standen jahrelang an der Spitze der Bestsellerlisten und wurden auch verfilmt.
Ursula Gräfe, geboren 1956 in Frankfurt am Main, studierte Japanologie und Anglistik und arbeitet seit 1988 als Literaturübersetzerin. Sie hat u.a. Werke von R.K. Narayan, Haruki Murakami, Yasushi Inoue und Kenzaburo Oe ins Deutsche übertragen, ist Autorin einer Buddha-Biographie und Herausgeberin mehrerer Anthologien. Jedes Jahr verbringt sie einige Zeit in Asien, vor allem in Indien. Ursula Gräfe lebt in Frankfurt am Main.
Zitat
»Dieses Buch fällt definitiv aus dem Rahen - als Krimiliebhaber sollte man sich diesen Titel nicht entgehen lassen!«
Marius Müller, Buch-Haltung.de, Juni 2015
»Higashino erzählt die komplizierte Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven, und erst nach und nach schält sich das wahre Motiv des Mörders heraus. Das ist geschickt gemacht und zeugt von höchstem literarischen Können. Lesegenuss pur also. Was braucht man da noch Reisetipps?«
Petra Pluwatsch, Kölner Stadt-Anzeiger Bücher Magazin, 12.6.2015
»Higashino ist ein Meister der Finte, der Unsicherheit, der Vielschichtigkeit von Charakteren. Was so harmlos beginnt, entwickelt sich zum verbissenen Duell zweier alter Bekannter. Ein Krimi-Leckerbissen.«
Dorle Neumann, Westfälische Nachrichten, 2.6.2015
»Was für eine Freude, wenn neben dicken Thrillern mit dünner Handlung und blassem Personal ein klassisches Kriminalrätsel auftaucht, in dem scharf gezeichnete Männer ein spannendes geistiges Duell austragen! Trickreiche Wendungen bescheren eine Überraschung nach der anderen.«
Rainer Rönsch, Sächsische Zeitung, 23./24.05.2015
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 255
Erscheinungsdatum 25.09.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-608-98027-1
Verlag Klett Cotta
Maße (L/B/H) 213/134/25 mm
Gewicht 367
Originaltitel Akui
Auflage 2. Auflage
Buch (Taschenbuch)
Fr. 19.90
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
16 Bewertungen
Übersicht
5
11
0
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0

Überraschend anders
von Maria Leisibach aus Basel am 14.09.2015

Ich habe noch selten etwas so Stilles und doch Packendes gelesen. Der gefeierte Bestsellerautor Kunihiko Hidaka wird in seinem Haus brutal ermordet, kurz bevor er nach Kanada auswandern will. Seine Ehefrau und sein erfolgloser Kollege Osamu Nonoguchi finden die Leiche, aber beide haben wasserdichte Alibis und kein Motiv. So... Ich habe noch selten etwas so Stilles und doch Packendes gelesen. Der gefeierte Bestsellerautor Kunihiko Hidaka wird in seinem Haus brutal ermordet, kurz bevor er nach Kanada auswandern will. Seine Ehefrau und sein erfolgloser Kollege Osamu Nonoguchi finden die Leiche, aber beide haben wasserdichte Alibis und kein Motiv. So scheint es zumindest. Das Buch hat mir unterhaltsame Stunden, mit allen Emotionen beladen, geboten. Die Figuren sind mit einer Schärfe und irreführend subjektiv aus den Perspektiven der wechselnden Personen geschildert, sodass einem die ermittelnden Polizisten richtig leid tun. Hier liest man einen klassischen Kriminalroman der alten Schule. In japanischem Setting und an Haruki Murakami mahnend, habe ich bisher nichts Ähnliches gelesen. Sehr empfehlenswert!

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Für mich mal eine andere Art von Kriminalroman
von manu63 aus Oberhausen am 08.09.2015

Böse Absichten ist ein Roman des Autors Keigo Higashino, er besticht durch ein Katz und Maus Spiel zweier Charaktere die der Autors sehr gut herausgearbeitet hat. Es geht um den Mord um den Erfolgsautor Kunihiko Hidaka, schnell findet der Ermittler Kaga den Mörder heraus und dieser ist auch geständig.... Böse Absichten ist ein Roman des Autors Keigo Higashino, er besticht durch ein Katz und Maus Spiel zweier Charaktere die der Autors sehr gut herausgearbeitet hat. Es geht um den Mord um den Erfolgsautor Kunihiko Hidaka, schnell findet der Ermittler Kaga den Mörder heraus und dieser ist auch geständig. Er schweigt jedoch über das Motiv und Kaga versucht nun dieses zu finden. Da der Mörder immer wieder versucht sein wahres Motiv zu verschweigen entspinnt sich zwischen Kaga und ihm ein spannendes Duell um die Wahrheit. Der Leser wird, genauso wie Kaga immer wieder auf eine falsche Spur geführt und es endet letztendlich überraschend. Die Schreibweise des Romans war für mich erst etwas gewöhnungsbedürftig zog mich aber dann doch in den ganz eigenen Reiz des Stil. Ich habe mitgerätselt, ob ich nun die Wahrheit über das Motiv lese oder ob es doch wieder anders enden wird. Der Schluss selber bot dann ein unerwartetes Motiv. Mir hat der Roman sehr gut gefallen und ich habe mit Vergnügen mitgerätselt. Es ist kein Thriller mit hohem Spannungsbogen, aber das Spiel zwischen dem Ermittler und dem Mörder ist dennoch spannend und man bleibt bis zum Ende gespannt welches Motiv der Mörder hatte.

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Erwartungen übertroffen, sehr gut
von einer Kundin/einem Kunden aus Zellertal am 25.07.2015

Ich finde den Krimi wirklich gelungen. Ich habe zuvor noch nie einen japanischen Krimi gelesen, aber habe nicht so viele Unterschiede zu einem anderen festgestellt. Aber es war trotzdem auf keinen Fall langweilig. Obwohl man schon nach einem Drittel des Buches weiß, wer der Mörder ist, bleibt das Buch... Ich finde den Krimi wirklich gelungen. Ich habe zuvor noch nie einen japanischen Krimi gelesen, aber habe nicht so viele Unterschiede zu einem anderen festgestellt. Aber es war trotzdem auf keinen Fall langweilig. Obwohl man schon nach einem Drittel des Buches weiß, wer der Mörder ist, bleibt das Buch sehr sehr spannend, weil man das Motiv nicht weiß – und man will es wirklich unbedingt wissen, ich konnte fast nicht aufhören zu lesen. Es ist auch alles schön und kurzweilig geschrieben, die Charaktere sind gut entwickelt. Mir gefällt, dass sie fast alle miteinander auf unterschiedliche Weisen verbunden sind, weil das mehr Nähe bringt, und dass auch alle sehr vielschichtig sind, vor allem Nonoguchi. Zur Struktur: Ich finde es wirklich einzigartig und auch einzigartig gut, dass der erste Teil aus der Sicht des Mörders geschrieben ist, aber man selbst die Szene so erlebt, wie er sein Alibi inszeniert hat. Auch die erste Ermittlungsphase ist noch aus seiner Sicht und man tappt völlig im Dunkeln. Dann kommt auf einmal der Perspektivwechsel aus der Sicht des Kommissars, der auf einmal eindeutig feststellt, dass erstgenannte Person der Mörder ist. Und man ist als Leser vollkommen verblüfft. Dann kann man wieder aus seiner Sicht miterleben, wie er überführt wird, was auch mit sehr lebendigen Gefühlen beschrieben wird. Und dann wieder der Kommissar, wie er verzweifelt probiert, das Motiv rauszukriegen. Dann weiß man endlich das Motiv, aber irgendwas stimmt immer noch nicht. Wieder wird viel Spannung erzeugt. Und es bleibt auch bis zum Ende spannend. Am Ende stecken so viele andere Facetten hinter dem Mord. Eine wirkliche sehr gelungene Konstruktion von Fakten, Lügen, falschen Fährten und am Ende der Wahrheit. Der Krimi hat meine Erwartungen wirklich übertroffen. Nur zu empfehlen! Einziger kleiner Kritikpunkt ist das Ende, da nicht verkündet wird, was die Strafe für Nonoguchi ist und wie lange er noch lebt.

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Böse Absichten
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am Main am 06.06.2015

Schon lange habe ich keinen so genialen Krimi mehr gelesen. Hintergründig und raffiniert eingefädelt mit unglaublichen und völlig unerwarteten Wendungen. Die Einteilung in die einzelnen Kapitel abwechselnd aus Sicht des Schriftstellers Nonoguchi und des Kriminalkommissars Kaga in der Ich-Form erzählt gibt Gelegenheit, sich mit den Gedankengängen der Protagonisten auseineinderzusetzen.... Schon lange habe ich keinen so genialen Krimi mehr gelesen. Hintergründig und raffiniert eingefädelt mit unglaublichen und völlig unerwarteten Wendungen. Die Einteilung in die einzelnen Kapitel abwechselnd aus Sicht des Schriftstellers Nonoguchi und des Kriminalkommissars Kaga in der Ich-Form erzählt gibt Gelegenheit, sich mit den Gedankengängen der Protagonisten auseineinderzusetzen. Was nicht einfach ist, weil man immer den Verdacht hat, daß Nonoguchi den Kommissar immer wieder auf eine falsche Fährte führt, so daß man nicht weiß, ob der für den Kommissar Hauptverdächtige Nonoguchi tatsächlich der Täter ist. Der bekannte Schriftsteller Kunihido Hidaka wird einen Tag, bevor er mit seiner Frau Rie nach Kanada auswandern will, in seinem Haus brutal ermordet. Sein Schriftstellerkollege Nonoguchi und seine Frau Rie finden den Toten und alarmieren die Polizei. Für Kommisar Kaga sind beide verdächtig, den Mord begangen zu haben, aber sie haben beide ein Alibi. Kaga und Nonoguchi kennen sich von früher aus einer Zeit als sie beide als Lehrer an der selben Schule gearbeitet haben. Aus unterschiedlichen Beweggründen haben sie ihren Beruf aufgegeben. Nonoguchi traut Kaga nicht allzu viel Ermittlerinstinkt zu und führt ihn durch selbst verfaßte Protokolle der einzelnen Verhöre auf immer neue Fährten. Aber Kaga läßt nicht locker. Er liest hinter den Zeilen, und als Nonoguchi ihm auf seine Fragen keine Antworten gibt, ermittelt er in dessen Vergangenheit. Kaga erweist sich als findiger Ermittler und auch, als er seinen Täter schon überführt hat, interessiert ihn das Motiv, welches der Täter beharrlich verschweigt. Wie geschickt er das anstellt, ist dem Einfallsreichtum des Autors zu verdanken. Dieser Krimi hat wahrlich alle 5 Punkte verdient. Ich empfehle dieses Buch gerne nicht nur an Krimifans. Nicht nur der Kriminalfall, sondern auch das Vorgehen und Taktieren der Protagonisten sind außerordentlich lesenswert.

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Böse Absicht
von oztrail am 05.06.2015

Die Inhaltsangabe verrät schon einiges an Spannung. Der gefeierte Bestsellerautor Kunihiko Hidaka wird in seinem Haus brutal ermordet, kurz bevor er nach Kanada auswandern will. Seine Ehefrau und sein erfolgloser Kollege Osamu Nonoguchi finden die Leiche, aber beide haben wasserfeste Alibis und kein Motiv. So scheint es zumindest. Das... Die Inhaltsangabe verrät schon einiges an Spannung. Der gefeierte Bestsellerautor Kunihiko Hidaka wird in seinem Haus brutal ermordet, kurz bevor er nach Kanada auswandern will. Seine Ehefrau und sein erfolgloser Kollege Osamu Nonoguchi finden die Leiche, aber beide haben wasserfeste Alibis und kein Motiv. So scheint es zumindest. Das ist kein Krimi im "normalen Sinn". Hier wird in einzelnen Episoden an die wahre Geschichte herangetastet. Es beginnt mit den Aufzeichnungen von Osamu Nonoguchis, der erste Teil - Der Mord. In diesem Stil geht es weiter, ich muss aber sagen, hat mir gut gefallen obwohl leicht, gewöhnungsbedürftig. Die Ermittlung laufen auch Hochtouren. Die Wendungen und Drehungen, alles kommt ans Licht. Von Anfang an sehr spannend und sehr empfehlenswert. Alles wird umgedreht, bis zum Ende der Geschichte ist man noch immer in einem Katz-und- Maus- Spiel, man ist gefangen, bis zur letzten Seite. Es war mein erster japanischer Kriminalroman und wurde positiv überrascht. Ich kann den Krimi nur empfehlen, für Leser die nicht das alltägliche wollen. Das Cover mit den Kirschblüten - blutrot auf weißen Hintergrund, passt zu Japan.

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Böse Absichten
von anyways am 04.05.2016

Der hochgelobte Autor Kunihiko Hidaka scheint buchstäblich über Leichen zu gehen. Für seinen beruflichen Erfolg schlachtet er das tragische Leben und Ende eines ehemaligen Schulkameraden aus, auch die Hinterbliebenen des Verstorbenen können ihn nicht davon abhalten. Damit sein Haus während seiner Abwesenheit vermietet werden kann, bringt er die Nachbarskatze... Der hochgelobte Autor Kunihiko Hidaka scheint buchstäblich über Leichen zu gehen. Für seinen beruflichen Erfolg schlachtet er das tragische Leben und Ende eines ehemaligen Schulkameraden aus, auch die Hinterbliebenen des Verstorbenen können ihn nicht davon abhalten. Damit sein Haus während seiner Abwesenheit vermietet werden kann, bringt er die Nachbarskatze um. Kein netter Zeitgenosse. Eines Tages ereilt ihn das Schicksal und er liegt tot in seinem Arbeitszimmer, einen Tag bevor er für längere Zeit nach Kanada auswandern wollte. Aufgefunden wird er von seinem langjährigen Freund und seiner Frau. Das Alibi das Beide dem Kommissar Kaga präsentieren scheint wasserdicht und doch kommen dem Ermittler Zweifel, denn alles scheint zu perfekt. Um diesen Fall lösen zu können muss er tiefer in der Vergangenheit des Autors recherchieren. Ein Krimi indem schon ziemlich zu Beginn der Täter feststeht. Der Klappentext verrät schon viel zu viel, meiner Ansicht nach. Die folgenden Darstellungen der Beiden Hauptakteure sind dann um ein vielfaches interessanter. Auch wenn der Kommissar und der Schriftsteller nicht wirklich viel interagieren sind doch sehr viele überraschende Wendungen eingebaut. Ein perfekt aufgebautes Verwirrspiel für den Leser. Auffällig fand ich dennoch dass dieses Thema so (fast) gänzlich emotionslos dargestellt ist. Der Autor gibt Beiden viel Raum ihre Sicht der Geschehnisse darzustellen. In der Ich-Form wird dies abwechselnd präsentiert. Dadurch wirkt dieser Kriminalroman allerdings sehr steif und distanziert. Die eigentliche Dramatik die diesem Thema entspricht, kommt nicht zustande, weil beide Männer nicht oder nur sehr beschränkt interagieren. Ich empfand es zwischenzeitlich nicht so, dass ich einen Kriminalroman lese sondern eher die Dokumentation eines Kriminalfalles. Dieses entsprach nicht ganz meinen Erwartungen. Die Idee für dieses Buch, oder besser gesagt das Motiv des Mörders ist sehr interessant und wird selten thematisiert. Nach einigem Rekapitulieren der Ereignisse in diesem Buch stellt sich für mich sogar ein kleiner philosophischer Ansatz dar. Kann man jemanden ohne Grund hassen?

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Böse absichten
von einer Kundin/einem Kunden aus Schönebeck am 17.12.2015

Das Cover zeigt einen abgeblühten Kirschzweig im Winter. Darauf befinden sich rote Farbtupfer. Ich finde es sehr mysteriös und schon ein wenig Spannung aufbauend. Hier erwartet der Leser schon einen interessanten Thriller. Als Liebhaber dieses Genres würde mir dieses Buch auch schon im Buchhandel direkt in die Hände fallen.... Das Cover zeigt einen abgeblühten Kirschzweig im Winter. Darauf befinden sich rote Farbtupfer. Ich finde es sehr mysteriös und schon ein wenig Spannung aufbauend. Hier erwartet der Leser schon einen interessanten Thriller. Als Liebhaber dieses Genres würde mir dieses Buch auch schon im Buchhandel direkt in die Hände fallen. Und wenn das alles noch nicht überzeugt: Spätestens die Kurzbeschreibung mach neugierig auf mehr. Ein bekannter Autor liegt brutal ermordet in seinem Haus. Gefunden wird er von seiner Ehefrau sowie seinem besten Freund. Beide haben für den möglichen Tatzeitpunkt ein wasserdichtes Alibi. Wer hätte dann Interesse daran, den Bestsellerautor zu ermorden? Etwa die Schwester eines früheren Schulkameraden, über den ein Enthüllungsbuch erscheinen soll? Ein interessantes, raffiniertes Spiel zwischen der Polizei und dem möglichen Mörder beginnt…. Der Schreibstil ist anfangs sehr bedrückend. Man hat jedoch schnell Visionen und Bilder vor Augen. Die Einleitung ist sehr interessant und anregend. Kurze Zeit später kam es bei mir jedoch zu einem Einbruch der Spannung. Lange Erzählungen ziehen sich hin und lassen die Geschichte wie ein Gummiband dehnen. Die Geschichte ist und bleibt zwar sehr interessant, die Spannung ebbte bei mir jedoch immer weiter ab. Auch als ziemlich schnell fest stand, wer hinter dem Mord zu stecken scheint. Jedoch wollte ich bis zuletzt wissen, was sich hinter der ganzen Geschichte verbirgt und anfangs, in meinen Augen, lapidare Gespräche und Zeugenbefragungen ergeben später einen Sinn und lassen die vielen Puzzelteilchen zu einem Gesamtbild werden. Das Ende war für mich dann sehr unerwartet und überraschend. Hatte das Buch dann doch wieder eine ganz andere Wende genommen. Mein Fazit: Ein interessantes Spiel, welches sich aber leider sehr lange hin zieht und ich vermute, dass hier schon viele das Buch weglegen werden. Allerding wird das weiterlesen mit einem interessanten Ende belohnt.

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Raffiniert
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberberg am 29.09.2015

Der erfolgreiche Schriftsteller Hidaka wird in Kürze mit seiner Frau für einige Zeit nach Kanada ziehen. Er möchte dem Trubel um seine Person etwas entkommen und Ruhe zum Schreiben finden. Sein Haus ist schon völlig leergeräumt, nur in seinem Arbeitszimmer sind noch einige Dinge, da er hier noch seinen... Der erfolgreiche Schriftsteller Hidaka wird in Kürze mit seiner Frau für einige Zeit nach Kanada ziehen. Er möchte dem Trubel um seine Person etwas entkommen und Ruhe zum Schreiben finden. Sein Haus ist schon völlig leergeräumt, nur in seinem Arbeitszimmer sind noch einige Dinge, da er hier noch seinen letzten Roman fertigstellen will bevor in wenigen Tagen sein Flug nach Kanada geht. Zwischenzeitlich wohnen er und seine Frau dann im Hotel. Als sein langjähriger Freund Nonguchi ihn eines Abends auf Hidakas Wunsch besuchen soll, muss er zusammen mit Hidakas Frau jedoch eine schlimme Entdeckung machen: Hidaka liegt tot in seinem Arbeitszimmer. Er wurde niedergeschlagen und dann erdrosselt. Kommissar Kaga übernimmt die Ermittlungen. Er kennt Nonguchi noch von früher, als sie beide noch als Lehrer tätig waren. Kaga gab diesen Beruf jedoch auf und ging zur Polizei. Nonoguchi versuchte sich als Schriftsteller. Kaga hat schon bald einen Verdacht gegen Nonoguchi. Doch dieser hat ein Alibi und was soll auch das Motiv sein? Nonoguchi und Hidaka waren bereits seit Kindertagen miteinander befreundet. Kaga beginnt, tief in der Vergangenheit zu graben. Ein sehr raffiniert konstruierter Krimi, bei dem der Leser geschickt auf viele falsche Fährten gelockt wird. Nichts ist so wie es scheint. Dadurch baut sich durch den Roman eine gewisse Spannung auf, wenn die Handlung als solche und der Erzählstil ansonsten relativ unaufgeregt sind.

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Katz-und-Maus-Spiel mit dem Mörder
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 24.08.2015

Kurz bevor er nach Kanada auswandern will, wird der erfolgreiche Schriftsteller Kunihiko Hidaka in seinem Büro ermordet. Seine Ehefrau und sein erfolgloser Kollege Osamu Nonoguchi finden die Leiche. Der zuständige Kommissar Kyochiro Kaga kennt den Verdächtigen Nonoguchi aus ihrer gemeinsamen Zeit als Lehrer an einer Schule. Doch sowohl die... Kurz bevor er nach Kanada auswandern will, wird der erfolgreiche Schriftsteller Kunihiko Hidaka in seinem Büro ermordet. Seine Ehefrau und sein erfolgloser Kollege Osamu Nonoguchi finden die Leiche. Der zuständige Kommissar Kyochiro Kaga kennt den Verdächtigen Nonoguchi aus ihrer gemeinsamen Zeit als Lehrer an einer Schule. Doch sowohl die Ehefrau als auch Nonoguchi scheinen wasserfeste Alibis zu haben. Auch gibt es kein Motiv zu diesem Mord. Doch dann scheint es, als habe der erfolgreiche Schriftsteller Hidaka seinen erfolglosen Freund Nonoguchi als Ghostwriter erpresst. Was stimmt nun wirklich an dieser Geschichte? Ein interessantes Katz-und-Maus-Spiel entwickelt sich zwischen dem Kommissar und dem krebskranken Verdächtigen Nonoguchi. Doch der Kommissar bleibt hartnäckig, bis er den Fall bis ins letzte Detail löst. Mit vielen interessanten Wendungen und feinsinnigen Interpretationen kann dieser Krimi aufwarten. Es ist letztendlich solide polizeiliche Kombinationsgabe, die dem Kommissar hilft, die entscheidenden Details herauszufinden. Die letzte Wendung allerdings ist äußerst verblüffend und hat mich nicht wirklich überzeugt, sie scheint mir zu übertrieben. Besonders gut gelungen ist der Wechsel zwischen den Sichtweisen des Kommissars und des verdächtigen Schriftstellers, das erhöht die Spannung und führt andererseits immer wieder neue Spekulationen ein. Ein eher leiser, feinsinniger Krimi mit einer völlig ungewohnten Atmosphäre, da hier sicherlich die japanische Mentalität mitwirkt – wer also Interesse an einem etwas ungewöhnlichen Krimi hat, wird bestens damit bedient sein.

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nicht mein Fall
von einer Kundin/einem Kunden aus Freising am 24.08.2015

Der Roman „Böse Absichten von Keigo Higashino war mein erstes Buch dieses japanischen Autors. Auch im Buch ist ein Autor einer der Hauptdarsteller, um genau zu sein wird er ermordet aufgefunden und die Frage, die sich dem Kommissar Kaga jetzts stellt ist natürlich die nach dem Mörder. Ich habe mich... Der Roman „Böse Absichten von Keigo Higashino war mein erstes Buch dieses japanischen Autors. Auch im Buch ist ein Autor einer der Hauptdarsteller, um genau zu sein wird er ermordet aufgefunden und die Frage, die sich dem Kommissar Kaga jetzts stellt ist natürlich die nach dem Mörder. Ich habe mich leider von Anfang an etwas schwer mit dem Roman getan. Mir hat einfach der ausufernde Erzählstil nicht so gut gefallen. Es wird alles haarklein beschrieben aber die Spannung wird ziemlich flach gehalten und ziemlich bald ist alles auf zwei Verdächtige reduziert und es geht nur noch um das Motiv für den Mord. War es die Ehefrau oder der beste Freund? Die Struktur des Romans ist eher ein literarischer Kriminalroman. Es geht mehr um die Personen, ihre Beweggründe, die Moral an der Geschichte, sozusagen. Ich gebe zu, mich hat es zu keiner Zeit gefesselt und ich habe mich durchgequält. Ich bin unschlüssig, ob es nicht auch daran liegt, dass es ein typisch japanischer Roman ist, der im Erzählrythmus der asiatischen Kultur angepasst ist. Es ging mir ähnlich wie bei vielen russischen Romanen, dass die Spannung mir gefehlt hat und weniger Erklärungen und Beschreibungen für mich eindeutig mehr gewesen wären

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Umfassender und intensiver Blick auf die Psychologie der Personen
von Michael Lehmann-Pape am 10.08.2015

Sie scheinen beste Freunde seit Grundschulzeiten zu sein. Der eine wurde zum erfolgreichen Schriftsteller und ermöglichte auch seinem Freund, dessen diesbezügliche Ambitionen anzugehen. Kunihioko Hidaka, mit Preisen ausgezeichneter Autor und Osamu Nonoguchi, der sich gerade im Kinderbuchbereich ein wenig eingerichtet hat und von Höherem träumt. Unterschiedliche Persönlichkeiten, unterschiedliche Lebenswege, auch was... Sie scheinen beste Freunde seit Grundschulzeiten zu sein. Der eine wurde zum erfolgreichen Schriftsteller und ermöglichte auch seinem Freund, dessen diesbezügliche Ambitionen anzugehen. Kunihioko Hidaka, mit Preisen ausgezeichneter Autor und Osamu Nonoguchi, der sich gerade im Kinderbuchbereich ein wenig eingerichtet hat und von Höherem träumt. Unterschiedliche Persönlichkeiten, unterschiedliche Lebenswege, auch was das Privatleben angeht. Während Hidaka früh Witwer wurde und nun gerade mit seiner neuen Frau ein Angebot nach Kanada angenommen hat, lebt Nonoguchi als scheinbar eingefleischter Junggeselle. Doch der Schein trügt in mehrfacher Hinsicht, wie der Leser im Folgenden Seite für Seite mehr erfahren wird. Aus den verschiedenen Perspektiven von Beteiligten heraus, vor allem aus der Sicht Nonoguchis und des dann ermittelnden Kommissars Kaga heraus bietet sich je eine nicht nur in Nuancen andere Sicht auf das, was geschehen wird. Hidaka wird erschlagen in seinem fast leergeräumten Haus in seinem Arbeitszimmer gefunden. Von seinem „Freund“ und seiner jungen Ehefrau. Schon bald kreisen die Ermittlungen von Kommissar Kaga in eine ganz eindeutige Richtung. Aus der auch gar nicht groß widersprochen wird. Doch die Frage ist gar nicht, wer letztlich den Mord quasi zugibt, sondern unter welchen Umständen und aus welchem Motiv heraus dieser Mord geschehen ist. Denn nicht nur ist der Schriftsteller nun tot, sondern es rühren sich vielfache Zweifel daran, ob Hidaka überhaupt Schriftsteller war. Um diese entscheidenden Fragen zu klären, muss Kaga tief hineinsteigen. In die Persönlichkeiten der „alten Freunde“ und weit in die Zeit zurückgehen, um die Quelle eines möglichen Motivs zu finden. Wie gewohnt bietet Hoigashino einen sehr intelligent konstruierten Fall und ein verschachteltes Motiv, bei dem dieses Mal für den Leser die Frage nach dem Mörder selbst schnell beantwortet ist, die Frage nach dem „Wie“ und dem „Warum“ aber vielfache Wendungen und überraschende Drehungen erhalten wird. Es ist eine Freude, den klaren und prägnanten Sätzen, dem logischen Stil Higashinos zu folgen und sich immer wieder mit hineinnehmen zu lassen in neue Erkenntnisse, Fakten, die geklärt schienen und plötzlich, aber dennoch folgerichtig, in neuem Licht erscheinen. Auch wenn die letztliche Auflösung des gesamten Vorgangs dann am Ende doch ein wenig konstruiert erscheint, auch wenn sich dem Leser nicht ganz erschließt, warum der Mörder nicht andere Wege gegangen ist, auch wenn das eigentliche „Motiv“ ein wenig schwach auf den Füßen steht, insgesamt bietet auch der neue Kriminalroman von Keigo Higashino eine interessante und intelligente Lektüre.

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japanischer Krimi
von einer Kundin/einem Kunden am 14.07.2015

Der erfolgreiche Schriftsteller Kunihiko Hidaka wird ermordet , seine Frau und sein Freund und Autorenkollege Osamo Nonoguchi finden ihn . Am Anfang werden einige mögliche Täter und ihre evtl Motive angedeutet , doch ziemlich schnell wird der Täter gefunden . In den verschiedenen Kapiteln wird das Geschehen aus Aufzeichungen... Der erfolgreiche Schriftsteller Kunihiko Hidaka wird ermordet , seine Frau und sein Freund und Autorenkollege Osamo Nonoguchi finden ihn . Am Anfang werden einige mögliche Täter und ihre evtl Motive angedeutet , doch ziemlich schnell wird der Täter gefunden . In den verschiedenen Kapiteln wird das Geschehen aus Aufzeichungen und Sichten von Osamo Nonoguchi und Kommissar Kagawa dargestellt und es gibt einige überraschende Wendungen . Ein typischer Krimi ist das nicht , da sich die Ermittlungen doch in Grenzen halten und nachdem der Täter gefunden wurde geht es hauptsächlich um die Frage des Motivs . Ich habe einen soliden japanischen Krimi gelesen der mich gut unterhalten hat , "Verdächtige Geliebte" von dem Autor hat mir aber um einiges besser gefallen . Diesem Buch gebe ich 3,5 Sterne und werde hoffentlich noch einen guten Krimi von ihm lesen

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Ein Krimi für schwindelfreie Fährtenleser
von Tovo aus Wunstorf am 08.06.2015

Die Handlung des Kriminalromans „Böse Absichten“ schleicht sich in den ersten beiden Kapiteln auf leisen Sohlen an das zentrale Geschehnis heran, den Mord an dem japanischen Schriftsteller Kunihiko Hidaka. Wer dann auf Tempozuwachs oder eine sich verdichtende Ereigniskette bei der Mördersuche hofft, der zählt möglicherweise zu den Erstlesern des... Die Handlung des Kriminalromans „Böse Absichten“ schleicht sich in den ersten beiden Kapiteln auf leisen Sohlen an das zentrale Geschehnis heran, den Mord an dem japanischen Schriftsteller Kunihiko Hidaka. Wer dann auf Tempozuwachs oder eine sich verdichtende Ereigniskette bei der Mördersuche hofft, der zählt möglicherweise zu den Erstlesern des japanischen Krimiautors Keigo Higashino. Mord und Mörder sind bei Higashino schnell abgehakte Pflicht, die Kür folgt in der wendungsreichen Aufklärung – im Falle des vorliegenden Romans liefert sich der geständige Mörder und Schulfreund des Ermordeten, Osamu Nonoguchi, aus der Haft heraus ein Motivaufklärungsduell mit dem Ermittler, Kommissar Kaga, einem weiteren Schulfreund des Mörders. Keigo Higashino ist ein Krimipurist, der auf bluttriefende Gewaltorgien und mordende Psychopathen verzichtet und stattdessen Spannung aufbaut durch ein Feuerwerk an falsch gelegten Fährten und deren mühevoller Entlarvung durch den Ermittler. Aus der sich abwechselnden Perspektive des Ich-Erzählers darf der Leser sowohl dem Fährtenleger als auch dem Aufdecker über die Schulter schauen. Manchmal verdichtet sich dabei der Eindruck, als verlöre der Autor den Leser und sein Durchhaltevermögen abschnittsweise aus den Augen, etwa bei der nach meinem Geschmack zu langatmig geratenen Aufarbeitung der Vergangenheit des Täters durch Befragung seiner Spielkameraden, Mitschüler, Lehrer und Nachbarn. Insgesamt betrachtet lebt der Krimi neben seinem Trick- und Wendungsreichtum von seinen anschaulichen und lebendigen Dialogen. Fazit: „Böse Absichten“ wird mit seiner ruhigen und unaufgeregten Gangart eher den Schachspielern unter den Krimilesern gefallen. Wer Thriller bevorzugt, bei denen es deftig und überschaubar zur Sache geht, der läuft bei diesem Buch Gefahr, sich im Fährtendschungel zu verlieren.

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Nüchtern und überraschend - ein 'Mitdenkkrimi'
von Xirxe aus Hannover am 27.05.2015

Die Zusammenfassung des Inhalts dieses Buches fällt denkbar knapp aus, denn jedes Wort mehr verrät zu viel. Ein erfolgreicher Autor wird von seiner Frau und einem Freund ermordet aufgefunden - und bereits nach einem Viertel des Buches ist klar, wer dafür verantwortlich ist. Denn die eigentliche Frage dieses Krimis... Die Zusammenfassung des Inhalts dieses Buches fällt denkbar knapp aus, denn jedes Wort mehr verrät zu viel. Ein erfolgreicher Autor wird von seiner Frau und einem Freund ermordet aufgefunden - und bereits nach einem Viertel des Buches ist klar, wer dafür verantwortlich ist. Denn die eigentliche Frage dieses Krimis lautet: Warum? Was zu Beginn noch einleuchtend wirkt, stellt sich im Laufe der Lektüre immer wieder als falsch heraus und irgendwann fing ich in den Lesepausen an, selbst alles in Frage zu stellen und nach einer möglichen Lösung zu suchen. Liest man sehr! aufmerksam mit (oder das Ganze ein zweites Mal), wird man vielleicht zu den gleichen Schlussfolgerungen kommen wie der Kommissar, aus dessen Perspektive der überwiegende Teil des Buches erzählt wird. Es ist ein wirklich überraschendes und komplexes Konstrukt, das in sich jedoch absolut logisch aufgebaut ist und nichts offen lässt. Ungewohnt empfand ich jedoch die sehr nüchterne Schreibweise des Autors: Die Figuren lassen keine Emotionen erkennen bzw. es wird nichts dergleichen beschrieben, sodass ich zeitweise das Gefühl hatte, eher einen Bericht als einen Roman zu lesen. Doch im Nachhinein schätze ich, dass ein Abweichen von diesem Stil bei den Lesenden zu noch mehr Verwirrung beim Lösen des Falles beigetragen hätte. Nicht falsch auffassen: Das Buch liest sich leicht weg und ist einfach zu verstehen. Doch die Aufklärung des Ganzen hat es in sich ;-)

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Was war der Anlaß für diesen Mord?
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 21.05.2015

Nonoguchi, ziemlich erfolgloser Kinderbuchautor, findet seinen ermordeten Freund, den sehr erfolgreichen Romanautor Hidaka am Abend vor dessen Abreise mit Ehefrau nach Kanada. Was ist am Nachmittag bei ihrem letzten Treffen passiert? Was war der Auslöser dieses Mordes? Das Motiv? Wer ist der Mörder? Obwohl der Kommissar recht bald ein... Nonoguchi, ziemlich erfolgloser Kinderbuchautor, findet seinen ermordeten Freund, den sehr erfolgreichen Romanautor Hidaka am Abend vor dessen Abreise mit Ehefrau nach Kanada. Was ist am Nachmittag bei ihrem letzten Treffen passiert? Was war der Auslöser dieses Mordes? Das Motiv? Wer ist der Mörder? Obwohl der Kommissar recht bald ein schriftliches Geständnis in Händen hält, traut er diesem nicht, sondern ermittelt weiter. Warum? ? Dieser Krimi ist wunderbar geeignet zum mit raten und zum selber rum tüfteln!

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Böse Absichten
von miss.mesmerized am 15.05.2015

Osamu Nonoguchi wird von seinem Freund Kunihiko Hidaka gebeten, ihn nochmals abends aufzusuchen. Der erfolgreiche Autor steht kurz vor der Auswanderung nach Kanada und klingt am Telefon besorgt. Als Nonoguchi dort ankommt, scheint das Haus verweist. Er informiert dessen Frau, die bereits im Hotel ist, wo sie die letzte... Osamu Nonoguchi wird von seinem Freund Kunihiko Hidaka gebeten, ihn nochmals abends aufzusuchen. Der erfolgreiche Autor steht kurz vor der Auswanderung nach Kanada und klingt am Telefon besorgt. Als Nonoguchi dort ankommt, scheint das Haus verweist. Er informiert dessen Frau, die bereits im Hotel ist, wo sie die letzte nach verbringen wollten. Als sie das Haus schließlich gemeinsam betreten, finden sie nur noch die Leiche des Freundes und Gatten. Wer könnte dem Literaten etwas angetan haben? Die Polizei ist ratlos, auch Nonoguchi kann sich keinen Reim darauf machen. War es die Nachbarin, deren Katze von Hidaka vergiftet wurde? Doch die Dinge liegen möglicherweise ganz anders und es sind mehr gewiefte Erzähler am Werk als man meinen sollte. Keigo Higashino spielt mit seinen Figuren und dem Leser. Durch Perspektivenwechsel bringt er immer wieder neue Wendungen, die unerwartet sind und dieselbe Situation gänzlich anders erscheinen lassen. Gerade zurechtgerückte Motive und Handlungen fallen wieder in sich zusammen. Die Wahrheit liegt eben doch nur im Auge des Betrachters und Erinnerungen können getrübt sein. „Böse Absichten“ punktet mit wenigen Figuren in einem komplexen Plot, der sich geschickt windet und keine einfache Lösung offeriert. Sprachlich für meinen Fall passend zu den jeweils erzählenden Figuren, beim Ermittler etwas einfältiger als bei Nonoguchi. Am Ende lässt er leider etwas nach und ganz zum Schluss kommt ein arg abruptes Ende, das ein wenig verstört und nicht zum Fluss der Geschichte passt. Fazit: clever konstruiert, spannend zu lesen – ein gelungener Krimi.

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von einer Kundin/einem Kunden am 09.09.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Wieder ein überraschender Krimi aus der Feder von Keigo Higashino. So stehen nicht die Fragen, wie und von wem der Mord begangen wurde, im Mittelpunkt - sondern warum.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ungewöhnlicher Krimi aus Japan. Im Mittelpunkt steht nicht wer der Mörder ist, sondern warum die Tat begonnen wurde. Immer wieder kommen überraschende Details zum Vorschein.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein absoluter Meister der Spannung, mit unglaublichen Wendungen, die wirklich überraschen. Ruhig erzählt aus mehreren Perspektiven. Für alle Fans des klassischen Ermittlerkrimis.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Für alle, denen es um das Motiv hinter dem Mord geht und nicht nur um die reine Aufklärung des Verbrechens. Spannender Psychothriller, voller überraschender Wendungen.

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