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Medium CD
Anzahl 1
Erscheinungsdatum 25.03.2016
EAN 0797776123155
Musik (CD)
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In die Wellen geboren
von einer Kundin/einem Kunden aus Meckenheim am 18.03.2016

Die Geburtsstunde von „And Also The Trees“ als Band fiel in eine Zeit, in der der Punk den Weg für eine Flut junger Künstler mit autodidaktischer DIY-Attitüde geebnet hatte. Vom Post Punk sprachen die einen, vom New Wave die anderen. Große Kunst mit wenig Mitteln zu machen scheint ein... Die Geburtsstunde von „And Also The Trees“ als Band fiel in eine Zeit, in der der Punk den Weg für eine Flut junger Künstler mit autodidaktischer DIY-Attitüde geebnet hatte. Vom Post Punk sprachen die einen, vom New Wave die anderen. Große Kunst mit wenig Mitteln zu machen scheint ein wichtiges Ziel gewesen zu sein. Und auf einen Zug aufzuspringen, der einer der vielen Stilrichtungen und Subkulturen folgte, die sich bald entwickelten und einige zum Teil noch heute bekannte große Namen hervorbrachten. Soll im Titel des neuen Albums „Born Into The Waves“ eine Rückbesinnung auf diese Wurzeln zu lesen sein? Wer weiß? Aber freie Interpretation ist ja seit jeher gewolltes Stilmittel im Werk von „And Also The Trees“. Und so werden sie als vielleicht konsequentestes Beispiel einer „Independent-Band“ auch in der vierten Dekade ihres Bestehens nicht müde, den Zuhörer immer wieder mitzunehmen in ihre Welt aus Nostalgie und Grandezza. In ihrer Langlebigkeit liegt nur eine der Besonderheiten, die die Gruppe sympathisch macht. Diese ist sicherlich in ihrem künstlerischen Selbstverständnis begründet, das mit der Treue ihrer Anhänger belohnt wird. Spürbare Leidenschaft auf beiden Seiten. Und wir sprächen nicht von „And Also The Trees“, wenn mit „Born Into The Waves" nicht sowohl das Verlangen der Fans nach dem großartigen markanten Klangspektrum der Band bedient als auch neue kreative Pfade beschritten würden. Den schmalen Grat zwischen Vertrautheit und Innovation beschreiten die Trees seit jeher mit schlafwandlerischer Sicherheit. Die grundsätzlich melancholische Färbung der Musik steht im Einklang mit kompositorisch raffinierten, herzerwärmend lichten Momenten. Es ist wie ein Heimkommen in stürmischer Nacht. Von einem alten Freund ans Kaminfeuer gebeten, mit einer warmen Decke und einem guten Getränk versorgt und von seinen neuesten Geschichten gefesselt zu werden. Also lebt auch „Born Into The Waves“ von der Poesie der Musik. Von Simon Huw Jones' faszinierend-lyrischen Texten, deren mystische Charaktere uns in filmische Szenerien entführen, ebenso, wie von Justin Jones' typischer Gitarre. Doch der Beitrag jedes einzelnen Musikers zur Entwicklung eines Stückes ist von gleicher Gewichtung. Wie sich beispielsweise ein ungewöhnlicher Rhythmus und der klassische, orchestral anmutende Trees-Sound in einem neuen Song miteinander verbinden, kann sehr schön am druckvollen Eröffnungs-Tango „Your Guess" beobachtet werden. Variierende Gitarrenspielarten, eine wehmütige Mundharmonika und Trommelwirbel sind Elemente, die die romantische Ballade „Winter Sea“ bestimmen. Überdies gibt auf „Born Into The Waves“ Tarrantino-Klänge, Orgel und in „Seasons & The Storms“ sogar einen Gastsänger zu hören. Einem Pressetext nach haben einige Konzertreisen der Band, die sie in den letzten Jahren in bisher unbesuchte Länder geführt haben, ihre Spuren hinterlassen und melodische Akzente und Liedstrukturen in das Album eingefädelt. Am eindrucksvollsten ist dies vielleicht an dem japanisch beeinflussten Instrumentalstück „Naito-Shinjuku“ nachzuvollziehen. Mit seinen meditativ klingenden Percussions bildet es eine Art Ruhepol innerhalb einer ohnehin kontemplativen Liedersammlung. Den Abschluss von "Born Into The Waves" bildet "The Skeins Of Love". Das Stück besticht unter anderem durch eine reizvolle kleine Fuge mit Klarinette und Gitarre und stellt, wie es scheint, das Schwesterstück zum bereits erwähnten Opener dar. Man mag denken, dass hier Nick Caves Album „Let Love In“ Pate gestanden hat. Sogar ein knackiger Basslauf weckt die Erinnerung an „Do You Love Me?“. Ob aufgrund dieser zyklischen Rahmung und auch im Hinblick auf die Kürze des Albums im Vergleich zum romanhaft angelegten Vorgängeralbum hier das Novellenpendent vorliegt? Das zu sagen wäre vielleicht überinterpretiert. Umso mehr aber lädt es zum sofortigen Wiederanhören ein, denn so dicht gepackt die hier besprochene Platte auch sein mag, so lässt sich doch feststellen, dass sie mit ihren 10 Stücken viel zu schnell vorbei ist. „Born Into The Waves“ enthält fabelhafte Musik, die nach der rechten Zeit verlangt, um ihre Magie vollends zu entfalten. Und wenn die Nähe zu Sinnesverwandten wie Nick Cave etc. hier und da aufblitzt, dann geschieht das auf sehr gefällige Art, denn mit diesen kleinen musikhistorischen Anspielungen spannt das 13. Studioalbum von „And Also The Trees“ den Bogen der Erinnerung auch über die Biografie des Zuhörers. Und ganz gleich ob Künstler oder Zuhörer - für den sehnsuchtsvollen Blick auf Vergangenes ist mittlerweile gewiss genügend Raum in der eigenen Geschichte ...

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