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Boy in the Park - Wem kannst du trauen?

Roman

(58)
A. J. Grayson legt mit seinem Debüt einen düsteren, komplexen Psycho-Thriller um eine Kindesentführung vor, der mit ganz besonderen Drehs aufwartet. Ein Roman um Alptraum und Realität, um dunkelste Erinnerungen und menschliche Abgründe.
Ein kleiner Junge verschwindet. Am helllichten Tag wird er aus dem Botanischen Garten in San Francisco entführt. Der einzige Zeuge des Verbrechens ist Dylan, der dort eigentlich in Ruhe seine Mittagspause verbringen wollte. Die Polizei tappt im Dunkeln und so entschliesst sich Dylan, auf eigene Faust nach dem Kind zu suchen. Je weiter er bei seiner Suche ins kalifornische Hinterland vordringt, je näher er dem Versteck zu kommen scheint, desto verstörender und blutiger werden seine nächtlichen Alpträume. Sie zwingen Dylan, sich seiner eigenen dunklen Vergangenheit zu stellen, die mit einem grausamen Doppelmord in Verbindung zu stehen scheint…
Für die Leser von "Girl on the Train", "Gone Girl" und "Shutter Island"
Rezension
Volker Scheufens, Literatur-Expertin Thalia:
"Dieser Thriller entfacht einen Strom, der einen hineinzieht in einen albtraumhaften Strudel. Die Sprache, die A. J. Grayson für sein erstaunliches Debüt geschaffen hat, hat etwas Hypnotisches, Poetisches, dann wieder etwas Kaltes und Hartes. Die packende Geschichte um Dylan, der als Kassierer in einem Laden für Naturkost in San Francisco ein monotones Leben führt, hat mich wirklich elektrisiert. Neben seinem öden Leben hat sich dieser Dylan mit seiner Dichtung eine Insel geschaffen. Im Botanischen Garten an einem Teich lässt er sich für seine Dichtung inspirieren. Eines Tages beobachtet er dort die Entführung eines Jungen. Dylan beschließt, den Jungen zu suchen, gerät dabei immer tiefer in eine Geschichte, die sich um häusliche Gewalt dreht. Letzten Endes kommt Dylan auch seiner eigenen dunklen Vergangenheit näher. Mir fällt kein vergleichbarer Thriller ein, der derart souverän zwischen Literatur und hammerharter Kriminalprosa changiert. Meisterhaft!"
Portrait

Ashley Grayson war jahrelang als Dozent und Berater in der Wissenschaft zu Hause, bevor er sich der Schriftstellerei zuwandte. Er schreibt am liebsten ganz altmodisch mit Stift und Schreibmaschine und betätigt sich ausserdem als Komponist. "Boy in the Park" ist sein erster Roman.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 01.08.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-30571-3
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 211/134/27 mm
Gewicht 439
Originaltitel The Boy in the Park
Buch (Paperback)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
58 Bewertungen
Übersicht
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Nichts ist, wie es scheint...
von einer Kundin/einem Kunden aus Stolberg am 01.08.2016

Zunächst zum Cover: Es gefällt mir ausgesprochen gut, da es die Stimmung des Buches gut zum Ausdruck bringt. Dylan verbringt regelmäßig seine Mittagspause im Park an einem Teich und versucht sich dort als Dichter. Fast täglich sieht er dort einen Jungen in Latzhose, der mit einem Stock am steht Teich... Zunächst zum Cover: Es gefällt mir ausgesprochen gut, da es die Stimmung des Buches gut zum Ausdruck bringt. Dylan verbringt regelmäßig seine Mittagspause im Park an einem Teich und versucht sich dort als Dichter. Fast täglich sieht er dort einen Jungen in Latzhose, der mit einem Stock am steht Teich steht. Irgendwann nimmt er wahr, dass der Junge verletzt ist und auch, dass ihn jemand vom Teich wegzerrt. Er sucht nach Spuren und meldet den Vorfall der Polizei. Die fertigt ihn recht routinemäßig ab, da sie ja auch nicht weiß, nach wem sie denn überhaupt suchen soll. Daher begibt sich Dylan auf eigene Faust auf die Suche nach dem Jungen ... Im weiteren Verlauf der Geschichte legt der Autor einzelne Handlungspfade an, die anfänglich für Verwirrung sorgen, weil sie erstmal nichts miteinander zu tun haben. Gegen Ende des Buchs fügen sich die Puzzleteile aber sehr schlüssig zusammen und mancher Leser wird verblüfft sein über die Auflösung und erstaunt, wie gut der Autor mit dem Leser gespielt hat. Der Autor schreibt in kurzen Kapiteln und in einer anschaulichen Sprache. Das Buch zieht den Leser in das Labyrinth der Verwirrungen hinein und entlässt ihn mit einem überraschenden Ende. Fazit: Ein sehr empfehlenswertes, intelligent konstruiertes Buch, in dem nichts ist, wie es scheint.

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2 0
Väterliche Gefühle...spannungsgeladen!
von einer Kundin/einem Kunden aus Leonberg am 29.10.2016

BOY in the Park von A.J. Grayson, ein Roman mit 363 Seiten und 72 Kapiteln in einer gut lesbaren Schrift - für das Cover hätte ich ein grünes Blatt gewählt (als Symbol für Park & auch Hoffnung) Zum Inhalt: Dylan arbeitet im Bioladen als Kassierer. Er führt ein ruhiges Singleleben. Seine... BOY in the Park von A.J. Grayson, ein Roman mit 363 Seiten und 72 Kapiteln in einer gut lesbaren Schrift - für das Cover hätte ich ein grünes Blatt gewählt (als Symbol für Park & auch Hoffnung) Zum Inhalt: Dylan arbeitet im Bioladen als Kassierer. Er führt ein ruhiges Singleleben. Seine 45minütige Mittagspause verbringt er immer im botanischen Park auf einer Bank am Teich. Auffallend ist, dass just zu dieser Zeit stets ein kleiner Junge mit einem Stock spielt. Doch eines Tages erscheint der Junge mit einer blutenden Wunde und am Tag danach mit einem sehr auffallenden Bluterguss. Dylan überlegt, wie kannst Du dem Jungen helfen. Aber der Junge kommt nicht mehr. Die Verwunderung ist gross und Dylan macht sich auf die Suche... Die Geschichte ist begleitet mit Tonbandaufnahmen von Dr. Lavrentis, die den Leser neugierig auf die Hintergründe machen. Ist es vielleicht eine Entführung oder sogar Mord? Im Weiterlesen bleibt die Spannung auf einem sehr hohen Niveau bis zum Finale. Vom Autor wird sogar das Thema Kindesmißbrauch verarbeitet. Fazit: Ein Roman, auf den man sich einlassen kann, wer es möchte.

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Ein feines Netz menschlicher Schwächen, Bedürfnisse und Gefühle
von einer Kundin/einem Kunden aus Leonding am 24.10.2016

Mit einigen Wendungen entfaltet der Autor hier eine Geschichte zwischen scheinbar alltäglichem Leben, Mord, guten Absichten und der Justiz und ihren Folgen. Allzuviel über den Inhalt kann man nicht schreiben, ohne Entscheidendes vorwegzunehmen, aber so viel ist klar: in diesem Buch, das immer wieder zwischen Roman, Krimi und Thriller... Mit einigen Wendungen entfaltet der Autor hier eine Geschichte zwischen scheinbar alltäglichem Leben, Mord, guten Absichten und der Justiz und ihren Folgen. Allzuviel über den Inhalt kann man nicht schreiben, ohne Entscheidendes vorwegzunehmen, aber so viel ist klar: in diesem Buch, das immer wieder zwischen Roman, Krimi und Thriller hin- und herpendelt, ist vieles nicht so, wie es scheint. Menschliche Schwächen, Bedürfnisse und Gefühle spielen hier eine tragende Rolle, Handlungen sind eher Nebensache. Doch die Geschichte wird dadurch nicht weniger spannend und lässt sich aufgrund der kurzen Abschnitte und des angenehmen Stils sehr flüssig lesen. Immer wieder kann man selbst mitraten: Wer ist der Junge im Park? Und ist er tatsächlich verschwunden? Der Name Joseph taucht mehrmals auf und warum passieren gerade dem netten Dylan immer wieder diese seltsamen Dinge?

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Genial
von buecherfreund am 19.09.2016

Ein kleiner Junge verschwindet am helllichten Tag aus dem Golden Gate Park in San Francisco. Der einzige Zeuge ist Dylan, der zurückhaltende selbsternannte Dichter, der regelmäßig seine Mittagspause in dem Park verbringt. Doch als er die Polizei aufsucht, glaubt... Ein kleiner Junge verschwindet am helllichten Tag aus dem Golden Gate Park in San Francisco. Der einzige Zeuge ist Dylan, der zurückhaltende selbsternannte Dichter, der regelmäßig seine Mittagspause in dem Park verbringt. Doch als er die Polizei aufsucht, glaubt diese nicht so recht an eine Entführung, und so macht sich Dylan selbst auf die Suche. Aber wem kann er vertrauen? A. J. Grayson hat hier ein ungewöhnliches Thema zu einem wunderbaren, spannenden Buch verarbeitet. Aber nicht nur Spannung fesselt den Leser, sondern auch zeitweilige Verstörung und Verwirrung. Es ist nicht immer klar, mit wem Dylan es gerade zu tun hat und wer er selber gerade ist. Dies erzeugt extrem viel Spannung, man muss einfach weiterlesen, um die Rätsel zu lösen. Erst ganz zum Schluss stellt sich heraus, welch geniale Idee hinter dieser Geschichte steckt. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die spannende Geschichte und der angenehme Schreibstil hat mich sofort in einen Bann gezogen, dem ich mich nicht mehr entziehen konnte. Ein sehr spannendes und auch psychologisch sehr interessantes Buch.

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Fesselnd und Verwirrend zugleich
von Lessayr am 14.09.2016

Mit "Boy in the Park" ist A.J. Grays ein lohnenswerter Psycho-Thriller mit Tiefgang gelungen. Dieser Thriller erschien im August 2016 im Droemer Knaur Verlag. Dylan verbringt ein gemütliches Leben in San Fransisco ohne viel Tumult. Sein Highlight am Tag ist die 45-minütige Mittagspause im botanischen Garten auf seiner einsamen Bank... Mit "Boy in the Park" ist A.J. Grays ein lohnenswerter Psycho-Thriller mit Tiefgang gelungen. Dieser Thriller erschien im August 2016 im Droemer Knaur Verlag. Dylan verbringt ein gemütliches Leben in San Fransisco ohne viel Tumult. Sein Highlight am Tag ist die 45-minütige Mittagspause im botanischen Garten auf seiner einsamen Bank an einem Teich. Zur gleichen Zeit ist zudem immer ein kleiner Junge in seiner Nähe und spielt mit einem Stock. Nach und nach weißt der junge Wunden und Verletzungen auf bis dieser nicht mehr auftaucht. Dylan macht sich auf den Weg ihn zu suchen und findet was er eigentlich nicht gesucht hat. Dieser Thriller hat es in sich. Am Anfang doch recht verwirrend mit Zeitsprüngen die sich nicht einordnen lassen wird es immer mehr klar was vor sich geht. Der Perspektivwechsel brauchte man aber auch um die Zusammenhänge am Ende hin besser zu verstehen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und besitzt viele Spannungselemente die zum Ende hin immer mehr zunehmen. Da wollte ich das Buch auch nicht mehr weglegen. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben. Man wird in ihre Gedankenwelt geführt was mir sehr gut gefallen hat und für mich mehr Tiefe ergab. Das Ende war für mich überraschend auch wenn ich eine leichte Vermutung hatte. Insgesamt find ich diesen Thriller trotz ggf. anfänglichen Schwierigkeiten sehr lesenswert und empfehle ihn für Psycho-Thrillerfans!

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Wie der Vater, so der Sohn
von einer Kundin/einem Kunden aus Borken am 02.09.2016

Ein aus meiner Sicht hervorragend aufgebauter und erzählter Psychothriller mit Tiefgang. Dylan ist Kassierer in einem bilogoischen Laden für Nahrungsergänzungsmittel, er führt ein einfaches und zurückgeszogenes Leben. Sein Tageshighlight besteht aus seiner 45-minütigen Mittagspause, in der er immer zu einer Bank im Park geht und auf Eingebungen für seine Gedichte... Ein aus meiner Sicht hervorragend aufgebauter und erzählter Psychothriller mit Tiefgang. Dylan ist Kassierer in einem bilogoischen Laden für Nahrungsergänzungsmittel, er führt ein einfaches und zurückgeszogenes Leben. Sein Tageshighlight besteht aus seiner 45-minütigen Mittagspause, in der er immer zu einer Bank im Park geht und auf Eingebungen für seine Gedichte wartet. Zudem erscheint jeden Tag zur gleichen Zeit ein Kleiner Junge der ihm ohne ihn zur Kenntnis zu nehmen Gesellschaft leistet. Dieses geordnete und gleichlaufende Leben gerät plötzlich aus den Fugen, als der Junge verwundet erscheint. Zunächst mit einer blutenden Wunde, am darauffolgenden Tag mit einem sehr großen Bluterguß. Seine innere Stimme lässt den Wunsch aufkommen, dem Jungen zu helfen, nur leider taucht dieser nicht mehr im Park auf. Er macht sich auf die Suche und findet, was er eigentlich nicht gesucht hat... A.J. Grayson gelingt mit "Boy in the park" ein vielschichtiger und ergreifender Psychothriller. Die sehr clever konzipierte Story wird vom Autor in einem bildreichen und teilweise schon poetischen Schreibstil erzählt, was mich schnell an das Buch gefesselt hat. Der äußerst interessante Charakter des Hauptprotagonisten wird hervorragend beschrieben und im Laufe des Buches lernt der Leser ihn zunehmend kennen. Die Spannung wird zu Beginn des Buches aufgebaut und mit einem Hauch Mystischem gewürzt. Lange bleibt der Leser im Unklaren über die genauen Hintergründe der zwei erzählten Handlungsstränge. Im Verlaufe des Buches bleibt die Spannung auf hohem Niveau und das Finale ist in dieser Form lange nicht vorhersehbar. Der Autor verarbeitet mit dem Kindessmissbrauch ein brisantes Thema, ohne dabei aber jemals mit Gewalttaten reißerisch zu wirken. Insgesamt ist der Thriller für mich schlüssig und spannend und hat mir einige unterhaltsame Stunden beschert. Ich möchte das Buch sehr gerne weiterempfehlen, da es sich in seiner Erzählweise und Struktur von vielen anderen Thrillern unterscheidet und damit eine gelunge Abwechslung darstellt. Meine Bewertung lautet 5 von 5 Sternen!!!

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Wie der Vater, so der Sohn
von einer Kundin/einem Kunden aus Borken am 02.09.2016

Ein aus meiner Sicht hervorragend aufgebauter und erzählter Psychothriller mit Tiefgang. Dylan ist Kassierer in einem bilogoischen Laden für Nahrungsergänzungsmittel, er führt ein einfaches und zurückgeszogenes Leben. Sein Tageshighlight besteht aus seiner 45-minütigen Mittagspause, in der er immer zu einer Bank im Park geht und auf Eingebungen für seine Gedichte... Ein aus meiner Sicht hervorragend aufgebauter und erzählter Psychothriller mit Tiefgang. Dylan ist Kassierer in einem bilogoischen Laden für Nahrungsergänzungsmittel, er führt ein einfaches und zurückgeszogenes Leben. Sein Tageshighlight besteht aus seiner 45-minütigen Mittagspause, in der er immer zu einer Bank im Park geht und auf Eingebungen für seine Gedichte wartet. Zudem erscheint jeden Tag zur gleichen Zeit ein Kleiner Junge der ihm ohne ihn zur Kenntnis zu nehmen Gesellschaft leistet. Dieses geordnete und gleichlaufende Leben gerät plötzlich aus den Fugen, als der Junge verwundet erscheint. Zunächst mit einer blutenden Wunde, am darauffolgenden Tag mit einem sehr großen Bluterguß. Seine innere Stimme lässt den Wunsch aufkommen, dem Jungen zu helfen, nur leider taucht dieser nicht mehr im Park auf. Er macht sich auf die Suche und findet, was er eigentlich nicht gesucht hat... A.J. Grayson gelingt mit "Boy in the park" ein vielschichtiger und ergreifender Psychothriller. Die sehr clever konzipierte Story wird vom Autor in einem bildreichen und teilweise schon poetischen Schreibstil erzählt, was mich schnell an das Buch gefesselt hat. Der äußerst interessante Charakter des Hauptprotagonisten wird hervorragend beschrieben und im Laufe des Buches lernt der Leser ihn zunehmend kennen. Die Spannung wird zu Beginn des Buches aufgebaut und mit einem Hauch Mystischem gewürzt. Lange bleibt der Leser im Unklaren über die genauen Hintergründe der zwei erzählten Handlungsstränge. Im Verlaufe des Buches bleibt die Spannung auf hohem Niveau und das Finale ist in dieser Form lange nicht vorhersehbar. Der Autor verarbeitet mit dem Kindessmissbrauch ein brisantes Thema, ohne dabei aber jemals mit Gewalttaten reißerisch zu wirken. Insgesamt ist der Thriller für mich schlüssig und spannend und hat mir einige unterhaltsame Stunden beschert. Ich möchte das Buch sehr gerne weiterempfehlen, da es sich in seiner Erzählweise und Struktur von vielen anderen Thrillern unterscheidet und damit eine gelunge Abwechslung darstellt. Meine Bewertung lautet 5 von 5 Sternen!!!

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A. J. Grayson - Boy in the Park
von Hotel aus Ostfriesland am 02.09.2016

Ein Psychothriller, der einen von Anfang an gefangen nimmt, auf blutige Szenen verzichtet und doch so eine subtile Spannung aufbaut, schnell, rasant und schnörkellos - bei Grayson ist man direkt mitten im Geschehen, ohne großes Geplänkel bringt er es auf den Punkt und nimmt den Leser von Anfang an... Ein Psychothriller, der einen von Anfang an gefangen nimmt, auf blutige Szenen verzichtet und doch so eine subtile Spannung aufbaut, schnell, rasant und schnörkellos - bei Grayson ist man direkt mitten im Geschehen, ohne großes Geplänkel bringt er es auf den Punkt und nimmt den Leser von Anfang an mit auf eine rasante Fahrt der Gefühle, mit wenigen, aber eindringlichen Worten schafft er eine Atmosphäre, die alles beinhaltet - Angst, Qual, Trauer, Verzweiflung und Liebe, so dass es unmöglich ist das Buch vor seinem Ende zur Seite zu legen und gerade weil Charaktere so eingängig und glaubhaft beschrieben werden macht es die Handlung der Geschichte umso spannender. Die Anzahl der mitwirkenden Personen ist überschaubar, ihre Hintergründe allerdings sind tiefe Seen, auf deren Grund schmutzige Geheimnisse lauern. Unfreiwillig gerät man hier durch Graysons Schreibstil direkt in das Geschehen und kann sich nicht mehr von den Seiten lösen. Er besitzt einen sehr durchdringenden Schreibstil, denn er schafft es problemlos und ohne störende Längen die Handlung spannend zu beginnen und diese bis zum Schluss aufrecht zu erhalten und dem Leser kaum Zeit zum Luftholen zu lassen. Sein Wiedererkennungswert ist hier zweifellos der gnadenlose und direkte Ton und die psychologischen Aspekte. Durch die wechselnde Perspektiven bekommt man einen guten Einblick in die Gedanken einiger anderer Personen. Und jedes Mal werden neue Zweifel gestreut, wieder neue menschliche Abgründe offenbaren sich, und das alles auf eine unnachahmliche spannende Art und Weise. Kein Wort zu viel, aber die wenigen dafür umso aussagekräftiger. Viele lose Fäden werden geknüpft und zum Schluss zu einem logischen Ganzen verknüpft, wobei hier noch ein bisschen an Aufklärung fehlt. Auch dadurch das der Autor sich Zeit nimmt und die Geschehnisse sich nicht so überschlagen, bauen sich Gefühle von Mitgefühl über Panik bis hin zu Wut ganz langsam aber nachhaltig auf. Grayson zeigt, dass es zu einem gelungenen Spannungsaufbau kommen kann, trotz der Komplexität der Story verliert man nie den Überblick, nie hat man den Eindruck, überflüssige Handlungsstränge zu verfolgen. Alles passt zusammen und durch die Vielseitigkeit bleibt es durchweg spannend, hinter jedem Satz lauern neue Hinweise und man kann nie erahnen, wo die Geschichte hinführt, allein dadurch, dass Grayson den Leser immer wieder auf falsche Fährten führt und Themen aufnimmt, die sich gut für einen Thriller eignen, wie Schuld und das Streben nach Perfektionismus. Mit psychologischen Tricks und Kniffen hat er ein undurchsichtiges Geflecht erschaffen, das ein Finale mit sich bringt, das ich zwar irgendwann mal in Erwägung zog, dann aber wieder verwarf.

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Mal ein anderes Ermittlerteam
von Magische Farbwelt am 01.09.2016

Nachdem ich den Titel des Buches gelesen hatte und den düsteren Einband sah, wusste ich, das Buch wird mir gefallen. Bereits die ersten Seiten des Buches haben mich gefesselt. Dabei beginnt bei mir der Einstieg in ein Buch meist etwas holprig. Die Hauptperson des Buches ist Dylan – zumindest... Nachdem ich den Titel des Buches gelesen hatte und den düsteren Einband sah, wusste ich, das Buch wird mir gefallen. Bereits die ersten Seiten des Buches haben mich gefesselt. Dabei beginnt bei mir der Einstieg in ein Buch meist etwas holprig. Die Hauptperson des Buches ist Dylan – zumindest erweckt die Erzählung zunächst diesen Anschein. Aber ich will nicht zuviel vom Inhalt verraten. Dylan ist ein Mann mittleren Alters. Er geht einer geregelten Arbeit nach und in seiner Mittagspause entspannt er sich in einem nahe gelegenen Park. Er hat immer ein Notizbuch bei sich, denn er schreibt Gedichte, die er festhalten will. Und jeden Tag kommt ein kleiner Junge an den Teich im Park, eine Regelmäßigkeit, die Dylan gefällt und ihm irgendwie etwas Vertrautes schenkt, auch wenn er den Jungen nicht kennt. Eines Tages kommt der Junge nicht mehr und man merkt förmlich, wie das an Dylan nagt. Und startet in meinen Augen das Buch erst richtig, denn Dylan sucht den Jungen auf eigene Faust, nachdem er von der Polizei etwas belächelt wurde. Denn einen Jungen vermisst zu melden, den man nicht kennt, noch nicht einmal den Namen – das ist schier unmöglich. Die abenteuerliche Reise für Dylan beginnt. Dylan spricht übrigens direkt mit dem Leser in der Ich-Form. Etwas Gänsehaut hatte ich zunächst, als er mich beim Lesen direkt mit „Sie“ ansprach, er hat mir persönlich die Geschichte erzählt. Die Geschichte von Dylan ist teilweise verworren, manchmal musste ich sogar meine Gedanken ordnen. Aber genau das macht das Buch aus. Der Leser muss mitdenken, damit er den Faden nicht verliert. Für mich ist „Boy in the Park – Wem kannst du trauen?“ von A. J. Grayson großartig geschrieben, auch wenn ich zwischendurch immer mal zu ahnen glaubte, wohin der Inhalt des Buches führen wird. Meine Intuition war nah dran, aber nicht nah genug.

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Spannung bis zum Schluss
von einer Kundin/einem Kunden aus Buseck am 30.08.2016

Das Cover des Buches erinnert mich an Gone Girl. Es hat einfach das gewisse Etwas. Ein Buch mit einem solchen Cover würde ich jederzeit in die Hand nehmen. Zum Inhalt: Das Buch erzählt zwei verschiedene Handlungsstränge. Zum einen gibt es Dylan, Dieser genießt seine Mittagspause immer in einem ruhigen Park in... Das Cover des Buches erinnert mich an Gone Girl. Es hat einfach das gewisse Etwas. Ein Buch mit einem solchen Cover würde ich jederzeit in die Hand nehmen. Zum Inhalt: Das Buch erzählt zwei verschiedene Handlungsstränge. Zum einen gibt es Dylan, Dieser genießt seine Mittagspause immer in einem ruhigen Park in San Francisco. Und in jeder Mittagspause ist auch ein kleiner Junge dort und spielt am See. Eines Tages kommt der Junge allerdings mit Verletzungen in den Park. Am anderen Tag wird er von einem Fremden ins Gebüsch gezogen. Dylan verständigt die Polizei. Doch diese glaubt ihm nicht. So begibt sich Dylan auf eigene Faust auf die Suche nach dem Jungen. Im zweiten Handlungsstrang erleben wir Therapiesitzungen von Joseph. Dieser behauptet seine Frau ermordet zu haben. Doch die Psychologin glaubt ihm nicht, denn Joseph war nie verheiratet. Je mehr ihn die Therapeutin reizt, desto verschlossener wird Joseph. Doch irgendwann kommt auch hier die Wahrheit ans Licht. Meine Meinung: Ein absolut spannender und gelungener Thriller, der mich vom ersten Moment an gefesselt hat. Vor allem die Szenenwechsel haben mir besonders gut gefallen. Das hat die eh schon enorme Spannung noch größer gemacht. Auch gut gefallen hat mir die Ich-Erzählweise von Dylan, so das man sich auch in seine Gefühlswelt rein versetzen konnte. Im Wechsel mit den Berichten den Berichten der Therapiesitzungen hat es dem Buch noch das I-Tüpfelchen aufgesetzt. Die einzelnen Szenen werden zum Teil sehr deutlich dargestellt, was einem zum Teil den Atem stocken lässt, bei soviel Brutalität. Dann auf der anderen Seite, die weiche, traurige Gestalt Dylans, der einem Anfangs echt leid tut. A.J. Grayson ist es mit seinem spannenden und interessanten Schreibstil gelungen, die Spannung bis zum letzten Moment aufrecht zu halten. Auch wenn man die Lösung schon einige Zeit vor Ende vor Augen hat, kann man nicht abschätzen was in den letzten Kapiteln noch alles passiert. Mein Fazit: Ein absolut gelungenes Buch, bitte mehr davon. Ich kann es von der ersten bis letzten Seite nur empfehlen.

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Spannung bis zum Schluß
von einer Kundin/einem Kunden aus Fernwald am 30.08.2016

Das Cover des Buches erinnert mich an Gone Girl. Es hat einfach das gewisse Etwas. Ein Buch mit einem solchen Cover würde ich jederzeit in die Hand nehmen. Zum Inhalt: Das Buch erzählt zwei verschiedene Handlungsstränge. Zum einen gibt es Dylan, Dieser genießt seine Mittagspause immer in einem ruhigen Park... Das Cover des Buches erinnert mich an Gone Girl. Es hat einfach das gewisse Etwas. Ein Buch mit einem solchen Cover würde ich jederzeit in die Hand nehmen. Zum Inhalt: Das Buch erzählt zwei verschiedene Handlungsstränge. Zum einen gibt es Dylan, Dieser genießt seine Mittagspause immer in einem ruhigen Park in San Francisco. Und in jeder Mittagspause ist auch ein kleiner Junge dort und spielt am See. Eines Tages kommt der Junge allerdings mit Verletzungen in den Park. Am anderen Tag wird er von einem Fremden ins Gebüsch gezogen. Dylan verständigt die Polizei. Doch diese glaubt ihm nicht. So begibt sich Dylan auf eigene Faust auf die Suche nach dem Jungen. Im zweiten Handlungsstrang erleben wir Therapiesitzungen von Joseph. Dieser behauptet seine Frau ermordet zu haben. Doch die Psychologin glaubt ihm nicht, denn Joseph war nie verheiratet. Je mehr ihn die Therapeutin reizt, desto verschlossener wird Joseph. Doch irgendwann kommt auch hier die Wahrheit ans Licht. Meine Meinung: Ein absolut spannender und gelungener Thriller, der mich vom ersten Moment an gefesselt hat. Vor allem die Szenenwechsel haben mir besonders gut gefallen. Das hat die eh schon enorme Spannung noch größer gemacht. Auch gut gefallen hat mir die Ich-Erzählweise von Dylan, so das man sich auch in seine Gefühlswelt rein versetzen konnte. Im Wechsel mit den Berichten den Berichten der Therapiesitzungen hat es dem Buch noch das I-Tüpfelchen aufgesetzt. Die einzelnen Szenen werden zum Teil sehr deutlich dargestellt, was einem zum Teil den Atem stocken lässt, bei soviel Brutalität. Dann auf der anderen Seite, die weiche, traurige Gestalt Dylans, der einem Anfangs echt leid tut. A.J. Grayson ist es mit seinem spannenden und interessanten Schreibstil gelungen, die Spannung bis zum letzten Moment aufrecht zu halten. Auch wenn man die Lösung schon einige Zeit vor Ende vor Augen hat, kann man nicht abschätzen was in den letzten Kapiteln noch alles passiert. Mein Fazit: Ein absolut gelungenes Buch, bitte mehr davon. Ich kann es von der ersten bis letzten Seite nur empfehlen.

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Wem kannst du trauen
von Nalik am 28.08.2016

Dylan verbringt wie jeden Tag seine Mittagspause im Botanischen Garten in San Francisco und wird dabei Zeuge wie ein kleiner Junge am hellichten Tag vor seinen Augen verschwindet. Ein Besuch bei der Polizei zeigt sich als nutzlos, denn diese möchte nichts ermitteln, man meint sogar sie glauben Dylan nicht.. Also... Dylan verbringt wie jeden Tag seine Mittagspause im Botanischen Garten in San Francisco und wird dabei Zeuge wie ein kleiner Junge am hellichten Tag vor seinen Augen verschwindet. Ein Besuch bei der Polizei zeigt sich als nutzlos, denn diese möchte nichts ermitteln, man meint sogar sie glauben Dylan nicht.. Also begibt sich Dylan selbst auf die Suche nach dem kleinen Jungen. Das Buch gibt eine interessante Geschichte wider, jedoch merkt man leider schnell, wie das alles ausgehen wird. Gewöhnungsbedürftig finde ich den Schreibstil und auch Dylan, der teilweise ein merkwürdiges Verhalten an den Tag legt, dennoch erscheint er als liebenswürdiger Mensch. Teilweise ist das Buch etwas verwirrend, aber dennoch lesenswert.

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Sehr gut gelungen: gekonnt und spannend geschrieben, psychologisch fein austariert.
von Wedma am 24.08.2016

„Boy in the park“ von A.J. Grayson hat mich sehr positiv überrascht. So fein psychologisch austariert, so gekonnt und spannend erzählt, mit einer gelungenen Überraschung zum Schluss!, kaum zu fassen, dass es Debüt der Autorin ist. Ich habe mich insgeheim schon vom Thriller-Genre verabschiedet, war aber von der Leseprobe sehr... „Boy in the park“ von A.J. Grayson hat mich sehr positiv überrascht. So fein psychologisch austariert, so gekonnt und spannend erzählt, mit einer gelungenen Überraschung zum Schluss!, kaum zu fassen, dass es Debüt der Autorin ist. Ich habe mich insgeheim schon vom Thriller-Genre verabschiedet, war aber von der Leseprobe sehr positiv angetan: Gute, philosophisch angehauchte Beobachtungen, mit feinem Humor garniert und treffender Gesellschaftskritik angereichert, haben meine Neugier entflammt. Also habe ich dem Roman eine Chance gegeben und wurde keineswegs enttäuscht. Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen: Heute in San Francisco und vor paar Jahrzehnten an div. Plätzen in US. Im Heute beobachtet Dylan Aaronsen, etwa Mitte vierzig, ein sympathischer Kassierer im Bio-Supermarkt, wie ein kleiner Junge in jeder seinen Mittagspausen zum Teig in den Park kommt. Eines Tage verschwindet er auf eine rätselhafte Art. In der Vergangenheit führen die Bandaufzeichnungen auf Kassetten(!) Gespräche der Psychologin P. Lavrentis mit einem geistig umnachteten, manisch-aggressiven, unter akutem Mordverdacht stehenden jungen Mann namens Joseph in einer geschlossenen Anstalt in US. Lange versteht man nicht, was die beiden miteinander zu tun haben, denn am Anfang wird größtenteils aus Dylans Ich-Perspektive von seinem Leben in der Großstadt erzählt. Seine Sicht der Dinge ist so unterhaltsam, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Nach und nach offenbart „Boy in the park“ seine gesellschaftskritische Seite. Z.B. Ein Dichter ist mit seiner Kunst völlig erfolglos und dazu verdammt, seinen Lebensunterhalt als Kassierer zu verdienen. Wer hat dagegen Erfolg? Der Chef des Supermarktes, ein Betrüger, der den neurotischen Großstädtern unnütze Wässerchen und Tütchen als Lebensmittelergänzungen tagein tagaus anschwätzt. Dieses Geschäft läuft ganz wunderbar, der Betrüger und die Betrogenen scheinen zufrieden. Dies und noch einige andere derartige Dinge sind so schön, mit Augenzwinkern gezeigt, dass diese Seite des Romans mich an unterhaltsame politische Satire denken ließ. Auch andere aktuelle Themen wie Waffenbesitz, Gewalt in der Familie, Einsamkeit, wachsender Armut in der amer. Gesellschaft sind gekonnt in den Erzählteppich hineingewoben worden. Und immer wieder taucht der Junge im Park, anfangs vor Dylans Augen in seinen Mittagspausen, später auf seiner Reise vor seinem geistigen Auge. Im letzen Viertel wird der Roman z.T. zum Reiseführer. Die Fahrt von Frisco nach Nashville und zurück wird mit Landschaftsbeschreibungen angereichert, bildhafte Erinnerungen an einen Besuch bei Grand Canyon sind auch dabei. Ich empfand diese Schilderungen als eine angenehme Abwechslung. Dylans Sicht, denn auch hier führt er oft das Wort, seine freundliche Seite ist eine Bereicherung und gute Unterhaltung zugleich. Es gibt auch einiges, das mir weniger gut gefiel: manches war zu breit erzählt, manches wiederholte sich unnötig, einige Züge und Gedanken, insb. im letzen Viertel, passten zu Dylan einfach nicht, manche Kindermissbrauchsszenen, obwohl eigentlich glaubhaft dargeboten, konnte ich trotzdem nicht abnehmen. Der Roman liest sich aber trotz der Schwere einiger Themen sehr leicht und fabelhaft schnell, da recht flott geschrieben, in kraftvoller, aussagestarker Sprache. Es gibt einige geistreiche Sätze, die ihren gebührenden Platz in jedem Zitatenheft finden können. „Kurz wird mir klar, dass das alles Blödsinn ist, dass sich Lyrik und Pessimismus nur in der Art der Verzauberung unterscheiden, mit der jemand die Welt betrachtet. Aber ich fühle mich heute nicht verzaubert. Heute sehe ich bloß die Entenärsche.“ S. 74. Zum Schluss wird alles aufgelöst, es wird klar, was der Junge im Park mit dem Ganzen zu tun hat. Überraschung zum Schluss halte ich für sehr gelungen. Kann man nicht voraussehen. Prima in Szene gesetzt. Fazit: Ein sehr gut gelungener, gekonnt und spannend geschriebener, psychologisch fein austarierter Roman, der nicht nur prima unterhält und zum Nachdenken anregt, sondern auch auf emotionaler Ebene berührt. „Boy in the park“ hat mir viele erfüllte Lesestunden bereitet. Fünf Sterne und eine uneingeschränkte Leseempfehlung!

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Ein Thriller zum Nachdenken
von einer Kundin/einem Kunden aus Nienburg am 22.08.2016

Der Thriller "Boy in the park" beschreibt die Geschichte von Dylan, einem Mann, der einen Laden in Stadtparknähe führt und seine Mittagspausen oft dort verbringt. Während Dyland im Park die Ruhe genießt, beobachtet er häufig einen Jungen bis dieser eines Tages so aussieht, als würde er Hilfe benötigen. Als... Der Thriller "Boy in the park" beschreibt die Geschichte von Dylan, einem Mann, der einen Laden in Stadtparknähe führt und seine Mittagspausen oft dort verbringt. Während Dyland im Park die Ruhe genießt, beobachtet er häufig einen Jungen bis dieser eines Tages so aussieht, als würde er Hilfe benötigen. Als Dylan zu ihm geht, läuft dieser weg und die Story nimmt ihren Lauf... "Boy in the Park" ist kein klassischer Thriller, der als Urlaubslekture dienen sollte, denn stellenweise sorgt die Handlung ab und zu für leichte Verwirrung. Hat man sich aber erst mal eingelesen und an Sprache und Schreibstil gewöhnt, dann entpuppt sich ein spannender und dynamischer Thriller, der den Leser in seinen Bann ziehen kann und wird. Auf jeden Fall eine Leseempfehlung für alle Freunde dieses Genres und generell alle, die Spaß an solchen Büchern haben.

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>> Der kleine Junge im Park <<
von einer Kundin/einem Kunden am 17.08.2016

Dylan verbringt seine Mittagspause am liebsten im nahegelegenen Park. Auf einer abgelegenen Parkbank an einem kleinen Teich, abseits des ganzen Trubels. Jeden Tag erscheint dort ein kleiner Junge, in Latzhose mit leicht verdrecktem T- Shirt. Jeden Tag kommt der Junge aus einem Gebüsch, stippt mit einem Stöckchen aufs Wasser,... Dylan verbringt seine Mittagspause am liebsten im nahegelegenen Park. Auf einer abgelegenen Parkbank an einem kleinen Teich, abseits des ganzen Trubels. Jeden Tag erscheint dort ein kleiner Junge, in Latzhose mit leicht verdrecktem T- Shirt. Jeden Tag kommt der Junge aus einem Gebüsch, stippt mit einem Stöckchen aufs Wasser, dreht sich um und verschwindet wieder zwischen den Büschen. Es gehört zu Dylans täglichen Ritual ihn dabei zu beobachten. Doch eines Tages fallen ihm Veränderungen an dem Kleinen auf. Veränderungen die er nicht ignorieren kann... Unglaublich spannend, mit einem Ende, dass ich nicht erwartet habe!

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Eine tolle atmosphärische Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Jena am 14.08.2016

Ich bin auf das Buch durch den Klappentext aufmerksam geworden. Er versprach eine spannende Geschichte, etwa einen psychologischen Thriller, verriet aber nicht zu viel, sodass der Ausgang der Geschichte ziemlich überraschend ist. Das Cover hat mich ebenfalls angesprochen: Es schafft die geheimnisvolle Stimmung, die zum Genre passt. Den Schreibstil fand ich... Ich bin auf das Buch durch den Klappentext aufmerksam geworden. Er versprach eine spannende Geschichte, etwa einen psychologischen Thriller, verriet aber nicht zu viel, sodass der Ausgang der Geschichte ziemlich überraschend ist. Das Cover hat mich ebenfalls angesprochen: Es schafft die geheimnisvolle Stimmung, die zum Genre passt. Den Schreibstil fand ich angenehm, das Buch liest sich leicht und flüssig. Die Spannung wird konstant aufgebaut. Und spätestens in der Mitte des Romans war ich ziemlich verwirrt – was ist wirklich mit dem Jungen los und was ist mit Dylan? Ich vermutete, dass er psychische Probleme hatte, aber wie weit das ging, konnte ich mir bis zum letzten Kapitel nicht vorstellen. Und das ist das Schöne an diesem Buch – selbst wenn man denkt, die ganze Geschichte geknackt zu haben, erfährt man etwas Neues, was alles zwar nachvollziehbar im Zusammenhang der Geschehnisse macht, aber die Erwartungen des Lesers ziemlich verwirrt. Die Figuren fand ich gut ausgearbeitet, sehr realistisch. Der Autor schafft es, durch die Figuren den Leser komplett in die Geschichte reinzuziehen, ihn die Handlung mitzuerleben. So dass man die Verwirrung, die Ängste, die Wut, die Ausweglosigkeit und Hilflosigkeit spürt. Ich war beeindruckt!

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Der Schein trügt
von einer Kundin/einem Kunden aus Leipzig am 07.08.2016

A. J. Graysons Roman "Boy in the Park" beginnt mit einer scheinbar harmlosen Szene. Dylan, ein Mann der regelmäßig seine Mittagspausen auf einer Parkbank verbringt, beobachtet wie jeden Tag ein kleiner Junge an dem See spielt. Eines Tages ist der Junge verschwunden und Dylan macht sich Gedanken um das... A. J. Graysons Roman "Boy in the Park" beginnt mit einer scheinbar harmlosen Szene. Dylan, ein Mann der regelmäßig seine Mittagspausen auf einer Parkbank verbringt, beobachtet wie jeden Tag ein kleiner Junge an dem See spielt. Eines Tages ist der Junge verschwunden und Dylan macht sich Gedanken um das Schicksal. Nachdem eine Anzeige bei der Polizei nicht wirklich weiterhilft, begibt sich Dylan auf eigene Faust auf die Suche nach dem Jungen. Dabei kommt er seiner eigenen Vergangenheit gefährlich nahe und die ist mehr als grausam. Die Geschichte wird (scheinbar) aus der Sicht von mehreren verschiedenen Personen erzählt, deren Erzählstränge erst nach und nach einen gemeinsamen Faden entwickeln. Die Kapitel sind kurz und somit kommt es häufiger zum Perspektivwechsel. Es gibt auch einen Sprung in die Vergangenheit und Kindheit von Dylan, die so manche Hintergründe verständlicher machen sollen. Erst ganz zum Schluss löst der Autor die Geschichte überraschend auf und bringt die einzelnen Strängen miteinander zusammen. Der Schreibstil und vor allem das Thema sind sehr bedrückend und kommt erschreckend authentisch rüber. Es ist auf jeden Fall kein Buch für schwache Nerven !!!!

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Schonungslos und schockierend
von larissaslawa aus Leipzig am 04.08.2016

Inhalt: Ein kleiner Junge wird am helllichten Tag aus dem Botanischen Garten in San Francisco entführt. Der einzige Zeuge des Verbrechens ist Dylan, der dort eigentlich in Ruhe seine Mittagspause verbringen wollte. Die Polizei tappt im Dunkeln und so entschließt sich Dylan, im Alleingang nach dem Kind zu suchen. Je... Inhalt: Ein kleiner Junge wird am helllichten Tag aus dem Botanischen Garten in San Francisco entführt. Der einzige Zeuge des Verbrechens ist Dylan, der dort eigentlich in Ruhe seine Mittagspause verbringen wollte. Die Polizei tappt im Dunkeln und so entschließt sich Dylan, im Alleingang nach dem Kind zu suchen. Je weiter er bei seiner Suche ins kalifornische Hinterland vordringt, je näher er dem Versteck zu kommen scheint, desto verstörender und blutiger werden seine nächtlichen Alpträume. Sie zwingen Dylan, sich seiner eigenen dunklen Vergangenheit zu stellen, die mit einem grausamen Doppelmord in Verbindung zu stehen scheint. Meine Meinung: Das Cover übermittelt sehr gut die düstere und mysteriöse Atmosphäre im Roman. Mir gefällt die authentische und zeitgemäße Schreibweise des Autors sehr. Besonders, wie schonungslos direkt er die menschlichen Abgründe darstellt, wie bildlich und schockierend das für den Leser ist. Ich muss gestehen, ich brauchte an manchen Stellen eine Pause, da ich einfach nicht weiter lesen konnte, so ergriffen ich vom Gelesenen war. A.J. Grayson ist mit seinem Debüt-Roman gelungen, einen komplexen Psycho-Thriller mit unerwarteten Wendungen zu schreiben. Ich vergebe dem Buch volle Punktzahl, es ist absolut empfehlenswert, wenn auch nicht für die schwachen Nerven gedacht.

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Spannende Wendung
von einer Kundin/einem Kunden am 02.08.2016

In dem Buch geht es um Dylan, der in jeder Mittagspause sein Plätzchen aufsucht - eine idyllische Parkbank an einem Teich. Jeden Tag und zur gleichen Zeit taucht ein kleiner Junge auf, der für Dylan schon Alltag geworden ist. Doch eines Tages war der Junge verletzt und etwas später... In dem Buch geht es um Dylan, der in jeder Mittagspause sein Plätzchen aufsucht - eine idyllische Parkbank an einem Teich. Jeden Tag und zur gleichen Zeit taucht ein kleiner Junge auf, der für Dylan schon Alltag geworden ist. Doch eines Tages war der Junge verletzt und etwas später sogar verschwunden. Dylan informiert die Polizei, die ihm aber nicht helfen kann und so beschließt er selber auf Suche zu gehen. Ich habe das Buch zu 85% regelrecht verschlungen. Es war überwiegend spannend und fesselnd geschrieben, aber teilweise hat sich die Geschichte auch ziemlich in die Länge gezogen. Genau wegen solcher Passagen habe ich das Buch ab und an mal mal weggelegt. Dieses Buch erzählt aus zwei Perspektiven. Eine Perspektive handelt von einem Joseph. Joseph ist ein Strafgefangener, der von einer Therapeutin zu einem Mord befragt wird. Die andere Perspektive erzählt die eigentliche Geschichte von Dylan. Mir gefallen diese beiden Erzählstränge sehr gut. Am Anfang ergibt alles noch keinen Sinn, aber im Laufe der Geschichte fand ich die Wendung echt überraschend und toll. Damit hätte ich nicht gerechnet. Die Thematik in dem Buch finde ich klasse umgesetzt und verpackt. Man bekommt tolle Einblicke in die Wahrnehmung eines Menschen mit solch einem Problem. Ein riesiges Lob an den Autor und eine klare Leseempfehlung! :)

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Unglaublich fesselnd
von Herbert Mangl aus Wien am 01.08.2016

Dylan ist Verkäufer in einem Laden für Nahrungsergänzungsmittel in San Francisco. Doch seine wahre Leidenschaft gehört der Poesie und jeden Tag verbringt er seine Mittagspause im Botanischen Garten, wo er eine ganz bestimmte Parkbank aufsucht, um seine Gedichte zu schreiben. Jeden Tag sieht er dort einen kleinen Jungen, der... Dylan ist Verkäufer in einem Laden für Nahrungsergänzungsmittel in San Francisco. Doch seine wahre Leidenschaft gehört der Poesie und jeden Tag verbringt er seine Mittagspause im Botanischen Garten, wo er eine ganz bestimmte Parkbank aufsucht, um seine Gedichte zu schreiben. Jeden Tag sieht er dort einen kleinen Jungen, der an einem kleinen Teich spielt, von dem er merkwürdig fasziniert ist. Eines Tages beobachtet er, wie der kleine Junge – sein kleiner Junge – entführt wird. Dylan meldet diesen Vorfall bei der Polizei, doch weder kennt er den Namen des Kindes, noch weiss er, wo es wohnt, also nimmt man ihn nicht sehr ernst. Also muss er selbst etwas unternehmen. Er findet einen Kassenbon an der Stelle wo der Junge verschwunden ist und macht sich auf die Suche. Ein scheinbar aussichtsloses Unterfangen. Es beginnt ganz leise und harmlos und irgendwie dachte ich, das hat alles nichts mit diesen großen Vorankündigungen zu tun. Doch irgendwann bekommt die Geschichte eine ganz eigene Dynamik und man kann nicht mehr aufhören zu lesen. Ein echtes Drama, das lange nachhallt. Besonders gut beschrieben, aus allen nur möglichen Blickwinkeln und das deutlich macht, wie viele Leben durch eine einzige falsche Entscheidung zerstört werden können. Ein außergewöhnliches Buch, aber sicher keine außergewöhnliches Schicksal, das hier beschrieben wird, wenn auch vielleicht in extremer Ausformung.

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