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Brauerehre

Ein Bierkrimi

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In der Münchner Sternbrauerei wird kurz vor dem Oktoberfest ein Mitarbeiter brutal ermordet. Der »Sanktus«, ein Bierbrauer, Expolizist und Original-Münchner, versucht, den Mörder seines Freundes zu finden. Unterstützt wird er dabei von seinen ehemaligen Brauerkollegen und der Tochter des Brauereidirektors, Sanktus' Jugendliebe. Seine abenteuerliche Recherche leitet ihn quer durch die facettenreiche Isarmetropole, auf das Oktoberfest und tief hinein in die nicht ganz so heile Welt der Münchner Bierbrauer.

Portrait
Andreas Schröfl wurde 1975 in München geboren und ist dort im Stadtteil Steinhausen aufgewachsen. Nach dem Abitur erlernte er das Handwerk des Brauers und Mälzers in einer Münchner Grossbrauerei. Anschliessend studierte er an der Universität Weihenstephan Brauwesen und Getränketechnologie. Es folgten fünf Jahre als Braumeister in einer mittelständischen bayerischen Brauerei. Seit 2008 arbeitet er als Projektleiter im Brauereianlagenbau. Andreas Schröfl lebt in einem Dorf am Rande der Hallertau, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Der Bierkrimi »Brauerehre« vereinigt seine Liebe zum Beruf, die Verbundenheit mit München und der bayerischen Tradition sowie seine langjährige Leidenschaft für Kriminalromane.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 309
Altersempfehlung ab 16
Erscheinungsdatum 01.07.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8392-1754-2
Reihe Kriminalromane im GMEINER-Verlag
Verlag Gmeiner Verlag
Maße (L/B/H) 198/120/25 mm
Gewicht 320
Auflage 3. Auflage
Buch (Taschenbuch)
Fr. 17.90
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Kundenbewertungen


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Krimi im Münchner Milieu
von mabuerele am 01.11.2015

„...Das waren noch Zeiten, als das Bier noch dunkel und die Mädl noch sittsam waren...“ Ein Unbekannter versenkt einen Bierbrauer im Lagertank. Einige Wochen später befördert er einen Biersieder in die heiße Würze. Kurz vor dem Münchner Oktoberfest findet man den Kellerer Hias im heißen Sud. Mit diesem spannenden Szenen beginnt... „...Das waren noch Zeiten, als das Bier noch dunkel und die Mädl noch sittsam waren...“ Ein Unbekannter versenkt einen Bierbrauer im Lagertank. Einige Wochen später befördert er einen Biersieder in die heiße Würze. Kurz vor dem Münchner Oktoberfest findet man den Kellerer Hias im heißen Sud. Mit diesem spannenden Szenen beginnt ein Münchner Krimi. Das Buch lässt sich gut lesen. Das liegt an der Unmenge an Informationen, an der exakten Schilderung des Geschehens, am besonderen Schriftstil und nicht zuletzt am eigenwilligen Ermittler. Alfred Sanktjohanser, genannt Sanktus“, ist echter Münchner, doch er hat schon ein bewegtes Leben hinter sich. Er hat Bierbrauer gelernt, ist dann nach einem abgebrochenen Studium zur Polizei gewechselt. Danach entscheidet er sich erneut für die Braukunst, dieses Mal aber in Namibia. Nun ist er in die Heimat zurückgekehrt und erfährt von Hias` Tod. Hias war sein Lehrmeister. Untergekommen ist Sanktus bei seiner großen Schwester. Er beginnt, als Brauer bei der Sternbräu - Brauerei zu arbeiten, und hofft nebenbei, den Mordfall aufzuklären. Die Polizei allerdings geht von einem Unfall aus. Das Besondere des Buches ist sein Schriftstil. Es ist zum großen Teil in Münchner Mundart geschrieben, allerdings so, dass es auch ein Nichtbayer versteht. Ich jedenfalls hatte keine Probleme beim Lesen. Die eigentlichen Ermittlungen machen nur einen Teil des Buches aus. Der anderer Teil gehört dem Münchner Lebensgefühl. Ausführlich werden die verschiedenen Arbeiten in einer Brauerei geschildert. Außerdem darf ich als Leser gedanklich an mehreren Besuchen auf dem Oktoberfest teilnehmen. Glücklicherweise muss ich nicht mit Sanktus Maß um Maß heben. Eine besondere Begabung hat der Autor dafür, für die Beschreibung seiner Personen passende Metapher zu finden. Die Damen und Herren Wirte in den Bierzelten standen mir sofort bildhaft vor Augen. So viele urige Typen habe ich selten in einem Buch gefunden. Der humorvolle Stil hat mich häufig zum Lachen gebracht. Nebenbei werden auch ernste Themen angesprochen. Welche, das möge der zukünftige Leser selbst herausfinden. Sanktus` Seufzer findet sich oben als Zitat. In der Brauerei sieht Sanktus Kathi wieder, für die er schon in der Schule geschwärmt hat. Auch bei der Entwicklung ihrer Beziehung geht der Autor ganz eigene Wege. Als besonderes Stilmittel wird zu beginn jedes Kapitels eine Wirtshausdiskussion der Herren Gschwendtner und Nussrainer eingesetzt. Sie vertreten die öffentliche Meinung und analysieren die Lage. Das Cover mit der Theke und den Biergläsern passt. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Der feine Humor, die vielfältigen Informationen über die Braukunst und die geschickte Auflösung des Falles haben dazu beigetragen.

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Sanktus macht's
von leseratte1310 am 26.10.2015

Hias ist in einen Sudkessel gefallen und zu Tode gekommen. Alfred Sanktjohanser, von allen nur kurz Sanktus genannt, ist nach langer Zeit wieder in seiner Heimatstadt München. Ihm kommt das mit dem Tod seines Freundes und ehemaligen Kollegen merkwürdig vor. Er glaubt nicht an einen Unfall. Da er früher... Hias ist in einen Sudkessel gefallen und zu Tode gekommen. Alfred Sanktjohanser, von allen nur kurz Sanktus genannt, ist nach langer Zeit wieder in seiner Heimatstadt München. Ihm kommt das mit dem Tod seines Freundes und ehemaligen Kollegen merkwürdig vor. Er glaubt nicht an einen Unfall. Da er früher auch mal Polizist war, macht er sich daran, diesen Vorfall aufzuklären. Undercover begibt er sich ins Sternbräu. Unterstützt wird er von seinen Spezln und seiner Jugendliebe Kathi. Als es einen weiteren Toten gibt, wird klar, dass es kein Unfall sein kann. Das Buch liest sich wunderbar, ist sehr unterhaltsam und humorig. Auch wenn für Nichtbayern der Schreibstil nicht so einfach ist, macht es einfach Spaß, dieses Buch zu lesen. Es gibt ganz viel Lokalkolorit, denn Dialekt begegnet uns natürlich immer wieder. Dabei gibt es auch ganz viel Information übers Bierbrauen. Ganz schön anstrengend wird die Ermittlungsarbeit für den Sanktus, denn zum Undercover-Ermitteln gehört auch das der Besuch von Kneipen und da geht’s recht feucht zu. Der Sanktus ist ein sympathischer Typ ist, der gerne grantelt. Man fiebert mit diesem wortkargen Kerl mit und hofft, dass er bei der Kathi doch noch zum Zug kommt. Es gibt eine Reihe von Charakteren, die bayrisch-urig daherkommen. Die Dialoge sind einfach toll. Die Gedankengänge von Nussrainer und Geschwendtner, die wir am Anfang jeden Kapitels kennenlernen, sind auch toll. Es ist spannend, es ist unterhaltsam – es ist einfach besonders.

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Ein Krimi, der keine Wünsche offen lässt
von louella2209 am 16.10.2015

Zur Handlung: Alfred Sanktjohanser, von allen nur kurz der Sanktus genannt, kehrt nach längerem Auslandsaufenthalt in sein geliebtes München zurück. In seiner ehemaligen Wirkungsstätte die Stern-Brauerei wurde sein früherer bester Kumpel in einem Biersud ermordet. Der Sanktus selbst Brauer und Ex-Polizist nimmt dessen Stelle in der Brauerei an und versucht gemeinsam mit... Zur Handlung: Alfred Sanktjohanser, von allen nur kurz der Sanktus genannt, kehrt nach längerem Auslandsaufenthalt in sein geliebtes München zurück. In seiner ehemaligen Wirkungsstätte die Stern-Brauerei wurde sein früherer bester Kumpel in einem Biersud ermordet. Der Sanktus selbst Brauer und Ex-Polizist nimmt dessen Stelle in der Brauerei an und versucht gemeinsam mit seinen Kollegen diesen Fall aufzuklären. Und sie müssen bald feststellen das ihre Brauereiwelt gar nicht so heil ist wie sie immer dachten und fördern so manch dunkles Geheimnis und dubiose Machenschaften ans Tageslicht. Meine Meinung; Der Autor Andreas Schröfl hat hier ein grandioses Debüt abgeliefert. Ich bin durch die Bezeichnung "Bierkrimi" auf dieses Buch aufmerksam geworden und da ich selbst aus Bayern komme und mir auch lieber ein süffiges Bier als ein Glas Wein gönne, war mir klar, diesen Roman muss ich lesen. Eine kluge Entscheidung denn meine Erwartungen wurden sogar noch weit übertroffen. Ich habe selten einen Krimi gelesen in den soviel Herzblut und Münchner Lebensart eingeflossen ist. An den Schreibstil mit viel Dialekt und kurzen Sätzen, eben wie dem Oberbayer der Schnabel gewachsen ist, musste ich mich erst gewöhnen, aber gerade diese Art hat den Krimi so besonders gemacht. Nebenbei bemerkt, der Autor hat sich sogar an andere Dialekte getraut, wie fränkisch und niederbayerisch, und auch da den richtigen Ton getroffen. Ganz besonders hervorzuheben sind die tollen Charaktere, die im Verlauf der Handlung eine eigene Dynamik entwickeln und durch die erfrischenden witzigen Dialoge für den Leser so lebendig wirken. Den Sanktus muss man einfach in sein Herz schließen. So ist er doch ein wahres Münchner Original, der von der bayerischen Gemütlichkeit geprägt ist. Ein Ermittler mit Ecken und Kanten. Für mich absolut filmreif! Aber auch die anderen Protagonisten zeichnet ein hoher Wiedererkennungswert aus, jeder für sich eine Persönlichkeit. Bei soviel Humor kommt aber auch die Spannung nicht zu kurz. Dem Autor ist es hier gelungen den Leser bis zuletzt, immer mal wieder auf die falsche Fährte zu locken. Das Ende ist rasant und brisant und hält so manche Überraschung parat. Fazit: 5 Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung von mir. Die Stimmung und die Atmosphäre des Krimis ist erstklassig und die Begeisterung, die ich beim Lesen hatte, ist schwer rüberzubringen. Ich kann es jedem nur empfehlen das Buch selbst zu lesen und sich diese Mords-Gaudi nicht entgehen zu lassen.

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Brauerehre
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Sobernheim am 20.10.2015

Inhalt: In der Münchner Sternbrauerei wird kurz vor dem Oktoberfest ein Mitarbeiter brutal ermordet. Der 'Sanktus', ein Bierbrauer, Expolizist und Original-Münchner, versucht, den Mörder seines Freundes zu finden. Unterstützt wird er dabei von seinen ehemaligen Brauerkollegen und der Tochter des Brauereidirektors, Sanktus’ Jugendliebe. Seine abenteuerliche Recherche leitet ihn quer... Inhalt: In der Münchner Sternbrauerei wird kurz vor dem Oktoberfest ein Mitarbeiter brutal ermordet. Der 'Sanktus', ein Bierbrauer, Expolizist und Original-Münchner, versucht, den Mörder seines Freundes zu finden. Unterstützt wird er dabei von seinen ehemaligen Brauerkollegen und der Tochter des Brauereidirektors, Sanktus’ Jugendliebe. Seine abenteuerliche Recherche leitet ihn quer durch die facettenreiche Isarmetropole, auf das Oktoberfest und tief hinein in die nicht ganz so heile Welt der Münchner Bierbrauer. Meine Meinung: Mit diesem Buch tat ich mir echt schwer. Mit dem Schreibstil (kurze abgehackte, unvollständige Sätze) konnte ich mich bis zum Schluss nicht anfreunden. Erschwerend kam noch hinzu, dass ich dem bayrischen Dialekt nicht mächtig bin und deshalb auch den Humor nicht immer verstanden habe. Die Charaktere waren mir zwar größtenteils recht sympathisch, allerdings richtig warm werden konnte ich mit ihnen auch nicht. „Brauerehre“ ist kein reiner Kriminalroman, denn hier soll auch der Humor (der leider nicht meiner war) nicht zu kurz kommen. Für alle Bayern ist es sicher ein herrliches Lesevergnügen, für mich war es leider das falsche Buch.

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