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Brief an mein Leben

Erfahrungen mit einem Burnout

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Eine erfolgreiche Frau klappt zusammen. Die Kommunikationsexpertin ist Professorin an der Universität, gefragte Gesprächspartnerin der Medien, sie hält Vorträge, berät Unternehmen – und dann passiert ihr genau das, wovor Miriam Meckel selbst immer gewarnt hat: Während sie wieder mal eine Flut geschäftlicher und privater E-Mails beantwortet und nebenher den Koffer packt – was braucht sie, um auf der Konferenz zu reden, zu joggen und mit Freunden zu feiern? –, zieht ihr Körper die Notbremse. Nichts geht mehr. Die Diagnose: Burnout.
In einer Klinik im Allgäu beginnt sie, einen «Brief an mein Leben» zu schreiben. Darin setzt sie sich tastend und suchend damit auseinander, wovon sie sich so lange mit Arbeit und Aktionismus abgelenkt hat. Präzise analysiert sie ihre Gefühle, stösst auf alte Wunden und macht deutlich, was geschieht, wenn wir ständig unterwegs sind und permanent kommunizieren, aber nicht mehr sagen können, was uns glücklich macht. Miriam Meckels Geschichte berührt und rüttelt auf. Noch nie hat jemand, der so aufs Reden und Kommunizieren spezialisiert ist, so offen über das eigene Verstummen und die persönlichen Erfahrungen mit einem Burnout gesprochen – und darüber, wie man mit ihm umgehen, ihn überwinden kann.
Portrait
Miriam Meckel, geboren 1967, studierte Kommunikations- und Politikwissenschaft, Jura und Sinologie und promovierte über das europäische Fernsehen. Sie war Regierungssprecherin des Ministerpräsidenten von Nordrhein- Westfalen, später Staatssekretärin für Europa, Internationales und Medien. Seit 2005 ist sie Professorin an der Universität St. Gallen. 2007 erschien ihr Buch Das Glück der Unerreichbarkeit. Wege aus der Kommunikationsfalle; 2010 folgte Brief an mein Leben. Erfahrungen mit einem Burnout und wurde zum Bestseller.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 224, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 31.03.2010
Sprache Deutsch
EAN 9783644006218
Verlag Rowohlt E-Book
eBook (ePUB)
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Interessant zu lesen
von CW aus Grimma am 07.09.2015

Miriam Meckel ist eine studierte Kommunikationsexpertin und Professorin an der Universität St. Gallen. Nach einem Burnout beschreibt sie in diesem Buch ihren Aufenthalt in einer Klinik im Allgäu bzw. eigentlich "nur" einen 48Stunden währenden "medizinischen Stubenarrest", bei dem Sie die genannte Zeit auf ihrem Zimmer bleiben soll, ohne Fernsehen,... Miriam Meckel ist eine studierte Kommunikationsexpertin und Professorin an der Universität St. Gallen. Nach einem Burnout beschreibt sie in diesem Buch ihren Aufenthalt in einer Klinik im Allgäu bzw. eigentlich "nur" einen 48Stunden währenden "medizinischen Stubenarrest", bei dem Sie die genannte Zeit auf ihrem Zimmer bleiben soll, ohne Fernsehen, PC, Bücher, Telefon etc. auch mit Mitpatienten soll sie nicht sprechen. Was sie allerdings darf ist Schréiben, und so schreibt sie sich ihre Gedanken von der Seele: Das ist durchaus aufrührend und erschütternd. Sie erzählt von ihrem sehr auf den Beruf zugeschnittenen Frauenleben, dem Tod ihrer Mutter sowie den von zwei Freunden, die Selbstmord begangen haben, den Mitpatienten, Ihrer Wohnung, ihren Hobbies, Gedanken und Gefühlen... Sehr offen und mit dem rhetorischen Geschick einer Profi-Kommunikatorin hat Frau Meckel ein interessantes und lesenswertes Buch geschrieben, das überhaupt keine Längen hat und das ich an einem verregneten Sonntag komplett durchgelesen habe. Im Gegensatz zu dem Versprechen auf dem Cover geht es natürlich nicht um ein Wundermittel gegen Burnout, das jetzt jedem anderen Betroffenen helfen kann und wird, sondern um eine offene Aussprache über das Leben einer 42 Jahre alten sehr erfolgreichen, aber auch sehr berufsorientierten (von Mann und Kindern ist nirgends die Rede) Frau, die dem Leser sehr sympathisch wird. Ich habe das Buch gern gelesen.

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Konzernvertretungen ...
von einer Kundin/einem Kunden am 04.06.2013

... bitte unbedingt lesen, damit ihr endlich kapiert, was ihr in Schutt und Asche legt. Miriam Meckel ist zwar bis zu einem gewissen Grad für ihren Burn-Out "selbst verantwortlich (was sie auf beängstigender Weise beschreibt), aber dieser Brief an ihr Leben kann heute in jedem Konzern ähnlich oder sogar noch... ... bitte unbedingt lesen, damit ihr endlich kapiert, was ihr in Schutt und Asche legt. Miriam Meckel ist zwar bis zu einem gewissen Grad für ihren Burn-Out "selbst verantwortlich (was sie auf beängstigender Weise beschreibt), aber dieser Brief an ihr Leben kann heute in jedem Konzern ähnlich oder sogar noch schlimmer ausfallen. Ich habe mir zwar ein bisschen was anderes vorgestellt, aber die Geschichte hinterlässt doch Spuren. Vielleicht klingelt es ja bei dem einen oder anderen Konzernchef, der sich genau auf den von Miriam Meckel beschriebenen Weg befindet. Die Hoffnung ...

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Sehr persönlicher Erfahrungsbericht
von einer Kundin/einem Kunden am 01.02.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Während eines 2- tägigen "medizinischen Stubenarrestes" soll Miriam Meckel auf ihrem Zimmer bleiben, keine Gespräche mit anderen führen, nicht lesen, nicht fernsehen, keine Musik hören. Handy und Laptop bleiben ausgeschaltet. Sie ist ganz mit sich allein! Man erfährt, wie es zu ihrem Burnout kam, welche Übungen in der Klinik gemacht werden und... Während eines 2- tägigen "medizinischen Stubenarrestes" soll Miriam Meckel auf ihrem Zimmer bleiben, keine Gespräche mit anderen führen, nicht lesen, nicht fernsehen, keine Musik hören. Handy und Laptop bleiben ausgeschaltet. Sie ist ganz mit sich allein! Man erfährt, wie es zu ihrem Burnout kam, welche Übungen in der Klinik gemacht werden und die Schicksale anderer Patienten. Sehr beeindruckend sind die Beschreibungen ihres beruflichen Lebens; besonders im Kapitel "Pflegeleicht", sowie die "Inseln in mir",in der sie vom Tod der Mutter und ihrer Unfähigkeit zu trauern erzählt. Viele Situationen, wie zum Beispiel die Schilderung der heutigen Arbeitswelt, kann man auch selbst gut nachvollziehen.

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Sehr gut!
von einer Kundin/einem Kunden aus friedburg am 13.12.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Als ich eine Doku mit Frau Meckel sah, worin sie über ihre burnout Erfahrung sprach, kaufte ich mir das Buch. Das Buch ist gut und verständlich geschrieben. Ein Thema, das uns alle angeht.

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gelesen und zugestimmt
von einer Kundin/einem Kunden am 01.10.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

habe das Buch gelesen, bin sehr angetan wie offen die Frau mit dem Problem der Überbelastung umgeht. Diese Überbelastung geht uns alle an, wir beschwören den Burnout für die meisten selbst herauf; Das Buch zeigt auf, wie schnell man dabei sein kann.

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Gut und schlecht
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 22.12.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Das Buch von Miriam Meckel war mein erstes Buch seitdem mein Burnout diagnostiziert wurde. Ein Bekannter hatte es mir empfohlen. Somit ging ich ohne Erwartung ans Lesen. Dass Burnout keine medizinische Diagnose, sondern eine umgangssprachliche Beschreibung einer Depression ist, die mit dem Job zu tun hat, sollte man hier wissen. Miriam... Das Buch von Miriam Meckel war mein erstes Buch seitdem mein Burnout diagnostiziert wurde. Ein Bekannter hatte es mir empfohlen. Somit ging ich ohne Erwartung ans Lesen. Dass Burnout keine medizinische Diagnose, sondern eine umgangssprachliche Beschreibung einer Depression ist, die mit dem Job zu tun hat, sollte man hier wissen. Miriam Meckel zeigt stellenweise sehr anschaulich auf, was zu ihrer Depression gehörte. Sie hat des öfteren meine Erfahrungen geteilt. ZB. dass viele Menschen sehr seltsam reagieren, wenn sie von der Diagnose des anderen hören. ZB. dass man beim Spazierengehen nichts mehr will als alleine, abgetrennt von den Menschen, in der Natur zu sein. Solche Dinge zeigen mir, dass ich nicht allein bin mit dieser Krankheit. Frau Meckel beschreibt ihr vorheriges Leben und den Aufenthalt in der Klinik. Oftmals haben die Schilderung von Mitpatienten keinen Bezug zu ihrer Krankheit und sind deshalb wohl eher der Auflage geschuldet. Es gibt aber auch tief beeindruckende Stellen: Als sie vom Tod ihrer Mutter schreibt und somit auf eine der Ursachen ihrer Depression kommt. Dies bleibt haften, sie beschreibt diese Tage nicht in ihrer sonst so toughen Art, sondern weich und verletzlich. Solche Stellen machen das Buch wertvoll. Am Ende scheint jedoch die Zeit ausgegangen zu sein. Der Burnout ist offensichtlich mit dem Verlassen der Klinik beendet. Jeder der so etwas kennt, schüttelt hier nur den Kopf. Und hiermit bleibt ein fader letzter Eindruck zurück.

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