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Britt-Marie war hier

Roman

(47)

Nach den Spiegel-Topbestsellern "Ein Mann namens Ove" und "Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid" die neue Nr.1 von Fredrik Backman - wieder ein echter Lieblingsroman.

Britt-Marie hat ihr Leben lang gewartet, dass ihr Leben endlich anfängt. Andere sagen, sie sei pedantisch, aber sie will doch nur, dass alles schön und ordentlich ist. Nach vierzig Jahren hat sie ihren Mann verlassen und sucht einen Job.

Borg ist ein Ort, in den eine Straße hinein- und wieder hinausführt. Arbeit gibt es hier schon lange nicht mehr. Das Einzige, was allen geblieben ist, ist die Begeisterung für Fußball. Wofür Britt-Marie nun wirklich kein Verständnis hat ...

Der neue Erfolgsroman von Fredrik Backman - eine unglaublich berührende und witzige Geschichte übers Verlieren, Verlieben und Mitspielen, wenn das Leben ins Rollen kommt.

Rezension
mit so viel aufrichtiger Herzenswärme und Lebensklugheit erzählt, dass man versteinert sein muss, um davon nicht berührt zu werden. Stefan Gohlisch Neue Presse 20160701
Portrait
Fredrik Backman, geboren 1981, war Journalist, Blogger, Gabelstaplerfahrer, Gastronomiehilfskraft und vieles mehr – heute ist er Familienvater und einer der erfolgreichsten Autoren Schwedens. Sein Debüt ›Ein Mann namens Ove‹ eroberte weltweit die Herzen und die Bestsellerlisten und wurde mit Rolf Lassgård fürs Kino verfilmt. Auch Fredrik Backmans folgende Romane sind grosse internationale Erfolge. Der Autor lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Solna bei Stockholm.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 23.06.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8105-2411-9
Verlag Fischer Krüger
Maße (L/B/H) 223/149/35 mm
Gewicht 631
Auflage 1
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
47 Bewertungen
Übersicht
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5
2
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Ein unglaublich witziger und berührender Roman
von lesebiene27 am 14.09.2016

Inhalt: Britt-Marie putzt viel, gerne und vor allem sehr gründlich. Nichts braucht sie dabei so sehr wie Gewohnheiten und klare Regeln, die ihren Alltag begleiten. Daher kommt es umso überraschender, dass sie nach vierzig Ehejahren ihren Mann verlässt, weil der sie betrügt. Damit sich jedoch eines Tages nicht die Nachbarn... Inhalt: Britt-Marie putzt viel, gerne und vor allem sehr gründlich. Nichts braucht sie dabei so sehr wie Gewohnheiten und klare Regeln, die ihren Alltag begleiten. Daher kommt es umso überraschender, dass sie nach vierzig Ehejahren ihren Mann verlässt, weil der sie betrügt. Damit sich jedoch eines Tages nicht die Nachbarn wegen ihrer sterblichen Überreste und deren Gerüche beschweren, möchte sie einem Job nachgehen. Kurzerhand nimmt sie den vom Arbeitsamt vorgeschlagenen Job als Hausmeister in einem kleinen Ort namens Borg an, wo es nichts weiter gibt als eine Tankstelle, die alle sonstigen im Ort geschlossenen Geschäfte übernommen hat, und ein Jugendzentrum. Doch vor allem gibt es in Borg eins: die Begeisterung für Fußball, welchen Britt-Marie hasst. Meine Meinung: Für manchen Leser mag Britt-Marie durch ihre pedantische, strenge und sozial nicht sonderlich ausgeprägte Art anstrengend sein. Ich fand sie vor allem durchdacht, aufopferungsvoll, klug und sehr nett. Sie hat zwar Züge an sich, die im wahren Leben sicherlich so manches Mal die Nerven auf eine harte Probe stellen könne, aber irgendwie habe ich sie schon nach kurzer Zeit ins Herz geschlossen. Ich fand es beim Lesen toll, wie sie sich um die Kinder der Fußballmannschaft gekümmert hat, obwohl sie sich dazu nicht verpflichtet gesehen hat und fast schon ein wenig genötigt wurde. Besonders toll fand ich aber ihren Wandel zu beobachten: zum Ende des Buches hin, empfand ich sie als liebevoll und fürsorglich. Die Geschichte wird aus der Sicht von Britt-Marie erzählt und bleibt dadurch überwiegend kühl und sachlich. Dennoch spürt man die Liebe innerhalb der Geschichte, die es einem warm um Herz werden lässt. Der Schreibstil passt genau zu der Figur von Britt-Marie. Es gibt teilweise kurze Sätze, die häufiger den gleichen Anfang haben, was wiederum im ersten Moment kleingeistig erscheinen mag und dennoch perfekt zu dem dargestellten Charakter der Frau passen. Allerdings gibt es auch einige Sätze, die philosophisch, nachdenklich und herzlich erscheinen und das wahre Naturell von Britt-Marie darstellen. Diese Mischung hat mir gut gefallen. Allgemein gesehen ist der Sprachstil locker und die ca. 380 Seiten fliegen nur so dahin. Mit viel Humor, kleinen Spitzfindigkeiten und wundervollen Charakteren ist Fredrik Backman wieder ein toller Roman gelungen, der mir wirklich Spaß gemacht hat, ihn zu lesen. Auch von den Themen her bietet die Geschichte eine bunte Vielfalt: es geht zum einen um die Frage, ob eine alte Liebe trotz Schmerzen gerettet werden sollte, um Arbeitslosigkeit und den damit verbundenen Stolz nach außen hin. Weiter geht es um die vereinende Liebe zum Fußball und zu den Menschen, um den Tod und um wunderbare Charaktere, die in ihrer Darstellung einzigartig sind. Fazit: „Britt-Marie war hier“ von Fredrik Backmann ist ein Buch, welches mich sehr berührt hat. Auch wenn man es auf dem ersten Blick nicht glauben mag, ist es ein tiefgründiger und emotionaler Roman, der nachdenklich und Mut macht, sein Leben zu leben. Ich möchte die Geschichte sehr gerne weiterempfehlen und vergebe hiermit 5 Sterne.

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Britt-Marie war bei mir
von Kirsi am 27.08.2016

Britt-Marie hat sich frisch von ihrem Mann getrennt. Als sie feststellt, dass sie nicht eines Tages tot in ihrer Wohnung aufgefunden werden möchte, ohne dass sie jemand vermisst, begibt sie sich auf Stellensuche. Das Arbeitsamt vermittelt ihr eine Hausmeisterstelle im Jugendzentrum von Borg, einem kleinen, aussterbenden Kaff. Mit ihrer... Britt-Marie hat sich frisch von ihrem Mann getrennt. Als sie feststellt, dass sie nicht eines Tages tot in ihrer Wohnung aufgefunden werden möchte, ohne dass sie jemand vermisst, begibt sie sich auf Stellensuche. Das Arbeitsamt vermittelt ihr eine Hausmeisterstelle im Jugendzentrum von Borg, einem kleinen, aussterbenden Kaff. Mit ihrer verschrobenen Art stellt sie bald das Dorf auf den Kopf. Da ich Frederik Backmans andere Bücher gelesen habe, musste ich einfach auch dieses Buch lesen. Und wieder ist es ihm gelungen, mich zu fesseln und zum Lachen zu bringen. Sein Schreibstil ist ungewöhnlich. Die Sätze sind kurz, die Kapitel dafür lang. Ich gebe zu, dass mich dieses Mal sein Schreibstil etwas gelangweilt hat. Zu oft wurden mir manche Dinge wiederholt. Das war teilweise etwas nervig. Andererseits unterstreicht er damit die gewöhnungsbedürftigen Charaktereigenschaften von Britt-Marie, die durch das ganze Buch erhalten bleiben. Wie auch in seinen anderen Büchern sind seine Charaktere außergewöhnlich und teilweise auch sperrig. Im realen Leben würde ich jemand wie Britt-Marie meiden. Sie wäre mir zu anstrengend. Hier im Buch habe ich sie liebengelernt. Ja, sie ist unbequem, aber sorgt gerade dadurch für komische Situationen, die mich zum Lachen brachten. Ihre Veränderung - insbesondere was das Zulassen von Gefühlen angeht - hat mich berührt. Auch ihre Geschichte. Auch die meisten anderen Charaktere waren für mich liebevoll gezeichnet und ich konnte sie schnell ins Herz schließen. Ins Nachdenken gebracht haben mich dann einige Sätze, die der Autor insbesondere gegen Ende einfließen lässt. So zum Beispiel: "Denn wenn wir den Menschen, die wir lieben, nicht verzeihen, wer bleibt dann noch? Was ist Liebe, wenn sie nicht bedeutet, unsere geliebten Menschen zu lieben, gerade wenn sie es nicht verdienen?" Als Fazit bleibt mir zu sagen: Britt-Marie war hier bei mir und hat sich definitiv in mein Herz geschlichen. Ich kann das Buch allen Lesern empfehlen, die lustige, aber auch tiefsinnige Geschichten mögen.

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Auf der Suche nach Sonnenscheingeschichten
von Suska am 26.08.2016

Die Figur Britt-Marie ist mir und sicher auch vielen anderen bereits aus Fredrik Backmans Roman „Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid“ bekannt. Dort wird sie als schrullige alte Meckerziege dargestellt und war mir das ganze Buch über recht unsympathisch. Umso gespannter war ich nun darauf, Britt-Marie... Die Figur Britt-Marie ist mir und sicher auch vielen anderen bereits aus Fredrik Backmans Roman „Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid“ bekannt. Dort wird sie als schrullige alte Meckerziege dargestellt und war mir das ganze Buch über recht unsympathisch. Umso gespannter war ich nun darauf, Britt-Marie in Backmanns neuen Roman etwas besser kennen zu lernen. Denn wie wir schon in „Ein Mann namens Ove“ gelernt haben, steckt hinter jedem Verhalten eine Geschichte. Und so ist es auch bei Britt-Marie. Nachdem Britt-Marie bei ihrem Mann Kent ausgezogen ist, weil der sie betrogen hat und sie an einem Punkt angekommen ist, an dem sie das auch nicht mehr ignorieren kann, ist sie nun auf der Suche nach einem Job. Denn man will ja gebraucht werden, wenn man nicht gebraucht wird, ist man wehrlos. Mit viel Durchhaltevermögen schafft sie es, der armen Arbeitsvermittlerin im Arbeitsamt einen Job in dem kleinen Dorf Borg aus den Rippen zu leiern. Borg ist eigentlich der letzte Ort, an dem man landen möchte: Wegen der Finanzkrise wurde alles geschlossen, es gibt kaum noch etwas, und auch das Jugendzentrum, in dem Britt-Marie arbeiten soll, wird bald geschlossen werden. Das interessanteste ist wohl die Duchfahrtsstraße, auf der man Borg in zwei Richtungen verlassen kann. Mit ihrer einzigartigen Art schafft es Britt-Marie aber wundersamerweise, sich im Dorf einzuleben und in die Herzen der Bewohner zu schleichen, obwohl sie das gar nicht will. Plötzlich ist sie Trainerin einer Fußballmannschaft, die nicht zielen kann. Und das obwohl sie gar keine Ahnung von Fußball hat (und wohl auch nie haben wird). Und nach und nach verändert sich Britt-Marie zum Positiven… Neben der Hauptfigur Britt-Marie werden verschiedene Themen angesprochen. Da geht es darum, wie man eine Mannschaft wird. Um die Folgen der Finanzkrise für ein kleines Dorf und deren Bewohner. Um Familiendramen und Kinder, die ohne ihre Eltern aufwachsen müssen. Häufig hat man das Gefühl, alles ist auswegslos. Und dann kommt eine kleine Sonnenscheingeschichte, und man ist wieder versöhnt. Ich mag die Bücher und die Schreibweise von Fredrik Backman sehr. Manch einen nerven die häufigen Wiederholungen von bestimmten Floskeln (So!), für mich hat das herrlich Britt-Maries Eigenheiten unterstrichen. Backman hat mal wieder eine Welt geschaffen, in die man vollends eintauchen kann. Ich habe mich sehr unterhalten gefühlt und mochte Britt-Maries (kleinen, man sollte nicht zu viel erwarten) Wandel sehr. Für alle Backman-Liebhaber ein Muss!

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Spitze! Spitze!
von einer Kundin/einem Kunden am 24.08.2016

Hammer!! Ich bin so begeistert von Backmans dritten Meisterwerk!! Ich mochte alle seine vorherigen Bücher: "Ein Mann namens Ove" und "Oma lässt grüssen und sagt es tut ihr leid". Aber Britt-Marie schlägt sie noch mal alle!! Herrlich! Diese Buch liest man sofort ein zweites Mal!! Bitte lesen Sie wer und wie ist Britt-Marie!

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Ein wundervoller Roman über eine skurile Frau in einem Kaff namens Borg
von Christina Fischer aus Bremen am 22.08.2016

Britt-Marie ist eine Dame fortgeschrittenen Alters, die hauptsächlich mit folgenden Dingen beschäftigt ist: - putzen - Kreuzworträtsel lösen - sich Gedanken darüber machen, was andere Leute über sie denken Diese drei Dinge macht sie tagein tagaus, bis eines Tages ihr Leben aus den Fugen gerät, weil ihr Mann sie betrügt und sie beschließt,... Britt-Marie ist eine Dame fortgeschrittenen Alters, die hauptsächlich mit folgenden Dingen beschäftigt ist: - putzen - Kreuzworträtsel lösen - sich Gedanken darüber machen, was andere Leute über sie denken Diese drei Dinge macht sie tagein tagaus, bis eines Tages ihr Leben aus den Fugen gerät, weil ihr Mann sie betrügt und sie beschließt, ihn zu verlassen. Sie sucht sich einen Job und landet in einem kleinen Kaff namens Borg. Dieses Borg wird von Britt-Marie erst einmal auf Hochglanz gebracht, einmal im wahrsten Sinne des Wortes und zum anderen bekommt das Dorf durch sie einen neuen Charakter. Der Autor Fredrik Backman bringt dem Leser diese skurile Dame mit ihren komischen Verhaltensweisen durch seinen tollen Schreibstil sehr authentisch rüber. Die Geschehnisse aus der Vergangenheit werden geschickt mit denen aus der Gegenwart verknüpft, so dass der Leser auch erfährt, warum Britt-Marie so ist wie sie ist. Sie mag auf den ersten Blick zurückgeblieben erscheinen, aber in Wahrheit trifft sie mit ihrer Art mitten ins Herz, weil sie instinktiv das richtige macht und als Leser kann man hier schon die eine oder andere Träne verdrücken. Man fiebert mit ihr auf ein Happy End hin, da man es ihr einfach gönnt. Sie hat das Herz am rechten Fleck und zieht sogar die alteingesessenen Bewohner Borgs mit ihrer Art auf ihre Seite. Ich kann den Roman "Britt-Marie war hier" uneingeschränkt empfehlen. Er zeigt, dass es oftmals die kleinen Dinge sind, die einen glücklich machen, und denen man in der heutigen Zeit zu wenig Beachtung schenkt.

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... wir sind Menschen und keine Tiere!
von DanieD aus Soltau am 21.08.2016

Britt-Marie, wieder eine für „normale Leute“ schwer zu verstehende Protagonistin des schwedischen Autors Fredrik Backman. Auch in dieser Geschichte erkennt man seine Liebe zu skurrilen Typen, wie sie auch schon in „Ein Mann namens Ove“ und „Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid“ zu finden waren. Zur... Britt-Marie, wieder eine für „normale Leute“ schwer zu verstehende Protagonistin des schwedischen Autors Fredrik Backman. Auch in dieser Geschichte erkennt man seine Liebe zu skurrilen Typen, wie sie auch schon in „Ein Mann namens Ove“ und „Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid“ zu finden waren. Zur Geschichte: Britt-Marie ist auf dem Weg in ein neues Leben. Nachdem ihr Mann Kent beim Fremdgehen erwischt wurde, sucht sie sich mit ihren reifen 63 Jahren, und keinerlei praktischer Berufserfahrung, mitten in der Wirtschaftskrise ihren ersten richtigen Job. Die junge Frau beim Arbeitsamt merkt schnell, dass Britt-Marie ganz anders tickt und möchte sie gern zügig loswerden, doch da hat sie mit der Hartnäckigkeit von Britt-Marie kein leichtes Spiel. Wenn in Britt-Maries Liste etwas mit Kuli eingetragen wurde kann man es folglich nicht mehr ausradieren, also was bleibt? Na, natürlich wird die Liste ohne Rücksicht auf Verluste abgearbeitet! Das hätt' sich die junge Frau vom Arbeitsamt doch denken können, bevor sie Britt-Marie ihren Kuli lieh. Sie hätte ihr ja schließlich auch einen angespitzten Bleistift geben können, so etwas hat ja normalerweise jeder gut organisierte Mensch, denn wir sind ja keine Tiere! Britt-Marie hat glücklicherweise keine Vorurteile, sie nimmt jeden Menschen wie er ist, ... auch die junge Frau vom Arbeitsamt. So beginnt eine wunderbar amüsante Geschichte von einer Frau (ohne Vorurteile und sozialer Kompetenzen), die betrogen wurde und über ihren Schatten springt, um ein neues Leben - ohne Kent - in einem kleinen sterbenden Örtchen namens Borg zu beginnen. Meine Meinung: Wer bereits von Oves Charme gepackt wurde, wird sich dem von Britt-Marie nicht entziehen können. Ich habe gelacht und mit gelitten, spürte ihre Scham und ihre Freude und kann nur sagen: Ich freue mich schon auf den nächsten Querkopf, der den Weg aus Fredrik Backmans Feder findet.

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Eine witzige und bewegende Geschichte
von Aaaaa123 am 20.08.2016

"Wo diese Frau aufräumt, bleibt kein Herz unberührt" - Diesem Satz stimme ich voll und ganz zu. Britt-Marie ist eine ordentliche und etwas eigensinnige Frau, deren Leben immer geordnet und geplant ablaufen muss. Als ihr Mann sie betrügt, steht sie vor einer großen Veränderung ihres Lebens: sie sucht sich einen... "Wo diese Frau aufräumt, bleibt kein Herz unberührt" - Diesem Satz stimme ich voll und ganz zu. Britt-Marie ist eine ordentliche und etwas eigensinnige Frau, deren Leben immer geordnet und geplant ablaufen muss. Als ihr Mann sie betrügt, steht sie vor einer großen Veränderung ihres Lebens: sie sucht sich einen Job. Dabei kommt sie in ein kleines Dorf namens Borg ohne zu ahnen, dass dieses Dorf und dessen Leute ihr ganzes Leben und sogar ihre Persönlichkeit verändern werden. Aus der "steifen" und geordneten Britt-Marie wird eine selbständige und starke Frau mit einem großen Herz. Sie findet in Borg neue Freunde, kümmert sich rührend um die Kinder und nebenbei entwickelt sie sogar Begeisterung für Fußball, obwohl sie diesen Sport vorher hasste. Sogar einem Polizisten namens Sven kommt sie etwas näher, doch dann taucht plötzlich unerwartet ihr ehemaliger Ehemann Kent in Borg auf... Dies war mein erstes Buch von Fredrik Backman und ich muss sagen, ich bin sehr begeistert von dem Schreibstil. Es ist einfach zu lesen und man liest es "in einem Rutsch" durch und wird in die Welt von Britt-Marie hineingezogen. Dabei muss man häufig schmunzeln, aber auch die ein oder andere Träne verdrücken. Auch wenn man Britt-Marie anfangs für eine etwas schräge und eigensinnige Person hält, schließt man sie schnell ins Herz. Hinter dem Buch steckt eine wunderschöne Botschaft: Es ist nie zu spät für Veränderungen. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der eine witzige aber auch bewegende Geschichte erwartet. "Britt-Marie war hier" wird definitiv nicht das einzige Buch von Fredrik Backman in meinem Bücherregal bleiben.

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Freundschaft, Freude am Leben und Fußball
von einer Kundin/einem Kunden aus Eichstätt am 18.08.2016

Zum Inhalt: Es ist nie zu spät, um beruflich einen Neuanfang zu wagen. Britt-Marie macht diesen Schritt jetzt mit 63 Jahren. Sie verlässt ihren Mann und beginnt eine Stelle als Hausmeisterin des Jugendzentrums in dem kleinen Ort Borg. Zu ihrem neuen Job gehört es auch, dass sie sich um die... Zum Inhalt: Es ist nie zu spät, um beruflich einen Neuanfang zu wagen. Britt-Marie macht diesen Schritt jetzt mit 63 Jahren. Sie verlässt ihren Mann und beginnt eine Stelle als Hausmeisterin des Jugendzentrums in dem kleinen Ort Borg. Zu ihrem neuen Job gehört es auch, dass sie sich um die Kinder im Jugendzentrum kümmert, die eine eigene Fußballmannschaft haben. Für Britt-Marie ist es nicht leicht, ihr geregeltes Leben hinter sich zu lassen und neu zu beginnen. Vor allem ist es nicht leicht, in Borg ein neues Leben anzufangen. Und trotzdem will sie nun selbst für ihren Lebensunterhalt aufkommen. Meine Meinung: Britt-Marie ist hier ist nach Ein Mann namens Ove und Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr Leid nun bereits der dritte Roman von Fredrik Backman. Ich habe das erste Buch von Fredrik Backman, Ein Mann namens Ove, so geliebt ? Ich fand alles an dem Buch toll! Allen voran natürlich Ove, seine Eigenheiten, seine Nachbarn, aber auch die Kapitelüberschriften (Meine Lieblingsüberschrift war: Ein Mann namens Ove entlüftet einen Heizkörper). Sein zweites Buch mochte ich ebenfalls sehr gerne, auch wenn es in einem ganz anderen Stil geschrieben ist, da es die Geschichte aus der Sicht eines kleinen Mädchens erzählt. Deshalb hatte ich sehr große Erwartungen an diesen Roman und ich kann schon einmal verraten, dass ich nicht enttäuscht wurde! Ich finde, Fredrik Backman hat immer ganz besondere Personen in seinen Büchern. Sie haben alle ihre Besonderheiten und wirken auf ihre Mitmenschen vielleicht ein wenig seltsam, aber ich habe sie alle immer gleich in mein Herz geschlossen. Bei Britt-Marie war es genauso. Ich mochte sie von der ersten Seite an, auch wenn sie mich garantiert im wirklichen Leben ziemlich nerven würde mit ihrem Ordnungswahn, ihrer Pingeligkeit und genauester Einhaltung von Essenszeiten. Mir persönlich ist es nämlich ziemlich egal, wann ich zu Abend esse, solange es irgendwann etwas gibt? Bei Britt-Marie aber gibt es jeden Abend um sechs Uhr Abendessen. Egal was da kommt, hauptsache das Abendessen steht rechtzeitig auf dem Tisch. Und auch ansonsten soll immer alles ganz ordentlich sein. Britt-Marie putzt ständig – am besten mit Faxin – und wenn das Besteck in der Besteckschublade richtig sortiert ist (Messer. Gabeln. Löffel. Genau diese Reihenfolge!), dann ist alles für sie in Ordnung. Borg ist ein Ort, aus dem man eigentlich nur wegfährt, anstatt hinzufahren. Der Ort ist von der Finanzkrise schwer getroffen und es gibt – außer Britt-Marie – niemanden, der dort freiwillig hinzieht. Alle anderen fahren nur durch den Ort hindurch und halten nicht einmal an. Die Bewohner sind eine eingeschworene Gemeinschaft, die alle die Liebe zum Fußball verbindet. Über die Geschichte selbst hatte ich mich gar nicht informiert, ich habe nur gesehen, es wird ein neues Buch von Fredrik Backman geben und habe es mir direkt vorbestellt. Deshalb war ich ziemlich überrascht, dass Fußball ein großes Thema in diesem Roman darstellt. Das Cover jedenfalls würde darauf auch einen Hinweis geben… Ich persönlich bin jetzt kein großer Fußballfan, aber es hat ganz wunderbar gepasst, dass Britt-Marie von den Kindern die Begeisterung für Fußball erklärt bekommt und ich gleichzeitig beim lesen Fußballspiele der Europameisterschaft 2016 anschauen konnte. Was mir auch schon bei Ove sehr gefallen hat, ist der geniale Humor. Eine meiner Lieblingsstellen im Buch ist folgende: Britt-Marie blickt ihn fürsorglich an. „Mein Mann hat die gleiche Jacke“, sagt sie. „Ihr Mann hat einen guten Geschmack“, grinst der Mann. „Aber seine hat natürlich die richtige Größe“, antwortet Britt-Marie. S. 146 Dieser Roman ist ein Buch über Freundschaft, Freude am Leben und einfach nur eine herzerwärmende Geschichte mit vielen liebenswerten Personen.

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Eine sehr berührende Geschichte
von Marion2505 aus Mettmann am 16.08.2016

Inhalt: Britt-Marie ist sehr ordnungsliebend, putzt für ihr Leben gern und führt leidenschaftlich Listen, die sie zum Leben braucht. Allerdings stand sie ihr ganzes Leben im Schatten ihres Mannes, der ein ziemlicher Angeber ist. Sie hat sein Haus schön und sauber gehalten und sich um seine Kinder gekümmert. Für eine... Inhalt: Britt-Marie ist sehr ordnungsliebend, putzt für ihr Leben gern und führt leidenschaftlich Listen, die sie zum Leben braucht. Allerdings stand sie ihr ganzes Leben im Schatten ihres Mannes, der ein ziemlicher Angeber ist. Sie hat sein Haus schön und sauber gehalten und sich um seine Kinder gekümmert. Für eine eigene Arbeit und eine eigene Persönlichkeit war irgendwie nie Zeit. Nachdem ihr Mann sie betrogen hat, verlässt sie ihn kurzerhand und möchte ein eigenständiges Leben führen. Dass allerhand Neues auf Britt-Marie zukommt, ist abzusehen. Sie wird Hausmeisterin im Jugendzentrum von Borg, einer kleinen Stadt, die eigentlich nichts mehr hat. Aufgrund der Finanzkrise wird ein Laden nach dem anderen geschlossen. Daher wird Hausmeister nicht die einzige Aufgabe sein, die Britt-Marie in Borg zu bewältigen hat ... Cover: Das Cover von "Britt-Marie war hier" von Fredrik Backmann passt wunderbar zum Buch. Es zeigt alles, worum es im Buch geht: Britt-Marie, die allerdings von hinten gezeigt wird, was viel Raum für eigene Phantasien schafft, Putzmittel, Britt-Maries Handtasche, einen Fußballplatz und einen Fußball. Für mich passt das alles wunderschön zum Buch. Schreibstil: Das Buch ist sehr flüssig geschrieben, so dass es sehr gut gelesen werden kann. Allerdings hatte ich anfangs einige Probleme mit der sehr speziellen Art von Britt-Marie zurechtzukommen. Doch viele Rückblenden erzählen von ihrem Leben und ihrer Ehe bzw. ihren bisherigen Problemen. Dadurch ist sie mir sehr schnell ans Herz gewachsen und ich habe für sie gehofft, dass sie in Borg endlich glücklich wird. Denn endlich findet sie Freunde und wird gebraucht. Aber nicht nur Britt-Marie, sondern auch die anderen Charaktere sind alle sehr tolle und außergewöhnliche Persönlichkeiten, über die ich im Laufe des Buches sehr gerne mehr erfahren habe. Der Autor schafft es unheimlich gut, die verschiedenen Personen toll in Szene zu setzen, so dass man nicht mehr aufhören möchte zu lesen. Meine Meinung: "Britt-Marie war hier" von Fredrik Backman ist ein wunderbares Buch über das Gebrauchtwerden, die Wichtigkeit von Freundschaften und dass es nie zu spät ist, im Leben etwas zu verändern. Man sollte seine Träume nie vergessen! Dies war mein erstes Buch von Fredrik Backman und ich bin begeistert. Ich werde mir auf jeden Fall seine anderen beiden Bücher auch kaufen und sie ganz schnell lesen. Daher bekommt dieses Buch von mir eine absolute Leseempfehlung!

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mit Natron und Faxin ins Herz des Lesers
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Inhalt: Britt-Marie braucht nach der Trennung von ihrem Ehemann einen Job. Da sie über keinerlei Ausbildung verfügt, dafür aber mit ihrer ganz eigenen Art sehr überzeugend sein kann, vermittelt man ihr eine Stelle als Hausmeisterin im Jugendzentrum des kleinen Örtchen Borg. Mit Natron und Faxin bewaffnet macht sich Britt-Marie auf... Inhalt: Britt-Marie braucht nach der Trennung von ihrem Ehemann einen Job. Da sie über keinerlei Ausbildung verfügt, dafür aber mit ihrer ganz eigenen Art sehr überzeugend sein kann, vermittelt man ihr eine Stelle als Hausmeisterin im Jugendzentrum des kleinen Örtchen Borg. Mit Natron und Faxin bewaffnet macht sich Britt-Marie auf den Weg um dort aufzuräumen. Meinung: Britt-Marie ist wirklich eine ganz aussergewöhnliche Persönlichkeit. Trotz ihrer Verschrobenheit und ihrer teils recht nervigen Macken ist sie mir unheimlich schnell an Herz gewachsen. Auch die Menschen auf die sie in Borg trifft, ganz besonders die Kinder, gehen einem ans Herz. Herr Backman schafft es eine sehr lustige Geschichte zu schreiben, diese aber ganz wunderbar mit sehr anrührenden Szenen zu verbinden. Durch die viel verwendete wörtliche Rede ist das Buch sehr leicht und schnell zu lesen. Fazit: Ein sehr unterhaltsames Buch und definitiv nicht mein letztes von diesem Autor.

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Wunderbares Buch
von vronika22 aus Worms am 14.08.2016

Britt-Marie ist 63 Jahre. Sie ist sehr pedantisch und hat einen richtigen Putzfimmel. Eigentlich lebt sie nur für ihren Mann und den Haushalt. Nach der Trennung von ihrem Mann Kent sucht sie einen Job und landet in dem kleinen Dorf Borg. Dort macht sie im Jugendzentrum die Bekanntschaft einiger... Britt-Marie ist 63 Jahre. Sie ist sehr pedantisch und hat einen richtigen Putzfimmel. Eigentlich lebt sie nur für ihren Mann und den Haushalt. Nach der Trennung von ihrem Mann Kent sucht sie einen Job und landet in dem kleinen Dorf Borg. Dort macht sie im Jugendzentrum die Bekanntschaft einiger fussballspielender Jugendlicher. Und dies ändert Britt-Marie und ihr Leben! Dies ist wirklich eine Sonnenscheingeschichte mit allen Höhen und Tiefen, zum Lachen und Weinen und auch die Liebe zum Fußball spielt eine gewaltige Rolle. Hauptprotagonistin Britt-Marie ist eine herzensgute Frau von 63 Jahren, die es selbst nicht immer leicht hatte. Aus ihren Jugendtagen ist sie etwas traumatisiert und hat einen neurotischen Putzfimmel. Es war toll zu erleben, wie sie sich im Laufe der Zeit verändert hat. Sie hat sehr viel mehr Selbstvertrauen gewonnen und ist nun viel selbstbewusster und hat nun auch endlich zu einem gesunden Egoismus gefunden. Nach dem Motto "Geben und Nehmen" hat sie in Borg viel geben können und im Gegenzug durfte sie aber auch erfahren was "Nehmen" bedeutet. Sie hat erstmals eine richtige Aufgabe gehabt und auch Dankbarkeit und Freundschaft erfahren. Das fand ich wirklich sehr schön. Der Roman liest sich sehr gut, weil er sehr humorvoll geschrieben ist. Es gibt wirklich sehr viele lustige Szenen. Trotzdem werden aber auch ernste Themen wie Arbeitslosigkeit, Behinderung,Tod, Zwangsneurosen usw. aufgegriffen. Einige der Hauptprotagonisten sind auch schwerbehindert, so Frau Jemand, die im Rollstuhl sitzt oder Frau Bank, die stark sehbehindert ist. Toll fand ich es auch, dass die Liebe zum Fußball hier auch eine wichtige Rolle spielt, da ich selbst ein großer Fußballfan bin, und dies sehr gut nachempfinden kann. Alles in allem wirklich ein wunderschöner Roman, der humorvoll und skurril, aber auch sehr berührend und emotional ist.

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Was verlangt einem Menschen mehr ab: „zu springen“, einen Neuanfang wagen – oder es sein lassen?
von StefanieFreigericht am 14.08.2016

„Es ist schwer, nicht den Rückweg antreten zu wollen, wenn man gemerkt hat, wie schwierig ein Neuanfang ist. Es ist schwer, sein altes Leben nicht zurückhaben zu wollen, wenn man begriffen hat, was es einem Menschen abverlangt, die Kraft für ein neues Leben aufzubringen.“ S. 235 Diese Gedanken bewegen... „Es ist schwer, nicht den Rückweg antreten zu wollen, wenn man gemerkt hat, wie schwierig ein Neuanfang ist. Es ist schwer, sein altes Leben nicht zurückhaben zu wollen, wenn man begriffen hat, was es einem Menschen abverlangt, die Kraft für ein neues Leben aufzubringen.“ S. 235 Diese Gedanken bewegen Britt-Marie. Was sie zu Beginn der Erzählung tut, empfindet sie nicht als Neuanfang. Sie sucht so dringend eine Arbeitsstelle, dass sie die Mitarbeiterin im Arbeitsamt geradezu belagert – was ihr einen dreiwöchigen Job in Borg einbringt, einem kleinen Ort ohne Perspektive in der Provinz. Dort trifft sie auf die skurrilen Bewohner – eine Ratte mit Faible für Snickers, Männer, die mit Bart und Kappe am Tisch sitzen, Kinder die auf einem Parkplatz Fußball spielen, besondere Familien, eine Frau im Rollstuhl ohne Namen,… Allen lässt Autor Backman ihre Würde, selbst die etwas zweischneidigeren Charaktere dürfen ihre positiven Seiten haben. Dass daraus so viel mehr als Unterhaltungsliteratur wird, liegt daran, dass das Buch so mitreißend schön und gefühlvoll ist und elementare Fragen aufwirft: wer sind wir und was macht uns aus, was ist wichtig im Leben. Da ich selbst bekennender Fußball-Hasser bin – hier geht es mehr um Begeisterung (ja, für Fußball – aber sooo toll geschrieben…). Nach meiner Erfahrung Männer-Eignung besonders als Hörbuch im Auto. Ich finde es ganz wundervoll, dieses neueste Buch von Frederick Backman mit seinem ganz eigenen Stil, auf den man sich einlassen können muss (Backman-„Neulinge“ sind auf den ersten Seiten manchmal irritiert): Oft gibt es Wiederholungen, so führt der Autor seine Hauptfigur Britt-Marie damit ein, dass sie von sich sagt, sie verurteile niemanden oder sie habe keine Vorurteile – immer dann, wenn ihr Handeln gegenüber anderen irgendwie doch etwas anderes suggeriert. Britt-Marie wird hier gehörig an ihre Grenzen geführt werden. Ein weiterer Trick ist es, etwas (oft mehrfach) zu erwähnen, was vielleicht erst belanglos wirkt, und dann quasi die Auflösung zu liefern, die dem Leser gerne kurz den Atem nimmt. So lesen wir über Britt-Maries Liebe zu Blumen, erfahren dann, dass sie diese gerne irgendwo aufliest - "Also rettete Britt-Marie immer wieder heimatlose Pflanzen, um es auszuhalten, sich an eine Schwester zu erinnern, der sie nicht ein einziges Mal das Leben retten konnte." S. 104. Nicht nur dieser Satz macht nachdenklich. So kontrastiert im Buch immer der Ton zwischen Humor, Ironie und Melancholie. Das Ende hatte mich zuerst verwirrt - aber als ich in der Leserunde merkte, wie viel mehr an Diskussionen es bewirkte, war mir klar, wie richtig es genau so ist - diese Einladung zum eigenen Denken passt. Alles mehr würde zu viel verraten. Bitte unbedingt lesen! Sonst schicke ich Bank mit ihrem Stock!

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Eine pedantische Meckerziege räumt auf
von KimVi aus Niedersachsen am 12.08.2016

Fast ihr ganzes Leben lang hat Britt-Marie das gemacht, was sie am besten kann: sich um ihren Mann Kent, seine Kinder und das gemeinsame Zuhause gekümmert. Ordnung und Sauberkeit standen dabei immer ganz oben auf ihrer Liste. Und Listen sind für Britt-Marie enorm wichtig. Nun steht allerdings ein anderer... Fast ihr ganzes Leben lang hat Britt-Marie das gemacht, was sie am besten kann: sich um ihren Mann Kent, seine Kinder und das gemeinsame Zuhause gekümmert. Ordnung und Sauberkeit standen dabei immer ganz oben auf ihrer Liste. Und Listen sind für Britt-Marie enorm wichtig. Nun steht allerdings ein anderer Punkt ganz oben auf einer dieser Listen. Denn Britt-Marie hat Kent verlassen, ist nun ganz auf sich gestellt und sucht beim Arbeitsamt nach einem Job. Da Hartnäckigkeit sich bekanntlich auszahlt, bekommt Britt-Marie tatsächlich eine Stelle. Es verschlägt sie und ihre Putzmittel nach Borg. Dort wird ein Hausmeister für das Jugendzentrum benötigt. Britt-Marie krempelt die Ärmel hoch und beginnt dort richtig aufzuräumen..... Wer bereits "Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid" aus der Feder von Fredrik Backman kennt, wird sich sicher nur allzu gut an die pedantische Meckerziege Britt-Marie erinnern. Denn es ist eigentlich unmöglich, diese Protagonistin und ihre "passiv-aggressive" Art zu vergessen. Vorkenntnisse aus diesem Buch sind allerdings nicht nötig, um dem Handlungsverlauf von "Britt-Marie war hier" zu folgen. Denn in dem anderen Buch war Britt-Marie nur Randfigur, doch in dem aktuellen steht sie im Mittelpunkt und läuft zur Höchstform auf. Zugegebenermaßen fällt es nicht ganz leicht, spontane Sympathie für Britt-Marie zu entwickeln, denn dafür ist sie einfach zu speziell. Doch wenn man sich an sie gewöhnt hat und nachvollziehen kann, warum Britt-Marie so ist, wie sie ist, dann wächst sie einem schnell ans Herz. Schon bald hat man sich ganz auf sie eingestellt und kann den wunderbaren Schreibstil von Fredrik Backman genießen. Er schafft es auch in diesem Buch wieder, Humor und Ironie einzustreuen, aber auch zum Nachdenken und Mitfühlen anzuregen. Das war bereits das dritte Buch, das ich von Fredrik Backman gelesen habe und ich habe jede Seite davon genossen. Der ganz eigene Schreibstil und die lebendigen Charaktere konnten mich wieder voll und ganz begeistern. Britt-Maries Geschichte regt zum Nachdenken an und strotzt dabei nur so von Humor und Ironie. Ich vergebe deshalb begeisterte fünf Bewertungssterne und eine klare Leseempfehlung!

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Eine herzzerreißende Sonnenscheingeschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Malmedy am 12.08.2016

„Wenn du nicht zu denen gehörst, die springen, Britt-Marie, wie bist du dann verdammt nochmal in Borg gelandet?“ Britt-Marie, pedantisch und mit einem gehörigen Putzfimmel ausgestattet, hat ihr Leben lang immer nur zurück gesteckt und sich mit viel Natron und Faxin um ihr Zuhause und ihren Mann Kent sowie dessen... „Wenn du nicht zu denen gehörst, die springen, Britt-Marie, wie bist du dann verdammt nochmal in Borg gelandet?“ Britt-Marie, pedantisch und mit einem gehörigen Putzfimmel ausgestattet, hat ihr Leben lang immer nur zurück gesteckt und sich mit viel Natron und Faxin um ihr Zuhause und ihren Mann Kent sowie dessen Kinder aus erster Ehe gekümmert. Als sie jedoch einen Anruf von der jungen Geliebten ihres Mannes erhält, reicht es Britt-Marie. Sie springt – und landet in dem kleinen Dorf Borg, wo sie eine Stelle als Hausmeisterin des Jugendzentrums annimmt. Borg besteht eigentlich nur aus einer Straße, nach der Finanzkrise sind viele Einwohner entweder weggezogen oder arbeitslos und die Geschäfte wurden geschlossen. Es gibt nur noch eine Pizzeria, die nun gleichzeitig Supermarkt und Autowerkstatt ist – und einen Fußballklub ohne Trainer… „Britt-Marie war hier“ war mein erster Roman von Fredrik Backman und hat mir so gut gefallen, dass die beiden anderen, Ove und Oma, auch schon bei mir eingezogen sind. Sämtliche Charaktere sind so toll beschrieben, dass sie einem sofort ans Herz wachsen. Obwohl Britt-Marie mir mit ihrem Putzfimmel und ihren doch sehr eigensinnigen Ansichten manchmal auf die Nerven gegangen ist, hat mich ihre traurige Lebensgeschichte sehr berührt. Und dann dieser unfreiwillige Humor – ich wusste gar nicht, dass man mit einem Kloß im Hals auch lachen kann! Auch die Dorfbewohner und ihre Geschichten haben mich sehr bewegt. Sei es Jemand, die im Rollstuhl sitzend und mit genügend Alkohol im Magen die Pizzeria ‚bewirtschaftet‘, der Dorfpolizist Sven, die sehbehinderte Bank mit ihrem Hund oder auch Sami, der sich rührend um seine Geschwister kümmert. Vor allem aber die Dorfkinder, vorneweg Vega und Omar, die nichts anderes wollen außer Fußball spielen und geliebt werden. Trotz – oder vielleicht gerade wegen – ihrer eigenen Art schafft Britt-Marie es, sich in das Herz der Borger zu schleichen und bewegt so einiges in Borg. Und Borg und seine Einwohner bewegen auch eine Menge in Britt-Marie… „Britt-Marie war hier“ ist manchmal traurig, herzzerreißend und oft sehr witzig – kurzum ein emotionsgeladener Roman, der mir sehr viel Spaß bereitet hat. Von mir gibt’s satte 5 Sterne.

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Britt Marie räumt in Borg auf - tolles humorvolles und ironisches Buch
von thora01 am 11.08.2016

Inhalt/Klappentext: Wo diese Frau aufräumt, bleibt kein Herz unberührt: Britt-Marie ist da!Nach den Spiegel-Topbestsellern ›Ein Mann namens Ove‹ und ›Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid‹ die neue Nr.1 von Fredrik Backman – wieder ein echter Lieblingsroman.Britt-Marie hat ihr Leben lang gewartet, dass ihr Leben endlich anfängt. Andere... Inhalt/Klappentext: Wo diese Frau aufräumt, bleibt kein Herz unberührt: Britt-Marie ist da!Nach den Spiegel-Topbestsellern ›Ein Mann namens Ove‹ und ›Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid‹ die neue Nr.1 von Fredrik Backman – wieder ein echter Lieblingsroman.Britt-Marie hat ihr Leben lang gewartet, dass ihr Leben endlich anfängt. Andere sagen, sie sei pedantisch, aber sie will doch nur, dass alles schön und ordentlich ist. Nach vierzig Jahren hat sie ihren Mann verlassen und sucht einen Job.Borg ist ein Ort, in den eine Straße hinein- und wieder hinausführt. Arbeit gibt es hier schon lange nicht mehr. Das Einzige, was den Kindern und Erwachsenen geblieben ist, ist die Begeisterung für Fußball. Wofür Britt-Marie nun wirklich kein Verständnis hat …Der neue Erfolgsroman von Fredrik Backman – eine unglaublich berührende und witzige Geschichte übers Verlieren, Verlieben und Mitspielen, wenn das Leben ins Rollen kommt. (Quelle: Lovelybooks.de) Meine Meinung: Tolles Buch zum schmunzeln und nachdenken. Ich mag die Humorvoll-Ironische Art des Autors sehr gerne. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Ich mag den ironischen Touch. Die Protagonistin ist wirklich kein Unikat. Sie hat einen ganz besonderen Charakter. Sie ist herzensgut und auch ein wenig altmodisch. Daraus ergeben sich sehr schöne ironisch-komische Situationen. Für mich sind auch die Nebencharaktere sehr gut geschrieben. Ich mag die Reaktionen von ihnen auf Britt Marie. Der Buchaufbau gefällt mir sehr gut. Er zeigt sehr schön die Entwicklung von Britt Marie von einem Hausmütterchen zu eine Selbstbewussten Frau, die sich von keinem mehr unterbuttern lässt. Der Abschluss fand ich sehr gut. Ganz besonders hat mir die Aktion der Kinder gefallen. Die sie für Britt Marie gemacht und ausgedacht haben. Leider sind für mich noch nicht alle Fragen beantwortet worden. Ich hoffe das der Autor noch ein weiteres Buch über Britt Marie schreiben wird um die offenen Fragen zu beantworten.

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Ein wunderbares Buch, welches einem zeigt, wie man lernt sein eigenes Leben zu leben
von Mercado am 08.08.2016

Britt-Marie hat ihren Mann Kent nach 40 Ehejahren verlassen. Er hat sie betrogen. Britt-Marie war immer nur für ihn und seine Kinder aus erster Ehe da. Sie hat geputzt, gebügelt, gewischt. Die Matratzen mit Backpulver gereinigt sowie alles andere mit Natron. Es muss alles sauber, ordentlich und hygienisch sein.... Britt-Marie hat ihren Mann Kent nach 40 Ehejahren verlassen. Er hat sie betrogen. Britt-Marie war immer nur für ihn und seine Kinder aus erster Ehe da. Sie hat geputzt, gebügelt, gewischt. Die Matratzen mit Backpulver gereinigt sowie alles andere mit Natron. Es muss alles sauber, ordentlich und hygienisch sein. Ihr Mann sagt, sie sei sozial inkompetent. Was Britt-Marie immer sich immer wieder sagt. Es fällt ihr schwer, mit fremden Menschen zu kommunizieren, weil sie es ja nicht gewohnt ist. So hat sie erste Kontakte mit der Dame vom Arbeitsamt, was sich bereits als schwierig herausstellt. Diese schickt Britt-Marie dann nach Borg, um im dortigen Jugendzentrum zu arbeiten. Welches allerdings in 3 Wochen geschlossen werden soll. Alles in Borg wurde geschlossen. Es gibt nur noch eine Anlaufstelle, die gleichzeitig Pizzeria, Lebensmittelladen, Postamt und Autowerkstatt ist. Dann gibt es noch die Kinder in Borg. Und die wollen Fussball spielen. Doch Britt-Marie hat mit Fussball nun wirklich nichts am Hut. Doch nach und nach kommt sie den Bewohnern von Borg näher und fängt an, ihr bisheriges Leben zu überdenken und vieles mit anderen Augen zu sehen. „Es ist nicht einfach sein Leben zu leben, wenn man immer nur für jemand anderen gelebt hat". „Britt-Marie war hier" war mein erstes Buch von Fredrik Backman. Leider habe ich die beiden Vorgänger „Ein Mann namens Ove" und „Oma lässt grüßen…" nicht gelesen, was ich jetzt aber schnell nachholen werde. Anfangs war ich etwas irritiert, von Britt-Marie und ihrer Art, doch dann habe ich mich in das Buch verliebt und Britt-Marie ganz fest ins Herz geschlossen. Der Schreibstil hat herausgestochen, er hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte um Britt-Marie noch viel mehr. Die Charaktere der verschiedenen Personen waren hervorragend und passend dargestellt, man hat die meisten schnell in sein Herz geschlossen, allen voran natürlich Britt-Marie, mit ihren Zwängen und Macken. Doch es wurde realistisch erklärt, warum sie diese Zwänge eigentlich hat. „Jede Leidenschaft ist kindisch. Sie ist banal und naiv. Sie ist nicht erlernt, sie kommt von den Instinkten, also überschwemmt sie uns. Wirft uns um. Spült uns fort. Alle anderen Gefühle gehören zur Erde, doch die Leidenschaft ist im Weltall zu Hause". (Zitat Seite 312). Humorvoll, traurig, gefühlvoll geschrieben, die Emotionen wechselten ständig. Fredrik Backman hat den Leser in die Person Britt-Marie heineinschauen lassen, man hat sie verstanden, begreifen können, warum sie so ist, wie sie ist. Ein wundervolles Buch, berührend und humorvoll, einnehmend und begeisternd, welches einem zeigt, wie man lernt sein eigenes Leben zu leben, wenn man vorher nur für jemand anderen gelebt hat. Und jedes Mal, wenn ich in meine Besteckschublade schaue, denke ich an Britt-Marie. So wird sie mir noch lange in Erinnerung bleiben.

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Eine wunderbare Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Friedberg am 08.08.2016

Die 63-jährige Britt-Marie liebt es, wenn alles schön und sauber ist und erledigt diesen Job vierzig Jahre lang für ihren Mann Kent. Doch sie hat ihn verlassen, da er sie betrogen hat. Also muss Britt-Marie sich eine Arbeit suchen und landet so im beschaulichen Örtchen Borg, einem Dorf mit... Die 63-jährige Britt-Marie liebt es, wenn alles schön und sauber ist und erledigt diesen Job vierzig Jahre lang für ihren Mann Kent. Doch sie hat ihn verlassen, da er sie betrogen hat. Also muss Britt-Marie sich eine Arbeit suchen und landet so im beschaulichen Örtchen Borg, einem Dorf mit einer Straße, die hinein- und wieder hinausführt. Borg leidet unter der Finanzkrise und viele Geschäfte mussten geschlossen werden. Das einzige, was den Bewohnern geblieben ist, ist die Begeisterung für Fußball. Und damit kann Britt-Marie nicht wirklich was mit anfangen… Fredrik Backmans Schreibstil ist sehr angenehm und man fliegt quasi nur so über die Seiten. Die lockere und leicht ironische Erzählweise macht Spaß und das eine oder andere Mal musste ich wirklich schmunzeln, aber auch die emotionale Seite wird nicht ausgelassen. So ist Britt-Marie ein Charakter von dem man anfangs denkt, dass man eigentlich nicht so viel von ihr lesen will, denn sie schein anstrengend, denn, so wird immer wieder über das Buch hinweg betont, dass Britt-Marie keine Vorurteile habe – zumindest nicht nach außen hin. Doch auf ihre ganz eigene Weise ist die Protagonistin wirklich liebenswert, denn sie ist einfach ein herzensguter Mensch und tut einem durch die Geschichte von ihrem Mann Kent doch ein wenig Leid und man hat sie doch ziemlich schnell gern. Aber auch Borg hat viele bezaubernde Bewohner, die jeder einzigartig für sich sind und der Geschichte doch ein wenig Tiefe geben, da doch auch in so einem kleinen Dorf wie Borg hat jeder mit seinen eigenen Schicksalen zu kämpfen haben. Und so ist es nicht nur Britt-Marie, die dieses Buch ausmacht, sondern ein Zusammenspiel von den Dorfbewohnern und ihr. Auf ihre schrullige, pedantische Art mischt Britt-Marie aber auch hier auf, und es gibt viele schön, lustige, aber auch traurige Momente. So merkt man auch – selbst wenn man kein Fußballfan ist – wie sehr die Bewohner von Borg dieses Spiel lieben und wie begeistert sie davon sind. Fast schon meinte man, dass die Begeisterung dafür auch auf den Leser abfärben könnte. Auf jeden Fall versteht man, wieso sie diesen Sport lieben, denn viel ist in dem kleinen Dorf leider nicht geblieben. „Britt-Marie war hier“ konnte mich auf ganzer Linie begeistern und auch die Protagonistin hatte man schließlich gern. Ich fühlte mich gut unterhalten mit Humor, aber auch mit ernsten Themen.

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Ein Buch, das viel Spaß bereitet und ordentlich nahe geht.
von Krimine am 07.08.2016

Eine ordentliche Portion Natron, eine gut gewienerte Wohnung und jemand, der ihre Bemühungen zu schätzen weiß. Das ist alles, was Britt-Marie braucht und wurde nur selten enttäuscht. Außer vielleicht, dass ihr Ehemann Kent nie sagt, dass ihr Essen schmeckt oder sie die Wohnung schön sauber hält. Ein eintöniges Dasein,... Eine ordentliche Portion Natron, eine gut gewienerte Wohnung und jemand, der ihre Bemühungen zu schätzen weiß. Das ist alles, was Britt-Marie braucht und wurde nur selten enttäuscht. Außer vielleicht, dass ihr Ehemann Kent nie sagt, dass ihr Essen schmeckt oder sie die Wohnung schön sauber hält. Ein eintöniges Dasein, das sich plötzlich ändert, als Kent eine Affäre hat und Britt-Marie die gemeinsame Wohnung verlässt. Auf der Suche nach einem Job lernt sie nicht nur eine ambitionierte Beamtin kennen, sondern landet auch noch in einem kleinen schwedischen Ort, wo die Begeisterung für Fußball eine ganz besondere Rolle spielt. Allerdings nicht bei Britt-Marie, die dieser Beschäftigung nichts abgewinnen kann und doch befindet sie sich bald mitten in einem Turnier und in einem Leben, das noch einmal beginnt. „Britt-Marie“ ist die Geschichte einer Frau, die nach 40 Jahren Ehe einsehen muss, dass es mehr gibt, als die Wohnung zu putzen und Wäsche zu waschen. Dabei fühlt sie sich nur wohl, wenn alles blitzblank sauber ist und ihre mit Tinte geführte Liste akribisch abgearbeitet wird. Dass ihre Gefühle auf der Strecke geblieben sind, merkt sie erst, als sie einer Schar von Fußball spielenden Kindern gegenübersteht und die Höhen und Tiefen des Lebens zu spüren bekommt. Das allerdings mit voller Wucht. Von Frederik Bakman mit einer ordentlichen Portion Humor, mit vielen Emotionen und der Sicht für die kleinen Dinge des Lebens erzählt, verfolgt der Leser die Entwicklung einer pedantischen und nervtötenden Meckerziege zu einer warmherzigen und aufmerksamen Frau. Aber nicht nur Britt-Marie zeigt, dass sich Menschen durch ungewohnte Umstände und kleine Erfolge ändern können. Auch die sehbeeinträchtigte Banks oder der schüchterne Ben beweisen, dass es gut tut, am Leben anderer teilzuhaben. Fazit: Ein Buch, das viel Spaß bereitet, aber auch ordentlich nahe geht.

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Britt-Marie erobert Borg
von Jenny Vogler am 06.08.2016

„Es ist schwer, sein altes Leben nicht zurückhaben zu wollen, wenn man begriffen hat, was es einem Menschen abverlangt, die Kraft für ein neues Leben aufzubringen.“ Inhalt Jahrelang hat Britt-Marie ein bescheidenes Leben an der Seite ihres Mannes Kent verbracht, immer für ihn da, aber unauffällig mindestens einen Schritt hinter ihm... „Es ist schwer, sein altes Leben nicht zurückhaben zu wollen, wenn man begriffen hat, was es einem Menschen abverlangt, die Kraft für ein neues Leben aufzubringen.“ Inhalt Jahrelang hat Britt-Marie ein bescheidenes Leben an der Seite ihres Mannes Kent verbracht, immer für ihn da, aber unauffällig mindestens einen Schritt hinter ihm und vollkommen abhängig von seinen Ansichten und Lebensentwürfen. Doch Kent hat eine Geliebte und Britt versucht nun erstmals auf eigenen Beinen zu stehen und sich ein Leben jenseits der ehelichen Verpflichtungen aufzubauen. Hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch, in ihr „altes“, geordnetes Leben zurückzukehren und der Aussicht nun endlich einen anderen Lebenssinn zu finden. Und dann kommt sie nach Borg, einem winzigen Dorf mit sehr speziellen Einwohnern und einer allumfassenden Passion – dem Fußball. Entgegen aller Erwartungen findet Britt-Marie Zugang zu den Menschen in Borg, eine ungewöhnliche neue Beschäftigung und erstmals in ihrem Leben Freunde. Doch vollkommen unerwartet steht Kent vor der Tür und bietet ihr an, zurückzukehren, zurück in ein Leben voller Abhängigkeiten. Welchen Weg wird Britt-Marie wählen? Meinung Dies ist mein dritter Roman des schwedischen Bestseller-Autors Fredrik Backman, der mich wieder ganz weit in das Lager seiner Fans ziehen konnte. Britt-Marie ist ebenso schräg und skurril wie herzlich und zupackend. Als Hauptprotagonistin echt anstrengend und doch wunderbar komisch. Der Autor schafft es mit diesem Roman nahtlos an die Vorgänger anzuschließen und entwickelt sich mit seinem eigenen, humorvoll-satirischem Erzählton zur Marke. Gerade dieser Wiedererkennungswert gefällt mir sehr gut, denn der Leser bekommt hier genau das geboten, was er erwartet. Liebevoll und detailliert verpackt Backman wichtige Lebensweisheiten in ganz alltäglichen Situationen, spielt virtuos mit vielen Protagonisten, die man dennoch hervorragend auseinanderhalten kann. Auch dieses Buch könnte ich mir sofort als Verfilmung vorstellen, weil sämtliche Szenen ausgesprochen bildhaft und chronologisch beschrieben werden. Auch das zentrale Thema Fußball, auf dem hier der Fokus liegt, wird genau als das gekennzeichnet, was es ist: Ein Spiel, für das man sich begeistern kann, weil es immer wieder weitergeht, unabhängig davon, wie erfolgreich eine Mannschaft spielt, die nächste Saison kommt gewiss, ebenso wie die Möglichkeit, das eigene Leben zu erneuern, immer und jederzeit. Und so siegt trotz zahlreicher Fehlschläge das Gute. Fazit Ich vergebe 5 Lesesterne für diesen sympathischen, herzlichen Roman, der die Lachmuskeln trainiert und das Leserherz erobert. Ein locker, leichter Lesegenuss mit einem tiefgreifenden Hintergrund, der sich erst im Laufe der Erzählung entwickelt und das Buch zu einem All-Age-Roman macht. Für Fans von Fredrik Backman und all jene, die es noch werden wollen.

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Britt-Marie und Borg einfach unbeschreiblich.
von Lena Kaspers aus Schwarzenbek am 05.08.2016

Ein neuer sehr humorvoller und emotionaler Backman. Inhalt Britt-Marie hat ihr Leben lang gewartet, dass ihr Leben endlich anfängt. Andere sagen, sie sei pedantisch, aber sie will doch nur, dass alles schön und ordentlich ist. Nach vierzig Jahren hat sie ihren Mann verlassen und sucht einen Job.Borg ist ein Ort, in... Ein neuer sehr humorvoller und emotionaler Backman. Inhalt Britt-Marie hat ihr Leben lang gewartet, dass ihr Leben endlich anfängt. Andere sagen, sie sei pedantisch, aber sie will doch nur, dass alles schön und ordentlich ist. Nach vierzig Jahren hat sie ihren Mann verlassen und sucht einen Job.Borg ist ein Ort, in den eine Straße hinein- und wieder hinausführt. Arbeit gibt es hier schon lange nicht mehr. Das Einzige, was den Kindern und Erwachsenen geblieben ist, ist die Begeisterung für Fußball. Wofür Britt-Marie nun wirklich kein Verständnis hat …Der neue Erfolgsroman von Fredrik Backman – eine unglaublich berührende und witzige Geschichte übers Verlieren, Verlieben und Mitspielen, wenn das Leben ins Rollen kommt. Meine Meinung Dieses Buch ist wahnsinnig toll. Es ist sehr humorvoll und emotional geschrieben. Der Autor hat es geschafft, dass einem die Protagonistin sehr ans Herz wächst, obwohl sie sehr eigen ist und manchmal auch sehr nervig sein kann. Der Schreibstil von Backman ist einfach immer wieder grandios. Der Autor schafft immer etwas schwierige Protagonisten und macht sie liebenswert. Auch alle anderen Charaktere dieses Buches sind mir sehr ans Herz gewachsen. Am Anfang dachte ich, oh Gott irgendwie haben dort alle Menschen Dreck am Stecken, aber nein es sind alles sehr gefühlvolle und einfühlsame Mitmenschen. Man erlebt die Entwicklung der Protagonistin Britt-Marie sehr gut mit und es ist wahnsinnig schön geschrieben, wie sie auftaut und wirklich lernt, dass sie ihr Leben für sich leben sollte und nicht für jemand anderen. Das Buch regt zum nachdenken an. Und man merkt, dass alle Bürger der Stadt Borg mit Britt-Marie zusammenwachsen. Der Autor hat das Ende relativ offen gelassen, daher hoffe ich das es vilt einen zweiten Teil geben wird. Fazit Eine Geschichte die wieder typisch Backman ist. Die vom verlieren, verlieben und mitspielen handelt, egal ob beim Fußball oder im wahren Leben. Um ein Leben das endlich gelebt wird.

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