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Broken - Der Moment, in dem du fällst

Der Moment, in dem du fällst

(8)
Mathéos grosse Liebe ist Lola. Doch Mathéo ist auch Grossbritanniens Hoffnung auf olympisches Gold im Turmspringen. Und seine ehrgeizigen Eltern zeigen sich wenig begeistert über die Beziehung. Zum Glück ist Lolas Vater anders. Mit ihm versteht sich Mathéo blind. Doch dann gerät Mathéos Leben komplett aus den Fugen. Nach einer Siegesfeier wacht er mit Verletzungen am ganzen Körper auf, ohne Erinnerung an die Nacht zuvor. Erst als er sich beim Turmspringen am Kopf verletzt, kommt die Erinnerung zurück. Er wurde überfallen und brutal vergewaltigt. Als Lola davon erfährt, bittet sie ihn, zur Polizei zu gehen. Doch Mathéo hat ihr eines verschwiegen. Er kennt seinen Vergewaltiger. "Broken" ist der neue Roman der "Forbidden"-Autorin Tabitha Suzuma.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 384
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 22.02.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7891-4754-8
Verlag Oetinger
Maße (L/B/H) 216/156/43 mm
Gewicht 656
Abbildungen mit Illustrationen
Illustratoren Suse Kopp, Frauke Weise
Buch (gebundene Ausgabe)
Fr. 24.90
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Kundenbewertungen


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Sehr intensiv und sehr verstörend. Absolute Leseempfehlung!
von einer Kundin/einem Kunden am 13.04.2016

Daß Tabitha Suzuma weder mit ihren Protagonisten noch mit ihren Lesern sanft umgeht, ist jedem klar, der "Forbidden" kennt. Noch Stunden nachdem ich dieses Buch beendet habe, schwirrt mir der Kopf. Ich bin fassungslos. Entsetzt. Wütend.... Daß Tabitha Suzuma weder mit ihren Protagonisten noch mit ihren Lesern sanft umgeht, ist jedem klar, der "Forbidden" kennt. Noch Stunden nachdem ich dieses Buch beendet habe, schwirrt mir der Kopf. Ich bin fassungslos. Entsetzt. Wütend. Unglaublich wütend über das Leben, das so viele Möglichkeiten, so viele Hoffnungen und Träume über Nacht auslöscht. Der 17jährige Matheo hat ein scheinbar perfektes Leben vor sich: Er ist ein erfolgreicher Leistungssportler, begabt und beliebt, und hat in seiner Freundin Lola bereits seine große Liebe gefunden. Bis er eines Morgens aufwacht, ohne Erinnerung an den vergangenen Abend, in einem verwüsteten Zimmer, sein Körper voller Verletzungen. Von diesem Moment an ist nichts mehr wie es war: Matheo ist nicht mehr der, der er war. Erst nach und nach werden dem Leser die Ereignisse jener traumatischen Nacht enthüllt. Und währenddessen begleiten wir Matheo in seiner unaufhaltsamen Abwärtsspirale: Zerrissen von Schuldgefühlen, Selbsthass, blankem Horror. Einzig Lola kann ihm jetzt noch Halt geben - doch Matheo weiß, daß sein Geheimnis sie zerstören könnte... Tabitha Suzuma, versteht es wirklich, ihre Leser in den Geist und in die emotionale Welt eines psychisch schwerst traumatisierten Menschen eintauchen zu lassen. Ob ein psychisch gesunder Mensch diesem Buch viel abgewinnen kann, vermag ich nicht zu beurteilen - auf mich aber hatte es eine geradezu sogartige Wirkung: Ich habe mich wiedergefunden in Matheos negativen Gedankenspiralen, habe mit ihm versucht, zu überleben, weiterzumachen, irgendwie, war mit ihm bereit mein Leben wegzuwerfen, habe mich mit ihm an Lola festgeklammert, in dem verzweifelten Versuch kraft ihrer Liebe weiterleben zu können... Und kann nicht fassen, welches Ende Tabitha Suzuma letztendlich gewählt hat... Dieses Buch ist unglaublich intensiv, sehr verstörend, extrem aufwühlend. Es ist grandios. Ich habe Tage gebraucht, um mich davon zu erholen. Lesern, die psychologisch schwierige Themen mögen, sei dieses Buch unbedingt ans Herz gelegt: Meines hat es erobert und sich sofort zu meinen absoluten Lieblingsbüchern gesellt. (Gewarnt werden muß leider, leider, leider vor dem deutschen Klappentext - denn der enthält einen unfassbaren Spoiler, der das Leseerlebnis sehr verändert: Die Information, die der Klappentext gibt, muß im Buch erst quälend langsam enthüllt werden. Falls Ihr nicht schon durch den Klappentext oder durch Rezis gespoilert seid, dann achtet bitte darauf, auch weiterhin spoilerfrei zu bleiben, bis ihr das Buch gelesen habt: Die Spannung beim Lesen wird so um ein Vielfaches größer!)

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Ein sehr bedrückendes Buch
von Sabrina am 14.04.2016

Mathéo ist einer der besten Turmspringer Englands und die große Hoffnung für die olympischen Spiele in einem Jahr. Auch er selbst strebt dieses Ziel an, doch dann erschüttert ein Ereignis seine heile Welt. Ein Ereignis, so schrecklich, dass er sich nicht mehr daran erinnern kann, aber es hat ihn... Mathéo ist einer der besten Turmspringer Englands und die große Hoffnung für die olympischen Spiele in einem Jahr. Auch er selbst strebt dieses Ziel an, doch dann erschüttert ein Ereignis seine heile Welt. Ein Ereignis, so schrecklich, dass er sich nicht mehr daran erinnern kann, aber es hat ihn verändert. Nichts ist mehr, wie es mal war und Mathéo stürzt in ein großes Loch, aus dem ihn niemand wieder herausholen kann. Nicht einmal seine Freundin Lola, die er von Herzen liebt, kann ihn dort herausholen, auch wenn er verzweifelt darum kämpft sie nicht zu verlieren. Langsam kommen die Erinnerungen wieder zurück, doch Mathéo will sie verdrängen, denn es würde alles nur noch schlimmer machen. Dieser Jugendroman von Tabitha Suzuma ist nichts für schwache Nerven. Nicht unbedingt, weil es so spannend ist und man unbedingt wissen möchte, was mit Mathéo passiert ist, sondern vor allem wegen der bedrückenden Stimmung, die die Autorin hier schafft. Der Roman ist aus der Sicht von Mathéo geschrieben und man erhält so gute Einblicke in seine Gedanken und seine Psyche, dass man sich total in ihm hineinversetzen kann und seine Verzweiflung, seine Ängste und seine Hilflosigkeit sehr gut nachvollziehen kann. Selbst jetzt, wenn ich nur daran denke, fühle ich mich angespannt und bedrückt. Auch die Freunde von Mathéo, allen voran Lola, sind in diesem Buch gut dargestellt und man merkt, wie sie ihm helfen wollen und wie hilflos sie doch gleichzeitig sind, weil sie nicht wissen, was überhaupt mit ihm los ist. Gefühlsmäßig hat mich das Buch also vollkommen mitgerissen, aber ich war beim Lesen auch irgendwann genervt, weil man nicht (bzw. erst sehr spät) erfährt, was wirklich geschehen ist. Ja, man kann es irgendwann erraten, es gibt Anzeichen, und ich kann es auch verstehen, dass er es niemandem erzählt, aber er gesteht es sich auch selbst erst sehr sehr spät ein und will die Erinnerungen lieber verdrängen als zu verarbeiten. Das Ende fand ich unerwartet und es kam mir persönlich dann ein wenig übertrieben vor diese Reaktion, aber andererseits passt es auch.

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sehr bedrückende Thematik
von einer Kundin/einem Kunden aus Langenselbold am 12.04.2016

Inhalt: Matheo ist ein absoluter Gewinnertyp. Er ist erfolgreich im Turmspringen, so sehr, dass er sogar für die olympischen Spiele antreten möchte. Er hat seine große Liebe, Lola, gefunden und ist das Kind reciher Eltern, die ihn sehr wohl behüten. Für Matheo läuft es durchweg gut. Doch eines Tages,... Inhalt: Matheo ist ein absoluter Gewinnertyp. Er ist erfolgreich im Turmspringen, so sehr, dass er sogar für die olympischen Spiele antreten möchte. Er hat seine große Liebe, Lola, gefunden und ist das Kind reciher Eltern, die ihn sehr wohl behüten. Für Matheo läuft es durchweg gut. Doch eines Tages, nach einem Turmspringturnier ist alles anders, irgendetwas stimmt nicht mehr in Matheos Leben, er spürt, dass etwas Schreckliches geschehen ist, doch er kann sich nicht mehr erinnern...erst so nach und nach und dabei wird jeder Gedanke immer schrecklicher. Meinung: Das Cover sieht zunächst ganz unspektakulär aus, doch die Kurzbeschreibung hat mich sehr neugierig gemacht. Das Buch ist zunächst etwas verwirrend geschrieben, ich hatte erstmal das Gefühl, das falsche Buch zu lesen. Von den Geschehnissen und Erinnerungen her, kam es mir vor, als hätte Matheo jemanden umgebracht, doch später deckt sich alles auf. Das Buch hat eine zutiefst bedrückende Problematik, Vergewaltigung ist ein schwieriges Thema, noch schwieriger ist selbstverständlich der Umgang mit diesem Thema, in Vordergrund rückt natürlich immer mehr und mehr Matheos angeknackste Psyche und die falsche Handhabung mit diesem Problem, wobei das Spannungsniveau sehr darunter leidet. Matheo kommt einfach nicht zu potte und wird auch noch für mich nicht sonderlich sympathisch dargestellt, sodass ich manchmal das Buch weglegen musste, um erstmal tief durchzuatmen. Der Verlauf und die Kontinuität des Buches spiegelt Matheos Qualen sehr gut wider, das Buch hat mich stark herunter gezogen, ich konnte richtig mitfühlen. Die Problematisierung war sehr dramatisch, bis hin zu Selbstmordgedanken, insgesamt also keine einfache Kost. Es wäre besser gewesen in der kurzbeschreibung nicht gleich zu berichten, dass es sich um Vergewaltigung handelt, so wäre der überraschende Moment geblieben, als Matheo die Wahrheit über die Geschehnisse erzählt, als echtes Highlight wäre dies nicht verkehrt gewesen. Ich hätte vielleicht den Coach auch noch etwas mysteriöser gestaltet, sodass man hätte Verdacht schöpfen können, ob er es vielleicht war, also die Leser praktisch auf eine falsche Spur lotsen können. Vor allem das Ende fand ich echt gemein, soetwas, da kam mir richtig Wut auf Lola hoch. Ich hätte nicht gedacht, dass man sich einfach so falsch verhalten kann und ich an Matheos Stelle hätte ein Leben lang gelitten für das, was am Ende geschieht. Für mich haben viele Charaktere in diesem Buch ziemlich viel falsch gemacht, und das war schon mal eine gute Grundlage zum Mitdenken. Vom Ablauf her etwas unbefriedigend und auch vom Spannungsverlauf nicht ganz optimal, das Buch hat mich jedoch stark mitgenommen und berührt, daher gibt es 4 Punkte von mir für Broken.

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Broken - Der Moment, in dem du fällst,
von Resa82 aus Berlin am 04.04.2016

Über die Autorin: Tabitha Suzuma wurde 1975 als Tochter einer Engländerin und eines Japaners in London geboren. Sie studierte Französische Literatur am Londoner King's College und arbeitete nach einer pädagogischen Zusatzausbildung als Grundschullehrerin. Seit 2006 hat sie mit großem Erfolg mehrere Romane für Jugendliche veröffentlicht. Zu »Forbidden« schreibt das britische... Über die Autorin: Tabitha Suzuma wurde 1975 als Tochter einer Engländerin und eines Japaners in London geboren. Sie studierte Französische Literatur am Londoner King's College und arbeitete nach einer pädagogischen Zusatzausbildung als Grundschullehrerin. Seit 2006 hat sie mit großem Erfolg mehrere Romane für Jugendliche veröffentlicht. Zu »Forbidden« schreibt das britische Magazin The Bookseller: "Eine aufwühlende, eindringlich erzählte Geschichte, die sowohl Leser im Teenageralter als auch erwachsene Leser nicht so schnell vergessen werden". Tabitha Suzuma wurde unter anderem mit den Literaturpreisen "Young Minds Book Award" und dem "Stockport Schools Book Award" ausgezeichnet; für »Forbidden« wurde sie für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2012 nominiert. Meine Meinung: Ich hab mich so auf das Buch gefreut, da ich von Tabitha Suzuma Schreibstil sehr begeistert bin. Ihr erstes Buch "Forbidden: Wie kann sich etwas so Falsches so richtig anfühlen?" hab ich an einem Tag weg gelesen, da die Thematik einfach sehr bewegend war. Auch in diesem Buch ist es wieder eine sehr schwere Thematik und ich habe größten Respekt davor das sich die Autorin immer wieder an solch ein brisantes Thema wagt. Der Hauptprotagonist Matheo liebt das Turmspringen und ist mit Lola in einer Beziehung. Seine Eltern sind von der Beziehung nicht Begeisterter, da für sie nur der Erfolg zählt. Ich fand Matheo sehr authentisch und liebenswert. Lola mochte ich von Anfang an, ich persönlich empfand sie als sehr sympathisch. Sie hat ein super Verhältnis zu ihrem Vater und steht voll und ganz zu Matheo Schon in den ersten Seiten erfährt der Leser, dass mit Matheo etwas passiert ist, aber man weiß nicht was. Irgendwann kommt jedoch der Punkt, wo man erkennt, was hinter seinem Hass und Selbstzweifel steckt. Ich habe sehr mit ihm gelitten und ich auch voll und ganz verstanden aber ab einem gewissen Punkt wiederholt sich es immer wieder. Und so muss sagen, dass dem Buch gut 70-80 Seiten weniger nicht geschadet hätten. Da die ewigen Wiederholungen das Lesen sehr erschwer haben. Ich musste das Buch immer mal wieder zur Seite packen, da ich sonst einige seiten einfach übersprungen hätte. Schon in den ersten Seiten erfährt der Leser, dass mit Matheo etwas passiert ist, aber man weiß nicht was. Irgendwann kommt jedoch der Punkt, wo man erkennt, was hinter seinem Hass und Selbstzweifel steckt. Ich habe sehr mit ihm gelitten und ich auch voll und ganz verstanden aber ab einem gewissen Punkt wiederholt sich es immer wieder. Und so muss sagen, dass dem Buch gut 70-80 Seiten weniger nicht geschadet hätten. Da die ewigen Wiederholungen das Lesen sehr erschwer haben. Ich musste das Buch immer mal wieder zur Seite packen, da ich sonst einige seiten einfach übersprungen hätte. Fazit: Broken - Der Moment, in dem du fällst, ist ein sehr emotional geladenes Buch mit einem tragischen Thema, dass es wert ist, gelesen zu werden.

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Leider konnte mich die Geschichte nicht mitreißen, alles in allem war sie mir einfach viel zu lang.
von büchersalat am 22.07.2016

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar! Das Cover passt zum Inhalt, schließlich ist das Turmspringen Matheos größte Leidenschaft. Ich muss sagen, dass der Klappentext viel zu viel über den Inhalt verrät. Das hätte man ruhig etwas kürzen dürfen. Matheo ist begeisterter Turmspringer und trainiert für die Olympischen Spiele.... Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar! Das Cover passt zum Inhalt, schließlich ist das Turmspringen Matheos größte Leidenschaft. Ich muss sagen, dass der Klappentext viel zu viel über den Inhalt verrät. Das hätte man ruhig etwas kürzen dürfen. Matheo ist begeisterter Turmspringer und trainiert für die Olympischen Spiele. Er will der Beste werden. Sein ganzes Leben dreht sich nur darum. Doch dann lernt er Lola kennen und verliebt sich unsterblich in sie. Er versucht beides weiterhin unter einen Hut zu bekommen, doch dann wacht er eines morgens auf. Sein Zimmer völlig verwüstet, und auch Matheo ist in einem furchtbaren Zustand. Er versucht sich an die vergangene Nacht zu erinnern und je näher er dieser Nacht kommt desto größer wird die Angst vor der Erinnerung... Ich muss sagen ich hatte große Probleme mit diesem Buch. Ich kam sehr schlecht in den speziellen Schreibstil. Dann hatte ich mich zurecht gefunden und habe ich mich auf gut Deutsch gesagt "gelangweilt". Es passiert so lange gar nichts. Man bekommt einen Prolog und dann wird im Rückwärtsgang Matheo´s Geschichte erzählt. Es handelt sich für mich mehr um ein jugendliches Drama. Spannung gibt es wenig, einfach eine flüssige Geschichte, die den Leser packen soll. Ja, man will wissen, wie die Geschichte endet, aber bis dahin ist es ein langer Weg, leider. Gut gefallen hat mir die Liebesgeschichte zwischen Lola und Matheo. Beide sind sehr unterschiedlich, aber dennoch ist ihre Liebe echt. Matheo der Junge aus gutem Hause, der stark unter dem Druck seiner Eltern leidet. Dennoch ist er überhaupt nicht verwöhnt oder eingebildet, im Gegenteil, er hasst dieses oberflächliche Leben. Und Lola, das verständnisvolle junge Mädchen aus einem liebevollen Umfeld, das Matheo auffängt. Sehr gut, das war auch toll umgesetzt. Mich konnte diese Geschichte leider nicht wirklich mitreißen. Die Grundidee war gut, aber die Art die Geschichte zu erzählen war mir einfach zu trocken. Schade.

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Jugenddrama mit zweifelhaftem Ausgang
von einer Kundin/einem Kunden aus Wetter am 24.04.2016

Ein Jugenddrama mit zweifelhaften Ausgang. So lässt sich "Broken. der Moment, in dem du fällst" für mich in einem Satz zusammenfassen. Die Hauptfigur, Matheo, ist ein begabter Turmspringer, der die britischen Meisterschaften gewinnt und als Hoffnungsträger für die olympischen Spiele ein Jahr später gilt. Matheo ist außerdem einer der beliebtesten... Ein Jugenddrama mit zweifelhaften Ausgang. So lässt sich "Broken. der Moment, in dem du fällst" für mich in einem Satz zusammenfassen. Die Hauptfigur, Matheo, ist ein begabter Turmspringer, der die britischen Meisterschaften gewinnt und als Hoffnungsträger für die olympischen Spiele ein Jahr später gilt. Matheo ist außerdem einer der beliebtesten Schüler seiner Jahrgangsstufe, hat ebenfalls beliebte Freunde und eine tolle Freundin. Gleichzeitig ist er aber auch das Kind einer sehr reichen Familie, dessen Eltern für ihre Karriere leben und die Kinder einem Hausmädchen überlassen, gleichzeitig aber "Gehorsam" und absolute Leistung einfordern. Matheos Freundin Lola dagegen, lebt mit ihrem Vater alleine in einem eher runtergekommenen Reihenhaus und führt ein eher unkonventionelles Leben. Das alleine schon deswegen, weil der Vater als Ex-Musikstar nun als freier Fotograf arbeitet und gerne noch mit Alkohol und Drogen feiern geht. Matheo und Lola sind ein unglaublich schön verliebtes Teeniepaar und geben sich gegenseitig all das, was sie von zu Hause her vermissen. Doch dann passiert ein Verbrechen, das Matheo in ein Trauma stürzt und die Beziehung zwischen Lola und ihm langsam und schleichend zerstören könnte. Das Thema taugt wahrlich für keinen typischen "Hollywood-Teenie-Film" mit rosarotem Happy End. Auch der Schreibstil der Autorin geht sehr viel tiefer. Durch ihre sehr detailreichen Beschreibungen von Situationen, Gedanken und Gefühle, und Umgebungen geht dieser Roman sehr tief. So tief, dass ich manchmal nicht weiterlesen wollte, weil mir die Stimmung in dem Moment definitiv zu depressiv war. Dieser Schreibstil ist sowohl ein großer Pluspunkt, als auch ein großer negativ Kritikpunkt in diesem Buch. Denn das Ende, so wie es dargestellt wird, in seiner Intensität und Endgültigkeit, halte ich als Schlusswort in einem Jugendbuch für sehr gefährlich. Und genau das ist der Punkt, wegen dem ich "Broken. Der Moment, in dem du fällst" auch nicht so gut bewerte, wie die Autorin es für ihre Darstellung verdient hätte. Ein Buch, das man jungen Menschen nicht unbedingt unkommentiert lesen lassen sollte.

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Mutiges Thema, aber langweilige Handlung und unschönes Ende
von Skyline Of Books am 20.04.2016

Klappentext „Mathéos große Liebe ist Lola. Doch Mathéo ist auch Großbritanniens Hoffnung auf olympisches Gold im Turmspringen. Und seine ehrgeizigen Eltern zeigen sich wenig begeistert über die Beziehung. Zum Glück ist Lolas Vater anders. Mit ihm versteht sich Mathéo blind. Doch dann gerät Mathéos Leben komplett aus den Fugen. Nach... Klappentext „Mathéos große Liebe ist Lola. Doch Mathéo ist auch Großbritanniens Hoffnung auf olympisches Gold im Turmspringen. Und seine ehrgeizigen Eltern zeigen sich wenig begeistert über die Beziehung. Zum Glück ist Lolas Vater anders. Mit ihm versteht sich Mathéo blind. Doch dann gerät Mathéos Leben komplett aus den Fugen. Nach einer Siegesfeier wacht er mit Verletzungen am ganzen Körper auf, ohne Erinnerung an die Nacht zuvor. Erst als er sich beim Turmspringen am Kopf verletzt, kommt die Erinnerung zurück. Er wurde überfallen und brutal vergewaltigt. Als Lola davon erfährt, bittet sie ihn, zur Polizei zu gehen. Doch Mathéo hat ihr eines verschwiegen. Er kennt seinen Vergewaltiger.“ Gestaltung Ich habe schon einmal bereits ein ähnliches Cover wie dieses gesehen, das mir jedoch besser gefallen hat. Das helle blau zusammen mit dem hellen grau gefällt mir nicht so gut und auch die Anordnung der Buchstaben des Titels ist nicht sehr schön. Ich finde das Cover ein wenig nichtssagend, auch wenn es durch das Bild des Turmspringenden Jungen auf die Handlung Bezug nimmt. Schade finde ich, dass ich das Motiv hinter dem Blau gar nicht richtig erkennen kann. Meine Meinung Dass Autorin Tabitha Suzuma sich vor den schwierigen Tabuthemen nicht scheut, davon hatte ich schon gehört. Ihren Roman „Forbidden“ kenne ich vom Hörensagen, auch wenn ich ihn selber nicht gelesen hatte. Als ich dann von „Broken“ hörte und mir den Klappentext durchlas, war ich sehr beeindruckt. Eine Autorin, die sich mit dem sensiblen Thema der Vergewaltigung junger Männer auseinandersetzt? Spannend! Dachte ich zuerst. Leider wurde ich von diesem Buch enttäuscht. Ich rechne es der Autorin hoch an, dass sie sich an diese Thematik herangewagt hat. Ich finde es wichtig, dass solche Themen nicht totgeschwiegen, sondern angesprochen werden. Dabei sollte jedoch ein sensibler Umgang mit gleichzeitiger Deutlichkeit hinsichtlich des Themas selbstverständlich sein. Suzuma hat diesbezüglich auch wirklich meine Erwartungen getroffen. Sie ist mit dem Thema vorsichtig umgegangen und hat es gleichzeitig geschafft, nicht zu sehr in Wertungen abzurutschen. Die Autorin hat bei mir Emotionen geweckt und mir die Gefühle der Verunsicherung, Schuld und Angst des jungen, vergewaltigten Mathéos veranschaulicht. Ich habe die bedrückte Atmosphäre gespürt. Jedoch habe ich mich ansonsten ziemlich gelangweilt. Gerade zu Beginn passierte absolut gar nichts und ich habe mich mehr schlecht als recht durch die Handlung gequält. Dass die Figuren und die jeweiligen Situationen, in denen sie sich befinden, angemessen eingeführt werden müssen, ist mir klar. Aber es hätte dabei ruhig auch etwas passieren können. Stattdessen haben die Charaktere meist einfach nur miteinander geredet und das wars. Mehr nicht. Erst in der Hälfte des Buches passierte dann am Ende eines Kapitels ein kleinerer Cliffhanger, der mehr Spannung aufkommen ließ. Auch als Mathéo seiner Freundin Lola dann von seinen Erinnerungen und seiner Situation erzählt hat, gefiel mir das Buch etwas besser, weil dort die Emotionalität gut dargestellt wurde und seine Gefühle nachvollziehbar waren. Dann kam jedoch das Ende. Und was soll ich sagen? Ich fand es einfach nur blöd. Ich kann nicht genau ins Detail gehen, ohne zu viel zu verraten, aber für mich handelte eine der Figuren einfach nur absolut kopflos und ich konnte die Entscheidung wirklich nicht nachvollziehen. Das Ende ist dabei eine Mischung aus traurig und glücklich, denn nach einem kurzen Zeitsprung erhält man durchaus einen Blick auf die Figuren, wie sie sich mit der Zeit entwickelt haben. Aber hier war mir die Entwicklung eines Charakters zu unrealistisch. Ich hatte einfach den Eindruck, als hätte die Autorin am Ende nochmal richtig eins draufsetzen wollen in Punkto Dramatik. Dabei riss sie jedoch neben der ohnehin schon sensiblen Vergewaltigungsthematik ein weiteres empfindliches Feld an, was meiner Meinung nach zu viel des Guten war. Damit die Leser dann aber dennoch zufrieden mit dem Ende sind, gab es einen kleinen Zeitsprung. So habe ich es zumindest empfunden. Echt schade. Fazit Dass in „Broken – Der Moment, in dem du fällst“ ein ernsthaftes, bisher kaum aufgegriffenes (Tabu-)Thema aufgegriffen wurde, fand ich sehr mutig, spannend und interessant. Auch die Umsetzung war sehr einfühlsam und sensibel gelöst. Jedoch habe ich mich größtenteils einfach nur gelangweilt, da nichts Packendes in der Handlung passierte. Es dümpelte alles vor sich hin, abgesehen von ein paar gefühlvollen oder erschreckenden Momenten. Gerade das Ende hat mich dann zusätzlich nochmal enttäuscht, da eine Figur etwas dramatisches tut und ihr Handeln nicht gut begründet wurde und somit nicht nachzuvollziehen war. Knappe 2 von 5 Sternen! Reihen-Infos Einzelband

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Langatmig und unbefriedigendes Ende
von Zank am 17.04.2016

Mattheo, genannt Matt, ist kein gewöhnlicher 17jähriger. Auf ihm ruhen Englands Hoffnungen auf die Goldmedaille im Turmspringen bei den nächsten Olympischen Spielen. Er kommt aus einem reichen Elternhaus und hat eine wundervolle Freundin. Doch nach einem wichtigen Wettkampf geschieht etwas, das seine Welt aus den Fugen geraten lässt. Matt... Mattheo, genannt Matt, ist kein gewöhnlicher 17jähriger. Auf ihm ruhen Englands Hoffnungen auf die Goldmedaille im Turmspringen bei den nächsten Olympischen Spielen. Er kommt aus einem reichen Elternhaus und hat eine wundervolle Freundin. Doch nach einem wichtigen Wettkampf geschieht etwas, das seine Welt aus den Fugen geraten lässt. Matt wacht morgens ohne Erinnerungen an die vergangene Nacht verletzt in seinem völlig verwüsteten Zimmer auf. Was ist passiert? Ein großer Pluspunkt bei diesem Buch ist der Schreibstil der Autorin. Ihr gelingt es außerordentlich gut, die Stimmung und die Gefühle von Matt, aber auch den anderen Charakteren einzufangen und zu vermitteln. Die Worte wirken locker, aber auch eindringlich. Dafür nimmt sich Tabitha Suzuma viel Zeit, was gleichzeitig allerdings auch eins der Mankos der Buches ist. Da der Fokus so auf dem Innenleben Matts liegt, passiert lange Zeit nicht viel und manche Kleinigkeiten werden immer wieder durchgekaut. Die Handlung baut sich nur schleppend auf, langatmige Szenen und Beschreibungen sind keine Seltenheit und ich habe mich zeitweise wirklich gelangweilt. Dazu kommt noch: Die Inhaltsbeschreibung des Verlags verrät viel zu viel über das Buch (der Klappentext selbst ist nicht so ausführlich), was zwar zunächst für Interesse an der Geschichte sorgt, dann beim Lesen allerdings fast alle Spannung nimmt, da man Dinge weiß, die erst in der zweiten Hälfte (!) des Buches aufgedeckt werden. Matts Freundin Lola ist für mich die Sympathieträgerin der Geschichte. Sie ist das Mädchen, das man gerne zur besten Freundin haben möchte - trotz eines schweren Schicksalsschlags in ihrer Kindheit ist sie fröhlich und lebenslustig. Ihre außergewöhnlich gute Beziehung zu ihrem chaotischen Vater stellt einen krassen Kontrast zu Matts äußerlich perfekten, aber an den Befindlichkeiten und Wünschen ihrer Kinder völlig uninteressierten Eltern dar. Neben Lola habe ich mich auch in Matts kleinen Bruder Loic verliebt, der als 8jähriger sehr unter der Stimmung zu Hause zu leiden hat. Matt selbst stand im Mittelpunkt des Buches und trotzdem habe ich seine Entscheidungen nicht immer verstanden und war teils genervt von ihm. Er befindet sich in einer Ausnahmesituation, weshalb es wahrscheinlich auch schwer ist, sich in ihn hineinzuversetzen - von außen lässt sich immer alles objektiver betrachten. Trotzdem machte er es mir durch schlicht dumme Aktionen und langwierige philosophische Betrachtungen der Natur auch nicht wirklich leicht, ihn ins Herz zu schließen. Vom Ende der Geschichte war ich leider sehr enttäuscht. Ich möchte nichts verraten, aber es war für mich nicht wirklich nachvollziehbar und ich hätte mir eine andere Auflösung der Situation (egal welcher Art) gewünscht. Auch emotional hat es mich nicht berühren können. Fazit: Man erfährt viel über Matts Gefühle, die durch den ausführlichen Schreibstil der Autorin regelrecht greifbar werden. Die Charaktere und die erzeugte Stimmung sind eindeutig die Stärken von "Broken". Leider können die Handlung und der (auch aufgrund der Spoiler durch die Verlagsbeschreibung nicht vorhandene) Spannungsbogen dabei nicht mithalten, auch wenn ich größten Respekt davor habe, dass sich Tabitha Suzuma hier wieder einmal einem schwierigen Thema gewidmet hat. Nachdem "Forbidden" zu meinen Lieblingsbücher zählt, konnte "Broken" mich leider nicht überzeugen.

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