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Christiane F. - Mein zweites Leben

Autobiografie

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Die Autobiografie von Christiane Felscherinow 'Mein zweites Leben', ist nicht nur eine Fortsetzung der Geschichte des weltberühmten Mädchens Christiane F. vom Bahnhof Zoo, sondern auch erstmalig das Portrait einer Langzeitabhängigen. Die Co-Autorin Sonja Vukovic begleitete Christiane Felscherinow drei Jahre lang und schaffte es dabei, Wesen und Sprache der Protagonistin authentisch einzufangen. Dazu gehört auch die Sprunghaftigkeit, die sich in den Kapiteln spiegelt. Das Buch 'Mein zweites Leben' bricht bewusst mit dem Titel. Es gibt ein zweites Leben: die einzige Chance, die Christiane Felscherinow jemals genutzt hat. Aber dieses Leben ist nicht ihres, sondern das ihres Sohnes. Die Kapitel, in denen sie ihr Leben erzählt, bilden also keine chronologische Abfolge ihrer Geschichte, sondern handeln von vergebenen Chancen, zurückgewiesener Liebe, Flucht in die Abhängigkeit und neuer Hoffnung. Das zweite Buch räumt mit der Illusion eines Happy Ends und der fast schon romantischen Geschichte des Mädchens auf. Es zeigt nicht zuletzt, dass Abhängigkeiten - in welcher Form auch immer - nicht einfach zu lösen sind.

Christiane Vera Felscherinow kam 1962 in Hamburg zur Welt und zog im Alter von sechs Jahren mit ihrer Familie nach West-Berlin. Als Teenager wurde sie heroinabhängig und prostituierte sich auf dem Kinderstrich, um ihre Sucht zu finanzieren. Ende der 1970er Jahre wurden die Journalisten Kai Hermann und Horst Rieck auf sie aufmerksam und verfassten gemeinsam mit ihr eine Serie für die Illustrierte »Stern«, aus der ein autobiografisches Buch entstand. »Wir Kinder vom Bahnhof Zoo« wurde überraschend ein Welterfolg - auch durch den Spielfilm des Produzenten Bernd Eichinger. »Christiane F.« geriet zur Kultfigur und Antiheldin einer ganzen Generation. verbrachte sie zwischen der Hamburger Punk- und Rock'n'Roll-Szene, den griechischen Inseln und dem Berliner Underground sowie in der Obhut einer prominenten Schweizer Verlegerfamilie. Ihre Wege kreuzten Rockstars wie Alexander Hacke (»Einstürzende Neubauten«), David Bowie, Nick Cave, Nina Hagen und Depeche Mode ebenso wie die Literaten Friedrich Dürrenmatt, Patricia Highsmith und Loriot. Bis heute befindet sich Christiane Felscherinow in einem Methadon-Programm für Langzeit- abhängige. 1996 brachte sie einen Sohn zur Welt. Sie lebt heute in der Nähe von Berlin. Sonja Vukovic, geboren 1985 bei Aachen, ist Journalistin und entwickelt crossmediale Konzepte, wofür sie 2010 mit einem Grimme- Online-Award und einem Axel-Springer-Preis ausgezeichnet wurde. Sie schrieb u.a. für die Rheinische Post, Spiegel Online und Die Welt. 2010, im Zuge einer Recherche anlässlich des 30. Jahrestags des internationalen Kinokassenschlagers »Wir Kinder vom Bahnhof Zoo«, lernten sich Sonja Vukovic und Christiane Felscherinow kennen - und begannen bald mit der Arbeit an den Memoiren.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 336, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.01.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783943737141
Verlag Levante Verlag
Verkaufsrang 13.440
eBook (ePUB)
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Kundenbewertungen


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Sehr beeindruckend
von Manuela Federau aus Vellmar am 30.12.2014

Das Buch liest sich sehr gut, eine super Biographie. Die Frau hatte ein sehr sehr bewegtes Leben. Man möchte nicht mit ihr tauschen.

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Schade
von einer Kundin/einem Kunden aus Villingen-Schwenningen am 10.12.2013

Ich bin skeptisch, wenn unbedingt der 2. Teil einer Biographie erscheinen muss. Hier hat sich leider meine Befürchtung bestätigt....es geht ums Geld machen. Die, die "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" gelesen haben, hätten schon früher auf eine Fortsetzung gehofft. Die anderen kennen doch das Ursprungsbuch gar nicht. Das heißt jetzt also,... Ich bin skeptisch, wenn unbedingt der 2. Teil einer Biographie erscheinen muss. Hier hat sich leider meine Befürchtung bestätigt....es geht ums Geld machen. Die, die "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" gelesen haben, hätten schon früher auf eine Fortsetzung gehofft. Die anderen kennen doch das Ursprungsbuch gar nicht. Das heißt jetzt also, "Leute kauft beide Bücher." Als Germanist muss ich sagen: Der Schreibstil hat höchstens Hauptschulniveau.

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Bewegend
von einer Kundin/einem Kunden am 30.10.2013
Bewertetes Format: Einband: Kunststoff-Einband

Ich habe das zweite Buch über das Leben von Christiane F. sehr bewegt und interessiert. Ich fand die Berichte und Statistiken über aktuelle Drogenentwicklungen ebenfalls interessant und passend für dieses Buch. Sie führt wirklich ein spannendes Leben mit Höhen und Tiefen. Bewundernswert was trotz vieler Rückschläge aus dem Mädchen... Ich habe das zweite Buch über das Leben von Christiane F. sehr bewegt und interessiert. Ich fand die Berichte und Statistiken über aktuelle Drogenentwicklungen ebenfalls interessant und passend für dieses Buch. Sie führt wirklich ein spannendes Leben mit Höhen und Tiefen. Bewundernswert was trotz vieler Rückschläge aus dem Mädchen vom Kinderstrich geworden ist.

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"Wer hätte gedacht, dass ich 51 Jahre alt werde?"
von Goldtime aus München am 11.09.2014
Bewertetes Format: Einband: Kunststoff-Einband

Kein Buch hat mich in meiner Teenagerzeit so beeindruckt, wie Christiane F.´s „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ – die schonungslos ehrliche Biographie führte unsere Generation (und die weiteren) dazu, über sich selbst, die eigene Herkunftsfamilie, die eigene Zukunft nachzudenken, und das Thema Drogen nicht auf die leichte Schulter zu... Kein Buch hat mich in meiner Teenagerzeit so beeindruckt, wie Christiane F.´s „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ – die schonungslos ehrliche Biographie führte unsere Generation (und die weiteren) dazu, über sich selbst, die eigene Herkunftsfamilie, die eigene Zukunft nachzudenken, und das Thema Drogen nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Was ist seitdem aus Christiane Felscherinow geworden? Wie hat sie weitergelebt, nachdem ganz Deutschland über sie Bescheid wusste, sie durch ihr Buch vermögend und berühmt wurde? In ihrem neuen Buch „Mein zweites Leben“, das sie gemeinsam mit der preisgekrönten Journalistin Sonja Vucovic schrieb, gibt Christiane erneut Einblick in ihr außergewöhnliches Leben. Aufgrund ihrer Kontakte zu Wave-Musikern wie Blixa Bargeld und Produzenten lebte sie in den 80ern als Sängerin, verbrachte einige Jahre in Griechenland bei ihrem Traummann Panagiotis, erlitt Rückfälle, durchlitt Entzüge, und ging immer wieder durch extreme Höhen und Tiefen. Nach einer harten Zeit im Gefängnis war sie zunächst clean und diszipliniert, vagabundierte wieder durch Griechenland, wurde wieder abhängig, kehrte zurück, fand Unterstützung, eine neue Beziehung – und wurde Mutter. Durch ihren Sohn lernte sie, konstant Regeln einzuhalten, zuverlässig für ihn zu sorgen, ihm Liebe und Schutz zu geben. Doch die Vergangenheit wurde ihr immer wieder zum Verhängnis – schließlich verlor sie das Sorgerecht und fast jeglichen Lebensmut. Doch Christiane gibt bis heute nicht auf, kämpft sich durch und sorgt inzwischen besser für sich selbst. Heute lebt sie in einer kleinen Berliner Wohnung, nimmt an einem Substitutionsprogramm teil und möchte ihre extremen Erfahrungen erneut weitergeben. Mich hat auch dieses zweite Buch sehr berührt. Ich habe Christiane hierbei als eine außergewöhnlich sensible, feinfühlige und verletzbare Frau kennengelernt – aber auch als knallharte Kämpferin. Sie zeigt all ihre extremen Seiten und den Kampf um Unabhängigkeit. Sie braucht viel Freiheit, lässt sich auch durch die disziplinierte Journalistin nicht einengen, und ist auf ihre Weise doch unglaublich zuverlässig. Für mich ist aus der Antiheldin der 70er eine Frau geworden, die – obwohl gesundheitlich stark angeschlagen - die Kraft und den Mut hat, uns aufzuklären und zu warnen, ohne zu belehren. Ich bin sehr betroffen, zu lesen, wie schwer der Kampf gegen die Sucht war – und noch immer ist. Ergänzt wird die Autobiographie durch Einschübe der Journalistin zu aktuellen Zahlen, Fakten und Hintergründen, z.B. zur Drogenszene, zu Folgeerkrankungen und zur Substitutionstherapie. Was mir hierbei allerdings fehlt, ist ein Kapitel zur Psychotherapie bei Suchterkrankungen. Ich wünsche Christiane, dass sie den Kampf gegen die Sucht doch noch gewinnt, vor allem seelisch. Das Buch zu schreiben, ist vielleicht ein Schritt dorthin. 5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung für alle, die sich ohne Tabus mit dem Thema Sucht auseinandersetzen möchten, und denen diese außergewöhnliche Frau mit den sehnsuchtsvollen grünen Augen nie aus dem Kopf gegangen ist.

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Absolutes Muss !
von einer Kundin/einem Kunden aus elsdorf am 10.01.2014
Bewertetes Format: Einband: Kunststoff-Einband

Ich finde das Buch sehr interessant und gut geschrieben ! Ich habe das Buch in 2 1/2 Tagen durchgelsen da ich einfach nicht aufhören konnte die Geschichte von Christianes Leben zu verfolgen. Es gab auch viele Überraschungen in dem Buch, meist negative ..aber es zeigt ganz klar wie hart... Ich finde das Buch sehr interessant und gut geschrieben ! Ich habe das Buch in 2 1/2 Tagen durchgelsen da ich einfach nicht aufhören konnte die Geschichte von Christianes Leben zu verfolgen. Es gab auch viele Überraschungen in dem Buch, meist negative ..aber es zeigt ganz klar wie hart es ist aus einer Sucht wieder herauszukommen.

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Das zweite Leben
von einer Kundin/einem Kunden am 23.01.2014
Bewertetes Format: Einband: Kunststoff-Einband

Das zweite Leben ... Christiane F. schreibt in ihrer Autobiografie wie sich ihr Leben bisher verändert hat. Sie erzählt von ihrem Jungen aber auch wie sie eine Zeit lang in Griechenland gelebt hat. Es ist sehr interessant zu lesen, was aus ihr geworden ist und wie sie noch heute damit kämpft... Das zweite Leben ... Christiane F. schreibt in ihrer Autobiografie wie sich ihr Leben bisher verändert hat. Sie erzählt von ihrem Jungen aber auch wie sie eine Zeit lang in Griechenland gelebt hat. Es ist sehr interessant zu lesen, was aus ihr geworden ist und wie sie noch heute damit kämpft ihr leben, zu leben.

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traurig
von einer Kundin/einem Kunden aus Bern am 07.11.2013
Bewertetes Format: Einband: Kunststoff-Einband

Eigentlich ist es alles nur eine sehr traurige Geschichte, die zeigt, welche Auswirkungen eine schlechte Kindheit, in der die Eltern keine Liebe und Zeit für die Kinder haben, hat. Christianes Leben ist eine nutzlose Verschwendung der kostbaren Lebenszeit. Selbst mit den Einnahmen ihres Buches versteht sie nicht umzugehen. Man... Eigentlich ist es alles nur eine sehr traurige Geschichte, die zeigt, welche Auswirkungen eine schlechte Kindheit, in der die Eltern keine Liebe und Zeit für die Kinder haben, hat. Christianes Leben ist eine nutzlose Verschwendung der kostbaren Lebenszeit. Selbst mit den Einnahmen ihres Buches versteht sie nicht umzugehen. Man sollte aus seinen Fehlern lernen, aber das ist leider nicht jedem möglich. Mich macht das Buch einfach nur traurig. Der erste Teil war deutlich besser, da die Hoffnung für Christiane irgendwie blieb. Davon ist nichts geblieben.

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Empfehlenswert
von einer Kundin/einem Kunden aus kleinarl am 25.10.2013
Bewertetes Format: Einband: Kunststoff-Einband

Ich fidne es sehr interessant wie es mit der "kleinen" Christiane F. aus dem Buch/Film "Wir Kinder vom bahnhofszoo" weitergeht, wie sie sich im Wandel der Zeit in der Gesellschaft zurechtfindet und wie sie immer wieder zwischen Drogensucht und Entzug hin und her springt. Das Buch ist sehr kurzweilig... Ich fidne es sehr interessant wie es mit der "kleinen" Christiane F. aus dem Buch/Film "Wir Kinder vom bahnhofszoo" weitergeht, wie sie sich im Wandel der Zeit in der Gesellschaft zurechtfindet und wie sie immer wieder zwischen Drogensucht und Entzug hin und her springt. Das Buch ist sehr kurzweilig zu lesen, und leicht verständlich. Einen Stern Abzug gibt es, da immer wieder kurze Kapitel im Buch vorkommen, die Berichte über derzeitiges Drogenvorkommen, Drogenkonsum in der Welt bzw. Buchausschnitte aus "Kinder vom bahnhofszoo" vorkommen. Das ist jedoch nur geschmackssache, ich finde das Buch sehr lesenswert und kann es nur empfehlen.

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Nicht vergessen
von einer Kundin/einem Kunden am 08.10.2013
Bewertetes Format: Einband: Kunststoff-Einband

Es war einer der großen Bucherfolge in den späten Siebzigern. "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo", die Geschichte der Christiane F. Christiane Vera Felscherinow erzählt wie es weiterging. Ihr zweites Leben eben. Diese Frau braucht jedenfalls keine Hochschaubahn besteigen, ihr Leben ist eine Einzige. Berührend wie sie all ihre Bemühungen... Es war einer der großen Bucherfolge in den späten Siebzigern. "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo", die Geschichte der Christiane F. Christiane Vera Felscherinow erzählt wie es weiterging. Ihr zweites Leben eben. Diese Frau braucht jedenfalls keine Hochschaubahn besteigen, ihr Leben ist eine Einzige. Berührend wie sie all ihre Bemühungen schildert um dem Sohn ganz einfach Mutter zu sein. Gegen Ende bleibt sowieso nichts anderes über als ihr die Daumen für die Zukunft zu drücken.

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Biographie für Neugierige
von einer Kundin/einem Kunden am 28.11.2013
Bewertetes Format: Einband: Kunststoff-Einband

Leider konnte mich diese Biographie insgesamt nicht überzeugen. Sie ist wirr aufgebaut, ich konnte die Ereignisse zeitlich schlecht einordnen. Trotzdem hat das Buch einen gewissen Unterhaltungswert und ist gut zu lesen. Man ist schliesslich neugierig, was aus der Figur aus unserer Jugend Christiane F. geworden ist.

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Enttäuschend
von einer Kundin/einem Kunden aus Hitzkirch am 14.02.2014
Bewertetes Format: Einband: Kunststoff-Einband

Von "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" war ich ein Riesen-Fan. Habe es mehrmals gelesen und fand es super. Deshalb habe ich auch dieses Buch gekauft, weil mich ihr Leben interessiert hat. Dieses Buch war jedoch eine herbe Enttäuschung. Die komplette Geschichte ist nicht chronologisch. Sie erzählt wirr durcheinander, mal ist ihr... Von "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" war ich ein Riesen-Fan. Habe es mehrmals gelesen und fand es super. Deshalb habe ich auch dieses Buch gekauft, weil mich ihr Leben interessiert hat. Dieses Buch war jedoch eine herbe Enttäuschung. Die komplette Geschichte ist nicht chronologisch. Sie erzählt wirr durcheinander, mal ist ihr Junge 9-jährig, dann hat sie wieder kein Kind und im nächsten Absatz hat sie wieder eins und da ist es dann schon 12-jährig Sie erzählt von Hund A, in der nächsten Geschichte erzählt sie von Hund D und man überlegt, ob das jetzt vorher oder nachher war. Dann schreibt sie, dass sie zur Zeit X seit längerem Clean war und im nächsten Satz steht "... zu dieser Zeit war ich schon wieder seit einiger Zeit im Drogensumpf". Und man sitzt vor dem Buch und fragt sich, wann denn das jetzt passiert ist. Am Anfang habe ich jeweils zurück geblättert weil ich dachte ich sei beim Lesen unaufmerksam gewesen. Dann habe ich aber bemerkt, dass diese Gedankesprünge wirklich so im Buch sind, dass es nicht am Leser liegt. Habe mir dann vorgenommen, einfach zu lesen, ohne wissen zu wollen was wann war, aber der Unterhaltungswert hat darunter enorm gelitten. Diese zusammenhanglosen Erzählungen habe ich als sehr mühsam und auch nicht sehr interessant empfunden. Mir kam es vor, als ob sie alle wirren Gedanken einfach mal zu Papier gebracht hat und der Leser kann dann selbst schauen was er damit anfangen soll. Wenn es nicht in der Mitte des Buches noch um den Zürcher Platzspitz gegangen wäre, hätte ich aufgehört zu lesen. Ich wollte das Buch gerade endgültig zuklappen und aufhören, als dieser Teil kam. Da ich in der Nähe aufgewachsen bin, hat mich das interessiert und deshalb habe ich weitergelesen und danach war es nicht mehr viel, deshalb habe ich mich noch durch gekämpft. Wirklich empfehlen kann ich das Buch aber nicht. Mich hat es sehr enttäuscht und ich würde es auf keinen Fall mehr lesen.

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