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Clockers

Roman

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Clockers – das sind schwarze Dealer, die weisse Klientel 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche beliefern. Hier im Slum, wo die Welt rau ist, steht die Polizei aggressiv daneben, die Stadt resigniert. Bis sich die Spannung wieder in einer Explosion entlädt.

Richard Price hat dieses Szenarium in seinem grandiosen Meisterwerk »Clockers« umgesetzt. Es entstand ein handlungsgetriebener und vor Spannung berstender Grossstadtroman, den Spike Lee mit Harvey Keitel verfilmt hat und der den Grundriss für die gefeierte Fernsehserie »The Wire« schuf.

Portrait
Richard Price wurde 1949 in der Bronx geboren. Bisher hat er neun Romane veröffentlicht, darunter der 2010 erschienene ›Cash‹, der »Spiegel«-Bestseller und auf Platz 1 der KrimiWelt-Bestenliste war. Price verfasste zahlreiche Drehbücher für Filme von und mit Martin Scorsese, Al Pacino und Paul Newman. 2007 gewann Price den Edgar Award für seine Arbeit an der hoch gelobten TV-Serie ›The Wire‹, für die er monatelang bei der Polizei recherchierte. Er lebt in New York. Bei S.Fischer erschien 2015 sein Roman ›Die Unantastbaren‹, der 2016 mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichnet wurde.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 800, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.05.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783104017006
Verlag Fischer E-Books
eBook (ePUB)
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Kundenbewertungen


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Clockers
von einer Kundin/einem Kunden am 13.08.2011

Clockers – das sind schwarze Dealer, die weiße Klientel 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche beliefern. Hier im Slum, wo die Welt rau ist, steht die Polizei aggressiv daneben, die Stadt resigniert. Bis sich die Spannung wieder in einer Explosion entlädt. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten war ich so... Clockers – das sind schwarze Dealer, die weiße Klientel 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche beliefern. Hier im Slum, wo die Welt rau ist, steht die Polizei aggressiv daneben, die Stadt resigniert. Bis sich die Spannung wieder in einer Explosion entlädt. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten war ich so in diese Geschichte vertieft und das Lesen machte Spaß. Es ist kein Buch für Jerdermann, aber das muß es ja auch nicht. Wie gesagt, wer sich dafürinteressiert, wird seine Freude an dem Buch haben.

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Dealer und Polizisten in New York, spannend erzählt
von Martin Bär aus St. Johann am 08.12.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Clockers stehen auf der untersten Stufe der Hierarchie der New Yorker Drogendealer: sie verkaufen den Stoff direkt an die Endverbraucher. Strike, die eine Hauptfigur dieses fulminanten Buches, hat ein paar Clockers unter sich. Er will aber raus aus dem Geschäft, braucht nur noch genügend Geld, um einen Neustart ohne... Clockers stehen auf der untersten Stufe der Hierarchie der New Yorker Drogendealer: sie verkaufen den Stoff direkt an die Endverbraucher. Strike, die eine Hauptfigur dieses fulminanten Buches, hat ein paar Clockers unter sich. Er will aber raus aus dem Geschäft, braucht nur noch genügend Geld, um einen Neustart ohne Drogenbusiness zu wagen. Ein Mord passiert, und Strike ist verdächtig. Die andere Hauptfigur ist Rocco, ein Polizist, der knapp vor seiner Pensionierung steht. Er hat schon alles gesehen auf New Yorks Straßen, ihn kann wenig erschüttern. Ein letzter Mordfall vor seiner Pensionierung bringt ihn aber noch einmal an seine Grenzen. Richard Price versteht es, die beiden Protagonisten eindringlich in ihren Nöten und Zwängen zu schildern. Abwechselnd aus der jeweiligen Perspektive erzählt, entsteht ein Panorama New Yorks, das düster und gewalttätig ist. Toll zu lesen, spannend, große Leseempfehlung!

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Lebensecht
von Brigitte Bouman-Mengering aus Lingen (Ems) am 20.08.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Diese Geschichte ist nicht wirklich ein Krimi,sondern berichtet vom täglichen Kampf der Polizei im Drogenmilieu.Weder bei der Polizei noch bei den Kriminellen gibt es Superhelden.Alle haben mit ihren Problemen und den Umständen zu kämpfen.Richard Price schreibt einen fesselnden,packenden Stil,dem sich niemand entziehen kann.Und gerade die Lebensnähe und Echtheit macht... Diese Geschichte ist nicht wirklich ein Krimi,sondern berichtet vom täglichen Kampf der Polizei im Drogenmilieu.Weder bei der Polizei noch bei den Kriminellen gibt es Superhelden.Alle haben mit ihren Problemen und den Umständen zu kämpfen.Richard Price schreibt einen fesselnden,packenden Stil,dem sich niemand entziehen kann.Und gerade die Lebensnähe und Echtheit macht den Reiz dieses Buches aus.

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Drogenwelt Bronx
von Katharina am 30.04.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Clockers sind Drogendealer, die jeden Tag, rundum die Uhr, weiße Junkies mit dem benötigten Stoff versorgen. Für sie gibt es viele Gefahren: Polizei, Mädchen und Freunde, die einen verraten. Strike ist einer von ihnen. Seine Aufgabe ist es für einen Mann namens Rodney, jedeWoche einen Kilo umzusetzen. Dafür hat... Clockers sind Drogendealer, die jeden Tag, rundum die Uhr, weiße Junkies mit dem benötigten Stoff versorgen. Für sie gibt es viele Gefahren: Polizei, Mädchen und Freunde, die einen verraten. Strike ist einer von ihnen. Seine Aufgabe ist es für einen Mann namens Rodney, jedeWoche einen Kilo umzusetzen. Dafür hat er eine Handvoll Unterdealer, denen er vertrauen muss. Beklaut oder belügt einer ihn, ist er draußen. Strikes Devise ist es, sich immer den Rücken frei zu halten. Und dies gelingt ihm. Doch als Rodney von ihm verlangt, einen anderen Clocker umzubringen, kommt er in Bedrängnis und spricht zum ersten Mal nach Jahren wieder mit seinem Bruder Victor. Er erzählt ihm von dem anderen Clocker und verleumdet ihn. Kurz darauf ist der Clocker tot und Victor gesteht die Tat. Doch Rocco, der nach 20 Jahren Polizeidienst auf seine Pension wartet, glaubt nicht an Victors Schuld, war dieser bis dahin doch ein anständiger und arbeitsame Bürger. Somit hängt er sich hartnäckig an Strikes Fersen, von dessen Schuld er überzeugt ist… Es ist sehr schwer in dieses Buch rein zu kommen. Vor allem verwirren einen die vielen verschiedenen Namen, mit denen man gleich am Anfang konfrontiert wird. Auch der Schreibstil ist, aufgrund vieler Slang-Begriffe, ein wenig gewöhnungsbedürftig, spiegelt jedoch den Inhalt sehr gut dar. Doch trotz der anspruchsvolleren Sprache lässt sich die Geschichte sehr flüssig lesen und wird auf ca. 800 Seiten nie langweilig. Man erfährt in dem Buch viel über das Drogengeschäft und das Leben in den Bronx. Vor allem Strikes Streben einen Ausweg aus dem „Kreislauf der Scheiße“ zu finden ist äußerst realistisch beschrieben und für den Leser nachvollziehbar. Ähnlich ist es auch mit dem Polizisten Rocco, der einfach nicht glauben kann, dass der „gute“ der beiden Brüder einen Mord begangen haben soll und deswegen fieberhaft versucht Strike des Mordes zu überführen. Somit verhält er sich aber auch nicht wie seine Kollegen, denen Victors Geständnis Beweis genug ist. Insgesamt kann man sagen, dass Richard Price eine Reihe von miteinander agierenden, sehr interessanten und gut durchdachten Protagonisten erschaffen hat, die dieses Meisterwerk ungemein spannend und damit auch lesenswert machen.

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Clockers
von einer Kundin/einem Kunden am 26.04.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Die Handlung des herausragenden Romans „Clockers“ von Richard Price spielt in der fiktiven Stadt Dempsy in New Jersey. Auch wenn die Spannung sehr von den Ermittlungen rund um einen Mord im Drogenmilieu getragen wird, ist das eigentlich Eindrucksvolle die Beschreibung eben dieser Welt des Ghettos. Die Mitglieder der Banden,... Die Handlung des herausragenden Romans „Clockers“ von Richard Price spielt in der fiktiven Stadt Dempsy in New Jersey. Auch wenn die Spannung sehr von den Ermittlungen rund um einen Mord im Drogenmilieu getragen wird, ist das eigentlich Eindrucksvolle die Beschreibung eben dieser Welt des Ghettos. Die Mitglieder der Banden, meist Kinder und Jugendliche, und – wenn auch in deutlich besserer Position – sogar die Cops, die in diesem Viertel Dienst tun, sind in einer Welt von unvorstellbarem Schmutz, ständiger allseitiger Gewaltandrohung und erniedrigenden und diskriminierenden polizeilichen Übergriffen gefangen. Selbst für Kids, die die Schule ernst nehmen und viel Begabung für eine bessere Ausbildung zeigen, gibt es kaum einen Ausweg aus der Kriminalität. Strike ist 19 und ein Clocker, Straßendealer. Er ist eine Art Unteroffizier von Rodney Little, der die Geschehnisse in seinem Revier mit offenen zur Schau getragener Gewaltbereitschaft und manipulativem Geschick kontrolliert. Strike führt das Geschäft in einer Wohnhausanlage. Er ist aufmerksam, diszipliniert, sensibler als andere und sucht nach Wegen, einer vorbestimmten kriminellen Karriere zu entkommen. Der Roman wechselt kapitelweise zwischen Strike und seiner zweiten Hauptfigur, dem Polizisten Rocco Klein, Detective beim Morddezernat der Stadt, mit 43 Jahren ein routinierter Cop, der jenseits des Hudson River in Manhattan mit seiner kleinen Familie ein dem Schmutz der Ghettos enthobenes Leben führt. Auch Rocco wünscht sich Veränderung. Bald wird er mit 20 Dienstjahren die Möglichkeit erhalten, in Pension zu gehen und sucht nach einer ansprechenden Tätigkeit danach. Strike wird von Rodney aufgefordert, ein illoyales Mitglied der Organisation aus dem Weg zu räumen. Als ausgerechnet Strikes Bruder Victor, der mit 2 schlecht bezahlten, aber legalen Jobs versucht, seine Familie durchzubringen, ein unglaubwürdiges Geständnis ablegt, bewegen sich die Handlungsabläufe von Strike und Rocco unweigerlich aufeinander zu. Richard Prices breit angelegter Roman „Clockers“ bildete die Grundlage zu der vielfach ausgezeichnten TV-Serie „The Wire“. Mit seiner Darstellung des dichten Beziehungsgeflechts von Drogendealern, Drogenkonsumenten, Killern, Polizisten, besorgten Müttern, hilfsbereiten Anwälten und auch der behördlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, in denen diese Szene lebt, erhebt Price einen viel weiteren Anspruch als einfach spannend zu sein. (Was er aber nach einem längeren Einstieg dennoch ist und in steigendem Maße bis zum Schluss bleibt!) Eine nachdrückliche Empfehlung!

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spannend
von einer Kundin/einem Kunden am 12.04.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Detective Rocco Klein versucht den Mord an einem Drogendealer aufzuklären. Obwohl bereits ein Geständnis vorliegt, ist Detective Klein davon überzeugt, den falschen Täter erwischt zu haben. Er hält den Bruder des geständigen Täters für den Mörder. Strike ist ein sogenannter "Clocker". "Clockers" sind Drogendealer, die ihre Kunden rund um... Detective Rocco Klein versucht den Mord an einem Drogendealer aufzuklären. Obwohl bereits ein Geständnis vorliegt, ist Detective Klein davon überzeugt, den falschen Täter erwischt zu haben. Er hält den Bruder des geständigen Täters für den Mörder. Strike ist ein sogenannter "Clocker". "Clockers" sind Drogendealer, die ihre Kunden rund um die Uhr mit Stoff versorgen. Auch wenn man Strike bis dahin nichts nachweisen kann, beginnt Klein auf eigene Faust gegen ihn zu ermitteln. 800 Seiten Spannung pur. Eine großartige Milieustudie.

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'Er hat keine Zukunft, weil er nicht an eine Zukunft denkt'
von sabatayn76 am 01.04.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Inhalt: Der 19-jährige Strike arbeitet für den Drogendealer Rodney und lässt mehrere Clockers für sich arbeiten, die Junkies Tag und Nacht mit Drogen versorgen. Strike will aussteigen, doch eines Tages soll er im Auftrag von Rodney einen anderen Dealer töten. Strike erzählt seinem arbeitsamen und anständigen Bruder Victor davon... Inhalt: Der 19-jährige Strike arbeitet für den Drogendealer Rodney und lässt mehrere Clockers für sich arbeiten, die Junkies Tag und Nacht mit Drogen versorgen. Strike will aussteigen, doch eines Tages soll er im Auftrag von Rodney einen anderen Dealer töten. Strike erzählt seinem arbeitsamen und anständigen Bruder Victor davon - und schließlich wird der Dealer getötet, Victor stellt sich der Polizei und bekennt sich schuldig. Der Polizist Rocco, der sich nach 20 Jahren bald aus dem Dienst zurückziehen möchte, glaubt nicht an Victors Schuld und versucht, der Wahrheit auf die Spur zu kommen. Mein Eindruck: Ganz einfach macht es einem der Autor nicht. So verwendet er viele Slang-Begriffe, führt unzählige Personen ein und schreibt oft sehr lange Sätze. Durch die Länge des Buches, die authentische Beschreibung der Schauplätze, die milieugerechte Sprache und die sehr überzeugende Charakterisierung der Protagonisten ist Richard Price jedoch ein Meisterwerk gelungen, das es dem Leser ermöglicht, (ganz sicher und von zu Hause aus) in die Drogenwelt einzutauchen. Schön ist diese Welt nicht, aber glaubwürdig und auch für Außenstehende nachvollziehbar. Rocco und Strike kommen bei Richard Price abwechselnd zu Wort und somit erhält der Leser Einblicke in beide Welten, in die der Dealer und in die der Justiz. Mein Resümee: Man braucht etwas Durchhaltevermögen, aber man wird belohnt. Absolut empfehlenswert!

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Hart, realistisch und genial!
von Ulrich Gismann am 26.03.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Richard Price beweist mit seinem jüngsten Roman einmal mehr, daß er zu den ganz Großen der gegenwärtigen amerikanischen Autoren zählt. Virtuos verbindet er eine packende Thrillerhandlung mit einer eindringlichen Milieustudie. Gleichzeitig erzählt Price die Geschichte zweier Männer und ihres täglichen Kampfes ums Überleben in einer rauhen, unerbittlichen Welt. Beide... Richard Price beweist mit seinem jüngsten Roman einmal mehr, daß er zu den ganz Großen der gegenwärtigen amerikanischen Autoren zählt. Virtuos verbindet er eine packende Thrillerhandlung mit einer eindringlichen Milieustudie. Gleichzeitig erzählt Price die Geschichte zweier Männer und ihres täglichen Kampfes ums Überleben in einer rauhen, unerbittlichen Welt. Beide stehen auf verschiedenen Seiten des Gesetzes und sind sich doch ähnlicher als beiden lieb ist. Wer auf der Suche nach niveauvoller Thrillerliteratur ist, kommt an Richard Price jüngstem Wurf nicht vorbei!

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Überzeugende Beschreibung des Drogenmilieus
von Xirxe aus Hannover am 22.05.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Obwohl dieser 800-Seiten-Wälzer ausschließlich im Drogenmilieu spielt, ist es kein Krimi oder Thriller im klassischen Sinn. Die beiden Hauptfiguren sind Rocco, Detective, und Strike, ein 'leitender' Clocker, einer der schwarzer Dealer die rund um die Uhr ihren Stoff verkaufen. Als sich in Strikes Umfeld ein Mord ereignet, gerät er... Obwohl dieser 800-Seiten-Wälzer ausschließlich im Drogenmilieu spielt, ist es kein Krimi oder Thriller im klassischen Sinn. Die beiden Hauptfiguren sind Rocco, Detective, und Strike, ein 'leitender' Clocker, einer der schwarzer Dealer die rund um die Uhr ihren Stoff verkaufen. Als sich in Strikes Umfeld ein Mord ereignet, gerät er in Roccos Visier. Um einen solchen Plot herum einen 800-Seiten-Roman aufzubauen, würde sicherlich etwas langatmig ausfallen. Doch der Schwerpunkt dieser Geschichte liegt bei der Darstellung der beiden Protagonisten. Strike, gerade 19 Jahre alt, ist nicht glücklich mit dem was er tut. Immer wieder macht er sich vor, dass er sofort aufhören würde, hätte er genügend Geld beisammen. Doch wann ist genug? Es ist die Furcht vor dem was danach kommt, die Unsicherheit wie er nach dem Drogenjob sein Geld verdienen soll, die ihn daran hindert eine entgültige Entscheidung zu treffen. Und die Angst vor seinem Boss Rodney, der offenbar völlig skrupellos ist. Rocco, Anfang/Mitte 40, seit 20 Jahren im Dienst, plant ebenfalls auszusteigen, jedoch aus völlig anderen Gründen. Verheiratet mit einer vermögenden Frau und seit kurzem Vater, will er diesen 'Drecksjob' an den Nagel hängen. Doch immer wieder wird ihm klar, dass dieser Job sein Leben ist: das Aufklären von Morden, das Kämpfen für eine bessere Gesellschaft, die gemeinsamen Zeiten mit seinen Kollegen. Und als ein offensichtlich Unschuldiger des Mordes verdächtigt wird, setzt er alles daran, den wahren Täter herauszufinden. Auch die weiteren Personen in diesem Roman sind überzeugend dargestellt: Strikes Bruder, der unter allen Umständen versucht, in dieser kriminellen Umgebung anständig zu bleiben und beinahe daran zugrunde geht; ihre Mutter, die mit ihren Möglichkeiten versucht, ihre Jungen zu anständigen Bürgern zu erziehen; die Kollegen Roccos, die an (fast) nichts mehr Gutes glauben. Nichtzuletzt ist es der rauhen, teils eher schlichten Sprache zu verdanken, die dem Ganzen einen unglaublich realistischen Klang gibt. Price gelingt es zum einen, das Bild eines Teils der Gesellschaft zu vermitteln, in der es einem dort Hineingeboren fast unmöglich gemacht wird, zu einem anständigen Bürger zu werden. Und zum andern den alltäglichen Kampf der Polizei gegen diese Kriminalität darzustellen, wie auch deren immer wiederkehrendes Scheitern. Obwohl dieses Buch bereits 20 Jahre alt ist, ist ihm dies zu keiner Zeit anzumerken. Eine noch immer aktuelle und überaus spannende sowie vermutlich realistische Abbildung eines Teils unserer Gesellschaft, den die meisten von uns glücklicherweise wohl nicht kennen.

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Dealen ohne Handy
von einer Kundin/einem Kunden am 16.05.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Wie lief denn das in jenen historischen Zeiten der Pre-Handy-Ära? Wie kommunizierten die Bands in den Strassen von N.Y., die Dealer, die Polizei? Clokers wurden jene Dealer genannt, welche ihre Junkies Tag und Nacht mit Stoff versorgten. Rocco Klein, der resignative Polizist will es noch einmal wissen, und versucht... Wie lief denn das in jenen historischen Zeiten der Pre-Handy-Ära? Wie kommunizierten die Bands in den Strassen von N.Y., die Dealer, die Polizei? Clokers wurden jene Dealer genannt, welche ihre Junkies Tag und Nacht mit Stoff versorgten. Rocco Klein, der resignative Polizist will es noch einmal wissen, und versucht mit Vehemenz einen Mord unter den Clockers aufzuklären. Im Mikrokosmos der Lower East Side, entwickelt sich ein Drama großen Ausmaßes, das den Leser in den Bann zieht. Und das immerhin 800 Seiten lang!

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Dealer und Cops
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 20.04.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Der Roman CLOCKERS von Richard Price spielt im Dealer-Umfeld einer amerikanischen Großstadt, Strike, ein junger Dealer, sitzt jeden Abend auf den Bänken einer Hochhaussiedlung und verkauft ampullenweise Rauschgift. In seinen Träumen sieht er sich abwechselnd ins große Geschäft einsteigen oder ganz weit weg in einem Leben ohne Heroin. Auf... Der Roman CLOCKERS von Richard Price spielt im Dealer-Umfeld einer amerikanischen Großstadt, Strike, ein junger Dealer, sitzt jeden Abend auf den Bänken einer Hochhaussiedlung und verkauft ampullenweise Rauschgift. In seinen Träumen sieht er sich abwechselnd ins große Geschäft einsteigen oder ganz weit weg in einem Leben ohne Heroin. Auf der anderen Seite gibt es die Drogenpolizei, die einen nahezu aussichtslosen Kampf gegen die Dealerei führt. Regelmäßig sucht sie die Umschlagsplätze auf, man kennt sich, die Durchsuchungen laufen nahezu rituell ab, Alltag eben. Alles ändert sich, als Strikes Drogenboss Rodney ihn auffordert, einen anderen Dealer zu erledigen. Dabei wird Strike die Aussicht angeboten, selbst in das große Geschäft einzusteigen. Wird Strike einen Mord begehen? Die Romanfiguren werden sehr detailliert beschrieben, man kann sich leicht in ihre Gedankenwelt einfühlen. Interessant ist auch die Einsicht in das Leben der Cops, ihre unterschiedliche Herangehensweise und Ausnutzung des Jobs, Mit dem Buch lernt man anschaulich das Leben in den minderbemittelten Teilen der Stadt kennen. Es wird auch klar, warum es so schwierig ist, wieder aus dem Drogengeschäft auszusteigen, wenn man einmal Fuß gefasst hat. Das Lesen des Buches erfordert etwas Geduld und viel Muße, die Handlung plätschert so vor sich hin. Aber dafür erhält man einen einmaligen Einblick in das Leben der Dealer, der Cops und all derer, die mit ihnen leben müssen – und das ist die Zeit schon wert.

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Tristesse
von POR am 12.04.2011
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Clockers sind schwarze Dealer, die ihren Kunden rund um die Uhr Stoff besorgen. Einer davon ist der junge Strike, der von seinem Mentor Rodney dazu auserkoren wird, einen Mitbewerber aus dem Weg zu schaffen. Aber eigentlich möchte Strike aus dem Sumpf entkommen. Strike erzählt seinem Bruder Victor von diesem... Clockers sind schwarze Dealer, die ihren Kunden rund um die Uhr Stoff besorgen. Einer davon ist der junge Strike, der von seinem Mentor Rodney dazu auserkoren wird, einen Mitbewerber aus dem Weg zu schaffen. Aber eigentlich möchte Strike aus dem Sumpf entkommen. Strike erzählt seinem Bruder Victor von diesem Dilemma und wenig später wird dieser zum Mörder. Der Polizist Rocco glaubt an die Unschuld von Victor, scheitert aber daran diese zu beweisen. Ein deprimierendes Bild, das Richard Price hier vor dem Leser ausbreitet. Schonungslos offen stellt er den Alltag der jungen Dealer dar. Eine Kindheit haben sie nicht, denn nur ihre Jugend schützt sie vor dem Gefängnis und es gilt diese Zeit für den Aufstieg in der Rangordnung zu nutzen und so von der Straße wegzukommen. Strike versteht, daß dieses Leben nur in eine Sackgasse führen kann. Er hat Geld auf der hohen Kante, aber es gelingt ihm nicht abzuspringen. Victor, sein Bruder, hat Frau und Kind, zwei Jobs gleichzeitig und trotzdem keine Möglichkeit aus dem Elend zu entkommen. Zu gering ist der Verdienst und zu hoch die Ansprüche, die er an sein Leben stellt. Moralisch gefestigt verachtet er den Weg, den sein Bruder eingeschlagen hat. Er hat aber keine Möglichkeit sich von der Armut und der Kriminalität zu distanzieren, da sie sein Leben prägt. Die Handlung durchlebt der Leser aus verschiedenen Blickwinkeln, teils aus Sicht von Strike, teils aus Sicht des Polizisten Rocco. Beide stehen an Wendepunkten in ihrem Leben. Strike will aussteigen, soll aber auch in der Drogenhierarchie aufsteigen. Rocco steht vor seiner Pensionierung, die er schon herbeisehnt, aber gleichzeitig schreckt er vor einem normalen Alltag mit Frau und Kind zurück. Wiewohl das Buch bereits vor fast 20 Jahren erschienen ist, hat es nichts an Spannung verloren. Mögen sich auch die Drogen geändert haben, die den Ausweg aus dem Alltag ermöglichen sollen, so hat sich an der Aktualität nichts geändert. Price gelingt es hervorragend die Personen zu schildern und baut ein Nahverhältnis zu allen Protagonisten auf. Man erlebt den Alltag eindringlich mit, fürchtet und bangt um die einzelnen Schicksale. Eigentlich erwartet man sich, daß alles gut ausgeht, aber das Leben ist kein Roman.

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Gute Atmosphäre, konnte mich aber nicht fesseln
von einer Kundin/einem Kunden aus Göttingen am 30.10.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Die Clockers, das sind die Jungs, die Drogen verticken. Strike ist einer davon: er sitzt auf der Parkbank und überwacht die Abwicklung des Verkaufs von Ampullen. Aus Sicherheitsgründen werden immer nur die herumgetragen, die auch bezahlt wurden; leerstehende Wohnungen werden als Versteck benutzt. Dies ist auch nötig, denn die... Die Clockers, das sind die Jungs, die Drogen verticken. Strike ist einer davon: er sitzt auf der Parkbank und überwacht die Abwicklung des Verkaufs von Ampullen. Aus Sicherheitsgründen werden immer nur die herumgetragen, die auch bezahlt wurden; leerstehende Wohnungen werden als Versteck benutzt. Dies ist auch nötig, denn die Polizei kontrolliert ständig. Besonders Big Chief und seine Jungs, die Besatzung eines Fury, haben Strike auf dem Kieker. Der träumt vom Ausstieg, aber erst, wenn er die ganz dicke Kohle gemacht hat. Dann gibt ihm sein Boss Rodney eine Aufgabe, die ihn weiter aufsteigen lassen könnte, oder ganz aus dem Geschäft verdrängen: er soll einen Verräter aus dem Weg räumen... Ehrlich gesagt konnte ich mit dem Buch nicht viel anfangen. Die Atmosphäre ist zwar ziemlich gut eingefangen, konnte mich aber trotzdem nicht fesseln. Im Grunde genommen sind alle Charaktere gescheiterte Existenzen, Drogendealer genauso wie Cops. Jeder ist käuflich und hat seinen Preis, der ganz unterschiedlich sein kann: Geld, Macht, Drogen, ein Sportwagen- oder auch nur ein freundliches Wort. Der gesamte Polizeiapparat ist ein korrupter Pfuhl, und die "brüderlichen" Dealer stechen sich gegenseitig ab, sobald einer den Rücken zudreht. Der Roman verfolgt verschiedene Personen, aber hauptsächlich Strike. Wenn man die Schilderungen so liest, kommt ein gewisses Gefühl von Unvermeidbarkeit auf: sie hatten keine Wahl, und der Drogenhandel ist die einzige Möglichkeit, überhaupt so etwas wie ein Leben zu führen. Mir hat das Buch nichts gegeben, ich habe mich beim Lesen nur ziemlich mies gefühlt. Für eine gut beschriebene Atmosphäre vergebe ich aber noch 3 von 5 Sterne.

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Epochale Kriminalrealität
von sendorra aus Köln am 25.04.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Langsam erreicht der Hype um die hoch gelobte Fernsehserie "The Wire" das deutsche Publikum. Richard Price schrieb fünf Folgen der Kultserie, die in Baltimores Drogenmilieu spielt. In Amerika berühmt, gelang ihm durch den "The Wire"-Bekanntheitsschub mit seinem Roman "Cash" letztes Jahr auch der große Durchbruch in Deutschland. Man kramte in... Langsam erreicht der Hype um die hoch gelobte Fernsehserie "The Wire" das deutsche Publikum. Richard Price schrieb fünf Folgen der Kultserie, die in Baltimores Drogenmilieu spielt. In Amerika berühmt, gelang ihm durch den "The Wire"-Bekanntheitsschub mit seinem Roman "Cash" letztes Jahr auch der große Durchbruch in Deutschland. Man kramte in den Schubladen und fand das Buch "Clockers", das der Bertelmann Verlag schon 1992 unter dem Namen "Söhne der Nacht" auf Deutsch veröffentlichte. Spike Lee verfilmte den Roman Mitte der 1990er mit Harvey Keitel in der Hauptrolle. Für die Drehbuch-Adaption wurde Price zusammen mit Lee 1995 sogar für den Oscar nominiert. "Clockers" gilt als Grundlage für die TV-Serie "The Wire". Nun schreiben wir das Jahr 2011 und kaum jemand erinnert sich an dieses Werk. So erfreut uns der Fischer Verlag dieses Frühjahr mit einer hübsch gebundenen Ausgabe von Price drittem Roman aus dem Jahre 1992. Diesmal unter seinem Originaltitel. Price Geschichten spielen im Drogenmilieu. Plaudern realistisch aus den Nähkästchen von Dealern, Polizisten und Kollateralcharakteren. So auch "Clockers". Strike, ein aufstrebender junger Dealer, befehligt eine Crew von Clockers, schwarze Kids, kaum im Teenageralter, die im New Yorker Vorort Dempsey Ampullen mit Drogen verkaufen. Selbst fast noch ein Kind, kämpft Strike mit Gewissenbissen, dem Traum auszusteigen und dem Drang mehr Geld zu scheffeln. Rocco arbeitet für die Staatsanwaltschaft, genauer, für die Mordkommission. Nur noch sechs Monate trennen ihn von seiner Pensionierung...was dann? Als der junge Victor Dunham ein Geständnis für einen Mord an einem Dealer gesteht, versteht er die Welt nicht mehr. Besessen davon, Victors Unschuld zu beweisen, riskiert Rocco seine eigene Glaubwürdigkeit. Strike, Rodney, Rocco und Victor sind die wohl wichtigsten Charaktere dieser umfangreichen Milieustudie. Tatsächlich platzt der Roman aber durch eine enorme Fülle an Figuren und Sub-Storys aus allen Nähten. Die Zahl der vorkommenden Personen und der angeschnittenen Nebenstränge wirkt erschlagend. Sie stiften mehr Verwirrung, als dass sie zur Atmosphäre beitragen. Price walzt die Befindlichkeiten der Protagonisten aus, weist immer und immer wieder auf ihre Dämonen hin. Das ist langweilig und bei der x-ten Wiederholung einfach nur ärgerlich. Die 800 Seiten sind einfach zuviel. Zu viele Menschen, zu viele Probleme, zu viele Schauplätze, zu viele Hintergründe. Kämpft sich der Leser allerdings durch dieses Zuviel, hält er die Längen und unnötigen Wiederholungen aus, dann sitzt er am Ende vor einem interessanten Porträt des menschlichen Denkens. Price Blick auf Motivation, Ursache und Wirkung ist erstaunlich. Und fühlt sich deprimierend wahr an. Authentisch. Räuber und Gendarmen können nicht ohne einander, sind sich ähnlicher als sie denken. Niemand ist nur gut oder böse. Alles ist offen und jeder für seinen Weg verantwortlich. Das sind keine neuen Erkenntnisse. Im Kontext des inneramerikanischen Drogenkriegs, in diesem Extrem, aber sehr plastisch und schockierend. Drogen, Morde, Cops, Dealer, Kleinkriminelle, Süchtige, Rassismus - das ist der Stoff, aus dem Price seinen Milieuschinken webt. "Clockers" ist ein Buch für Menschen, die epische Werke über die amerikanische Kriminalrealität mögen.

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Nicht meins...
von CabotCove aus Lemgo am 21.09.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Richard Price schreibt in „Clockers“ über jene schwarzen Dealer, die die weiße Klientel rund um die Uhr beliefern. Er zeichnet ein sehr raues Bild der Slums, gleichzeitig zeigt er die Hilflosigkeit der Menschen auf und beleuchtet die Brutalität der Polizeibehörden. Richard Price, 1949 in der Bronx geboren, weiß eindeutig, über was... Richard Price schreibt in „Clockers“ über jene schwarzen Dealer, die die weiße Klientel rund um die Uhr beliefern. Er zeichnet ein sehr raues Bild der Slums, gleichzeitig zeigt er die Hilflosigkeit der Menschen auf und beleuchtet die Brutalität der Polizeibehörden. Richard Price, 1949 in der Bronx geboren, weiß eindeutig, über was er schreibt. Das Werk wirkt gut recherchiert und düster beobachtet. „Clockers“ war aber leider trotz der guten Recherche so gar nichts für mich... Ich habe nur wenig lesen können, weil mich der Schreibstil schon nach kurzer Zeit genervt hat: zuviel Slang, zuviel Klischeebehaftetes. Spannung kam bei mir leider auch absolut keine auf. Das lag aber vielleicht auch mit am Thema, das mich einfach nicht so recht interessiert hat. Ich kann den Hype um seine Romane jedenfalls nicht nachvollziehen...

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