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Dark Queen

Schwarze Seele, schneeweißes Herz

(14)
In dem von Aufständen erschütterten Königreich Ludania bestimmt die Zugehörigkeit zu einer Klasse, welche Sprache du sprichst – oder verstehst. Wenn du vergisst, wo dein Platz ist, kennen die Gesetze der Königin keine Gnade. Allein auf den Blickkontakt mit gesellschaftlich Höhergestellten steht der Tod. Die siebzehnjährige Charlaina – kurz Charlie – versteht alle Sprachen, jeden Dialekt. Eine gefährliche Fähigkeit, die sie schon ihr ganzes Leben lang verstecken muss. Nur in den illegalen Clubs im Untergrund der Stadt kann sie das für kurze Zeit vergessen. Dort trifft sie den geheimnisvollen Max, der eine Sprache spricht, die Charlie noch nie gehört hat, und der beinahe ihr Geheimnis entdeckt. Und als die Rebellen die Stadt schliesslich überrennen, ist er es, der erkennt, dass Charlie der Schlüssel für ihren Sieg sein könnte. Doch für wen wird Max sich entscheiden, für das Mädchen, das ihn fasziniert, oder für seine Königin?
Portrait

Kimberly Derting lebt und arbeitet an der Nordwestküste der USA, wo das miserable Wetter die geradezu perfekte Stimmung schafft, um wirklich Dunkles und Geheimnisvolles zu schreiben. Geboren und aufgewachsen ist Kimberly Derting in Seattle, und bereits in der Highschool entschloss sie sich, Journalismus zu studieren, nachdem sie die Idee, Truck-Fahrerin zu werden, schweren Herzens aufgegeben hatte.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 368
Altersempfehlung 12 - 15
Erscheinungsdatum 08.03.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86396-017-9
Verlag Egmont INK
Maße (L/B/H) 218/160/37 mm
Gewicht 669
Originaltitel The Pledge
Auflage 1. Auflage
Illustratoren Ugla Huld Hauksdóttir
Fotografen Ugla Huld Hauksdóttir
Buch (gebundene Ausgabe)
Fr. 26.90
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
14 Bewertungen
Übersicht
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LESEN!!!
von einer Kundin/einem Kunden am 27.07.2013

Diese Dystopie ist absolut lesenswert. Die spannende und zugleich düstere Geschichte um Charlaina spielt in einer Welt, in der alle noch existierenden Städte in Königreiche aufgeteilt sind, die ausschließlich von Königinnen mit besonderen Fähigkeiten regiert werden. Ludania ist eines dieser Königreiche und wird von einer bösen Königin regiert. Hier... Diese Dystopie ist absolut lesenswert. Die spannende und zugleich düstere Geschichte um Charlaina spielt in einer Welt, in der alle noch existierenden Städte in Königreiche aufgeteilt sind, die ausschließlich von Königinnen mit besonderen Fähigkeiten regiert werden. Ludania ist eines dieser Königreiche und wird von einer bösen Königin regiert. Hier sind die Menschen in unterschiedliche Kasten eingeteilt, welche sich unter anderem durch ihre Sprache definieren. Die unterste Kaste darf so zum Beispiel nicht die Sprache der anderen Kasten erlernen usw. Untereinander dürfen sich die Kasten nur über eine Universalsprache verständigen - zumindest bis Charlaina auftaucht, denn sie versteht jede Sprache, auch ohne sie je gelernt zu haben...

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Mit meinem Atem gelobe ich dies.
von einer Kundin/einem Kunden am 17.05.2012

Meine Meinung : Mittlerweile sind Dystopien ja keine Seltenheit mehr. Umso wichtiger ist es dann, die Geschichte interessant und originell darzustellen. Und das ist Kimberly Derting gut gelungen. Auch hier ist die Grundidee von einer eher zerstörten, teils unterdrückten Gesellschaft, und Rebellionen und Aufständen vorhanden. Allerdings hat Kimberly Derting das ganze... Meine Meinung : Mittlerweile sind Dystopien ja keine Seltenheit mehr. Umso wichtiger ist es dann, die Geschichte interessant und originell darzustellen. Und das ist Kimberly Derting gut gelungen. Auch hier ist die Grundidee von einer eher zerstörten, teils unterdrückten Gesellschaft, und Rebellionen und Aufständen vorhanden. Allerdings hat Kimberly Derting das ganze in eine eigentlich mittelalterliche,also von einer Königin regierten,Stromarmen, jedoch zugleich futuristisch angehauchten Welt verlegt. Die Menschen ,wie früher, nach Klassen zu trennen, sie mit verschiedenen Sprachen in Angst zu versetzen ist eine wirklich geniale und viel versprechende Idee. Leider wurde , wie ich finde, nicht alles ausführlich genug ausgebaut. Ich hätte gerne , ein wenig mehr über die Vergangenheit des Landes erfahren. Wie alles dazu kam und außerdem ist die Geschichte am Anfang ein wenig schleppend und langatmig ,während das Ende geradezu angerast kam. Der Schreibstil hat mir widerrum sehr ,sehr gut gefallen. Er war leicht und flüssig zu lesen und hat Emotionen perfekt vermittelt. Dadurch ,und durch die verschiedenen Perspektiven, fiel es mir leicht mich in Charlie und die anderen Charaktere hinein zu versetzen. Frau Derting hat die Charaktere sehr gut und liebevoll ausgebaut. Besonders Charlie hat es mir angetan. Ihre Stärke, aber gleichzeitig ihre Vorsicht und Frustration in dieser Welt, in ihrem Rang fest zu sitzen,aber jede Sprache zu verstehen. Sich zu verstecken und zu verstellen zu müssen. Und auch Xander und Max, die sich voll einer Sache verschreiben und beschützen, habe ich schnell ins Herz geschlossen. Dennoch fand ich die Romanze zwischen Charlie und Max noch ein wenig oberflächlich. Ich hatte das Gefühl, dass er sich nur wegen ihrer Fähigkeiten richtig für sie interessierte. Außerdem wusste ich nicht so richtig, was ich von Brooklynn halten sollte. Was ich außerdem sehr toll fand, waren die Zusammenhänge der Menschen. Auf einige Verbindungen wäre ich im Leben nicht gekommen und sie haben der Geschichte ein wenig Spannung verliehen. Zudem gefielen mir die verschiedenen Perspektiven, wie immer sehr. Fazit : 4,8 von 5 Sternen. Trotz einiger Schwächen ein sehr gutes Buch, dessen Fortsetzung ich mir nicht entgehen lassen würde. *Herzlichen Dank an Lovelybooks.de und den INK Egmont Verlag für dieses schöne Exemplar !*

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Dark Queen: schwarze Seele, schneeweißes Herz
von einer Kundin/einem Kunden aus Norderney am 13.03.2012

Kurzbeschreibung Ludania ist ein Land das, in dem es große auf Ruhen gibt. In dem Land herrschen seit Anbeginn der Zeit nur Frauen und zu den gehört auch die Königin Sabara. Sie hat verhängt das die Menschen in unterschiedliche Positionen leben sollen und in der Position in der sie Leben... Kurzbeschreibung Ludania ist ein Land das, in dem es große auf Ruhen gibt. In dem Land herrschen seit Anbeginn der Zeit nur Frauen und zu den gehört auch die Königin Sabara. Sie hat verhängt das die Menschen in unterschiedliche Positionen leben sollen und in der Position in der sie Leben auch nur eine Sprache sprächen. Doch jeder kann die Sprache Englaise. Die 17 Jährige Charlaina kurz Charlie kann jede Sprache verstehen und jeden Dialekt. Das ist für sie und ihre Familie sehr gefährlich den, wenn jemand es mit bekommt, bekommen sie alle einen großen Ärger. Doch als Charlie in einem illegalen Club Max kennenlernt ist wie hin und her gerissen den er spricht eine Sprache, die sie zuvor noch nie gehört hat. Und als die Rebellen die Stadt schließlich überrennen, ist er es, der erkennt, dass Charlie der Schlüssel für ihren Sieg sein könnte. Doch für wen wird Max sich entscheiden, für das Mädchen, das ihn fasziniert, oder für seine Königin? Meine Meinung Das Cover ist in einem matten Schwarz gehalten mit einem weiblichen Gesicht deren Haare blond sind. Ich würde sagen, dass das Charlie ist. Das Buch hat einen Schutzumschlag, wenn man den abmacht, ist das Buch Schwarz mit einem Schlangenhaut ähnlichen Muster. Am Anfang eines neuen Kapitels sind die Buchstaben mit schönen Ornamenten verziert. Die Geschichte ist sehr sehr gut geschrieben und umgesetzt. Der schreibstill der Autorin ist sehr flüssig und kompakt sie lässt einen direkt in die Geschichte mit rein fallen. Auf die Idee zukommen über ein Land zu schreiben in dem Es verboten ist bestimmte Sprachen zu verstehen ist echt genial. Das Buch habe ich Innerhalt eines Tages gelesen den ich wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht. Der Charakter von Charlie ist sehr stur geschrieben aber auch recht zurückhaltend das Sie von Anfang an lernen musst zuverbergen, was sie kann. Ihre Freunde Aron und Brooklynn können nicht unterschiedlicher sein, Aron ist der liebe und hilfsbereite Nachbarjunge und Brooklynn das Partygirl und die beste Freundin von Charlie. Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, den es ist so super Hammer geil. Es wird auch noch einen zweiten Teil geben und auf den freu ich mich auch schon so was von. Über den Autor Kimberly Derting lebt und arbeitet an der Nordwestküste der USA, wo das miserable Wetter die geradezu perfekte Stimmung schafft, um wirklich Dunkles und Geheimnisvolles zu schreiben. Geboren und aufgewachsen ist Kimberly Derting in Seattle, und bereits in der Highschool entschloss sie sich, Journalismus zu studieren, nachdem sie die Idee, Truck-Fahrerin zu werden, schweren Herzens aufgegeben hatte.

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Wenn Sprache zur tödlichen Gabe wird
von einer Kundin/einem Kunden am 16.07.2014

Im Königreich Ludania, das von der despotischen Königin Sabara beherrscht wird, gehört jeder Mensch einer bestimmten Klasse an. Jede Klasse spricht eine ganz eigene Sprache, allerdings je höher der Mensch in der Rangordnung ist, desto mehr Sprachen kann er. Und obwohl Charlie alle Sprachen versteht die in Ludania gesprochen... Im Königreich Ludania, das von der despotischen Königin Sabara beherrscht wird, gehört jeder Mensch einer bestimmten Klasse an. Jede Klasse spricht eine ganz eigene Sprache, allerdings je höher der Mensch in der Rangordnung ist, desto mehr Sprachen kann er. Und obwohl Charlie alle Sprachen versteht die in Ludania gesprochen werden, muss sie ihr Talent geheim halten, denn sie gehört einer niederen Klasse an. Wenn sie nur einen Höhergestellten ansieht, kann das für sie den Tod bedeuteten. Als der geheimnisvolle Max in ihr Leben tritt und sich für sie zu interessieren scheint, ist plötzlich nichts mehr wie es einmal war. Der Leser weiß sehr wenig über die Welt, in der Charlie lebt. Dark Queen daher als dystopischen Roman zu klassifizieren, wäre nun nicht ganz richtig. Sicherlich befinden wir uns in einer diktatorisch regierten Welt, in der die Königin Sabara eine gewalttätige Form der sozialen und gesellschaftlichen Kontrolle ausübt. Allerdings fehlt mir hier der Bezug, zur in der Zukunft spielenden Erzählung und die übliche „science fiction“. Die Fantasy – Elemente am Schluss des Buches, erhärten meinen Verdacht, dass es eher in ein anders Genre gehört. Auf Englisch sind bereits zwei weitere Teile in der Plegde Reihe erschienen und vielleicht geht ja die Autorin dort näher auf die Welt ein in der diese Geschichte spielt. Dass sie den Leser allerdings ein Stück weit in Unkenntnis lässt und einfach eine ganz eigene Welt kreiert hat, gefällt mir ausgesprochen gut. Ein Stück weit erinnert mich Kimberly Derting Dark Queen, an die Bücher Faunblut und Ascheherz von Nina Blazon.

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Dystopie in Amerikas ZUkunft
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 16.07.2012

Irgendwann in der Zukunft in dem Land Ludania. Charlie ist 17 Jahre alt und in die Kaufmannsklasse hineingeboren worden. Das Klassensystem wurde durch die diktatorische Königin geschaffen. Die Gesellschaft ist in Klassen unterteilt und jede hat für sich eine eigene Sprache. Untereinander können sie sich durch eine Universalsprache verständigen.... Irgendwann in der Zukunft in dem Land Ludania. Charlie ist 17 Jahre alt und in die Kaufmannsklasse hineingeboren worden. Das Klassensystem wurde durch die diktatorische Königin geschaffen. Die Gesellschaft ist in Klassen unterteilt und jede hat für sich eine eigene Sprache. Untereinander können sie sich durch eine Universalsprache verständigen. Es ist bei Todessprache verboten, eine der anderen Sprachen zu sprechen oder zu verstehen. Charlie ist etwas Besonders, denn sie versteht alle Sprachen, muss das aber ihr Leben lang verbergen, damit sie nicht angezeigt und getötet wird. Das Land ist im Aufbruch begriffen, Rebellen wollen die Königin stürzen und suchen nach der Einen, die eine Nachfahrin aus dem Uraltgeschlecht der Königinnen kommt. Die Königin, die inzwischen stark gealtert ist, sucht ebenfalls nach der Einen, um sie für ihre Zwecke zu nutzen, denn sie hat keine weiblichen Nachfahren vorzuweisen und das Amt der Königin kann nur an weibliche Königsnachfahren weitergegeben werden. Alles konzentriert sich plötzlich auf Charlie, die selbst arglos ist, warum sie plötzlich gejagt wird. Wem kann sie trauen? Xander, dem Rebell oder Max, dem Mann vom Militär? ... Kimberly Derting zeigt uns hier eine düstere Zukunft irgendwo im ehemaligen Amerika. Klassen wurden geschaffen und bei Strafe ist es verboten, die Sprache einer fremden Klasse zu sprechen. Das Land wird von einer diktatorischen bösartigen Königin geführt, der die Grausamkeiten, die in ihrem Namen verübt werden, Genugtuung geben. Im Untergrund machen sich Rebellen bemerkbar, die die Königin stürzen und ihre eigene Königin auf den Thron setzen wollen. Die Suche nach dieser Einen ist sehr schwierig, denn wo soll man suchen. Die Protagonistin Charlie ist eine Tochter aus der Kaufmannsklasse, die die seltene Gabe besitzt, alle Sprachen zu sprechen. Sie lebt ihr Leben lang mit der Gefahr, entdeckt zu werden. Sie ist ihrem Schulfreund Aron und ihrer Freundin Brooklynn eine sehr gute Freundin. Mit beiden verbringt sie viel Zeit. Ihre kleine 4-jährige Schwester Angelina beschützt sie, wo immer es geht. Charlie ist ein ruhiger besonnener Typ. Als Max, einer vom Militär, mit seinen beiden Kumpels auftaucht, ist sie in Aufruhr, einerseits sprechen sie eine Sprache, die sie noch nie gehört hat, andererseits fühlt sie sich zu Max hingezogen. Max, der ebenfalls von der ruhigen Art ist, fühlt sich ebenfalls zu Charlie hingezogen. Welche Ziele er noch verfolgt und was es mit ihm auf sich hat, entwickelt sich erst im Laufe der Geschichte. Die Geschichte ist eine Dystopie. Wie es zu den vorhandenen Zuständen kam, wird leider nicht erwähnt, so dass der Leser an dieser Stelle leider im Unklaren bleibt. Das hätte mir den Zugang zum Buch ein wenig erleichtert. So wird der Leser in eine Zeit katapultiert, die schwer nachzuvollziehen ist. Was mir ebenfalls fehlte, war eine Erklärung, was es mit der Königin auf sich hatte, woher das Böse kam und wie es so stark werden konnte. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Die Geschichte wird größtenteils aus der Sicht von Charlie beschrieben, bei Abweichungen werden diese durch eine Zwischenüberschrift des Namens gekennzeichnet. Eine düstere Geschichte, die fasziniert.

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Überraschend...
von Pauline Gehrke aus Schwerin am 06.05.2012

Es fällt ziemlich schwer in das Buch und das Geschehen hineinzufinden. Zwar ist die Handlung keinesfalls langweilig oder zäh, jedoch erscheint sie sehr weit weg, sodass man sich nicht von Beginn an in die Charaktere "hineinfühlt" und mit ihnen mitfiebert. Auch ist der Leser nur schwerlich in der Lage,... Es fällt ziemlich schwer in das Buch und das Geschehen hineinzufinden. Zwar ist die Handlung keinesfalls langweilig oder zäh, jedoch erscheint sie sehr weit weg, sodass man sich nicht von Beginn an in die Charaktere "hineinfühlt" und mit ihnen mitfiebert. Auch ist der Leser nur schwerlich in der Lage, Zeit und Raum des Geschehens einzuordnen. Spielt die Handlung innerhalb einer Fantasywelt in der Vergangenheit, der Gegenwart oder der Zukunft? Erst nach und nach gelangt der Leser an die nötigen Informationen, sodass sich vor dem geistigen Auge eine Welt bilden kann. Je mehr man jedoch liest, desto spannender und mitreißender wird die Handlung. Die Personen und die Umgebung werden zunehmend vertrauter und das Buch ist am Ende kaum noch aus der Hand zu legen. Obwohl ich absolut kein Fan von Kriegsgeschichten jeder Art bin, empfand ich den Roman als sehr faszinierend. Er ist eine explosive Mischung aus Spannung, Liebe, Abenteuer. Die Spannungskurve fällt nicht eine Sekunde ab, sondern steigert sich zunehmend bis zur letzten Seite. An einigen Stellen ist die Handlung etwas vorhersehbar, aber die Autorin sorgt in ihrer Geschichte für gelungene Überraschungsmomente. Bevor ich das Buch gelesen habe, hatte ich Angst, dass die Geschichte doch etwas düsterer wird. Dem kann ich jetzt nicht mehr zustimmen. Zwar wird die Handlung und das Umfeld, welches mittelalterähnliche Zustände aufweist, keinesfalls unverblümt dargestellt, was ich sehr angenehm finde. Dennoch gibt es auch genügend "Lichtmomente" im Verlauf des Geschehens, dass eine dunkle Stimmung keineswegs überhand nimmt. Die Sprache ist angenehm und fließend, sodass es keine Schwierigkeiten bereitet das Buch zu lesen. Die Charaktere sind der Autorin gut gelungen. Man merkt deutlich, dass sie viel Liebe und Engagement in die Darstellung der einzelnen Personen investiert hat. Alles in allem würde ich dieses Buch sowohl den jüngeren, als auch den erfahrenen Lesern von uns weiterempfehlen. Wenn man ersteinmal "drin ist", liest sich das Buch fast wie von selbst und ist äußerst spannend.

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Sprachen entfremden
von einer Kundin/einem Kunden am 29.04.2012

Seit Jahrzehnten wir das Königreich Lundania von Aufständen erschüttert. In dieser Welt gibt die eigene Klasse Ausschlag, welche Sprache man sprechen und verstehen darf. Missachtet man seine Grenzen, halten die Gesetze der Königin schreckliche Strafen für einen bereit. Charlaina lebt in ständiger Gefahr, weil sie jede Sprache und jeden... Seit Jahrzehnten wir das Königreich Lundania von Aufständen erschüttert. In dieser Welt gibt die eigene Klasse Ausschlag, welche Sprache man sprechen und verstehen darf. Missachtet man seine Grenzen, halten die Gesetze der Königin schreckliche Strafen für einen bereit. Charlaina lebt in ständiger Gefahr, weil sie jede Sprache und jeden Dialekt verstehen kann. Ihr Leben lang konnte sie diese Gabe erfolgreich verbergen, doch als sie Max begegnet, bröckelt ihre Fassade. Doch auch er verbirgt ein großes Geheimnis. Es fällt einem nicht schwer, diese Heldin in sein Herz zu schließen. Derting beschreibt lebendig eine Welt, in der man nicht gerne leben möchte. Doch trotzdem gibt es hier Hoffnung zu finden, wo vorher Angst geherrscht hat.

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Du bist, was du sprichst
von dark_angel aus Ulm am 26.03.2012

Im Königreich Ludania bestimmt die Klasse, in der man lebt, welche Sprache gesprochen und verstanden werden darf. Die Gesetze der Königin kennen keine Gnade. Wer auch nur für einen Augenblick vergisst, wo sein Platz ist, wird hingerichtet. Die 17jährige Charlaina - kurz Charlie genannt - versteht alle Sprachen. Eine... Im Königreich Ludania bestimmt die Klasse, in der man lebt, welche Sprache gesprochen und verstanden werden darf. Die Gesetze der Königin kennen keine Gnade. Wer auch nur für einen Augenblick vergisst, wo sein Platz ist, wird hingerichtet. Die 17jährige Charlaina - kurz Charlie genannt - versteht alle Sprachen. Eine gefährliche Fähigkeit, die sie zu verheimlichen versucht. Doch eines Tages trifft sie auf Max, der eine Sprache spricht, die sie noch nie gehört hat. Ausgerechnet vor ihm droht ihr Geheimnis aufzufliegen, während zur gleichen Zeit die Rebellen versuchen, die Königin von ihrem Thron zu stossen... Nach kurzen Anlaufschwierigkeiten findet man sich in "Dark Queen" von Kimberly Derting sehr schnell zurecht. Der einfache und flüssige Schreibstil trägt dazu bei, das der Leser sogleich der Geschichte folgen kann und an der Seite von Charlie erfährt, wie sich dieses Leben im Klassensystem anfühlt. Leider fehlte mir von Anfang an ein wenig die Tiefe, nicht nur von der Rahmenhandlung her, sondern auch von den Hauptpersonen. Letztere waren in ihrem Wesen oft sehr klischeehaft beschrieben und manchmal konnte ich ihr Handeln nicht so richtig nachvollziehen. Wobei ich auch anmerken muss, dass es nicht bei allen vorkommenden Charakteren der Fall ist. Da gibt es ein/zwei Nebencharaktere, die sehr glaubhaft ausgearbeitet worden sind und man sich wünscht, noch viel mehr über sie zu erfahren bzw. sie länger in ihrer Handlung zu begleiten. Was die Handlung an sich anbelangt, mangelnd es an einigen Stellen an Hintergrundinformation oder Erklärungen. So wird manches nur angerissen und nicht weiter verfolgt. "Dark Queen" ist ein Jugendbuch, in dem es nicht nur um Freundschaft und Liebe geht, sondern auch um eine ungewisse Zukunft. Auch wenn die Handlung manchmal etwas vor sich hin dümpelt, überrascht die Autorin den Leser oft mit überraschenden Wendungen und spannenden Szenen. Ob nun als abgeschlossenes Buch oder als Auftakt zu weiteren Fortsetzungen, das Buch lässt sich schnell lesen und bietet gute Unterhaltung.

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Was wenn dein größtes Geheimnis dich einholt?
von einer Kundin/einem Kunden am 14.03.2012

Ludania wird von einer Königin regiert, denn nur Frauen dürfen den Thron besteigen. Doch Sabara, wie sie genannt wird ist eine grausame Königin. Jede Klasse hat ihre eigene Sprache bekommen und nur diese darf man sprechen und verstehen. Auf Wiederhandeln steht die Todesstrafe. Selbst wenn man einen höher gestellten... Ludania wird von einer Königin regiert, denn nur Frauen dürfen den Thron besteigen. Doch Sabara, wie sie genannt wird ist eine grausame Königin. Jede Klasse hat ihre eigene Sprache bekommen und nur diese darf man sprechen und verstehen. Auf Wiederhandeln steht die Todesstrafe. Selbst wenn man einen höher gestellten Menschen nur ansieht endet man als Toter. Charlie hat ein riesiges Geheimnis, sie versteht jede Sprache, sogar jeden Dialekt. Dies darf natürlich niemals jemand erfahren. Doch als sie Max trifft, der eine Sprache spricht die sie noch nie gehört hat, ändert sich alles. Habe es in einer Nacht durchgelesen da ich unbedingt wissen wollte wie es ausgeht. Toll geschrieben bleibt es bis zum Ende spannend und macht Lust auf Teil 2

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gute Idee, wenig Höhepunkte
von his-and-her-books am 01.07.2012

Meinung: Die Grundidee des Buches fand ich interessant und mal ganz anders. Ich wurde gut in die Geschichte eingeführt und war schnell mit den Charakteren vertraut. Trotz guter Einführung plätschert die Geschichte anfangs für meinen Geschmack etwas zu lange dahin, ohne dass wirklich etwas passiert. Leider hatte ich diesen Eindruck... Meinung: Die Grundidee des Buches fand ich interessant und mal ganz anders. Ich wurde gut in die Geschichte eingeführt und war schnell mit den Charakteren vertraut. Trotz guter Einführung plätschert die Geschichte anfangs für meinen Geschmack etwas zu lange dahin, ohne dass wirklich etwas passiert. Leider hatte ich diesen Eindruck dann das ganze Buch über. Zeitweise wird natürlich schon ein gewisser Spannungsbogen erzeugt. Allerdings erreichte mich nie wirklich dieses kribbelnde Gefühl, dass ich es bis zur Auflösung aufgebauter Spannung kaum noch aushalten könnte, Diese Eindrücke haben mich dann schon ein wenig enttäuscht. Mit einem gewissen Drive wäre die Geschichte aus meiner Sichter besser an die Leserschaft zu bringen. Bei zwei, drei Wendungen wurde ich schon überrascht; leider ging die Autorin in der Folge dann jedoch recht schnell wieder zur "Tagesordnung" über. Wirklich herausragende Szenen, an die man sich noch lange erinnert, haben mir irgendwie gefehlt. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und an sich gut zu lesen. Ein bisschen mehr Spannung und Action hätten die Geschichte aus meiner Sicht jedoch deutlich aufgepeppt. Die Kapitel von Charlaina werden aus der Ich-Perspektive erzählt. Die Kapitel der anderen handelnden Personen werden aus der dritten Person heraus betrachtet. Die Protagonisten sind durchweg gut dargestellt und vorstellbar beschrieben. Die Hauptprotagonistin Charlaina ist ein junges unbedarftes Mädchen, das in dieses Klassensystem hineingeboren wurde und nichts anderes als die Hauptstadt kennt. Sie akzeptiert die Gesellschaft genau so, wie sie ist. Es würde Charlaina nie in den Sinn kommen, eine Änderung herbeiführen zu wollen, geschweige denn, die Rebellen zu unterstützen. Auf ihren weiteren Weg hat sie jedoch keinen Einfluss... Urteil: "Dark Queen" ist ein interessantes Buch mit einer guten Idee hinter der Geschichte. Die Umsetzung hatte aus meiner Sicht - wie bereits beschrieben - einige kleine Mängel. Letztendlich fühlte ich mich jedoch gut unterhalten, wobei mir die einprägsamen Höhepunkte gefehlt haben. Aus diesem Grund vergebe ich für "Dark Queen" sehr gute 3/5 Büchern.

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Eine Welt, eine Sprache. Oder?
von Nicolai Walter Wolf aus Bremen am 16.05.2012

Inhalt: Charlie (Charlaina) lebt in Ludania. Dort herrschen strikte Regeln. Regeln, die von der Königin erschaffen und eingehalten werden müssen. Auf alles Andere steht die Todesstrafe. Wichtig ist hier, welche Sprache du sprichst. Vergiss nicht, wo du herkommst! Das ist auch Charlies Problem; sie versteht so ziemlich alle Sprachen. Nur in... Inhalt: Charlie (Charlaina) lebt in Ludania. Dort herrschen strikte Regeln. Regeln, die von der Königin erschaffen und eingehalten werden müssen. Auf alles Andere steht die Todesstrafe. Wichtig ist hier, welche Sprache du sprichst. Vergiss nicht, wo du herkommst! Das ist auch Charlies Problem; sie versteht so ziemlich alle Sprachen. Nur in organisierten Treffen im Untergrund kann Charlie sich so geben, wie sie ist. Oben hat sie den Kopf zu senken. Dann trifft sie auf Max und der entlockt ihr doch fast ihr so gehütetes Geheimnis! Gefühle kommen auf, die Charlie nicht einzuordnen mag... Rezension: Ich bin, ehrlich gesagt, immer noch hin- und hergerissen, wie ich dieses Buch nun bewerten soll. Die Geschichte "Dark Queen" von K. Derting ist gut, keine Frage, aber es bleibt irgendwie auf der Strecke. Ich versuche es zu erklären. Die Grundgeschichte selbst ist leicht; eine böse Königin, die ein knallhartes Regime führt; das niedere Volk, welches kuscht; die Kämpfer und; die Gläubigen. Jeder hat seinen Platz und lebt sein Leben, wie es eben geht. Aber warum leben alle so, wie es ihnen vorgesetzt wird? Wo ist die Vorgeschichte? Ich meine, es muss doch irgendwie irgendwo etwas passiert sein, was dazu geführt hat?! Nun gut, es wird grob angekratzt aber das reicht nun wirklich nicht mich nickend und zustimmend zu melden. Charlie. Sie hat eine Begabung, die wirklich sehr selten ist. Warum nutzt sie diese nicht? Mit so einer Macht könnte man so viel erreichen! Nein, sie bleibt still, neigt den Kopf, bittet um Vergebung.... Man möchte weinen. Intrigen und die Saat des Bösen sind hier Fehlanzeige. Wo ist hier der Kampfeswille? Ich erinnere mich gut an Schillers "Kabale und Liebe". Diese Intrige vom König gegen sein eigen Fleisch und Blut war genial und mit einfachen Mitteln erreicht. Und nun Charlie, die nun eigentlich alles in der Hand hat, selbst die Königin zur Verzweiflung zu bringen, versteckt sich. Mehr Mut Mädel! Max. Was will mir dieser junge Mann sagen? Warum so verwegen geheimnisvoll? Man weiß es nicht. Auch die Beziehung, wohl eher aber Freundschft?!, bleibt hier total auf der Strecke. Gefühllos, kalt. Ja, man fragt sich; warum eigentlich? Und das zieht sich bis hin zum Ende... Da wird man ja... Insgesamt habe ich den Eindruck, dass hier ein sehr hoher Druck auf die Autorin ausgeübt wurde. Auch die Orginalausgabe im Englischen reißt hier das Publikum nicht um und findet eher antirege Nachfrage (OT: "The Pledge"). Da frage ich mich dann auch, warum der Orginaltitel ins Deutsche so verkorkst wurde. Alles Marketing? Geldmacherei? Jaja.... Fazit: Nicht Fleisch, nicht Fisch. Ich weiß nicht, vielleicht stehe ich auch alleine mit meiner Meinung da, aber die ganze Geschichte scheint nicht ausgereift. Vielleicht zu hoher Druck von oben, wer weiß. Ich bin doch ein wenig enttäuscht. Deswegen nur 3 Sterne (2,5) Bremen, den 16.05.12

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Als Anfang ganz gut
von einer Kundin/einem Kunden aus Krefeld am 13.03.2012

Das Buch „Dark Queen: Schwarze Seele, schneeweißes Herz“ von Kimberly Derting ist eine Mischung aus Fantasyroman und Dystopie. Wie für mich geschrieben, so dachte ich. Allerdings so richtig begeistern konnte mich dieses Buch nicht. Ich hatte mir so viel erhofft und wurde leider enttäuscht. Woran liegt das? Nun ja, die Geschichte an... Das Buch „Dark Queen: Schwarze Seele, schneeweißes Herz“ von Kimberly Derting ist eine Mischung aus Fantasyroman und Dystopie. Wie für mich geschrieben, so dachte ich. Allerdings so richtig begeistern konnte mich dieses Buch nicht. Ich hatte mir so viel erhofft und wurde leider enttäuscht. Woran liegt das? Nun ja, die Geschichte an sich ist interessant, es sind wirklich sehr gute Ansätze vorhanden. Für mich bleibt aber dennoch viel im Unklaren, es gibt zu viele offene Fragen, wie zum Beispiel, wie kam es dazu, dass die Welt so ist wie sie im Buch beschrieben wird? Oder auch warum dürfen nur Frauen den Thron besteigen? Dies erwähnt die Autorin leider nicht und so kann der Leser nur spekulieren. Auch die Charaktere bleiben relativ blass. Als Leser findet man kaum einen Zugang zu ihnen. Charlie zum Beispiel ist eigentlich ein sympathisches junges Mädchen. Allerdings scheint es so als ob sie in die Rolle der Heldin hineingezwängt wird, durch ihre besondere Gabe alle Sprachen zu verstehen. Irgendwer muss das bestehende System ja verändern, also warum nicht Charlie nehmen. Sie wirkt im Handlungsverlauf sehr widersprüchlich und so verliert sie an Charakter. Mit ihrer besten Freundin Brooklyn ist es ähnlich. Sie ist zu Anfang ein richtig unsympathisches Ekel, dann plötzlich wandelt sie sich um 180 Grad und wird lieb und nett. Der Leser bleibt wieder auf der Strecke und kann nur rätseln wieso dies so ist. Es wird auch nicht erwähnt wie sie zu ihrer „Tätigkeit“ gekommen ist. Und dann ist das noch Max. Er taucht wie aus dem Nichts auf und hat ganz großes Interesse an Charlie. Zwischen den beiden sind plötzlich Gefühle vorhanden, die jedoch nicht wirklich realistisch rüberkommen. Die Liebe wirkt gestellt und unglaubwürdig. Nichts ist mit Schmetterlingen im Bauch oder Herzklopfen, wenn man den anderen sieht oder ihm näher kommt. Doch nun zu den positiven Seiten des Buches. So ist zum Beispiel der Beschützerinstinkt von Charlie gegenüber ihrer kleinen 4-jährigen Schwester richtig herzlich. Diese Gefühle sind echt und genauso kommen sie auch beim Leser an. Außerdem kommt in den letzten ca. 30 Seiten richtig Spannung auf. Diese Seiten konnten mich wirklich fesseln, davon hätte ich gerne mehr gehabt. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und die Handlung ist leicht zu verstehen. Als Leser findet man ohne Probleme in die Handlung und man kann ohne Probleme folgen. Ab und an herrschte ein wenig Spannung, jedoch verlor sich das immer wieder recht schnell. Fazit: Ich habe wirklich lange hin und her überlegt wie ich „Dark Queen“ bewerten soll. Die Idee des Buches ist gut, allerdings wirkt vieles oberflächlich und es bleibt vieles offen. Wenn man allerdings die Tatsache hinzu nimmt, das „Dark Queen“ der Auftakt einer Reihe ist, dann besteht Hoffnung auf einen besseren zweiten Teil. Von daher gibt es 3 von 5 Bücherwürmern von mir.

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Nicht ganz überzeugend
von Manja Teichner am 12.03.2012

Das Buch „Dark Queen: Schwarze Seele, schneeweißes Herz“ von Kimberly Derting ist eine Mischung aus Fantasyroman und Dystopie. Wie für mich geschrieben, so dachte ich. Allerdings so richtig begeistern konnte mich dieses Buch nicht. Ich hatte mir so viel erhofft und wurde leider enttäuscht. Woran liegt das? Nun ja, die Geschichte an... Das Buch „Dark Queen: Schwarze Seele, schneeweißes Herz“ von Kimberly Derting ist eine Mischung aus Fantasyroman und Dystopie. Wie für mich geschrieben, so dachte ich. Allerdings so richtig begeistern konnte mich dieses Buch nicht. Ich hatte mir so viel erhofft und wurde leider enttäuscht. Woran liegt das? Nun ja, die Geschichte an sich ist interessant, es sind wirklich sehr gute Ansätze vorhanden. Für mich bleibt aber dennoch viel im Unklaren, es gibt zu viele offene Fragen, wie zum Beispiel, wie kam es dazu, dass die Welt so ist wie sie im Buch beschrieben wird? Oder auch warum dürfen nur Frauen den Thron besteigen? Dies erwähnt die Autorin leider nicht und so kann der Leser nur spekulieren. Auch die Charaktere bleiben relativ blass. Als Leser findet man kaum einen Zugang zu ihnen. Charlie zum Beispiel ist eigentlich ein sympathisches junges Mädchen. Allerdings scheint es so als ob sie in die Rolle der Heldin hineingezwängt wird, durch ihre besondere Gabe alle Sprachen zu verstehen. Irgendwer muss das bestehende System ja verändern, also warum nicht Charlie nehmen. Sie wirkt im Handlungsverlauf sehr widersprüchlich und so verliert sie an Charakter. Mit ihrer besten Freundin Brooklyn ist es ähnlich. Sie ist zu Anfang ein richtig unsympathisches Ekel, dann plötzlich wandelt sie sich um 180 Grad und wird lieb und nett. Der Leser bleibt wieder auf der Strecke und kann nur rätseln wieso dies so ist. Es wird auch nicht erwähnt wie sie zu ihrer „Tätigkeit“ gekommen ist. Und dann ist das noch Max. Er taucht wie aus dem Nichts auf und hat ganz großes Interesse an Charlie. Zwischen den beiden sind plötzlich Gefühle vorhanden, die jedoch nicht wirklich realistisch rüberkommen. Die Liebe wirkt gestellt und unglaubwürdig. Nichts ist mit Schmetterlingen im Bauch oder Herzklopfen, wenn man den anderen sieht oder ihm näher kommt. Doch nun zu den positiven Seiten des Buches. So ist zum Beispiel der Beschützerinstinkt von Charlie gegenüber ihrer kleinen 4-jährigen Schwester richtig herzlich. Diese Gefühle sind echt und genauso kommen sie auch beim Leser an. Außerdem kommt in den letzten ca. 30 Seiten richtig Spannung auf. Diese Seiten konnten mich wirklich fesseln, davon hätte ich gerne mehr gehabt. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und die Handlung ist leicht zu verstehen. Als Leser findet man ohne Probleme in die Handlung und man kann ohne Probleme folgen. Ab und an herrschte ein wenig Spannung, jedoch verlor sich das immer wieder recht schnell. Fazit: Ich habe wirklich lange hin und her überlegt wie ich „Dark Queen“ bewerten soll. Die Idee des Buches ist gut, allerdings wirkt vieles oberflächlich und es bleibt vieles offen. Wenn man allerdings die Tatsache hinzu nimmt, das „Dark Queen“ der Auftakt einer Reihe ist, dann besteht Hoffnung auf einen besseren zweiten Teil. Von daher gibt es 3 von 5 Bücherwürmern von mir. Vielen Dank an dem EGMONG INK Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

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