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Das Beste, was wir tun können, ist nichts

»Nichtstun heisst ja nicht, dass ich nichts tue. Nichtstun heisst, die falschen Dinge sein zu lassen.«

In seinem neuen Buch ›Das Beste, was wir tun können, ist nichts‹ erzählt der preisgekrönte Schriftsteller Björn Kern, wovon wir alle träumen: Mehr Zeit, weniger Arbeit, mehr Leben. Wunderbar komisch und charmant schildert er seinen ganz eigenen Abschied von Fleiss und Tatendrang hin zu mehr Gelassenheit.

»Früher war ich effizient, leistete sogar Multitasking. Eine scheussliche Fähigkeit, die einem noch fragilen Nichtstun schnell Schaden zufügt. Es kam vor, dass ich links das Kind auf dem Arm hielt, während ich rechts die Maus bediente, dabei aber telefonierte. In meinen dunkelsten Stunden kaufte ich bei Tchibo ein und rief bei Hotlines an. Bis mir klar wurde: So konnte es nicht weitergehen. Was war zu tun? Irgendwann ging es mir auf: Nichts!«

Björn Kern beschliesst, auf einen alten Hof in den verlassenen Weiten des Oderbruchs zu ziehen. Seither arbeitet er so wenig wie möglich und verbringt seine Tage grösstenteils auf einer Bank unter einem Birnbaum. Von dort aus erzählt er ebenso inspirierende wie pointierte Geschichten vom Nichtstun, in denen er nicht zuletzt auf ganz praktische Fragen eingeht: Ich habe einen Job, den ich nicht kündigen kann – was tun? Wie schaffe ich es, keinen neuen Rechner und kein neues Smartphone zu kaufen, geschweige denn eine Klappsense vom Baumarkt mit Plastikgriff? Warum macht Nichtstun so glücklich und rettet nebenbei auch noch die Welt?

›Das Beste, was wir tun können, ist nichts‹ ist Memoir und Manifest zugleich, Anleitung und Aufruf an alle, die vor »zu viel Arbeit« und »zu wenig Zeit« gerade dabei sind, das Beste im Leben zu verpassen.

Rezension
Eine Art Anleitung zum gehobenen Ausstieg aus dem kapitalistischen Hamsterrad.
Portrait
Björn Kern, 1978 im Südschwarzwald geboren, lebt in Berlin und in Brandenburg. Bisher erschienen seine Romane ›Einmal noch Marseille‹, ›Die Erlöser AG‹ und ›Das erotische Talent meines Vaters‹ bei C.H.Beck. Seine Bücher wurden vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Brüder-Grimm-Preis, dem Casa-Baldi-Stipendium der Villa Massimo und dem Alfred-Döblin-Stipendium der Akademie der Künste Berlin. ›Die Erlöser AG‹ wurde 2012 fürs ZDF verfilmt.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 256, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.03.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783104036632
Verlag Fischer E-Books
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