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Das Bild der Erinnerung

Roman. Originalausgabe

(7)
Sie sucht nach einem verschwundenen Gemälde – und entdeckt ein Familiengeheimnis und die grosse Liebe.


Einem Münchner Auktionshaus wird ein Bild des berühmten impressionistischen Malers Leo Reichenstein angeboten, das 70 Jahre als verschollen galt. Die junge Kunsthistorikerin Anna Falkenberg hat Zweifel an der Echtheit des Gemäldes. Ihre Nachforschungen führen sie zur Galerie Richardson in London. Der attraktive Oliver Richardson, der die Galerie leitet, rät Anna, sich an seinen Grossvater Henry zu wenden. Oliver begleitet Anna auf ihrer Reise an die wildromantische Küste Cornwalls. Doch als Anna mit Henry Richardson spricht, ist sie zutiefst irritiert. Denn die Geschichte des Bildes führt in das besetzte Berlin der Nachkriegszeit zurück und scheint eng mit ihrer eigenen Geschichte verbunden zu sein.



Rezension
"Trümmerfrauen-Flair und Swingmusik, Überlebenswille und grosse Gefühle - ein wunderbares Buch." Lübecker Nachrichten
Portrait
Micaela Jary stammt aus Hamburg und wuchs im Tessin auf. Nach einem Sprachenstudium absolvierte sie ein Zeitungsvolontariat und arbeitete viele Jahre als Redakteurin, bevor sie sich ganz der Schriftstellerei widmete. Geschichte und Geografie sind ihre liebsten Themen, ihre Faszination gilt dabei vor allem Süd- und Ostafrika. Sie hat eine erwachsene Tochter und lebt nach einem langjährigen Aufenthalt in Paris heute mit Mann und Hund in München und Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 16.09.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-47885-9
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 188/126/38 mm
Gewicht 366
Buch (Klappenbroschur)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Eine Reise in die Vergangenheit
von Haserl1 aus Bayern am 05.06.2014

"Das Bild der Erinnerung" ist eines der besten Bücher die ich von Micaela Jary gelesen habe...und ich muss gestehen ich habe bereits einige von ihr gelesen. Ihr Schreibstil ist , wie erwartend, sehr gefühlsbetont.... sehr ausdrucksstark...expressiv..... diese Tiefe bei den Erzählungen...das ist genau das was mich an dieser Schriftstellerin... "Das Bild der Erinnerung" ist eines der besten Bücher die ich von Micaela Jary gelesen habe...und ich muss gestehen ich habe bereits einige von ihr gelesen. Ihr Schreibstil ist , wie erwartend, sehr gefühlsbetont.... sehr ausdrucksstark...expressiv..... diese Tiefe bei den Erzählungen...das ist genau das was mich an dieser Schriftstellerin so fasziniert. In diesem Buch geht es um 2 Erzählungsstränge, in unterschiedlichen Zeitebenen, die sich aber sehr gut ineinander verflechten. Die eine spielt in der Gegenwart...im momentanen München 2010. Der andere im Jahre 1946 in Berlin/ London. Gerade dieser Strang, 1946, gefiel mir ganz besonders gut. Man erfährt sehr viel über die Nachkriegszeit, die übrigens sehr gut recherchiert wurde, und über die Gegebenheiten einzelner Protagonisten. Sie fesselten mich sehr... Diese Geschichte war unheimlich spannend und durch die unvorhersehbaren Wendungen wurde der Spannungsbogen auch immer aufrecht erhalten....ich finde dass das gesamte Handlungsschema sehr facettenreich ist und die Dialoge zwischen den Protagonisten nicht Situationsbezogener sein konnte. Die kleine Liebesgeschichte, die sich zusätzlich darin verbirgt, rundete das gesamte Bild von dieser Erzählung grandios ab. Es ist ein wunderschönes Buch. Worum geht es: Anna Falkenberg ist eine alleinerziehende Mutter und Kunsthistorikerin in einem Münchner Auktionshaus. Von einer sehr betuchten Dame bekommt ihr Chef ein altes Bild, von dem Künstler Leo Reichenstein, zur Versteigerung angeboten. Anna hat den Auftrag erhalten, von diesen besagten Gemälde einer Expertise anzufertigen. Doch Anna beschleicht ein seltsames Gefühl und begibt sich auf ein Reise in die Vergangenheit. Ist dieses Bild wirklich ein Original?? Aber vor allem was wird Anna, bei ihren Recherchen, alles darüber erfahren... denn jede Sache/ Gegenstand hat seine eigene Vergangenheit die nur darauf wartet entdeckt zu werden. Mehr möchte ich nicht verraten... 5 Sterne von mir

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mehr als die Suche nach der Herkunft eines Gemäldes
von einer Kundin/einem Kunden am 01.11.2013

Anna Falkenberg macht sich auf die Suche nach der Geschichte des Gemäldes "Der Liebesakt". Sie wird mehr entdecken, als eine spannende Freundschaftsgeschichte aus der Nachkriegszeit. Annas Suche führt sie zur Galerie Richardson in London und gleichzeitig auf die Spur ihrer eigenen Familie. Und dann ist da ja noch... Anna Falkenberg macht sich auf die Suche nach der Geschichte des Gemäldes "Der Liebesakt". Sie wird mehr entdecken, als eine spannende Freundschaftsgeschichte aus der Nachkriegszeit. Annas Suche führt sie zur Galerie Richardson in London und gleichzeitig auf die Spur ihrer eigenen Familie. Und dann ist da ja noch die Frage, ob das Bild echt ist? Eine tolle Familiengeschichte, in der mehr als einmal unklar ist wie die Geschichte ausgeht. Spannende Unterhaltung zum Schmökern.

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Allerfeinstes Kopfkino
von Zabou1964 aus Krefeld am 30.10.2013

Ich hatte das Vergnügen, diesen Roman gemeinsam mit der Autorin in einer Leserunde lesen zu dürfen. Dies war mein erstes Werk von Micaela Jary. Sie konnte mich aber so sehr begeistern, dass ich ihre anderen Werke mit Sicherheit auch lesen werde. Das nicht gerade aussagefähige Cover und der Titel... Ich hatte das Vergnügen, diesen Roman gemeinsam mit der Autorin in einer Leserunde lesen zu dürfen. Dies war mein erstes Werk von Micaela Jary. Sie konnte mich aber so sehr begeistern, dass ich ihre anderen Werke mit Sicherheit auch lesen werde. Das nicht gerade aussagefähige Cover und der Titel hätten mich wahrscheinlich nicht dazu inspiriert, dieses Buch zu lesen. Dabei wäre das ein echter Verlust gewesen, denn Frau Jary versteht es ausgezeichnet, ihre Leser in die Vergangenheit zu entführen. Die alleinerziehende Mutter Anna Falkenberg ist Kunsthistorikerin in einem Münchner Auktionshaus. Ihrem Chef wird ein Gemälde des Impressionisten Leo Reichenstein zur Versteigerung angeboten. Anna soll für dieses Werk eine Expertise erstellen. Eine innere Eingebung lässt sie jedoch an der Echtheit des Gemäldes zweifeln. Sie begibt sich auf Spurensuche. Eine der Spuren führt sie zu der Galerie Richardson in London, deren Stempel sich auf der Rückseite des Bildes befindet. Bei ihren Nachforschungen stößt sie auf eine Liebesgeschichte im Berlin der Nachkriegszeit. Die Handlung spielt auf zwei Zeitebenen. In der Gegenwart recherchiert Anna in München, während sie sich liebevoll um ihre kleine Tochter kümmert. Der Galerist Oliver Richardson in London kennt die Geschichte des Bildes selbst nicht. Doch sein Großvater Henry ist mit der Historie vertraut. In der Vergangenheit erlebt der Leser, wie es im besetzten Berlin im Jahr 1946 zugegangen ist. Diese Ebene hat mir am besten gefallen, da sie herausragend recherchiert und beschrieben war. Als Tochter eines Komponisten lässt die Autorin immer wieder auch die Musik der Zeit in die Handlung einfließen. Vor meinem inneren Auge entstanden Tanzszenen, während ich die Musik imaginär im Ohr hatte. Das war ganz großes Kino für den Kopf! Unerwartete Wendungen machten die Geschichte so spannend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Die Protagonisten waren mir sehr schnell ans Herz gewachsen, sodass ich mit ihnen geliebt und gelitten habe. Dem Nachwort ist zu entnehmen, dass Micaela Jary sich Anregungen aus einem Ausstellungskatalog, der anlässlich einer Ausstellung des Alliierten Museums in Berlin erschienen ist, geholt hat. Hieraus und aus ihrer eigenen Vergangenheit hat sie auch viele Details über die Zustände im Nachkriegsberlin, die sie in die Geschichte eingebaut hat. Das hat mir ganz hervorragend gefallen, zumal die Autorin die Gabe hat, die Szenen so bildhaft zu beschreiben, dass ich sie mit allen Sinnen miterleben konnte. Fazit: Mit diesem Roman konnte mich Micaela Jary von der ersten bis zur letzten Seite fesseln. Er ist für mich einer der Höhepunkte im aktuellen Lesejahr. Allerfeinstes Kino für den Kopf!

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Ich ziehe den Hut...
von einer Kundin/einem Kunden aus Bochum am 03.10.2013

....vor einer Autorin, die eine tolle Geschichte schrieb,eine Geschichte, die alles hat, was ein richtig gutes Buch haben sollte. Spannung, viel Gefühl, ein paar neue Ideen, eine tolle Story - gut recherchiert - und einen wunderbaren Erzählstil. Den möchte ich besonders hervorheben, denn das ist etwas, was für mich sehr wichtig... ....vor einer Autorin, die eine tolle Geschichte schrieb,eine Geschichte, die alles hat, was ein richtig gutes Buch haben sollte. Spannung, viel Gefühl, ein paar neue Ideen, eine tolle Story - gut recherchiert - und einen wunderbaren Erzählstil. Den möchte ich besonders hervorheben, denn das ist etwas, was für mich sehr wichtig ist. Ich muss mir die Personen und Orte vorstellen können - das viel zitierte Kopfkino. Ich muss die Akteure "sehen" können, um richtig in ein Buch eintauchen zu können und das konnte ich bei diesem ganz wunderbar. Zu spannend war die Handlung im Heute und im Gestern, als das ich das Buch hätte aus der Hand legen können. Geschickt verknüpft sie Vergangenheit und Gegenwart, nimmt existierende und fiktive Personen und Gegenstände - in diesem Fall ein Bild - und webt daraus eine kunstvolle Geschichte mit Herz um ihre sympathischen Protagonisten. Von mir gibt es für dieses Buch eine klare Leseempfehlung für alle, die wieder einmal ein richtig gutes Buch lesen möchten - von der ersten bis zur letzten Seite.

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Packende Story mit Suchtfaktor
von Monika Schulte aus Hagen am 30.09.2013

Anna Falkenberg arbeitet in dem Münchner Auktionshaus Bonhoff. Dem Leiter wird ein Gemälde des Malers Leo Reichenstein angeboten. "Das Liebespaar", ein Bild, das 70 Jahre als verschollen galt. Beatrice Coleman will das Bild schnellstmöglich und gewinnbringend verkaufen, doch Anna beschleichen erste Zweifel. Eine innere Stimme sagt ihr, dass das... Anna Falkenberg arbeitet in dem Münchner Auktionshaus Bonhoff. Dem Leiter wird ein Gemälde des Malers Leo Reichenstein angeboten. "Das Liebespaar", ein Bild, das 70 Jahre als verschollen galt. Beatrice Coleman will das Bild schnellstmöglich und gewinnbringend verkaufen, doch Anna beschleichen erste Zweifel. Eine innere Stimme sagt ihr, dass das Bild eine Fälschung sein muss. Und stammt das Bild wirklich aus einer Sammlung Coleman? Das Gemälde trägt einen Stempel der Londoner Galerie Richardson. Anna nimmt zu dem Galeristen Oliver Richardson Kontakt auf und fährt schliesslich nach London, um vor Ort weitere Erkundigungen einzuziehen. Zusammen mit dem attraktiven Oliver besuchen sie dessen Grossvater Henry, der sich momenten mit seiner Frau in Cornwall aufhält. Dort bekommt Anna ihren Verdacht bestätigt. Es hat nie eine Sammlung Colemann gegeben. Doch was hat es dann mit der Fälschung in München auf sich? Und wieso bekommt Anna auf einmal seltsame Anrufe? Henry Richardson erzählt von seiner Berliner Zeit, der Zeit, in der er als Captain nach dem Zweiten Weltkrieg im besetzten Berlin war. Puzzleteilchen der Geschichte fügen sich aneinander. Nicht nur das Gemälde bekommt eine Geschichte, sondern auch Personen in Annas direkter Umgebung. "Das Bild der Erinnerung" ist eine raffiniert gestrickte Geschichte, die den Leser in drei Zeitebenen nahe gebracht wird. Die Zeit um 1946, die Zeit der Besatzungsmächte in Berlin, hat mich am stärksten beeindruckt. Das zerbombte Berlin. Menschen, die Hunger leiden. Menschen, die sich aus Fallschirmseide neue Kleider nähen. Menschen, die sofort angefangen haben die Stadt wieder aufzuräumen, wieder aufzubauen. Menschen vom Krieg gezeichnet und doch haben sie nicht aufgegeben. Sie haben nach vorne gesehen, ihr Schicksal in die Hand genommen. "Das Bild der Erinnerung" - eine packende Geschichte, tiefsinnig, unterhaltsam. Micaela Jary schafft es hervorragend, die Stimmung des Nachkriegs-Berlin wiederzugeben. Die Personen scheinen einem vertraut, die Strassen, durch die sie gehen, scheint man zu kennen. Micaela Jary lässt immer wieder wahre Begebenheiten in ihr Buch mit einfliessen. Ganz oft habe ich gegoogelt, mir so Personen, Filme und Musikstücke angesehen. Beim Lesen habe die erwähnte Swing-Musik gehört. So wurde der Roman noch authentischer für mich. "Das Bild der Erinnerung" - ein Roman mit Suchtfaktor, wunderbare 416 Seiten!

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Durch ein Bild zurück in die Vergangenheit
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 16.09.2013

Der Autorin Micaela Jary ist es hervorragend gelungen, um ein verschollenes und wieder aufgetauchtes Bild eine Geschichte zu schreiben, die die Lebenswege verschiedener Personen betreffen. Der Roman spielt in 3 Zeitebenen, in der heutigen Zeit und rückblickend in den Jahren 1946 sowie 1961 in den Städten Berlin, München und London. Durch... Der Autorin Micaela Jary ist es hervorragend gelungen, um ein verschollenes und wieder aufgetauchtes Bild eine Geschichte zu schreiben, die die Lebenswege verschiedener Personen betreffen. Der Roman spielt in 3 Zeitebenen, in der heutigen Zeit und rückblickend in den Jahren 1946 sowie 1961 in den Städten Berlin, München und London. Durch die wechselnden Zeiten offenbaren sich dem Leser Schicksale, die betroffen machen. Schicksale, die die Zeiten brachten, ausgehend aus der Nachkriegszeit. Alles fing seinerzeit in Berlin 1946 an, der Zeit der Fräuleinwunder, als Berlin unter der Besatzung der 4 alliierten Staaten stand. In Berlin lernen sich der britische Captain Henry Richardson, der Amerikaner Lieutenant Philip Coleman und die deutschen Frauen Grete Brahm und ihre Nichte Felicity, Fee genannt und die Krankenschwester Brigitte kennen. Die Umstände haben sie zueinander geführt. Es sind harte Zeiten für alle. So kurz nach dem Krieg fehlt es an allem, Essen, Heizmaterial, Wohnungen. Die Trümmerfrauen sind dabei, Berlin wieder aufzubauen, in bestehende Häuser und Wohnungen werden Zwangszuweisungen von Heimatlosen vorgenommen, die medizinische Versorgung ist am Boden. Als Deutsche hat man sowieso nichts mehr zu lachen und zu erwarten. Es ist aber auch eine Zeit, in der die Kunsträuber unterwegs sind, Gemälde wurden gestohlen und in die eigenen Länder verschifft. Und doch gab es auch zu dieser Zeit Menschen, die Kunstwerke versteckt gehalten haben, damit sie nicht geraubt werden, die Einsatz zeigten. Micaela Jary hat mit ihrem Roman diese Zeit wieder auferstehen lassen. Es gibt viele Bücher über die Zeit des Krieges, aber über die Nachkriegszeit, wie hier speziell in Berlin, habe ich noch nicht soviel gesehen. Realitätsnah ist es der Autorin gelungen, die Atmosphäre dieser Zeit einzufangen, mit all ihren Nöten und Ängsten, die die Menschen zu der damaligen Zeit bedrängten. Als Leser hatte ich das Gefühl, mich in eben dieser Zeit selbst zu bewegen, so anschaulich konnte sie mir die Zeit nahe bringen. Dieses Buch ist ist fast ein Geschichtsbuch der Berliner Nachkriegszeit mit allem, was dazugehört. Die Geschehnisse 1946 haben Einfluss auf die Werdegänge der Protagonisten bis in die Gegenwart hinein und teilweise auch auf ihre Nachkommen. Die genauen Zusammenhänge und Verknüpfungen werden erst gegen Ende deutlich und überraschen den Leser. Das Anfertigen einer Expertise über das angebotene Bild in einer Galerie als Anlass zu nehmen, einen Roman über die Nachkriegszeit zu schreiben, finde ich genial und absolut gelungen. Micaela Jary hat für diesen Roman hervorragende Recherchearbeit geleistet. Ich bin ja ein großer Fan von Geschichten und Geheimnissen, die Gegenwart und Vergangenheit miteinander verknüpfen und die Autorin hat an der Stelle meinen Nerv getroffen. Mit diesem Roman habe ich nicht nur ein Geschichtsbuch über die Nachkriegszeit in Berlin in der Hand, sondern auch ein Buch über Liebe, Gefühle, Hoffnungen, Schicksal und Verrat, das 3 Zeitepochen gekonnt miteinander verbindet. Es ist ein ergreifendes Buch, das ich sehr gern weiterempfehle.

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Spannende Familiengeschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 11.11.2015

Micaela Jary ist eine deutsche Journalistin und Autorin, die historische Romane und Kinderbücher schreibt. Ihr gerade als Taschenbuch erschienener Roman spielt hauptsächlich im Berlin der unmittelbaren Nachkriegszeit. Die Autorin erzählt in diesem Roman die Geschichte von einigen Menschen, die sich 1946 in Berlin begegnen und unter den damaligen schwierigen Bedingungen... Micaela Jary ist eine deutsche Journalistin und Autorin, die historische Romane und Kinderbücher schreibt. Ihr gerade als Taschenbuch erschienener Roman spielt hauptsächlich im Berlin der unmittelbaren Nachkriegszeit. Die Autorin erzählt in diesem Roman die Geschichte von einigen Menschen, die sich 1946 in Berlin begegnen und unter den damaligen schwierigen Bedingungen verlieben. Das Buch spielt hauptsächlich auf zwei Zeitebenen. Das Bindeglied zwischen den Zeitebenen ist ein fiktives Bild. Die Gegenwartshandlung spielt in München, London und St. Ives in Cornwall. Anna Falkenberg, eine junge Kunsthistorikerin und alleinerziehende Mutter, soll für ihren Chef eine Expertise für das impressionistische Bild „Das Liebespaar“ von Leo Reichenstein erstellen. Dieses Bild wird dem Auktionshaus als Anfang einer umfangreichen Sammlung von der Erbin Beatrice Coleman angeboten. Während ihr Chef begeistert ist, hat Anna von Anfang an das Gefühl, dass mit dem Bild etwas nicht stimmt. Durch einen Stempel, der aufzeigt, dass dieses Bild 1961 von der Londoner Galerie Richardson verkauft wurde, kommt sie in Kontakt zu dem jungen Oliver Richardson. Und mit ihm gemeinsam versucht sie hinter die Geschichte dieses Bildes zu kommen. Die zweite Zeitebene spielt 1946 in Berlin. Dort sind die Hauptpersonen Felicitas Brahm, genannt, Fee, ihre Tante Grete Brahm, eine Kunsthistorikerin, Captain Henry Richardson aus England, Lieutenant Philip Coleman aus den USA, Major Rita Harris ebenfalls aus den USA und die deutsche Krankenschwester Brigitte Wiese. 1946 leben die Deutschen noch unter schwierigsten Bedingungen. Es gibt so gut wie nichts zu Essen und zu Heizen. Da ist jede Hilfe von den Alliierten recht. Und so entstehen in diesen Zeiten Liebesgeschichten, die zum Teil sogar die Nachkriegszeit überstanden haben. Micaela Jary verknüpft in dieser Geschichte sehr geschickt eine spannende Gegenwartshandlung mit einer sehr guten Schilderung der Lebensumstände kurz nach dem 2. Weltkrieg. Die Gegenwartshandlung liest sich fast wie ein Krimi. Was hat es mit dem Bild auf sich? Wer bedroht plötzlich die kleine Tochter von Anna? Und wieso bekommt sie aus London erst so abweisende Emails auf ihre Anfragen zurück? Die Handlung aus 1946 finde ich sehr gelungen, denn die Autorin zeigt die schwierigen Lebensumstände sehr deutlich auf – der Hunger, die Kälte, die Entbehrungen, aber auch der unbedingte Lebenswille und die fast schon fiebrige Lust, dem Elend zeitweise zu entfliehen. Mir persönlich hätte der Teil der Geschichte, der 1946 spielt, eigentlich schon gelangt. Von dieser Zeit hätte ich gerne noch viel mehr erfahren. Aber auch so ist ein sehr spannendes Buch entstanden, das das richtige Lesefutter für Freunde von Judith Lennox und Kate Morton ist.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
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