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Das bin doch ich

Roman

(8)
Ein Mann schreibt einen Roman. Der Mann heisst Thomas Glavinic, der Roman heisst Die Arbeit der Nacht und der Mann will das, was alle wollen: Erfolg. Er will einen Verlag, einen Preis, Geld. Was er hat, ist ein Manuskript, eine Literaturagentin, Kopfschmerzen und leider zumeist unerträgliche Mitmenschen. Und er hat auch einen netten Freund, der selbst einen Roman geschrieben hat, dessen Verkaufszahlen die Mutter unseres Autors zu dem Aufschrei bringen: "Wann schreibst du denn mal so was?" Mit vollendetem Realismus und aberwitziger Komik spielt Thomas Glavinic ein Spiel mit der Wirklichkeit und ihrer Verdopplung - ein seltenes, ungewöhnliches Lesevergnügen.
Rezension
"Humor ist schwer. Selbstironie vielleicht noch schwerer. Glavinic beherrscht dieses Metier." Daniela Strigl, Der Standard, 18.08.07
"Thomas Glavinic gelingt das seltene Kunststück, eine halbfiktive Figur auf der Grundlage seines eigenen, eher durchschnittlichen Lebens zum Hanswurst zu machen und dabei stilistisch auf hohem Niveau zu operieren." Kolja Mensing, Deutschlandradio, 21.08.07
"Die Kunst dieses Romans besteht darin, dass all das so flüssig, leicht und komisch bis zum bitteren Ende heruntererzählt ist. Und dazu komplett selbstironisch. Denn der Teufel steckt vor allem in Glavinic selbst." Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel, 23.08.07
Portrait

Thomas Glavinic wurde 1972 in Graz geboren. 1998 erschien sein Debüt Carl Haffners Liebe zum Unentschieden. Es folgten u.a. Die Arbeit der Nacht (2006), Das bin doch ich (2007), Das Leben der Wünsche (2009) und Das grössere Wunder (2013). Seine Romane Der Kameramörder (2001) und Wie man leben soll (2004) wurden fürs Kino verfilmt. Thomas Glavinic erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, zuletzt den Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft. Seine Romane sind in 18 Sprachen übersetzt. Er lebt in Wien.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 237
Erscheinungsdatum 25.08.2007
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-20912-1
Verlag Hanser
Maße (L/B/H) 209/139/30 mm
Gewicht 374
Auflage 8
Buch (gebundene Ausgabe)
Fr. 28.90
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Kundenbewertungen


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Ironie in Reinkultur
von Thomas Zörner aus Lentia am 06.12.2007

Ich kann es gleich vorweg sagen, Glavinics neuer Roman "Das bin doch ich" ist, so wie jedes andere Buch das ich bis jetzt von ihm gelesen, ein Meisterwerk. Im Grunde handelt das Buch von einem Autor der zufällig Thomas Glavinic heißt, zufällig mit einem Autor namens Daniel Kelhmann befreundet ist... Ich kann es gleich vorweg sagen, Glavinics neuer Roman "Das bin doch ich" ist, so wie jedes andere Buch das ich bis jetzt von ihm gelesen, ein Meisterwerk. Im Grunde handelt das Buch von einem Autor der zufällig Thomas Glavinic heißt, zufällig mit einem Autor namens Daniel Kelhmann befreundet ist und zufällig gerade ein Buch mit dem Titel "Die Arbeit der Nacht geschrieben" hat, für das er nun einen Verlag sucht. Möglichst möchte er dabei auch noch einen solchen Erfolg haben, wie sein Autorenkollege mit "Die Vermessung der Welt" haben, und auch seine Mutter erwartet sich dies. Der Roman-Glavinic leidet unter Hypochondrie (panische Angst vor Hodenkrebs etc.), Flugangst und Selbstzweifeln. Der Autor gibt sich dabei selbstironisch wie noch kaum jemand vor ihm und verteilt Seitenhiebe auf die gesamte österreichische Literaturbranche. Glavinic bleibt seinem lockeren, witzigen Stil treu und beschert dem Leser so ein flüssiges Leseerlebnis, das durch die Skurilität der Ereignisse, noch gesteigert wird. "Das bin doch ich" war auch auf der Shortlist des deutschen Literaturpreises zu finden, der auch im Buch vorkommt was schon fast wieder ironisch ist, und hatte diese Platzierung auch vollkommen verdient. 5 Sterne für ein sagenhaftes Buch.

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Empfehlenswert
von Alex aus Niederösterreich am 29.10.2007

Ein Buch, das die Sorgen und Ängste im Leben eines Schriftstellers ironisch beleuchtet.

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1 0
Das bin doch ich
von einer Kundin/einem Kunden am 16.06.2012

Thomas Glavinic schreibt einen Roman. "Die Arbeit der Nacht" (übrigens tatsächlich ein lesenswertes Buch) ist noch nicht erschienen, und der Autor wartet fiebrig darauf, bis die Verhandlungen mit einem Verlag abgeschlossen sind und sein neues Baby auf den Buchmarkt losgelassen wird. Doch bis dahin stolpert der stets vom Leben... Thomas Glavinic schreibt einen Roman. "Die Arbeit der Nacht" (übrigens tatsächlich ein lesenswertes Buch) ist noch nicht erschienen, und der Autor wartet fiebrig darauf, bis die Verhandlungen mit einem Verlag abgeschlossen sind und sein neues Baby auf den Buchmarkt losgelassen wird. Doch bis dahin stolpert der stets vom Leben irritierte Autor durch sein Leben, kann sich nicht zu einem neuen Buch durchringen und fällt wahlweise seinen Mitmenschen auf die Nerven oder wird von ihnen genervt. Wenn Glavinic fast täglich mit seinem Freund Daniel Kehlmann telefoniert und immer neue Rekordverkaufszahlen von dessen "Vermessung der Welt" hört, wenn schließlich Glavinics Mutter ihren Sohn fragt, wieso er denn nicht auch einmal einen derartigen Bestseller schreiben würde, dann hat das schon eine außerordentliche komische Dimension. Eine Parodie auf den Literaturbetrieb an sich, ebenso eine Parodie auf Thomas Glavinic von Thomas Glavinic - komisch, witzig, geistreich. Für alle, die von platter Tommy-Jaud-Komik die Nase voll haben.

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Flugzeuge in meinem Bauch
von einer Kundin/einem Kunden am 12.02.2010

Noch ein Roman über das Schreiben eines Buches? Weit gefehlt. Dies ist eine Geschichte für Lesebegeisterte, Lesebegierige! Natürlich geht es um einen Roman. Um seine Veröffentlichung, um Lesungen, Agenten, um Buchpreise und Verkaufszahlen. Über die Existenzangst eines Autors zwischen seinen Büchern. Über eine Männerfreundschaft und über Flugangst, alles erzählt... Noch ein Roman über das Schreiben eines Buches? Weit gefehlt. Dies ist eine Geschichte für Lesebegeisterte, Lesebegierige! Natürlich geht es um einen Roman. Um seine Veröffentlichung, um Lesungen, Agenten, um Buchpreise und Verkaufszahlen. Über die Existenzangst eines Autors zwischen seinen Büchern. Über eine Männerfreundschaft und über Flugangst, alles erzählt aus der Sicht eines Hypochonders. Thomas Glavinic schreibt unglaublich humorvoll aus dem Leben eines Autors. Ein besonderer Roman für alle, die Bücher lieben.

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Lesevergnügen
von einer Kundin/einem Kunden am 02.08.2009

Ich habe " Das bin doch ich" mit großem Vergnügen gelesen. Der Autor ermöglicht einen genauen Blick aus seiner Richtung auf Kollegen, Kritiker, Lektoren, auf ganz normale, gescheite wie auch gescheiterte Menschen und das in einer ausgesprochen einfühlsamen, freundschaftlichen, niemals beleidigten oder beleidigenden Weise und - er erlaubt einen Blick... Ich habe " Das bin doch ich" mit großem Vergnügen gelesen. Der Autor ermöglicht einen genauen Blick aus seiner Richtung auf Kollegen, Kritiker, Lektoren, auf ganz normale, gescheite wie auch gescheiterte Menschen und das in einer ausgesprochen einfühlsamen, freundschaftlichen, niemals beleidigten oder beleidigenden Weise und - er erlaubt einen Blick auf sich. Gut, richtig gut.

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Künstler und Menschen
von David aus der Karibik am 26.12.2007

Ohne Zweifel ist Thomas Glavinic ein Meister und man freut sich, dass er auch Freunde zu haben scheint. Obschon man Zweifel haben darf, ob sie sich mit diesem Buch in der Künstlerszene entscheidend vermehrt haben. Da bekommt vom Kulturstadtrat bis zu Stefan Weber jeder sein Fett ab. Aber -... Ohne Zweifel ist Thomas Glavinic ein Meister und man freut sich, dass er auch Freunde zu haben scheint. Obschon man Zweifel haben darf, ob sie sich mit diesem Buch in der Künstlerszene entscheidend vermehrt haben. Da bekommt vom Kulturstadtrat bis zu Stefan Weber jeder sein Fett ab. Aber - wie gesagt - auch Freunde scheint der Held zu haben. Ab dem zwölften Kapitel treten sie sogar gehäuft auf. Da gibt es dann einen erfolglosen Maler, die Dame, der er seine Haarpracht anvertraut, auch seine Frau scheint ihn zu mögen und der kleine Sohn zeigt Vatergefühle. Nicht zu vergessen Daniel, den Erfolgreichen, dem da allerdings der Erfolg nur halb vergönnt wird. Alle anderen Figuren scheint der Held - wenn schon nicht zu hassen - so doch zumindest von oben herab zu betrachten. Dieser Glavinic muss ein eitler Geck sein, ein Alkoholiker, Zyniker Hypochonder und Menschenhasser. Man hofft all dies nicht, denn dieser Mensch hat ein fabelhaftes Buch geschrieben, mindestens. Das Vergnügen, jemanden zu beobachten, wie er sich beobachtet, wenn er nun gerade schreibt oder nicht, ist ein Großes. Und wenn er dann im Skigebiet nach dem x-ten Schnaps Gedichte schreibt, die nie jemandem gezeigt werden, so sind das große Momente. Jedoch, wie man als Hypochonder nicht nach "inneren Verletzungen" googeln sollte, so sollte man es nicht mit "Das bin doch ich" versuchen, wenn man die Literaturszene ernst zu nehmen bereit ist. Der Held tut das nicht. Danke hierfür!!!!

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KÖSTLICH!
von raubkatzal aus Wien am 02.10.2007

Thomas Glavinic hat in seinem neuen Roman den Literaturbetrieb in einem ganz anderen Licht dargestellt, als alle bisherigen Autoren. Es ist ein Buch über Ängste, Träume, Hoffnung, schlicht, über das Leben. Es ist unverschämt komisch, Glavinic macht auch vor vernichtender Selbstkritik – und Ironie keinen Halt. Es ist keine... Thomas Glavinic hat in seinem neuen Roman den Literaturbetrieb in einem ganz anderen Licht dargestellt, als alle bisherigen Autoren. Es ist ein Buch über Ängste, Träume, Hoffnung, schlicht, über das Leben. Es ist unverschämt komisch, Glavinic macht auch vor vernichtender Selbstkritik – und Ironie keinen Halt. Es ist keine allzu anspruchsvolle Literatur, trotzdem (oder gerade deswegen) absolut lesenswert! Ich persönlich konnte mich des Öfteren vor Lachen kaum halten, ein Buch, das man wirklich ungern aus der Hand legt!!

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zum schreien
von Eresabeth aus Hall am 23.06.2008

trotz keiner sonderlich anspruchsvolen sprache findet glavinic immer die richtigen worte selbstironisch und trinksüchtig präsentiert thomas glavinic den menschenverachtenden teilweise thomas glavinic zu diesem buch gekommen bin ich durch meine mutter. sie liest eigentlich nur fachbücher (psychologie, pädagogik). glavinic hat in der wagnerschen gelesen und sie war dort. sie fand es... trotz keiner sonderlich anspruchsvolen sprache findet glavinic immer die richtigen worte selbstironisch und trinksüchtig präsentiert thomas glavinic den menschenverachtenden teilweise thomas glavinic zu diesem buch gekommen bin ich durch meine mutter. sie liest eigentlich nur fachbücher (psychologie, pädagogik). glavinic hat in der wagnerschen gelesen und sie war dort. sie fand es extrem witzig und das heißt schon mal was, also musste ich es einfach lesen! es hat sich gelohnt!!!

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Grüß Gott Herr Glawischnigg!
von einer Kundin/einem Kunden am 29.10.2010
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Seinem Erfolgsroman „Die Arbeit der Nacht“ hat Thomas Glavinic ein Büchlein hinterhergeschickt, das auf ein „großes Thema“ verzichtet und stattdessen das Leben des Autors während des Wartens auf den Erfolg oder Misserfolg seines Werkes aufs Korn nimmt. Wer sich philosophische Weisheiten über das Leben eines Kreativen erwartet: Finger weg! Wer eine... Seinem Erfolgsroman „Die Arbeit der Nacht“ hat Thomas Glavinic ein Büchlein hinterhergeschickt, das auf ein „großes Thema“ verzichtet und stattdessen das Leben des Autors während des Wartens auf den Erfolg oder Misserfolg seines Werkes aufs Korn nimmt. Wer sich philosophische Weisheiten über das Leben eines Kreativen erwartet: Finger weg! Wer eine stringente Analyse über den Literaturbetrieb und seine Licht- und Schattenseiten gerne gelesen hätte: Finger weg! Wer eine absolut amüsante und schonungslos autobiographische Satire über die Neurosen und Unzulänglichkeiten eines getriebenen Jungautors (der uns seltsamerweise irgendwie bekannt vorkommt;) mögen kann: Finger her! Den SMS-Verkehr mit Daniel Kehlmann, die Teilnahme an einem Flugangstseminar, die langen Abende in Szene-Locations mit Größen der Branche, die Steirische Landesregierung Abteilung Kultur (Grüß Gott Herr Glawischnigg!): all das bereitet Glavinic dermaßen witzig und flüssig auf, dass es eine rechte Freude ist.

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2 0
Was ein Alkoholiker erlebt. - Lustig! - Lustig?
von r. appl aus Munderfing am 24.04.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Im Unterschied zu meinen Vor-Rezensent/inn/en kann ich dem genialen, mitreißenden Buch von Thomas Glavinic keine Lustigkeit abgewinnen! Abgesehen von einzelnen gelungenen Späßen war die Lektüre eher geprägt von einer befürchteten Katastrophe, als Resultat der nur selektiven Wahrnehmungs-, Urteils- und Entscheidungsfähigkeit des Protagonisten... Erstaunlich fand ich die Reaktionen seiner Umgebung auf... Im Unterschied zu meinen Vor-Rezensent/inn/en kann ich dem genialen, mitreißenden Buch von Thomas Glavinic keine Lustigkeit abgewinnen! Abgesehen von einzelnen gelungenen Späßen war die Lektüre eher geprägt von einer befürchteten Katastrophe, als Resultat der nur selektiven Wahrnehmungs-, Urteils- und Entscheidungsfähigkeit des Protagonisten... Erstaunlich fand ich die Reaktionen seiner Umgebung auf seine Unzuverlässigkeit und Haltlosigkeit. Nur seinem kleinen Sohn ist er eine verlässliche Stütze! - Der einzige Lichtblick in dieser traurig verzerrten Wirklichkeit... Das Buch eröffnet eine schonungslose Sicht auf ein Leben, das - wie bei immer mehr unserer Mitmenschen - von Sucht/Süchten geprägt ist. Danke, Thomas Glavinic, es ist ganz hervorragend gelungen! Aus welchen Gründen auch immer...

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ungewöhnlich lockeres und selbstironisches Buch von Glavinic. Mit wunderbarer Situationskomik und viel Augenzwinkern.

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koestlich
von einer Kundin/einem Kunden aus Vösendorf am 03.12.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Einmal was ganz anderes.. Einfach herrlich mit "Glawischnigg" mitleben zu dürfen Seine Ängste und Sorgen herrlich erzählt

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Wiener Satire
von einer Kundin/einem Kunden am 04.06.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Thomas Glavinic schreibt über sich und über den Literaturbetrieb in Österreich. Eine Realsatire, die nicht jedermanns Sache ist. Wer schrägen Humor und skurrile Alltagssituationen mag, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Selten reflektiert ein männlicher Autor so herzhaft und stilistisch zeitgeistmäßig über sich selbst.Glavinic möchte unbedingt berühmt werden, so wie... Thomas Glavinic schreibt über sich und über den Literaturbetrieb in Österreich. Eine Realsatire, die nicht jedermanns Sache ist. Wer schrägen Humor und skurrile Alltagssituationen mag, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Selten reflektiert ein männlicher Autor so herzhaft und stilistisch zeitgeistmäßig über sich selbst.Glavinic möchte unbedingt berühmt werden, so wie sein bester Freund Daniel Kehlmann ("Die Vermessung der Welt") - doch dieser Weg scheint lang und steinig zu sein!

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Ganz ganz großes Lesevergnügen
von einer Kundin/einem Kunden am 04.02.2010
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Selten so ein gutes Buch gelesen, in dem der Ich Erzähler unverkrampft von seinem Leben erzählt. Nicht immer einfach, wenn man von Versagensängsten geplagt wird, noch dazu panische Angst vor Krankheiten hat und mit Darmgrippe auf der Zugtoilette landet. Da wäre auch noch der Autorenkollege, und und und. ... Selten so ein gutes Buch gelesen, in dem der Ich Erzähler unverkrampft von seinem Leben erzählt. Nicht immer einfach, wenn man von Versagensängsten geplagt wird, noch dazu panische Angst vor Krankheiten hat und mit Darmgrippe auf der Zugtoilette landet. Da wäre auch noch der Autorenkollege, und und und. Mich beschäftigt die Frage, was ist wohl wahr und was erfunden???

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Die Nöte eines Schriftstellers. Sehr unterhaltsam, mit einer gewissen Komik. Interessant, wenn man schon etwas von dem Autor kennt und auch die Vermessung der Welt. Macht Spaß!

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Über den Autor Thomas Glavinic
von Magdalena Berger aus Grieskirchen am 19.05.2010
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Glavinic schreibt einen Roman über sich selbst und sein Leben als Autor. Als Ich-Erzähler erzählt er offen über seinen Beruf, seine Familie, seine Freizeit und über seine Gefühlszustände. Seine Probleme und Ängste schildert er mit viel Ironie und Humor. Es ist ein sehr mutiges Buch, in dem Glavinic viel über sich selbst... Glavinic schreibt einen Roman über sich selbst und sein Leben als Autor. Als Ich-Erzähler erzählt er offen über seinen Beruf, seine Familie, seine Freizeit und über seine Gefühlszustände. Seine Probleme und Ängste schildert er mit viel Ironie und Humor. Es ist ein sehr mutiges Buch, in dem Glavinic viel über sich selbst und den Literaturbetrieb preisgibt. Besonderes Kopfzerbrechen machen ihm die guten Verkaufszahlen des Buches seines Freundes Daniel Kehlmann, mit dem er sich ständig vergleicht. Ein ganz besonderer Einblick.

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Autorenleben Autorenbeben
von einer Kundin/einem Kunden aus Winterthur am 09.03.2010
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Der Buchtitel könnte eine Feststellung oder ein Frage sein. Oder gar eine Forderung. Das Wörtchen „doch“ irritiert. Der Protagonist jedenfalls trägt den Namen des Autors, eines hypochondrischen Schriftstellers in der gefährlichen Zone der Lebensmitte und - nicht zufällig - Österreichers, der uns nicht eben als Sympath entgegen kommt. Er... Der Buchtitel könnte eine Feststellung oder ein Frage sein. Oder gar eine Forderung. Das Wörtchen „doch“ irritiert. Der Protagonist jedenfalls trägt den Namen des Autors, eines hypochondrischen Schriftstellers in der gefährlichen Zone der Lebensmitte und - nicht zufällig - Österreichers, der uns nicht eben als Sympath entgegen kommt. Er benötigt zur Bewältigung des alltäglichen Lebens ein gerüttelt Mass an Alkohol verschiedenster Provenienz. Nun ist er natürlich nicht der erste in der Branche, der sich dieses bewährten Mittels bedient, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Als Kollateralnutzen dient es auch dazu, die Mitmenschen, die unseren Alltag bevölkern und zur Vorhölle machen, ertragen zu können. Erstaunlich, dass er eine Frau gefunden hat, die ihn mit heiterer Gelassenheit erträgt und obendrein die Mutter eines vierjährigen Sohnes gibt, ansonsten aber eher ein Schattendasein fristet. Überhaupt die Familien, die eigene und die angeheiratete, sie geistern ebenfalls durchs schwere Leben, müssen naturgemäss in Kauf genommen werden, und begeistern vor allem dann, wenn das Söhnchen gelegentlich bei den Grosseltern zwischengelagert werden kann. Aber man hat ja noch Freunde. Allen voran, der Erfolgsautor Daniel Kehlmann, der die Welt mit seinem Bestseller vermessen hat und per SMS unseren geschundenen Autor jeweils mit den neuesten Verkaufszahlen seines schriftstellerischen Wunderwerks versorgt. Wenn man selber in diesem Gewerbe zugange ist, muss dies nicht zwingend zur Hebung der Laune beitragen. Zumal dann nicht, wenn unser Mann selber mit seinem Buch „ Die Arbeit der Nacht“ unterwegs ist, wenn schon nicht auf die „Shortlist“, dann wenigstens auf die „Longlist“. Nun ja, wie man weiss, wird uns in diesem Buch die Welt, nach der Arbeit der Nacht, frei von Menschen geschildert, nur der Erzähler bleibt übrig. Sowas mögen nicht alle. Zufall, dass unserem Autor gerade dieser Plot einfallen mochte ? So kommunizieren denn unsere Freunde per moderner Kommunikationstechnolgie, die ja zweifelsfrei den Vorteil hat, dass man sich auch die besten Freunde vom Leibe halten kann. Wir begleiten den Autor, wer immer es auch sein möge, belustigt und bestens unterhalten durch den Text und legen das Buch erst wieder aus der Hand, wenn nach dem Punkt nichts mehr folgt. Unterwegs mag uns zuweilen die Ahnung streifen: Das bin doch ich !

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