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Das Blut der Pikten

Roman

(6)
Grönland, 937 A. D.: Das Volk der Pikten ist nahezu ausgelöscht worden. Die wenigen Überlebenden hat es nach Grönland verschlagen, wo sie unter härtesten Naturbedingungen ihr Dasein fristen. Als die Gemeinschaft eines Tages von Nordmännern angegriffen wird, begibt sich eine Schar kampferprobter Pikten unter dem Krieger Kineth auf die grosse Queste ins Reich ihrer Vorfahren, um eine alte Prophezeiung zu erfüllen. Auf ihrer gefahrvollen Reise geraten die Unerschrockenen zwischen britannische Heeresführer und marodierende Wikinger …



Portrait
Bastian Zach wurde 1973 in Leoben geboren. Er arbeitete für verschiedene Werbe- & Multimedia-Agenturen und ist seit 1999 in Wien selbstständig. Matthias Bauer wurde 1973 in Lienz geboren, arbeitete nach dem Studium der Geschichte im Verlagsbereich und ist in der Tiroler Erwachsenenbildung tätig. Zusammen schreiben sie als Zach/Bauer Romane (unter anderem die Bestsellertrilogie "Morbus Dei") und Drehbücher, zuletzt zum Wikinger-Hit "Northmen – A Viking Saga".
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 560
Erscheinungsdatum 08.08.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-41939-1
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 189/121/41 mm
Gewicht 393
Verkaufsrang 40.580
Buch (Klappenbroschur)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
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Spannende Reise mit den Pikten
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 14.09.2016

Wie schon bei den Vorgänger-Büchern "Morbus Dei", so glänzt auch dieses Werk durch bildhafte Beschreibungen! Dank der profunden Recherche im Hintergrund wird neben einer spannenden Geschichte auch ein historisch interessanter Einblick vermittelt. Die Charaktere sind kurzweilig und keine Stereotypen, bemerkenswert ist auch, dass Frauen durchaus eine starke Rolle (aus)spielen.... Wie schon bei den Vorgänger-Büchern "Morbus Dei", so glänzt auch dieses Werk durch bildhafte Beschreibungen! Dank der profunden Recherche im Hintergrund wird neben einer spannenden Geschichte auch ein historisch interessanter Einblick vermittelt. Die Charaktere sind kurzweilig und keine Stereotypen, bemerkenswert ist auch, dass Frauen durchaus eine starke Rolle (aus)spielen. Kurz: Eine spannende Reise in die Welt der Pikten und deren Widersacher. Mehr davon!

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Das Schicksal der Pikten
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Grönland, 937 A.D.: Die letzten Überlebenden der Pikten fristen unter harten Bedingungen auf Grönland ihr Dasein. Als sie eines Tages in den Besitz eines Schiffes der Nordmänner gelangen, machen sich einige kampferprobte Pikten auf den Weg in die alte Heimat, um eine alte Prophezeiung zu erfüllen: sie müssen das... Grönland, 937 A.D.: Die letzten Überlebenden der Pikten fristen unter harten Bedingungen auf Grönland ihr Dasein. Als sie eines Tages in den Besitz eines Schiffes der Nordmänner gelangen, machen sich einige kampferprobte Pikten auf den Weg in die alte Heimat, um eine alte Prophezeiung zu erfüllen: sie müssen das Grab des letzten Königs finden, um ihr Volk zu retten. Da sie das erste Mal Grönland verlassen, müssen die Krieger bald erkennen, dass es nicht einfach ist, Freund und Feind zu unterscheiden. Da über das Volk der Pikten (?Die Bemalten?) nicht sehr viel bekannt ist, war ich auf dieses Buch sehr gespannt. Meiner Meinung nach ist den Autoren die Darstellung der möglichen Lebensweise und Gesellschaftsstruktur der Pikten gut gelungen. So herrscht zum Beispiel Gleichberechtigung zwischen den Geschlechter, unter den erfahrenen Kriegern finden sich auch Frauen. Außerdem erhält der Leser Einblick in die politischen Ereignisse, die zum Untergang des Volkes führte. Nach dem Klappentext hatte ich mehr Schlachten und Kämpfe in dem Buch erwartet, aber das hält sich im Rahmen. Natürlich fließt auch Blut und es sterben Menschen, aber für meinen Geschmack wird das nicht überbetont. Wobei die Autoren ihre Charaktere nicht unbedingt schonen und man sich als Leser nicht sicher sein kann, welche Figur das Ende des Buches erleben wird. Die Suche nach dem Grab des letzten Königs entwickelt sich zu einer spannenden Schnitzeljagd und es fiel mir zunehmend schwerer, das Buch zur Seite zu legen. Sehr gut fand ich, dass wir parallel zur Suche nach dem Grab auch noch Zeuge der Ereignisse bei den Menschen werden, die auf Grönland zurückbleiben. Gut beschrieben fand ich, wie der christliche Glaube zunehmend den alten Glauben an die Götter verdrängt. Vor allem die Jüngeren unter den Pikten drängen darauf, in See zu stechen und nach der alten Heimat zu suchen. Jedoch müssen sie bald erkennen, dass sie zwar gut kämpfen können, aber durch die bisher fehlenden Kontakte mit der Außenwelt Schwierigkeiten haben, die Absichten der Menschen zu durchschauen, denen sie auf ihrer Reise begegnen. Dadurch machen sie Fehler, die sie teuer zu stehen kommen, aber finden auch neue und unerwartete Verbündete. Die Charaktere sind gut gelungen und haben mich neugierig gemacht, wie die Herausforderungen der Reise sie prägen werden. Positiv möchte ich auch die verschiedenen piktischen Symbole erwähnen, die die einzelnen Kapitel verzieren sowie die Karte und das Glossar am Ende des Buches. Was ich mir noch gewünscht hätte, wäre ein Nachwort der Autoren zu den Pikten gewesen, da ich das bei historischen Romanen immer sehr gerne lese. Der Roman ist zwar in sich abgeschlossen, jedoch bleiben noch ein paar Fragen offen, die Raum für eine Fortsetzung lassen ? ich würde mich jedenfalls darüber freuen.

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Eine ausgewogene Geschichte
von Carmen - Kundin aus Thalia - Wetzlar am 05.11.2016

Bei diesem Buch war ich mir nicht ganz sicher ob es wirklich das richtige für mich war, den allein das Cover mit seiner 3D Gestaltung versprach Kampf und Düsternis. Aber wie es nun mal so ist sollte man ein Buch nie nach dem äußeren bewerten. Zwar kamen auch Kampfszenen drin... Bei diesem Buch war ich mir nicht ganz sicher ob es wirklich das richtige für mich war, den allein das Cover mit seiner 3D Gestaltung versprach Kampf und Düsternis. Aber wie es nun mal so ist sollte man ein Buch nie nach dem äußeren bewerten. Zwar kamen auch Kampfszenen drin vor, doch das Abenteuer stand im Vordergrund. So erlebte ich eine ausgewogene Geschichte die das lesen zu einem Vergnügen machte. Der Schreibstil ist leicht und flüssig und so merkt man gar nicht das das Buch eigentlich 556 Seiten hat. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung die so hoffe ich dieses Jahr noch erscheinen wird.

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Die Pikten kommen!!
von Lisa Konkol aus Berlin am 02.01.2017

Der neue Roman von Bastian Zach und Matthias Bauer, erschienen bei Heyne, erregte sofort meine Aufmerksamkeit. Das Britannien des Frühmittelalters ist ein wirklich spannendes Thema, aber nur selten reicht das Interesse weiter als Arthur, König Alfred und die Kämpfe gegen die Wikinger. Schön, dass sich nun ein Buch über... Der neue Roman von Bastian Zach und Matthias Bauer, erschienen bei Heyne, erregte sofort meine Aufmerksamkeit. Das Britannien des Frühmittelalters ist ein wirklich spannendes Thema, aber nur selten reicht das Interesse weiter als Arthur, König Alfred und die Kämpfe gegen die Wikinger. Schön, dass sich nun ein Buch über die Pikten im Buchladen findet. Ein über Generationen verstecktes Dorf in Grönland wird durch das Schicksal auf eine harte Probe gestellt. Junge Krieger machen sich auf den Weg in ihre alte Heimat, an den Ort ihrer Vorfahren, aus dem diese verjagt wurden. Sie haben nur wenige Hinweise, doch das Schicksal meint es gut mit ihnen. Die Krieger erfüllen am Ende nicht nur die Prophezeiung, sondern erweisen sich als würdig und bestehen alle Prüfungen. Wieso es so wenige Romane über/mit den Pikten gibt könnte an den wenigen Informationen liegen, die wir über sie haben. Die einzigen Merkmale sind die blauen Bemalungen auf der Haut, doch ob sie aufgemalt oder tätowiert waren ist wohl noch nicht ganz klar. Sie sollen kämpfen können wie die Berserker und lebten in kleinen Verbänden in den Highlands, dem nördlichen Schottland. Die wohl berühmteste Sage aus dieser Zeit stammt aus der Gegend um den See Loch Ness. Auch diese Geschichte hat ihren Eingang in diesen Roman gefunden. Auf den ersten Blick scheint es ein unterhaltsamer Abenteuerroman zu sein. 49 männliche und weibliche Krieger rücken aus, um ihr Dorf vor dem Untergang zu retten und das Land ihrer Vorfahren zu finden. Zwischen ihren Reihen gibt es Geschwister, Väter, Witwer und heimliche Geliebte. Es bilden sich Freundschaften und es wird wahrer Heldenmut bewiesen. So gut wie alle Informationen über die Pikten wurden in der Geschichte verarbeitet. Und wäre es ein Film, wäre ich wahrscheinlich sehr begeistert gewesen. Leider ist dieser Roman kein Film und somit stehe ich mit gespaltenen Gefühlen davor. Meistens liest er sich wie ein Drehbuch in Romanform. Ständig springt die Erzählperspektive zwischen den wichtigsten Charakteren. Also nicht wie z. B. bei den Büchern von George R. R Martin, wo jedes Kapitel einem Charakter gewidmet ist, sondern mitten drin, ohne Vorwarnung, manchmal nur einen Satz lang. Und trotzdem begleitete ich doch den Krieger Kineth am Längsten und ich hatte auch das Gefühl, dass er der Hauptcharakter war. Also für meinen Geschmack etwas zu sprunghaft, da ich mich nicht ganz auf Kineth und seinen wundervollen und gütigen Charakter konzentrieren konnte. Und auch der Rolle des Wikinger stehe ich nicht positiv gegenüber. Erst waren sie Todfeinde, dann Weggefährten und am Ende der Geliebte der heimlich geliebten Stiefschwester von Kineth…??? Erstens total verworren, zweitens total unrealistisch und drittens total Fehl am Platz. Ihm wird, meiner Meinung nach, viel zu viel Raum innerhalb der Gruppe gegeben. Aber es musste ja mindestens ein Wikinger dabei sein, sonst funktioniert die Story nicht, denn die Leute wollen Wikinger. Oder so. Er ist einfach wie der alte Weise, der jeden Ort kennt und über alles und jeden Bescheid weiß. Erfreulich war dann jedoch, dass die witzigen Stellen im Buch auch wirklich witzig waren, jedoch würden sie im Film besser funktionieren. Und dann wären es wirklich solche witzigen Situationen oder Momente gewesen, in denen ich wirklich herzlich gelacht hätte. Ich konnte den Roman stundenlang nicht aus der Hand legen und habe die halbe Nacht gelesen. Er ist spannend, leichte Unterhaltung und wie ein klassischer Abenteuerroman aufgebaut. Zum einen geht es um eine dramatische Situation, mitreißende Schicksale und Menschen, die ihren Humor trotz allem nicht verloren haben, zum anderen werden die Rätsel durch mitreißenden Mut und Glück gelöst. Ich hätte diesen Roman lieber als Film gesehen, aber was nicht ist kann ja noch werden. Ich freue mich auf weitere Teile. quatspreche.wordpress.com

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...
von Weinlachgummi aus Schwarzwald am 01.11.2016

Über das Volk der Pikten ist nicht viel bekannt. So gibt es auch nicht viele Romane über sie. Deswegen habe ich mich auch sehr gefreut, als mir dieser hier vom Verlag Vorgestellt wurde. Der Klappentext versprach eine Abenteuerliche Reise. Das Cover ist passend für einen historischen Roman und reiht sich... Über das Volk der Pikten ist nicht viel bekannt. So gibt es auch nicht viele Romane über sie. Deswegen habe ich mich auch sehr gefreut, als mir dieser hier vom Verlag Vorgestellt wurde. Der Klappentext versprach eine Abenteuerliche Reise. Das Cover ist passend für einen historischen Roman und reiht sich mit seinem Design in viele andere dieses Genre ein. So sticht es zwar nicht heraus, wirkt aber stimmig. In der Klappbroschur findet man eine Karte von Nord Schottland und am Ende ein Glossar. Dieses fand ich leider nicht sehr hilfreich. Hier hätte ich mir mehr Erklärungen gewünscht. Manches musste ich mir selbst, mit Hilfe von Google zusammensuchen. An sich kein Problem, sofern man beim Lesen zugriff zum Internet hat, ansonsten eher unpraktisch. Grönland 937 A. D. Um der Auslösung zu entgehen haben sich die Pikten nach Grönland aufgemacht. Doch nun Jahre später, ist das Leben nicht leichter geworden. Der Boden ist meist unfruchtbar, die Winter lange und hart. Und es gibt nichts Neues, isoliert leben sie auf ihrem Gebiet, abgeschieden von anderen Völkern. Doch dann strandet ein Schiff mit Nord Männern. Dieses bietet die Chance, einer alten Legende zu folgen und endlich wieder in die Heimat zurück zukehren. Die Entscheidung fällt dem Clanoberhaupt nicht leicht, doch als die von den Nord Männern eingeschleppte Krankheit um sich greift, bleibt ihm kaum eine andere Wahl. Zu den Charakteren, da gibt es so einige. Manche werden nur kurz angeschnitten, andere erlebt man das ganze Buch hindurch. Besonders die drei Kinder von Brude dem Clanoberhaupt, Caitt, Ailean und Kineth. Wobei ich Letzteren fast als Hauptcharakter betiteln würde. Leider fand ich durch die ständigen Wechsel nicht so richtig zu den einzelnen Charakteren, ich konnte keine richtige Beziehung aufbauen. Noch dazu war ich manchmal etwas orientierungslos, weil die Blickwinkel mal mehr mal weniger schnell wechseln, ohne dies durch eine Überschrift etc. anzukündigen. Andererseits ermöglichten diese vermehrten Wechsel, einen guten Rundumblick. So wusste man zum Beispiel auch, was in Grönland passiert. Ich bin wirklich kein Mensch, der Schlachten und viel Blut braucht. Und es gibt auch Schlachten in diesem Roman, aber trotzdem hat mir hier etwas im Bezug darauf gefehlt. Wenn ich da zum Beispiel an die Kampfszenen aus Götter der Rache von Giles Kristian denke, da haben mir hier die Emotionen gefehlt, die Gefühle, das Adrenalin kam nicht bei mir an. Wer aber an sich nicht so viel gefallen an Schlachtszenen hat, wird dies hier kaum als Merkel wahrnehmen. Allgemein kam ich nicht so gut in die Geschichte rein, vielleicht lag es an den eher geringen Beschreibungen. Wobei ich mir auch Vorstellen könnte, dass das Buch durch zu viele Beschreibungen zu zäh geworden wäre. Fazit: Durch die vielen Perspektivwechsel bleibt die Handlung dynamisch, aber die Charaktere kamen mir nicht richtig nahe. Die Geschichte ist solide, mit spannenden Szenen, aber auch mit Längen. Empfehlung an alle, die gerne mehr über die Pikten erfahren möchte und allgemein gerne historische Romane lesen.

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Die Zeit nicht wert
von Karl aus Hamburg am 16.11.2016

Warum ich nur 2 Sterne gegeben habe: Eine Sternevergabe beruht meistens auf Eindrücken subjektiver Herkunft und diese erfährt jeder anders. 1 Stern, wenn es mir wertvoll erscheint, ein Buch schlecht zu bewerten, 2 Sterne, wenn es nur nicht gut geschrieben ist. Schließlich habe ich es nicht mehr ausgehalten und... Warum ich nur 2 Sterne gegeben habe: Eine Sternevergabe beruht meistens auf Eindrücken subjektiver Herkunft und diese erfährt jeder anders. 1 Stern, wenn es mir wertvoll erscheint, ein Buch schlecht zu bewerten, 2 Sterne, wenn es nur nicht gut geschrieben ist. Schließlich habe ich es nicht mehr ausgehalten und auf der 197. Seite aufgehört zu lesen. Die Buchsprache ist einfach, wenn nicht schon simpel und anspruchslos. Für regelmäßige Leser hervorragender Romanautoren desselben Genres ist dieses Buch kein Maßstab. Es ist zwar bildhaft, aber nicht so geschrieben, dass ich dem Schreiber das im Kopf projizierte Bild "abnehmen" kann. Mehrmals hatte ich das Gefühl - und das ist wahrlich kein gutes - dass es sich hier um eine Hollywoodfilmvorlage handelt. Problematisch sind auch die andauernden Einschübe zu bewerten. Es gibt kaum eine Handlung, die nicht von hochdramatisierenden Vergleiche, Beschreibungen oder Andeutungen unterbrochen wird. Das stört den Handlungsverlauf deutlich, auch wenn einiges davon interessant ist. Es macht keinen Spaß. Mir kam es ein wenig wie malen nach Zahlen vor. Viele Stellen fungierten eher als Lückenfüller, statt der Handlung einen weiteren Verlauf zu geben; sinnlose Inhalte ohne literarisches Niveau, die vom Eigentlichen ablenken. Der Autor ist offensichtlich bemüht gewesen, die damalige Behandlung und das Bild der allgemeinen Frau einzufangen und wiederzugeben. Für mein persönliches Empfinden wird dabei die "allgemeine Frau" generell zu sehr als Objekt dargestellt. Es existiert kein konkretes Beispiel, obwohl ich durchaus in der Lage wäre, einige zu nennen. Es ist einfach ein allgemeiner Eindruck. Dem Leser unserer modernen Zeit ist es jedoch anerzogen, die Frau eben nicht als das zu sehen. Es ist ein spürbarer Unterschied zu Bernhard Cornwells Uthred-Saga, wo der respektvolle Umgang mit Frauen durch männliche Charaktere als Tugend erkannt und Verstöße dagegen geächtet werden. Auch zu kritisieren ist die Häufigkeit der "Sex"-Szenen, der sexuellen Anspielungen bzw. der Leichtig- und Luftigkeit o. ä. Es wirkte allmählich etwas eklig und ich fragte mich auch, ob es vllt. ein Gesetz gäbe, das eine Mindestanzahl solcher Szenen vorschreibt. Nun ja, wer es mag... Ich kann dieses Bucht nicht empfehlen. Die bislang wenigen guten Meinungen hier zu diesem Buch kann ich nicht nachvollziehen. Ich denke, dass sie die Bücher anderer und zu empfehlender Autoren desselben Genres nicht kennen.

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