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Das Dorf der Mörder / Sanela Beara Bd.1

Kriminalroman

(5)
An einem warmen Frühlingstag im Mai ereignet sich ein unfassbarer Mord im Berliner Tierpark. Als Sanela Beara, eine junge Streifenpolizistin, am Schauplatz eintrifft, herrscht Aufruhr. Nur wenige Tage später wird der Öffentlichkeit die geständige Mörderin Charlie Rubin präsentiert, doch Beara hat Zweifel. Auch der Psychologe Jeremy Saaler, der an einem Gutachten über Charlies Zurechnungsfähigkeit beteiligt ist, will nicht an Rubins Schuld glauben. Beide hegen den Verdacht, dass der Mord mit Charlies Kindheit in einem kleinen Dorf in Brandenburg verknüpft ist. Eine düstere Fährte führt sie nach Wendisch Bruch - ins Visier eines Gegners, der die Totenruhe im Dorf um jeden Preis bewahren will ...


Rezension
"Sprachlich schnörkellos und atmosphärisch dicht, sind die Stimmung im Dorf und die Charaktere grandios gelungen." Berliner Morgenpost
Portrait
Elisabeth Herrmann wurde 1959 in Marburg/Lahn geboren. Sie machte Abitur auf dem Frankfurter Abendgymnasium und arbeitete nach ihrem Studium als Fernsehjournalistin beim RBB, bevor sie mit ihrem Roman "Das Kindermädchen" ihren Durchbruch erlebte. Fast alle ihre Bücher wurden oder werden derzeit verfilmt: Die Reihe um den Berliner Anwalt Vernau sehr erfolgreich mit Jan Josef Liefers vom ZDF. Elisabeth Herrmann erhielt den Radio-Bremen-Krimipreis und den Deutschen Krimipreis 2012. Sie lebt mit ihrer Tochter in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 512
Erscheinungsdatum 11.08.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-48114-9
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 190/127/38 mm
Gewicht 458
Buch (Klappenbroschur)
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Sauguter Krimi
von NiWa aus Euratsfeld am 01.05.2015

Im Berliner Tierpark ist ein schweinischer Mord geschehen. Die saumäßige Tötungsart lässt nicht nur die junge Streifenpolizistin Sanela Beara fassungslos zurück, sondern auch der Psychologe Jeremy Saaler kann sich nicht vorstellen, dass die mutmaßliche Mörderin Charlie Rubin zu solch einer Tat fähig ist. Beide machen sich auf Spurensuche in... Im Berliner Tierpark ist ein schweinischer Mord geschehen. Die saumäßige Tötungsart lässt nicht nur die junge Streifenpolizistin Sanela Beara fassungslos zurück, sondern auch der Psychologe Jeremy Saaler kann sich nicht vorstellen, dass die mutmaßliche Mörderin Charlie Rubin zu solch einer Tat fähig ist. Beide machen sich auf Spurensuche in Charlies Kindheit, in ein Dorf, das mittlerweile so gut wie ausgestorben ist ? Gleich zu Beginn muss ich anmerken, dass mir dieser Krimi extrem gut gefallen hat. Endlich einmal eine Autorin, die sich nur sehr dezent der Klischees bedient und es trotzdem schafft, eine fesselnde Handlung zu kreieren. Schon der Einstieg in die Geschichte hat etwas Besonderes. Denn der Leser nimmt eine ungewöhnliche Hundeperspektive ein, die einen zwar etwas verwirrt zurück lässt aber trotzdem die Neugier weckt. Sogar die Protagonisten selbst und ihr Zusammenspiel sind einmal etwas anderes. Denn es gibt zwei Perspektiven, einmal die Streifenpolizistin Sanela Beara und dann die Sichtweise vom jungen Psychologen Jeremy Saaler. Beide befinden sich an der Schwelle zur beruflichen Weiterentwicklung, Sanela möchte ihre Aufstiegschancen bei der Polizei ausbauen, um selbst eines Tages Kommissarin zu sein, und Jeremy steckt mitten in seiner Facharztausbildung und geht dabei einem bekannten psychologischen Gutachter der Polizei zur Hand. Was diese beiden verbindet ist der Fall Charlie Rubin, den sie bis zum Ende hin tatsächlich unabhängig voneinander untersuchen und auch hier hat die Autorin einmal einen anderen Weg gewagt, der mir sehr gut gefallen hat. Denn die unterschiedlichen Erzählstränge von Sanela und Jeremy führen abwechselnd durch die Handlung, auf die ich mir lange keinen Reim machen konnte, und die daher durchgehend die Spannung hält. Außerdem gibt die bemerkenswert grausame Tötungsart dem Mord einen unfassbaren Grundton, den nicht einmal die Protagonisten verkraften können, und wobei es mir den Magen umdreht, wenn ich genauer darüber nachdenke. Elisabeth Herrmann ist ein sauguter Reihenauftakt gelungen, teilweise abscheulich, auf jeden Fall spannend und mit besonderen Protagonisten, konnte mich die Autorin richtiggehend beeindrucken und ich kann diesen Krimi guten Gewissens weiterempfehlen. Die Reihe: 1) Das Dorf der Mörder 2) Der Schneegänger

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Spannung bis zum Schluss
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 29.04.2015

Es sollte ein schöner Tag im Berliner Tierpark für die Kinder einer Vorschulklasse werden. Dieser entwickelt sich zum Albtraum, als die Kinder im Fressen der Pekari-Schweine etwas entdecken, das dort so gar nicht hingehört - eine menschliche Hand. Schnell ist die Polizei herbeigerufen, unter ihnen auch die Streifenpolizistin Sanela Beara,... Es sollte ein schöner Tag im Berliner Tierpark für die Kinder einer Vorschulklasse werden. Dieser entwickelt sich zum Albtraum, als die Kinder im Fressen der Pekari-Schweine etwas entdecken, das dort so gar nicht hingehört - eine menschliche Hand. Schnell ist die Polizei herbeigerufen, unter ihnen auch die Streifenpolizistin Sanela Beara, die den Tatort mit sichern soll. Sanela gehört nicht zu den Polizisten, die Dienst nach Vorschrift machen, sie ist neugierig und will es genau wissen, so auch in diesem Fall. Sie gerät sofort ins Visier des Mörders und kommt nach einem Anschlag nur knapp mit dem Leben davon. Schnell kann die Polizei der Bevölkerung die Täterin präsentieren, nur Sanela hat bei allem ein ungutes Gefühl und kann nicht glauben, dass Charlie Rubin die Mörderin sein soll. Als sie deren Schwester kennenlernt, verstärkt sich das Gefühl auch noch. Die Hinweise, dass alles Geschehene mit deren Heimatort Wendisch-Bruch in Brandenburg zusammenhängt, verdichtet sich. Nur niemand will Sanela glauben. So ermittelt sie selbst und bringt sich dabei in Gefahr... Elisabeth Herrmann hat es geschafft, mich bereits auf den ersten Seiten in ihre Geschichte hineinzuziehen. Zum einen, weil ich den Berliner Tierpark sehr gut kenne und natürlich neugierig war, welches Verbrechen sie dort hineininterpretiert hat und zum anderen, weil es ihr gelungen ist, gleich zu Beginn Spannung aufzubauen. Sanela Beara ist eine Polizistin, die auf der Stelle trampelt, eine Beförderung ist absolut nicht in Sicht. Sie tritt dem ein oder anderen gern mal auf die Füße und ist eher eine Einzelgängerin. Aber sie hat ein absolutes Gespür für die Wahrheit und genau die versucht sie zu finden, als sich Charlie Rubin für schuldig erklärt. Aber Sanela kann das nicht glauben, irgendetwas läuft bei den Ermittlungen nicht rund und sie ermittelt selbst, entgegen den Anweisungen ihres Chefs, der nur zu gern eine Täterin bekannt gegeben hat. Unabhängig von ihr kommt auch der Psychologe Jeremy Saaler, Assistent des Gutachters, zu dem Schluss, dass Charlie Rubin eventuell nicht die Mörderin ist, als die sie hingestellt wird. Auch er ist auf der Suche nach der Wahrheit. Auch er sucht diese in der Kindheit von Charlie, in Wendisch Bruch. Bald ist klar, dass die Kindheit von Charlie und ihrer Schwester eine schlimme gewesen sein muss. Was genau passiert, lässt die Autorin lange Zeit im unklaren. Das Dorf selbst ist fast ausgestorben und wirkt auch so schon beängstigend und erdrückend. Was mag dort vor vielen Jahren vorgefallen sein, dass es bis in die Gegenwart reicht? Sanela ist eine Protagonistin, die ich nur bewundern kann. Sympathisch, offen, neugierig und sie steht für die Wahrheit. Auch wenn sie ihre Ecken und Kanten hat, geht sie ihren Weg, auch wenn es ihr zum Nachteil gereichen soll, aber gegen die Wahrheit kommt man eben nicht an. Der Wahrheit zuliebe belügt sie auch mal ihren Chef, wenn sie sich an einem ganz anderen Ort aufhält, als er es vermutet. Sie lässt sich nicht beirren und sucht ihren Weg, auch wenn sie sich damit selbst in die Schusslinie bringt. So ganz nebenbei erfährt der Leser auch noch ein wenig über die Arbeit im Tierpark, speziell über die Futtertierzucht. Eine Arbeit, die zwar nicht schön ist, aber für das Überleben vieler Tiere im Tierpark nötig ist. Darüber habe ich mir ehrlich gesagt, noch nie Gedanken gemacht. Gekonnt hat Elisbeth Herrmann gleich zu Beginn Spannung aufgebaut, die sich weiter steigerte und mit einem Showdown endete. Es ist mir nicht gelungen, das Buch für längere Zeit wegzulegen, ich klebte förmlich an ihm fest. Sie beschreibt Orte und ich hatte das Gefühl, sie vor meinem geistigen Auge selbst zu sehen. Die Atmosphäre im Dorf ist beklemmend und ich fühlte mich dort hineinversetzt. Elisabeth Herrmann hat die Kraft, den Leser süchtig zu machen nach ihren Büchern. Ich zumindest freue mich jetzt schon auf den 2. Teil, in dem wieder Sanela Beara ermitteln wird. Ein Krimi, den ich sehr gern weiterempfehle.

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Atmosphärische Hintergrundspannung
von einer Kundin/einem Kunden am 02.05.2014

Ein toller krimi aus der geübten Feder von Elisabeth Hermann. Es lässt sich mit Fug und Recht sagen: Sie wird immer besser! Bestechend ist vor allem die leicht gruselig-unheimliche Atmosphäre, in die die Autorin ihre Leserschaft gekonnt einweben kann. Zwischen Berlin und einem kleinen, aussterbenden Ort irgendwo in Brandenburg... Ein toller krimi aus der geübten Feder von Elisabeth Hermann. Es lässt sich mit Fug und Recht sagen: Sie wird immer besser! Bestechend ist vor allem die leicht gruselig-unheimliche Atmosphäre, in die die Autorin ihre Leserschaft gekonnt einweben kann. Zwischen Berlin und einem kleinen, aussterbenden Ort irgendwo in Brandenburg bewegt sich die Story - und besser könnten die Gegensätze zwischen brodelnder Metropole und trist-deprimierendem Dörflertum kaum darstellbar sein. Ein echter Hit! Unbedingt lesen!

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Ein uraltes Lied von Grauen und Angst
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 14.03.2016

Das Buch ist in zwei Handlungsstränge aufgeteilt, die zwar Berührungspunkte haben, aber erst gegen Ende wirklich zusammenlaufen. Einer folgt der ehrgeizigen jungen Polizistin Sanela Beara, der andere dem unsicheren Diplompsychologen Jeremy Saaler. Das fand ich hochinteressant und es funktioniert in meinen Augen auch sehr gut, denn der Leser kann... Das Buch ist in zwei Handlungsstränge aufgeteilt, die zwar Berührungspunkte haben, aber erst gegen Ende wirklich zusammenlaufen. Einer folgt der ehrgeizigen jungen Polizistin Sanela Beara, der andere dem unsicheren Diplompsychologen Jeremy Saaler. Das fand ich hochinteressant und es funktioniert in meinen Augen auch sehr gut, denn der Leser kann die Geschichte dadurch aus zwei sehr unterschiedlichen Blickwinkeln verfolgen. Sanela ist nur eine kleine Streifenpolizistin, die eigentlich gar keine Befugnis dazu hat und sich dennoch wild entschlossen in den Fall verbeißt, koste es, was es wolle. Wenn sie ohne Erlaubnis ins Haus eines Verdächtigen einbrechen muss, dann ist das eben so! Ihr Vorgesetzter Gehring vergleicht sie mehr als einmal genervt mit einem kläffenden, kleinen Terrier, und sie schrappt immer haarscharf an einer Dienstaufsichtsbeschwerde entlang. Eigentlich fand ich es gut, dass sie immer ihrem Bauchgefühl und ihrem moralischen Kompass folgt, andererseits habe ich doch manchmal den Kopf über sie geschüttelt! Sie kann und will sich nicht einfügen in die hierarchischen Strukturen der Polizei - was ich allerdings auch wieder verstehen konnte, denn sie hat die Erfahrung gemacht, dass ihr ohnehin niemand zuhört. Mir gefiel sie gerade deswegen so gut, weil sie ein sperriger, unbequemer Charakter ist; sie hat dadurch Biss und wird nie langweilig. Jeremy kam mir dagegen erst sehr passiv und farblos vor. Er hat den Beruf des Psychologen eigentlich nur ergriffen, weil sein einflussreicher Vater ihn dazu gedrängt hat. Er kann selber gar nicht erkennen, dass er dafür tatsächlich beträchtliches Talent hat und der Beruf für ihn sogar Berufung sein könnte. Im Laufe der Handlung blüht er aber immer mehr auf, entwickelt Charakter und eigene Meinungen. Die konnte ich zwar nicht immer nachvollziehen, aber ich fand sie trotzdem interessant! Beide Protagonisten waren mir auf ihre eigene Art sympathisch, und ich fand sie glaubhaft und komplex geschrieben. Aber die interessantesten Charaktere waren für mich die geständige Mörderin und ihre Schwester, denn die konnte ich überhaupt nicht einschätzen. Beide können blitzschnell umschalten zwischen drastisch widersprüchlichen Verhaltensmustern. Großäugige Unschuld und ätzende Aggression, sanfte Freundlichkeit und rasender Zorn… Und dennoch macht ihr Verhalten von Seite zu Seite immer mehr Sinn. Der Mord, mit dem das Buch anfängt, ist nur die Spitze des Eisbergs, denn eigentlich hat alles schon viele Jahre zuvor in dem winzigen Dörfchen Wendisch Bruch seinen Anfang genommen. Ohne schon zu viel verraten, kann ich sagen: es geht um die Abgründe menschlichen Verhaltens und die spannende Frage, ob man erst durch Taten schuldig wird oder schon durch Wegsehen. Der Schreibstil hat mich schon im Prolog gefangen genommen! Für einen Krimi fand ich ihn eher ungewöhnlich - manchmal fast malerisch, oft mit dichter Atmosphäre. Wenn eine Szene es verlangt, verwendet die Autorin auch schon mal einen nüchternen oder kargen Schreibstil, aber selbst dann hat er meines Erachtens immer noch eine eindringliche Sprachmelodie. Eine Sache, die mich leider sehr gestört hat, war die Liebesgeschichte; diese konnte mich überhaupt nicht überzeugen. Sie ging mir zu schnell, hatte für mich einen ungesunden Beigeschmack und wurde mir letztendlich auch zu kitschig. Ein bisschen getröstet hat mich die Dynamik zwischen Sanela und ihrem Chef, denn die fand ich glaubhaft, interessant und fast ein bisschen rührend. Bis zum Schluss will er ihr am liebsten den Kopf abreißen, weil sie immer wieder im Alleingang losprescht, aber ganz heimlich und widerwillig bewundert er sie auch für ihre unnachgiebige Entschlossenheit. Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt und gut unterhalten! Ich fand die Geschichte vielschichtig, originell und kein bisschen vorhersehbar, und auch die Hauptcharaktere haben mir gut gefallen, gerade weil sie nicht perfekt sind. Der Schreibstil konnte mich mit seiner Vielseitigkeit ebenfalls überzeugen. Einzig die Liebesgeschichte war in meinen Augen überflüssig, zu bemüht und unpassend.

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Mord im Tierpark
von einer Kundin/einem Kunden am 11.03.2014

Eigentlich soll die junge Polizistin Sanela Beara nur einen Fundort von Leichenteilen absperren. Im Pekarigehege im Tierpark in Berlin - Kita Kinder haben sie entdeckt. Aber sie kümmert sich mehr als sie sollte, der Fall lässt sie nicht los. Als sie auf eigene Faust ermittelt, gerät sie in grosse... Eigentlich soll die junge Polizistin Sanela Beara nur einen Fundort von Leichenteilen absperren. Im Pekarigehege im Tierpark in Berlin - Kita Kinder haben sie entdeckt. Aber sie kümmert sich mehr als sie sollte, der Fall lässt sie nicht los. Als sie auf eigene Faust ermittelt, gerät sie in grosse Gefahr. Super spannend, stimmig.

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spannende und gut konstruierte Geschichte, die überzeugt
von Marita Robker-Rahe aus Belm am 04.07.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Mit einem grausamen Mord im Berliner Tiergarten startet das neue Buch von Elisabeth Hermann, die mich mit ihren bisherigen Büchern immer super unterhalten hat. Ausgefeilte Sprache und Handlungen, die nachvollziehbar und häufig mit zeitgeschichem Hintergrund waren, haben mir immer wieder spannende Lesestunden beschehrt und deshalb war es für mich... Mit einem grausamen Mord im Berliner Tiergarten startet das neue Buch von Elisabeth Hermann, die mich mit ihren bisherigen Büchern immer super unterhalten hat. Ausgefeilte Sprache und Handlungen, die nachvollziehbar und häufig mit zeitgeschichem Hintergrund waren, haben mir immer wieder spannende Lesestunden beschehrt und deshalb war es für mich ein Muss, das neue Buch dieser Autorin zu lesen. Und auch diesmal enttäuschte die Autorin mich nicht. Eine Kindergartengruppe hat einen schönen Maitag für einen Ausflug in den Berliner Tierpark ausgewählt und steht vorm Pekari Gehege, als eines der Kinder schreit und eine menschliche Hand im Maul eines Pekari-Schweines sieht.Schnell stellt sich heraus, dass ein Mensch von diesen Schweinen mit ihren scharfen Hauern zerfetzt wurde.Ein Unfall oder steckt mehr dahinter. Die schnell am Unfallort eintreffende Streifenpolizistin Sanela Beara, vermutet von Anfang an mehr hinter der Geschichte, nur sie kann ihren Vorgesetzten Gehring nicht davon überzeugen, der schnell die Täterin präsentiert.Charlie Rubin, eine Angestellte des Tiergartens, die auch bald ein Geständnis ablegt.Der Fall wird abgeschlossen. Beara gibt sich aber nicht damit zufrieden und ermittelt auf eigene Faust weiter, auch wenn dies ihre Karrierechancen gleich null gehen lässt.Ihre Recherchen in diesem Fall führen sie in ein Dorf in Bandenburg. Das was sie dort aufdeckt wird ihr fast zur tödlichen Falle und lässt den menschlichen Verstand daran zweifel, dass so etwas passieren konnte. Frau Herrmann versteht es, den Leser mit dieser gut konstruierten Geschichte zu fesseln. Die Geschichte, die dahintersteht,ließ mir schon Gruselschauer über den Rücken rinnen und zeigte mir wieder,wohin Schweigen führen kann.Der Satz "Gewalt fängt da an, wo das Reden aufhört " fiel mir beim Lesen ein und dass man, wenn man weg sieht,nicht unschuldig ist. Auch in diesem Buch greift die Autorin ein Stück Zeitgeschichte auf, die die eine Konsequenz aus dem Zusammenbruch der DDR aufzeigt. Frau Herrmann schafft es bei mir immer wieder mich mit ihrer Sprache zu begeistern, die das Lesen noch schöner macht. Mit hat dieses Buch, genauso wie ihre Vorgänger, wieder fantastisch gefallen und ich kann es Liebhabern gut konstruierter Geschichten nur wärmstens ans Herz legen.

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1 0
von einer Kundin/einem Kunden am 11.09.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Toller Krimi, spannend bis zum Schluss.

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0 0
von einer Kundin/einem Kunden am 07.08.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein Muss für Krimiliebhaber!

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0 0
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein toller Schreibstil, wirklich sympathische Protagonisten und ein interessanter Fall - in diesem Buch passt alles.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Spannend von der ersten bis zur letzten Seite!!!

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0 0
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Zu Weihnachten verschenkt, da wollte ich aus Solidarität mitlesen. Habe es nicht bereut! Wahnsinnig spannende, packende und rätselhafte Geschichte, die man nicht aus der Hand legt!

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0 0
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Sehr außergewöhnliche Charaktere und eine sehr traurig, grausame Geschichte machen das Buch wirklich zu etwas einzigartigem.

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0 0
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Düsterer Krimi in der brandenburgischen Provinz. Ein neues Team aus unkonventioneller Polizeischülerin und altem "Hasen" macht diese Geschichten richtig spannend!

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Das Dorf der Mörder
von einer Kundin/einem Kunden am 03.03.2015
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Gut informativ, verrät nicht allzuviel über das weitere Geschehen, ein spannender und packender Plot mit vielen unerwarteten Wendungen und Ereignissen.

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Geheimnisvolle Spannung
von einer Kundin/einem Kunden am 08.09.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Elisabeth Herrmanns neuer Thriller hat es in sich. Ein Toter wird gefunden, im Gehege des Berliner Tierparks und halb verdaut von einer wütenden Meute Pekaris. Unabhängig voneinander beginnen sowohl die junge, ehrgeizige Streifenpolizistin Sanela als auch der junge Psychologe Jeremy die Gründe für diesen Mord aufzudecken. Dabei stoßen... Elisabeth Herrmanns neuer Thriller hat es in sich. Ein Toter wird gefunden, im Gehege des Berliner Tierparks und halb verdaut von einer wütenden Meute Pekaris. Unabhängig voneinander beginnen sowohl die junge, ehrgeizige Streifenpolizistin Sanela als auch der junge Psychologe Jeremy die Gründe für diesen Mord aufzudecken. Dabei stoßen beide an ihre Grenzen und an Mauern des Schweigens. Die Autorin erzählt mit dichter Spannung, atmosphärischem Knistern und nervenzerreißenden Wendungen. Ein großartiger Pageturner, der, am Ende hoffen lässt, dass es weitere Bücher mit den Hauptprotagonisten geben wird. Eine klare Empfehlung für alle Fans psychologisch raffinierter Geschichten. Und vor allem als Hörbuch, großartig gelesen von Eva Mattes, sehr zu empfehlen.

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Dorfidylle
von Marion Schmidt aus St. Pölten am 27.07.2013
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Ich kann mich den vorigen Rezensionen nur anschließen. Es ist ein absolut spannender Krimi. Über ein Dorf deren Bewohner alles wissen aber nichts sehen. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen.

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Sehr packend!
von einer Kundin/einem Kunden am 22.07.2013
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Die ehrgeizige Streifenpolizistin Sanela Beara sollte im Zoo nur den Tatort absperren weil es dort zu einem grausamen Leichenfund gekommen ist. Ein Täter wird rasch gefunden. Aber Beara, die dahinter mehr vermutet, ermittelt weiter.Bald kommt sie auf einige Unstimmigkeiten. Und auch der junge Psychologe Jeremy Saaler ermittelt in diesem... Die ehrgeizige Streifenpolizistin Sanela Beara sollte im Zoo nur den Tatort absperren weil es dort zu einem grausamen Leichenfund gekommen ist. Ein Täter wird rasch gefunden. Aber Beara, die dahinter mehr vermutet, ermittelt weiter.Bald kommt sie auf einige Unstimmigkeiten. Und auch der junge Psychologe Jeremy Saaler ermittelt in diesem Fall. Die Handlung ist sehr spannend und kurzweilig. Die Charaktere sind wunderbar beschrieben und als Leser taucht man immer tiefer in die Geschichte ein. Hervorragend in Szene gesetzt, ein erstklassiger Krimi und wirklich absolut lesenswert!

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schockierend
von einer Kundin/einem Kunden am 19.06.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Ein grausamer Mord im Berliner Tierpark ist der Anfang bzw das Ende. Ein kleines aussterbendes Dorf in Brandenburg ist Ausgangspunkt der unfassbaren Verbrechen. Nichts für schwache Nerven.

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Abgründe!
von einer Kundin/einem Kunden aus Fulda am 03.06.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

In einem Dorf in Brandenburg tun sich Abgründe auf. Jahrzehntelang wurde gemordet, geschwiegen, gehasst und missbraucht... Kommt die Polizei hinter diese schrecklichen Geheimnisse? Spannung bis zur allerletzten Seite. Großartig geschrieben!

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Hochspannung
von Alexia am 30.04.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Im Berliner Tierpark ist ein grausamer Mord passiert. Im Pekari-Gehege werden Leichenteile gefunden. Der Tote ist von den Schweinen zerfleischt worden. Bei lebendigem Leib. Die Streifenpolizistin Sanela Beara ist als eine der ersten vor Ort und überschreitet ihre Kompetenzen, indem sie die Gelegenheit nutzt, Zeugen zu befragen und die... Im Berliner Tierpark ist ein grausamer Mord passiert. Im Pekari-Gehege werden Leichenteile gefunden. Der Tote ist von den Schweinen zerfleischt worden. Bei lebendigem Leib. Die Streifenpolizistin Sanela Beara ist als eine der ersten vor Ort und überschreitet ihre Kompetenzen, indem sie die Gelegenheit nutzt, Zeugen zu befragen und die Umgebung des Tatortes zu durchsuchen. Sie trifft auf Charlotte Rubin, die im Tierpark arbeitet und deren Aufgabe es ist, Tiere zu Fütterungszwecken zu züchten. Beara ist beeindruckt von der Liebe und dem Respekt, mit dem Rubin die Tiere, die nur ein kurzes Leben haben, behandelt. Deshalb ist es für sie auch nicht nachvollziehbar, als Rubin den Mord gesteht. Will sie jemanden schützen? Beara, die mit ihrer weiteren Karriere bei der Polizei spielt, fängt an, auf eigene Faust zu ermitteln und landet in einem kleinen Dorf in Brandenburg. In Wendisch-Bruch. Der Heimat von Charlotte Rubin. Einem Dorf ohne Männer. Einem Dorf der Mörder. Elisabeth Herrmann ist mit „Das Dorf der Mörder“ ein sehr spannender Kriminalroman gelungen, den ich kaum aus der Hand legen konnte. Mit viel Geschick spinnt Herrmann die Fäden zusammen. Ihre Figuren sind lebendig und authentisch. Die Geschehnisse nachvollziehbar und schlüssig. Eine Geschichte, die mich durchgängig überzeugt hat. Lesen!

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