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Das Dorf der Mörder

Roman

(9)
Ein grandioser psychologischer Spannungsroman.


Ein grausamer Mord ereignet sich im Berliner Tierpark. Eine der Ersten, die am Tatort eintrifft, ist die junge Streifenpolizistin Sanela Beara: ehrgeizig, voller Tatendrang und entschlossen, dem Fall auch gegen den Willen ihres Vorgesetzten auf den Grund zu gehen. Denn die Schuldige ist schnell gefasst – zu schnell, wie Sanela glaubt. Während der Öffentlichkeit die geständige Mörderin Charlie Rubin präsentiert wird, hat Beara Zweifel. Zweifel, die auch den Psychologen Jeremy Saaler plagen, der ein Gutachten über Charlies Zurechnungsfähigkeit erstellen soll. Unabhängig voneinander haben beide den gleichen Verdacht: Der Mord im Tierpark hängt mit Charlies Kindheit in einem kleinen Dorf in Brandenburg zusammen. Ein dunkles, mörderisches Rätsel lockt sie nach Wendisch Bruch – direkt ins Visier eines Gegners, der die Totenruhe im Dorf um jeden Preis bewahren will ...


Rezension
"Sprachlich schnörkellos und atmosphärisch dicht, sind die Stimmung im Dorf und die Charaktere grandios gelungen."
Portrait
Elisabeth Herrmann wurde 1959 in Marburg/Lahn geboren. Sie machte Abitur auf dem Frankfurter Abendgymnasium und arbeitete nach ihrem Studium als Fernsehjournalistin beim RBB, bevor sie mit ihrem Roman "Das Kindermädchen" ihren Durchbruch erlebte. Fast alle ihre Bücher wurden oder werden derzeit verfilmt: Die Reihe um den Berliner Anwalt Vernau sehr erfolgreich mit Jan Josef Liefers vom ZDF. Elisabeth Herrmann erhielt den Radio-Bremen-Krimipreis und den Deutschen Krimipreis 2012. Sie lebt mit ihrer Tochter in Berlin.
Zitat
"Dicht und spannend erzählt - eine aussergewöhnliche Geschichte um einige aussergewöhnliche Menschen."
… weiterlesen
Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 512, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 25.02.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783641092870
Verlag Goldmann
Verkaufsrang 5.331
eBook (ePUB)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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Das Dorf der Mörder
von einer Kundin/einem Kunden am 03.03.2015

Gut informativ, verrät nicht allzuviel über das weitere Geschehen, ein spannender und packender Plot mit vielen unerwarteten Wendungen und Ereignissen.

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Dorfidylle
von Marion Schmidt aus St. Pölten am 27.07.2013

Ich kann mich den vorigen Rezensionen nur anschließen. Es ist ein absolut spannender Krimi. Über ein Dorf deren Bewohner alles wissen aber nichts sehen. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen.

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Sehr packend!
von einer Kundin/einem Kunden am 22.07.2013

Die ehrgeizige Streifenpolizistin Sanela Beara sollte im Zoo nur den Tatort absperren weil es dort zu einem grausamen Leichenfund gekommen ist. Ein Täter wird rasch gefunden. Aber Beara, die dahinter mehr vermutet, ermittelt weiter.Bald kommt sie auf einige Unstimmigkeiten. Und auch der junge Psychologe Jeremy Saaler ermittelt in diesem... Die ehrgeizige Streifenpolizistin Sanela Beara sollte im Zoo nur den Tatort absperren weil es dort zu einem grausamen Leichenfund gekommen ist. Ein Täter wird rasch gefunden. Aber Beara, die dahinter mehr vermutet, ermittelt weiter.Bald kommt sie auf einige Unstimmigkeiten. Und auch der junge Psychologe Jeremy Saaler ermittelt in diesem Fall. Die Handlung ist sehr spannend und kurzweilig. Die Charaktere sind wunderbar beschrieben und als Leser taucht man immer tiefer in die Geschichte ein. Hervorragend in Szene gesetzt, ein erstklassiger Krimi und wirklich absolut lesenswert!

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Atmosphärische Hintergrundspannung
von einer Kundin/einem Kunden am 11.03.2013

Ein toller krimi aus der geübten Feder von Elisabeth Hermann. Es lässt sich mit Fug und Recht sagen: Sie wird immer besser! Bestechend ist vor allem die leicht gruselig-unheimliche Atmosphäre, in die die Autorin ihre Leserschaft gekonnt einweben kann. Zwischen Berlin und einem kleinen, aussterbenden Ort irgendwo in Brandenburg... Ein toller krimi aus der geübten Feder von Elisabeth Hermann. Es lässt sich mit Fug und Recht sagen: Sie wird immer besser! Bestechend ist vor allem die leicht gruselig-unheimliche Atmosphäre, in die die Autorin ihre Leserschaft gekonnt einweben kann. Zwischen Berlin und einem kleinen, aussterbenden Ort irgendwo in Brandenburg bewegt sich die Story - und besser könnten die Gegensätze zwischen brodelnder Metropole und trist-deprimierendem Dörflertum kaum darstellbar sein. Ein echter Hit! Unbedingt lesen!

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Denen man nicht vergibt....
von einer Kundin/einem Kunden am 10.03.2013

Ein grausamer Mord im Berliner Tierpark, eine ehrgeizige junge Streifenpolizistin, ein angehender Psychologe und ein (fast) verlassenes Dorf in Brandenburg sind die Zutaten für diesen herausragenden Kriminalroman. Grandios gelingt es der Autorin, die einzelnen Handlungsstränge miteinander zu verknüpfen und die Spannung bis zum furiosen Finale ins unerträgliche zu steigern. Ausgefeilte... Ein grausamer Mord im Berliner Tierpark, eine ehrgeizige junge Streifenpolizistin, ein angehender Psychologe und ein (fast) verlassenes Dorf in Brandenburg sind die Zutaten für diesen herausragenden Kriminalroman. Grandios gelingt es der Autorin, die einzelnen Handlungsstränge miteinander zu verknüpfen und die Spannung bis zum furiosen Finale ins unerträgliche zu steigern. Ausgefeilte Charaktere, eine überzeugende Handlung und eine herausragende Erzählweise lassen diesen Roman herausstechen aus der Flut der Krimi-Neuerscheinungen. Die Bedrohung in dem verlassenen Nest in Brandenburg ist fast körperlich spürbar.... Atemlose Spannung! Vor allem zu empfehlen für Fans von Nele Neuhaus.

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Rache
von einer Kundin/einem Kunden am 26.02.2013

Im Tiergarten Berlin werden im Gehege der Pekari-Schweine menschliche Körperteile gefunden. Und als die Polizei Charlotte Rubin verhaftet, scheint dieser grausame Mord gelöst zu sein. Aber stimmt das auch? Die junge Polizistin Sanela Beara hat großen Zweifel und ermittelt auf eigene Faust weiter. Auch der junge Psychologe Jeremy Saaler,... Im Tiergarten Berlin werden im Gehege der Pekari-Schweine menschliche Körperteile gefunden. Und als die Polizei Charlotte Rubin verhaftet, scheint dieser grausame Mord gelöst zu sein. Aber stimmt das auch? Die junge Polizistin Sanela Beara hat großen Zweifel und ermittelt auf eigene Faust weiter. Auch der junge Psychologe Jeremy Saaler, der Rubins Schwester Cara kennen lernt, sucht nach Antworten. Ihre Wege führen nach dem jetzt fast verlassenen Wendisch Bruch, wo die Schwestern als junge Mädchen gelebt haben. Es kann aber ziemlich gefährlich werden, wenn man zu sehr in der Vergangenheit herumstochert … Spannend bis zur letzten Seite. Wahnsinnig gut!

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Ein großartiger psychologischer Krimi
von einer Kundin/einem Kunden am 26.02.2013

Wieder einmal ist Elisabeth Herrmann ein superspannender Roman gelungen.Ein grausamer Mord ereignet sich im Berliner Zoo. Die Schuldige wird aufgrund von Indizien schnell gefunden. Das zweifelt die junge Streifenpolizistin Sanela Beara an und stößt bei ihren Vorgesetzen auf Unverständnis. Sie ermittelt auf eigene Faust heimlich weiter. Aber auch der... Wieder einmal ist Elisabeth Herrmann ein superspannender Roman gelungen.Ein grausamer Mord ereignet sich im Berliner Zoo. Die Schuldige wird aufgrund von Indizien schnell gefunden. Das zweifelt die junge Streifenpolizistin Sanela Beara an und stößt bei ihren Vorgesetzen auf Unverständnis. Sie ermittelt auf eigene Faust heimlich weiter. Aber auch der Psychologe Jeremy Saller denkt wie sie und zusammen kommen sie unglaublichen Dingen auf die Spur. Und was sie in einem kleinen brandenburgischen Dorf, wo die angebliche Mörderin mit ihrer Schwester ihre Kindheit verlebte, entdecken, kann man sich kaum vorstellen. Einfach nur spannend und eine verblüffende Lösung. Lesen Sie selbst!

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Interessante Perspektiven und vielschichtige Figuren
von einer Kundin/einem Kunden am 14.05.2013

Ein spannender und dunkler deutscher Kriminalroman, für Fans von Tannöd oder Tatort. Für mich das Außergewöhnliche an diesem Roman, dass es zwei Erzählperspektiven gibt. Zu Beginn werden angenagte Leichenteile im Freigehege von Pekaris-Schweinen im Berliner Tiergarten gefunden und relativ schnell ist zu dem grausamen Fund auch eine Mörderin verhaftet.... Ein spannender und dunkler deutscher Kriminalroman, für Fans von Tannöd oder Tatort. Für mich das Außergewöhnliche an diesem Roman, dass es zwei Erzählperspektiven gibt. Zu Beginn werden angenagte Leichenteile im Freigehege von Pekaris-Schweinen im Berliner Tiergarten gefunden und relativ schnell ist zu dem grausamen Fund auch eine Mörderin verhaftet. Dass diese nach einem kurzen Geständnis zu keinerlei Kommunikation mehr bereit ist ändert für die Polizei nichts an ihrer Schuldigkeit. Der Fall wäre auch nach kurzer Zeit abgeschlossen, wenn die ehrgeizige Streifenpolizistin Sanela Baera nicht ihre Zweifle hätte und auf eigene Faust weitersucht. Der andere Teil der Handlung findet rund um die Psychotherapie-Praxis statt in der die mutmaßliche Mörderin auf Ihre Schuldfähigkeit untersucht werden soll. Interessante Perspektiven und vielschichtige Figuren.

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Zum Schaudern spannend
von Gabriele Brohm aus Karlsruhe am 22.03.2013

Frauen die literarisch morden sind bei der Gestaltung ihres Plots sehr phantasievoll, und alles andere als zimperlich, so auch Elisabeth Herrmann. Ihr neuer Krimi ist wieder bestens durchdacht, super aufregend und mit einer gehörigen Portion "Thrill" versehen. Zur Beruhigung für die Leser aus Brandenburg, Orte mit so einer morbiden... Frauen die literarisch morden sind bei der Gestaltung ihres Plots sehr phantasievoll, und alles andere als zimperlich, so auch Elisabeth Herrmann. Ihr neuer Krimi ist wieder bestens durchdacht, super aufregend und mit einer gehörigen Portion "Thrill" versehen. Zur Beruhigung für die Leser aus Brandenburg, Orte mit so einer morbiden Tristesse lassen sich sicher auch in anderen Bundesländern finden. Wem schlaflose Nächte nichts ausmachen,der sollte unbedingt zu diesem Psychothriller greifen. Das Grauen ist dörflich !

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spannende und gut konstruierte Geschichte, die überzeugt
von Marita Robker-Rahe aus Belm am 04.07.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Mit einem grausamen Mord im Berliner Tiergarten startet das neue Buch von Elisabeth Hermann, die mich mit ihren bisherigen Büchern immer super unterhalten hat. Ausgefeilte Sprache und Handlungen, die nachvollziehbar und häufig mit zeitgeschichem Hintergrund waren, haben mir immer wieder spannende Lesestunden beschehrt und deshalb war es für mich... Mit einem grausamen Mord im Berliner Tiergarten startet das neue Buch von Elisabeth Hermann, die mich mit ihren bisherigen Büchern immer super unterhalten hat. Ausgefeilte Sprache und Handlungen, die nachvollziehbar und häufig mit zeitgeschichem Hintergrund waren, haben mir immer wieder spannende Lesestunden beschehrt und deshalb war es für mich ein Muss, das neue Buch dieser Autorin zu lesen. Und auch diesmal enttäuschte die Autorin mich nicht. Eine Kindergartengruppe hat einen schönen Maitag für einen Ausflug in den Berliner Tierpark ausgewählt und steht vorm Pekari Gehege, als eines der Kinder schreit und eine menschliche Hand im Maul eines Pekari-Schweines sieht.Schnell stellt sich heraus, dass ein Mensch von diesen Schweinen mit ihren scharfen Hauern zerfetzt wurde.Ein Unfall oder steckt mehr dahinter. Die schnell am Unfallort eintreffende Streifenpolizistin Sanela Beara, vermutet von Anfang an mehr hinter der Geschichte, nur sie kann ihren Vorgesetzten Gehring nicht davon überzeugen, der schnell die Täterin präsentiert.Charlie Rubin, eine Angestellte des Tiergartens, die auch bald ein Geständnis ablegt.Der Fall wird abgeschlossen. Beara gibt sich aber nicht damit zufrieden und ermittelt auf eigene Faust weiter, auch wenn dies ihre Karrierechancen gleich null gehen lässt.Ihre Recherchen in diesem Fall führen sie in ein Dorf in Bandenburg. Das was sie dort aufdeckt wird ihr fast zur tödlichen Falle und lässt den menschlichen Verstand daran zweifel, dass so etwas passieren konnte. Frau Herrmann versteht es, den Leser mit dieser gut konstruierten Geschichte zu fesseln. Die Geschichte, die dahintersteht,ließ mir schon Gruselschauer über den Rücken rinnen und zeigte mir wieder,wohin Schweigen führen kann.Der Satz "Gewalt fängt da an, wo das Reden aufhört " fiel mir beim Lesen ein und dass man, wenn man weg sieht,nicht unschuldig ist. Auch in diesem Buch greift die Autorin ein Stück Zeitgeschichte auf, die die eine Konsequenz aus dem Zusammenbruch der DDR aufzeigt. Frau Herrmann schafft es bei mir immer wieder mich mit ihrer Sprache zu begeistern, die das Lesen noch schöner macht. Mit hat dieses Buch, genauso wie ihre Vorgänger, wieder fantastisch gefallen und ich kann es Liebhabern gut konstruierter Geschichten nur wärmstens ans Herz legen.

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1 0
von einer Kundin/einem Kunden am 11.09.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Toller Krimi, spannend bis zum Schluss.

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von einer Kundin/einem Kunden am 07.08.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein Muss für Krimiliebhaber!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein toller Schreibstil, wirklich sympathische Protagonisten und ein interessanter Fall - in diesem Buch passt alles.

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0 0
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Spannend von der ersten bis zur letzten Seite!!!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Zu Weihnachten verschenkt, da wollte ich aus Solidarität mitlesen. Habe es nicht bereut! Wahnsinnig spannende, packende und rätselhafte Geschichte, die man nicht aus der Hand legt!

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0 0
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Sehr außergewöhnliche Charaktere und eine sehr traurig, grausame Geschichte machen das Buch wirklich zu etwas einzigartigem.

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0 0
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Düsterer Krimi in der brandenburgischen Provinz. Ein neues Team aus unkonventioneller Polizeischülerin und altem "Hasen" macht diese Geschichten richtig spannend!

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Sauguter Krimi
von NiWa aus Euratsfeld am 01.05.2015
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Im Berliner Tierpark ist ein schweinischer Mord geschehen. Die saumäßige Tötungsart lässt nicht nur die junge Streifenpolizistin Sanela Beara fassungslos zurück, sondern auch der Psychologe Jeremy Saaler kann sich nicht vorstellen, dass die mutmaßliche Mörderin Charlie Rubin zu solch einer Tat fähig ist. Beide machen sich auf Spurensuche in... Im Berliner Tierpark ist ein schweinischer Mord geschehen. Die saumäßige Tötungsart lässt nicht nur die junge Streifenpolizistin Sanela Beara fassungslos zurück, sondern auch der Psychologe Jeremy Saaler kann sich nicht vorstellen, dass die mutmaßliche Mörderin Charlie Rubin zu solch einer Tat fähig ist. Beide machen sich auf Spurensuche in Charlies Kindheit, in ein Dorf, das mittlerweile so gut wie ausgestorben ist ? Gleich zu Beginn muss ich anmerken, dass mir dieser Krimi extrem gut gefallen hat. Endlich einmal eine Autorin, die sich nur sehr dezent der Klischees bedient und es trotzdem schafft, eine fesselnde Handlung zu kreieren. Schon der Einstieg in die Geschichte hat etwas Besonderes. Denn der Leser nimmt eine ungewöhnliche Hundeperspektive ein, die einen zwar etwas verwirrt zurück lässt aber trotzdem die Neugier weckt. Sogar die Protagonisten selbst und ihr Zusammenspiel sind einmal etwas anderes. Denn es gibt zwei Perspektiven, einmal die Streifenpolizistin Sanela Beara und dann die Sichtweise vom jungen Psychologen Jeremy Saaler. Beide befinden sich an der Schwelle zur beruflichen Weiterentwicklung, Sanela möchte ihre Aufstiegschancen bei der Polizei ausbauen, um selbst eines Tages Kommissarin zu sein, und Jeremy steckt mitten in seiner Facharztausbildung und geht dabei einem bekannten psychologischen Gutachter der Polizei zur Hand. Was diese beiden verbindet ist der Fall Charlie Rubin, den sie bis zum Ende hin tatsächlich unabhängig voneinander untersuchen und auch hier hat die Autorin einmal einen anderen Weg gewagt, der mir sehr gut gefallen hat. Denn die unterschiedlichen Erzählstränge von Sanela und Jeremy führen abwechselnd durch die Handlung, auf die ich mir lange keinen Reim machen konnte, und die daher durchgehend die Spannung hält. Außerdem gibt die bemerkenswert grausame Tötungsart dem Mord einen unfassbaren Grundton, den nicht einmal die Protagonisten verkraften können, und wobei es mir den Magen umdreht, wenn ich genauer darüber nachdenke. Elisabeth Herrmann ist ein sauguter Reihenauftakt gelungen, teilweise abscheulich, auf jeden Fall spannend und mit besonderen Protagonisten, konnte mich die Autorin richtiggehend beeindrucken und ich kann diesen Krimi guten Gewissens weiterempfehlen. Die Reihe: 1) Das Dorf der Mörder 2) Der Schneegänger

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Es sollte ein schöner Tag im Berliner Tierpark für die Kinder einer Vorschulklasse werden. Dieser entwickelt sich zum Albtraum, als die Kinder im Fressen der Pekari-Schweine etwas entdecken, das dort so gar nicht hingehört - eine menschliche Hand. Schnell ist die Polizei herbeigerufen, unter ihnen auch die Streifenpolizistin Sanela Beara,... Es sollte ein schöner Tag im Berliner Tierpark für die Kinder einer Vorschulklasse werden. Dieser entwickelt sich zum Albtraum, als die Kinder im Fressen der Pekari-Schweine etwas entdecken, das dort so gar nicht hingehört - eine menschliche Hand. Schnell ist die Polizei herbeigerufen, unter ihnen auch die Streifenpolizistin Sanela Beara, die den Tatort mit sichern soll. Sanela gehört nicht zu den Polizisten, die Dienst nach Vorschrift machen, sie ist neugierig und will es genau wissen, so auch in diesem Fall. Sie gerät sofort ins Visier des Mörders und kommt nach einem Anschlag nur knapp mit dem Leben davon. Schnell kann die Polizei der Bevölkerung die Täterin präsentieren, nur Sanela hat bei allem ein ungutes Gefühl und kann nicht glauben, dass Charlie Rubin die Mörderin sein soll. Als sie deren Schwester kennenlernt, verstärkt sich das Gefühl auch noch. Die Hinweise, dass alles Geschehene mit deren Heimatort Wendisch-Bruch in Brandenburg zusammenhängt, verdichtet sich. Nur niemand will Sanela glauben. So ermittelt sie selbst und bringt sich dabei in Gefahr... Elisabeth Herrmann hat es geschafft, mich bereits auf den ersten Seiten in ihre Geschichte hineinzuziehen. Zum einen, weil ich den Berliner Tierpark sehr gut kenne und natürlich neugierig war, welches Verbrechen sie dort hineininterpretiert hat und zum anderen, weil es ihr gelungen ist, gleich zu Beginn Spannung aufzubauen. Sanela Beara ist eine Polizistin, die auf der Stelle trampelt, eine Beförderung ist absolut nicht in Sicht. Sie tritt dem ein oder anderen gern mal auf die Füße und ist eher eine Einzelgängerin. Aber sie hat ein absolutes Gespür für die Wahrheit und genau die versucht sie zu finden, als sich Charlie Rubin für schuldig erklärt. Aber Sanela kann das nicht glauben, irgendetwas läuft bei den Ermittlungen nicht rund und sie ermittelt selbst, entgegen den Anweisungen ihres Chefs, der nur zu gern eine Täterin bekannt gegeben hat. Unabhängig von ihr kommt auch der Psychologe Jeremy Saaler, Assistent des Gutachters, zu dem Schluss, dass Charlie Rubin eventuell nicht die Mörderin ist, als die sie hingestellt wird. Auch er ist auf der Suche nach der Wahrheit. Auch er sucht diese in der Kindheit von Charlie, in Wendisch Bruch. Bald ist klar, dass die Kindheit von Charlie und ihrer Schwester eine schlimme gewesen sein muss. Was genau passiert, lässt die Autorin lange Zeit im unklaren. Das Dorf selbst ist fast ausgestorben und wirkt auch so schon beängstigend und erdrückend. Was mag dort vor vielen Jahren vorgefallen sein, dass es bis in die Gegenwart reicht? Sanela ist eine Protagonistin, die ich nur bewundern kann. Sympathisch, offen, neugierig und sie steht für die Wahrheit. Auch wenn sie ihre Ecken und Kanten hat, geht sie ihren Weg, auch wenn es ihr zum Nachteil gereichen soll, aber gegen die Wahrheit kommt man eben nicht an. Der Wahrheit zuliebe belügt sie auch mal ihren Chef, wenn sie sich an einem ganz anderen Ort aufhält, als er es vermutet. Sie lässt sich nicht beirren und sucht ihren Weg, auch wenn sie sich damit selbst in die Schusslinie bringt. So ganz nebenbei erfährt der Leser auch noch ein wenig über die Arbeit im Tierpark, speziell über die Futtertierzucht. Eine Arbeit, die zwar nicht schön ist, aber für das Überleben vieler Tiere im Tierpark nötig ist. Darüber habe ich mir ehrlich gesagt, noch nie Gedanken gemacht. Gekonnt hat Elisbeth Herrmann gleich zu Beginn Spannung aufgebaut, die sich weiter steigerte und mit einem Showdown endete. Es ist mir nicht gelungen, das Buch für längere Zeit wegzulegen, ich klebte förmlich an ihm fest. Sie beschreibt Orte und ich hatte das Gefühl, sie vor meinem geistigen Auge selbst zu sehen. Die Atmosphäre im Dorf ist beklemmend und ich fühlte mich dort hineinversetzt. Elisabeth Herrmann hat die Kraft, den Leser süchtig zu machen nach ihren Büchern. Ich zumindest freue mich jetzt schon auf den 2. Teil, in dem wieder Sanela Beara ermitteln wird. Ein Krimi, den ich sehr gern weiterempfehle.

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Mord im Tierpark
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Eigentlich soll die junge Polizistin Sanela Beara nur einen Fundort von Leichenteilen absperren. Im Pekarigehege im Tierpark in Berlin - Kita Kinder haben sie entdeckt. Aber sie kümmert sich mehr als sie sollte, der Fall lässt sie nicht los. Als sie auf eigene Faust ermittelt, gerät sie in... Eigentlich soll die junge Polizistin Sanela Beara nur einen Fundort von Leichenteilen absperren. Im Pekarigehege im Tierpark in Berlin - Kita Kinder haben sie entdeckt. Aber sie kümmert sich mehr als sie sollte, der Fall lässt sie nicht los. Als sie auf eigene Faust ermittelt, gerät sie in grosse Gefahr. Super spannend, stimmig.

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