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Das eherne Buch

Eine Geschichte vom Ende allen Krieges

(20)
Der Sohn des alten Fürsten fällt einem heimtückischen Anschlag zum Opfer. Ein totgeglaubter Clan erhebt von Neuem sein Haupt. Ein letzter Kampf um Überleben oder Vernichtung droht.
us den Händen seines Vaters empfängt Jaarn, der letzte Nachkomme des Hauses von Stahl, ein sagenumwobenes Schwert, mit dessen Hilfe er dem Reich Frieden bringen soll. Es trägt den Namen »Das Eherne Buch« und ist aus Geschichten geschmiedet. Fürsten und Räuber trachten nach dem Legendeneisen und bald heften sich die gefürchtetsten Meuchelmörder des Reiches an seine Fersen. Seiner Jugend und Unerfahrenheit zum Trotz liegt das Schicksal des Reiches allein in Jaarns Händen. Zwischen Gaunern und Gelehrten ist es ihm bestimmt, zum Helden zu werden.
Rezension
"Grossartige Unterhaltung!"
Susanne Kasper, Literaturschock.de, 3.1.2016
Portrait
Christian von Aster, geboren 1973, studierte Germanistik und Kunst, um sich schliesslich Bühne, Film und Schreiben zuzuwenden. Neben seinen Fantasybüchern ist er auch mit seinen Lesungen, die gleichermassen die Gothic- wie Phantastikszene begeistern, einem grossen Publikum bekannt. Ausserdem betreibt er die Berliner Lesebühne »Das StirnhirnhinterZimmer«.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 347
Erscheinungsdatum 22.08.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-608-93934-7
Verlag Klett Cotta
Maße (L/B/H) 210/135/32 mm
Gewicht 482
Auflage 1. Auflage
Buch (Paperback)
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inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Das eiserne Buch des Friedens
von einer Kundin/einem Kunden aus Wuppertal am 23.10.2016

Alleine das Cover des Buches ist schon grandios. Bücher über Bücher in einer Bibliothek und im Vordergrund ein Schwert, das mit einem Buch zu verschmelzen scheint. Es ist das eherne Buch – ein Schwert das viele Geschichten in sich verbirgt. Es sind Geschichten des Friedens und der Freundschaft –... Alleine das Cover des Buches ist schon grandios. Bücher über Bücher in einer Bibliothek und im Vordergrund ein Schwert, das mit einem Buch zu verschmelzen scheint. Es ist das eherne Buch – ein Schwert das viele Geschichten in sich verbirgt. Es sind Geschichten des Friedens und der Freundschaft – geschmiedet aus den Mythen und Legenden des Landes. Um dieses Legendeneisen dreht sich die Geschichte. Wobei das Ende doch Unerwartetes zu Tage bringt, was ich allerdings nicht verraten möchte. Die Hauptfigur ist Jaarn, ein fünfzehnjähriger Waisenjunge, der als Bücherbruder in der riesigen Bibliothek zusammen mit vielen Gleichgesinnten arbeitet. Sein Leben ändert sich jäh, als er sich dem großen Rabenfürsten Eon von Stahl gegenübersteht und dieser ihm eröffnet, sein noch einzig lebender Sohn zu sein. Hirrach, der ältere Sohn wurde hinterrücks ein Opfer des Keilers. Dieser Erzfeind hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Geschlecht Eon von Stahls auszulöschen. Die Aufgabe von Jaarn soll nun sein, dem Land Frieden zu bringen, indem er das „Eherne Buch“ mit seinen geheimnisvollen Geschichten dem Kriegsgott vor die Füße legen soll. Kaum ausgesprochen, wird Jaarn entführt. Doch wie sich später herausstellt, ist dies schon lange so geplant worden und er macht sich mit dem Entführer auf eine abenteuerliche Reise. Sein Entführer, der Narbensammler, hat viele Namen und ist sehr mysteriös. Jaarn ist mulmig zumute und vertraut Rugk erst sehr viel später. Mächtige Feinde sind hinter dem Lengendeneisen her und Kopfgelder wurden für Beide ausgesetzt. Rugk kennt viele undurchsichtige Personen und hat eine dunkle Vergangenheit, doch finden sie dadurch viele Freunde, die ihnen auf ihrem schweren und gefährlichen Weg helfen. Sogar die Liebe darf nicht fehlen und die ärgsten Feinde werden zu den besten Freunden. Das Buch lässt sich wunderbar lesen und es macht Spaß mit den Charakteren unterwegs zu sein. Sie sind mir sehr ans Herz gewachsen. Auch wenn der Schluss mir einen Stich ins Herz gegeben hat, bin ich doch froh, dass ich diese Geschichte mitlesen durfte und wäre begeistert, wenn vielleicht noch viele Fortsetzungen …. Es ist nicht nur eine neue fantastische Welt mit sympathischen Charakteren und ihren Widersachern, sondern das Buch hat zum Schluss auch noch eine Botschaft. Gerne werde ich es weiterempfehlen und mein Exemplar werde ich an Freunde weitergeben.

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Das eherne Buch
von Erika Ritterswürden aus Dorsten am 18.10.2015

Meine Meinung: Eine gute Geschichte und eine einzig artige Fantasie. Schon alleine die Leseprobe war grandios und man mußte das Buch weiter lesen. Man wurde nicht enttäuscht. Man tauchte in der Welt diesen Jaarn mit ein und seine Aufgaben löste man so zu sagen mit. Man spürte alles mit was... Meine Meinung: Eine gute Geschichte und eine einzig artige Fantasie. Schon alleine die Leseprobe war grandios und man mußte das Buch weiter lesen. Man wurde nicht enttäuscht. Man tauchte in der Welt diesen Jaarn mit ein und seine Aufgaben löste man so zu sagen mit. Man spürte alles mit was die Hauptpersonen erleiden und erkämpfen mußten. Ich persönlich fand das Buch sehr spannend und man mochte es nicht aus den Händen legen. Auch der Schreibstil war flüssig und es kam nie Langeweile auf. Hauptpersonen sowie Nebenpersonen waren gut beschrieben und fügten sich gut zusammen ein. Eine gut gelungene Fantasiegeschichte die ich empfehlen kann!

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Fantasy mit äußerst feinem Sinn für Humor
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 24.08.2015

Jaarn hat bisher als Bücherbruder in der Bibliothek des Reiches gelebt und muss nun erfahren, dass er der dritte Nachkomme aus dem Geschlecht der Raben ist. Sein Vater hatte ihn auf Geheiß seiner Mutter nach der Geburt versteckt, weil sie nicht wollte, dass auch er durch ein Schwert sterbe.... Jaarn hat bisher als Bücherbruder in der Bibliothek des Reiches gelebt und muss nun erfahren, dass er der dritte Nachkomme aus dem Geschlecht der Raben ist. Sein Vater hatte ihn auf Geheiß seiner Mutter nach der Geburt versteckt, weil sie nicht wollte, dass auch er durch ein Schwert sterbe. Denn zwischen dem Geschlecht der Raben und dem der Keiler herrscht bitterster Krieg, jeder von ihnen möchte die Herrschaft an sich reißen bzw. verteidigen. Nun aber erhält Jaarn den Auftrag, das Bücherschwert seiner Bestimmung entgegenzutragen und damit das Reich vor dem Untergang zu bewahren. – Jaarn bricht auf die Reise auf, doch er muss erst lernen, Freund und Feind zu unterscheiden. Viele Abenteuer warten auf ihn, bis er seinen Auftrag erfüllt hat. Mit einem äußerst feinen Sinn für Humor schreibt Christian von Astern laut Klappentext „eine Geschichte vom Ende allen Krieges“. Der Autor setzt die Handlung in eine mittelalterlich angehauchte Atmosphäre und spielt vergnügt mit den verschiedensten Symbolen der Fantasy-Literatur, verfremdet sie, treibt sie auf die Spitze, um dann in einem äußerst gelungenen, völlig unerwarteten Show-Down zu enden. Etwas gestört haben mich die ausführlichen Kampfhandlungen, das ist nicht mein Ding, aber das ist wohl Geschmackssache. Das Buch liest man am besten, indem man sich zurücklehnt und die Handlung auf sich zukommen lässt. Denn eigentlich ist alles anders als man es erwartet. Genau das aber ist der Clou an diesem Buch. Tierischer Ernst beim Lesen wäre hier völlig falsch, man würde das Buch völlig missverstehen. Dann allerdings liest es sich leicht und schnell, ich hatte es in einem Rutsch durchgelesen. Aber erst beim Nachdenken darüber erhielt ich den nötigen Abstand, um über die verschiedensten Elemente des Buches zu schmunzeln – und dazu gibt es reichlich Gelegenheit. Mit diesem Buch hat mich Christian von Astern völlig überrascht, und das in äußerst positiver Weise. Der Klappentext verspricht nicht zuviel… Für eingefleischte Fantasy-Fans vielleicht nicht das richtige, aber ganz sicher für alle, die sich auf eine Reise mit vielen Überraschungen mitnehmen lassen wollen.

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Jaarn und die Prophezeiung
von anke3006 am 23.08.2015

Es herrscht Krieg zwischen dem Clan des Raben und des Keilers. Nur das eherne Buch kann für Frieden sorgen. Das eherne Buch ist ein besonderes Schwert und es wird von vielen Legenden umgeben. Jaarn ist gerade 15 Jahre alt als er das Schwert erhält und eine Prophezeiung erfüllen soll.... Es herrscht Krieg zwischen dem Clan des Raben und des Keilers. Nur das eherne Buch kann für Frieden sorgen. Das eherne Buch ist ein besonderes Schwert und es wird von vielen Legenden umgeben. Jaarn ist gerade 15 Jahre alt als er das Schwert erhält und eine Prophezeiung erfüllen soll. Eine sehr spannende Fantasy-Geschichte beginnt und lässt den Leser nicht mehr los. Christian von Aster hat einen fesselnden Erzählstil und hat seinen Figuren Leben eingehaucht. Ob die Haupt- oder die Nebenfiguren, ich war immer wieder fasziniert wie gut die einzelnen Charaktereigenschaften herausgearbeitet wurden. Das Cover hat mich sofort angesprochen ein Schwert das aus einem Stapel Büchern herauswächst und eine riesige Bibliothek im Hintergrund. Das Eherne Buch war der erste Roman den ich von Christian von Aster gelesen habe, aber auf keinen Fall das letzte Buch.

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Fantasy zum Nachdenken
von einer Kundin/einem Kunden aus Bamberg am 29.05.2016

„Das eherne Schwert“ von Christian von Aster ist mein erstes Buch dieses Autors. Aufmerksam geworden bin ich darauf durch das wunderschöne Cover . Für einen Bücherfan und Liebhaber der Arthussaga sind eine Bibliothek und ein Schwert einfach eine magische Sache. Wie immer hat hier der Klett-Cotta-Verlag sich viel Mühe... „Das eherne Schwert“ von Christian von Aster ist mein erstes Buch dieses Autors. Aufmerksam geworden bin ich darauf durch das wunderschöne Cover . Für einen Bücherfan und Liebhaber der Arthussaga sind eine Bibliothek und ein Schwert einfach eine magische Sache. Wie immer hat hier der Klett-Cotta-Verlag sich viel Mühe gegeben. Auch der Titel ist interessant und sagt bereits etwas über den Schreibstil des Autors aus, denn so mancher jüngerer Leser wird den Begriff ehern als eher ungewöhnlich lesen und vielleicht sogar erst mal grübelnd, was damit genau gemeint ist. Beide Deutungen – aus Erz bestehend und unbeugsam und fest – treffen auf dieses Schwert zu. Aber es ist noch viel mehr. Es ist die Manifestation all der Geschichten und Mythen des Reiches des Raben und es besitzt mehr Macht, als mancher vermutet. Der geheim gehaltene dritte Sohn des Rabenherrschers soll dieses Schwert als Friedensgabe an den Kriegsgott überbringen und das Land damit in den Frieden führen. Aber Jaarn ist jung und braucht dringend Freunde und Helfer bei dieser schwierigen Aufgabe. Und die, die sich im schließlich zur Seite stellen, sind vielleicht nicht so, wie der Junge es erwartet hatte. Christan von Aster pflegt einen anspruchsvollen, ausgefeilten Schreibstil. Auch gibt er seiner Geschichte streckenweise fast den Anschein eines Märchens oder einer alten Sage, die dem Leser erzählt wird. Erst nach und nach wird man gefesselt und ich habe eine Weile gebraucht, um in der Story anzukommen und mich darauf einzulassen. Die Fantasy an diesem Buch ist außer dem Schwert wohl mehr das imaginäre Reich. Es könnte auch gut als Parabel auf die Dummheit der Menschen und die Unverständlichkeit des Krieges durchgehen. Mir hat es Spaß gemacht das Buch zu lesen. Im Gegensatz zu anderen bin ich aber der Ansicht, das Ende war runde Sache – eben weil es ein offenes war. Es war angenehm realistisch. Ich bin kein Fan von harmonischen Happy Ends und ich bräuchte auch keinen zweiten Teil, denn das Ende regt halt zum Nachdenken an und was will ein gutes Buch mehr bewirken.

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Christian von Aster - Das Eherne Buch
von Hotel aus Ostfriesland am 03.05.2016

Die Geschichte ist sehr spannend und die Figuren sehr gut gezeichnet. Es gibt sehr viele Überraschungsmomente und das Buch wird nie langweilig. Es kommen immer neue Figuren hinzu und gerade als man denkt, dass man jetzt ungefähr absehen kann, was passiert, kommt eine neue Person ins Spiel und alles... Die Geschichte ist sehr spannend und die Figuren sehr gut gezeichnet. Es gibt sehr viele Überraschungsmomente und das Buch wird nie langweilig. Es kommen immer neue Figuren hinzu und gerade als man denkt, dass man jetzt ungefähr absehen kann, was passiert, kommt eine neue Person ins Spiel und alles läuft ganz anders ab... Die Geschichte ist wirklich sehr gut geschrieben und hält für den Leser immer was Neues parat. "Das Eherne Buch" ist - verglichen mit den meisten sehr klischeebehafteten Fantasywelten - sehr glaubwürdig und schlüssig, vor allem aber erfrischend anders. Es werden nicht die klassischen Fantasy-Kreaturen ausgeschlachtet, nur um so viel Fantasy reinzustopfen wie nur irgendwie geht - um sich die Sympathie der eingeschworenen Genreanhänger zu sichern, wie das viele andere tun. Stattdessen scheint Aster das Genre nur dazu zu nutzen, sich mehr kreative Freiheiten erlauben zu dürfen als bei streng historischen Romanen. So stehen die Charaktere und der Plott im Vordergrund. Letzterer baut sich im perfekten Tempo auf. Das Buch liest sich sehr flüssig, geizt jedoch dennoch nicht mit Detailreichtum, man hat dadurch das Gefühl, dass sich Aster selbst nicht zu wichtig nimmt und nicht versucht, ein ähnlich episches Werk wie beispielsweise "Der Herr der Ringe" zu schaffen - ein klarer Vorteil. Er will sich nicht mit Tolkien oder Heitz oder Ähnlichen messen, sondern geht seinen eigenen Weg, der mir persönlich sehr sympatisch ist Gekonnt spiegelt der Autor unsere Welt in der von ihm erdachten wider und zeigt die Ironie auf, in der wir Tag für Tag leben. Die wilden Untiere mögen zwar beinahe ausgerottet sein - in den Herzen der Menschen existieren sie jedoch weiter. Vorbehaltlose Machtgier, Falschheit, Lüge, Verrat und Mordlust haben Werwölfe und ähnliche Schrecken abgelöst und verursachen mindestens ebensogroßen Schaden an den "vernunftbegabten" Rassen. "Das Eherne Buch" ist ein Roman, dem man mit der Beschreibung "Spannend und Actionreich" nicht schmeicheln würde. Dieses Buch ist so viel mehr; trübsinnig, hoffnungsvoll, traurig, verzweifelt, wütend, ironisch, unerhört gefühlvoll, rasend und bis zum Bersten gefüllt mit Liebe und Selbsthass. Um verwirrt und geschmacklos nicht zu vergessen. Und humorvoll. Denn Aster beherrscht es meisterhaft, mit simplen Tatsachen zum Lachen zu bringen, und so gelingt es ihm wieder und wieder, die meist eher düstere Atmosphäre zu erhellen. Neben seiner sauberen, manchmal etwas variantenarmen Sprache sticht der ziemlich intellektuelle Ansatz hervor. Denn Jaarn ist kein tumber Held, sondern ein ziemlich schräger Typ mit zahlreichen Ecken und Kanten, der trotz seines harten Äußeren geplagt wird von Selbstzweifeln und starken Gefühlen. Aster bringt uns seine Figuren sehr nahe und beweist vor allem bei der Vermeidung von Storyklischees ein sehr gutes Gespür. Er stellt die Gefühle der Hauptakteure so dar, dass man in jeder Situation mitfühlen kann und immer wenn man glaubt, dass der Autor es nicht noch schlimmer mit den Charakteren treiben kann, beweist er das Gegenteil! Immer wieder überrascht er mit guten Einfällen und weiß dies vor allem in den Betrachtungen, Dialogen vor allem aber Taten seiner Charaktere zu vermitteln. Fazit: Eine bodenständige Geschichte, die man eigentlich nur dann als Fantasy bezeichnen kann, wenn man die Analogien nicht erkennt. Empfehlung für all jene, die gern philosophieren, für jene, die ernsthafte Fantasy mögen, und für alle, die einfach nur gute Unterhaltung suchen.

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Eine Waffe für den Frieden
von melange aus Bonn am 25.10.2015

Zum Inhalt: Jaarns Leben wird auf den Kopf gestellt, als er erfährt, dass es seine Bestimmung ist, der Welt den Frieden in Form eines aus Geschichten geschmiedeten Schwerts zu bringen. Von seltsamen Freunden umgeben und vielen Feinden gejagt, spürt er verschollene Erzählungen auf, um sie wieder im Schwert zu vereinigen und... Zum Inhalt: Jaarns Leben wird auf den Kopf gestellt, als er erfährt, dass es seine Bestimmung ist, der Welt den Frieden in Form eines aus Geschichten geschmiedeten Schwerts zu bringen. Von seltsamen Freunden umgeben und vielen Feinden gejagt, spürt er verschollene Erzählungen auf, um sie wieder im Schwert zu vereinigen und damit den Kriegsbringer zu besänftigen. Mein Eindruck: Wenn nur nicht die vielen fremdartigen Namen wären! Zwar gibt sich der Autor große Mühe mit deren Erfindung, aber ich konnte mir beim besten Willen bei vielen Figuren nicht über mehrere Seiten merken, wie sie denn nun heißen oder in welchen Orten sie sich befanden. Das stört den Lesefluss einer ansonsten großartigen Erzählung, die wirklich von allem etwas besitzt: Liebe, Verrat, Krieg, Frieden, Ritter, Räuber, Halunken (manchmal mit goldenem Herzen, manchmal ohne) und sehr viel Geschichte, egal ob im Schwert „gespeichert“ oder aus Vergangenheit oder Gegenwart der Mitwirkenden erzählt. Gut konnte ich auch die Ungeduld Jaarns nachvollziehen, wenn er wieder nur Bröckchen an Erklärungen zugeworfen bekommt, die mehr vernebeln als enthüllen. Mir ging es beim Lesen mehr als einmal so, dass ich einer Figur einen imaginären Dolch ins Herz wollte, wenn sie mit einer Bemerkung wieder gezielte Desinformation betrieb. Bei aller Spannung und Folgerichtigkeit der Erzählung gibt es jedoch eine Figur, deren Handeln im zwischenmenschlichen Bereich völlig inkompatibel mit meiner Vorstellungskraft ist: Die Schwertmutter. Dass man sich innerhalb weniger Tage zwei Männern an den Hals und in das Bett wirft, die einen in der Vergangenheit grenzenlos enttäuscht haben, kann so nur aus der Feder eines männlichen Autors fließen, dem die weibliche Psyche eher fremd ist. Fazit: Eine wunderbare Mär um Krieg und Frieden mit viel Bangen und noch mehr Hoffnung 4 Sterne

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Eine Geschichte vom Ende allen Krieges
von Julia Hauer aus Deggendorf am 04.10.2015

Das eherne Buch handelt von einem Jungen namens Jaarn, der in einer Bibliothek aufwuchs und nie etwas anderes gesehen hat. Bis zu jener Nacht, in der sich sein Leben verändern sollte. Jaarn erfährt von seiner Bestimmung und befindet sich fortan auf dem Weg, das eherne Buch, ein Schwert, welches aus... Das eherne Buch handelt von einem Jungen namens Jaarn, der in einer Bibliothek aufwuchs und nie etwas anderes gesehen hat. Bis zu jener Nacht, in der sich sein Leben verändern sollte. Jaarn erfährt von seiner Bestimmung und befindet sich fortan auf dem Weg, das eherne Buch, ein Schwert, welches aus Geschichten geschmiedet ist, an seinen Bestimmungsort zu bringen. Auf seinem Weg wird er begleitet von Rugk, dem Narbengesicht, der noch viele weiter Namen trägt und der jeden Schurken, Halunken, doch auch jeden Gelehrten zu kennen scheint. Der Weg führt zu immer neuen Begleitern, Weggefährten oder auch manch wichtigem Informanten, der nur ein kurzes Gastspiel inne hat. Typisch für diese Fantasygeschichte sind die außergewöhnlichen, oftmals unaussprechlichen Namen, an die man sich aber mit der Zeit gewöhnt. Es sind zum Glück nicht so viele, dass man sie durcheinander bringt, so dass man doch recht schnell den richtigen Namen der richtigen Person zuordnen kann. Die Geschichte setzt sich aus vielen parallelen Handlungssträngen zusammen, die sich dann doch finden, die zusammen gehören oder deren Wege sich einfach irgendwann kreuzen. Der Schreibstil des Autors ist nicht gewöhnlich, jedoch habe ich bereits ein Buch von ihm gelesen und mag seinen eigenen Stil sehr gerne. Er schreibt anders und seine Geschichten sind auch anders. Zu bemängeln habe ich an diesem Buch jedoch, dass der Hauptprotagonist Jaarn sehr „blass“ ist. Er spielt die meiste Zeit eher eine Nebenrolle und ist auch nicht annähernd so interessant wie Rugk, die Eisenmutter oder auch der General des Keilers. Zum Glück tut das der Geschichte keinen Abbruch, denn diese bleibt trotzdem interessant, da es ja mehr als genug Charaktere gibt, die mehr hergeben als der Hauptprotagonist. Empfehlen kann ich dieses Buch auf jeden Fall jedem Fan von Fantasy, der sich nicht an den typisch unaussprechlichen Namen stört, der einen etwas anderen Schreibstil mag, oder bereits etwas vom Autor gelesen hat und der nicht auf eine große Liebesgeschichte aus ist. Denn da Buch kommt sehr gut ohne aus.

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Das Geschichtenschwert
von einer Kundin/einem Kunden am 29.09.2015

Der neue spannende Fantasy-Einteiler(!) Christian von Aster`s ist eine positive Überraschung.Gänzlich ohne Orks,Drachen o.ä.. angelegt , entwickelt er seine Geschichte spannend und in sich schlüssig. In einem von Kriegen verheertem ,mittelalterlichen Land, muss ein junger Bücherbruder zu mitternächtlicher Stunde erfahren, das er vor einer schwierigen Aufgabe steht. Seine ihm... Der neue spannende Fantasy-Einteiler(!) Christian von Aster`s ist eine positive Überraschung.Gänzlich ohne Orks,Drachen o.ä.. angelegt , entwickelt er seine Geschichte spannend und in sich schlüssig. In einem von Kriegen verheertem ,mittelalterlichen Land, muss ein junger Bücherbruder zu mitternächtlicher Stunde erfahren, das er vor einer schwierigen Aufgabe steht. Seine ihm unbekannte,fürstliche Familie wurde ausgerottet und er hat als letzter Überlebender nun die Verantwortung für ein sagenumworbenes Schwert,genannt "Das eherne Buch" ,übertragen bekommen. Drei Sagen bzw.Märchen fehlen dem Schwert noch, dessen Bestimmung es ist, wieder Frieden über die seit Jahrhunderten sich bekämpfenden großen Städte und ihre Herrscher zu bringen.Und Jaarn,der junge Bibliothekar,soll sie finden und wieder mit der Klinge vereinen.Aber Jaarn hat nicht wirklich die Erfahrung,die es braucht, um in dieser von Krieg, Mord und Verrat bestimmten Umwelt, das Schwert zu beschützen und seiner Bestimmung zu zuführen.Daher bekommt er Unterstützung auf vielfältige Weise... Von Aster`s Charaktere sind fantastisch,mit stimmigen Namen und tollen Nebenfiguren wie z.B.eine kriegerische Hebamme, genannt die "Eisenmutter", der im Untergrund lebende "Knochenkönig",etliche Gauner, Mörder,Halsabschneider oder ein bekehrter "Legendenschänder" , seine vom Krieg zerissene,düstere, mittelalterliche Welt hätte ich gerne noch ein wenig besser kennengelernt ,auch(eine Karte wäre nett gewesen:-) ) ,aber die actionreiche Handlung und der ab und zu durchschimmernde ,sarkastische Humor hatten definitiv ihren Reiz. Ein unvermutetes Ende rundete das Ganze ab, testen Sie doch unbedingt mal unsere Leseprobe !!

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Spannend mit kleinen Schwächen
von einer Kundin/einem Kunden aus Mainz am 28.09.2015

Ein Schwert soll in einer kriegsgebeutelten Welt den Frieden bringen. Dafür wird die Welt des Bibliothekar Jaarn plötzlich auf den Kopf gestellt. Bis dahin lebte er ein ruhiges Leben abgeschieden von der Außenwelt in einer der wichtigsten Bibliotheken des Reiches. Eines nachts wird ihm eröffnet, dass er der letzte... Ein Schwert soll in einer kriegsgebeutelten Welt den Frieden bringen. Dafür wird die Welt des Bibliothekar Jaarn plötzlich auf den Kopf gestellt. Bis dahin lebte er ein ruhiges Leben abgeschieden von der Außenwelt in einer der wichtigsten Bibliotheken des Reiches. Eines nachts wird ihm eröffnet, dass er der letzte lebende Sohn des Fürsten ist und er eine wichtige Mission zu erfüllen hat. Nur das wollen einige verhindern, weshalb er verfolgt und getötet werden soll. Zum Glück hat Jaarn einen mächtigen Begleiter, den geheimnisvollen Narbigen. Die Welt von Jaarn und seinen Freunden und Feinden ist vom Krieg gezeichnet, alles ist auf Krieg eingestellt, es gibt kaum noch ein normales Leben. Dabei gibt es immer Verlierer und Gewinner. Genau diese Kriegsgesellschaft hat Christin von Aster sehr gut beschrieben. Ich habe viele Parallelen zu unserer Welt erkannt. Jaarn ist dabei als Protagonist sehr gut gewählt, denn er, der bis jetzt nur die Welt der Bücher kannte, durchschaut erst nach und nach diese Welt. Genau wie auch der Leser. Dennoch blieb Jaarn mir die ganze Zeit etwas fremd, ich konnte bei ihm nicht wirklich mitfiebern. Es fehlte irgendetwas. Der Narbige dagegen ist ein sehr interessanter Charakter, sicher auch durch seine ganzen Geheimnisse. Ihm folgte ich sehr gerne. Sehr gut finde ich es, dass es hier auch eine starke Frauenfigur gibt, die Eisenmutter Deswyn Lhi. Durch sie erfährt man auch mehr über das Leben der Frauen. Sie ist Hebamme und verhilft den fürstlichen Erben zur Geburt. Deshalb kann sie auch zu allen Fürsten, da ihr Wissen bei allen gebraucht wird. Der Hauptverfolger von Jaarn ist der Söldner Zhat Mhaw, er bildet neben Jaarn und der Eisenmutter den dritten Erzählstrang. Der Aufbau mit den drei Handlungssträngen sorgt nochmal für zusätzliche Spannung. Und bis auf Jaarn sind diese Charaktere auch sehr gut aufgebaut und beschrieben. Das eherne Buch ist ein spannender und interessanter Fantasyroman, der zeigt wie sich eine Gesellschaft, die durch Kriege gezeichnet ist, entwickelt. Manchmal hätte mir eine genauere Beschreibung der Umgebung und der Fürstentümer gewünscht und die Charakterrisierung von Jaarn ist etwas langweilig. Dennoch habe ich den Roman und seine Welt genossen.

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Kein Frieden in Sicht
von einer Kundin/einem Kunden aus Ansbach am 27.09.2015

>>Das Eherne Buch<< von Christian von Astor Eine Geschichte vom Ende allen Krieges, ein Schwert soll der Welt den Frieden bringen. Der Bibliothekar Jaarn wird von einen Moment in den anderen, aus seinen friedlichen Leben inmitten seiner Brüder und Bücher, in einen unerbittlichen Kampf ums Überleben und den Frieden gerissen.... >>Das Eherne Buch<< von Christian von Astor Eine Geschichte vom Ende allen Krieges, ein Schwert soll der Welt den Frieden bringen. Der Bibliothekar Jaarn wird von einen Moment in den anderen, aus seinen friedlichen Leben inmitten seiner Brüder und Bücher, in einen unerbittlichen Kampf ums Überleben und den Frieden gerissen. Er soll der letzte lebende Sohn des Fürsten sein und es gibt viele die ihn töten wollen, damit der geliebte Krieg der Welt, nie beendet wird. Ein Narbiger entführt ihn und nimmt ihn mit auf eine wichtige Mission, die Reise geht durch die kriegsgebeutelte Welt und Jaarn muss bald erkennen, das in seinen Büchern nicht die Wahrheit stand. Wem kann er trauen und was plant der Narbige, der mehrere Namen hat? Jaarn ist der Protagonist dieser Geschichte und wir sind dabei, als er bemerkt das die Welt ganz anders ist, wie er immer gedacht hat. Er trifft auf viele verschiedene Charaktere und jeder hat so seine Geheimnisse. Anfangs hatte ich etwas Probleme in die Geschichte einzutauchen und eine Landkarte mit den großen fünfen, die die Städte gezeigt hätten, wären mir sehr hilfreich gewesen. Aber es hat dann auch so funktioniert und ich war mitten unter Meuchelmördern, Dieben und Verrätern und irgendwie konnte man niemanden richtig trauen. Nach meinen Geschmack hätte das Buch 100 Seiten mehr haben dürfen und ich hätte mir manches etwas ausführlicher gewünscht, dann wäre ich vielleicht auch Jaarn etwas näher gekommen, denn er war mir bis zum Schluss etwas fremd und ich konnte mit ihm nicht richtig mitfiebern. Der Narbige konnte mich am meisten begeistern und Christian Astor hat es geschafft, mich mit dieser Geschichte zu fesseln, auch wenn mir alles ein bisschen zu Glatt verlaufen ist. Das Ende ist noch mal anders, als ich Gedacht habe, aber ich will gar nicht mehr verraten. Das Buch hat mir wirklich viel Spaß bereitet und ich hoffe das ich nie, in so einer Welt aufwachen werde.

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ein eigenständiges High-Fantasy-Werk mit überzeugender Grundidee
von einer Kundin/einem Kunden aus Laatzen am 23.09.2015

Zum Inhalt: In einer schicksalhaften Nacht erfährt Novize Jaarn, dass er der Sohn des Raben-Fürsten ist. Doch schon bald sind ihm Häscher auf den Fersen und er hat nur einen Verbündeten, den mysteriösen Narbigen... Meine Meinung: Mit "Das eherne Buch" legt der bereits Fantasy-erfahrene Autor Christian von Aster (u.a. "Troll!", "Die große... Zum Inhalt: In einer schicksalhaften Nacht erfährt Novize Jaarn, dass er der Sohn des Raben-Fürsten ist. Doch schon bald sind ihm Häscher auf den Fersen und er hat nur einen Verbündeten, den mysteriösen Narbigen... Meine Meinung: Mit "Das eherne Buch" legt der bereits Fantasy-erfahrene Autor Christian von Aster (u.a. "Troll!", "Die große Erzferkelprophezeiung") eine eigenständige High-Fantasy-Story vor, die ohne großes Vorgeplänkel sehr schnell und rasant startet. Dieses Tempo hält der Autor über die knapp 350 Seiten (aufgeteilt in 19 Kapitel) stets hoch, was in erster Linie daran liegt, dass "Das eherne Buch" schon fast eine Art Roadmovie ist. Hier gibt es schon Parallelen zu Frodo und seiner gefährlichen Reise. Selbstverständlich dürfen überraschende Wendungen dabei auch nicht fehlen. Teilweise ist mir die Geschichte sogar schn fast zu schnell vorangeschritten, so dass ich an manchen Stellen das Gefhl hatte, etwas verpasst zu haben. Hier hätten ein paar Seiten mehr dem Buch m.E. ganz gut getan. Die Grundidee, die Christian von Aster für seinen Roman ersonnen hat, gefällt mir sehr gut. Es geht um das legendäre Schwert namens "Das eherne Buch", das einst aus den Mythen und Sagen des Landes geschmiedet wurde (so viel verrät ja schon die Kurzbeschreibung). Dieses Schwert nun soll Menschen bekeheren und den Frieden bringen können. Wie gesagt, eine überzeugende Grundidee, aus der der Autor eine eigenständige und überzeugende Fantasystory entwickelt hat. Dies ist für aktuelle Fantasyliteratur ja schon fast außergewöhnlich, sind doch die meisten Neuveröffentlichungen schon direkt auf Folgebände geprägt. Nicht, dass ich etwas gegen Trilogien & Co. hätte, aber manchmal ist es halt schön, wenn eine Geschichte in einem Buch auch zu einem überzeugenden Ende gebracht wird. Ich möchte halt nicht immer jahrelang sehnsüchtig warten, bis ein Autor endlich mal eine Fortsetzung zu schreiben gedenkt (wie z.B. der liebe Patrick Rothfus). Die Charaktere, mit denen Christian von Aster seine Welt bevölkert, sind individuell und glaubhaft. Die drei Hauptcharaktere bilden dabei einen sehr interessanten Kontrast. Zum einen der junge und zu Beginn noch unreife Jaarn, der zum ersten Mal die echte Welt und das harte Leben außerhalb der Klostermauern erlebt. An seiner Seite der mysteriöse Narbige mit den vielen Namen, der rätselhaften Vergangenheit und der unerklärlichen Motivation für sein Tun. Komplettiert wird die Runde vom Gegenspieler General Mhaw, der von seinen eigenen Dämonen verfolgt wird und stetig versucht, seines Schicksals eigener Schmied zu sein. Aber auch die Nebencharaktere sind sehr gut gelungen, allen voran der Knochenkönig mit seinem Volk der Totsammler. Erwähnt sei noch, dass "Das eherne Buch" ohne Elfen, Orks & Co. auskommt. Wer also gerne viel Fabelwesen in der Geschichte mit dabei hat, ist hier nicht so gut bedient. FAZIT: Ein eigenständiger High-Fantasy-Roman mit überzeugender Grundidee, tollen Charakteren und Spannung bis zur letzten Seite.

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Krieg und Frieden
von Weinlachgummi aus Schwarzwald am 20.09.2015

Es geht um Menschen, die Menschen töten, dafür getötet werden und das Ganze an ihre Kinder vererben, damit auch diese töten und getötet werden. Seite 103 Zu Beginn hatte ich Start Schwierigkeiten mit dem Buch. Ich kam nicht so richtig in die Geschichte rein. Mir fehlten an manchen Stellen ausführlicherer Beschreibungen... Es geht um Menschen, die Menschen töten, dafür getötet werden und das Ganze an ihre Kinder vererben, damit auch diese töten und getötet werden. Seite 103 Zu Beginn hatte ich Start Schwierigkeiten mit dem Buch. Ich kam nicht so richtig in die Geschichte rein. Mir fehlten an manchen Stellen ausführlicherer Beschreibungen und so konnte ich mir am Anfang vieles nicht so genau vorstellen. Dies legte sich aber nach einer Weile, nachdem ich mich in die Welt hinein gefunden hatte und ich kam in einen angenehmen Lesefluss. Der Fantasy Anteil ist eher gering, viel mehr geht es um Legenden, Sagen und Überlieferungen. Das Cover ist hierbei sehr gut gewählt und passt perfekt. Wie zu erahnen ist, ist das Thema Krieg und somit auch Frieden ein Zentrales Punkt im Roman. Hier gibt das Buch ein paar schöne Denkanstöße, die einen auch Nachdenklich stimmen können. Als Leser erfährt man, wie sich die endlosen Kriege auf die Menschen auswirken. Und was sie alles bereit sind zu tun, um den Frieden zu bekommen, oder auch zu vereiteln. Man lernt viele unterschiedliche Charaktere kennen und bei einigen weiß man zu erst nicht, ob sie nun zu den Guten oder den Bösen gehören. Und vielleicht fragt man sich nach einer Weile auch, ob es überhaupt Gut und Böse gibt..... Es ist nicht unsere Geburt oder das Wort eines anderen, was unsere Bestimmung ausmacht. Einzig das, was wir tun. Seite. 321 Jaarn ist kein Typischer Held, als belesener Bibliothekar, der die meiste zeit seines Lebens in einem Turm verbracht hat, kennt er sich zwar mit Büchern aus, aber das Leben an sich, ist in echt etwas ganz anderes als in einem Buch. Mit ihm konnte ich nicht so recht warm werden, hier hätte ich mir mehr Charakterisierungen gewünscht. Den Narbensammler hingegen fand ich sehr interessant. Man weiß nicht wer er ist, lange auch nicht was sein Ziel ist und dies macht seine Person so geheimnisvoll und mysteriös. Fazit: Ein eher ungewöhnliches High Fantasy Buch, mit einer interessanten Grundidee und schönen Denkanstößen. Ich habe es gerne gelesen, doch wirklich packen konnte es mich nicht. Aber Langweilig war es auch nicht direkt, doch fehlte mir manchmal die Spannung.

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Erst mau, dann toll!
von einer Kundin/einem Kunden aus Markt Rettenbach am 17.09.2015

Das Cover ist nicht mein Geschmack, es ist recht klischeehaft finde ich. Aber man beurteilt ein Buch ja nicht nach dem Cover. Der Anfang erinnert erst einmal an Game of Thrones, ein junger Adliger den man eigentlich für einen Hauptprotagonisten hält findet den Tod, durch die Hand eines Vertrauten. Danach... Das Cover ist nicht mein Geschmack, es ist recht klischeehaft finde ich. Aber man beurteilt ein Buch ja nicht nach dem Cover. Der Anfang erinnert erst einmal an Game of Thrones, ein junger Adliger den man eigentlich für einen Hauptprotagonisten hält findet den Tod, durch die Hand eines Vertrauten. Danach geht es weiter mit Jaarn, einem jungen Bibliothekar, der zu seinem eigenen Entsetzen entführt wird. Danach wird es ein bisschen zäh, die Geschichte beginnt dann eigentlich erst und ist am Anfang meiner Meinung nach etwas holprig. Gerade am Anfang wirken die Handlungen der Protagonisten ungeplant, zufällig und chaotisch. Insbesondere beim Hauptcharakter Jaarn hat man den Eindruck er ließe sich nur passiv mitschleppen. Erst nach circa der Hälfte des Buches kommt da ein Sinn und eine Struktur herein. So richtig Fahrt nimmt die Geschichte erst auf den letzten 70-80 Seiten auf, dann geht es aber Schlag auf Schlag. Bis dahin hätte ich dieses Buch als mittelmäßig bewertet, trotz der interessanten Charaktere wie z.B. dem Narbensammler, dem Knochenkönig und der Eisenmutter. Aber dann kam das Ende und damit eine völlig unerwartete Wendung, ich werde nicht spoilern, aber damit hätte ich nicht gerechnet! Wer einfach mal wieder gute deutsche Fantasy ohne Zauber, Elfen, Drachen und dergleichen lesen möchte und einfach mal EIN Buch lesen will dessen Handlung abgeschlossen ist und keine Fragen offen lässt, der ist hier richtig. Ich weiß nicht ob es eine Fortsetzung geben wird, aber es sind hier erst einmal alle Handlungsstränge abgeschlossen. Für ein Spin Off mit dem Knochenkönig würde ich unbedingt plädieren!

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Meine eher gespaltene Meinung...
von einer Kundin/einem Kunden aus Plauen am 30.11.2015

Noch nie habe ich es so schwer gehabt mit einem Buch wie mit diesem. Die letzten 100 Seiten habe ich nur noch quer gelesen, da es für mich einfach zu anstrengend war. Ich liebe die Geschichte, die Ideen, die Christian von Aster hier eingebaut hat. Dieses Buch hat unheimlich viel... Noch nie habe ich es so schwer gehabt mit einem Buch wie mit diesem. Die letzten 100 Seiten habe ich nur noch quer gelesen, da es für mich einfach zu anstrengend war. Ich liebe die Geschichte, die Ideen, die Christian von Aster hier eingebaut hat. Dieses Buch hat unheimlich viel Potential, aber leider wurde eben dies nicht richtig ausgeschöpft. Aber nun erst einmal zum Inhalt: Unsere Hauptperson ist der junge Jaarn, ein Büchereijunge, der eigentlich der letzte lebende Sohn des aktuellen Herrschers ist. Dieser Herrscher (genannt der Rabe) hat einst einen anderen (genannt der Keiler) und dessen gesammt familie getötet – vermeintlich. Ein Nachkomme des Ebers ist wieder aufgetaucht und schwört Rache. Jaarn muss daraufhin mit einem der Bücherbrüder (Rugk, der Narbige) fliehen. Mit im Gepäck haben sie das ultimative Allheimittel gegen den Krieg – das eherne Buch. Dies ist kein richtiges Buch, sondern ein Schwert, dass alle Geschichten, die jemals erzählt wurden sind in seiner Klinge trägt. Jeder der es berührt weiß von da an alles und möchte in Frieden leben. Der Keiler hat natürlich Angst davor und lässt Jagd auf die beiden machen… Dies ist eine kurze Zusammenfassung dessen, was zu Beginn der Geschichte passiert, ohne Nebenpersonen und Intrigen, die schon gestartet wurden. Gegen Ende hat der Autor oft ausweglose Situationen sehr friedlich und rund gelöst – manchmal etwas zu utopisch. Anstatt den Spannungsbogen weiterzuführen, wurde auf einmal alles gut und man fiel von „super-gespannt“ in „ach so einfach ist die Lösung also“. Der Schreibstil ist wahrlich keine Augenweide. Herr Aster verstrickt sich immer wieder in den Sätzen – die Geschichte hat keinen natürlichen Fluss. Ich bedauere dies sehr, denn die Geschichte ist zwar kompliziert, aber wenn man einmal eingestiegen ist, reist sie einen mit. Beim Lesen musste ich immer wieder Pausen einlegen, da ich einfach meine Ruhe brauchte. Ich habe für dieses Buch knapp 10 Wochen benötigt – wobei ich zwischendrin immer wieder etwas anderes gelesen habe, da man einfach Pausen benötigt hat. Für mich war es auch schwer mit den Namen klar zu kommen. Natürlich hat jede Phantasiewelt seine eigenen Namen und Gesetze, aber ein Anhang hätte mir am Anfang sicherlich geholfen. Viele neue und ungewohnte Namen, jeder hat einen Spitznamen und steht an 2 bis 3 verschiedenen Fronten und ist Verräter von dem einen und Freund von dem anderen. Insgesamt kann ich dem Buch leider nicht mehr als 2,5 von 5 Bienchen geben. Und da das Cover so schön gestaltet ist und es gilt: im Zweifel für den Angeklagten, bekommt es von mir ganz knappe 3 Bienchen.

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Meine eher gespaltene Meinung...
von einer Kundin/einem Kunden aus Plauen am 30.11.2015

Noch nie habe ich es so schwer gehabt mit einem Buch wie mit diesem. Die letzten 100 Seiten habe ich nur noch quer gelesen, da es für mich einfach zu anstrengend war. Ich liebe die Geschichte, die Ideen, die Christian von Aster hier eingebaut hat. Dieses Buch hat unheimlich viel... Noch nie habe ich es so schwer gehabt mit einem Buch wie mit diesem. Die letzten 100 Seiten habe ich nur noch quer gelesen, da es für mich einfach zu anstrengend war. Ich liebe die Geschichte, die Ideen, die Christian von Aster hier eingebaut hat. Dieses Buch hat unheimlich viel Potential, aber leider wurde eben dies nicht richtig ausgeschöpft. Aber nun erst einmal zum Inhalt: Unsere Hauptperson ist der junge Jaarn, ein Büchereijunge, der eigentlich der letzte lebende Sohn des aktuellen Herrschers ist. Dieser Herrscher (genannt der Rabe) hat einst einen anderen (genannt der Keiler) und dessen gesammt familie getötet – vermeintlich. Ein Nachkomme des Ebers ist wieder aufgetaucht und schwört Rache. Jaarn muss daraufhin mit einem der Bücherbrüder (Rugk, der Narbige) fliehen. Mit im Gepäck haben sie das ultimative Allheimittel gegen den Krieg – das eherne Buch. Dies ist kein richtiges Buch, sondern ein Schwert, dass alle Geschichten, die jemals erzählt wurden sind in seiner Klinge trägt. Jeder der es berührt weiß von da an alles und möchte in Frieden leben. Der Keiler hat natürlich Angst davor und lässt Jagd auf die beiden machen… Dies ist eine kurze Zusammenfassung dessen, was zu Beginn der Geschichte passiert, ohne Nebenpersonen und Intrigen, die schon gestartet wurden. Gegen Ende hat der Autor oft ausweglose Situationen sehr friedlich und rund gelöst – manchmal etwas zu utopisch. Anstatt den Spannungsbogen weiterzuführen, wurde auf einmal alles gut und man fiel von „super-gespannt“ in „ach so einfach ist die Lösung also“. Der Schreibstil ist wahrlich keine Augenweide. Herr Aster verstrickt sich immer wieder in den Sätzen – die Geschichte hat keinen natürlichen Fluss. Ich bedauere dies sehr, denn die Geschichte ist zwar kompliziert, aber wenn man einmal eingestiegen ist, reist sie einen mit. Beim Lesen musste ich immer wieder Pausen einlegen, da ich einfach meine Ruhe brauchte. Ich habe für dieses Buch knapp 10 Wochen benötigt – wobei ich zwischendrin immer wieder etwas anderes gelesen habe, da man einfach Pausen benötigt hat. Für mich war es auch schwer mit den Namen klar zu kommen. Natürlich hat jede Phantasiewelt seine eigenen Namen und Gesetze, aber ein Anhang hätte mir am Anfang sicherlich geholfen. Viele neue und ungewohnte Namen, jeder hat einen Spitznamen und steht an 2 bis 3 verschiedenen Fronten und ist Verräter von dem einen und Freund von dem anderen. Insgesamt kann ich dem Buch leider nicht mehr als 2,5 von 5 Bienchen geben. Und da das Cover so schön gestaltet ist und es gilt: im Zweifel für den Angeklagten, bekommt es von mir ganz knappe 3 Bienchen.

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Tolle Idee mit Schwächen in der Umsetzung
von einer Kundin/einem Kunden am 28.09.2015

Was erwartet euch? Jaarn ist der letzte Nachkomme des Hauses von Stahl. Er wird von seinem Vater dazu ausersehen, den Frieden über das zerkämpfte Reich zu bringen mit Hilfe des legendären Schwertes "Das Eherne Buch". Es besteht aus den Sagen und Mhyten des Reiches und soll nun dem Gott des... Was erwartet euch? Jaarn ist der letzte Nachkomme des Hauses von Stahl. Er wird von seinem Vater dazu ausersehen, den Frieden über das zerkämpfte Reich zu bringen mit Hilfe des legendären Schwertes "Das Eherne Buch". Es besteht aus den Sagen und Mhyten des Reiches und soll nun dem Gott des Krieges überreicht werden. Doch kann Jaarn trotz der Gefahren mit seinem geheimnisvollen Verbündeten, die Aufgabe bewältigen? Meine Meinung Das Buch ist in einer sehr methaporischen Sprache geschrieben, in die ich mich erstmal reinlesen musste, dannach las es sich aber flüssig. Auch über die Namen bin ich zu Beginn etwas gestolpert, bin aber glücklich, dass der Autor nicht 08/15 Namen genommen hat, sondern sich wirklich Gedanken gemacht hat, ob der Name zum Charakter der Person passt. Die Geschichte an sich, ein Schwert geschmiedet aus Geschichten das den Frieden bringt, finde ich doch sehr gut. Die Charaktere sind stimmig und passen zur Geschichte. Jedoch finde ich, dass der Autor an manchen Stellen zu sehr auf die Charaktere eingeht und die Umgebungsbeschreibung völlig in Hintergrund tritt. Gerade in einem Fantasiebuch ist für mich die Umgebung sehr wichtig und hier könnte die Geschichte auch ganz normal im Mittelalter gespielt haben mit Außnahme des Fantasieanteils. Eine Karte der Umgebung und die Aufzählung der Häuser plus Wappen hätte ich als Anregung sehr gut gefunden. Auch hat diese Geschichte für mich keinen richtigen Hauptcharakter, sondern viele die in der Geschichte mitwirken. Zum Ersten haben wir da Jaarn. "Du bist ein Kind, das in einem Turm aufgewachsen ist, und du weißt nichts, rein gar nichts von diesem Leben!" Ich finde der Satz beschreibt ihn doch sehr genau. Aufgewachsen in einer Bibliothek ohne das Leben draußen und seine Eltern zu kennen, ist Jaarn absolut naiv. Versucht sich immer mal gegen der Narbigen aufzulehnen und wird doch von ihm gelenkt. Er begibt sich in Gefahr ohne drüber nachzudenken und verliebt sich in Gwenn, die ihn lieber Tod als lebendig sehen will. Ich frage mich ist das Mut oder einfach nur naiv? Dann wäre das Rugk oder der Narbensammler. Er ist der geheimnisvollste Charakter der Geschichte. Viele Leute kennen ihn und meist jeder unter einem anderen Namen. Er lenkt das Geschehen und hat für alles einen Plan. "Alles, was er an der Seite des Narbigen erlebt hatte, die Tatsache, dass er zugleich Halunke und Gelehrter war, all das fügte sich jetzt zusammen." Der Autor baut hier einen vielfältigen Charakter, der noch sie die eine Überraschung für den Leser bereit hält. Es gibt noch mehr tolle Charaktere wie die Eisenmutter, der Räuberhauptmann oder der Knochenkönig, aber die zu erwähnen würde die Rezension sprengen. Insgesamt baut die Geschichte Spannung auf und es steckt auch eine gute Idee dahinter, jedoch hat die Gruppe um Jaarn es an manchen Stellen zu einfach und auch das Ende hat sich meiner Meinung nach der Autor etwas zu einfach gehalten. Fazit Alles in allem lässt mich das Buch etwas zwiegespalten zurück. Die Idee ist super, aber bei der Umsetztung ist noch Luft nach oben. Wer gerne Fantasiebücher in Richtung Sagen und Mythen liest, dem kann ich das Buch empfehlen.

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Geschichten sind, was uns geblieben ist
von einer Kundin/einem Kunden aus Zellertal am 13.09.2015

„Das eherne Buch“ kriegt von mir 3 von 5 Sternen. Ich finde, die Geschichte ist unterhaltsam, aber nicht so überragend, dass ich sie unbedingt zwei Mal lesen würde. Vielleicht in ein paar Jahren mal wieder. Mir hat gefallen, dass die Geschichte nicht zu lang erscheint, sondern immer genug Stoff... „Das eherne Buch“ kriegt von mir 3 von 5 Sternen. Ich finde, die Geschichte ist unterhaltsam, aber nicht so überragend, dass ich sie unbedingt zwei Mal lesen würde. Vielleicht in ein paar Jahren mal wieder. Mir hat gefallen, dass die Geschichte nicht zu lang erscheint, sondern immer genug Stoff hat, der erzählt wird und dadurch nie zu lange gezogen wird. Auch die Idee, ein Schwert voller Geschichten, hat mich fasziniert. Ich hätte gerne noch mehr von diesen Geschichten gelesen, nicht nur die drei, die wieder eingesammelt werden. Denn diese fand ich richtig gut und lehrreich. Auch an sich der Aufbau mit dem Beginn, den Geheimnissen, der Suche nach den Geschichten und dem Ende ist gut gelungen. Das Ende fand ich erst nicht so gut, wenn ich aber jetzt darüber nachdenke, ist es richtig gewählt, weil es einfach sonst zu unrealistisch gewesen wäre. Außerdem ist es auch sehr weise, was dort geschrieben wurde, dass die Geschichten und der Glaube uns am Leben erhalten. Nicht so gut gefallen haben mir vor allem die Namen. Diese sind einfach zu fremd, als dass man sie sich gut merken oder sich mit den Personen so richtig identifizieren könnte. Teilweise sind sie sich noch dazu recht ähnlich. Die Figur des Narbigen gefällt mir gut, aber manchmal ist er auch mir zu geheimnisvoll, vielleicht hätte man da doch etwas früher etwas mehr preisgeben müssen. Der Schreibstil gefällt, auch wenn er manchmal nicht so fesselnd ist. Für mich war es kein Problem, auch mal ein paar Tage nicht in dem Buch zu lesen. Was meiner Meinung nach auch fehlt, gerade bei den ganzen komplizierten Namen wäre eine Karte, wo die Städte und der Weg und die Reiche eingezeichnet sind, das hätte viel geholfen. Und auch etwas komisch ist es, dass zum Prolog fast gar keine Brücke geschlagen wird. Man denkt eigentlich, dass Thorden Baut eine bedeutende Rolle spielt, tut er aber nicht.

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Leider nicht mein Fall
von einer Kundin/einem Kunden aus Essen am 28.08.2015

Meine Meinung zum Cover: Das Cover ziert ein Schwert, dass in einem Buch steckt. Vom Cover her, erinnert es mich an die Geschichte von Arthur, der das Schwert aus einem Stein zieht und somit König wird. Meine Meinung zum Buch: Die Welt wird vom Krieg beherrscht. Ein Junge in geheimer Mission.Jaarn von... Meine Meinung zum Cover: Das Cover ziert ein Schwert, dass in einem Buch steckt. Vom Cover her, erinnert es mich an die Geschichte von Arthur, der das Schwert aus einem Stein zieht und somit König wird. Meine Meinung zum Buch: Die Welt wird vom Krieg beherrscht. Ein Junge in geheimer Mission.Jaarn von Stahl soll der Welt den Frieden bringen, indem er das Ehrene Buch dem Kriegsbringer zu Füßen legen soll.Seine Wegbegleiter sind Diebe und Mörder und der Feind ist ihnen schon dicht auf den Fersen. Das Buch wird aus drei Perspektiven bzw. Von drei Protagonisten erzählt. Einmal durch Jaarn, dem Sohn des Fürsten. Er wurde in der Bibliothek aufgezogen und erfährt nun über seine Herkunft und soll gleich zu einer schweren Reise antreten. Seine ihm bekannte Welt gerät aus den Fugen. Zum Zweiten aus der Sicht von Zadt Mhaw, dem ehemaligen General. Dem ärgsten Feind der Familie von Jaarn. Er will verhindern das das Eherne Buch gefunden wird und sein Ziel erreicht. Und Drittens Deswyn Lhi. Sie ist Eisenmutter, Hebamme und Söldnerin und steht zwischen beiden Parteien, weil sie beide Seiten kennt und dadurch auch mehr Geheimnisse als gut für sie ist. Die Namen haben mich teilweise etwas irritiert, da ich einfach nicht wusste wie man sie aussprechen sollte. Leider hat es das Buch nicht geschafft mich dauerhaft zu fesseln. Es passierte zwar einiges, aber es fehlte doch etwas an Spannung.

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Eine düstere Geschichte
von Zmei am 08.10.2015

Die Beschreibung hat mich neugierig gemacht. Die Idee mit dem Schwert, das viele Geschichten in sich birgt, fand ich so spannend. Ich wollte mich von dem ehernen Buch verzaubern lassen so, dass man alles drum herum vergisst und nur noch in der Geschichte lebt. Leider konnte es so weit... Die Beschreibung hat mich neugierig gemacht. Die Idee mit dem Schwert, das viele Geschichten in sich birgt, fand ich so spannend. Ich wollte mich von dem ehernen Buch verzaubern lassen so, dass man alles drum herum vergisst und nur noch in der Geschichte lebt. Leider konnte es so weit gar nicht kommen. Es gibt mehrere kleinere Stories, besonders die drei Legenden sind gut geworden: haben starke Themen und Botschaften. Sie sind gut erzählt und werten das Gesamtergebnis deutlich auf. Den Rest fand ich weniger gelungen. Ich konnte mich auf die Geschichte nicht voll und ganz einlassen, eine Kluft blieb immer da und hinderte am Weiterkommen. Die Figuren konnten mich nicht wirklich überzeugen. Es gibt zwar einige Interessante, wie der Knochenkönig, die Eisenmutter, der Narbige, der der eigentliche Held dieser Geschichte ist: Er hat ein Ziel und treibt das Geschehen auf der gesamten Länge voran. Aber sich mit ihm zu identifizieren und mit ihm durch die Geschichte zu fiebern fiel mir schwer. Auch andere taugen als Identifikationsfiguren kaum. Der erklärte Held Jaarn bleibt bis zum Ende ein Werkzeug in Händen anderer und tut, was ihm gesagt wird. Den Stil/Ausdruck finde ich stark suboptimal: voller umständlicher Schachtelsätze, hat er mich alle paar Seiten aus dem Lesefluss katapultiert. Dieses Aufgebläht – Hochgestochene, begleitet von Wort- und hier und dort von Stoffwiederholungen, hat der Geschichte nicht gut getan. Ich musste deshalb öfters Pausen einlegen und etwas anderes lesen. Auch die Art, wie die Geschichte erzählt worden ist, wie der Stoff vor Augen der Leser ausgebreitet wurde, ließ nach meinen Begriffen einiges zu wünschen übrig. Zu viel erklärt und behauptet. Dem Ganzen konnte ich oft kein Glauben schenken. Von Spannung, besonders im zweiten Teil, war keine Spur. Auch, dass die Probleme sich gewissenmaßen in der Luft auflösen und aus den schlimmsten Feinden sofort die besten Freunde werden, hat an Spannung einiges weggenommen. Manchmal gibt es überraschende Wendungen, die aber sich schnell wieder in der Luft auflösen. Der Plot haut auch nicht gerade vom Hocker. Eine Gruppe macht eine Reise, da der Narbige sein Ziel erreichen will, und erlebt einige Abenteuer unterwegs, trifft mach skurriles Völkchen oder eine dunkle Erscheinung, die den Helden an der Erfüllung seiner Pläne hindern will. Das Ende wirkte auf mich auch nicht gerade optimistisch (von wegen „Das Ende allen Krieges“), oder überraschend – ähnliches gab es schon woanders, und ich fragte mich, warum ich das alles gelesen habe. Insgesamt herrscht eine düstere, von Hoffnungslosigkeit und Elend gezeichnete Stimmung. Man ist überwiegend in der Gesellschaft von Halunken, Mördern und Dieben. Mir fehlten, offen gesagt, die hellen Bilder als Kontrastprogramm. Mag sein, dass diese Tristesse zu der Geschichte passt, in die Welt, die vom Krieg beherrscht wird und scheinbar ein fester Bestandteil des Lebens ist, aber mir war das alles zu schwarz und eindimendional. Jedenfalls, die vielen guten Ideen und Gedanken zum Thema Krieg und Frieden, wie der Krieg als Vater aller Dinge, die vielversprechende Idee mit dem Schwert, das Geschichten in sich verbirgt, manche philosophisch anmutende Sätze, die Dinge beim Namen nennen, manche tief schürfende Gedanken konnten das Gesamtergebnis leider nicht herausreißen, da die Umsetzung insgesamt auf einigen wichtigen Bereichen deutlich Luft nach oben hat. Gut möglich, dass die hard core fans des Fantasy-Genres, die düstere Geschichten mögen, Gefallen daran finden können. Ich konnte mich dafür nicht begeistern. Mehr als 2 Sterne kann ich hier nicht vergeben.

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