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Das Ende des Geldes

Hyperinflation und ihre Folgen für die Menschen am Beispiel der Weimarer Republik

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Der Autor verbrachte hunderte Stunden in Archiven verschiedener Länder, um diese aussergewöhnliche Dokumentation aus der Zeit der Weimarer Republik zu Papier zu bringen.

In den Zwanzigerjahren des vorherigen Jahrhunderts war Deutschland nicht in der Lage, die Reparationszahlungen für den Ersten Weltkrieg zu leisten. Die Folge waren eine galoppierende In?ation, Hunger, sich rapide verschlechternde Lebensumstände der Bevölkerung und ein fast handlungsunfähiger Staat.

Was damals passiert ist, könnte uns wieder drohen, denn es gibt viele Parallelen zu der heutigen Zeit.

Spannend und kenntnisreich geschrieben nimmt Adam Fergusson den Leser mit auf eine Zeitreise - von der Vergangenheit über die Gegenwart bis zur Zukunft unserer gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Gesamtordnung.
Portrait
Adam Fergusson studierte Geschichte in Cambridge und wurde später Journalist. Er arbeitete unter anderem für den Glasgow Herald und die Times. Seine weitere berufliche Laufbahn führte ihn in die Politik, wo er Berater des britischen Ministers Lord Howe im Aussenministerium wurde. Adam Fergusson hat fünf Bücher veröffentlicht, inklusive dreier Novellen. Fergusson ist ein gern gesehener Gast bei renommierten Fernsehsendern, wie die BBC und CNN, zu den Themen Ökonomie und Wirtschaftsgeschichte.
Max Otte ist Professor für allgemeine und internationale Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule Worms und Leiter des von ihm gegründeten Finanzanalyseinstituts IFVE Institut für Vermögensentwicklung GmbH in Köln. Im Frühjahr 2011 nahm er zusätzlich einen Ruf an die Karl-Franzens-Universität Graz an. Er hat zahlreiche Artikel in bekannten Zeitungen und Fachzeitschriften und bereits mehrere Bücher zu Wirtschafts- und Kapitalmarktthemen veröffentlicht. Max Otte hat Volkswirtschaftslehre in Köln studiert und an der Princeton University promoviert. Er war für zahlreiche Unternehmen und Organisationen beratend tätig, u.a. die Weltbank, das Bundesministerium für Wirtschaft und die Vereinten Nationen. Seit vielen Jahren unterstützt Prof. Otte Privatanleger bei deren langfristigem Vermögensaufbau. Seit 2008 berät er einen nach seiner Strategie gemanagten Fonds.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Max Otte
Seitenzahl 350
Erscheinungsdatum 14.04.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-89879-627-9
Verlag Finanzbuch Verlag
Maße (L/B/H) 238/156/35 mm
Gewicht 634
Originaltitel When Money Dies
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Intellektuell anspruchsvoller Titel zum Trauma zentraleuropäischer Wirtschaftsgeschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 05.06.2011

Adam Fergusson ist mit seinen fast 80 Jahren ein hochkarätiger Historiker aus Großbritannien, der nicht nur an den besten Universitäten des Landes arbeitete, sondern auch als Journalist bei führenden Zeitungen und als Regierungsberater sich profiliert hat. In seinem jüngst als Neuauflage erschienenen Werk zeigt der Autor in chronologischer Abfolge die... Adam Fergusson ist mit seinen fast 80 Jahren ein hochkarätiger Historiker aus Großbritannien, der nicht nur an den besten Universitäten des Landes arbeitete, sondern auch als Journalist bei führenden Zeitungen und als Regierungsberater sich profiliert hat. In seinem jüngst als Neuauflage erschienenen Werk zeigt der Autor in chronologischer Abfolge die Entstehung, den Verlauf und die Zuspitzung sowie die Bewältigung der Hyperinflation in Deutschland und Österreich nebst seiner ehemaligen Reichsgebiete in den ersten Dekaden des 20. Jhd. auf. Die Ausführungen gehen sehr in die Tiefe und sind reich an Facetten. Sie setzen allerdings ein gutes historisches Wissen des Lesers über die damaligen politischen und gesellschaftlichen Hintergründe und die handelnden Schlüsselpersonen voraus. Fergusson´s exzellente Recherchen in außergewöhnlichen Quellen sowie die wechselnden Perspektiven, die Entwicklung nicht nur aus der gängigen Sicht der betroffenen Deutschen und der Völker der ehemaligen Donaudoppelmonarchie zu beschreiben, sondern auch aus der Sicht der Entente bereichern die Erkenntnisse des historisch interessierten Lesers. Vielerorts zitiert der Autor zeitgenössische Presse und involvierte Zeitgenossen. Damit macht er die Historie lebendig und anschaulich ohne ein einziges Foto oder eine sonstige Abbildung zu verwenden. An Meilensteinen der Entwicklung zeigt er immer wieder die Außenwertrelation der Mark und der Krone zum Britischen Pfund Sterling, dem US Dollar und dem Französischen Francs auf und macht an Beispielen den Erdrutsch des Innenwerts und der Kaufkraft der Mark und Kronen plastisch. Im diesem Buch wird deutlich, wie das schier unvorstellbare Unheil, welches die Mittelschicht ihrer Existenzgrundlage beraubte, schon 1914 seinen Ausgangspunkt genommen hatte und mit der Einführung der Rentenmark im Herbst 1923 bzw. kurz darauf der Reichsmark nicht wirklich sein Ende fand. Die Schlussfolgerung, zu der Fergusson den Leser hinführt, zeigt auf, wie Vollbeschäftigung und vermeintlicher Aufschwung über Jahre hinweg mit einer extrem expansiven Geldpolitik geschaffen wurde und die stabile Währung mit der bekannten Wirtschaftskrise und hoher Arbeitslosigkeit einherging, die letztendlich ein guter Nährboden für die reaktionären Kräfte in der Weimarer Republik bildeten. Erstaunlich ist für den Leser, dass unser heutiges Steuersystem in seiner Breite und Perfektion aus den Unzulänglichkeiten der seinerzeitigen Fiskalpolitik entstanden ist und z.B. die Besteuerung von Löhnen und Gehältern sowie des Konsums auf seinerzeitigen Einführungen beruht. Das Buch ist eine anspruchsvolle Auseinandersetzung mit der Hyperinflation und ihrer Folgen, welche vom Leser selbst den Transfer der Erkenntnisse auf unsere heutigen Verhältnisse, die erschreckende Parallelen aufweisen, abverlangt. So hebt sich das Buch von vielen anderen Titeln ab.

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