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Das Erbe der Äbtissin

Roman. Originalausgabe

(3)

Anno 1191. Es ist die Zeit nach Barbarossas Tod. Die ehemalige Äbtissin Judith und der maurische Arzt Silas fliehen über die Alpen nach Italien. Aus Liebe zu Silas hat Judith unerlaubt ihr Kloster verlassen. In einer einsamen Hütte in den Bergen vertraut ihnen eine sterbende Frau ihr Kind an. Kurz darauf werden die drei von Barbarossas Nachfolger Heinrich gefangen genommen. Als dieser schwer erkrankt, scheint dies die Chance auf Rettung zu sein, denn nur sie können ihn heilen ...

Rezension
"Unterhaltsamer historischer Roman" happy-end-buecher.de, 20.08.2015
Portrait

Johanna Marie Jakob wurde 1962 in Bleicherode/Südharz geboren. Sie ist Studienrätin für Mathematik und Physik und hat bereits zahlreiche Kurzgeschichten sowie mehrere Romane veröffentlicht. Ihr historischer Roman "Das Geheimnis der Äbtissin" war ein grosser Erfolg.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 432
Erscheinungsdatum 01.07.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-51586-0
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 195/125/36 mm
Gewicht 376
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


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Spannend und gut recherchiert
von mabuerele am 02.08.2015

„...Als Arzt sitzt man entweder oben auf dem hohen Ross, oder man liegt unter seinen Füßen...“ Dem eigentlichen Beginn sind zwei kurze Episoden vorangestellt. Die erste erzählt die Legende vom Auftreten der Feenkinder. Die zweite ist kursiv geschrieben. Sie wird ihre Fortsetzung am Ende des ersten Buches finden und ihre... „...Als Arzt sitzt man entweder oben auf dem hohen Ross, oder man liegt unter seinen Füßen...“ Dem eigentlichen Beginn sind zwei kurze Episoden vorangestellt. Die erste erzählt die Legende vom Auftreten der Feenkinder. Die zweite ist kursiv geschrieben. Sie wird ihre Fortsetzung am Ende des ersten Buches finden und ihre Vollendung zum Schluss. Erstes Buch heißt, dass die Handlung in zwei Zeitabschnitte untergliedert wird. Wir schreiben das Jahr 1191. Die ehemalige Äbtissin Judith und der maurische Arzt Silas sind auf den Weg nach Süden. Sie wollen in Silas` Heimat. Nach einem Lawinenabgang bei der Überquerung der Alpen rettet sie ein Kind. Die Mutter des Kindes liegt im Sterben. Sie bittet Judith, das Mädchen Luna mit sich zu nehmen. Auch König Heinrich und der Reichstruchsess Markward von Annweiler sind auf den Weg nach Süden. Ihnen darf Judith keinesfalls begegnen. Die Autorin hat einen fesselnden und gut recherchierten historischen Roman geschrieben. Sie spannt den Bogen von der Kaiserkrönung Heinrichs bis zu seinem Tod. Das Buch lässt sich zügig lesen und hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Dazu beigetragen haben die komplexen Beziehungen zwischen den Protagonisten, die abwechslungsreiche Handlung und der angenehme Schriftstil. Historische Fakten werden umfassend in den Ablauf des Geschehens einbezogen. Die Protagonisten sind gut charakterisiert. Luna hat heilende Hände. Judith weiß, dass sie auf das Kind besonders achtgeben muss. Zwei Entwicklungswege stehen im Mittelpunkt des Romans. Zum einen wird Luna vom Kind zur jungen Frau, die erkennen muss, das Menschen, die sie mag, harte und ungerechte Entscheidungen treffen. Zum anderen geht es um den Lebensweg von Kaiser Heinrich. Seine Lieblosigkeit gegenüber seiner Frau, seine Härte gegenüber den Geiseln und seine Menschenverachtung, wenn es um Macht und Rache geht, zeigen sich nach und nach. Die Handlungsorte werden mit passenden Metaphern umfassend beschrieben. So entstanden schnell Bilder vor den Augen. Für die Grausamkeit von Krieg und Unterdrückung findet die Autorin treffende Worte, ohne sich in Einzelheiten zu verlieren. Dafür spielen in diesen Situationen Gefühle eine besondere Rolle. Die Wut der Einwohner von Tusculum, die den brennenden Inferno entkommen konnten, die Angst von Judith um ihren am Sumpffieber vor Neapel erkrankten Bruder, die Freude der Einwohner von Neapel beim Abzug der kaiserlichen Truppen, die sich in grenzenlosen Leichtsinn äußert, sind nur einige Beispiele dafür. Aussagekräftige Dialoge sorgen einerseits dafür, dass die Personen und ihre Motive deutlicher werden, andererseits demonstrieren sie politisches Handeln. Viel dazugelernt habe ich als Leser über die medizinischen Möglichkeiten der damaligen Zeit. Kräuter spielten auch bei den Ärzten eine entscheidende Rolle. Dem Roman ist eine Karte mit den Handlungsorten vorangestellt. Ein ausführliches Personenregister ergänzt die Handlung. Das Cover mit der Frau und der Schriftrolle passt zum Inhalt des Buches. Der Roman hat mir sehr gut gefallen. In einer fiktiven Geschichte mit einer kleinen Spur Mystik werden reale historische Geschehen exzellent vermittelt. Unterschwellig hat mir das Buch vermittelt, dass Krieg und Gewalt die guten Eigenschaften der Menschen in Gegenteil verkehren können und durch Hass und Rache neue Gewalt produzieren. Leiden müssen häufig Unschuldige.

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Eine epische Flucht unter dem Heinrich VI
von Klaudia K. aus Emden am 02.08.2015

Eine spannende Fortsetzung der Geschichte "Das Geheimnis der Äbtissin" von Johanna Marie Jakob. Die bereits siebenundvierzigjährige Judith, Äbtissin des Eschweger Klosters, flüchtet um endlich mit der Liebe ihres Lebens, dem maurischen Arzt Silas, ein Leben in dessen Heimat führen zu können. Dies ist umso schwieriger, als Judith eigentlich die Aufgabe... Eine spannende Fortsetzung der Geschichte "Das Geheimnis der Äbtissin" von Johanna Marie Jakob. Die bereits siebenundvierzigjährige Judith, Äbtissin des Eschweger Klosters, flüchtet um endlich mit der Liebe ihres Lebens, dem maurischen Arzt Silas, ein Leben in dessen Heimat führen zu können. Dies ist umso schwieriger, als Judith eigentlich die Aufgabe hatte, im Kloster das Grab von König Barbarossa, dem legänderen Vater von Heinrich dem Sechsten zu hüten. Es ist gerade Winter als Judith mit Silas die Alpen überqueren und sich dabei vor Heinrich und seinem Gefolge verbergen. Unterwegs überollt sie fast eine Lawine und sie begegnen Luna, dem "weißen Mädchen" dessen Mutter im Sterben liegt. Lunas Mutter vertraut das Kind den beiden Flüchtigen an. Das Kind hat eine besondere Gabe. Sie kann Menschen heilen und kennt sich sehr gut mit Heilkräutern und deren Anwendung aus. Silas und Judith betrachten Luna schon bald als ihre Tochter. Auf der Flucht können die Drei vielen Menschen helfen, jedoch leben sie immer mit der Angst entdeckt zu werden, was dann auch eines üblen Tages so geschieht. Sie werden gezwungen mit dem König zu ziehen und ihn auf seinen Feldzügen zu begleiten. Sie müssen ihre medizinische Kunst dem Gefolge des Königs als Dienstleistung zur Verfügung stellen. Heinrich freundet sich im Laufe der Zeit mit Luna an. Er hat ihre besondere Gabe entdeckt und nutzt sie schon bald nach seinem Gutdünken aus. Er schafft es, dass schließlich die junge Luna Gefallen an ihm findet. Heinrichs Frau Konstanze kann schon lange Zeit keinen Nachkommen für ihn gebären. Der König braucht jedoch unbedingt einen Thronfolger. Wird Heinrich jemals einen Erben bekommen? Gelingt es Judith und Silas endlich weiter in die ersehnte Heimat zu reisen? Johanna Marie Jakob gelang mit diesem neuen Roman ein schwungvolles Werk, das mühelos gelesen und über seine ausdrucksstarken, detailliert herausgearbeiteten Charaktere eine spannende, dabei auf jeder Seite kurzweilige Story ist. Die Autorin zeichnet eine epische, herrlich atmosphärische Umgebung. Während der Lektüre durchwandert der Leser eine malerische Landschaft nach der anderen. Alleine dieses Kopfkino ist schon als genial zu bewerten. So ist es kein Wunder, dass mich der packende und mit historischen Ereignissen reichlich ausgestattete Roman sogleich in den Bann gezogen hat. Besonders das Heilertrio Judith, Silas und Luna geben dem Roman einen ganz besonderen Reiz. Nebenbei vermittelt der Roman sehr viel Wissenswertes über die Heilermethoden und die Kräuter einer längst vergangenen Zeit. Ein Roman dem man wertvolles Wissen und inspirierende Gedanken entnimmt. Ich möchte mich für das mitreißende und erlebnisreiche Werk bei der Autorin bedanken. Die sicherlich sehr mühevolle und präzise Recherchearbeit ist in diesem so wundervollen Buch deutlich zu spüren.

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Tolles Buch, sehr spannend. Schöne Atmosphäre!
von hasirasi2 aus Dresden am 24.07.2015

„Das Erbe der Äbtissin“ ist wieder eines der Bücher, auf dessen Erscheinen ich sehnsüchtig gewartet habe, weil mir der erste Teil „Das Geheimnis der Äbtissin“ sehr gut gefallen hatte. Und ich wurde auch dieses Mal nicht enttäuscht. Johanna Marie Jakob schafft es, historische Fakten mit einer tollen Geschichte zu... „Das Erbe der Äbtissin“ ist wieder eines der Bücher, auf dessen Erscheinen ich sehnsüchtig gewartet habe, weil mir der erste Teil „Das Geheimnis der Äbtissin“ sehr gut gefallen hatte. Und ich wurde auch dieses Mal nicht enttäuscht. Johanna Marie Jakob schafft es, historische Fakten mit einer tollen Geschichte zu verweben, so dass dem Leser kaum auffällt, wo die Realität aufhört und die Fiktion beginnt. Während es im ersten Buch um die Lebensgeschichte von Barbarossa und seiner Frau Beatrix ging, drehte sich die Handlung dieses Mal um deren Sohn Heinrich VI. Bereits mit dem Cover wird deutlich, dass die Bücher zusammen gehören. Auf beiden ist eine (die gleiche?) Frau im Halbprofil abgebildet. Auf dem ersten Cover hält sie eine Kerze, auf dem zweiten eine Schriftrolle. Nur die Farbe des Hintergrundes unterscheidet sich. Das Buch beginnt mit einer Karte des heiligen römischen Reiches zu der Zeit, in der die Handlung spielt. So kann man immer wieder nachschauen, wo sich die Protagonisten gerade befinden. Am Ende des gibt es ein praktisches Verzeichnis historisch belegter Persönlichkeiten. Außerdem werden die Kapitel jeweils mit einem passenden Zitat aus der Carmina Burana eingeleitet. Judith ist eine abtrünnige Äbtissin die zusammen mit Silas, einem maurischen Arzt, mitten im Winter über die Alpen flieht, um König Heinrich bzw. seinen Vasallen zu entkommen. Eigentlich sollte sie das geheime Grab von Heinrichs Vater Barbarossa und Heinrichs Geheimnis hüten. Doch Judith und Silas haben das Glück der späten Liebe für sich entdeckt und wollen in Silas Heimat neu anfangen. Die Reise im Winter ist extrem gefährlich, denn zu den üblichen Gefahren kommt die Kälte. Als dann auch noch eine Lawine abgeht und sie verschüttet werden, sieht es nicht gut aus. Zum Glück rettet sie ein „weißes Mädchen“ - weiße Haare, weiße Haut und extrem helle Augen – Luna ist in jeder Hinsicht besonders. Da ihre Mutter im Sterben liegt, versprechen beide, sich um Luna zu kümmern. Bald wird klar, dass Luna nicht nur eine große Begabung für Heilpflanzen hat, sondern die Menschen auch durch Handauflegen heilen kann. So sehr sie sich auch vorsehen, Judith und Silas werden bald von Heinrichs Häschern erwischt und Lunas Begabung entdeckt. Diese Begabung muss Heinrich natürlich ausnutzen und so wird Luna so etwas wie sein Maskottchen. Sie hat jederzeit zu seiner Verfügung zu stehen und auch Judith und Silas sind durch sie an Heinrich gebunden. Sie begleiten ihn auf seinen Feldzügen, zu seinen Krönungen als König von Sizilien und später als Kaiser. Erleben ihn zu seinen besten und schlechtesten Zeiten. Heinrich ist jähzornig, ungerecht, herrschsüchtig und grausam. Aber auch er hat Feinde und Neider und muss sich seine Stellung immer wieder erarbeiten. Dazu kommt, dass er relativ jung an Malaria (Sumpffieber) erkrankt und zeit seines kurzen Lebens dagegen ankämpfen muss. Außerdem wird seine Frau Konstanze von Sizilien sehr lange nicht schwanger, dabei braucht er dringend einen Thronfolger. „Das Erbe der Äbtissin“ hat mich von Beginn an gefangen genommen. Es ist unheimlich spannend, fesselnd und sehr plastisch geschrieben. Ich hungere, friere und leide ab der ersten Zeile mit und konnte es zwischendurch kaum aus der Hand legen. Besonders gefallen hat mir Lunas Entwicklung vom kleinen unschuldigen Mädchen zur selbstbestimmten jungen Frau. Denn ihre Gabe hat wie alles zwei Seiten, sie besitzt nicht nur positive, sondern auch negative Kräfte, aber letztere setzt sie bis auf einmal nie ein.

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