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Das Fürstenlied

Historischer Kriminalroman

(7)
»›Des munnes gered‹, ›der nase schnüffelei‹«. Seltsam angeordnete Mordopfer beunruhigen die Dorfbewohner des Braunschweiger Landes. Bei den Leichen werden Zettel mit verschiedenen Gedichtzeilen gefunden - Hinweise des Mörders?
Der junge Jurist Konrad von Velten soll zusammen mit seinem Vorgesetzten der Gerichtsbarkeit bei den Untersuchungen behilflich sein. Schnell erkennt Konrad erste Muster, doch das Morden geht weiter. Als er in einen unheilvollen Strudel von Ereignissen hineingerissen wird, der mit einem Gerichtsurteil vor 14 Jahren ausgelöst wurde, gerät Konrad selbst in Lebensgefahr.
Portrait
Susanne Gantert wurde in Salzgitter als Pfarrerstochter geboren. Nach Abschluss ihres Theologiestudiums heiratete sie einen angehenden Pastor. Heute lebt sie in Wolfenbüttel. Neben der Organisation der Familie mit drei Kindern und der nebenberuflichen Tätigkeit als Kirchenmusikerin begann sie zunehmend kleinere Vortragsanfragen zu theologischen Themen anzunehmen. Die interessante (Kirchen-) Geschichte des Braunschweiger Landes, die die Autorin durch ihre Forschungen für eine populärwissenschaftlichen Auftragsarbeit genauer kennenlernte, inspirierte sie zu ihrem ersten Roman. Ihm folgte der vorliegende Kriminalroman.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 341
Altersempfehlung ab 16
Erscheinungsdatum 05.08.2015
Serie Jurist Konrad von Velten 1
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8392-1730-6
Reihe Historische Romane im GMEINER-Verlag
Verlag Gmeiner Verlag
Maße (L/B/H) 198/121/27 mm
Gewicht 350
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
Fr. 17.90
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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Das Fürstenlied
von Rebekka Tammen aus Hannover am 03.10.2015

Es ist 1579 und im Braunschweiger Land werden grausam ermordete Menschen aufgefunden, die einige Gemeinsamkeiten zeigen. Das Wichtigste ist ein Zettel mit einem Spruch darauf, der wenig nett ist, sagt dieser Satz doch etwas über das jeweilige Opfer aus! Herzog Julius beauftragt den Assessor Walter zu Hohenstede, gemeinsam mit dem... Es ist 1579 und im Braunschweiger Land werden grausam ermordete Menschen aufgefunden, die einige Gemeinsamkeiten zeigen. Das Wichtigste ist ein Zettel mit einem Spruch darauf, der wenig nett ist, sagt dieser Satz doch etwas über das jeweilige Opfer aus! Herzog Julius beauftragt den Assessor Walter zu Hohenstede, gemeinsam mit dem frischgebackenen Jurist Konrad von Velten die Morde aufzuklären. Währen zu Hohenstede eher gemütlich an die Sache herangeht, alle wichtigen Spuren übersieht und sich vieles einfach nicht vorstellen kann, ist Konrad alleine unterwegs, begibt sich in Gefahr und ermittelt sehr gut ohne Hilfe. Er ist vor allem für Neuerungen aufgeschlossen, z. B. bei Nele, der Totenwäscherin einfach einmal nachzufragen, wie unterschiedlich die Leichen nach dem Auffinden beschaffen sind, um die ungefähre Todeszeit zu bestimmen. Es geht um Hexenverbrennung, es geht auch um Konrads eigene Familie und um das Dunkle in den Menschen. Cover: Es deutet bei weitem nicht auf das hin, was drin steckt, es ist mir eher zu unauffällig! Schreibstil: Sehr klasse. Ich kam von Anfang an sehr gut in die Geschichte hinein, habe mitgedacht und ermittelt, an keiner Stelle kam bei mir Langeweile auf und das Historische ist großartig dargestellt und ausgearbeitet. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Perfekt war der Anhang. Da wurden Wörter nochmal übersetzt und Fakten von Fiktion getrennt; ein Personenregister rundet ihn perfekt ab. Ich freue mich auf das nächste Buch von und mit Konrad!

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Wunderbar! Kennen Sie den Hexenbrenner?
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 29.09.2015

Ein fesselnder Krimi, der historisch großartig recherchiert wurde. Er spielt im Jahr 1579 im Braunschweiger Land und greift die Hexenverbrennungen in dieser Zeit auf. Ich wurde sprachlich gekonnt in die Welt der Protagonist_innen entführt und konnte das Buch kaum weglegen. Die Auflösung verlangte eine lange Lesenacht, die ich gerne... Ein fesselnder Krimi, der historisch großartig recherchiert wurde. Er spielt im Jahr 1579 im Braunschweiger Land und greift die Hexenverbrennungen in dieser Zeit auf. Ich wurde sprachlich gekonnt in die Welt der Protagonist_innen entführt und konnte das Buch kaum weglegen. Die Auflösung verlangte eine lange Lesenacht, die ich gerne in und um Wolfenbüttel herum verbrachte. Susanne Gantert entführte mich bildhaft ins Mittelalter, am Ende des Buches wollte ich selber zum Hauptschauplatz reisen. Außerdem habe ich sofort nachgelesen was ich zu den historischen Vorlagen, vor allem dem Hexenbrenner finden konnte und habe mich ortskundig gemacht, denn wo liegt Salder? Der einzige negative Punkt ist für mich daher die fehlende Karte. Ich habe auf jeden Fall Lust auf mehr bekommen und freue mich schon jetzt auf den zweiten Fall des jungen Juristen Konrad von Velten.

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Ein Hexenprozess mit ungeahnten Folgen ..
von Gertie Gold aus Wien am 21.09.2015

Die Autorin entführt die Leser in das Fürstentum Braunschweig von 1565. Bei einem Hexenprozess werden sieben Frauen verbannt. 1579 - innerhalb kurzer Zeit werden mehrere Menschen ermordet. Bei den Toten, die irgendwie „zur Schau gestellt werden“ finden sich kryptische handgeschriebene Hinweise. Konrad von Velten, ein junger Jurist, dessen Herkunft... Die Autorin entführt die Leser in das Fürstentum Braunschweig von 1565. Bei einem Hexenprozess werden sieben Frauen verbannt. 1579 - innerhalb kurzer Zeit werden mehrere Menschen ermordet. Bei den Toten, die irgendwie „zur Schau gestellt werden“ finden sich kryptische handgeschriebene Hinweise. Konrad von Velten, ein junger Jurist, dessen Herkunft auch ein wenig im Dunklen liegt, findet recht bald heraus, dass es zwischen dem Hexenprozess und der Mordserie einen Zusammenhang gibt. Steinchen für Steinchen setzt es das Mosaik zusammen, in dem sowohl der Erbprinz als auch so manche honorige Gestalt des Dorfes eine unrühmliche Rolle spielen. Der Täter ist bald ausfindig gemacht, doch wird es gelingen ihm Einhalt zu bieten? Dass die Leser den Täter schon bald erkennen konnten, tat der Spannung keinen Abbruch. Die Stimmung, die Menschen und das Setting sind gut durchdacht und authentisch dargestellt. Das eine oder andere Mal blitzt die moderne Sprache durch und die Figuren agieren ein wenig zu fortschrittlich. Ich habe das Buch in einer Nacht ausgelesen. Ich erwarte mit großer Ungeduld einen weiteren Krimi mit Konrad.

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Spannung pur
von hasirasi2 aus Dresden am 17.09.2015

1565 werden in Niederfreden 7 Frauen als Hexen verbrannt, obwohl es keine richtigen Beweise für ihre Schuld gibt. Es sieht eher so aus, als wären sie jemandem im Weg gewesen oder einfach anders („Sonderlinge“) und den Dorfbewohnern unheimlich. Eine der Frauen verflucht auf dem Richtplatz ihre Peiniger ... 14 Jahre... 1565 werden in Niederfreden 7 Frauen als Hexen verbrannt, obwohl es keine richtigen Beweise für ihre Schuld gibt. Es sieht eher so aus, als wären sie jemandem im Weg gewesen oder einfach anders („Sonderlinge“) und den Dorfbewohnern unheimlich. Eine der Frauen verflucht auf dem Richtplatz ihre Peiniger ... 14 Jahre später werden in Niederfreden und Umgebung plötzlich scheinbar zusammenhangslos mehrere Menschen ermordet. Doch irgendetwas muss sie verbinden, denn sie alle wurden erschlagen und ihre Leichen merkwürdig angeordnet – fast schon präsentiert. Und neben ihnen liegt jeweils die Zeile eines Gedichtes, geschrieben mit ihrem eigenen Blut! Der junge Jurist Konrad von Velten und der Assessor Walter zu Hohenstede werden ins Braunschweiger Land geschickt, um in diesen Fällen zu ermitteln. Während Hohenstede dabei sehr nachlässig vorgeht und sich nur auf (zur Not auch peinliche) Befragungen stützen will, ist Konrad sehr gewissenhaft. Denn seine Vorfahren stammen aus dem Landkreis und waren von der Hexenverfolgung betroffen. Und schon bald kommt Konrad hinter die Beweggründe des Mörders und gerät selbst in Lebensgefahr. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. „Das Fürstenlied“ ist ein richtig guter Krimi und bis zum Ende wahnsinnig spannend. Zudem spielt er vor einem realen geschichtlichen Hintergrund. Die Religionskriege sind noch nicht vergessen und die politischen und kirchlichen Umstrukturierungen dauern an. Es gibt eine Schulpflicht für Jungen, doch sie ist noch nicht überall durchgesetzt und Mädchenschulen sind eine Ausnahme – intelligente Mädchen mussten Hexen sein. Genau so wie rothaarige und besonders begehrenswerte oder schöne Frauen. Das einzige „Manko“ für mich sind die zum Teil doch sehr modernen Ermittlermethoden, deren sich Konrad bedient. Aber Susanne Gantert erklärt schlüssig, dass sie ihre dichterische Freiheit genutzt hat und keiner genau weiß, wann und wie die Geschichte der Kriminologie eigentlich begonnen hat. Außerdem verrät sie, dass bereits Konrads nächster Fall in Arbeit ist – ich bin schon sehr gespannt und werde seine Ermittlerlaufbahn auf jeden Fall weiter begleiten!

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Mein Leseeindruck
von Diana Jacoby aus Bretten am 09.09.2016

Wie bereits mehrfach erwähnt, bin ich ein absoluter Historienfan. Ich liebe es, in vergangene Zeiten abzutauchen und Land und Leute von damals kennenzulernen. So war auch schnell klar, dass mich dieses Buch sehr interessieren könnte. Als ich dann auch noch das Glück hatte, dieses Buch vom Verlag zu erhalten,... Wie bereits mehrfach erwähnt, bin ich ein absoluter Historienfan. Ich liebe es, in vergangene Zeiten abzutauchen und Land und Leute von damals kennenzulernen. So war auch schnell klar, dass mich dieses Buch sehr interessieren könnte. Als ich dann auch noch das Glück hatte, dieses Buch vom Verlag zu erhalten, konnte ich es kaum erwarten zu lesen. Dieses bunte Cover, das einem Wandgemälde gleicht in Verbindung mit einer Person. Sehr einfallsreich. Und vorallem ... in Verbindung mit dem Titel...sehr interessant. Da gab es nur noch eines ...lesen. Der erste Satz: In freudiger Erwartung wich die Menge gerade so weit auseinander, um Platz für den Durchzug der Hexen zu machen. Nun kurz zum Inhalt: Der Prolog spielt im Jahr 1565, in dem mehrere Frauen der Hexerei bezichtigt wurden und auf dem Scheiterhaufen landeten. Danach landet der Leser im Jahr 1579. Ein Junge findet eine weibliche Leiche, die seltsam entstellt darlegt. Die Nase wurde gespalten und durch Klammern fixiert. Auch die Hände waren seltsam drapiert. Zeigefinger und Mittelfinger der rechten Hand waren wie zum Meineid gekreuzt. Die nackten Füße waren gekreuzt. Was das wohl zu bedeuten hätte? Kurze Zeit später wird eine zweite Leiche gefunden. Hier war eine Spaltung des Mundes zu erkennen, die ebenfalls von einer Klammer zusammengehalten wurde. Aber auch hier waren die Hände so seltsam drapiert worden. Beide Leichen hatten jeweils noch ein Zettelchen neben sich liegen. Bei der Frau: "der nase schnüffelei" und bei dem Mann "des munnes gered" Der junge Konrad von Velten (frisch von der Universität) soll nun den Fall übernehmen und stößt dabei nach uns nach auf schier unglaubliches. Soweit zum Inhalt, den ich natürlich nicht vollständig weitergeben möchte, da es sich wirklich lohnt, diesen historischen Kriminalroman selbst zu lesen. Mit der Figur des Konrad von Velten ist der Autorin ein hervorragender Protagonist gelungen. Einfühlsam und mit ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn. Dennoch fand ich ihn stellenweise zu sehr im Hintergrund, so dass er oftmals sehr farblos wirkte. Dabei hätte er meiner Meinung nach, wirklich viel Zeit und Raum in Anspruch nehmen dürfen. Aber klar, er ist eben noch der Assistent. Somit ist meine Hoffnung, dass er bei einer Fortsetzung, einfach mehr zur Geltung kommt. Sehr gelungen fand ich zum Ende des Buches die Seiten über Wahres und Unwahres der Geschichte. Klar, dass die Autorin ihre eigenen Gedanken hat einfließen lassen. Für mich war die Story jedoch absolut glaubwürdig und könnte genauso geschehen sein. Denn überall auf der Welt und zu jeder Zeit gibt/gab es Menschen, die einen falsch verstandenen Glauben hatten/haben. Sie wirken dann fanatische und sprechen ihr eigenes Recht. Das Register der handelnden Personen befindet sich ebenfalls im Anhang. Mir persönlich gefällt es zu Beginn der Geschichte besser, jedoch ist dieses Wohl auch eine Verlagsentscheidung und fließt somit nicht in meine Bewertung ein. Auch das Glossar möchte ich nicht unerwähnt lassen. Es ist zwar nicht sehr ausführlich, aber dennoch finde ich es immer schön, die alten Begriffe erklärt zu haben. Abschließend kann ich sagen, dass mich dieses Buch sehr gut unterhalten hat und ich sehr über die Fortsetzung freue, die in den nächsten Tagen erscheinen wird

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Mein Leseeindruck
von Diana Jacoby aus Bretten am 09.09.2016

Wie bereits mehrfach erwähnt, bin ich ein absoluter Historienfan. Ich liebe es, in vergangene Zeiten abzutauchen und Land und Leute von damals kennenzulernen. So war auch schnell klar, dass mich dieses Buch sehr interessieren könnte. Als ich dann auch noch das Glück hatte, dieses Buch vom Verlag zu erhalten,... Wie bereits mehrfach erwähnt, bin ich ein absoluter Historienfan. Ich liebe es, in vergangene Zeiten abzutauchen und Land und Leute von damals kennenzulernen. So war auch schnell klar, dass mich dieses Buch sehr interessieren könnte. Als ich dann auch noch das Glück hatte, dieses Buch vom Verlag zu erhalten, konnte ich es kaum erwarten zu lesen. Dieses bunte Cover, das einem Wandgemälde gleicht in Verbindung mit einer Person. Sehr einfallsreich. Und vorallem ... in Verbindung mit dem Titel...sehr interessant. Da gab es nur noch eines ...lesen. Der erste Satz: In freudiger Erwartung wich die Menge gerade so weit auseinander, um Platz für den Durchzug der Hexen zu machen. Nun kurz zum Inhalt: Der Prolog spielt im Jahr 1565, in dem mehrere Frauen der Hexerei bezichtigt wurden und auf dem Scheiterhaufen landeten. Danach landet der Leser im Jahr 1579. Ein Junge findet eine weibliche Leiche, die seltsam entstellt darlegt. Die Nase wurde gespalten und durch Klammern fixiert. Auch die Hände waren seltsam drapiert. Zeigefinger und Mittelfinger der rechten Hand waren wie zum Meineid gekreuzt. Die nackten Füße waren gekreuzt. Was das wohl zu bedeuten hätte? Kurze Zeit später wird eine zweite Leiche gefunden. Hier war eine Spaltung des Mundes zu erkennen, die ebenfalls von einer Klammer zusammengehalten wurde. Aber auch hier waren die Hände so seltsam drapiert worden. Beide Leichen hatten jeweils noch ein Zettelchen neben sich liegen. Bei der Frau: "der nase schnüffelei" und bei dem Mann "des munnes gered" Der junge Konrad von Velten (frisch von der Universität) soll nun den Fall übernehmen und stößt dabei nach uns nach auf schier unglaubliches. Soweit zum Inhalt, den ich natürlich nicht vollständig weitergeben möchte, da es sich wirklich lohnt, diesen historischen Kriminalroman selbst zu lesen. Mit der Figur des Konrad von Velten ist der Autorin ein hervorragender Protagonist gelungen. Einfühlsam und mit ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn. Dennoch fand ich ihn stellenweise zu sehr im Hintergrund, so dass er oftmals sehr farblos wirkte. Dabei hätte er meiner Meinung nach, wirklich viel Zeit und Raum in Anspruch nehmen dürfen. Aber klar, er ist eben noch der Assistent. Somit ist meine Hoffnung, dass er bei einer Fortsetzung, einfach mehr zur Geltung kommt. Sehr gelungen fand ich zum Ende des Buches die Seiten über Wahres und Unwahres der Geschichte. Klar, dass die Autorin ihre eigenen Gedanken hat einfließen lassen. Für mich war die Story jedoch absolut glaubwürdig und könnte genauso geschehen sein. Denn überall auf der Welt und zu jeder Zeit gibt/gab es Menschen, die einen falsch verstandenen Glauben hatten/haben. Sie wirken dann fanatische und sprechen ihr eigenes Recht. Das Register der handelnden Personen befindet sich ebenfalls im Anhang. Mir persönlich gefällt es zu Beginn der Geschichte besser, jedoch ist dieses Wohl auch eine Verlagsentscheidung und fließt somit nicht in meine Bewertung ein. Auch das Glossar möchte ich nicht unerwähnt lassen. Es ist zwar nicht sehr ausführlich, aber dennoch finde ich es immer schön, die alten Begriffe erklärt zu haben. Abschließend kann ich sagen, dass mich dieses Buch sehr gut unterhalten hat und ich sehr über die Fortsetzung freue, die in den nächsten Tagen erscheinen wird

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was hätte man...
von Daniela aus Berlin am 28.02.2016

was hätte man aus diesen guten Geschichtskenntnissen einer Region und dem netten Schreibstil machen können! als ehemalige Niedersächsin und angezogen von den guten Bewertungen habe ich mich auf diese Story gefreut: meine alte Heimat. Endlich mal ein Krimi von da. Über Hexenprozesse etc. hat man in meinem Alter schon... was hätte man aus diesen guten Geschichtskenntnissen einer Region und dem netten Schreibstil machen können! als ehemalige Niedersächsin und angezogen von den guten Bewertungen habe ich mich auf diese Story gefreut: meine alte Heimat. Endlich mal ein Krimi von da. Über Hexenprozesse etc. hat man in meinem Alter schon viel gelesen und deshalb tut diese Geschichtsvermischung mit der Schule für Mädchen schon weh. Zum Schluß dann noch die Zwillingsvertausche, das ist zu schwach.

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