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Das Geheimnis der Totenmagd

Historischer Roman

(1)
In der Nacht von Allerseelen beobachtet der Totengräber ein dunkles Ritual. Am Morgen findet er im Beinhaus die Leiche einer jungen Frau. Der Verdacht fällt auf ihn, er soll gehenkt werden. Nur seine Tochter Katharina ist von seiner Unschuld überzeugt. Sie sucht den wahren Mörder und gerät dabei immer tiefer in den Sog einer Bruderschaft, die Meister Tod verehrt ...
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 432, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.06.2011
Serie Die Hurenkönigin ermittelt 1
Sprache Deutsch
EAN 9783843700443
Verlag Ullstein eBooks
eBook (ePUB)
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Kundenbewertungen


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Spitze
von einer Kundin/einem Kunden aus Göttingen am 29.04.2016

Die Bücher machen süchtig, man kann sie nicht mehr weglegen.

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Das Geheimnis der Totenmagd
von einer Kundin/einem Kunden am 01.09.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Im Mittelpunkt dieses, im 16.Jahrhundert spielenden, Romans steht die Totenmagd Katharina.Bei der Leichenwäsche einer jungen Hübscherin(Hure)entdeckt sie Würgemale ,die auf einen unnatürlichen Tod hindeuten.Katharina wendet sich an die Hurenkönigin ,die sich um Aufklärung durch die Obrigkeit bemüht.Die Sache wird jedoch rasch unter den Teppich gekehrt und die Beerdigung veranlaßt. Der... Im Mittelpunkt dieses, im 16.Jahrhundert spielenden, Romans steht die Totenmagd Katharina.Bei der Leichenwäsche einer jungen Hübscherin(Hure)entdeckt sie Würgemale ,die auf einen unnatürlichen Tod hindeuten.Katharina wendet sich an die Hurenkönigin ,die sich um Aufklärung durch die Obrigkeit bemüht.Die Sache wird jedoch rasch unter den Teppich gekehrt und die Beerdigung veranlaßt. Der Vater Katharinas, Heinrich Sahl,der als Totengräber arbeitet,entdeckt kurze Zeit später eine weitere Leiche.Es handelt sich um die Patriziertochter Mechthild Stockarn.Er wendet sich an den Pfarrer,der seinerseits die Polizei und den Arzt einschaltet.Durch die vom Totengräber gefundene Brosche ,die der Ermordeten gehörte,gerät er unter Mordverdacht.Während der Folterung durch die Inquisation,gesteht er den Mord.Seine Tochter ist fest von seiner Unschuld überzeugt und macht sich zusammen mit Anna ,der Schwester der Ermordeten,auf die Suche nach dem wahren Täter.Sie entdecken Zusammenhänge zwischen geheimnisvollen Todesritualen auf dem Friedhof,die von Katharinas Vater in der Nacht vor dem Mord beobachtet wurden und einer Bruderschaft die "Meister Tod" verehrt. Unterstützung erhalten die beiden jungen Frauen von dem Maler Florian Hillgärtner,der heimlich in Katharina verliebt ist.Gemeinsam versuchen sie den wahren Mörder zu finden und geraten dabei selber in Lebensgefahr. Das Buch verbindet die Elemente historischer Roman und Kriminalfall auf großartige Weise.Er war von Anfang bis Ende sehr spannend.

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Das Geheimnis der Totenmagd
von Karin Sch. am 22.12.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Inhalt: Heinrich Sahl, der Totengräber beobachtet Nachts auf dem Friedhof ein grausames Ritual. Geschockt über das Gesehene rennt er nach Hause. Am nächsten Tag findet er im Beinhaus eine tote Frau in schwarzer Kleidung und mit durchgeschnittener Kehle. Durch mehrere unglückliche Situationen wird Heinrich des Mordes angeklagt. Seine Tochter Katharina und ihre Freundin... Inhalt: Heinrich Sahl, der Totengräber beobachtet Nachts auf dem Friedhof ein grausames Ritual. Geschockt über das Gesehene rennt er nach Hause. Am nächsten Tag findet er im Beinhaus eine tote Frau in schwarzer Kleidung und mit durchgeschnittener Kehle. Durch mehrere unglückliche Situationen wird Heinrich des Mordes angeklagt. Seine Tochter Katharina und ihre Freundin Anna machen sich auf die Suche um Beweise für Heinrichs Unschuld zu finden. Meine Meinung: Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist von Anfang an spannend und diese steigert sich sogar noch bis zum Schluß. Gut gefallen haben mir der Dialekt den die Autorin zwischendurch verwendet und die verschiedenen Erzählstränge von "König Tod" und den "Aufzeichnungen eines jungen Mönchs". Sehr detailliert werden die Geiselungen und die "peinliche Befragung" geschildert. Zutiefst erschüttert war ich über die Methoden um Heinrich zu einem Geständnis zu zwingen. Vor allem, wie das Geständnis dann verfaßt wurde. Der Schreibstil ist flüssig und läßt sich leicht lesen. Auch das Cover finde ich sehr geschmackvoll. "Das Geheimnis der Totenmagd" war mein erster Roman von Ursula Neeb. Da ich aber von der Geschichte so begeistert war, werde ich mich bestimmt mit den anderen Werken der Autorin befassen.

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Die Totenmagd
von einer Kundin/einem Kunden aus Musterstadt am 09.07.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Frankfurt, 1509: In der Nacht von Allerseelen beobachtet der Totengräber ein dunkles Ritual. Am Morgen findet er im Beinhaus die Leiche einer jungen Frau. Der Verdacht fällt auf ihn, er soll gehenkt werden. Nur seine Tochter Katharina ist von seiner Unschuld überzeugt. Sie sucht den wahren Mörder und gerät... Frankfurt, 1509: In der Nacht von Allerseelen beobachtet der Totengräber ein dunkles Ritual. Am Morgen findet er im Beinhaus die Leiche einer jungen Frau. Der Verdacht fällt auf ihn, er soll gehenkt werden. Nur seine Tochter Katharina ist von seiner Unschuld überzeugt. Sie sucht den wahren Mörder und gerät dabei immer tiefer in den Sog einer Bruderschaft, die Meister Tod verehrt. Ein wunderbarer historischer Roman. Kurzweilig, spannend und gut recherchiert. Hab das Buch an einem Tag verschlungen! Sehr empfehlenswert!

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Großartiger Mittelalter-Krimi
von Stephanie Manig aus Oelsnitz/Erzgeb. am 24.06.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

"Das Geheimnis der Totenmagd" erzählt die Geschichte der Totenwäscherin Katharina Bacher aus Frankfurt am Main. Sie kommt einem Mord an einer Hübscherin (so nannte man damals die Prostituierten) auf die Schliche und schon bald darauf ereignet sich ein weiterer Mordfall: Katharinas Vater Heinrich Sahl, der Totengräber, findet im Beinhaus... "Das Geheimnis der Totenmagd" erzählt die Geschichte der Totenwäscherin Katharina Bacher aus Frankfurt am Main. Sie kommt einem Mord an einer Hübscherin (so nannte man damals die Prostituierten) auf die Schliche und schon bald darauf ereignet sich ein weiterer Mordfall: Katharinas Vater Heinrich Sahl, der Totengräber, findet im Beinhaus eine übel zugerichtete tote Patrizierin. Durch die tatkräftige Unterstützung eines gewissenlosen Inquisitors wird der unschuldige Totengräber für den Tod dieser Frau verantwortlich gemacht, grausam gefoltert und letztlich hingerichtet. Doch seine Tochter kämpft weiter, um den wahren Mörder ausfindig zu machen. Zur Seite steht ihr dabei die Schwester der Ermordeten. Für die Totenmagd beginnt ein Kampf um Leben und Tod... Schon die Leseprobe von "Das Geheimnis der Totenmagd" hat mich sehr gefesselt - und es gelingt der Autorin Ursula Neeb, diese Spannung auch im gesamten Buch aufrechtzuerhalten. Der Leser wird von Anfang an in den Bann der düsteren Stimmung des Herbstes 1509 gezogen. Sprachgewaltig berichtet Ursula Neeb von allerlei Riten und Bräuchen um das Thema Tod, Hinrichtung und vom Leben im Mittelalter. Das Sprichwort "Lesen bildet" trifft bei diesem großartig recherchierten Buch wirklich zu. Heute nicht mehr oder nur selten verwendete Begriffe, die jedoch typisch für das Mittelalter waren, hat die Autorin in einem Glossar erläutert. Mein Fazit: Ein faszinierender, teils kirchenkritischer Mittelalter-Krimi mit Herzschlag-Finale!

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Die Totenmagd - ein Krimi im historischen Gewand!
von einer Kundin/einem Kunden aus Eppertshausen am 19.06.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Inhalt: Frankfurt im 16. Jahrhundert.... Die junge Hübschlerin Hildegard Dey wird tot in einem Straßengraben gefunden. Der Stadtbüttel und auch ein verständigter Arzt stellen den Tod fest ohne die Leiche genauer zu untersuchen. Einzig die Totenmagd Katharina Bacher, Tochter des städtischen Totengräbers, bemerkt Würgemale am Hals der Hübschlerin und... Inhalt: Frankfurt im 16. Jahrhundert.... Die junge Hübschlerin Hildegard Dey wird tot in einem Straßengraben gefunden. Der Stadtbüttel und auch ein verständigter Arzt stellen den Tod fest ohne die Leiche genauer zu untersuchen. Einzig die Totenmagd Katharina Bacher, Tochter des städtischen Totengräbers, bemerkt Würgemale am Hals der Hübschlerin und findet in ihrer Hand einen verräterischen Stofffetzen der nur dem Mörder gehören kann. Mit ihrem Verdacht wendet sich Katharina an die Hurenkönigin Ursel Zimmer die ihren Einfluss beim Magistrat geltend macht und weitere Ermittlungen einfordert. Wie sich rausstellt ist Hildegard nicht das einzige Opfer des kaltblütigen Mörders der sich in besten Kreisen zu bewegen scheint. Werden sie den Mörder finden bevor noch weitere Frauen sterben müssen? Meine Meinung: Ich bin ein großer Fan historischer Romane und dieser hat mich wirklich auf ganzer Linie überzeugt. Die Covergestaltung finde ich sehr gelungen. Es sticht aus der Menge der historischen Romane hervor die meist nur einen Frauenkörper ohne Kopf und ohne Beine zeigen und bei denen man sich nach dem Lesen der Geschichte einfach fragen muss wie diese mit dem Cover zusammenpasst. Hier hingegen enthält das Cover sogar einen Hinweis auf den Schauplatz der Geschichte. Der Roman spielt im 16. Jahrhundert in Frankfurt und man merkt deutlich, dass Frau Neeb Geschichte studiert hat denn die Lebensumstände und auch der Schauplatz Frankfurt wurden sehr detaillgetreu beschrieben und geben der spannenden Geschichte einen historisch glaubhaften Rahmen. Frau Neebs sehr lebendiger und ausdrucksstarken Erzähl- und Schreibstil hat mich regelrecht begeistert. Die Romanfiguren werden sehr anschaulich beschrieben und bleiben zu keiner Zeit oberflächlich. Selbst Figuren denen der Leser nur am Rand begegnet werden gut beschrieben und bekommen einen ausdrucksvollen Charakter. Mit Katharina Bacher hat Frau Neeb eine sehr sympathische Protagonistin geschaffen die sich trotz der harten Lebensumstände dieser Zeit und ihres Berufs eine jugendliche Naivität beibehalten hat die sie einfach sehr liebenswürdig erscheinen lässt. Fazit: Dieses Buch hat alles um ein echter Bestseller zu werden: Eine sehr spannende Geschichte die von einer Autorin geschrieben wurde die ihr Handwerk wahrlich versteht. Für mich ein echtes Buchhighlight in diesem Jahr!

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Das Geheimnis der Totenmagd
von zahnfee aus Wirdum am 13.06.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Wow, das war mal ein echter Volltreffer :) Die junge Totenwäscherin Katharina Bacher findet an einer Prostituierten auffällige Würgemale, ihr Vater bemerkt ein ermordetes Mädchen auf dem Friedhof und wird für diesen Mord hingerichtet, da sein Geständnis unter Folter erpresst wurde. Katharina setzt alles daran den wahren Mörder zu finden.... Wow, das war mal ein echter Volltreffer :) Die junge Totenwäscherin Katharina Bacher findet an einer Prostituierten auffällige Würgemale, ihr Vater bemerkt ein ermordetes Mädchen auf dem Friedhof und wird für diesen Mord hingerichtet, da sein Geständnis unter Folter erpresst wurde. Katharina setzt alles daran den wahren Mörder zu finden. Gemeinsam mit der Schwester des auf dem Friedhof gefundenen Opfers recherchiert sie auf eigene Faust. Dieses Buch war Mittwochmittag in der Post und Donnerstagabend hatte ich es fertig gelesen! Für mich , die eigentlich keine historischen Romane mag und sie eher langweilig findet war dies eine absolute Erfahrung. Ein bisschen erinnerte mich die Aufmachung des Hintergrundes und des Aufbaus an Ellis Peters Bruder Cadfael Reihe.Wer also diese Bücher mag wird " Das Geheimnis der Totenmagd " lieben. Die Charaktere sind sehr authentisch und auf die damalige Zeit gut abgestimmt. Die Story ist sehr logisch und konsequent umgesetzt, einige gruselige Details erhöhen die Spannung. Die unterschiedlichen Sprechweisen sind ebenfalls gut auf die Zeit abgestimmt und machen es dem Leser einfach in das Buch hineinzufinden.Die Rollen der Geschlechter und die damalige Gerichtsbarkeit sind zwar für heutige Verhältnisse sehr schwer nachzuvollziehen, aber es war halt so und die Autorin schafft es dem Leser dies spannend aber unmissverständlich vor Augen zu führen. Auch Aberglauben und Standesdünkel sind fein in die Handlung eingewoben. Einige kleine Nebenhandlungsstränge runden die Geschichte ab. Ein absolut empfehlenswertes Buch !

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Das Geheimnis der Totenmagd
von Melanie Maida aus Wirdum am 13.06.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Wow, das war mal ein echter Volltreffer :) Die junge Totenwäscherin Katharina Bacher findet an einer Prostituierten auffällige Würgemale, ihr Vater bemerkt ein ermordetes Mädchen auf dem Friedhof und wird für diesen Mord hingerichtet, da sein Geständnis unter Folter erpresst wurde. Katharina setzt alles daran den wahren Mörder zu finden.... Wow, das war mal ein echter Volltreffer :) Die junge Totenwäscherin Katharina Bacher findet an einer Prostituierten auffällige Würgemale, ihr Vater bemerkt ein ermordetes Mädchen auf dem Friedhof und wird für diesen Mord hingerichtet, da sein Geständnis unter Folter erpresst wurde. Katharina setzt alles daran den wahren Mörder zu finden. Gemeinsam mit der Schwester des auf dem Friedhof gefundenen Opfers recherchiert sie auf eigene Faust. Dieses Buch war Mittwochmittag in der Post und Donnerstagabend hatte ich es fertig gelesen! Für mich , die eigentlich keine historischen Romane mag und sie eher langweilig findet war dies eine absolute Erfahrung. Ein bisschen erinnerte mich die Aufmachung des Hintergrundes und des Aufbaus an Ellis Peters Bruder Cadfael Reihe.Wer also diese Bücher mag wird " Das Geheimnis der Totenmagd " lieben. Die Charaktere sind sehr authentisch und auf die damalige Zeit gut abgestimmt. Die Story ist sehr logisch und konsequent umgesetzt, einige gruselige Details erhöhen die Spannung. Die unterschiedlichen Sprechweisen sind ebenfalls gut auf die Zeit abgestimmt und machen es dem Leser einfach in das Buch hineinzufinden.Die Rollen der Geschlechter und die damalige Gerichtsbarkeit sind zwar für heutige Verhältnisse sehr schwer nachzuvollziehen, aber es war halt so und die Autorin schafft es dem Leser dies spannend aber unmissverständlich vor Augen zu führen. Auch Aberglauben und Standesdünkel sind fein in die Handlung eingewoben. Einige kleine Nebenhandlungsstränge runden die Geschichte ab. Ein absolut empfehlenswertes Buch !

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spannender Historienkrimi mit weibl. Protagonistin
von Ivonne Wiese aus Berlin am 11.06.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

1509; die Totenwäscherin Katharina entdeckt kurz nacheinander zwei erwürgte Frauen. Die Polizei interessiert das nicht. Als kurz darauf eine weitere Frau tot aufgefunden wird, wird ihr Vater per Inquisition für schuldig befunden und getötet. Die Frau wurde erstochen und ihr Blut abgelassen. Ein Ritualmord? Der mit der nächtlichen Begebenheit... 1509; die Totenwäscherin Katharina entdeckt kurz nacheinander zwei erwürgte Frauen. Die Polizei interessiert das nicht. Als kurz darauf eine weitere Frau tot aufgefunden wird, wird ihr Vater per Inquisition für schuldig befunden und getötet. Die Frau wurde erstochen und ihr Blut abgelassen. Ein Ritualmord? Der mit der nächtlichen Begebenheit zu tun hat, die der Vater nachts beobachtet hat? Bald darauf stirbt ein Mann auf die gleiche Art. Katharina, die Schwester der Toten und ein Verehrer machen sich auf die Suche nach dem Mörder und kommen ihm verdammt nahe. Der Schreibstil ist sehr flüssig und überaus spannend, Ich habe das Buch an einem Tag ausgelesen. Vom Klappentext und dem Einstieg hatte ich mir erwartet, dass Katharina mehr in den Ermittlungen fungiert, quasi als weibliche Ermittlerin. Aber sie wird dann anderweitig „gebunden“. Ein spannender Historienkrimi mit zwei Frauen als Hauptfiguren, ohne dass es in einem schmachtenden Liebesroman endet.

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Fantastisch!
von einer Kundin/einem Kunden aus Beckum am 10.06.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Das Geheimnis der Totenmagd von Ursula Neeb ist ein historischer Roman, der im 16. Jahrhundert spielt. Der Hauptcharakter in diesem Buch, die Bacherin Katharina, erlebt viel Leid und viele Gefahren. Ihr Vater, ein Totengräber, wird des Mordes an einer jungen Frau beschuldigt und dazu von der Inquisition verhaftet, gefoltert... Das Geheimnis der Totenmagd von Ursula Neeb ist ein historischer Roman, der im 16. Jahrhundert spielt. Der Hauptcharakter in diesem Buch, die Bacherin Katharina, erlebt viel Leid und viele Gefahren. Ihr Vater, ein Totengräber, wird des Mordes an einer jungen Frau beschuldigt und dazu von der Inquisition verhaftet, gefoltert und am Ende zum Tode verurteilt. Katharina findet heraus, das ihr Vater unschuldig ist, kann ihn aber nicht mehr retten. Trotzdem gibt sie nicht auf und möchte die Wahrheit immernoch herausfinden. Dabei gerät sie selber in sehr großer Gefahr und ist dem Tod sehr nahe... Wenn ich könnte würde ich diesem Buch 6 Sterne geben, anstatt 5. Ich habe es regelrecht verschlungen. Was mir besonders gefallen hat ist der Sprachstil der im Buch dargestellten Unterschicht. In vielen historischen Romanen spricht die Unterschicht mit dem gleichen Sprachstil wie die Oberschicht. Das war bei diesem Buch nicht der Fall, was mir so manches mal einiges Vergnügen bereitete. So heißt es im Buch z.B. "Ihr seid doch die Bacherin, die, wo die Toten waschen tut?". Ich finde solche sprachlichen Unterschiede sollten viel öfters in historischen Romanen behandelt werden. Des weiteren hat mir dieses Buch so gefallen, weil es keine Stelle gab, die nicht spannend war. Es viel einem sehr schwer, das Buch auch nur für ein paar Minuten wegzulegen, weil man einfach wissen wollte wie es weiter geht und wie Katharina ihr Schicksal bestreitet. Die Geschichte wirkt außerdem gut recherchiert und der Epilog lässt ahnen, das Teile dieses Romans wirklich gesehen sind. Absolute Kaufempfehlung für all die, die gerne historische Romane lesen!

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Sekten anno 1507
von Nijura aus Oberfranken am 22.08.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Der Totengräber Heinrich Sahl beobachtet nachts auf dem Friedhof ein geheimnisvolles Ritual. Tags darauf findet er eine tote Frau im Beinhaus. Kurz darauf wird er verhaftet und des Mordes an der jungen Frau beschuldigt. Seine Tochter Katharina glaubt an die Unschuld ihres Vaters und wendet sich an Anna Stockarin, die Schwester... Der Totengräber Heinrich Sahl beobachtet nachts auf dem Friedhof ein geheimnisvolles Ritual. Tags darauf findet er eine tote Frau im Beinhaus. Kurz darauf wird er verhaftet und des Mordes an der jungen Frau beschuldigt. Seine Tochter Katharina glaubt an die Unschuld ihres Vaters und wendet sich an Anna Stockarin, die Schwester der Ermordeten. Die beiden schließen schnell Freundschaft und versuchen dem wahren Täter auf die Spur zu kommen. Da verschwindet Katharina… Die Totenmagd Katharina und die Patrizierin Anna waren mir auf Anhieb sympathisch. Allerdings fand ich Katharinas Wandel etwas befremdlich und kann ich auch nach Auflösung des Geschehens nicht wirklich nachvollziehen. Anna erschien mir etwas zu selbstbewusst für die damalige Zeit. Ich denke nicht, dass Frauen so viel Freiheiten hatten, wie in dem Buch dargestellt wird. Die unwirtlichen Lebensverhältnisse der unteren Gesellschaft werden recht genau geschildert und man kann sich gut in diese hineinversetzen. Die Geschichte entwickelte sich mit der Zeit ganz anders als ich erwartet hatte. Die Zwischenkapitel „König Tod“ und „Die Aufzeichnungen des jungen Mönchs“ waren sehr interessant und aufschlussreich. Etwas verwirrt hat mich, dass scheinbar keine Delinquenten im Kerker saßen, finde ich etwas unwahrscheinlich für so eine große Stadt wie Frankfurt. Am Ende hätte ich gerne eine genauere Erläuterung zu der Bruderschaft gehabt, leider sind nur Quellenhinweise vorhanden, die annehmen lassen, dass es diese wirklich gab. Etwas gestört haben mich die oftmals verwendeten Wörter „insistieren“ und „konstatieren“. Laut Wikipedia gibt es das Verb konstatieren erst seit dem 18. Jahrhundert. Dennoch hat mich der spannende historische Roman gut unterhalten und ich kann ihn guten Gewissens weiterempfehlen.

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das Geheimnis der Totenmagd
von Elohym78 aus Horhausen (Westerwald) am 22.07.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Katharina Bacher ist Totenwäscherin. Bei einem ihrer Aufträge entdeckt sie Würgemale an dem Hals einer Hure. Da die Stadtwache der Tod eine Hübscherin nicht weiter interessiert, selbst auf Druck der Hurenkönigin hin, versucht Katharina selbst den Mörder zu finden. Als dann eine Frau aus gutem Haus ermordet aufgefunden wird,... Katharina Bacher ist Totenwäscherin. Bei einem ihrer Aufträge entdeckt sie Würgemale an dem Hals einer Hure. Da die Stadtwache der Tod eine Hübscherin nicht weiter interessiert, selbst auf Druck der Hurenkönigin hin, versucht Katharina selbst den Mörder zu finden. Als dann eine Frau aus gutem Haus ermordet aufgefunden wird, spitzt sich die Lage zu. Katharinas Vater, Heinrich Sahl, wird unter der Folter zu einem Geständis gezwungen. Doch Katharina gibt nicht auf. Mit Hilfe des jungen Malers Florian Hillgärtner und der Schwester der Ermordeten, Anna Stockarn, versucht sie dem Gehimnis auf die Spur zu kommen. Dabei gerät die junge Frau immer näher an die Brüder des Todes. Kann Katharina die Unschuld des Vaters beweisen? Das Cover zeigt eine Magd, wie sie eine Schüssle auswäscht. Vermutlich soll es Katharina sein, die ihrer Arbeit als Totenwäscherin nach geht. Im Hintergrund ist die Stadt Frankfurt zu sehen. Ich finde es sehr passend zu Buch und Inhalt. Der Schreibstil von Ursula Neeb hat mich angenehm überrascht! Sie schreibt flüssig und spannend, aber sehr im Stil des Mittealters mit seinen damaligen Redewendungen und der Sprache. Dies verleiht dem Buch eine besondere Würze und einen ganz eigenen Stil, wenn man sich eingelesen hat. Ihren Protagonisten haucht die Autorin mit viel Gefühl Leben ein und auch die detaillierte Schilderung der Örtlichkeiten macht das Buch zu einem besonderen Highlight. Der einzige Minuspunkt für mich war, dass das Buch zum Schluss hin ziemlich vorhersehbar wird und das Ende keine wirklichen Überraschungen mehr bietet. Mein Fazit: Wer das Mittelalter liebt, ist hier bestens aufgehoben und wird das Buch lieben!

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Bruderschaft des Todes
von einer Kundin/einem Kunden am 26.06.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Das Buch >Das Geheimnis der Totenmagd< hat mich gut unterhalten. Es war einfach und flüssig zu lesen. Obwohl Begriffe, die auch hinten im Buch im Glossar erklärt werden und Redewendungen der damaligen Zeit verwendet wurden, hat man keine Probleme der Geschichte zu folgen und einzutauchen. Man findet sich gut... Das Buch >Das Geheimnis der Totenmagd< hat mich gut unterhalten. Es war einfach und flüssig zu lesen. Obwohl Begriffe, die auch hinten im Buch im Glossar erklärt werden und Redewendungen der damaligen Zeit verwendet wurden, hat man keine Probleme der Geschichte zu folgen und einzutauchen. Man findet sich gut mit der ,,alten'' Sprache zurecht. Dadurch und den genauen Beschreibungen der Lebensumstände bekommt man einen guten Einblick in das Frankfurt des Jahres 1509. Die Hauptfigur Katharina Bacher ist unglücklich in ihrer Ehe und hat einen nicht hoch angesehenen Job als Totenwäscherin. Dazu wird ihr Vater, der einzige, der ihr von der Familie übrig geblieben ist, die anderen sind an der Pest verstorben, des Mordes an einem Mädchen beschuldigt. Durch die harten Folterungsmethoden des Inquisitors Ottenschläger gesteht Heinrich Sahl, obwohl unschuldig und wird zum Tode verurteilt. Erfolgreich kann er aber den Beschuldigungen gegen seine Tochter stand halten und sie schützen. Katharina kämpft bis zum Schluß für die Freisprechung ihres Vaters. Mit Hilfe von Anna Stockarn, der Schwester des Opfers, macht sie sich auf die Suche nach dem Täter. Durch Beobachtungen die Katharinas Vater in der Mordnacht gemacht hatte, ist Anna eine Verbindung aufgefallen. Vor ihrem Tod hatte sich Mechthild sehr verändert, sie hatte sich einer religiösen Gruppe angeschlossen, die den Meister Tod verehrt. In anderen Erzählsträngen wird davon erzählt, wie sich diese Bruderschaft zusammen schließt und ihren Kult verbreitet und auslebt. Katharina und Anna werden gute Freundinnen. Zudem steht ihr der junge Künstler Florian Hillgärtner, der für sie Gefühle hegt zur Seite. Dabei geraten sie selbst in Lebensgefahr. Ursula Neeb hat in ihrem Roman alle Ansichten und Rollen gut eingearbeitet. Familie, Liebe, Religion, Schmerz und Spannung. Die Hauptpersonen wurden überlegt und symphatisch dargestellt, auch die boshaften Personen wurden genau beschrieben. Als ich das Buch angefangen habe zu lesen, konnte ich es nicht aus der Hand legen und hatte in einem Rutsch dann schon die ersten 200 Seiten gelesen. Die Autorin versteht es, einen in den Bann zu ziehen. Man möchte unbedingt erfahren, wie es weiter geht. Das Geheimnis der Totenmagd war ein spannender gut ausgearbeiteter historischer Roman. Interessant war die Darstellung der Bruderschaft des Todes. Das Bild der Kirche und ihre Einflüsse wurden realistisch dargestellt. Brutal die Folterungen und Hinrichtung. Ein absolut empfehlenswertes Buch, nicht nur für Liebhaber von historischen Romanen.

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König Tod
von Nilly am 16.06.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Frankfurt, Anfang des 16. Jahrhundert: Katharina ist eine Totenmagd. Ihre Aufgabe ist es, die Verstorbenen zu waschen und zu herzurichten. Jeder Beruf, der in dieser Zeit mit dem Tod in Berührung kam, ist „unrein und unsittlich“. Somit wird sie verachtet und gemieden. Ihr Vater ist der Ortsansässige Totengräber. Als... Frankfurt, Anfang des 16. Jahrhundert: Katharina ist eine Totenmagd. Ihre Aufgabe ist es, die Verstorbenen zu waschen und zu herzurichten. Jeder Beruf, der in dieser Zeit mit dem Tod in Berührung kam, ist „unrein und unsittlich“. Somit wird sie verachtet und gemieden. Ihr Vater ist der Ortsansässige Totengräber. Als er eines Nachts ein dunkles Ritual beobachtet, nimmt das Unheil seinen Lauf. Die junge und starke Katharina ist intelligent und passt sich dem damaligen Frauenbild nicht richtig an. Als sie jedoch einen geliebten Menschen verliert, fällt sie tief in ein dunkles, schwarzes Loch. Das verlockende Vergessen trägt sie immer tiefer in den Schlund des Bösen. Wird ihre eigene Kraft ausreichen, um endlich wieder Licht zu sehen? Die Autorin Ursula Neeb entführt den Leser mit dem Buch „Das Geheimnis der Totenmagd“ in eine schwierige Zeit. Durch die Intensität ihrer Worte war ich schnell in den düsteren Gassen Frankfurts unterwegs. Besonders die Angst der Bürger vor der Pest ist regelrecht spürbar und grauenhaft. Dreck, Schmutz und der tägliche Kampf ums Überleben, vor allem der Unterschicht, ist authentisch und interessant beschrieben. Ich denke, der Autorin war es hier wichtig, dass der Leser das Leid und den Schrecken vor Augen hat. Schnell war mir klar, dass die Recherche und das Hintergrundwissen der Autorin beachtlich sind. Durch den Einschub gruseliger Passagen des König Tods und eines jungen Priesters blickt man in kranke und abstoßende Gedanken. Dennoch war ich gefesselt von dem Abgrund. Für mich ist es ein Stück verständlicher, dass in dieser Zeit der abartigste Aberglaube fest in den Köpfen verankert wurde. Nach all diesen Schrecken brauchten die Menschen ein anderes Sinnbild. Die Kirche konnte kaum noch den nötigen Halt und Beistand geben. Die Charaktere der Protagonisten haben Tiefgang und zeigen dem Leser das unbequeme Leben auf. Der Schreibstil ist erfrischend und anders. Es werden sowohl Dialekt als auch gestelzte Reden des Mittelalters verwendet. Dadurch kann man einfach nicht vergessen, wo und in welcher Zeit man sich gerade befindet. Mir hat das Buch sehr gefallen. Der Mix aus Historischer Krimi und Liebesgeschichte hat mich gepackt und ich habe die Geschichte gerne gelesen. Zum Ende hin wird es jedoch ein klein wenig kitschig und zu vorhersehbar. Aber diese kleinen Kritikpunkte verzeihe ich gerne - das Buch ist absolut empfehlenswert!

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Couragierte junge Frau auf Mörderjagd
von CabotCove aus Lemgo am 14.06.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Eigentlich sind historische Romane so gar nichts für mich, aber Ursula Neeb hat mich mit "Das Geheimnis der Totenmagd" zumindestens von sich als historischer Autorin schon mal überzeugt, so dass ich bei ihren Büchern ab jetzt öfter hinschauen werde, wenn sie mir im Buchladen begegnen. Für mich zeichnete sich ihr... Eigentlich sind historische Romane so gar nichts für mich, aber Ursula Neeb hat mich mit "Das Geheimnis der Totenmagd" zumindestens von sich als historischer Autorin schon mal überzeugt, so dass ich bei ihren Büchern ab jetzt öfter hinschauen werde, wenn sie mir im Buchladen begegnen. Für mich zeichnete sich ihr Buch gleich von Anfang an durch kontante Spannung aus. Die Story ist für Historien-Fans vielleicht so nicht weiter ungewöhnlich oder neu, aber ich fand sie ausgefeilt, gut und interessant präsentiert. Gleich im Prolog wird dem Leser klar, dass Frauen um 1509 in Frankfurt einen alles andere als leichten Stand hatten. Ein Mann missbraucht eine junge Frau und macht ihr klar, dass sie nichts wert ist und er somit mit ihr umspringen kann, wie es ihm beliebt. Erschütternd. Eine junge Hübscherin, Hildegard Dey, wird tot aufgefunden. Die Totenmagd Katharina Bacher stellt bei der jungen Frau Würgemale fest... Katharina ist mit einen viel älteren Mann verheiratet, den sie nur als "Onkel" bezeichnet, dem sie zwar den Haushalt macht, ihm aber die ehelichen Pflichten verweigert. Das Arrangement wurde von ihrem Vater seinerzeit getroffen. Sie ist für diese Zeiten eine außergewöhnlich tapfere und couragierte, junge Frau, die auch sofort ihrem Vater zu Hilfe eilt, als dieser des Mordes bezichtigt wird. Ursula Neeb zeichnet ein Porträt der damaligen Zeit und das so interessant und fesselnd, dass man sich mitten im Geschehen fühlt nach einer Weile. Da ich sonst keine historischen Romane lese, hatte ich anfangs meine liebe Mühe mit dem Sprachstil, aber ich kam nach und nach hinein und dann hat mich das Buch gut unterhalten. Die Autorin schaffte es für mich, die Spannung konstant so zu halten, dass ich weiterlesen wollte - und das bei einem historischen Roman ist für mich ungewöhnlich und spricht für ihr Werk . Meines Erachtens finden auch Fans anderer Genre, die sich wie ich nicht großartig mit Geschichte auskennen und sich auch nicht wirklich arg dafür interessieren, in "Das Geheimnis der Totenmagd" einen spannenden, gut unterhaltenden Roman mit einer sympathischen und eindrucksstarken Protagonistin.

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Das Geheimnis der Totenmagd
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am Main am 20.02.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ich lebe in Frankfurt und interessierre mich für die Geschichte der Stadt. Schon deshalb fand ich das Buch überaus interessant, konnte ich mich doch zurückversetzen in die damalige Zeit und habe all die Gassen und Plätze (die es ja heute noch gibt) wieder erkannt, durch die des nachts dunkle... Ich lebe in Frankfurt und interessierre mich für die Geschichte der Stadt. Schon deshalb fand ich das Buch überaus interessant, konnte ich mich doch zurückversetzen in die damalige Zeit und habe all die Gassen und Plätze (die es ja heute noch gibt) wieder erkannt, durch die des nachts dunkle Gestalten mit schwarzen Kapuzen oder roten Umhängen schleichen. Ich glaube, nachts war es schon etwas unheimlich in Frankfurts Straßen. Ursula Neeb beschreibt dies alles sehr anschaulich. Als spannenden Krimi würde ich das Buch nicht beschreiben. War doch von Anfang an klar, wer hinter den Morden steckt. Und daß der Falsche hingerichtet wurde, weil sein Geständnis unter schlimmster Folter erzwungen wurde, war wohl zu der damaligen Zeit an der Tagesordnung. Da wurde nicht lange gefackelt und eine Hinrichtung geriet zum Volksfest. Insofern ist die Geschichte wohl sehr gut recherchiert Daß für die Totenmagd Katharina sich zu guter Letzt alles zum Guten wendet, war auch zu erwarten. Was die Spannung im Buch nicht gerade erhöht hat. Was mir das Buch nicht offenbart hat, ist das Geheimnis der Totenmagd. Dieses Rätsel wurde im Buch nicht aufgelöst. Empfehlenswert trotzdem für alle, die historische Romane gerne lesen.

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Totenruhe
von einer Kundin/einem Kunden am 12.12.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Für mich war dies ein spannender Krimi aus dem Frankfurt um 1500. Die historischen Zusammenhänge zwischen Aberglaube, Tod, Kirche und der gesellschaftlichen Stellung von Frauen waren schlüssig. Stellenweise kamen sehr ekelige Szenen vor, so genau ist das vielleicht nicht nötig. Ansonsten konnte ich mir die detailiert beschriebene Handlung bildlich... Für mich war dies ein spannender Krimi aus dem Frankfurt um 1500. Die historischen Zusammenhänge zwischen Aberglaube, Tod, Kirche und der gesellschaftlichen Stellung von Frauen waren schlüssig. Stellenweise kamen sehr ekelige Szenen vor, so genau ist das vielleicht nicht nötig. Ansonsten konnte ich mir die detailiert beschriebene Handlung bildlich sehr gut vorstellen und stand direkt im verschneiten Frankfurt. Wenige aber gut ausgearbeitete Personen machten die Handlung übersichtlich aber nicht eintönig. Ursula Neeb versteht etwas vom Mittelalter und hat darüber viel recherchiert. Im Anhang befindet sich eine Quellenangabe zu Schriften mit historischen Themen. Hilfreich ist auch das Glossar über die gebrauchten alten Begriffe.

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Gevatter und Meister Tod
von einer Kundin/einem Kunden am 20.10.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Da dies mein erster historischer Roman / Krimi war, den ich gelesen habe, bin ich recht unbefangen an die Lektüre herangegangen. An die „mittelalterliche“ Sprache musste ich mich erst einmal gewöhnen und bei manchen Ausdrücken mir auch zusammenreimen, was dahinter steckt. Zu spät habe ich erkannt, dass hinten im... Da dies mein erster historischer Roman / Krimi war, den ich gelesen habe, bin ich recht unbefangen an die Lektüre herangegangen. An die „mittelalterliche“ Sprache musste ich mich erst einmal gewöhnen und bei manchen Ausdrücken mir auch zusammenreimen, was dahinter steckt. Zu spät habe ich erkannt, dass hinten im Buch die wichtigsten Begriffe auch erklärt werden. Mit der sympathischen Figur Katharina Bacher konnte ich mich sofort identifizieren. Es fällt mir jedoch schwer zu glauben, dass bereits um 1500 solch selbstbewusste und emanzipierte Frauen gelebt haben, die sich selbstlos für andere einsetzen und so mutig und abenteuerlustig sind wie diese Protagonistin. Die Entwicklung der Geschichte ist für meinen Geschmack zunächst recht schleppend und kommt eher einem gemütlichen Kriminalroman gleich. Es fehlt einfach die große Spannung, wie ich sie von anderen Krimiautoren kenne, aber gut – hierbei handelt es sich ja auch um einen historischen Roman. Für mich schwer nachvollziehbar waren die beiden unterschiedlichen Zeitfenster, aus denen zum Einen zu Zeiten der Pest und zum anderen aus „heutiger“ Sicht erzählt wurde. Ich brauchte bis zum Ende der Geschichte, um die Zusammenhänge zu verstehen und dann wurden sie auch nicht so deutlich herausgearbeitet, dass der Leser sich das meiste noch selbst zusammenreimen muss. Nicht gerade einfach, wenn man sich – so wie ich – kaum mit dem Mittelalter auskennt. Im Großen und Ganzen finde ich die Geschichte ganz schön und auf jeden Fall eine nette Abwechslung zu meiner üblichen täglichen Lektüre.

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Recht unterhaltsam
von alphacia aus Berlin am 17.10.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Katharina, eine junge Totenmagd muss miterleben wie ihr Vater Heinrich des Mordes an einer jungen Frau beschuldigt wird. Katharina glaubt an seine Unschuld und unternimmt alles Mögliche um ihrem Vater vor dem Henker zu retten. Sie begibt sich auf die Suche nach dem wahren Frauenmörder. Anna, eine reiche Patrizierin... Katharina, eine junge Totenmagd muss miterleben wie ihr Vater Heinrich des Mordes an einer jungen Frau beschuldigt wird. Katharina glaubt an seine Unschuld und unternimmt alles Mögliche um ihrem Vater vor dem Henker zu retten. Sie begibt sich auf die Suche nach dem wahren Frauenmörder. Anna, eine reiche Patrizierin und die Schwester der Toten freundet sich mit ihr an und unterstützt sie dabei. Die beiden jungen Frauen kommen einer mysteriösen Todessekte auf die Spur. Die Geschichte ist spanned aber leider etwas vorhersehbar. Schnell wird einem klar, wer der ominöse Doktor Tod ist. Auch das Ende ist nicht gerade aufregend; es ist auch sehr vorhersehbar, aber leider auch etwas platt. Die Liebesgeschichte hätte auch meiner Meinung nach, etwas mehr Tiefgang und Gefühl vertragen können. Sehr gut gefallen haben mir die Schilderungen des historischen Frankfurts und der damaligen Lebensverhältnisse. Das kam sehr authentisch rüber und überzeugte mich. Auch Katharinas Mut und Entschlossenheit fand ich gut. Die verschiedenen Erzählwechsel zu König Tod und dem Mönch, fand ich auch sehr gelungen und erfrischend. Jedoch hat mir der Abstecher in den hessischen Dialekt nicht ganz so gefallen. Ich empfand ihn als störend und nervig. Auch der Buchtitel erscheint mir etwas irreführend und schlecht gewählt. Ich weiß immer noch nicht, um was für ein Geheimnis es sich handeln soll. Wer aber einen historischen Roman ohne großen Anspruch lesen will, ist mit diesem Buch bestens bedient. Es ist halt leichte Kost, aber recht unterhaltsam!

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Meister Tod
von Nefret am 11.07.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Frankfurt am Main, 16. Jahrhundert: Der Totengräber Heinrich Sahl findet eine Frauenleiche. Schnell wird er beschuldigt, der Mörder zu sein. Unter Folter gesteht er. Seine Tochter Katharina, Totenmagd, versucht seine Unschuld zu beweisen. Mit "Das Geheimnis der Totenmagd" legt die Archivarin Ursula Neeb ihren ersten historischen Roman vor. Während dem... Frankfurt am Main, 16. Jahrhundert: Der Totengräber Heinrich Sahl findet eine Frauenleiche. Schnell wird er beschuldigt, der Mörder zu sein. Unter Folter gesteht er. Seine Tochter Katharina, Totenmagd, versucht seine Unschuld zu beweisen. Mit "Das Geheimnis der Totenmagd" legt die Archivarin Ursula Neeb ihren ersten historischen Roman vor. Während dem Roman anzumerken ist, dass die Autorin Ahnung hat, wovon sie schreibt, hatte ich mir bei der Handlung und der Personenentwicklung mehr erwartet. Da ziemlich schnell klar ist, wer und was sich hinter dem Mord verbirgt, hält sich die Spannung in Grenzen. Bei der Handlung hätte ich mir gewünscht, dass sich Ursula Neeb an das Prinzip "Weniger ist mehr" gehalten hätte. Leider versucht sie zu viel in "Das Geheimnis der Totenmagd zu packen: Krimi, Liebesroman, historischer Roman mit Frauen, die sich behaupten müssen, Verschwörungen, Gesellschaftskritik... Dadurch wird zu viel nur leicht angerissen und keine Emotionen geweckt. Schade, die ersten Kapitel waren wirklich verheißungsvoll.

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