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Das Geschenk der Wölfe

Roman

(3)
Interview mit einem Werwolf

Der junge Journalist Reuben soll einen Artikel über ein altes Herrenhaus schreiben, das abgelegen auf den Klippen der nordkalifornischen Küste thront. Doch die Besichtigung endet blutig: Reuben wird von einem grossen Raubtier attackiert. Seine Wunden heilen ungewöhnlich schnell. Bald verändert Reuben sich. Er wird zum Wolfsmann.

Bei Tag der attraktive Jungreporter, der über die furchterregende fremde Kreatur berichtet, bei Nacht eine Bestie: Reuben wird gefürchtet und gejagt. Doch das wahre Böse lauert woanders.

Der Bestseller aus den USA von einer Meisterin des Fantasy-Genres!
Portrait
Anne Rice wurde 1941 in New Orleans geboren. Sie ist mit ihren modernen Schauergeschichten eine der erfolgreichsten Autorinnen der Welt. Sie hat zahlreiche Romane geschrieben und ist auch Cineasten durch ihre Romanvorlage zu dem Film "Interview mit einem Vampir" von Neil Jordan (mit Brad Pitt, 1994) ein Begriff. Ihr Roman "Merrick", im Frühjahr 2001 in New York erschienen, eroberte auf Anhieb Platz 2 der Bestsellerliste von Publishers' Weekly.
Sie lebt in der Nähe von Palm Springs.
Edith Beleites, geb. 1953 in Bremen, studierte Anglistik und Politik sowie Diplompädagogik in Marburg. Seit 1980 lebt und arbeitet sie als freie Autorin, Übersetzerin und Redakteurin in Hamburg.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 576
Erscheinungsdatum 02.05.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-23861-1
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 188/125/50 mm
Gewicht 558
Originaltitel The Wolf Gift
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
Fr. 14.90
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
2
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1
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Story zieht sich ohne Höhepunkte
von einer Kundin/einem Kunden am 06.08.2014

Klappentext: Der junge Journalist Reuben soll einen Artikel über ein altes Herrenhaus schreiben, das abgelegen auf den Klippen der nordkarlifornischen Küste thront. Doch die Besichtigung endet blutig: Reuben wird von einem großen Raubtier attackiert. Seine Wunden heilen indes ungewöhnlich schnell. Bald verändert Reuben sich. Er wird zum Wolfsmann. Bei Tag... Klappentext: Der junge Journalist Reuben soll einen Artikel über ein altes Herrenhaus schreiben, das abgelegen auf den Klippen der nordkarlifornischen Küste thront. Doch die Besichtigung endet blutig: Reuben wird von einem großen Raubtier attackiert. Seine Wunden heilen indes ungewöhnlich schnell. Bald verändert Reuben sich. Er wird zum Wolfsmann. Bei Tag der attraktive Jungreporter, der über die furchterregende fremde Kreatur berichtet, bei Nacht eine Bestie: Reuben wird gefürchtet und gejagt. Doch das wahre Böse lauert woanders. Der junge Journalist Reuben ist für ein Interview Gast in einem abgelegenen Herrenhaus eingeladen, das ihn von Anfang an in Bann zieht. Er wird überfallen, die Gastgeberin getötet. Reuben merkt, dass er sich verändert, Stück für Stück. Eines Tages verwandelt er sich in einen Werwolf. Er ist in der Lage über Kilometer hinweg Hilferufe und Angst zu spüren. Er reißt nicht sinnlos seine Opfer, sondern nur die, die andere mit dem Tod bedrohen. Er zieht sich in das Haus zurück, denn draußen wird er immer wieder gezwungen sich zu verwandeln, weil andere in Not sind. Was ist mit ihm passiert, fragt er sich, wie soll er das nahe stehenden Menschen erklären? Hat es etwas mit dem Herrenhaus zu tun, das er geerbt hat? Gibt es außer ihm noch andere. Ich habe mich auf das Buch gefreut. Ich erinnerte mich an den Erfolgsroman „Interview mit einem Vampir“, das ich verschlungen habe. Am Ende dieses Romans von über 600 Seiten stand ich etwas ratlos da. Das Buch ist gut geschrieben, ohne Zweifel, wunderschöne Details, atmosphärische Landschaften. Zwischendurch wird mit Erotik gespielt, was für mich nicht in die Geschichte passt. Insgesamt aber fehlten mir Spannungsbogen und ein Ende, mit dem ich etwas anfangen kann. Ohne Höhen und Tiefen zieht sich die Handlung wie Kaugummi. Das Buch endete dort, wo ich mir die Mitte gewünscht hätte und Wichtiges fehlt. Fazit: Die ganze Zeit wartete ich darauf, das etwas Bewegendes passiert … Das dicke Buch erschien mir am Ende wie der Trailer für eine lange Serie: Sie haben sich gefunden und nun geht es los …

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1 0
Anne Rice - Das Geschenk der Wölfe
von einer Kundin/einem Kunden am 18.08.2015

Als großer und langjähriger Fan der Vampir-Chroniken war ich zuerst skeptisch - Werwölfe. Mit ihrer brutalen Verwandlung zu jedem Vollmond und ihrer Wildheit sind sie das komplette Gegenteil von allem, was Vampire ausmacht. Letztendlich bin ich froh meine anfängliche Skepsis beiseite gelegt zu haben. Das Dark-Fantasy Genre ist nach wie vor stark... Als großer und langjähriger Fan der Vampir-Chroniken war ich zuerst skeptisch - Werwölfe. Mit ihrer brutalen Verwandlung zu jedem Vollmond und ihrer Wildheit sind sie das komplette Gegenteil von allem, was Vampire ausmacht. Letztendlich bin ich froh meine anfängliche Skepsis beiseite gelegt zu haben. Das Dark-Fantasy Genre ist nach wie vor stark umkämpft und umso mehr hat es mich gefreut das Rice uns nicht kuschelige Werwölfe à la 'Twilight' liefert, sondern brutale, wilde, glaubwürdige Werwölfe, die trotz aller Blutrünstigkeit von Gut und Böse zu unterscheiden wissen. Schon nach den ersten Seiten wurde mir klar das mich der durchdachte, detailreiche Schreibstil von Anne Rice wieder vollkommen gefangen genommen hat. Wer anspruchsvolle Dark-Fantasy mit Niveau und einen unvergleichlichen Schreibstil genießen will, sollte unbedingt zu diesem Buch greifen.

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Unmoralische Werwölfe und ihre frivolen Freundinnen
von einer Kundin/einem Kunden am 26.04.2014

Der aufstrebende junge Journalist Reuben, soll einen Artikel über ein altes Herrenhaus schreiben. Die Besichtigung mit der Besitzerin Marchent Nidech endet aber in einer Tragödie: Marchent wird bei einem Überfall tödlich verwundet; Reuben von einem großen Tier angefallen und verletzt. Im Krankenhaus heilen seine Wunden verdächtigerweise sehr schnell und... Der aufstrebende junge Journalist Reuben, soll einen Artikel über ein altes Herrenhaus schreiben. Die Besichtigung mit der Besitzerin Marchent Nidech endet aber in einer Tragödie: Marchent wird bei einem Überfall tödlich verwundet; Reuben von einem großen Tier angefallen und verletzt. Im Krankenhaus heilen seine Wunden verdächtigerweise sehr schnell und er besitzt auf einmal Fähigkeiten, die kein normaler Mensch haben sollte. Anne Rice kann man zu Recht als Grande Dame des Fantasy Genres betiteln, gipfelten doch ihre Vampirchroniken, in der Verfilmung von „Interview mit einem Vampir“. War das in den neunziger Jahren des vorigen Jahrhunderts noch ein Gradmesser für gute Literatur, wird zurzeit einfach alles verfilmt was nicht bei 3 auf den Bäumen ist. Ich muss zugeben, dass es bereits eine Weile her war, dass ich „Interview mit einem Vampir“ a: gelesen und b: gesehen habe. Ersteres habe ich schon-, und letzteres sollte alsbald wie möglich von mir nachgeholt werden, eben weil mir „Das Geschenk der Wölfe“ so unheimlich gut gefallen hat. Das hat auch mehrere Gründe. Einer war auf alle Fälle die Erotik, die einen großen Raum in dieser Geschichte in Beschlag nimmt. Hier liegt auch gleich der erste Stolperstein, über den der eine oder andere Leser fallen könnte verborgen. Die Protagonisten springen, um es umgangssprachlich zu benennen, schnell zusammen in die Kiste, man trennt sich ohne großes Tamtam und betrügt sich in ähnlicher Manier. Entfernt hat mich das dann doch etwas an die Filme von Woody Allen erinnert und dem einen oder anderen Leser stößt das natürlich sauer auf: Werwölfe, und dann auch noch welche von der unmoralischen Sorte? Wie kann Sie nur… Mir hat gerade dieser Tabubruch, fremde Frau schläft mit Mann in Wolfsgestalt begeistert, stehen sie doch gerade im direkten Affront mit den theologisch-religiösen Elementen, die die Schriftstellerin ebenfalls mit in die Geschichte rund um Reuben eingebaut hat. Da sehe ich auch gerne über eher oberflächig beschriebene Protagonisten großzügig hinweg, auch weil es anscheinend eine ganze Wolfsgeschenkchronik geben wird und dieser Roman nur der Auftakt zu mehreren Büchern bildet. Auf alle Fälle hab ich Blut geleckt und bin gespannt was uns diese wirklich leidenschaftliche Schriftstellerin noch präsentiert. In der Zwischenzeit werde ich die Vampirchroniken hervorkramen und mir die Zeit mit Lestat, Louis und Armand vertreiben.

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0 0
Anne Rice tritt dem Mainstream ordentlich in den Hintern ;-)
von einer Kundin/einem Kunden am 26.06.2013
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Meinung / Fazit Reuben ist ein 23-jähriger Journalist. Auch wenn er gekonnt Fakten und Zahlen ohne weiteres in einen reißenden Artikel verwandeln kann, so ist er privat der Lyrik und Poesie verfallen. Er möchte Schriftsteller werden und sieht sein Ziel schon in greifbarer Nähe, das Anwesen Kap Nideck scheint ihn... Meinung / Fazit Reuben ist ein 23-jähriger Journalist. Auch wenn er gekonnt Fakten und Zahlen ohne weiteres in einen reißenden Artikel verwandeln kann, so ist er privat der Lyrik und Poesie verfallen. Er möchte Schriftsteller werden und sieht sein Ziel schon in greifbarer Nähe, das Anwesen Kap Nideck scheint ihn zu beflügeln. Zwischen ihm und Marchant entsteht eine kurze aber verführerische Affaire, auf magische Weise fühlen sich beide miteinander verbunden. Nicht zuletzt, da Marchant in ihm keinen Sunnyboy sieht, sondern den wirklichen Reuben, der mit beiden Beinen im Leben steht aber auch ein Faible für Kunst und Kultur hat. Die Beziehung zwischen Reuben und seiner Familie wird als schwierig beschrieben. Reuben sieht sich als Versager, er wollte weder seiner Mutter der angesehenen Ärztin nacheifern, noch seinen Brüdern. Sogar seine Freundin Celeste sieht in ihn nur den Sunnyboy, der für seine Leistungen kein Schulterklopfen verdient hat. Nur für seinen Vater hegt er stille Ehrerbietung, er scheint ihn als einzigen nicht unter Druck zu setzen. Die erste Verwandlung von Reuben in den Wolfsmenschen war erstaunlich. Soviele Feinheiten hätte ich mir gar nicht vorstellen können. Hautnah erlebt man die Wandlung aber auch seine Gefühle, denn der wirkliche Reuben existiert noch im Körper des Werewolfes. Er beschreibt sich selbst als übergroßen Satyr - und genau diese Szene fand ich am eindrucksvollsten. Dennoch, darf man sich hier nicht täuschen, es ist keine kuschelige und romantische Werewolf Geschichte. Die wölfische Kreatur handelt nicht zimperlich und für zartbesaitete Menschen ist hier eine kleine Warnung angebracht..manche Szenen sind sehr brutal und blutig. Allerdings gibt es auch in diesem Buch viele erotische Stellen, jedoch wird hier nie ins derbe abgedriftet. Reuben verliert seine Hemmschwelle, seine konventionellen Methoden scheinen in den Hintergrund zu rücken, aber, seine moralische Wertschätzung bleibt erhalten. Man bekommt die direkte Sicht aus Reuben und Reuben dem Wolfsmenschen mit. Erwähnenswert ist hier noch die Tatsache, das Reuben über sich selbst einen Artikel verfassen muss. Also schreibt hier Dr. Jekyll über seinen Mr. Hyde, ein Wolf im Menschenpelz. Die Stelle hat mir sehr gut gefallen. Leider muss ich auch die negativen Aspekte erwähnen. Gegen Ende des Buches wurde ich wieder von theologischen Sichtweisen und abstrusen religiösen Ansichten erschlagen. Ganz klar kristallisiert sich hier die katholische Glaubensrichtung heraus, mit der Anne Rice selbst immer wieder zu kämpfen hat. Für mich, die ohne Bekenntnis lebt, nur in geringer Dosis nachvollziehbar. Aber, im Gegensatz zu den vorigen Werken von Frau Rice, hat sich hier die Autorin sehr zurück gehalten. Der Schreibstil ist typisch Rice - die Autorin kann mit Worten umgehen, sie projiziert einem förmlich die Bilder in den Kopf. Man fühlt sich, als wäre man selbst in Kap Nideck.. Der Name Anne Rice steht für imposante und außergewöhnliche Geschichten. So findet man auch in Geschenk der Wölfe ihre alten Züge und man kann daher guten Wissens sagen, dieses Buch ist nicht nur für Fans, sondern auch für Freunde mitreißender Fantasy Stories, die spannende,ausgeklügelte Dialoge zu schätzen wissen und sich nicht vor detailverliebten Beschreibungen fürchten. © Sarah Rawrpunx rawrpunx.blogspot.co.at

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1 0
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

spannende Fantasy, wunderbar leicht zu lesen von der Meisterin der Vampir-Chronik

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Eine neue Seite der dunklen Geschöpfe deckt hier Anne Rice auf und bringt ihr schwülstiges Erzähltalent auf den Wolf. Eine gute Geschichte mit viel Erotik und natürlich lange Zähne

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abgesehen vom Ende gar nicht mal so schlecht
von Manja Teichner am 08.07.2013
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Reuben Golding ist Journalist. Für seine Zeitung soll er einen Artikel über ein altes Herrenhaus schreiben, das Anwesen Kap Nideck. Dieses liegt an der nordkalifornischen Küste und steht derzeit zum Verkauf. Merchant, die Enkelin des verschwundenen Besitzers möchte das nun schon länger leer stehende Haus in gute Hände abgeben.... Reuben Golding ist Journalist. Für seine Zeitung soll er einen Artikel über ein altes Herrenhaus schreiben, das Anwesen Kap Nideck. Dieses liegt an der nordkalifornischen Küste und steht derzeit zum Verkauf. Merchant, die Enkelin des verschwundenen Besitzers möchte das nun schon länger leer stehende Haus in gute Hände abgeben. Daher zeigt sie Reuben das Haus und den angrenzenden Wald. Reuben ist selbst angetan vom Haus und überlegt sogar es zu kaufen. Es wäre perfekt durch die Ruhe und Abgeschiedenheit und hier könnte er seiner Liebe zur Literatur ungestört nachkommen. Doch am Abend der Besichtigung ändert sich plötzlich alles. Es sind Einbrecher im Haus. Merchant wird getötet und Reuben schwer verletzt. Doch das waren nicht die Einbrecher, denn die wurden selbst bestialisch ermordet. Nein, etwas anderes hat gewütet. Wo kamen diese Bestien her? Und was passiert mit Reuben? Der Fantasy-Roman „Das Geschenk der Wölfe“ stammt von der Autorin Anne Rice. Es stellt den Auftakt einer ganzen Reihe über Werwölfe dar. Die Autorin ist besonders durch ihr Buch „Interview mit einem Vampir“ bekannt geworden. Für mich war es der erste Roman von ihr. Der Journalist Reuben ist 23 Jahre alt und sieht sehr gut aus. Er ist ziemlich sensibel und hat eine nachdenkliche und fürsorgliche Art an sich. Privat ist er voll und ganz der Lyrik und Poesie verfallen. Wenn es nach Reuben ginge wäre er schon längst kein Journalist mehr sondern Schriftsteller. In Liebesdingen stellt er sich nicht gerade geschickt an. Nur als Wolfsmensch kann er seine Leidenschaft komplett rauslassen und sich gehen lassen. Reuben entwickelt sich im Laufe der Handlung von einem naiven und unsicheren Journalisten zu einem selbstbewussten Mann. Seine erste Verwandlung nimmt er ziemlich gelassen hin, er findet ja sogar Gefallen daran. Zwischen Reuben und Merchant entwickelt sich eine kurze Affäre. Die beiden fühlen sich magisch voneinander angezogen. Doch diese endet jäh. Es gibt noch weitere Charaktere im Buch, wie beispielsweise Reubens Freund Jim, der sehr gläubig ist und ihn immer wieder zur Seite steht oder auch Reubens Gefährtin Laura. Alle sind sie gut dargestellt und zeigen vielseitige Eigenheiten. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und locker. Trotz der Dicke des Buches kommt man zügig voran. Sie beschreibt Dinge sehr detailliert. So hat mir beispielsweise die Verwandlung von Reuben sehr gut gefallen. Sie ist mit Gefühl und facettenreich dargestellt und man kann es sich gut vorstellen. Anne Rice entführt ihre Leser in eine rätselhafte und spannende Handlung. Man wird mitgerissen und möchte wissen wie es weitergeht. Allerdings geht es stellenweise doch recht brutal zu, so dass das Buch nicht unbedingt etwas für zarte Nerven ist. Das Ende des Buches hat mir weniger gefallen. Es wirkt lang und zäh, da fast nur noch auf religiöse und theologische Sichtweisen eingegangen wird. Ein wenig mehr Spannung und Action hätten hier gut getan. Fazit: „Das Geschenk der Wölfe“ von Anne Rice ist ein wirklich guter Fantasy-Roman über Werwölfe. Die spannende Handlung, die sympathischen Charaktere und der gut lesbare Stil haben mich, abgesehen vom Ende, doch sehr gut unterhalten. Durchaus ein lesenswertes Buch!

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