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Das Haus am Himmelsrand

Roman

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Eigentlich ist Elisabeth „Lizzy“ Tanner eine glückliche Frau: Ihre reizende Tochter Thea macht ihr viel Freude, ihr Partner Tom ist zuverlässig und liebevoll, Geldsorgen kennt sie nicht – und wenn es mal knapp wird, springt Lizzys Grossvater ein, der Patriarch einer Freiburger Uhrendynastie. Doch die Sorglosigkeit zerbröckelt, als der Grossvater stirbt. Nicht nur, dass er den »Rosshimmel«, das Anwesen der Familie in den Vogesen, zwei gänzlich Fremden vermacht, zudem hat er noch einen schwerwiegenden letzten Wunsch an Lizzy: Finde die Wahrheit heraus. »Sorge für Gerechtigkeit.« Bei ihren Recherchen, die sie in der Familiengeschichte zurück bis in den 1930er Jahre führt, erlebt Lizzy Rückschläge und Enttäuschungen und muss sich entscheiden zwischen Vertrauen und Verleumdung, der Wahrheit und Rücksichtnahme, ihrer Familie und ihrer Vorstellung von Moral.
Rezension
»Fans von Familiengeschichten sollten dieses Buch unbedingt lesen. Man vergisst alles um sich herum und blendet die Umwelt komplett aus. Ein sicheres Zeichen für ein gutes Buch und eine echte Empfehlung meinerseits. Grosse Erzählkunst.«, dieliebezudenbuechern.de, Petra Lux, 23.01.2016
Portrait
Bettina Storks, geboren 1960 in Waiblingen, lebt in Bodman-Ludwigshafen am Bodensee. Sie studierte Germanistik, Deutsche Philologie und Kulturwissenschaften und promovierte sich 1994 an der Universität Freiburg über die Prosa Ingeborg Bachmanns. Danach war sie mehrere Jahre als Redakteurin beschäftigt. 2007 begann sie mit dem Schreiben belletristischer Texte und erhielt im Jahre 2008 ein Stipendium vom Förderkreis Deutscher Schriftsteller Baden-Württemberg.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 464, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 15.09.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783827077608
Verlag EBook Berlin Verlag
eBook (ePUB)
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Kundenbewertungen


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kurzweilig und spannend
von einer Kundin/einem Kunden aus Oranienburg am 27.03.2015

Schon lange hat es kein Buch geschafft mich so in den Bann zu ziehen. Der Wechsel zwischen Gegenwart und Einblicke in die Vergangenheit bringen Abwechslung beim Lesen. Jedesmal wenn ich dachte, die Informationen aus der Vergangenheit würden mir helfen die Verwicklungen der beiden Familien Kirchmann und Bloch zu entwirren,... Schon lange hat es kein Buch geschafft mich so in den Bann zu ziehen. Der Wechsel zwischen Gegenwart und Einblicke in die Vergangenheit bringen Abwechslung beim Lesen. Jedesmal wenn ich dachte, die Informationen aus der Vergangenheit würden mir helfen die Verwicklungen der beiden Familien Kirchmann und Bloch zu entwirren, musste ich passen. Es las sich wie ein Pusselspiel bei dem die Einzelteile zusammengesetzt werden müssen und ist somit spannend bis zum Schluss (ist mir wichtig) Sehr gut hat die Autorin es auch verstanden die aktuellen Familienprobleme von Lizzi in das Buch mit einfließen zu lassen. Wobei ich ihre Geduld mit ihrer eher nervogen Tochter bewunderte. Sehr lesenswert, aber Suchtgefahr (man kann nicht aufhören zu lesen)!

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Das Haus am Himmelsrand
von Tamaru am 16.08.2015
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Lizzy Tanner führt eigentlich ein rundherum sorgloses Leben. Sie hat einen tollen Mann an ihrer Seite, eine süße Tochter und keinerlei finanziellen Probleme. Und wenn doch, ist ihr Großvater da mit einer kleinen Finanzspritze. Doch dann stirbt Bodo Kirchmann, ihr Großvater, und nimmt ihr auf dem Sterbebett ein letztes... Lizzy Tanner führt eigentlich ein rundherum sorgloses Leben. Sie hat einen tollen Mann an ihrer Seite, eine süße Tochter und keinerlei finanziellen Probleme. Und wenn doch, ist ihr Großvater da mit einer kleinen Finanzspritze. Doch dann stirbt Bodo Kirchmann, ihr Großvater, und nimmt ihr auf dem Sterbebett ein letztes Versprechen ab: "Sorge für Gerechtigkeit". Was es damit auf sich hat erfährt sie gemeinsam mit ihrer Familie bei der Testamentseröffnung. Die Familie bleibt wie erwartet gut versorgt zurück, die Uhrenwerke bleiben in der Familie, doch der "Rosshimmel", das Gut ihrer Kindheit, vermacht ihr Großvater der Familie Bloch. Lizzy beginnt nachzuforschen wer die Blochs sind und warum ihr Opa das Gut dieser Familie hinterlassen hat. Bei ihren Nachforschungen stößt Lizzy auf ein altes Familiengeheimnis und findet damit bei ihrer Familie keine Unterstützung. Eher im Gegenteil, ihre Mutter und ihr Bruder tun alles dafür um sie zu überzeugen, die alten Geschichten ruhen zu lassen, denn der Ursprung des Geheimnisses liegt in der Nazizeit und holt böse Überraschungen ans Tageslicht. Doch Lizzy setzt alles dran, das Versprechen, das sie ihrem Großvater gegeben hat, zu erfüllen, auch wenn sie dabei Dinge erfährt, die für sie und alle Beteiligten äußerst schmerzvoll sind. Auch ihr eigenes Leben gerät dabei aus den Fugen und sie muss sich entscheiden, wie ihr eigenes Leben weitergehen soll. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, der Schreibstil ist flüssig und klar, das Buch wird an keiner Stelle langweilig oder träge. Die einzelnen Personen sind sehr gut dargestellt, man erhält einen kleinen Einblick in das Schicksal einer Judenfamilie in den dreißiger Jahren. Alles in allem eine stimmige Familiengeschichte, die sich genauso ereignet haben könnte, denn vieles aus dieser Zeit wird wohl nie ganz ans Licht kommen.

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Sorge für Gerechtigkeit!
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 06.02.2015
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

"Mein Leben lang hatte mir der Tod Angst gemacht. Als mein Vater starb, war ich noch ein Kind. Zwar hatte ich nur dunkle Erinnerungen an diese Zeit, aber die Lücke, die er hinterlassen hatte, klaffte wie eine offene Wunde in unserer Familie, die nicht heilen wollte. Doch dies hier... "Mein Leben lang hatte mir der Tod Angst gemacht. Als mein Vater starb, war ich noch ein Kind. Zwar hatte ich nur dunkle Erinnerungen an diese Zeit, aber die Lücke, die er hinterlassen hatte, klaffte wie eine offene Wunde in unserer Familie, die nicht heilen wollte. Doch dies hier war etwas ganz anderes. Auf einmal fand ich gar nichts Unheimliches am Sterben. Es war vielmehr ein sehr persönlicher Moment zwischen Großpapa und mir. Mama hatte recht gehabt: Was hier geschah, weckte die Urinstinkte der Sippe. Ein erfülltes Leben war im Begriff, aus unserer Mitte zu treten, und mein Großvater hatte die Begleitung seiner Liebsten verdient. Hier ging es nicht um meine Ängste. »Lizzy!« Seine Stimme riss mich aus meinen Gedanken. »Alles ist geschehen, wie du es wolltest. Ich war am Rosshimmel, Großpapa«, versuchte ich ihn zu beruhigen. »Die Gegenstände sind hier bei mir.« Ich deutete auf meine Tasche, sein Blick wanderte in Richtung Boden. »Lizzy«, sagte er noch einmal und in seiner Stimme lag etwas Beschwörendes. Ich hatte ihn noch nie so sprechen gehört. »Lizzy. Du musst …« Langsam strich er mit seiner Hand über die Decke. Sachte ergriff ich sie, legte sie in meine, wo ich sie vorsichtig drückte. Aber seine knochigen Finger antworteten nicht mehr. Seine Augen waren geschlossen. Doch plötzlich seufzte er, holte Luft, die dann langsam aus ihm herausströmte. Noch einmal öffnete er den Mund und mir war, als forme er mit letzter Kraft jedes einzelne Wort, als setze er alles daran, damit ich seinen Auftrag auch wirklich verstünde. »Sorge für Gerechtigkeit! Versprich es!« »Ich verspreche es dir«, antwortete ich, ohne zu überlegen." Auch wenn sie überlegt hätte, hätte Lizzy ihrem Großvater an dieser Stelle ihr Versprechen gegeben. Schließlich hat das Familienoberhaupt jahrzehntelang Menschen geführt, ein großes Unternehmen genauso wie seine Familie. Was er sagte, wurde getan. Selbst, wenn es einem nicht gefiel. »Gehorsam und Aufbegehren, der mir vertraute Widerspruch, von Kindesbeinen an verinnerlicht.« Mit dieser Selbstverständlichkeit hatte Lizzy auch die erste Anordnung ihres Großvaters ausgeführt. Den geheimen Inhalt eines alten Sekretärs an sich zu nehmen – und darüber mit keinem Menschen zu reden. Der Inhalt und das gegebene Versprechen werden Lizzy Rätsel aufgeben, ihre Recherchen werden sie weit in der Zeit zurückführen. Und schon in kurzer Zeit alles erschüttern, was sie für gesichert glaubte. Dieses Buch war mal wieder ein absoluter Glücksgriff für mich! Es hat mich so gefesselt, dass ich es gar nicht aus der Hand legen mochte und – wie bei einem Krimi – miträtselte, was denn nun wie genau wo und durch wen geschehen ist. Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen. In der Gegenwart verfolgen wir Lizzy bei ihren Recherchen und in ihrem privaten Umfeld. Dazwischen gibt es immer wieder Kapitel, die uns in die Vergangenheit entführen. In eine dunkle, deutsche Vergangenheit… "Zum Arbeitszimmer war kein Durchkommen. Im Salon wurde gerade ein Rednerpult wie im Auditorium Maximum aufgebaut. Aber in der berühmten Universitätsstadt mit dem Schriftzug »Die Wahrheit wird euch frei machen« über dem Hauptgebäude gehörten die Zeiten der Vorlesungen renommierter Wissenschaftler verschiedenster Fakultäten und Standpunkte längst der Vergangenheit an. Es gab nur noch einen Ton, eine Stimme, eine Rede. Die Gestapo bewachte die Türen, die vom Flur aus in die einzelnen Zimmer führten. Schließlich schritt der Beamte im Salon nach vorne, klopfte mit einem Holzhammer auf das Pult und rief: »Ruhe! Ruhe! Wir beginnen jetzt mit der Versteigerung des Hausrats, Goethestraße 12. Zum Verkauf stehen Mobiliar und dessen Inhalt.«" Wie in einem Puzzle werden Stückchen für Stückchen neue Informationen bekannt. Der Leser muss genau wie Lizzy versuchen, daraus ein Ganzes zusammenzusetzen. Nur dass der Leser den Vorteil hat, nicht persönlich betroffen zu sein ;-) Lizzys Welt hingegen fällt ebenfalls Stückchen für Stückchen auseinander. Wie mag das sein, wenn man sich ein Leben lang glücklich und gesichert in einer Familie gefühlt hat und plötzlich befürchten muss, dass Menschen, die man kannte und liebte, denen man vertraute, schwere Schuld auf sich geladen haben? Wie mag das sein, wenn einem plötzlich der Verdacht kommt, dass der Wohlstand, in den man hineingeboren wurde, auf dem Rücken und zulasten anderer Menschen entstanden ist? Lizzy hat Angst. Große Angst, vor dem, was sie möglicherweise entdeckt. Und vor den Konsequenzen, die ihre Suche für sie selbst haben wird. Als sie beginnt, Fragen zu stellen, schlägt ihr eine Welle von Ablehnung und Misstrauen entgegen. Dazu steckt auch noch ihre Beziehung in einer schweren Krise und sie fürchtet, ihre kleine Tochter zu vernachlässigen. Wird sie das überhaupt durchhalten? »Du glaubst immer noch daran, dass du die Welt am nächsten Morgen genauso vorfindest, wie du sie am Abend vor dem Einschlafen verlassen hast.« Es geht um große Themen in diesem Buch. Es geht um die Vergangenheit, um die Naziherrschaft, die Judenverfolgung, die Arisierung. Und es geht um Werte wie Verantwortung, Ehrlichkeit, Liebe und Mut. »Eine lange Geschichte über Menschen, die überzeugt waren, und welche, die überzeugt wurden.« So erschütternd die Auflösung auch war - den Schluss fand ich einfach großartig, versöhnlich und Mut machend. Fazit: Ganz großes Kino! Hier wird eine Familiengeschichte zu einem Pageturner. Sollte man sich nicht entgehen lassen. »Manchmal, mein Kind, begibt man sich auf eine Reise mit einem klaren Ziel vor Augen. Und man kämpft, strauchelt und tut, was man kann. Dann sieht man zurück und findet den Ausgangspunkt nicht mehr. Vielleicht hat man auch etwas ganz anderes erreicht, als man ursprünglich geplant hat.«

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die Schuld der Generationen....
von einer Kundin/einem Kunden am 28.10.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Nach dem sich der erste Schock bei der Testamentseröffnung gelegt hat, geht Lizzie den letzten Worten ihres Großvaters , nämlich nach der Wahrheit zu suchen, nach. Diese Suche ist auch eng mit deutscher Geschichte und mit Schuld und Sühne verbunden. Lizzie hat daher mit Widerständen in der Familie und... Nach dem sich der erste Schock bei der Testamentseröffnung gelegt hat, geht Lizzie den letzten Worten ihres Großvaters , nämlich nach der Wahrheit zu suchen, nach. Diese Suche ist auch eng mit deutscher Geschichte und mit Schuld und Sühne verbunden. Lizzie hat daher mit Widerständen in der Familie und in der eigenen Generation zu kämpfen , denn ihr Bruder möchte das Familienunternehmen in jedem Fall retten und bewahren. Eine spannende Geschichte um die moralischen weitreichenden Folgen von Krieg und Vernichtung, deren Hintergrund auf wahren Begebenheiten beruht.

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Das Haus am Himmelsrand von Bettina Storks
von Birgit Laile am 02.10.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Was für eine Autorin - was für eine Geschichte ! Ich bin restlos begeistert. Der Ausdruck, mit dem die Autorin ihren Sätze Leben einhaucht und die geschickte Wortvielfalt laden zum immer weiterlesen ein. Das Buch fesselt von Anfang an, und lässt den Leser an der spannenden Entdeckungsreise in die Familiengeschichte... Was für eine Autorin - was für eine Geschichte ! Ich bin restlos begeistert. Der Ausdruck, mit dem die Autorin ihren Sätze Leben einhaucht und die geschickte Wortvielfalt laden zum immer weiterlesen ein. Das Buch fesselt von Anfang an, und lässt den Leser an der spannenden Entdeckungsreise in die Familiengeschichte der Erzählerin teilhaben. Familiengeheimisse - geschichtliche Fakten - Liebe - Macht, Reichtum - Familienehre....hier bekommst Du alles ! Danke

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Das Haus am Himmelsrand
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am Main am 30.09.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Das Cover in seinen leuchtenden Farben mit dem geheimnisvollen Tor lädt dazu ein, das Buch in die Hand zu nehmen. Und es lohnt sich wahrhaftig. Es ist ein ganz wunderbares Buch über die Familie Kirchmann und deren Vergangenheit, die weit zurückreicht bis in die dunkelste Ecke der deutschen Geschichte.... Das Cover in seinen leuchtenden Farben mit dem geheimnisvollen Tor lädt dazu ein, das Buch in die Hand zu nehmen. Und es lohnt sich wahrhaftig. Es ist ein ganz wunderbares Buch über die Familie Kirchmann und deren Vergangenheit, die weit zurückreicht bis in die dunkelste Ecke der deutschen Geschichte. Bodo Kirchmann, der Patriarch, stirbt mit 92 Jahren und hinterläßt seiner Enkelin, Lizzy Tannner, den Auftrag, "für Gerechtigkeit zu sorgen". Bei der Testamentseröffnung muß die Familie erfahren, daß der Großvater das Familienanwesen "Rosshimmel" in den Vogesen an Ella und Georg Bloch vermacht hat, die der Familie völlig unbekannt sind. Dies will die Familie nicht zulassen. Nur Lizziy nimmt den Auftrag des Großvaters ernst und begibt sich auf die Suche nach Ella und Georg. Lizzy beginnt Fragen zu stellen und entdeckt Familiengeheimnisse, die bis in die zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts reichen. Die Blochs waren Juden, und der Vater von Ella und Georg war lange Zeit Teilhaber in Bodo Kirchmann Firma. Was hatte der Großvater mit der Deportation von Ellas und Georgs Eltern zu tun? Hat er mit den Nazis Geschäfts gemacht? Lizzy erfährt, daß der Großvater in die Partei eingetreten ist. Muß Lizzy ihr Bild über den geliebten Großvater revidieren? Auch Lizzys eigene Familie übersteht die Suche nach der Wahrheit nicht unbeschadet. Daß die Protagonistin ihre Geschichte in der Ich-Form erzählt, fand ich besonders gut. Ich hatte immer das Gefühl Teil zu haben an ihrem Handeln und bin ihr auf Schritt und Tritt gefolgt. Dieses Buch verdient es gelesen zu werden. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Der Autorin ist es gelungen, ein Zeitzeugnis vorzulegen, daß sehr eindringlich und bewegend geschrieben ist.

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Familiengeheimnisse
von leseratte1310 am 23.09.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Lizzys Großvater gibt ihr auf dem Sterbebett den Auftrag, Unterlagen vom Rosshimmel zu holen und für Gerechtigkeit zu sorgen. Sie kann mit den Papieren wenig anfangen. Bei der Testamentseröffnung erlebt die Familie dann eine böse Überraschung. Bodo Kirchmann hat den Rosshimmel, ein Gut in den Vogesen, David und Ella... Lizzys Großvater gibt ihr auf dem Sterbebett den Auftrag, Unterlagen vom Rosshimmel zu holen und für Gerechtigkeit zu sorgen. Sie kann mit den Papieren wenig anfangen. Bei der Testamentseröffnung erlebt die Familie dann eine böse Überraschung. Bodo Kirchmann hat den Rosshimmel, ein Gut in den Vogesen, David und Ella Bloch vermacht. Der letzte Wunsch ihres Großvaters lässt Lizzy nicht los. Sie macht sich auf die Suche, auch gegen den Willen ihrer Familie. Dabei erfährt sie, dass Samuel Bloch bis 1937 Anteilseigner bei der Kirchmann Uhren AG war. Sie will mehr wissen und nach und nach enthüllen sich ihr die Familiengeheimnisse. War ihr Großvater wirklich der Mensch, den sie kennengelernt hat? Sie forscht weiter und geht das Risiko ein, dass die Fassade bröckeln könnte. Die Geschichte wird aus Lizzys Sicht erzählt. Zwischendurch gibt es Rückblicke auf die Vergangenheit, die aber nur bedingt zur Klärung der Familiengeschichte beitragen, das geschieht erst zum Schluss. Obwohl Lizzy aus einer reichen Familie stammt, ist sie sich nicht zu schade, Geld mit ihrem Marktstand zu verdienen. Tom, trägt ihr einen Fehler nach und wirft ihr immer wieder ihre Herkunft vor. Aber Lizzy wächst mit der Aufgabe, die sie sich selbst gestellt hat. Zielstrebig geht sie ihren Weg weiter, obwohl auch viele Zweifel kommen. Ihrer Familie geht es um ihren guten Ruf und darum, dass der Schein gewahrt bleibt. Manch einer der Protagonisten entpuppt sich zum Schluss dann doch anders als erwartet. Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet, besonders gefiel mir Nanette, die trotz Bedenken Lizzy auf den richtigen Weg brachte. Es geht um Freundschaft und Familie, Verrat und Moral. Die Schatten der Vergangenheit haben Auswirkungen bis in die Gegenwart. Der einfühlsame Schreibstil passt sich wunderbar den Situationen an. Das Buch ist flüssig zu lesen und hat von Anfang an gefesselt. Eine lesenswerte und beeindruckende Familiengeschichte, die gleichzeitig unterhält und nachdenklich macht.

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Eine tief bewegende Zeitreise
von Hope am 12.09.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Eigentlich ist Elisabeth „Lizzy“ Tanner eine glückliche Frau: Ihre reizende Tochter Thea macht ihr viel Freude, ihr Partner Tom ist zuverlässig und liebevoll, Geldsorgen kennt sie nicht – und wenn es mal knapp wird, springt Lizzys Großvater ein, der Patriarch einer Freiburger Uhrendynastie. Doch die Sorglosigkeit zerbröckelt, als der... Eigentlich ist Elisabeth „Lizzy“ Tanner eine glückliche Frau: Ihre reizende Tochter Thea macht ihr viel Freude, ihr Partner Tom ist zuverlässig und liebevoll, Geldsorgen kennt sie nicht – und wenn es mal knapp wird, springt Lizzys Großvater ein, der Patriarch einer Freiburger Uhrendynastie. Doch die Sorglosigkeit zerbröckelt, als der Großvater stirbt. Nicht nur, dass er den »Rosshimmel«, das Anwesen der Familie in den Vogesen, zwei gänzlich Fremden vermacht, zudem hat er noch einen schwerwiegenden letzten Wunsch an Lizzy: Finde die Wahrheit heraus! Sorge für Gerechtigkeit! Bei ihren Recherchen, die sie in der Familiengeschichte zurück bis in die 1930er Jahre führt, erlebt Lizzy Rückschläge und Enttäuschungen und muss sich entscheiden zwischen Vertrauen und Verleumdung, der Wahrheit und Rücksichtnahme, ihrer Familie und ihrer Vorstellung von Moral. Soweit der Klappentext. Hinter diesem kurzen Klappentext findet sich eine Geschichte, die mich tief berührt und oft sehr nachdenklich gemacht hat. Lizzy begibt sich auf Spurensuche um den letzten Wunsch ihres Großvaters zu erfüllen. Dabei stößt sie bei einigen während ihrer Recherche auf eine Mauer des Schweigens. Andere wiederum sagen ihr gerade heraus, sie solle die Vergangenheit ruhen lassen. Lizzy jedoch, die schon immer ein wenig das schwarze Schaf der Familie war lässt sich nicht beirren und geht stur ihren Weg. Je tiefer sie in die Vergangenheit eintaucht umso verwirrter wird sie. Sie entdeckt, dass die vermeintlich Fremden eng verwoben mit ihrer Familie waren und taucht dabei immer tiefer in die Vergangenheit bis zur Zeit des 2. Weltkrieges. Sie findet eine Zeitzeugin und Lizzy stellt sich die Frage ob sie ihren Großvater jemals wirklich gekannt hat. War ihr Großvater wirklich der liebenswerte, geradlinige und ehrliche Mann wie sie ihn als Enkeltochter kannte oder wie war er wirklich? Wie war er zu der Zeit des 2. Weltkrieges? Sie forscht trotz aller Ängste über die Wahrheit die ans Licht kommen könnte weiter und ich als Leserin verfolge ihre Recherchen interessiert und berührt mit. Hinzu kommt noch, dass sich Lizzy beruflich als auch in ihrer Partnerschaft mit Neuerungen und Änderungen auseinandersetzen muss. Die Geschichte wird in der Gegenwart als auch mit einigen Rückblenden geschrieben, so dass ich mich in alle Geschehnisse hineinversetzen konnte. Die damalige Zeit wurde von der Autorin erstklassig recherchiert und authentisch wiedergegeben. Einfühlsam und doch schonungslos wurde hier eine Vergangenheit aufgezeichnet, deren Nachwirkungen noch bis heute zu spüren sind. Leider kann ich nicht mehr schreiben, da ich sonst spoilern würde, obwohl ich über dieses Buch stundenlang schreiben könnte. Für mich persönlich eines der besten Bücher die ich 2014 gelesen habe.

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Zwei Familien - eine Geschichte
von mabuerele am 11.09.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

„…Nicht alles, was gut scheint, ist im Kern auch so. Ein Apfel mag appetitlich aussehen und innen verfault sein. Es gibt Menschen, die selbst mit der Wahrheit lügen…“ Lizzy wird an das Bett ihres 92 Jahre alten Großvaters gerufen. Bodo Kirchmann war der Patriarch einer Freiburger Uhrendynastie. Er weiß,... „…Nicht alles, was gut scheint, ist im Kern auch so. Ein Apfel mag appetitlich aussehen und innen verfault sein. Es gibt Menschen, die selbst mit der Wahrheit lügen…“ Lizzy wird an das Bett ihres 92 Jahre alten Großvaters gerufen. Bodo Kirchmann war der Patriarch einer Freiburger Uhrendynastie. Er weiß, dass ihm nicht viel Zeit verbleibt. Er bittet Lizzy, zum Rosshimmel zu fahren und die Unterlagen aus dem Sekretär zu holen. Als sie zurückkehrt, sagt er ihr, sie solle für Gerechtigkeit sorgen. Das sind die letzten Worte, die Lizzy von ihrem Großvater hört. Die Testamentseröffnung wird für die Familie zu einer Überraschung. Zwar wird für den größten Teil der Immobilien ein Nacherbe der Familie eingesetzt, aber das Haus am Rosshimmel, der idyllische Familienbesitz am Westhang der Vogesen, geht an David und Ella Bloch. Die Autorin hat einen beeindruckenden Gegenwartsroman geschrieben, der weit in die Vergangenheit reicht. Lizzy ist in behüteten Verhältnissen aufgewachsen. Wurde das Geld in ihrer kleinen Familie knapp, Griff ihr der Großvater unter die Arme. Jetzt ist sie auf sich gestellt. Sie muss für ihren Lebensunterhalt sorgen, denn die Tantiemen fließen erst am Jahresende. Der Wunsch des Großvaters beschäftigt sie. Gleichzeitig gibt es Spannungen mit ihrem Lebensgefährten. Alexander, Lizzys Bruder, ist der Geschäftsführer der Uhrenmanufaktur. Als studierter Jurist will er das Testament anfechten. Lizzys Nachforschungen in der Vergangenheit möchte er am liebsten unterbinden. Schon bald findet Lizzy heraus, dass Samuel Bloch Teilhaber der Uhrenfabrik war. Als Jude musste er sie 1937 verlassen. Stück für Stück setzt sich ein Bild der Vergangenheit zusammen, das erschüttert. Das Buch hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Neben der Handlung, die in der Gegenwart spielt, gibt es immer wieder Abschnitte, die ein Licht auf vergangene Ereignisse, zurückgehend bis 1929, werfen. Sie sind kursiv gedruckt und mit Ort und Jahreszahl versehen. Durch diese episodenhaften Bruchstücke weiß ich als Leser meist mehr als Lizzy, die ihre Gesprächspartner erst zum Sprechen bringen muss. Leider ist ihr Tom, ihr Partner, keine Hilfe. Das Buch lebt von seiner inneren Spannung. Wie es auch das obige Zitat zum Ausdruck bringt, weiß man nie, wer wie und warum in das Leben der anderen eingegriffen hat. Die kursiven Teile weisen zwar einen Weg, sie verhüllen aber auch manches. Auch die heutigen Beziehungen zwischen den Protagonisten sind deffizil. Der Sprachstil des Buches ist beeindruckend reif. Die Schönheit der Landschaft und der Jahreszeiten wird in poetischer Sprache wie ein Bild gemalt. Vielfältige Metapher und gelungene Vergleiche und Wortspielereien zeichnen die Sprache aus. Lizzys innere Zerrissenheit ist in jeder Phase spürbar. Aufgeben kommt für sie nicht in Frage, auch wenn sie in ein Wespennest stößt und häufig erst einmal auf Schweigen trifft. Die Autorin besitzt die Fähigkeit, die Protagonisten durch ihre Sprache zu charakterisieren. Toms Sticheleien und Alexanders knallhartes Beharren auf seinem Recht sind treffende Beispiele dafür. Persönliche Rache, verletzte Eitelkeit, Eifersucht und Gier sind die Fakten, die für andere in der Nazizeit zur tödlichen Gefahr wurden. Gleichzeitig werden auf behutsame Weise die psychischen Verletzungen thematisiert, die nicht nur die überlebenden Juden betreffen, sondern bis in die folgende Generation reichen. Das Cover mit dem Tor öffnet scheinbar die Blicke in die Weite. Doch das Tor ist geschlossen. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Auf eindringliche Weise hat die Autorin anhand zweier Familien ein Stück deutsche Geschichte aufgearbeitet. Der gefühlvolle Umgang mit Leid und Verletzung, die ausdrucksvolle Sprache und der überzeugende Schluss haben zu meiner Einschätzung beigetragen. Wie Lizzy Schritt für Schritt an ihrer Aufgabe gewachsen ist, wurde abwechslungsreich und nachvollziehbar erzählt.

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Großvaters Vermächtnis
von einer Kundin/einem Kunden am 02.01.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

An seinem Sterbebett bittet Bodo Kirchmann seine Enkelin Lizzy darum , für Gerechtigkeit zu sorgen. Was es damit auf sich hat,erfährt sie ansatzweise bei der Testamentseröffnung. Ihr Großvater hat den seit Jahren im Familienbesitz befindlichen " Rosshimmel " , zwei ihr völlig unbekannten Personen vermacht. Bodo Kirchmann war der Besitzer... An seinem Sterbebett bittet Bodo Kirchmann seine Enkelin Lizzy darum , für Gerechtigkeit zu sorgen. Was es damit auf sich hat,erfährt sie ansatzweise bei der Testamentseröffnung. Ihr Großvater hat den seit Jahren im Familienbesitz befindlichen " Rosshimmel " , zwei ihr völlig unbekannten Personen vermacht. Bodo Kirchmann war der Besitzer einer Uhrenmanufaktur, die Erben sind die Nachkommen seines früheren jüdischen Teilhabers Samuel Bloch. In einem Versteck im Rosshimmel haben seine Kinder den Holocaust überlebt,während Samuel Bloch und seine Frau deportiert und später ermordet wurden. Gegen den Willen ihrer Mutter und ihres Bruders versucht Lizzy Licht in die Familiengeschichte zu bringen. Das Ausmaß der Verwicklungen wird irrst viel später klar. Da ihre Mutter zu den Geschehnissen schweigt und ihre Großmutter an fortgeschrittener Demenz leidet, versucht sie mit der Hilfe von anderen Zeitzeugen die Familiengeschichte zu erforschen. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen . Während der größte Teil in der Gegenwart angesiedelt ist,gibt es immer wieder Rückblenden in die Nazizeit. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen .Ich lese gerne Romane , die sich mit der deutschen Vergangenheit beschäftigen. Ich gebe für dieses Buch eine Leseempfehlung ab. Buchtitel: Das Haus am Himmelsrand

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Bettina Storks - Das Haus am Himmelsrand
von Hotel aus Ostfriesland am 13.10.2015
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Eine sehr berührende Geschichte, die einen nicht so schnell loslässt und die zeigt, wie schnell ein einziger Augenblick im Leben eines Menschen, sein weiteres Leben und die Leben vieler anderer Menschen prägen und bestimmen kann. Der Leser erfährt an Hand der Romangestalten, was es mit dem Erbe in jeder... Eine sehr berührende Geschichte, die einen nicht so schnell loslässt und die zeigt, wie schnell ein einziger Augenblick im Leben eines Menschen, sein weiteres Leben und die Leben vieler anderer Menschen prägen und bestimmen kann. Der Leser erfährt an Hand der Romangestalten, was es mit dem Erbe in jeder Generation zu befürchten sei. Immer zeigt der Verlauf der Ereignisse, dass doch auch eine gewisse Wahrheit dahinter sich verbirgt. Ein Buch mit weit reichenden Folgen und vielen Fragen. Die Autorin beschreibt eine geheimnisvolle und tragische Geschichte in ihrem Roman, hinter der sich ein Familiengeheimnis verbirgt. Bettina Storks baut dieses Geheimnis gut mit in die Handlung hinein und wer genau liest und zwischen den Zeilen die Hinweise erkennt weiss schon ziemlich zu Anfang was dahinter steckt. Sie beschreibt das Ganze sehr einfühlsam, und gleichzeitig erfährt der Leser die Geschichte der Vergangenheit und erhält damit nach und nach Einblick in eine Tragödie die sich damals abspielte. Dem Leser wird von der Autorin eine eigene, faszinierende Welt gezeigt. Man taucht in die Geschichte ein und will nicht wieder aufhören zu lesen. Bettina Storks hat einen wundervollen Erzählstil. Dieses Buch wird jedem gefallen, der gerne spannende Bücher mit Hintergrund liest. Der Stil von Bettina Storks liest sich angenehm leicht und flüssig, ist aber dabei auf allerhöchstem Niveau. Es finden sich sehr poetische Bilder im "Haus am Himmelstrand", sowie präzise Beschreibungen, kein einziger Satz ist einfach nur hingeschrieben, sondern jeder Satz atmet für sich selbst. Gerade die zweite Hälfte ist richtig spannend, den Spannungsbogen kann die Autorin dann auch bis zum Ende halten – ich war gut unterhalten und fand das letzte Drittel wirklich spannend und fesselnd. Aus dem Zusammenspiel von Geheimnissen und Liebe, Gegenwart und Vergangenheit hat Storks eine spannend und mitreißend erzählte Komposition geschaffen, die einen hohen Unterhaltungswert besitzt. Der prächtige Schmöker über Freundschaft,Familie, Liebe und Begehren, Verletzungen, Fehler und Schuld, sowie damit einhergehende Tragödien und einem Erbe begeistert von Anfang an. Das Buch fesselt durch schicksalhafte Wendungen und bietet durchgängigen Lesegenuss. Wie in einem Film starrt man gebannt auf die Leinwand vor dem inneren Auge und es gelingt kaum, sich von dem Buch loszureißen. Man wünscht, die Geschichte möge nie zu Ende gehen. Und obwohl es sich um "triviale Unterhaltungsliteratur" handelt, ist der Roman zu keinem Zeitpunkt seicht.

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Lizzys Suche nach der Familienwahrheit
von einer Kundin/einem Kunden aus Leipzig am 30.09.2015
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

In dem Roman "Das Haus am Himmelsrand" wird Lizzy, eine junge Frau Mitte Dreißig, mit der schockierenden Vergangenheit ihres Großvaters konfrontiert. Auf dem Sterbebett äußert der Großvater den Wunsch, dass Lizzy für Gerechtigkeit sorgen soll. Zunächst kann sich Lizzy darauf keinen Reim machen und noch mysteriöser wird die Angelegenheit,... In dem Roman "Das Haus am Himmelsrand" wird Lizzy, eine junge Frau Mitte Dreißig, mit der schockierenden Vergangenheit ihres Großvaters konfrontiert. Auf dem Sterbebett äußert der Großvater den Wunsch, dass Lizzy für Gerechtigkeit sorgen soll. Zunächst kann sich Lizzy darauf keinen Reim machen und noch mysteriöser wird die Angelegenheit, als der Großvater 2 völlig Unbekannten das Familiengut in Frankreich vererbt. Nach einigen Recherchen erfährt Lizzy, dass es sich dabei um Nachfahren eines jüdischen Geschäftspartner von ca. 1936 handelt. Sie kommt nach und nach dahinter, welche Rolle Ihr Großvater bei der Judenverfolgung bzw. deren Enteignung zu Hitlers Zeiten gespielt hatte. Nach und nach muss sich Lizzy nicht nur mit der Familienvergangenheit auseinander setzen, sondern auch mit ihrem eigenen aktuellen Familienleben. Auch da gibt es Spannungen und ungelöste Konflikte, die aus der Vergangenheit (vor dem zeitlichen Rahmen des Buches) stammen. Wird es Lizzy schließlich schaffen, die erhoffte Gerechtigkeit herbeizuführen oder wird die gesamte Familie an den Fehlern der vorherigen Generation(en) zerbrechen? Der Roman lässt sich gut und flüssig lesen und man bekommt das Gefühl, tatsächlich in Lizzys Familie und deren Recherchen einzutauchen. Spannung wird u.a. dadurch erzeugt, dass das Buch in 2 Zeitebenen spielt, zum einen in der aktuellen Gegenwart und zum anderen in den Geschehnissen um 1936 und dann auch später. Die Autorin schafft es, die Schwierigkeiten der Familie mit der Vergangenheit überzeugend darzustellen, besonders auch wie die unterschiedlichen Generationen und Betroffenen damit umgehen. Ein wenig enttäuscht hat mich das Ende, denn zum einen hätte ich gerne gewusst, wie alle Beteiligten nach der "Familienrunde" mit dem Ergebnis umgehen und wie die Verletzungen / Enttäuschungen schließlich heilen. Der Zeitsprung im Kapitel 27 war mir einfach zu groß und zerstörte ein bisschen das "runde" Bild. Das hätte man entweder ganz weggelassen oder man wäre ausführlicher darauf eingegangen. Trotzdem fand ich es ein lesenswertes Buch, welches es schaffte eine spannende Familiengeschichte mit der schwierigsten Zeit unserer neueren Geschichte und deren Aufarbeitung späterer Generationen zu verknüpfen. Vielleicht wäre dies auch als Schullektüre geeignet, denn man bekommt hier einige Informationen über die Judenvernichtung kurz vorm Beginn des 2. Weltkrieges.

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Die Vergangenheit um jeden Preis aufklären oder manches besser ruhen lassen?
von einer Kundin/einem Kunden aus Weitnau am 26.03.2015
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Elisabeth Tanner, genannt Lizzy, ist eigentlich eine glückliche Frau. Sie liebt ihre kleine Tochter Thea und ihren Lebensgefährten Tom. Ihre Familie lebt in Freiburg und ihnen gehört eine Uhren-Fabrik mit langjähriger Tradition. Um diese kümmert sich jedoch Lizzys Bruder Alexander, sie profitiert nur insofern vom Reichtum der Familie, dass... Elisabeth Tanner, genannt Lizzy, ist eigentlich eine glückliche Frau. Sie liebt ihre kleine Tochter Thea und ihren Lebensgefährten Tom. Ihre Familie lebt in Freiburg und ihnen gehört eine Uhren-Fabrik mit langjähriger Tradition. Um diese kümmert sich jedoch Lizzys Bruder Alexander, sie profitiert nur insofern vom Reichtum der Familie, dass immer Geld da ist, wenn sie welches benötigt, auch wenn sie eigentlich ein selbständiges Leben führt. Damit hat ihr Freund Tom so seine Probleme, er wäre lieber unabhängig von den Tanners und tut sich schwer damit, wenn Lizzy ihre Mutter oder ihren Großvater um Geld bittet, auch ist ihm die strenge Etikette in der Familie zuwider. Dennoch führen sie ein ziemlich glückliches und relativ sorgenfreies Leben. Dies ändert sich, als der Großvater stirbt und auf seinem Sterbebett Lizzy bittet, das Landgut der Familie, den "Rosshimmel" aufzusuchen, dort Papiere aus seinem Schreibtisch zu holen und für Gerechtigkeit zu sorgen. Lizzy hat keine Ahnung, worum es geht und in welches Wespennest sie da nun stechen wird. Die Familie zeigt sich absolut nicht begeistert, als Lizzy anfängt, in der Vergangenheit zu wühlen und eventuelle dunkle Familiengeheimnisse zum Vorschein zu bringen. Auch in Lizzys Privatleben verändert sich einiges und plötzlich steht sie ziemlich alleine da, ist aber dennoch fest entschlossen, die Suche fortzusetzen und den letzten Wunsch ihres Großvaters zu erfüllen. Ich muss gestehen, ich hatte bei der Buchbeschreibung eine etwas andere Geschichte erwartet. Das titelgebende „Haus am Himmelsrand“ spielt eigentlich kaum eine Rolle, die Geschichte spielt hauptsächlich in Freiburg. Die Handlung braucht einige Zeit, bis sie in Schwung kommt und auch dann bleibt es eine Geschichte der ruhigen Töne. Dennoch empfand ich die angesprochenen Themen als äußerst interessant und gut umgesetzt. Die Zwickmühle, in der Lizzie steckt, ist sehr gut beschrieben. Der "Auftrag" ihres Großvaters und ihr eigenes Bedürfnis nach der Wahrheit gegen die Familie, den Ruf des Unternehmens und die finanzielle Sicherheit. Mir hat das Buch sehr gefallen, die Fragen um Schuld und vor allem, ob man die Vergangenheit aufklären soll oder sie besser ruhen lässt, fand ich sehr spannend.

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Die Vergangenheit um jeden Preis aufklären oder manches besser ruhen lassen?
von Spatzi79 am 26.03.2015
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Elisabeth Tanner, genannt Lizzy, ist eigentlich eine glückliche Frau. Sie liebt ihre kleine Tochter Thea und ihren Lebensgefährten Tom. Ihre Familie lebt in Freiburg und ihnen gehört eine Uhren-Fabrik mit langjähriger Tradition. Um diese kümmert sich jedoch Lizzys Bruder Alexander, sie profitiert nur insofern vom Reichtum der Familie, dass... Elisabeth Tanner, genannt Lizzy, ist eigentlich eine glückliche Frau. Sie liebt ihre kleine Tochter Thea und ihren Lebensgefährten Tom. Ihre Familie lebt in Freiburg und ihnen gehört eine Uhren-Fabrik mit langjähriger Tradition. Um diese kümmert sich jedoch Lizzys Bruder Alexander, sie profitiert nur insofern vom Reichtum der Familie, dass immer Geld da ist, wenn sie welches benötigt, auch wenn sie eigentlich ein selbständiges Leben führt. Damit hat ihr Freund Tom so seine Probleme, er wäre lieber unabhängig von den Tanners und tut sich schwer damit, wenn Lizzy ihre Mutter oder ihren Großvater um Geld bittet, auch ist ihm die strenge Etikette in der Familie zuwider. Dennoch führen sie ein ziemlich glückliches und relativ sorgenfreies Leben. Dies ändert sich, als der Großvater stirbt und auf seinem Sterbebett Lizzy bittet, das Landgut der Familie, den "Rosshimmel" aufzusuchen, dort Papiere aus seinem Schreibtisch zu holen und für Gerechtigkeit zu sorgen. Lizzy hat keine Ahnung, worum es geht und in welches Wespennest sie da nun stechen wird. Die Familie zeigt sich absolut nicht begeistert, als Lizzy anfängt, in der Vergangenheit zu wühlen und eventuelle dunkle Familiengeheimnisse zum Vorschein zu bringen. Auch in Lizzys Privatleben verändert sich einiges und plötzlich steht sie ziemlich alleine da, ist aber dennoch fest entschlossen, die Suche fortzusetzen und den letzten Wunsch ihres Großvaters zu erfüllen. Ich muss gestehen, ich hatte bei der Buchbeschreibung eine etwas andere Geschichte erwartet. Das titelgebende „Haus am Himmelsrand“ spielt eigentlich kaum eine Rolle, die Geschichte spielt hauptsächlich in Freiburg. Die Handlung braucht einige Zeit, bis sie in Schwung kommt und auch dann bleibt es eine Geschichte der ruhigen Töne. Dennoch empfand ich die angesprochenen Themen als äußerst interessant und gut umgesetzt. Die Zwickmühle, in der Lizzie steckt, ist sehr gut beschrieben. Der "Auftrag" ihres Großvaters und ihr eigenes Bedürfnis nach der Wahrheit gegen die Familie, den Ruf des Unternehmens und die finanzielle Sicherheit. Mir hat das Buch sehr gefallen, die Fragen um Schuld und vor allem, ob man die Vergangenheit aufklären soll oder sie besser ruhen lässt, fand ich sehr spannend.

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Mutig und berührend!
von abetterway am 19.11.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Inhalt: "Ein Haus, das zwei Familien für immer verbinden wird. Ein Haus, dessen Keller bis in die dunkelsten Abgründe reicht – und dessen Giebel bis an den Rand des Himmels. Die Geschichte von Lizzy Tanner und dem Gut »Rosshimmel« beweist, dass es nie falsch ist zu kämpfen: für seine Überzeugungen,... Inhalt: "Ein Haus, das zwei Familien für immer verbinden wird. Ein Haus, dessen Keller bis in die dunkelsten Abgründe reicht – und dessen Giebel bis an den Rand des Himmels. Die Geschichte von Lizzy Tanner und dem Gut »Rosshimmel« beweist, dass es nie falsch ist zu kämpfen: für seine Überzeugungen, für die Moral und für die Liebe. Eigentlich ist Elisabeth „Lizzy“ Tanner eine glückliche Frau: Ihre reizende Tochter Thea macht ihr viel Freude, ihr Partner Tom ist zuverlässig und liebevoll, Geldsorgen kennt sie nicht – und wenn es mal knapp wird, springt Lizzys Großvater ein, der Patriarch einer Freiburger Uhrendynastie. Doch die Sorglosigkeit zerbröckelt, als der Großvater stirbt. Nicht nur, dass er den »Rosshimmel«, das Anwesen der Familie in den Vogesen, zwei gänzlich Fremden vermacht, zudem hat er noch einen schwerwiegenden letzten Wunsch an Lizzy: Finde die Wahrheit heraus! Sorge für Gerechtigkeit! Bei ihren Recherchen, die sie in der Familiengeschichte zurück bis in die 1930er Jahre führt, erlebt Lizzy Rückschläge und Enttäuschungen und muss sich entscheiden zwischen Vertrauen und Verleumdung, der Wahrheit und Rücksichtnahme, ihrer Familie und ihrer Vorstellung von Moral." Meinung: Der Schreibstil ist sehr spannend, sodass man das Buch kaum weglegen kann. Man weiß nie genau was noch kommt ist gezwungen weiter zu lesen. Man kann sich gut alles vorstellen und wird direkt in eine andere Welt versetzt. Lizzy ist mir sympatisch, aber man spürt ihr Zerrissenheit und den Mut den sie aufbringt etwas zu erfahren das versucht wird zu verschleiern..Das Schweigen behagt ihr nicht und sie stochert weiter ohne das sie weiß auf was sie sich einlässt. Trotz aller Probleme geht sie ein Risiko ein. In dieser Geschichte treffen sehr viele unterschiedliche Charaktere aufeinander, Tom, Alexander, Lizzy,.... Den Mut die Wahrheit zu suchen und nicht aufzugeben hat mich sehr beeindruckt, obwohl ich nicht weiß ob es teilweise zu überzeichnet ist das es der Realität entsprechen könnte.... Die Vergangenheit der jüdischen Familien sind tragsich und berühren einen sehr... Das Buch ist sehr empfehlenswert. Fazit: Eine Familiengeschichte mir sehr vielen verwirrungen und die allen Mut erfordert sich dieser zu stellen. Teilweise überzogen aber sehr spannend geschrieben.

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Das Haus am Himmelsrand
von raschke64 aus Dresden am 16.10.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Der Großvater von Lizzy stirbt. Er war der Patriarch einer gutbürgerlichen und auch reichen Familie aus der Uhrenherstellung. Auf dem Totenbett gibt er seiner Enkelin Lizzy den Auftrag, in das Ferienhaus im Elsass zu fahren und Unterlagen zu holen und danach für Gerechtigkeit zu sorgen. Lizzy kann wenig damit... Der Großvater von Lizzy stirbt. Er war der Patriarch einer gutbürgerlichen und auch reichen Familie aus der Uhrenherstellung. Auf dem Totenbett gibt er seiner Enkelin Lizzy den Auftrag, in das Ferienhaus im Elsass zu fahren und Unterlagen zu holen und danach für Gerechtigkeit zu sorgen. Lizzy kann wenig damit anfangen und stößt auch bei ihrer Mutter und vor allem bei ihrem Bruder auf eine Wand des Schweigens und mehr als nur Unverständnis und Unmut. Bei der Testamentseröffnung gibt es den nächsten Schock. Das Anwesen im Elsass wird an wildfremde Leute vererbt. Bei den Recherchen nach der Wahrheit gerät Lizzy immer mehr in Schwierigkeiten… Mich hat das Buch angenehm überrascht. Neben der Suche von Lizzy nach der Wahrheit, in der es auch um die Zeit der Nazis und des Holocausts geht, ist auch die familiäre Situation – sowohl in ihrer eigenen Beziehung wie auch in der Familie – gut beschrieben. Die Personen haben Zeit, sich zu entwickeln. Anfangs waren sie oft sehr stark „schwarz/weiß“ beschrieben, doch im Laufe des Buches ändert sich das. Es geht um die eigene Schuld, die Schuld der Eltern oder Großeltern und den Umgang damit. Will man das Geschehen aufdecken oder unter den Tisch kehren? Welche Entscheidung ist richtig, wenn auch schmerzhaft? Wie kann man auch heute noch für einen Ausgleich sorgen? Das alles ist in einen sehr gut lesbaren Roman verpackt. Die Figuren wirken echt und man bekommt Mitgefühl für sie und auch Sympathie. Jeder hat seine Schwächen und Stärken. Nicht so ganz gut fand ich anfangs die Rückblicke in die Vergangenheit. Als Leser wusste man da viel mehr als Lizzy, die auf ihre Fragen keine Antwort bekommt und daher oft hilflos ist. Erst zum Ende hin vereinigt sich sozusagen das eigene Wissen mit dem von Lizzy. Doch insgesamt gesehen ist es ein wunderbares Buch, das ich jederzeit weiterempfehlen würde.

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Das Haus am Himmelsrand
von einer Kundin/einem Kunden aus Biesenthal am 28.09.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Ein Haus, das zwei Familien für immer verbinden wird. Ein Haus, dessen Keller bis in die dunkelsten Abgründe reicht – und dessen Giebel bis an den Rand des Himmels. ‘Das Haus am Himmelsrand‘ ist eine bewegende Familiengeschichte, die mit vielen Rückblenden in die Vergangenheit gespickt ist. Dadurch bekommt der Leser... Ein Haus, das zwei Familien für immer verbinden wird. Ein Haus, dessen Keller bis in die dunkelsten Abgründe reicht – und dessen Giebel bis an den Rand des Himmels. ‘Das Haus am Himmelsrand‘ ist eine bewegende Familiengeschichte, die mit vielen Rückblenden in die Vergangenheit gespickt ist. Dadurch bekommt der Leser ein umfassenderes Bild des Geschehens, was mir sehr gut gefallen hat. Oft schonungslos und doch voller Gefühl wird in ‘Das Haus am Himmelsrand‘ die Geschichte der Familien Kirchmann und Bloch dargestellt, deren gemeinsamer Hintergrund im Nazideutschland bis in die Gegenwart spürbar ist. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen, er ist mitreißend, ohne die Handlung zu schnell voran zu tragen. Die Handlung an sich ist meiner Meinung nach schön durchdacht und die geschichtlichen Hintergründe sind authentisch und nachvollziehbar wiedergegeben, so dass ich beim Lesen zu keiner Zeit das ich beim Lesen zu keiner Zeit das Gefühl hatte, etwas würde nicht zusammen passen und unstimmig sein. Alles in Allem hat mir das Buch gut gefallen, ich habe es gern gelesen und kann es jedem empfehlen, der geschichtsträchtige Familienromane mag.

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Schade
von Tausendbücher aus Baden-Württemberg am 26.06.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Dieses Buch habe ich dieser Tage geschenkt bekommen und gleich gelesen. Es spielt in Freiburg, einer schönen Stadt, mit der ich viele Erlebnisse verbinde. Aber die Geschichte hat mich nicht packen können. Zu viel Vorhersehbares, zu viel "mal wieder finsterstes Kapitel der Geschichte", zu flach (zu bemüht) kamen für... Dieses Buch habe ich dieser Tage geschenkt bekommen und gleich gelesen. Es spielt in Freiburg, einer schönen Stadt, mit der ich viele Erlebnisse verbinde. Aber die Geschichte hat mich nicht packen können. Zu viel Vorhersehbares, zu viel "mal wieder finsterstes Kapitel der Geschichte", zu flach (zu bemüht) kamen für mich manche Charaktere daher. Manches liest sich fließend, manche Elemente sind dramaturgisch gut gemacht, aber mir fehlte es einfach an Originalität in diesem Buch.

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Entspanntes Lesevergnügen
von einer Kundin/einem Kunden am 15.02.2015
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Als der Großvater von Lizzy Tanner stirbt und sein Gut Rosshimmel ohne Erklärung an „Fremde“ vererbt, versucht Lizzy alles, um heraus zu finden warum ihr Großvater das getan hat. Die verwöhnte und chaotische Lizzy lernt dabei viele neue Seiten an sich und andere kennen, erlebt Rückschläge und Enttäuschungen, sie... Als der Großvater von Lizzy Tanner stirbt und sein Gut Rosshimmel ohne Erklärung an „Fremde“ vererbt, versucht Lizzy alles, um heraus zu finden warum ihr Großvater das getan hat. Die verwöhnte und chaotische Lizzy lernt dabei viele neue Seiten an sich und andere kennen, erlebt Rückschläge und Enttäuschungen, sie kämpft um Liebe und die Wahrheit. Ein schönes Buch für einen entspanntes Lesevergnügen.

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Das Haus am Himmelsrand
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Neuenahr-Ahrweiler am 19.01.2015
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Eigentlich ist Elisabeth „Lizzy“ Tanner eine glückliche Frau: Ihre reizende Tochter Thea macht ihr viel Freude, ihr Partner Tom ist zuverlässig und liebevoll, Geldsorgen kennt sie nicht – und wenn es mal knapp wird, springt Lizzys Großvater ein, der Patriarch einer Freiburger Uhrendynastie. Doch die Sorglosigkeit zerbröckelt, als der... Eigentlich ist Elisabeth „Lizzy“ Tanner eine glückliche Frau: Ihre reizende Tochter Thea macht ihr viel Freude, ihr Partner Tom ist zuverlässig und liebevoll, Geldsorgen kennt sie nicht – und wenn es mal knapp wird, springt Lizzys Großvater ein, der Patriarch einer Freiburger Uhrendynastie. Doch die Sorglosigkeit zerbröckelt, als der Großvater stirbt: "Finde die Wahrheit heraus! Sorge für Gerechtigkeit!"- der letzte Wunsch an die Enkelin auf dem Sterbebett. Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen, in der Gegenwart und zur Zeit des 2.Welkrieges. Mir hat die Grundidee sehr gut gefallen - eine Verstrickung der Taten einer Familie im Krieg und die Folgen für die Nachkommen in der Gegenwart. Die mühevolle Suche für Lizzy, die bei ihrer Familie immer wieder auf Widerstand gestossen ist, um den Ruf der Familie zu schützen. Die Frustation, nicht weiterzukommen, die Angst, das der Großvater nicht der Mensch ist, für den man ihn immer gehalten hat. Diese Recherche war interessant zu lesen und man hat sich immer wieder gefragt, was denn nun die Wahrheit ist. Leider konnte mich die Geschichte trotz der eigentlich interessanten Handlung nicht wirklich fesseln. Das lag daran, dass mir die Charaktere fremd blieben und auf mich sehr distanziert wirkten. Mir hat das Gefühl für die Situation der Blochs gefehlt, die Frage danach, wie sehr sie unter der Situation gelitten haben mussten, welche Ängste sie haben ausstehen müssen. Auch am Ende, nachdem die offenen Fragen geklärt waren habe ich mich gefragt, wie sich die Sicht auf die eigene Familie verändert hat: Hat Lizzy ihre Großmutter und ihren Großvater verstanden oder haben sich ihre Gefühle für sie verändert? Auch wenn etwas dazu geschrieben wurde - erreichen konnte es mich nicht. Und gerade bei dem Thema, bei dem es so viel um Schuld und Wiedergutmachung geht, hätte ich mir mehr erwartet. Insgesamt kann ich also sagen, dass der Roman mit seinen zeitgeschichtlichen Hintergründen angenehm zu lesen war, aber er hat mich leider nicht betroffen zurückgelassen und wird mir daher leider nicht lange im Gedächtnis bleiben.

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