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Das Haus /House of Leaves

Und falls Sie irgendwann einmal zufällig an diesem Haus vorbeikommen sollten, bleiben Sie nicht stehen, gehen Sie auch nicht langsamer, sondern gehen Sie einfach weiter. Da ist nichts. Seien Sie vorsichtig... - Roman

(15)
Das Kultbuch über ein Haus, das stärker ist als du


Als der Erfolgsschriftsteller Will Navidson mit seiner Frau und den beiden Kindern in das neue Haus zieht, ahnt er nicht, was für ein Alptraum ihm bevorsteht. Er bemerkt eines Tages, dass dieses Haus über Räume verfügt, die kein Grundriss verzeichnet. Bei einer ersten Erkundung dieser Räume kommt er mit dem Schrecken davon und findet gerade noch den Rückweg. Doch das Haus beginnt ein immer monströser werdendes Eigenleben zu führen. Und immer mehr der herbeigerufenen Spezialisten und Helfer fallen den unheimlichen Räumen zum Opfer …



Rezension
"Ein grossartiger Roman. Ein phänomenales Debüt. Hinreissend lebendig, auf erhabene Weise unheimlich, in erschütterndem Masse furchteinflössend, atemberaubend intelligent." Bret Easton Ellis
Portrait
Mark Z. Danielewski wurde 1966 als Sohn des polnischen Filmregisseurs Tad Danielewski geboren. An seinem Debütroman "House of Leaves", das alsbald zum Kultbuch avancierte, hat er über zehn Jahre gearbeitet. Seine Schwester, die Sängerin/Songwriterin Poe, hat zu dem Roman das Erfolgsalbum "Haunted" veröffentlicht. Sein zweiter Roman, "Only Revolutions", wurde für den National Book Award nominiert.
Christa Schuenke, geboren 1948 in Weimar, studierte Englisch und Französisch in Leipzig und absolvierte ein Philosophiestudium in Berlin. Sie ist seit 1978 als literarische Übersetzerin aus dem Englischen und Amerikanischen aktiv. Einen Namen machte sie sich vor allem mit Klassikerübertragungen, darunter William Shakespeare, John Donne, Herman Melville, John Keats oder Edgar Allan Poe. Dafür wurde sie u.a. mit dem Christoph-Martin-Wieland-Preis und dem Übersetzerpreis der Kunststiftung NRW ausgezeichnet. Christa Schuenke lebt in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 797
Erscheinungsdatum 19.10.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-73970-7
Verlag btb
Maße (L/B/H) 240/173/48 mm
Gewicht 1195
Originaltitel House of Leaves
Verkaufsrang 16.612
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
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Das Haus
von einer Kundin/einem Kunden am 21.12.2009

Ein Buch, nicht für den schnellen Horror-Hunger zwischendurch. Dieses Buch ist Arbeit, anspruchsvoll, erschöpfend und im besten Sinne verstörend. Zahlreiche Fußnoten und Verschachtelungen machen das Lesen nicht gerade einfach. Man benötigt Zeit und einen klaren Kopf, um sich auf die Geschichte einzulassen, aber es lohnt sich! Für alle Liebhaber... Ein Buch, nicht für den schnellen Horror-Hunger zwischendurch. Dieses Buch ist Arbeit, anspruchsvoll, erschöpfend und im besten Sinne verstörend. Zahlreiche Fußnoten und Verschachtelungen machen das Lesen nicht gerade einfach. Man benötigt Zeit und einen klaren Kopf, um sich auf die Geschichte einzulassen, aber es lohnt sich! Für alle Liebhaber besonderer Bücher und für Leser, die sich (fernab von Stephen King) mal wirklich gruseln wollen.

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Suchen Sie eine Herausforderung?
von einer Kundin/einem Kunden am 16.11.2009

Dieses Buch ist nicht als gemütliche Feierabendlektüre geeignet, bietet jedoch dem interessierten Vielleser, der genug vom 0815-Horror hat, ein unvergessliches Leseerlebnis! Bald hat man das Gefühl, selbst einen geheimnisvollen Manuskriptstapel, mit Fußnoten und Randnotizen versehen, voll versteckter Botschaften gefunden zu haben. Man forscht sich durch die Geschichte (manchmal auch mit... Dieses Buch ist nicht als gemütliche Feierabendlektüre geeignet, bietet jedoch dem interessierten Vielleser, der genug vom 0815-Horror hat, ein unvergessliches Leseerlebnis! Bald hat man das Gefühl, selbst einen geheimnisvollen Manuskriptstapel, mit Fußnoten und Randnotizen versehen, voll versteckter Botschaften gefunden zu haben. Man forscht sich durch die Geschichte (manchmal auch mit einem Spiegel bewaffnet), man blättert vor und zurück, dreht und wendet das Buch, und ist mittendrin im Haus, das sich nicht an die Naturgesetze hält. 10 Jahre hat der Autor an diesem Roman gearbeitet und wirklich ein Meisterwerk geschaffen!

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Horror vom Feinsten
von einer Kundin/einem Kunden am 29.10.2009

Mit dem Roman "Das Haus" ist Mark Z. Danielewski ein sehr guter und anspruchsvoller Horrorroman gelungen. Die Typografie des Romans ändert sich genauso schnell wie das Labyrinth im Haus und beim Lesen des Romans spürt man richtig den subtilen Horror der einen die ganze Zeit begleitet und für Gänsehaut sorgt. Wer... Mit dem Roman "Das Haus" ist Mark Z. Danielewski ein sehr guter und anspruchsvoller Horrorroman gelungen. Die Typografie des Romans ändert sich genauso schnell wie das Labyrinth im Haus und beim Lesen des Romans spürt man richtig den subtilen Horror der einen die ganze Zeit begleitet und für Gänsehaut sorgt. Wer etwas leichtes zum lesen sucht, wird hier enttäuscht. Der Roman kann ich jedem empfehlen, der anspruchsvollen Horror sucht und der auch vor Fußnoten nicht zurück schreckt.

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Ein labyrinthischer Horrorroman
von einer Kundin/einem Kunden am 28.06.2011

Als ich das 800 Seiten dicke Buch "Das Haus" aufschlug, wunderte ich mich als Erstes über den enormen typografischen Aufwand : Schriftarten wechseln, eine Seite ist geschwärzt, die andere marmoriert, manche Zeilen stehen auf dem Kopf oder laufen schräg über die Seite, eine Reihe von Textblöcken ist auf der... Als ich das 800 Seiten dicke Buch "Das Haus" aufschlug, wunderte ich mich als Erstes über den enormen typografischen Aufwand : Schriftarten wechseln, eine Seite ist geschwärzt, die andere marmoriert, manche Zeilen stehen auf dem Kopf oder laufen schräg über die Seite, eine Reihe von Textblöcken ist auf der Rückseite noch einmal in Spiegelschrift zu sehen usw. Ebenso wie die Typographie ist auch die in diesem Buch erzählte Geschichte ein nahezu un­durch­dring­li­ches La­by­rinth mit einer Vielzahl ge­gen­läu­figer oder un­ab­hängiger Strukturen, angereichert mit über 450 Fußnoten. Hiermit seien also die Leser ge­warnt, die einen li­near er­zählten und zu einer Auf­lösung hin­ge­führten Gruselroman er­warten; alle anderen können sich auf eine originelle, raffinierte und faszinierende Wissenschaftssatire und Horrorgeschichte freuen !

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Tolle Grundidee, leider etwas zu überladen
von Nicoles Bücherwelt am 29.12.2016

Ein Haus, das ein Eigenleben führt... Johnny Truant hatte es nicht immer leicht im Leben. Doch dieses ändert sich nochmal schlagartig, als der sonderbare alte Mann namens Zampanò stirbt. In dessen Nachlass findet Johnny etwas , das viel größer ist, als er zunächst ahnt: Unmengen an Seiten, Karten und Schnipsel... Ein Haus, das ein Eigenleben führt... Johnny Truant hatte es nicht immer leicht im Leben. Doch dieses ändert sich nochmal schlagartig, als der sonderbare alte Mann namens Zampanò stirbt. In dessen Nachlass findet Johnny etwas , das viel größer ist, als er zunächst ahnt: Unmengen an Seiten, Karten und Schnipsel - alles eng beschrieben. Denn Zampanò hat an einem Projekt gearbeitet, dem er den Namen Der Navidson Record gegeben hat. Eine Art Dokumentarfilm, das ein mysteriöses und unaussprechliches Geheimnis birgt. Der preisgekrönte Fotojournalist Will Navidson, der einst den Pulitzer Preis erhielt, zieht mit seiner Familie in ein neues Haus. Schon bald merkt er, dass dieses über besondere Eigenschaften verfügt - das Haus verfügt über Räume, die nicht im Grundriss verzeichnet sind. Anfangs ahnt Navidson noch nicht, in welchen Albtraum er geraten wird. Bei einer ersten Erkundung gerät er in Lebensgefahr. Schließlich zieht er Spezialisten hinzu und beginnt, die mysteriösen Ereignisse und das seltsame Eigenleben des Hauses filmisch festzuhalten... "Das Ganze hier, nehmen Sie es einfach nur als das, was es ist. Und falls Sie irgendwann einmal zufällig an diesem Haus vorbeikommen sollten, bleiben Sie nicht stehen, gehen Sie auch nicht langsamer, sondern laufen Sie einfach weiter. Da ist nichts. Seien Sie vorsichtig." -Seite 5 Schon lange wollte ich dieses außergewöhnliche Debüt lesen. Außergewöhnlich und sehr speziell ist dieses Buch in der Tat: Die Story besteht aus verschiedenen Sichtweisen und Erzählebenen. Sozusagen eine Geschichte in der Geschichte. In der Einleitung lernen wir zunächst Johnny Truant kennen, der in einer unheimlichen Art und Weise berichtet, wie er im Nachlass des verstorbenen Mannes Zampanò dessen Mammutprojekt namens Der Navidson Record entdeckt. Dieses ist eine Art Dokumentation, auf vielen Seiten festgehalten über ein Haus, dass ein schlimmes Geheimnis birgt... Im Laufe der Handlung erfährt man mehr über den eigenbrötlerischen Zampanó, der das Verhalten Will Navidsons und die Veränderungen des Hauses bis ins kleinste Detail durchleuchtet und analytisch festhält. Dem zugrunde liegen die Videoaufnahmen von Navidson. Die zentrale Geschichte dieses Romans bildet dann Zampanòs Aufzeichnungen - bestehend aus unzähligen Fußnoten und Kommentaren von Johnny Truant, dessen Erlebnisse ebenfalls fortgeführt werden. Im ersten Moment etwas kompliziert, doch wenn man sich erst mal eingelesen und sich an den Stil gewöhnt hat, ist das Buch sehr gut verständlich. Nicht nur die Geschichte sondern auch deren Gestaltung ist speziell: Die Schriftarten ändern sich, Seiten, die spiegelverkehrt geschrieben sind. Manche Seite sind nur mit einem Wort bedruckt, andere sind eng beschrieben. Ein wahrlich sonderbares Leseabenteuer. Dennoch gerät durch die vielen Verschachtelungen, die eigentliche Geschichte um das Haus, das ein Eigenleben führt, in den Hintergrund. Dieses finde ich sehr schade, da gerade diese Abschnitte die Besten im ganzen Buch waren. Die vielen Unterbrechungen und analytischen Abschweifungen zerstören die gerade aufgebaute Spannung, zudem werden die eingestreuten Sichtweisen von Johnny Truant auf die Dauer etwas nervig. "Das Zuhause der Navidsons war während ihrer Abwesenheit zu etwas anderem geworden, und wenn die Veränderung auch nicht unbedingt unheilvoll oder gar bedrohlich war, so hatte sie dennoch jedes Gefühl von Sicherheit oder Wohlbehagen zerstört." -Seite 36 Mein Fazit: Dieses Buch ist wohl das außergewöhnlichste, welches ich bisher gelesen habe. Es ist schon beeindruckend, was der Autor hier erschaffen hat. Leider konnte es mich nicht ganz überzeugen. Die Idee von einem Haus, dass sich verändert, ist perfekt und hätte als "Solo-Story" einen klasse Horror- bzw. Mystery-Roman abgegeben. Mir war das ganze Drumherum zu viel, die Spannung wird zerstört, es wird etwas langweilig. Die innere Gestaltung des Buches ist allerdings etwas ganz besonderes mit seinen vielen Schreibarten, kreuz und quer beschriebenen Seiten, usw. Dieses Spezielle hat mir gut gefallen. Dieses Werk ist eine echte Herausforderung für das man sich Zeit nehmen sollte. Man kann es nicht mal eben nebenbei lesen und muss sich wirklich darauf einlassen. Mich konnte es leider nicht ganz überzeugen, weil es einfach viel zu überladen ist. Ich vergebe hierfür zwei Sterne. Schade.

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müßige Lektüre
von einer Kundin/einem Kunden aus Münster am 03.01.2011

Der Titel wurde im Radio als großartige Gruselgeschichte vorgestellt, so dass ich diesen trotz des für ein Taschenbuch recht hohen Preises gekauft habe. Leider konnte ich dem Titel aber recht wenig abgewinnen. Das Lesen ist durch die zahlreichen Verschachtelungen und teilweise seitenlangen Fußnoten sehr müßig. Die Story ist als... Der Titel wurde im Radio als großartige Gruselgeschichte vorgestellt, so dass ich diesen trotz des für ein Taschenbuch recht hohen Preises gekauft habe. Leider konnte ich dem Titel aber recht wenig abgewinnen. Das Lesen ist durch die zahlreichen Verschachtelungen und teilweise seitenlangen Fußnoten sehr müßig. Die Story ist als wissenschaftliche Analyse der Ereignisse rund um das Haus und deren Bewohner recht langatmig und eher nüchtern. Die Fußnoten empfand ich überwiegend als unverständlich bzw. uninteressant. Letztlich habe ich nur die Teile gelesen, die sich auf die Geschehnisse im Haus beziehen. Vermutlich benötigt der Leser dieser Lektüre mehr Ruhe und Muße für die Story als ich sie hatte. Als kurzweilige Unterhaltung nebenbei ist das Werk daher nicht geeignet.

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Grusel auf absolutem Top-Niveau
von Ralf! aus Nürnberg am 21.10.2007
Bewertetes Format: gebundene Ausgabe

Im Stile einer wissenschaftlichen Arbeit beschreibt Danielewski eine Grusel-Haus-Story der Spitzenklasse. Das Werk wimmelt nur so von Fußnoten und beeindruckt durch immer wieder überraschenden Satz. Immer auch mit Hintergrund steht plötzlich nurmehr ein Wort isoliert auf einer Seite oder der Text springt von einem Eck zum nächsten. Das Buch... Im Stile einer wissenschaftlichen Arbeit beschreibt Danielewski eine Grusel-Haus-Story der Spitzenklasse. Das Werk wimmelt nur so von Fußnoten und beeindruckt durch immer wieder überraschenden Satz. Immer auch mit Hintergrund steht plötzlich nurmehr ein Wort isoliert auf einer Seite oder der Text springt von einem Eck zum nächsten. Das Buch wurde mir von einem Bekannten empfohlen, der die ca. 900 Seiten an einem Wochenende durchgesaugt hat. Ich bin normalerweise kein Freund von derartigen Wälzern, aber auch ich habe nur sieben Tage gabraucht, weil das Buch einfach so irre packend ist. Ich warne allerdings: Der Anspruch des Buches ist schon recht hoch, wer auf profane Grusel-Stories steht, der sollte sich lieber fern halten... All denen, die sich an Horror mit Niveau erfreuen: EIN MUSS!!!

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4 0
Hereinspaziert!
von Leopold Streimelweger aus St. Pölten am 25.03.2009
Bewertetes Format: gebundene Ausgabe

"Das Haus" lädt ein zur Besichtigung! Aber vergessen Sie alles, was Sie über Häuser wissen, denn in diesem regiert der Wahnsinn! Dies bemerkt auch der Journalist Navidson, der den Einzug seiner Familie in "das Haus" filmisch dokumentiert. Bald schon erkennen die Bewohner, dass "das Haus" innen größer ist als außen... "Das Haus" lädt ein zur Besichtigung! Aber vergessen Sie alles, was Sie über Häuser wissen, denn in diesem regiert der Wahnsinn! Dies bemerkt auch der Journalist Navidson, der den Einzug seiner Familie in "das Haus" filmisch dokumentiert. Bald schon erkennen die Bewohner, dass "das Haus" innen größer ist als außen und ein riesiges Labyrinth beherbergt. Navidson startet mit Freunden eine Expedition und die Ereignisse nehmen ihren Lauf. Ein unglaublich vielschichtiges Buch, dessen Textbild sich genauso wie das Labyrinth ständig verändert. Die einzige Konstante ist der subtile Wahnsinn, der sich durch alle Kapitel zieht.

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1 0
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Buch für Buch-Liebhaber. Literatur als Erlebnis. Extrem aufwendig gesetzt. Dazu toll geschrieben und schon fast unheimlich. Ein ganz besonderes Buch.

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0 0
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Vielschichtig, komplex und ungeheuer ambitioniert kommt dieser Titel im Gewand eines Gruselromans daher, bietet aber erheblich mehr, denn Lesefluß und Storyaufbau verlangen viel.

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0 0
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein absolutes Erlebnis, die Story ist gut und im Kombination mit dem Layout einmalig.

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0 0
Das Haus - House of Leaves
von einer Kundin/einem Kunden am 01.04.2010
Bewertetes Format: gebundene Ausgabe

Angeregt durch den geheimnisvollen Titel, aber auch durch die ungewöhnliche Aufmachung, begann ich, dieses Buch zu lesen - und war schon nach den ersten Seiten von der Handlung gefesselt. Wenn Sie Hochspannung der literarischen Art mögen, es jedoch Leid sind, daß diese mittels Stömen von Blut erzeugt wird und wenn... Angeregt durch den geheimnisvollen Titel, aber auch durch die ungewöhnliche Aufmachung, begann ich, dieses Buch zu lesen - und war schon nach den ersten Seiten von der Handlung gefesselt. Wenn Sie Hochspannung der literarischen Art mögen, es jedoch Leid sind, daß diese mittels Stömen von Blut erzeugt wird und wenn Sie auf die Herausforderungen eingehen, die dieses Werk auf den ersten Blick abverlangt, verspreche ich Ihnen ein einzigartiges Leseerlebnis. Der Autor versteht es hervorragend, moderne amerikanische Literatur mit dem klassischen Phantastischen Grauen im Stil eines Edgar Allen Poe wie eine Flickendecke zu einem ganz neuen Stück Literatur zusammen zu setzen. Nur Mut, es lohnt sich!

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Ein vertracktes Romanlabyrinth voller Wahnsinn, Weisheit und Grauen!
von einer Kundin/einem Kunden am 12.01.2010
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Sätze, die auf dem Kopf stehen! Spiegelschrift! Ein einziges Wort auf einer Seite! Ein Loch durchbricht den Text! Ein Fehldruck?! Nein, das ist Danielewskis außergewöhnlicher Roman, der sich nicht nur als literarisches Prunkstück, sondern v.a. auch als typographisches Meisterwerk erweist. Das ist ein Gruselroman der besonderen Art!... Sätze, die auf dem Kopf stehen! Spiegelschrift! Ein einziges Wort auf einer Seite! Ein Loch durchbricht den Text! Ein Fehldruck?! Nein, das ist Danielewskis außergewöhnlicher Roman, der sich nicht nur als literarisches Prunkstück, sondern v.a. auch als typographisches Meisterwerk erweist. Das ist ein Gruselroman der besonderen Art! Danielewski fährt keine Monster auf, sein Grauen hat kein Gesicht. Sein Ungeheuer ist das labyrinthische Nichts, durch das seine Personen irren: dunkel, verschlungen, amorph aber leer, und doch unberechenbar, denn hinter jeder neuen Tür könnte etwas lauern. Dieses Buch balanciert in vielerlei Hinsicht auf einer Grenze zwischen Welten. Im doppelten Sinne werden wir eingehüllt in die Wirren eines „House of leaves“, aus dem Danielewski uns auch mit dem Beenden des Buches nicht freigibt. Was also ist Realität und was Erfindung? Die Grenze zwischen Authentizität und Innovation verschwimmt und der Leser verliert sich unwiederbringlich in dieser surrealen Anderswelt. Und beim Umblättern wird man sich immer fragen: Sieht man nun endlich ein Licht am Ende des Korridors oder ist jede Seite doch nur eine weitere Tür zu einem Gang, der vorher noch nicht da war? Und was geschieht, wenn wir den Roman zurück in’s Regal stellen? Wird es an der wohl vertrauten Wand, in diesem uns scheinbar wohl vertrauten Haus überhaupt noch ein Regal geben? Danielewski Grauen ist subtil und so ungreifbar wie das Labyrinth selbst. Unbedingt lesen!

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Wat is dat denn?
von einer Kundin/einem Kunden am 15.11.2013
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Eine gruselige Geschichte hat der Autor hier geschrieben. Das Ganze in einem dokumentarisch wissenschaftlichen Stil zu verpacken, ist im Prinzip reizvoll, nimmt der Story aber leider immer wieder die Eigendynamik und somit die Spannung. Meiner Ansicht nach wäre weniger entschieden mehr gewesen. Interessant ist aber generell, wozu ein Schriftsetzer... Eine gruselige Geschichte hat der Autor hier geschrieben. Das Ganze in einem dokumentarisch wissenschaftlichen Stil zu verpacken, ist im Prinzip reizvoll, nimmt der Story aber leider immer wieder die Eigendynamik und somit die Spannung. Meiner Ansicht nach wäre weniger entschieden mehr gewesen. Interessant ist aber generell, wozu ein Schriftsetzer in einer gut ausgestatteten Druckerei in der Lage ist, da dieses verspielte Buch wohl eher als ein Layout-Experiment angesehen werden muss. Die Positionen und Bewegungen des Fotografen, Tunnelbreite und Länge oder gar labyrinthische Verstrickungen anhand von Positionierung, Auslassung und Überkopfdruck von Text und Fußnoten zu verdeutlichen, ist natürlich gewagt und mal nett anzusehen. Fragt sich, wer Lust hat, so einen Ziegelstein von Wälzer hin- und her zudrehen, Sätze rückwärts zu lesen, Worte neu zusammenzusetzen? Als großer Fan von Rätseln habe ich mich darauf eingelassen. Anfänglich fand ich es noch gut, als aber klar wurde, dass die erarbeiteten Satzsprengsel meist kaum von Bedeutung (für eine Handlung?) waren, ließ die Motivation etwas nach. Dennoch kämpfte ich mich tapfer durch sämtliche Seiten in der Hoffnung auf Auflösung der ganzen Verstrickungen. Die es nicht gibt. Ein studierter Psychologe würde vielleicht sagen, das sich die komplette Geschichte im Kopf der verrückten Mutter abspielt - aber wer weiß das schon? Der Brocken ist nicht zu knacken - offenbar auch von niemandem im World Wide Web, denn ein jeder betont die Qualität des Werks und die grandiose Zuspitzung, aber keiner findet sich, der eine Erklärung anzubieten hat. Im Gegensatz zu Poes Geschichten, die in diesem Zusammenhang (meiner Ansicht nach zu Unrecht) als Vergleichsanker verwendet werden, gibt es keine Pointe. Und David Lynchs verfilmte Träume werden wenigstens nicht von hunderten Fußnoten ihrem Zauber beraubt. Ne, das war verschenkte Zeit, schade.

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