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Das Kindermädchen

Roman

(2)
Ein Blick in die Abgründe der Nachkriegsgesellschaft verknüpft mit einer spannenden Krimihandlung


Joachim Vernau ist ganz oben in der Berliner Gesellschaft angekommen. Er steht kurz davor, in die wohlhabende und einflussreiche Familie der von Zernikows einzuheiraten, nicht ahnend, dass ihre Ehrbarkeit nicht viel mehr als Fassade ist. Als eine ukrainische Frau auftaucht und behauptet, die von Zernikows hätten im Zweiten Weltkrieg eine Zwangsarbeiterin beschäftigt, lässt das Familienoberhaupt sie kurzerhand hinaus werfen. Wenig später wird sie tot aus dem Landwehrkanal geborgen. Vernau beginnt unangenehme Fragen zu stellen und kommt nicht nur der Identität der Frau sondern auch dem lukrativen Geschäft mit enteigneter Kunst auf die Spur …
Nominiert für den Glauser, den wichtigsten deutschen Krimipreis.


Portrait
Elisabeth Herrmann wurde 1959 in Marburg/Lahn geboren. Sie machte Abitur auf dem Frankfurter Abendgymnasium und arbeitete nach ihrem Studium als Fernsehjournalistin beim RBB, bevor sie mit ihrem Roman "Das Kindermädchen" ihren Durchbruch erlebte. Fast alle ihre Bücher wurden oder werden derzeit verfilmt: Die Reihe um den Berliner Anwalt Vernau sehr erfolgreich mit Jan Josef Liefers vom ZDF. Elisabeth Herrmann erhielt den Radio-Bremen-Krimipreis und den Deutschen Krimipreis 2012. Sie lebt mit ihrer Tochter in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 480, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 27.01.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783641081232
Verlag Goldmann
Verkaufsrang 5.268
eBook (ePUB)
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Kundenbewertungen


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Das Kindermädchen
von einer Kundin/einem Kunden am 23.03.2013

Der Rechtsanwalt Joachim Vernau führt ein luxuriöses Leben an der Seite seiner zukünftigen Verlobten. Sigrun von Zernikow ist eine aufstrebende Politikerin aus angesehener Familie. Doch als plötzlich eine ukrainische Frau bei der Familie vor spricht und die Unterschrift unter ein Dokument einfordert, welches bescheinigt, dass die hochangesehene Familie von... Der Rechtsanwalt Joachim Vernau führt ein luxuriöses Leben an der Seite seiner zukünftigen Verlobten. Sigrun von Zernikow ist eine aufstrebende Politikerin aus angesehener Familie. Doch als plötzlich eine ukrainische Frau bei der Familie vor spricht und die Unterschrift unter ein Dokument einfordert, welches bescheinigt, dass die hochangesehene Familie von Zernikow während des Krieges Zwangsarbeiterinnen beschäftigt hat, kommt alles ins wanken. Tage später wird diese Frau ermordet aufgefunden. Joachim Vernau versucht hinter die Geheimnisse seiner zukünftigen Familie zu kommen. Doch die „feine“ Familie hüllt sich in Schweigen. Elisabeth Herrmann zeigt die Abgründe der Nachkriegsgesellschaft auf und verknüpft diese mit einer spannenden Krimihandlung. Ein Kapitel deutsche Geschichte wird beleuchtet, das bisher kaum Beachtung fand – Zwangsarbeit in deutschen Haushalten. Es ist ein empfehlenswerter politischer Krimi mit hohem Unterhaltungswert.

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sehr spannend
von einer Kundin/einem Kunden am 17.06.2012

Joachim Vernau, ein erfolgreicher, junger Anwalt ist dabei,seinem Lebenslauf einen weiteren Meilenstein hinzuzufügen. Die bevorstehende Verlobung mit Sigrun von Zernikow wird ihm die Tür in die angesehene Kanzlei seines zukünftigen Schwiegervaters Utz von Zernikow öffnen. Die Wege in die höchsten Berliner Kreise sind geebnet. Als eine, aus der Ukraine... Joachim Vernau, ein erfolgreicher, junger Anwalt ist dabei,seinem Lebenslauf einen weiteren Meilenstein hinzuzufügen. Die bevorstehende Verlobung mit Sigrun von Zernikow wird ihm die Tür in die angesehene Kanzlei seines zukünftigen Schwiegervaters Utz von Zernikow öffnen. Die Wege in die höchsten Berliner Kreise sind geebnet. Als eine, aus der Ukraine stammende, alte Frau ungebeten beim Familiensitz der Zernikows auftaucht und eine Unterschrift des Hausherrn einfordert, beginnt die heile Fassade der vornehmen Familie zu bröckeln. Ohne Erfolg muss die Frau das Grundstück verlassen und verschwindet von der Bildfläche. Einige Tage später wird sie tot aus dem Landwehrkanal gezogen. Ein, wenig beleuchtetes,beschämendes Kapitel unserer Geschichte kommt an die Oberfläche. "Das Kindermädchen" von Elisabeth Hermann ist ein sehr spannender Krimi. Unbedingt lesen.

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0 1
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein spannender Krimi der einen von der ersten bis zur letzten Seite sehr gut unterhält! Super Mischung aus Politik, Geschichte und sympatisch witzigem Ermittler.

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Lesens- und empfehlenswert
von Gaby Bessen am 16.05.2015
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

„ Das Kindermädchen“ spiegelt das Leben von Joachim Vernau in einer betuchten und einflussreichen Berliner Familie, an der Seite seiner Lebensgefährtin Sigrun, die ihren Wahlkampf darauf ausrichtet, die erste Berliner Innensenatorin zu werden. Am Tag der Verlobung von Sigrun und Joachim bietet der Fast-Schwiegervater Utz von Zernikow Vernau die... „ Das Kindermädchen“ spiegelt das Leben von Joachim Vernau in einer betuchten und einflussreichen Berliner Familie, an der Seite seiner Lebensgefährtin Sigrun, die ihren Wahlkampf darauf ausrichtet, die erste Berliner Innensenatorin zu werden. Am Tag der Verlobung von Sigrun und Joachim bietet der Fast-Schwiegervater Utz von Zernikow Vernau die Partnerschaft in der Kanzlei an. Doch das Fest endet abrupt durch das Auftreten von Milla, einer Ukrainerin, die von Utz die Unterschrift auf einem Blatt mit kyrillischer Schrift verlangt, eine Bestätigung, dass die Familie im Zweiten Weltkrieg eine ukrainische Zwangsarbeiterin als Kindermädchen beschäftigt hat. Von Zernikow weigert sich und schweigt. Die Fassade der Familie von Zernikow bekommt Risse und Vernau stellt unangenehme Fragen. Zusammen mit seiner Kollegin Marie-Luise sucht er Antworten und beide erleben ein Abenteuer, das sie in die Vergangenheit der Familie von Zernikow und der Familie von Lehnsfeld führt, die weit in die Zeit des Zweiten Weltkrieges zurück reicht. Sigruns Großvater und Abel von Lehnsfeld haben sich mit Kunstwerken, die von den Nationalsozialisten enteignet wurden, ein Vermögen angeeignet, das der Enkel Aaron von Lehnsfeld unter allen Umständen bewahren will. Von den Nationalsozialisten enteigneten Kunstwerke sind ein häufig aufgegriffenes Thema in Romanen. Das Schicksal von Zwangsarbeiterinnen im 2. Weltkrieg ein anderes, nicht weniger brisantes. Beide Themenkomplexe hat Elisabeth Herrmann in einem spannenden Roman verwoben, der fesselnd, sprachlich ansprechend und teilweise nicht ohne eine gewisse Komik für mich ein großer Lesespaß war. Mich hat Elisabeth Herrmann als angetane Leserin berührt und die nächsten beiden Romane um den Anwalt Joachim Vernau liegen bei mir schon bereit, gelesen zu werden.

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Ein Krimi voll Spannung und Witz!
von Astrid am 17.01.2008
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

„Das Kindermädchen“ hat mich begeistert, denn ich bin eine leidenschaftliche Krimi-Leserin und finde in letzter Zeit immer weniger Krimis, die mich faszinieren. Dieses Buch ist endlich wieder eine tolle Ausnahme! Was es so besonders macht, ist eine sehr gute Mischung aus Spannung, Intrigen, Verstrickungen, gewürzt mit viel Ironie. Spannend... „Das Kindermädchen“ hat mich begeistert, denn ich bin eine leidenschaftliche Krimi-Leserin und finde in letzter Zeit immer weniger Krimis, die mich faszinieren. Dieses Buch ist endlich wieder eine tolle Ausnahme! Was es so besonders macht, ist eine sehr gute Mischung aus Spannung, Intrigen, Verstrickungen, gewürzt mit viel Ironie. Spannend und unterhaltsam bis zum Schluss.

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Tolle Krimi
von Silke Schröder aus Hannover am 11.12.2007
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Elisabeth Herrmanns Erstlingswerk ist nicht nur ein erstklassiger Krimi mit feinem Humor, es ist auch ein Bericht über ein wenig beachtetes Kapitel deutscher Geschichte. Während der NS-Zeit wurden viele junge Frauen aus Polen und der Ukraine zu Kindermädchen reicher Familien in Deutschland zwangsverpflichtet. Bis heute ist es für diese Frauen... Elisabeth Herrmanns Erstlingswerk ist nicht nur ein erstklassiger Krimi mit feinem Humor, es ist auch ein Bericht über ein wenig beachtetes Kapitel deutscher Geschichte. Während der NS-Zeit wurden viele junge Frauen aus Polen und der Ukraine zu Kindermädchen reicher Familien in Deutschland zwangsverpflichtet. Bis heute ist es für diese Frauen sehr schwierig Entschädigungen zu bekommen, da sie eine Bescheinigung ihrer ehemaligen „Arbeitgeber“ brauchen. Die Autorin schafft es, ein ernstes Thema in eine spannende Krimihandlung zu verpacken und verzichtet dabei nicht auf Witz und schwarzen Humor. Eine Gratwanderung, die ihr bestens gelingt. Dazu ein Hauptdarsteller, der umrundet von toughen Frauenfiguren, selbst eine gute Figur macht.

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1 1
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein Roman, der sich mit deutscher Vergangenheit auseinandersetzt. Er lebt von lebendigen Charakteren und dem typischen Berliner Humor. Spannend und lesenswert,ohne brutal zu sein

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Für meinen Fall eigentlich nicht blutig & spannend genug, dafür ein sympathischer Hauptcharakter, der all das wett macht!

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Aufarbeitung der Vergangenheit
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 28.09.2015
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Joachim Vernau, seines Zeichens ein aufstrebender Anwalt, hat es fast in die "oberen Zehntausend" geschafft. Seine Verlobte Sigrud Zernikows, Anwärterin auf den Bürgermeisterposten, ist die Tochter des bekannten Rechtsanwalts von Zernikow. Die Teilhaberschaft ist ihm schon fast sicher. Da steht eines Tages eine alte Ukrainerin vor der Tür und drückt... Joachim Vernau, seines Zeichens ein aufstrebender Anwalt, hat es fast in die "oberen Zehntausend" geschafft. Seine Verlobte Sigrud Zernikows, Anwärterin auf den Bürgermeisterposten, ist die Tochter des bekannten Rechtsanwalts von Zernikow. Die Teilhaberschaft ist ihm schon fast sicher. Da steht eines Tages eine alte Ukrainerin vor der Tür und drückt ihm einen Zettel in die Hand. Sie benötigt eine Unterschrift als Bestätigung, dass die von Zernikows im Krieg Zwangsarbeiterinnen beschäftigt hatten. Ein paar Tage später wird sie tot aufgefunden. Joachim Vernau lässt diese Begegnung keine Ruhe und er stellt Fragen und er stößt damit auf Dinge, die weit zurück liegen ... Joachim Vernau ist ein Mann, der die Augen nicht verschließt. Auch wenn es in diesem Fall um seinen künftigen Schwiegervater und dessen Mutter geht, lässt er die Sache mit der Ukrainerin nicht auf sich beruhen. Er kommt einem Geheimnis auf die Spur, das in die Zeit des 2. Weltkrieges führt. Die von Zernikows hatten seinerzeit Kindermädchen beschäftigt, die Paula gerufen wurden, da es ihnen zu viel Mühe bereitete, sich die jeweiligen Namen zu merken. Eines von ihnen war Natalja Tscherednitschenkowa, die Utz, den Sohn des Hauses betreute. Seine Mutter hatte keine Zeit für ihn und interessierte sich vorzugsweise mit anderen Dingen als für ihren Sohn. Bei einem Bombenangriff ist sie die Einzige, die im Haus war und beschließt, trotz Verbot, gemeinsam mit Utz in den Keller zu gehen, wo sie verhüllte Bilder finden. Nun, Jahre später, versucht eine Bekannte von Natalja, die Bestätigung durch die von Zernikows zu erhalten, dass diese seinerzeit bei ihnen beschäftigt war. Sie fliegt kurzerhand raus und wird Tage später tot aufgefunden. Vernau recherchiert und schaut hinter die Fassade der Familie von Zernikows, deren Oberhaupt Freifrau von Zernikow, die Großmutter seiner Verlobten, ist. Auch heute noch hält sie die Fäden zusammen, die die Vergangenheit betrifft. Vernau gerät in einen Strudel, in dem es nicht nur um Zwangsarbeit in Deutschland während des Krieges geht, sondern auch um Kunstdiebstähle, die während dieser Zeit getätigt wurden. Mit diesem in der Gegenwart spielenden Krimi hat die Autorin Elisabeth Herrmann auch einen kleinen Teil deutscher Geschichte mit aufgearbeitet. Sie führt den Leser zurück in die Zeit des 2. Weltkrieges. Eine Zeit, in der Deutschland nicht nur weltweit Angst und Schrecken verbreitete, sondern auch im eigenen Land. Frauen und auch Männer aus den eroberten Gebieten wurden verschleppt, um in Deutschland zwangsarbeiten zu müssen. Frauen bzw. Mädchen wurden gern als Kindermädchen vermittelt. Es wurden jedoch nicht nur Personen verschleppt, sondern auch Kunstgegenstände, die nach Deutschland gebracht wurden und zeitweise versteckt. Der Krimi beginnt mit der Bombardierung in Berlin und dem Auffinden der Gemälde, schwenkt dann jedoch in die Gegenwart über. Es beginnt spannend und der Spannungsbogen kann sich kontinuierlich halten. Gegen Ende jedoch ist man gar nicht mehr in der Lage, das Buch aus der Hand zu legen. Als Leser will man sofort wissen, wie es ausgeht, man kann nicht aufhören zu lesen. Das Buch ist aus der Sicht von Joachim Vernau in der Ich-Form geschrieben. Vernau ist ein sympathischer Protagonist, bei dem ich das Gefühl habe, dass sich bei ihm noch einiges tun wird. Ich bleibe am Ball, bin gespannt und freue mich auf ein wiederlesen. Ein Buch, das ich gern weiterempfehle.

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Von der Vergangenheit eingeholt
von CaWa - die Leseratte aus Hilden am 29.04.2010
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Ein von der Idee her interessantes Thema wird hier leider ziemlich langatmig mit zuviel Liebe zum Detail umgesetzt. Positiv hervorzuheben ist der humorvoll-lakonische Schreibstil der Autorin. Kurz zum Inhalt: Elisabeth Herrmann hat die Geschichte eines ukrainischen Kindermädchens, das während des zweiten Weltkriegs zu Zwangsarbeit in deutschen Haushalten gezwungen wurde, in einen,... Ein von der Idee her interessantes Thema wird hier leider ziemlich langatmig mit zuviel Liebe zum Detail umgesetzt. Positiv hervorzuheben ist der humorvoll-lakonische Schreibstil der Autorin. Kurz zum Inhalt: Elisabeth Herrmann hat die Geschichte eines ukrainischen Kindermädchens, das während des zweiten Weltkriegs zu Zwangsarbeit in deutschen Haushalten gezwungen wurde, in einen, leider nur mittelmäßig, spannenden Krimi verpackt. In das idyllische Leben des Anwalts Joachim Vernau, glücklich liiert mit der Politikerin Sigrun von Zernikow, tritt plötzlich eine alte Ukrainerin. Sie fleht ihn um Hilfe an: Für ihre Freundin Natalia braucht sie die Unterschrift unter einem Dokument, das die Zwangsarbeit Natalias im Hause von Zernikow als Kindermädchen für Sigruns Vater Utz bestätigt … Warum wird ihr diese Unterschrift verwehrt?

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