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Das Leben und Schlimmeres

Hilfreiche Geschichten. Originalausgabe

(9)
«Meine Frau hat mich heimlich, hinter meinem Rücken, bei der Volkshochschule angemeldet, und zwar, das hat sie auf Plakaten in der Stadt gesehen, für einen Anti-Gewalt-Kurs für Männer. Das ist heikel. Wenn du nämlich ohne dein Wissen von deiner Frau angemeldet wirst, bist du primär verdächtig, das heisst, du musst hingehen. Wenn du nicht hingehst, kommst du auf die Liste gewaltbereiter Männer. Nicht lustig. Ich bin zwar gewaltbereit, aber ich möchte nicht auf der Liste stehen.»
«Ein Punk-Qualtinger, ein Valentin des
Rock ’n’ Roll, ein bayerisches Genie.» DIE ZEIT
«Wer sich bei diesen ‹hilfreichen Geschichten› über Modetorheiten, Neurosen und andere Peinlichkeiten nicht halb totlacht, dem ist tat-
sächlich nicht mehr zu helfen.»
NÜRNBERGER NACHRICHTEN
«Keine Sekunde langweilig.»
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG AM SONNTAG
«Lakonisch und treffend.» WDR 5
"Sehr gelungen."
NIDO
Portrait

Georg Ringsgwandl, geb. 1948, gilt als die Ikone des bayerischen Musikkabaretts. Bis 1993 arbeitete er als kardiologischer Oberarzt am Klinikum Garmisch-Partenkirchen, seitdem konzentriert er sich ganz auf seine künstlerische Arbeit. Er wurde 1994 beim Bachmann-Wettbewerb verrissen, schrieb dann aber mehrere Theaterstücke, die erfolgreich an grossen Bühnen aufgeführt wurden (erschienen im S. Fischer- und Suhrkamp Verlag). Seine kurzen Erzählungen "Das Leben und Schlimmeres" sind bei Rowohlt in sechs Auflagen erschienen und haben sich mehr als 30.000 mal verkauft.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 252
Erscheinungsdatum 01.06.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-62753-8
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 188/105/25 mm
Gewicht 239
Auflage 6. Auflage
Buch (Taschenbuch)
Fr. 14.90
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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Gute Unterhaltung mit bissigem Humor
von einer Kundin/einem Kunden aus Sittensen am 29.05.2011

Ringsgwandl legt eine Sammlung von Kurzgeschichten vor, in denen er seine Umwelt unterhaltsam schildert, gerne mit einer Prise Ironie. Er betrachtet die Menschen genau. Mit seinem bissigen Unterton bezieht er Position. Er lässt den Leser nicht etwa im Unklaren darüber, dass er beispielsweise kein Anhänger des Nullenergiehauses ist. Ringsgwandls Geschichten... Ringsgwandl legt eine Sammlung von Kurzgeschichten vor, in denen er seine Umwelt unterhaltsam schildert, gerne mit einer Prise Ironie. Er betrachtet die Menschen genau. Mit seinem bissigen Unterton bezieht er Position. Er lässt den Leser nicht etwa im Unklaren darüber, dass er beispielsweise kein Anhänger des Nullenergiehauses ist. Ringsgwandls Geschichten sind teils umgangssprachlich formuliert und dadurch gewürzt mit einen guten Schuss bayerischer Direktheit und derben Humors. Der Autor geht mit seinen Figuren nicht zimperlich um, wenn er deren Eigenheiten etwa ätzend schildert. Sympathisch macht ihn die Selbstironie. Er nimmt sich selbst nicht aus von der kritischen Betrachtungsweise. Und er nimmt sich nicht zu ernst. So sinniert er darüber, wie die Samenbank seine umfangreiche Spende behandeln werde; dass sein „höchstklassiges Genmaterial“ für ein „Heidengeld“ verkauft würde, was sich heraus stelle, wenn in einigen Jahren „reihenweise kleine Holländer und Belgier mit Riesennasen durch die Gegend laufen“ würden. Ungewöhnlich sind die surrealen Wendungen, wenn zum Beispiel der einzige Zugang zum Ferienhaus ein Otter-Eingang ist. Oder wenn sich der Kampf-Hund in die Hüfte des Erzählers verbeißt und eine Maulsperre bekommt. Dann muss ihn seine Frau mit dem Hund an der Hüfte zum Notarzt fahren, was solche Probleme aufwirft, wie die nicht zu schließende Beifahrertür des Autos. Wegen des von der Hüfte abstehenden Hundes muss mit offener Tür gefahren werden. Mit der Bissigkeit seines Humors, den surrealen Einschlägen und mit seinem bayerisch-direkten Schreib- und Sprachstil setzt Ringsgwandl sich von anderen Autoren ab, die ihre Umgebung humorvoll schildern. Ringsgwandl ist eine Spur bissiger und seine Einfälle außergewöhnlicher. Nichts für jedermann. Aber wem Ringsgwandls Humor liegt, findet ein unterhaltsames Buch, das sich auch unterwegs oder im Liegestuhl flüssig lesen lässt. Ich kann es nur empfehlen.

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Hilfreiche Geschichten
von Nefret am 06.08.2011

Eine kurze Inhaltsangabe über dieses Buch zu geben, ist nahezu unmöglich. "Das Leben und Schlimmeres" von Ringsgwandl ist eine Sammlung von kurzen, schrägen und teils schwarzhumorigen Geschichten. Ich muss zugeben, dass mir der Kabarettist Ringsgwandl bis dato unbekannt war. So wußte ich auch nicht, was mich mit diesem Buch erwarten... Eine kurze Inhaltsangabe über dieses Buch zu geben, ist nahezu unmöglich. "Das Leben und Schlimmeres" von Ringsgwandl ist eine Sammlung von kurzen, schrägen und teils schwarzhumorigen Geschichten. Ich muss zugeben, dass mir der Kabarettist Ringsgwandl bis dato unbekannt war. So wußte ich auch nicht, was mich mit diesem Buch erwarten würde. Viele der Geschichten sind äußerst derb und nichts für Leser, die überempfindlich sind. Mein Favorit war die ausführliche Darlegung einer Methode, wie benutzte Taschentücher wiederverwendbar gemacht werden können. Ganz eindeitig ist der Arzt Ringsgwandl kein Freund der Homöopathie. Aber da kennt er bei mir offene Türen ein. Zwischendurch gab es immer wieder Geschichten, die nicht meinen Humor trafen. Da ich diese dann meist als langatmig empfand, habe ich sie meist nur überflogen. Aber Humor ist ja bekanntlich Geschmackssache. Ich kann mir vorstellen, dass das Hörbuch noch empfehlenswerter als die Printausgabe ist, da sie vom Autor selbst gelesen wird. Manche Formulierung klingen im bayerischen Original garantiert besser, als wenn sie gedanklich von einer Norddeutschen ausgesprochen werden.

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stream of consciousness
von manitou am 23.06.2011

„Das Leben und Schlimmeres“ von Ringsgwandl ist voll von „hilfreichen Geschichten“ - so der Untertitel - für den anarchischen Bayern. Kommt man nicht aus Bayern, bekommt man zumindest einen guten Einblick in das Gehirn eines Bayern, wie der gemeinhin so tickt. Bizarr! Manches Mal macht es Spaß, sich den Assoziationsketten... „Das Leben und Schlimmeres“ von Ringsgwandl ist voll von „hilfreichen Geschichten“ - so der Untertitel - für den anarchischen Bayern. Kommt man nicht aus Bayern, bekommt man zumindest einen guten Einblick in das Gehirn eines Bayern, wie der gemeinhin so tickt. Bizarr! Manches Mal macht es Spaß, sich den Assoziationsketten (stream of consciousness) des Ringsgwandl hinzugeben, und sich mit ihnen wie in einem Drogenrausch zu verlieren. Aber wirklich nur wohl dosiert. Lese ich zwei Geschichten hintereinander, bin ich schon recht schnell gelangweilt. Also die ideale Lektüre für die Öffentlichen Verkehrsmittel. Wunderbar einige Wort- und Sinnkreationen, z. B. „Boshaftigkeitslappen seines Gehirns“, oder „Bonbonpapierbarometer“ ... das macht Lesefreude! Hier werden die Absurditäten des Lebens auf die Spitze getrieben, ins Nirwana. Insgesamt sehr launig geschrieben - aber grundsätzlich sinnfrei.

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Wenn ein Arzt auf die Kabarettbühne geht
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 09.06.2011

Ein Oberarzt löst sich von seinem Beruf, geht auf die Kleinkunstbühne und beginnt zu schreiben : Das Ergebnis ist das Buch „Das Leben und Schlimmeres“. Es enthält eine Reihe von Geschichten, die den Alltag auf kabarettistische Weise beleuchtet. Das Spektrum der Szenen ist breit gefächert, vom Gassi gehen mit dem... Ein Oberarzt löst sich von seinem Beruf, geht auf die Kleinkunstbühne und beginnt zu schreiben : Das Ergebnis ist das Buch „Das Leben und Schlimmeres“. Es enthält eine Reihe von Geschichten, die den Alltag auf kabarettistische Weise beleuchtet. Das Spektrum der Szenen ist breit gefächert, vom Gassi gehen mit dem Hund über die Beschreibung eines vollgestellten Badewannenrandes und den Urlaub in Dänemark bis hin zu den Themen, in denen der ehemalige Arzt so richtig fachkundig ist: Sprechstunden- und Krankheitsgeschichten. Der Stil ist bayrisch-burschikos, die Sätze relativ kurz gestaltet, man sieht den Schriftsteller förmlich auf der Bühne stehen. Seine Gedankengänge sind oft originell und witzig, das Kleinstadtleben wird plastisch geschildert. Diese bildhafte Beschreibung wird auch bei den medizinischen Themen eingesetzt, man ist ja immerhin Arzt, was aber dem Humor eines Nichtfachmanns etwas abträglich ist. Worüber sich Mediziner freuen, da schaut der Laie lieber weg. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieses Buch gut dafür ist, mal diese oder jene Geschichte zwischendurch zu lesen. Bei dem Versuch, das Buch einfach hintereinander zu lesen, kommt der Spaß recht schnell abhanden. Für ein volles Programm sieht man sich wohl eher direkt eine seiner Shows an.

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Kabarett im Buchformat
von Rennie aus Ingolstadt am 24.05.2011

Über 30 kurzweilige, aus seinem Leben gegriffene Anekdoten mit „viel Würze“ hat Georg Ringswandl in diesem recht unterhaltsamen Büchlein zusammen vereint. Mit viel Würze meine ich, dass er seine persönlichen Erlebnisse mit ziemlich viel Wortwitz und Humor ausgeschmückt hat. So spornt ihn z.B. ein Besuch beim Lungenfacharzt dazu an,... Über 30 kurzweilige, aus seinem Leben gegriffene Anekdoten mit „viel Würze“ hat Georg Ringswandl in diesem recht unterhaltsamen Büchlein zusammen vereint. Mit viel Würze meine ich, dass er seine persönlichen Erlebnisse mit ziemlich viel Wortwitz und Humor ausgeschmückt hat. So spornt ihn z.B. ein Besuch beim Lungenfacharzt dazu an, von nun an gebrauchte Stofftaschentücher zu sammeln oder er besucht die „Unfruchtbarkeitssprechstunde“ bei der ein Gynäkologe 5 Reagenzgläser voll Spermien von ihm verlangt, weil er in Ringswandl den berühmten Zeitgenossen erkennt und der Arzt dieses erstklassige Genmaterial einfrieren will (für gute Zwecke *lach*). Ein bisschen Verständnis für bayerischen Humor sollte der Leser allerdings schon mitbringen. Schließlich will ja der Bayer an sich und insbesondere in Gestalt von Ringswandl trotz trockenem Humor nicht missverstanden werden. Der Autor ist also nicht nur auf der Bühne ein Genuss, sondern versteht es mMn auch glänzend seinen – nicht immer sehr charmanten, aber meist sehr passenden – Wortwitz auf Papier festzuhalten. Ich jedenfalls habe mich einige Stunden recht gut unterhalten gefühlt. Für mich war „Das Leben und Schlimmeres“ zu lesen fast schon wie ein Besuch im Kabarett, allerdings mit wesentlich mehr Komfort. Nämlich in meinem gemütlichen Lesestuhl ;-)

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Das Leben und Schlimmeres
von Themistokeles aus Neustadt am Rübenberge am 27.08.2011

Inhalt: Kardiologe und Musiker Georg Ringsgwandl erzählt in diesem Buch eine kuriose Kurzgeschichten aus dem vermeintlichen Alltag. Die eigenartigen Verhaltensweisen von Dörflern, Probleme der bayrischen Bevölkerung mit dem Hochdeutschen sowie das eigentümliche Verhalten der Nachbar findet seinen Eingang in dieses Buch. Zudem setzt er sich mit Gegebenheiten auseinander, die... Inhalt: Kardiologe und Musiker Georg Ringsgwandl erzählt in diesem Buch eine kuriose Kurzgeschichten aus dem vermeintlichen Alltag. Die eigenartigen Verhaltensweisen von Dörflern, Probleme der bayrischen Bevölkerung mit dem Hochdeutschen sowie das eigentümliche Verhalten der Nachbar findet seinen Eingang in dieses Buch. Zudem setzt er sich mit Gegebenheiten auseinander, die nicht ganz so normal sind, wie sehr eigenen Menschen und deren Verhalten in ihrem Null-Energie-Haus, einem radioaktiv verseuchten Kropf, den er entsorgen muss oder der vierzehntägigen Aufbahrung einer Hundeleiche. Neben diesen Geschichten finden sich noch weitere, teils sehr skurrile andere Anekdoten in diesem Roman wieder. Meinung: Ich muss ehrlich zugeben, dass der Humor dieses Mannes und mein eigner ziemlich auseinander gehen. Zum einen mag das vielleicht wirklich an dem von ihm so viel gepriesenen Unterschied zwischen Bayern und Hannoveranern liegen, da ich aus der Umgebung Hannovers stamme oder auch einfach an etwas anderem. Jedoch finde ich einfach, dass er die Sachen so überspitz darstellt, dass sie für mich nichts komisches mehr haben, sondern einfach dämlich und nervig sind. Ich kann mir zwar schon vorstellen, dass dieses Buch einige Liebhaber finden wird, die diese Art des Humors auch als solchen empfinden, ich kann aber eindeutig sagen, dass sich mein erster Eindruck nach der Leseprobe nur verstärkt hat, meine Art Buch ist dies eindeutig nicht. Zum anderen muss ich auch noch sagen, dass ich seinen Schreibstil nicht besonders schön finde, durch die Art wie er die Sätze aufbaut. Alles in allem nicht mein Buch.

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Keine hilfreichen Geschichten
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 04.06.2011

Georg Ringsgwandl hat in seinem Buch "Das Leben und Schlimmeres" 32 ineinander abgeschlossene Alltagsgeschichten auf 254 Seiten niedergeschrieben. In diesen Alltagsgeschichten erzählt er von besonderen Erlebnissen und Ereignissen, die jedoch allesamt eine gewissen Absurdität aufweisen. Manchmal ein wenig überspitzt, manchmal mit unterschwelliger Kritik bringen die Alltagsgeschichten den Leser mal... Georg Ringsgwandl hat in seinem Buch "Das Leben und Schlimmeres" 32 ineinander abgeschlossene Alltagsgeschichten auf 254 Seiten niedergeschrieben. In diesen Alltagsgeschichten erzählt er von besonderen Erlebnissen und Ereignissen, die jedoch allesamt eine gewissen Absurdität aufweisen. Manchmal ein wenig überspitzt, manchmal mit unterschwelliger Kritik bringen die Alltagsgeschichten den Leser mal mehr, mal weniger zum Schmunzeln. Leider überwiegen vor allem nach dem ersten Drittel die weniger amüsanten Geschichten, so dass die sonst sehr kurzweilige Unterhaltung eher in Langeweile umschlägt. Da kann auch der häufig angewendete bayerische Dialekt nichts mehr ausrichten, obwohl diese im Hörbuch die Geschichten sicher um einiges bereichern kann. Doch auch wer einen Sinn hinter den Geschichten sucht, ist bei Ringsgwandl falsch, denn den sucht man dort vergeblich. Kaum etwas bleibt von den Geschichten hängen und bis auf ein paar Augenblicke, in denen man einer seiner kritischeren Geschichten zustimmt, ist ein weiteres Nachdenken über die Geschichten weder erforderlich noch gewünscht. Was dann mit dem Untertitel "Hilfreiche Geschichten" gemeint ist, das weiß wohl nur der Autor selbst. Schade eigentlich, denn die Geschichten an sich sind flüssig und erfrischend zu lesen und hätten durchaus Potenzial gehabt. Insgesamt also ein sehr durchwachsenes Buch, das man sofort vergisst, sobald man es aus den Händen legt.

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Das Leben und Schlimmeres
von Themistokeles aus Neustadt am Rübenberge am 01.06.2011

Inhalt: Kardiologe und Musiker Georg Ringsgwandl erzählt in diesem Buch eine kuriose Kurzgeschichten aus dem vermeintlichen Alltag. Die eigenartigen Verhaltensweisen von Dörflern, Probleme der bayrischen Bevölkerung mit dem Hochdeutschen sowie das eigentümliche Verhalten der Nachbar findet seinen Eingang in dieses Buch. Zudem setzt er sich mit Gegebenheiten auseinander, die... Inhalt: Kardiologe und Musiker Georg Ringsgwandl erzählt in diesem Buch eine kuriose Kurzgeschichten aus dem vermeintlichen Alltag. Die eigenartigen Verhaltensweisen von Dörflern, Probleme der bayrischen Bevölkerung mit dem Hochdeutschen sowie das eigentümliche Verhalten der Nachbar findet seinen Eingang in dieses Buch. Zudem setzt er sich mit Gegebenheiten auseinander, die nicht ganz so normal sind, wie sehr eigenen Menschen und deren Verhalten in ihrem Null-Energie-Haus, einem radioaktiv verseuchten Kropf, den er entsorgen muss oder der vierzehntägigen Aufbahrung einer Hundeleiche. Neben diesen Geschichten finden sich noch weitere, teils sehr skurrile andere Anekdoten in diesem Roman wieder. Meinung: Ich muss ehrlich zugeben, dass der Humor dieses Mannes und mein eigner ziemlich auseinander gehen. Zum einen mag das vielleicht wirklich an dem von ihm so viel gepriesenen Unterschied zwischen Bayern und Hannoveranern liegen, da ich aus der Umgebung Hannovers stamme oder auch einfach an etwas anderem. Jedoch finde ich einfach, dass er die Sachen so überspitz darstellt, dass sie für mich nichts komisches mehr haben, sondern einfach dämlich und nervig sind. Ich kann mir zwar schon vorstellen, dass dieses Buch einige Liebhaber finden wird, die diese Art des Humors auch als solchen empfinden, ich kann aber eindeutig sagen, dass sich mein erster Eindruck nach der Leseprobe nur verstärkt hat, meine Art Buch ist dies eindeutig nicht. Zum anderen muss ich auch noch sagen, dass ich seinen Schreibstil nicht besonders schön finde, durch die Art wie er die Sätze aufbaut. Alles in allem nicht mein Buch.

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Schlimmer als das Leben...
von einer Kundin/einem Kunden am 21.05.2011

Nach dem Lesen einer Leseprobe hat mir das Konzept eigentlich wirklich gut gefallen... Kurzgeschichten, die sich zwischendurch lesen lassen, die lustig sind und die trotzdem ein bisschen was haben, was jeder kennt, die sich eben ums Leben (und schlimmeres) drehen. Leider waren die drei (?) Geschichten aus der Leseprobe auch... Nach dem Lesen einer Leseprobe hat mir das Konzept eigentlich wirklich gut gefallen... Kurzgeschichten, die sich zwischendurch lesen lassen, die lustig sind und die trotzdem ein bisschen was haben, was jeder kennt, die sich eben ums Leben (und schlimmeres) drehen. Leider waren die drei (?) Geschichten aus der Leseprobe auch schon die lustigsten - und die, bei denen man nicht denkt "hat der jetzt voll einen an der Waffel?". Den Humor an sich, wenn denn mal einer auftauchte in der Aneinanderreihung von belanglosem Blabla, fand ich schon sehr lustig, aber die Begeisterungsstürme von Frankfurter Rundschau, Frankfurter Allgemeine Zeitung und Zeit kann ich definitiv nicht teilen. Lustig fand ich das Fledermäuslhäusl, aber alle anderen Episoden sind einfach nur unrealistisch und nicht schlimmer als die Schilderung von langweiligem Leben, sondern noch langweiliger (ich nehme dem Autor einfach nicht ab, dass ihm in Tübingen in der Fußgängerzone ein Messer durch den Körper gerammt wird und das Ende vom Lied ist "Glück gehabt, nix passiert"). Scheinbar ist aber die Zither eine Allzwecklösung, in gefühlt jeder dritten Geschichte ist entweder die Zither an etwas Schuld (Nickelallergie!) oder die Zither löst Beziehungsprobleme (denn welche Frau will nicht einen Zither-spielenden Mann haben? - ICH!). Ganz ehrlich, wenn es eine Metaebene gibt, die noch mehr aussagen will, als die reinen Buchstaben und Wörter, die es im Buch zu lesen gibt, ich habe sie nicht gefunden. Ein paar Punkte gibts für die Hand voll an Geschichten, die doch ein bisschen lustig waren (und sein Geschimpfe auf die Preißn kann jeder südlich des Weißwurstäquators - mich eingeschlossen - nachvollziehen und wird mit einstimmen ), und für die hilfreiche Darstellung, dass es was schlimmeres gibt als das eigene Vor-Sich-Hin-Leben... es kam in Form eines blauen Buches mit einem etwas merkwürdigen Cover.

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